Erhöhte Brandgefahr: Irish Folk Festival in das Naturbad-Gelände verlegt


Wetter ruhrJens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Das beliebte und weit über die Region hinaus bekannte Irish Folk Festival findet am Freitag, 17. August und Samstag, 18. August, auf dem Gelände des Naturbades in Alt-Wetter statt.

Die ursprünglich auf dem Burgberg in Volmarstein geplante Veranstaltung muss aufgrund der erhöhten Brandgefahr verlegt werden. Das Wetter war einfach zu trocken in den vergangenen Wochen, so dass für Festivalbesucher und Anwohner ein zu großes Risiko bestanden hätte, dass Feuer ausbricht. Die Stadt Wetter (Ruhr) bedauert, dass das Irish-Folk-Festival nicht wie üblich in Volmarstein stattfinden kann, hat jedoch schnell reagiert und gemeinsam mit den Veranstaltern und weiteren Beteiligten nach einem alternativen Standort gesucht.

Nach intensiver Prüfung mit Vertretern der Stadt, dem Veranstalter, der Feuerwehr und dem Trägerverein „Naturbad am See“ einigte man sich auf das Naturbad-Gelände als alternativen Festival-Standort.

Damit der Badebetrieb ungestört weiterlaufen kann, wird die Naturbad-Wiese am Freitag und Samstag mit Zäunen abgetrennt.

Auch wenn die Kulisse jetzt eine andere ist: Alle Beteiligten sind froh, dass das Festival nicht ausfallen muss. Mindestens einen Vorteil hat der neue Standort: Es sind fußläufig ausreichend Parkplätze vorhanden. Auch das Parkhaus der Demag steht den Besuchern zur Verfügung.

Bürgermeister Frank Hasenberg zeigte sich erfreut über die schnelle Reaktion und Flexibilität aller Beteiligten. „Mein Dank geht hier insbesondere an den Trägerverein des Naturbades. Ich wünsche allen Musikern und Zuschauern ein tolles Erlebnis beim Irish Folk Festival auf dem Naturbad-Gelände.“

Übrigens: Wer noch keine Karte hat, kann sich hier informieren:

www.oreillyopenair.de

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Marihuana-Anbau an der Volme: Polizei (zer)stört Aussicht auf neues Geschäftsmodell

Hagen | Ein Hinweisgeber informierte am Donnerstag die Polizei über eine größere Anzahl Marihuana-Pflanzen, die er in Eckesey in einem unwegsamen Bereich entlang der Volme gefunden hatte. Aufgrund des schwierigen Geländes konnten die Beamten erst am Freitagmittag die Örtlichkeit aufsuchen und fanden 15 bis zu drei Meter große Pflanzen vor.

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Symbolfoto © Hans Leicher.

Offensichtlich hatte die warme Witterung der vergangenen Wochen den Wuchs begünstigt. Neben den erntereifen Gewächsen lagen mehrere Kanister mit Dünger und eine Gießkanne für die Bewässerung. Zum Durchtrennen der starken Stängel reichte die Ausrüstung der eingesetzten Polizisten nicht aus und so leistete die Feuerwehr Amtshilfe. Die abgeernteten Pflanzen füllten den Laderaum eines Bullis, weitere Ermittlungen dauern an.

Freitag Morgen: Ein Verletzter und hoher Schaden bei Unfall in Haspe – Zeugen gesucht!

Hagen – Am Freitagmorgen ereignete sich in Haspe ein Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten und hohem Sachschaden. Gegen 05.50 Uhr befuhr ein 20 Jahre alter Mann mit einem Honda die Voerder Straße in Richtung Ennepetal.

