UPDATE 2 zum tödlichen Verkehrsunfall in Menden

Fabian Kreutz | Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr Menden heute Vormittag um kurz nach 9 Uhr in den Ortsteil Halingen gerufen.

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Auf der Gruländer Straße zwischen Halingen und Langschede hatte sich der Anhänger eines LKW gelöst und war mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert. Die Fahrerin wurde durch den Zusammenprall in ihrem PKW eingeklemmt. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Menden, der Löschgruppen Halingen und Bösperde sowie der Löschgruppe Langschede der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg eilten zur Einsatzstelle. Da die Fahrerin bereits in ihrem PKW verstorben war, konnte ein ebenfalls umgehend angeforderter Rettungshubschrauber seinen Einsatz kurz vor Eintreffen wieder abbrechen.

Die Gruländer Straße musste für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Für weitergehende Informationen verweisen wir an die Pressemitteilungen der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

Quelle: Feuerwehr Menden

„Ich habe so langsam die Schnauze voll“ – Trucker hat kein Verständnis für Handy-Kontrolle

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen |„Ich habe so langsam die Schnauze voll“ waren die Worte des Fahrers eines 40-Tonners, den Polizeibeamte am Donnerstagmorgen gegen 07.40 Uhr in der Feithstraße stoppten. Der Trucker hatte während der Fahrt sein Mobiltelefon in der Hand, schaute auf das Display und zwei Polizeibeamte konnte sehen, wie er
dabei die Tastatur bediente. Offensichtlich fand er sein Verhalten weniger schlimm, als die Tatsache, dass ihn Polizisten mal wieder
anhielten. Wie nötig derartige Kontrollen sind, zeigen unter anderem
immer wieder Meldungen über LKW, die „aus unerklärlichen Gründen
ungebremst auf ein Stauende“ auffahren. Der 59 Jahre alte Fahrer des
belgischen Sattelzugs musste an Ort und Stelle eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 125 Euro für das fällige Bußgeld plus
Gebühren zahlen. Bleibt nur zu hoffen, dass ihm die Anzeige eine
Lehre ist.

UPDATE zum tödlichen Unfall in Menden – Gruländer Straße weiterhin gesperrt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein LKW die Gruländer Straße aus Richtung Schwerte kommend in
Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der Anhänger mit einem Fassadenaufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel Corsa einer 32jährigen Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des
Aufpralls wurde die Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb
noch an der Unfallstelle. Der 59jährige LKW-Fahrer aus Kamen wurde
schockverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Gruländer Straße
ist zur Zeit (13:00 Uhr) immer noch voll gesperrt. Die genaue Unfallursache soll
nun u.a. über ein Sachverständigengutachten herausgefunden werden.

Feuerwerkskörper gezündet: Wiesenfläche im Hagener Hameckepark brannte

Feuerwehr HLF
Symbolbild © Hans Leicher-

Hagen | Am Mittwochabend um 18.45 Uhr eilten die Rettungskräfte in den Hameckepark. In der Nähe der gleichnamigen Straße brannte auf einer Fläche von ca. sechs mal zwanzig Metern eine Wiesenfläche. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausdehnung verhindern
und hatte den Brand schnell gelöscht. Ein Zeuge gab an, einen Knall gehört zu haben, kurz bevor er die Flammen bemerkte. Der Verdacht, dass tatsächlich jemand Feuerwerkskörper auf der Fläche gezündet
hatte, bestätigte sich, Feuerwehrleute fanden die Reste eines
„Böllers“ und einer „Fontäne“. Die eingesetzten Beamten legten eine
Anzeige vor. Hinweise in diesem Zusammenhang bitte an die 986 2066.

