Am Sonntag gibt es wieder das Sommertheater im Theater an der Volme

Sonntag, 19.08., 18:00 Uhr:

Sommer, Sonne, Strand und… Papa! (Komödie)

Tickets und Infos: http://www.theaterandervolme.de

Die Hagener Ordnungsbehörden haben heute 259 Personen in neun Häusern überprüft

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen unter Federführung der Ausländerbehörde haben heute (14. August) Mitarbeiter der Polizei, des Stadtordnungsdienstes, der Wohnungs- und Bauaufsicht und des Jobcenters neun Häuser mit insgesamt 259 gemeldeten Personen im Hagener Stadtgebiet aufgesucht. Ziel war es unter anderem, den Meldestatus der dort untergekommenen Familien zu überprüfen.

Bei zwei Hausbewohnern wurden die Ausweisdokumente eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. 13 Personen werden von der Behörde abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten. Sofern diese im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, überprüft das Jobcenter Leistungseinstellungen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen. Hinsichtlich vorgefundener Müllprobleme und Baumängel erfolgen entsprechende Meldungen an die zuständigen Stellen.

Seit Ende 2015 wurden 64 Kontrollen durchgeführt und dabei 541 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 15.043 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.199 abgemeldet und 731 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

Neueröffnung des Bodelschwinghplatzes mit buntem Fest

bodeHagen | Mit dem historischen Drei-Kaiser-Brunnen galt der Bodelschwinghplatz in früheren Zeiten als Zentrum des Stadtteils Wehringhausen. Nach einer einjährigen Umbauphase soll der Platz wieder in altem Glanz erstrahlen. Zur Einweihung des neugestalteten Platzes mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz laden die Hagener Stadtverwaltung und das Quartiersmanagement Wehringhausen alle Bürgerinnen, Bürger und Interessierten am Freitag, 31. August, von 15 bis 17 Uhr herzlich ein.

Weitergehende Informationen durch den Architekten, Musik von „Qu Rock“, ein Kinderprogramm und Essensstände bilden den lockeren Rahmen dieses kleinen Festes. Zu dem Projekt „Soziale Stadt“ und den entsprechenden Einzelmaßnahmen informieren die Stadtverwaltung und das Quartiersmanagement an einem Stand.

Was hat sich verändert?
Der Umbau des Bodelschwinghplatzes ist ein Bestandteil des Projektes „Soziale Stadt“ und wurde mit einer umfassenden Bürgerbeteiligung im Stadtteil durchgeführt. In mehreren Workshops wurde die Gestaltung gemeinsam mit dem beauftragten Architekten erarbeitet und schließlich durch die Stadtverwaltung ausgeschrieben. Die Platzgestaltung erstreckt sich bis auf die Wehringhauser Straße und bietet nun auch Spielmöglichkeiten für Kinder. Weiterhin ist eine Fläche für „Urban Gardening“ entstanden, ein kleinräumiger Bereich zur gärtnerischen Gestaltung, der durch den Grünen Stern Wehringhausen genutzt wird. Der Drei-Kaiser-Brunnen wurde mit einer neuen Wassertechnik ausgestattet, ist bald wieder regelmäßig in Betrieb und lädt zum Verweilen ein. Strom- und Wasseranschlüsse ermöglichen zukünftig die Veranstaltung von Festen auf dem Platz.

Soziales Küchenstudio braucht Geschirr-Spenden

Nicole Schneidmüller-Gaiser | Hagen |Sommerferien!!! Vielleicht eine gute Gelegenheit, mal wieder die Küchenschränke gründlich aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen, die nicht gebraucht werden. Über Geschirrspenden jeder Art freut sich das Soziale Küchenstudio des Vereins Hagen ist BUNT e.V. in Hagen-Haspe, Hüttenplatz 67.

RegaleEingnag

In der Einrichtung des Vereins Hagen ist BUNT werden Familien, die sich neu einrichten, kostenlos mit Haushaltsutensilien versorgt. Benötigt werden vor allem große Töpfe und Pfannen, Besteck und mehrteilige Ess-Services, sowie Wasserkocher, andere Elektro-Kleinteile (Mixer, Kaffeemaschinen), aber auch Wassergläser (bitte keine Einzelteile),  Besteck, Küchenmesser Rührschüsseln, Backformen – kurz: alles, was zum Kochen und Essen gebraucht wird.

 

Im ehemaligen Bürgeramt in Haspe arbeitet ein Team von Ehrenamtlichen an zwei Tagen in der Woche. Seit seiner Gründung im Sommer 2016 wurden schon mehr als 700 Haushalte, darunter vor allem Familien, versorgt. Daher bittet das Ehrenamtsteam alle, die momentan vielleicht einen Haushalt auflösen oder aufräumen,  gut erhaltene Dinge nicht wegzuwerfen, sondern zu spenden.