Voerder

Vor ihm befand sich ein 56 Jahre alter Volkswagenfahrer. In Höhe der Hausnummer 119 kam es zur seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge, die weitere Schilderung des Geschehens durch die beiden Fahrzeuginsassen weicht voneinander ab, sodass die Sachbearbeitung nach Zeugen sucht. Der 20-Jährige gibt an, dass sein Vordermann auf den rechten Seitenstreifen gefahren sei und als er an ihm vorbeifahren wollte, sei er wieder auf die Fahrbahn zurückgefahren. Dadurch lenkte er nach links und prallte gegen einen Baumstamm auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der 56-Jährige schilderte, dass er seine Geschwindigkeit verringert und lediglich den Blinker nach links gesetzt hatte, um auf einen freien Parkplatz in Gegenfahrtrichtung zu fahren. Durch den Zusammenstoß mit dem Baumstamm wurde der Honda so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der 20-Jährige verletzte sich leicht, er wollte einen Arzt aufsuchen. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei 10000 Euro. Hinweise bitte an die Unfallsachbearbeitung unter der Rufnummer 986 2066.

Erfolgreich reanimiert: Die Erlebniskarte Harkort-Hengsteysee – jetzt mit Fokus auf die Region

Gemeinschaftsprojekt der Städte Hagen, Wetter (Ruhr), Herdecke und Dortmund

HAGENagentur | Ein Besuch der Freizeitregion Harkort-Hengsteysee ist ohne Zweifel ein
Erlebnis! Hier verbinden sich zwei Ruhr-Stauseen, vier umliegende Städte
und fünf Erlebnisspots zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze
Familie. An den Ufern entlang lässt es sich hervorragend wandern,
radfahren, joggen oder einfach nur spazieren gehen. Und auf dem Wasser
fahren von Ostern bis Mitte Oktober Personenschiffe.
Mit einer neuen Erlebniskarte dieser schönen Region wollen die
Tourismusexperten der vier beteiligten Städte Hagen, Dortmund. Herdecke und
Wetter(Ruhr) nun eine alte Idee zu neuem Leben erwecken.

Erlebnis Harkort-Hengsteysee_2©Birgit Andrich

Schon in früheren Zeiten gab es eine Freizeitkarte mit Rad- und Wanderwegen für das Gebiet rund um den Harkortsee und rund um den Hengsteysee, bei der allerdings das
Augenmerk auf den einzelnen Städten und ihren jeweiligen Freizeitangeboten
lag. Die neue Erlebniskarte richtet nun ihren Fokus eindeutig auf die Region. Die
fünf Erlebnisspots sollen alle zusammen und in der Summe begeistern, als
Gemeinschaftsprojekt aller Städte organisiert und vermarktet. Die Projektleitung
hierfür hat die HAGENagentur in Kooperation mit den Städten Wetter(Ruhr) und
Herdecke und der DORTMUNDtourismus GmbH übernommen.
Die einzelnen Erlebnisspots der Karten fassen jeweils Sehenswürdigkeiten,
Wander- und Radwege, Freizeitangebote wie Minigolf, Segeln, Rudern,
Tretbootfahren, Paddeln, Schwimmen und Klettern und natürlich auch
Gastronomieangebote, schöne Spielplätze und tolle Aussichtspunkte zusammen
und zeigen die Vielfalt der Region auf. Die einzelnen Spots lassen sich ohne
weiteres auch miteinander verbinden. So bietet sie Freizeitvorschläge für einen
kurzen Spaziergang ebenso wie für einen ganzen Tagesausflug. Die Fahrpläne
der beiden Personenschiffe auf den beiden Seen sind natürlich auch auf der
Erlebniskarte abgedruckt.

Die Erlebniskarte Harkort-Hengsteysee ist kostenlos und liegt ab sofort pünktlich
zu Beginn der Sommersaison in den Touristeninformationen der Städte Hagen,
Herdecke, Wetter (Ruhr) und Dortmund, auf den beiden Ruhrseeschiffen sowie
in den anliegenden Gastronomiebetrieben, Sehenswürdigkeiten und
Freizeitangeboten der einzelnen Erlebnisspots aus.

Auf den Internetseiten der HAGENagentur, der Stadt Hagen, von DORTMUNDtourismus und der Städte Wetter(Ruhr) und Herdecke ist sie als Dokument zum Herunterladen hinterlegt.