Erneut Gewalt gegen Einsatzkräfte – Rettungswagenfahrer im Einsatz verletzt

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© Hans Leicher

Stefan Deitel | Feuerwehr Menden | Eigentlich ist es ein ganz normaler Einsatz, als der RTW1 aus Menden am vergangenen Mittwoch zur Unterstützung in die Nachbarstadt Fröndenberg gerufen wird. Eine „vital bedrohte Patientin“, eine Bewohnerin eines Altenheimes benötigte sofortige medizinische Hilfe. Routine für die Rettungskräfte aus Menden, als sie die Dame zur Behandlung in den Rettungswagen bringen. Zu diesem Zeitpunkt wollte ein Autofahrer offenbar nicht länger hinter dem Einsatzfahrzeug, das die Straße blockierte, warten. Sichtlich aufgeregt ignorierte der Fahrer die Warn- und Anhaltezeichen der RTW-Besatzung und versuchte, an dem Rettungswagen vorbei zu kommen. Dabei wurde der Führer des Rettungswagens durch den Seitenspiegel des Wagens an der Hand verletzt. Zum Glück verletzte er sich dabei nur leicht, musste aber im Mendener Krankenhaus behandelt werden. Außerdem wurde eine Pflegerin des Altenheimes, die neben dem RTW stand, von aufgewirbelten Schottersteinen getroffen. Die Polizei wurde informiert und der Führer des Rettungswagens erstattete Anzeige. Außerdem wurde über die Kreisleitstelle Lüdenscheid ein sogenannter „Melde- und Warnerlass“ angefertigt, durch den sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, als auch das zuständige Ministerium in Düsseldorf über diesen Vorfall informiert werden. Dies ist bereits der dritte Vorfall innerhalb weniger Monate, allerdings der erste, bei dem auch eine Rettungskraft verletzt wurde. Bei allen drei Fällen haben ungeduldige Verkehrsteilnehmer Einsatzstellen ignoriert und andere Menschen gefährdet und teils verletzt. Deshalb weisen Feuerwehr und Stadtverwaltung erneut ausdrücklich darauf hin, dass Absperrungen der Feuerwehr nicht ohne Grund aufgestellt werden und dringend, auch zum eigenen Schutz, beachtet werden müssen. Ein solches Fehlverhalten wird in keinem Fall toleriert. Auch in diesem Fall wurde Anzeige erstattet. Die Polizei und weitere übergeordnete Behörden wurden eingeschaltet. Und auch künftig werden solche Vorfälle, die als „Angriff oder Gewalt gegen Einsatzkräfte“ gewertet werden, konsequent angezeigt.

LKW schleudert in Gegenverkehr, PKW-Fahrerin tödlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein
LKW die Gruländer Straße in Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der
Dachdeckeraufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste
und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel einer
Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die
Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb noch an der
Unfallstelle. Der LKW-Fahrer wurde schockverletzt in ein Krankenhaus
eingeliefert.

Drei Einsätze für die Feuerwehr Herdecke am Mittwoch

Christian Arndt | Die Freiw. Feuerwehr Herdecke war am Mittwoch mehrfach im Einsatz. Ein Baum war um 17:04 Uhr an der Hellbracke umgestürzt. Dieser hatte die Leitung der Straßenbeleuchtung mitgerissen. Die Einsatzstelle wurde geischert. Der Baum wurde zersägt und von der Straße entfernt. Da sich in der Krone des Baumes noch Gefahrenäste befanden, so wurden diese über die Drehleiter ebenfalls mit der Motorsäge entfernt.

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Weiter ging es für die Feuerwehr um 20:32 Uhr. Dort musste die Landung eines Rettungshubschraubers abgesichert werden. Am Krankenhaus landete der Christoph Dortmund. Ein Patient wurde dem Krankenhaus zugeführt. Sicherungen der Feuerwehr werden hier zukünftig nicht mehr notwendig sein. Das Gemeinschaftskrankenhaus hat den Landeplatz technisch (Abgrenzung, Beleuchtung) massiv aufgerüstet. In Kürze soll der Landeplatz mit eigenem Personal gesichert werden. Das Krankenhaus schult derzeit durch ein Fachunternehmen die eigenen Mitarbeiter in der Landeplatzabsicherung. Die Feuerwehr ist in guten Gesprächen mit der technischen Abteilung des Gemeinschaftskrankenhauses. Durch das neue angestrebte Verfahren wird die Freiw. Feuerwehr entlastet.

Zeitgleich musste ein First Responder Einsatz in der Berliner Straße abgearbeitet werden. Hierzu wurde ein Löschfahrzeug disponiert.

Zwei Tote bei Brand eines Einfamilienhauses

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Symbolfoto © Hans Leicher.

Polizei Wuppertal | Aus bislang unklarer Ursache brannte vergangene Nacht, gegen 02.50 Uhr, ein Einfamilienhaus an der Straße Kempers Häuschen in Wuppertal. Anwohner bemerkten das Feuer und informierten Feuerwehr und Polizei. Bei Eintreffen der Rettungskräfte standen das Haus und ein Anbau bereits in Flammen. Einsatzkräfte der Feuerwehr begaben sich in das Gebäude und retteten daraus zwei leblose Personen. Sie verstarben trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch am Einsatzort. Bei den beiden Verstorbenen handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Ob es sich um die Anwohner (beide 85 Jahre) handelt, ist derzeit noch nicht zweifelsfrei bestätigt. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache unter Hinzuziehung eines Brandsachverständigen aufgenommen. (am)

Spart ein zusätzlicher Wasserzähler für den Garten Kosten?