 

Wer das Küchenstudio unterstützen möchte,  kann die Haushaltsgegenstände – gespült und OHNE Inhalt! – zu den Öffnungszeiten im Sozialen Küchenstudio 2.0, Hüttenplatz 67 abgeben. Das Soziale Küchenstudio ist an jedem Mittwoch und Donnerstag zwischen 12 und 16 Uhr sowie an jedem 3. Samstag im Monat zwischen 12 und 14 Uhr geöffnet.

 

Größere Spenden können auch abgeholt werden (Terminvereinbarung unter Telefon: 0152 / 27159585).

Verhaltenstipps bei Antreffen verwirrter oder hilfloser Personen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Dortmund | Demenz – eine Krankheit von der viele überwiegend ältere Menschen
betroffen sind, ist auch ein Thema im polizeilichen Berufsalltag.

Immer wieder erreichen Vermisstenmeldungen von Familien und
Pflegeheimen die Polizei, weil Verwandte, zu Betreuende oder Freunde
von ihrem Wohnort abgängig sind und nicht mehr zurückkehren. Die
Polizei hat dann verschiedene Möglichkeiten, die Person zu suchen und
sie wieder nach Hause zu bringen.

Oftmals sind es aber auch die Hinweise von aufmerksamen
Bürgerinnen und Bürgern, die zum Auffinden der Person führen. Gerade
auf diese Hinweise ist die Polizei angewiesen. Daher möchten wird
Ihnen einige Verhaltenstipps mit an die Hand geben, die Ihnen den
Umgang mit hilflosen oder verwirrten Personen ggfs. erleichtern.

– Sprechen Sie die Person an, die Ihnen hilflos, in sich gekehrt
oder verwirrt erscheint – Seien Sie ruhig und einfühlsam, sprechen
Sie langsam und deutlich – Lassen Sie der Person ausreichend Zeit zu
antworten – Fragen Sie nach dem Namen der Person und versuchen so
einzuschätzen, ob die Person verwirrt/hilflos ist – Erschrecken Sie
nicht vor aggressivem Verhalten, dies ist nicht ungewöhnlich, da
demenzkranke Menschen oft unsicher oder verängstigt sind – Fragen
Sie, ob Sie in den Kragen (Hemd, Pullover, Jacke o.ä.) hineinsehen
dürfen. Dort befindet sich häufig die Adresse der Wäscherei des
Pflegeheims, sollte die Person in einem solchen wohnhaft sein –
Vermeiden Sie gewaltsames Festhalten der Person oder Provokationen,
sollte die Person zu aggressivem Verhalten neigen – Kontaktieren Sie
die 110 und geben Sie Ihren Standort und den Namen der Person an und
bleiben Sie vor Ort Für Ihre Mithilfe sind wir Ihnen dankbar! Ihre
Polizei

54-jährige Joggerin überfallen und zu sexuellen Handlungen gezwungen

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Die Polizei Dortmund fahndet nach einem unbekannten Sexualtäter,
der am gestrigen Montag, gegen 17.40 Uhr, in Dortmund in einem
kleinen Wald (östlich des Dortmunder Zoos) an der Hacheneyer Straße /
Zillestraße, eine 54-jährige Joggerin überfiel und sie zu sexuellen
Handlungen zwang.

Die Joggerin lief auf dem zweiten Fußweg südlich des
Berufsförderungswerkes, der parallel zur Zillestraße verläuft und
lief vom Feld aus in Richtung Zoo. Hinter einem umgestürzten Baum,
der quer über dem Weg liegt, wurde sie plötzlich von hinten von einem
Unbekannten angegriffen und gewürgt, woraufhin sie zu Boden fiel.
Hier schob ihr der Unbekannte die Hose herunter und die
Oberbekleidung nach oben. Die 54-Jährige schrie laut um Hilfe und
wurde so lange gewürgt, bis sie kaum noch Luft bekam. Die Joggerin
versuchte, die unbekannte Person durch Ansprechen von der weiteren
Tat abzuhalten. Um Schlimmeres zu verhindern bot sie ihm an, ihn mit
der Hand zu befriedigen. Anschließend entfernte sich der Unbekannte
in Richtung Feld (Hacheney).

Bei dem Täter handelt es sich um eine männliche Person zwischen 30
und 40 Jahren, ca. 170 bis 180 cm groß und schlank. Vom äußeren
Erscheinungsbild könnte es sich um eine Person aus Nordafrika
gehandelt haben. Die Person war bekleidet mit einer
Reißverschlussjacke ähnlich einer Trainingsanzugjacke, einer grauen
Jogginghose und einem roten T-Shirt mit einem weißen Vereinsemblem
und einer weißen Aufschrift. Zudem hatte der Mann einen
Drei-Tage-Bart.

Die Joggerin hatte während des Überfalls eine Person mit einem
roten Schirm gesehen, die direkt am Zaun des Zoos entlang in Richtung
des Berufsförderungswerkes ging. Diese Person hatte möglicherweise
etwas von dem Vorfall etwas bemerkt.