Aktuell gesucht: Gastfamilien für internationale Jugendliche

Ein halbes oder ganzes Jahr Deutschland erleben – Ab September wagen rund 360 Jugendliche aus aller Welt das Abenteuer Schüleraustausch. Dabei lernen die 15- bis 18-Jährigen die Kultur, Sprache und das menschliche Miteinander direkt vor Ort kennen. „Ich freue mich sehr darauf“, so Tyler (15) aus den USA.

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Wie 131 weitere Austauschülerinnen und Austauschüler sucht er für dieses einmalige Erlebnis noch dringend nach einer liebevollen Gastfamilie. Eltern mit Kindern, kinderlose Paare, Alleinerziehende oder gleichgeschlechtliche Partner: Jeder kann durch die Jugendlichen ein neues Familienmitglied dazugewinnen und die Möglichkeit ergreifen, voneinander zu lernen und lebenslange Freundschaften zu gewinnen. Dazu braucht es nur ein freies Bett sowie Interesse und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen. Der gemeinnützige Verein AFS Interkulturelle Begegnungen begleitet Gastkinder und -eltern bei der Vorbereitung, während des Aufenthalts und danach. Für sechs bis acht Wochen, ein halbes oder das gesamte Schuljahr: Wer Interesse hat, ein Gastkind aufzunehmen, kann sich informieren unter: www.afs.de/gastfamiliewerden oder 040399222-90.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet seit rund 70 Jahren ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. AFS ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks und arbeitet mit gleichberechtigten Partnern in rund 50 Ländern auf allen Kontinenten zusammen. Über 3.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit für AFS.

Behinderten-Beauftragte der Landesregierung zu Besuch in Volmarstein

Claudia Middendorf möchte Kontakt zur Evangelischen Stiftung pflegen Claudia Middendorf, Behindertenbeauftragte der NRW-Landesregierung, hat die EvangelischeStiftung Volmarstein besucht. „Es war ein sehr interessanter Austausch“, meinte StiftungsVorstand Jürgen Dittrich, der die Besucherin durch mehrere Einrichtungen führte.

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Ungewöhnlich war die Führung durch die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): Dort stellte nämlich nicht nur WfbM-Leiter Andreas Barth mehrere Arbeitsbereiche vor, sondern auch Hannah Long. Die junge Frau, eine Beschäftigte mit schwerer Behinderung, arbeitet in der EDV-Abteilung.

Sie sitzt im Rollstuhl und verständigt sich per Sprachcomputer. Mit Hilfe ihres am Rollstuhl befestigten PC erklärte sie Claudia Middendorf, welche Aufgaben die Beschäftigten in Abteilungen wie EDV & Poststelle, Fertigung & Montage oder Arbeits-Assistenz-Bereich haben.

„Es gibt hier ein großes Angebot für die Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Behinderungen“, stellte die Landesbehindertenbeauftragte anerkennend fest. Im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung informierte sich Claudia Middendorf über die Agentur Barrierefrei NRW, die das Institut betreibt. Die Agentur berät NRW-weit Kommunen, Verbände und Institutionen zu allen Fragen der Barrierefreiheit – eine wichtige Aufgabe, wie  Claudia Middendorf betonte: „Das Unterstützungs-Angebot der Agentur ist vielfältig“, so ihr Fazit.

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Ausführlich hatte sie sich dazu bei FTB-Leiter Prof. Dr. Christian Bühler und den FTBMitarbeitenden Daria Frank, Virginia Grossek und Michael Hubert erkundigt. Außerdem schaute sie sich in der alters- bzw. behindertengerechten Demonstrations-Wohnung um. Claudia Middendorf möchte den Kontakt mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein pflegen. Bei nächster Gelegenheit würde sie gerne das Inklusionsunternehmen Püschel besuchen. Die Firma Püschel, die an der Nansenstraße sitzt und von der Stiftung betrieben wird, produziert Feinsicherungen. Dort arbeiten Menschen ohne und mit Behinderung Hand in Hand.