Hagen | Die aktuellen Wetterbedingungen führen dazu, dass Grundstücksbesitzer zum Wohlergehen ihres Gartens vermehrt gießen und aufgrund der Anzahl der gefüllten Gießkannen oder der Laufzeit des Wasserschlauches einen zusätzlichen Wasserzähler einbauen möchten, um Abwassergebühren einzusparen. Das ist grundsätzlich möglich, der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Hagen (WBH) macht aber darauf aufmerksam, dass hier einige Bedingungen zu beachten sind.

Der Zähler muss geeicht sein. Der Einbau kann sowohl durch eine Fachfirma als auch durch handwerklich geschickten Grundstückseigentümer selbst erfolgen. Der Einbau muss in die Außenwasserleitung im Gebäude eingebaut werden. Zwischen Außenverbrauchsstelle und Wasserzähler darf keine weitere Zapfstelle innerhalb des Gebäudes liegen. Der Zähler ist nach Einbau vom WBH abnehmen zu lassen und gemäß der Entwässerungsgebührensatzung alle sechs Jahre vom Eigentümer zu erneuern. Die Erneuerung ist dem WBH nachzuweisen. Ohne diesen Nachweis wird die Absetzung der Abwassergebühr zurückgewiesen.

Gerade die Wirtschaftlichkeit, die Anlass für den Einbau eines zusätzlichen Wasserzählers ist, stellt sich nicht immer als solche dar. Den Kosten für den Einbau und die Erneuerung eines Wasserzählers stehen die Entwässerungsgebühren gegenüber.

Für 2,50 Euro (Gebührensatz 2018) können 100 handelsübliche Wassereimer gefüllt werden. Das heißt, für 25 Euro kann ein kleiner Garten mit 1000 randvollen Wassereimern einige Tage ausreichend bewässert werden. Bei kleinen Gärten kann man den Garten zur Einschätzung des Verbrauchs einmal mit der Gießkanne bewässern und über die Anzahl der benutzten Gießkannen multipliziert mit dem Gießkannenvolumen den täglichen Verbrauch ermitteln oder die Wasseruhr beobachten, sofern diese mit einer Nachkommastelle versehen ist. Insbesondere Grundstückseigentümer mit kleineren Grundstücken werden dabei feststellen, dass der Einbau eines Wasserzählers vor allem bei Einbau durch eine Fachfirma nicht immer rentabel ist.

Sechs Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwetter – Hartmut Ziebs empfiehlt Warn-Apps

Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs
Bildquelle: DFV

DFV | Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen: Inmitten des glühend heißen Sommers drohen nun in weiten Teilen Deutschlands Unwetter. Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt sechs Tipps zum richtigen Verhalten.

   - Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf aufziehende Gewitter. 
     Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone wie 
     etwa NINA oder KATWARN bieten.
   - Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. 
     Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
   - Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht 
     werden, hocken Sie sich in eine Senke. Meiden Sie einzeln 
     stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere 
     Metallkonstruktionen.
   - Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel im Straßenverkehr 
     zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem 
     baumfreien Abschnitt ab.
   - Betreten Sie keine vermeintlich ausgetrockneten Bach- und 
     Flussläufe - bei Starkregen herrscht hier Lebensgefahr!
   - Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten 
     Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während 
     eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von 
     denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

In Deutschland sind eine Million Männer und Frauen in den Feuerwehren aktiv – mehr als 99 Prozent davon ehrenamtlich. „Nur durch das Flächen deckende Netz der Feuerwehren ist es möglich, auch bei großflächigen Einsatzlagen wie Unwettern schnell Hilfe zu leisten“, erläutert der DFV-Präsident. Im Rahmen der überörtlichen Hilfe kommen bei Bedarf auch Feuerwehren aus verschiedenen Orten in einem Schadengebiet zum Einsatz.

Alles sauber! Straßen.NRW sorgt sich auch um dringende Bedürfnisse

(straßen.NRW). „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, wusste schon der Dichter Matthias Claudius zu Zeiten, als das Reisen noch weitaus beschwerlicher war als heute. Wer mit der Kutsche entsprechend langsam unterwegs war, musste sich in die Büsche schlagen, wenn es sein musste. Heute geht es auf der Autobahn mehrspurig nach Norden oder Süden. Und nicht nur für das schnelle Fortkommen ist gesorgt, Straßen.NRW kümmert sich auch um die dringenden Bedürfnisse der Reisenden.