Zudem wird der Wald vielfach durch Jogger und Hundebesitzer
frequentiert.

Zeugen, die die Tat beobachtet oder Hinweise auf den Fluchtweg,
bzw. die Identität des Täters geben können, melden sich bitte beim
Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231 132
7441.

E-Bike ohne Akku geklaut

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Gegen 20.00 Uhr am Sonntagabend stellte eine
Anwohnerin aus Wehringhausen ihr E-Bike der Marke Cube im
Gemeinschaftsfahrradkeller eines Mehrfamilienhauses in der
Buscheystraße ab. Am Montagmorgen um 06.30 Uhr musste die 26-Jährige
den Diebstahl des Rades mit dem hellblauen Rahmen feststellen. Zur
Tatzeit befand sich der Akku nicht in der Halterung, sodass der
unbekannte Täter schwer in die Pedalen treten musste. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der
986 2066.

Auffahrunfall mit einer Leichtverletzten am Bergischen Ring

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Auf dem Bergischen Ring kam es am Montagnachmittag
zu einem Auffahrunfall, bei dem sich eine junge Frau leichte
Verletzungen zuzog. Gegen 14.30 Uhr fuhr die 21-Jährige mit ihrem
Motorroller in Richtung Märkischer Ring. Als vor ihr ein Volkswagen
anhielt, rutschte sie von der Bremse ab und prallte gegen die hintere
Stoßstange des Autos. Durch den Aufschlag prallte sie gegen ihren
Lenker und verletzte sich dabei leicht, sie wollte nach der
Unfallaufnahme durch die hinzugezogenen Polizeibeamten einen Arzt
aufsuchen. An den beiden Fahrzeugen entstanden lediglich geringe
Sachschäden.

Dieb in Parkhaus erwischt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Montag hielt sich ein Polizist privat in einem Parkhaus in der Bahnhofstraße auf. Dort fiel ihm ein41-Jähriger auf, der verdächtig zwischen den geparkten Autos umherging. Dem Beamten war der Mann dienstlich bereits bekannt. Unter anderem wusste er, dass der 41-Jähriger weder Führerschein, noch ein
Kraftfahrzeug besaß. Bei einer Durchsuchung auf der nahegelegenen
Wache fanden die Polizisten zwei Geldbörsen mit mehreren Dokumenten
fremder Personen. Weiterhin führte der Mann ein MacBook, zwei Handys,
zwei Autoschlüssel und einen Schließfachschlüssel mit. Mindestens ein
Gegenstand stammt nachweislich aus einem Diebstahl. Die Polizisten
stellten das mutmaßliche Diebesgut sicher. Jetzt muss geklärt werden,
wem die Gegenstände gehören. Der 41-Jährige erhielt eine Anzeige. Die
Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Firmeneinbruch in der Bahnhofstraße

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Über ein aufgehebeltes Fenster verschafften sich
Einbrecher im Verlauf des Wochenendes Zugang zu den Büroräumen eines
Unternehmens in der Bahnhofstraße und entwendeten dort zwei Monitore.
Ein Mitarbeiter bemerkte am Montagmorgen ein offenstehendes Fenster
in der zweiten Etage. Direkt daneben befindet sich eine Feuerleiter
und offensichtlich nutzten Unbekannte diesen Weg, um das Fenster
gewaltsam zu öffnen. Nach einer ersten Durchsicht fehlen lediglich
die beiden schwarzen 24Zoll-Bildschirme. Hinweise bitte an die 986
2066.

Zeuge beobachtet Fahrraddiebe

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Ein Anwohner aus Altenhagen beobachtete am
Montagnachmittag zwei Kinder, die sich an einem Fahrrad zu schaffen
machten. Das Rad war augenscheinlich mit einem Schloss an einer
Laterne auf dem Gehweg Spichern-/ Ecke Siegstraße abgestellt und
zunächst ging der Zeuge davon aus, dass die etwa 12 bis 14 Jahre
alten Jungen berechtigt daran hantierten. Als die beiden jedoch
bemerkten, dass sie beobachtet wurde, ging alles ganz schnell. Das
Schloss flog in ein Gebüsch und die mutmaßlichen Fahrraddiebe schoben
das Rad im Laufschritt in Richtung Friedensplatz davon. Der Zeuge
fand noch einige Teile des aufgebrochenen Schlosses und er alarmierte
die Polizei. Eine genauere Beschreibung der mutmaßlichen Fahrraddiebe
liegt nicht wenig vor, auch der Geschädigte des Diebstahls ist
bislang nicht bekannt. Die Polizisten stellten das beschädigte graue
Spiralschloss mit dem blau- und orangefarbenen Verschluss sicher,
weiterführende Hinweise bitte an die 986 2066.