Einrecher steigt in KITA an der Elbersstiege ein

Hagen – Es kann nicht die Aussicht auf hohe Beute gewesen sein, die in der Nacht zu Freitag einen bislang Unbekannten veranlasst hat, in eine Kindertagesstätte an der Elbersstiege einzubrechen.

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Gegen 01.20 Uhr löste der Täter den Alarm aus, als er zunächst ohne Erfolg versucht hatte, die Verglasung einer Eingangstür einzuschlagen, dann aber über ein zertrümmertes Fenster an der Gebäuderückseite in die Räumlichkeiten des Kindergartens gelangte. Er durchwühlte mehrere Schränke und Schubladen im Büro, ob er dabei etwas hat mitgehen lassen, ist noch nicht bekannt. Die Durchsuchung und eine erste Fahndung im Nahbereich verliefen ohne Erfolg. Polizeibeamte legten eine Anzeige vor, die Kripo sicherte Spuren, weiterführende Hinweise bitte an die 986 2066.

Ermittlungen zum tödlichen Unfall in Sundern laufen weiter – Zeugen gesucht!

 

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Kreispolizei HSK | Sundern | Im Zuge der Ermittlungen zu dem tödlichen
Verkehrsunfall bei Sundern-Hövel am 1. August wurde der Polizei ein
weiterer Vorfall angezeigt. Am Sonntag, dem 29. Juli, soll es gegen
14.15 Uhr auf der B 229 zwischen Hövel und Beckum zu einem
gefährlichen Überholmanöver gekommen sein. Eine 36-jährige Frau aus
Sundern war mit ihrem Wagen in Richtung Beckum unterwegs. In einer
langgezogenen Rechtskurve wurde sie von einem roten Porsche mit
Soester Kennzeichen überholt. Hierbei sollen ein Motorradfahrer und
seine Sozia gefährdet worden sein, so dass diese stark abbremsen und
ausweichen mussten, um eine Kollision zu verhindern. Ob ein
Zusammenhang zwischen dem tödlichen Verkehrsunfall und diesem Vorfall
besteht, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen. Wir suchen den
Motorradfahrer und seine Sozia, die an diesem Vorfall beteiligt
waren. Außerdem suchen wir weitere Zeugen, die Angaben zu diesem
Sachverhalt machen können. Hinweise richten sie bitte an die
Polizeiwache in Sundern unter der 02933 / 90 200.

Unbekannte entwenden Boot samt Anhänger

Dortmund | Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen dem 3. August, 17 Uhr, und dem 5. August, 17 Uhr, von einem Firmengelände in Dortmund-Dorstfeld ein Boot samt Anhänger entwendet. Die Polizei sucht nun Zeugen.

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Am 5. August stellten die Besitzer den Diebstahl fest. Offenbar hatten sich die Unbekannten über ein Tor Zugang zu dem Gelände verschafft und den Anhänger mit dem Motorboot abtransportiert.

Mit den angehängten Fotos des Gefährts sucht die Polizei nun Zeugen: Haben Sie etwas Verdächtiges in diesem Zusammenhang beobachtet? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

Den Wert des Diebesguts schätzt die Polizei auf ca. 40.000 Euro.

Motorroller-Fahrer bei Sturz in Haspe verletzt

Symbolbild Rettungsdienst - Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst – Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.

Hagen | Am Donnerstag befuhr ein 35-jähriger Hagener mit seinem Motorroller die Tückingstraße in Richtung Tücking. Um 20.40Uhr geriet er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug ins Rutschen und stürzte zu Boden. Der 35-Jährige erlitt Verletzungen am rechten Arm und klagte über Kopfschmerzen. Ein Rettungswagen brachte ihn daher vorsorglich in ein Krankenhaus. An dem Motorroller entstand ein Schaden von rund 300 Euro.