Behinderten-Beauftragte der Landesregierung zu Besuch in Volmarstein

Claudia Middendorf möchte Kontakt zur Evangelischen Stiftung pflegen Claudia Middendorf, Behindertenbeauftragte der NRW-Landesregierung, hat die EvangelischeStiftung Volmarstein besucht. „Es war ein sehr interessanter Austausch“, meinte StiftungsVorstand Jürgen Dittrich, der die Besucherin durch mehrere Einrichtungen führte.

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Ungewöhnlich war die Führung durch die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): Dort stellte nämlich nicht nur WfbM-Leiter Andreas Barth mehrere Arbeitsbereiche vor, sondern auch Hannah Long. Die junge Frau, eine Beschäftigte mit schwerer Behinderung, arbeitet in der EDV-Abteilung.

Sie sitzt im Rollstuhl und verständigt sich per Sprachcomputer. Mit Hilfe ihres am Rollstuhl befestigten PC erklärte sie Claudia Middendorf, welche Aufgaben die Beschäftigten in Abteilungen wie EDV & Poststelle, Fertigung & Montage oder Arbeits-Assistenz-Bereich haben.

„Es gibt hier ein großes Angebot für die Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Behinderungen“, stellte die Landesbehindertenbeauftragte anerkennend fest. Im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung informierte sich Claudia Middendorf über die Agentur Barrierefrei NRW, die das Institut betreibt. Die Agentur berät NRW-weit Kommunen, Verbände und Institutionen zu allen Fragen der Barrierefreiheit – eine wichtige Aufgabe, wie  Claudia Middendorf betonte: „Das Unterstützungs-Angebot der Agentur ist vielfältig“, so ihr Fazit.

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Ausführlich hatte sie sich dazu bei FTB-Leiter Prof. Dr. Christian Bühler und den FTBMitarbeitenden Daria Frank, Virginia Grossek und Michael Hubert erkundigt. Außerdem schaute sie sich in der alters- bzw. behindertengerechten Demonstrations-Wohnung um. Claudia Middendorf möchte den Kontakt mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein pflegen. Bei nächster Gelegenheit würde sie gerne das Inklusionsunternehmen Püschel besuchen. Die Firma Püschel, die an der Nansenstraße sitzt und von der Stiftung betrieben wird, produziert Feinsicherungen. Dort arbeiten Menschen ohne und mit Behinderung Hand in Hand.

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