Abschiebungen im ersten Halbjahr 2018

Deutscher Bundestag | (hib/HAU) Im ersten Halbjahr 2018 wurden nach Angaben der Bundesregierung insgesamt 12.261 Abschiebungen vollzogen. Das geht aus der Antwort  auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Danach erfolgten 11.005 Abschiebungen auf dem Luftweg, 1.215 Abschiebungen auf dem Landweg und 41 Abschiebungen auf dem Seeweg. 5.654 der Abschiebungen erfolgten in Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Die Zahl der Zurückweisungen und Zurückschiebungen lag der Antwort zufolge bei 6.792. An den Landgrenzen seien 3.897 Personen zurückgewiesen oder zurückgeschoben worden, auf dem Luftweg 2.887 und auf dem Seeweg acht Personen. Wie aus der Vorlage weiter hervorgeht, wurden im ersten Halbjahr 2018 66 Zurückweisungen, 22 Zurückschiebungen und keine Abschiebung von alleinreisenden minderjährigen ausländischen Staatsangehörigen vollzogen. An Jugendämter seien 921 unbegleitete Minderjährige übergeben worden. „Insgesamt wurden 1.023 unbegleitete Minderjährige festgestellt“, schreibt die Regierung.

Im Ausländerzentralregister (AZR) waren der Vorlage zufolge zum Stichtag 30. Juni 2018 insgesamt 234.603 Personen ausreisepflichtig, davon 173.915 Personen mit einer Duldung und 60.688 Personen ohne Duldung. Aufgrund eines abgelehnten Asylantrages seien zum Stichtag 30. Juni 2018 insgesamt 126.121 Personen ausreisepflichtig gewesen, davon 98.748 mit einer Duldung und 27.373 Personen ohne Duldung.

Wie die Regierung weiter mitteilt, wurden im ersten Halbjahr 2018 3.796 Personen im Zuge von Sammelabschiebungen entweder direkt in ihr Herkunftsland oder über Flughäfen anderer Mitgliedstaaten in ihr Herkunftsland abgeschoben. Davon seien 1.062 Personen durch Sammelabschiebungen der Europäischen Union und 2.734 Personen in nationaler Zuständigkeit abgeschoben worden, heißt es in der Antwort.

In 641 Fällen, so schreibt die Bundesregierung, seien Abschiebungen auf dem Luftweg „aufgrund von Widerstandshandlungen“ gescheitert. 141 Abschiebungen seien aufgrund medizinischer Gründe nicht durchführbar gewesen. In 200 Fällen habe sich die Fluggesellschaft oder der jeweilige Flugzeugführer geweigert, die Abschiebung durchzuführen. Außerdem seien sieben Abschiebungen an der Weigerung der Zielstaaten, Abzuschiebende aufzunehmen, gescheitert.

Für den besagten Zeitraum verzeichnet die Bundesregierung der Antwort zufolge 109.951 Ausreisen von Drittstaatsangehörigen (Nicht-EU-Staatsangehörige) und 154.435 Ausreisen von Unionsbürgern. 20.142 abgelehnte Asylbewerber seien im ersten Halbjahr 2018 ausgereist, heißt es weiter. Mit einer Grenzübertrittsbescheinigung freiwillig aus Deutschland ausgereist seien nach Angaben der Bundespolizei 14.173 ausreisepflichtige Personen, schreibt die Regierung.

Bass gegen Hass – Gemeinsam für eine offene Gesellschaft

Wetter ruhrJens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Flagge zeigen gegen rechts – und das lautstark! Unter dem Motto „Bass gegen Hass“ findet am Freitag, 31. August, ab 19 Uhr im Stadtsaal an der Kaiserstraße ein Benefiz-Konzert gegen rechts statt. Die Idee dazu hatte Christian Salihin, vielen besser unter seinem Künstlernamen „Buddi“ bekannt. Nach dem Anschlag auf das Lebensmittelgeschäft eines Syrers wollte er ein Signal gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen – und nach kurzer Überlegung, was man tun könne, war die Idee des Konzertes geboren.

Bei einem Gespräch im Rathaus zeigten sich Bürgermeister Frank Hasenberg und Tim Eisenblätter als Vertreter der Lichtburg erfreut über das Engagement von Christian Salihin. „Wetter ist eine menschengerechte Stadt, in der wir das Miteinander leben“, so Bürgermeister Hasenberg. „Jeder Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit treten wir entschieden entgegen.“ Die Stadt Wetter (Ruhr), der Verein Lichtburg und die Sparkasse Gevelsberg-Wetter unterstützen als Sponsoren das Benefiz-Konzert. Ebenso wie viele kleinere Unternehmen und Privatpersonen.

„Bass gegen Hass“ richtet sich vor allem an Jugendliche und alle, die sich jung fühlen. Musikalisch wird es am 31. August ab 19 Uhr vor allem um Hip Hop gehen – als Headliner ist die Formation „Witten Untouchable“ dabei. Weitere Solokünstler, Bands sowie der HeartChoir werden auftreten. Natürlich gibt es im Stadtsaal auch Getränke und kulinarische Leckereien.

Alle Einnahmen gehen in den Spendentopf. Das Geld wird später aufgeteilt. So fließt es zum einen an den Verein „Wir in Wetter“, der u.a. den syrischen Ladenbesitzer des „Wetter-Markts“ unterstützt, zum anderen soll es einem Anti-Rassismus- und Anti-Hass-Projekt der Stadt zugutekommen.

Also: Flagge zeigen, Spaß haben und am 31. August um 19 Uhr in den Stadtsaal kommen!

Grünes Rezept ermöglicht Erstattung von rezeptfreien Arzneimitteln bei vielen Krankenkassen

ABDA | Insgesamt 73 von 110 gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren Versicherten zumindest einen Teil der Ausgaben für rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Verbrauchertipp: Grünes Rezept ermöglicht Erstattung

Dazu zählt meist eine ärztliche Verordnung, die mithilfe eines Grünen Rezeptes nachgewiesen werden kann. Im Jahr 2017 wurden 47 von 591 Millionen rezeptfreien Medikamenten auf Basis des Grünen Rezepts abgegeben, mit dem der Arzt die Anwendung des Medikaments medizinisch befürwortet. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) empfiehlt deshalb allen gesetzlich krankenversicherten Verbrauchern, ihre Grünen Rezepte und Kassenbons aufzubewahren, um später die Kostenerstattung der rezeptfreien Medikamente beantragen zu können. Eine solche Satzungsleistung ist im Gegensatz zu einer Pflichtleistung von Kasse zu Kasse unterschiedlich.

„Das Grüne Rezept ist wirklich nützlich für Verbraucher“, sagt Apotheker Stefan Fink, Selbstmedikationsbeauftragter des DAV: „Einerseits ist das Grüne Rezept eine Empfehlung des Arztes und eine Merkhilfe für den Patienten. Andererseits kann es eine Kostenerstattung bei der Krankenkasse auslösen und als Belastungsnachweis in der Einkommensteuererklärung dienen.“ In erster Linie würden pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel von den Kassen erstattet, sagt Fink. Für Schwangere kämen oft auch noch Arzneimittel mit Eisen, Magnesium und Folsäure hinzu, so der Apotheker: „Aber Achtung: Jeder gesetzlich versicherte Patient sollte sich vorab genau bei seiner Krankenkasse erkundigen, was genau sie unter welchen Bedingungen erstattet. Oft gibt es eine Obergrenze von beispielsweise 100 Euro pro Jahr, oder vom Versicherten wird ein Eigenanteil als Zuzahlung erwartet.“

Eine Liste mit allen Kassen und ihren Erstattungsregeln auf www.aponet.de

Pille zur Verhütung: Ärzte verordnen jungen Frauen weniger Präparate mit höherem Risiko

Die Verordnung von risikoreicheren Verhütungs-Pillen für Mädchen und junge Frauen bis 20 Jahren ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten, die im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorliegen. Während der Verordnungs-Anteil der kombinierten oralen Kontrazeptiva mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien für diese Zielgruppe im Jahr 2015 noch bei 66 Prozent lag, waren es im vergangenen Jahr 55 Prozent.

Seit dem Jahr 2014 gibt es die Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass Ärzte insbesondere jungen Frauen, die das erste Mal die Pille einnehmen, Präparate mit einem geringeren Risiko für die Bildung von Thrombosen und Embolien verschreiben sollen. „Gerade bei jungen Erstanwenderinnen sollte man auf Arzneimittel setzen, zu deren Sicherheit Langzeitstudien vorhanden sind. Diese Botschaft kommt offenbar langsam, aber sicher in der Praxis an“, sagt Dr. Eike Eymers, Ärztin im Stab Medizin des AOK-Bundesverbandes. Gleichzeitig gebe es aber weiteres Verbesserungspotenzial: „Im vergangenen Jahr entfielen immer noch mehr als die Hälfte aller Pillen-Verordnungen für die jungen Frauen auf Präparate mit einem erhöhten oder unklaren Risiko für die Bildung von venösen Thromboembolien“, so Eymers.

Die Detailanalyse zeigt, dass der Verordnungsanteil der risikoärmeren Pillen mit den Gestagenen Levonorgestrel, Norethisteron und Norgestimat von 31 Prozent im Jahr 2007 auf 45 Prozent im Jahr 2017 gestiegen ist. Die Anteile der Pillen mit den risikoreicheren Gestagenen Drospirenon, Desogestrel und Gestoden für die bis zu 20-Jährigen sind dagegen stark zurückgegangen – von 33 Prozent im Jahr 2007 auf 7 Prozent im vergangenen Jahr. „Gleichzeitig hat die Verordnung von neueren Pillen zugenommen, deren langfristiges Risiko noch unklar ist“, so Eike Eymers. So ist der Verordnungsanteil von Pillen mit dem Gestagen Dienogest von 19 Prozent im Jahr 2007 auf 35 Prozent im Jahr 2017 gestiegen – und das, obwohl das Risiko für das Auftreten venöser Thomboembolien noch nicht abschließend beurteilt werden kann. „Um die Mädchen und jungen Frauen keinen unnötigen Risiken auszusetzen, sollten die verordnenden Ärzte Nutzen und Risiko abwägen und je nach Gesundheitszustand der Patientin einen Wechsel auf die erprobten Präpararate in Betracht ziehen.“

Regionale Unterschiede in der Versorgung

Empfängnisverhütende Medikamente werden in der Regel nur bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Daher liegen auch nur für diese Altersgruppe Verordnungsdaten vor. Die Auswertung dieser Daten zeigt auch regionale Unterschiede bei der Verordnung der risikoreicheren Präparate. Bremen steht mit einem Verordnungsanteil von 49 Prozent im Jahr 2017 am besten da. Schlusslichter in dieser Auswertung sind Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und das Saarland: Hier lag der Anteil der risikoreicheren Pillen im vergangenen Jahr jeweils bei etwa 59 Prozent. Den größten Rückgang bei der Verordnung dieser Präparate gab es in den letzten fünf Jahren in Bayern – von knapp 70 Prozent im Jahr 2012 auf 55 Prozent im Jahr 2017.

Frauen, die die Pille einnehmen, sollten auf typische Anzeichen einer Thrombose oder Embolie achten und umgehend einen Arzt konsultieren, wenn sie entsprechende Anzeichen erkennen. Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose sind starke Schmerzen im Bein, Schwellungen des Beines sowie ein Spannungs- oder Schweregefühl im Bein. Auch eine bläulich-rote Verfärbung oder Glänzen der Haut am Bein kann auf eine Thrombose hindeuten. Typische Symptome einer Lungenembolie sind plötzliche Atembeschwerden oder Atemnot, atemabhängiger Brustschmerz, Herzrasen und unerklärlicher Husten. Zur Aufklärung ihrer Versicherten hat die AOK bereits 2016 eine Faktenbox veröffentlicht, die über den Nutzen und die möglichen Schäden der verschiedenen Pille-Varianten aufklärt. Sie ist im Internetauftritt der AOK unter www.aok.de/faktenboxen abrufbar.

Quelle: AOK Bundesverband

Wehringhauser Schnurlos Festival 2018

schnurQuartiersmanagement Wehringhausen | Ein Musikfestival „umsonst & draußen“ am Bismarck-Turm auf dem Goldberg über den Dächern von Hagen-Wehringhausen in wunderbarer Umgebung mit Livemusik-Programm am Freitag und Samstag ab 17:00 Uhr!

Die Besonderheit des Festivals ist, dass die Bühne „schnurlos“ betrieben wird; sprich: Alle Lautsprecher und sonstige Bühnengeräte werden mit Batterien / Akkus laufen. Mit kleiner Anlage.  Das bedeutet natürlich auch, dass das Festival relativ leise wird. Allerdings wird es kein reines Singer / Songwriter – Festival, sondern es werden auch E-Gitarren crunchen und Synthesizer sounden – je bunter, desto besser! Und vor der Bühne wird es auf jeden Fall wieder tanzbar laut! Genre-übergreifend.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt. Außerdem findet sowohl am Freitag als auch am Samstag Kinderprogramm von „Magic Elise“ und weiteres (Neben-)Programm ab 15:00 Uhr statt! Nicht zu vergessen und zu unterschätzen ist natürlich das Feuerchen in lockerer Runde!

Unterstützt das „Wehringhauser Schnurlos Festival“ und kauft Essen und Getränke vor Ort, damit wir weitermachen können – das WSF-Orga-Team organisiert unkommerziell und ehrenamtlich! Und dieses Jahr zum ersten Mal ohne Förderung aus Landesmitteln!

Möglichkeiten zum Zelten sind vorhanden (keine Wohnmobile, nur Zelte im gesamten Festivalverlauf mit Waschmöglichkeiten!)

Programm

Freitag, 31.08.2018, ab 17:00 Uhr:

Krautboys (Krautcountry – Hagen)
http://www.krautboys.de

Dice and Aces (Acoustic Pop – Hagen)
https://www.facebook.com/handmademusic.haspe/

Satanic Hippies (Düster-Rock – Hagen)
https://www.facebook.com/satanichippies/

Serpents Teeth (Blues-Folk-Rock – Hagen-Wehringhausen)
https://www.facebook.com/Serpents-Teeth-157361584967950/

Byebye (Indie-Liedermacher-Singer/Songwriter – Leipzig)
https://www.byebyemusik.de/

Samstag, 01.09.2018, ab 17:00 Uhr

Torsten Woeste (Singer/Songwriter – Iserlohn)
http://www.woeste-vollkornbaecker.de/

Rubber Dream (Garage Rock)
aktuelle keine Internetpräsenz

Qu Rock (Indie-HipHop-Pop-Rock – Breckerfeld)
http://www.qurock.de/

Mütze Liedermacher (Liedermacher-Singer/Songwriter – Hagen-Wehringhausen)
http://muetzeliedermacher.de/

Green Orbit (Stoner-Psychedelic-Rock – Wittgenstein)
http://www.green-orbit.de/

Vorher gibt´s ein Kinderprogramm von „Magic Elise“ (basteln, schminken, tralala!!!) und Tanzprogramm von „Michala Moves“. Und im Anschluss an die Freitagsmusik folgt DJing von „Phil Audio“ und am Samstag die Filmvorführung des Musikerfilms „Loner“. Eine frühe Anreise, sowohl am Freitag als auch am Samstag ab 15:00 Uhr, lohnt sich also!

22.08.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG ZU DEN GEBÄUDEN DER GEBR. LUDWIGS

EppenhauserStr136_Seuthe_klAm Mittwoch, den 22. August findet um 16.00 Uhr eine öffentliche Führung zu den Häusern der Gebrüder Ludwigs statt. Zwischen 1909 und 1938 verwirklichten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sie intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander. Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken. Rund ums Stirnband sind acht Gebäude der Gebr. Ludwigs entstanden, die davon zeugen. Der einstündige Rundgang mit Dr. Elisabeth May startet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen an der Haßleyer Straße 14. Die Teilnahmegebühr von 6 Euro ist vor Ort zu entrichten, eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich.

16.08.:KUNSTTREFF – NOCH PLÄTZE FREI!

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Am Donnerstag, den 16. August findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Emil Schumacher – Räder:Werk“. Das Rad-Motiv taucht im Werk Emil Schumachers bereits in den 1950er-Jahren auf und wird insbesondere im Spätwerk eines seiner Leitmotive. Es taucht nicht nur in großformatigen Werken, sondern auch in Gouachen, Graphiken, aber auch auf Terrakotten auf. Wie erklärt sich die starke Hinwendung zu diesem Motiv? Wie kann man sie in die Werkentwicklung Emil Schumachers einbinden und wie erklärt sich die Konzentration des Künstlers auf wenige immer wiederkehrende Motive, sind die Fragen, die innerhalb dieses Treffens thematisiert werden.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

19.08.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

ESM 3
© Hans Leicher.

Am Sonntag, den 19. August findet um 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Emil Schumacher – Räder:Werk“ statt. Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers. Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen. Nach jahrzehntelanger Konzentration auf reine Abstraktion, gab Schumacher dem Rad in seiner Malerei ab Ende der 1980er-Jahre einen neuen und besonders prominenten Stellenwert. Oft in angedeutete Szenen der ländlichen Arbeitswelt eingebunden, aber auch als Bildzeichen frei von jedweder Bilderzählung, ist das Rad zugleich Sinnbild für Arbeit und Technik. Durch Erfindungskraft und Werk unterscheidet der Mensch sich von allen anderen Geschöpfen. So finden sich in der Ausstellung des Emil Schumacher Museums etwa die Darstellung einer profanen Schrottkarre, oder auch ein monumentaler Kartoffelroder neben dem leuchtenden Sonnenwagen des Gottes Helios. Der Rundgang durch die Ausstellung spürt dem Motiv im Werk des Malers nach und wirft Fragen nach der Interpretation des Zeichens auf.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

05.09.: Arabisch-Kurs für Anfänger

Wer sich für die arabische Sprache interessiert, kann ab Mittwoch, 5. September, einen Kurs für Anfänger bei der Volkshochschule Hagen (VHS) besuchen. Das Seminar mit der Nummer 6800 umfasst zwölf Termine und findet von 19.45 bis 21.15 Uhr im Ricarda-Huch-Gymnasium, Voswinckelstr.1 statt. Im Vordergrund stehen Sprechen, Lesen und Verstehen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-hagen.de, im VHS-Programm und unter Telefon 02331/2073622.

28.08.: Rudelsingen in Boelerheide

Alle Freunde der Musik aufgepasst! Am Dienstag, 28. August 2018, ist von 14:45 bis 16:15 Uhr wieder „Rudelsingen“ in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide, Overbergstraße 125, angesagt. Jeder, der gerne singt, ist herzlich willkommen, gemeinsam mit Chorleiterin Ingrid Struck die schönsten Volkslieder zu singen.

Das Rudelsingen ist ein fester Programmpunkt der Begegnungsstätte. Das nächste Treffen findet am 25. September 2018 statt. Infos zum Rudelsingen gibt es unter Telefon 02331/689397.

19.08.: Archäologie hautnah: Führung durch das Museum Wasserschloss Werdringen

Was macht die Arbeit von Archäologen aus? Mit dieser spannenden Frage befasst sich eine spezielle Führung am Sonntag, 19. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Bei dem kurzweiligen Rundgang durch das Museum erzählt erzählt die Archäologin Mirjam Kötter hautnah von ihrer Tätigkeit.

Bei zahlreichen Objekten berichtet sie von den Fundzusammenhängen und welche Erkenntnisse man über frühere Kulturen aus den Funden gewinnen konnte. So erhält man einen guten Einblick in die Arbeit der Archäologen. Bei der Spezialführung werden auch viele Objekte und Gegenstände gezeigt, die sonst nicht im Museum zu sehen sind.

Einen Schwerpunkt der Führung bildet die Grabung an der Blätterhöhle in Hagen. Hier wurden die Knochen der ältesten modernen Menschen in Westfalen gefunden. Zum Teil sind die Knochen über 11.000 Jahre alt. Für die Archäologie ist die Fundsituation an der Blätterhöhle ein ausgesprochener Glücksfall, mit einem sehr hohen Erkenntnisgewinn über das Leben in der Steinzeit. Die Grabung und ihre Ergebnisse finden europaweit Beachtung. Allerdings finden die Grabungen an und in der Blätterhöhle unter schwierigsten Bedingungen statt, über die aus erster Hand berichtet wird.

Die Führung ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet für Erwachsene 3 Euro und für Jugendliche 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich und unter Telefon 02331/207-2740 möglich.

15.10.: Computerkurse für Anfänger ab 50 Jahren

Zu einer Auswahl von Computerkursen für Anfänger ab 50 Jahren, die einen PC oder ein Notebook mit dem Betriebssystem Windows besitzen oder einfach mehr über Computer lernen wollen, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) im September und Oktober ein.

Unter der Kursnummer 4700 startet ein Einführungskurs für Menschen ab 50 Jahren ab Donnerstag, 27. September, zweimal wöchentlich donnerstags und freitags jeweils von 16.30 bis 19.45 Uhr. Ein weiterer Einführungskurs mit der Nummer 4701 findet von Montag, 15. Oktober, bis Freitag, 19. Oktober, täglich von 9 bis 12.15 Uhr statt.

Insbesondere für Menschen ab 75 Jahren lädt die VHS zu einem  PC-Einführungskurs mit der Kursnummer 4770 ab Donnerstag, 27. September, zweimal wöchentlich jeweils donnerstags und freitags von 13 bis 16.15 Uhr ein. Ein weiterer PC-Einführungskurs (Kursnummer 4771) startet von Montag, 15. Oktober bis Donnerstag, 18. Oktober täglich von 13.30 bis 16.45 Uhr.

Alle Kurse finden im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, statt. Wenn vorhanden, können die Teilnehmer ihr Notebook mit Netzteil zum Kurs mitbringen. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

18.08.: Grillfest in Boelerheide

Es wird wieder gegrillt und getanzt in Boelerheide… Alle, die Gegrilltes schmausen und einen beschwingten Tanznachmittag verbringen möchten, sind am Samstag, 18. August 2018, ab 14 Uhr herzlich willkommen in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide, Overbergstraße 12. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/689397.

Das Team der Begegnungsstätte freut sich auf seine Gäste.

16.08.: Vorlesespaß mit „Opa Henri sucht das Glück“

Um das Thema Glück geht es beim nächsten Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder mit der Geschichte „Opa Henri sucht das Glück“ am Donnerstag, 16. August, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe.

Opa Henri möchte seinem Enkel Emil erklären, was Glück ist, und macht sich auf die Suche. „Was für ein Glück, dass ich Sie heute getroffen habe“, sagt ein Bettler, dem er ein Stück Kuchen geschenkt hat. Und als Opa Henri genau hinschaut, begegnet ihm das Glück nahezu an jeder Straßenecke. Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Geschichte noch ein Glücks-Glas gestalten. Die Teilnahme am Vorlesespaß ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert rund 45 Minuten. Weitere Informationen gibt es unter  Telefon 02331/207 3591 oder unter www.hagen-medien.de.

17.08.: Ferienmaus lädt zum Open-Air-Kino

Zum Open-Air-Kino lädt die Ferienmaus in Kooperation mit dem Familienzentrum Emst große und kleine Filmfans am Freitag, 17. August, ab 19 Uhr in den Park an der Cunostraße ein. Bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21 Uhr wird dem Publikum im schön illuminierten Park ein lustiger Kinofilm auf einer großen Leinwand gezeigt. Eine Bestuhlung ist vorhanden, doch wer mag kann sich auch eine große Decke mitbringen. Wie im echten Kino gibt es sogar Popcorn. Wer lieber Herzhaftes mag, kann sich mit leckeren Würstchen stärken. Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung abgesagt.