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Foto: straßen.nrw

Gut 130 Rastplätze mit einer Toilettenanlage – so genannte PWC-Anlagen – gibt es an den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen die bewirtschafteten Rastanlagen sowie Parkplätze ohne Toiletten. Je nach Standort machen 500 bis 700 Besucher täglich an einer PWC-Anlage Halt, zum Ferienstart oder an Brückentagen können es mehr als 1.000 sein. Claus Zuschlag kann genau ablesen, wie viele Menschen zum Beispiel die Toiletten am gerade neu eröffneten Rastplatz Baberg an der A45 aufgesucht haben. Ein automatisches Zählwerk registriert jeden Besucher. Der gelernte Dachdecker gehört seit zwei Jahren zur PWC-Truppe der Autobahnmeisterei Lüdenscheid und sorgt vor allem in den Anlagen entlang der Sauerlandlinie für Sauberkeit. Seine Erfahrung dabei: „Ist eine Anlage in gutem Zustand und sauber, hinterlässt auch der Kunde sie sauberer.“

Poliertuch ist unverzichtbar

Claus Zuschlag nimmt darum nicht nur den Hochdruckreiniger zur Hand, um die Toiletten, Fliesen und Waschbecken zu reinigen. Mit Hilfe einer modernen Dosieranlage kann er den Einsatz von Reingungs- und Desinfektionsmitteln exakt steuern. Ein Reinigungsplan gibt dabei vor, wann welche Mittel eingesetzt werden. Trotz aller Technik, die die Straßen.NRW-Mitarbeiter nutzen können, für Claus Zuschlag ist auch das Poliertuch ein unverzichtbares Handwerkszeug. „Wenn man die Armaturen und Waschbecken trocknet, gibt es weniger Kalkflecken“, weiß der Experte für Sauberkeit, dass es nicht nur auf den ersten Eindruck ankommt, sondern dass sein Einsatz auch nachhaltig für einen guten Zustand der Toiletten-Anlagen sorgt.
Dabei kämpfen die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien nicht nur mit Zeitgenossen, die sich wenig Mühe machen, die PWC-Anlagen sauber wieder zu verlassen. Die Sanitärräume sind auch immer wieder Ziel von Dieben, die alles mitnehmen, was irgendwie zu gebrauchen ist. Auf Toilettenbrillen verzichtet der Landesbetrieb Straßenbau darum schon an den meisten Anlagen. „Die werden so schnell gestohlen, dass man mit dem Nachrüsten nicht nachkommt“, weiß Thorsten Nahrup, der in der Straßen.NRW-Bauabteilung auch für die Gebäude auf den Parkplätzen zuständig ist. Der Architekt sucht darum immer nach Lösungen, Vandalismus und Diebstahl zu verhindern, einen hohen Hygienestandard zu gewährleisten und gleichzeitig eine für die Nutzer einladende Atmosphäre zu schaffen. Dabei hat Straßen.NRW den vermeintlich „unkaputtbaren“ Edelstahl-Anlagen den Rücken gekehrt und setzt auf Materialien, die die Nutzer ans eigene Heim erinnern sollen. Hochwertige Keramik, ansprechende Fliesen, helle und freundliche Gestaltung – und es funktioniert. „Die neuen Anlagen werden pfleglicher behandelt“, sagt Thorsten Nahrup.
Große Fliesen liegen dabei nicht nur im Designtrend, sie haben auch weniger Fugen, die besonders schwierig zu reinigen sind. Zudem lassen sich Graffitis auf den glatten Oberflächen leichter entfernen. Auch die Außenfassaden sind aus diesen Grund umgestaltet worden. Statt Backstein kommt hier eine Verschalung zum Einsatz, die ohne Fugen angebracht wird. Leicht zu reinigen und dennoch optisch attraktiv. Und wenn einmal eine Fassadenplatte zu Bruch geht, liegt Ersatz parat. Dass die Anlagen standardisiert sind, hilft den Meistereien, bei einer Beschädigung schnell reagieren zu können.

In der Zukunft gibt es Unisex-Anlagen

Wer entlang der Autobahn häufiger einmal „raus muss“, muss sich in Zukunft allerdings vom bisherigen Standard-Bau mit getrennten Toilettenzugängen für Männer und Frauen verabschieden. Straßen.NRW setzt auf so genannten Unisex-Anlagen, die einen direkten Zugang von außen zur Toilettenkabine bieten. Nach Geschlechtern wird dabei nicht mehr getrennt. „So sollen Angsträume vermieden werden“, sagt der Straßen.NRW-Architekt und verweist auf die bisher üblichen Zugänge, mit denen sich manche Menschen unwohl fühlen. Und noch wichtiger: Für die Reinigung muss nicht mehr die gesamte Anlage gesperrt werden, was bei Reisenden mit einem dringenden Bedürfnis oft für Unmut gesorgt hat. „Bei den neuen Anlagen werden die Kabinen nach und nach gesäubert, es steht also immer eine Toilette zur Verfügung.“ Eine Fußbodenheizung sorgt im Winter nicht nur dafür, dass sich die Nutzer wohler fühlen, sondern sichert auch die Funktionsfähigkeit der Anlagen ab. Und auch WC-Brillen will Architekt Nahrup bei den neuen Anlagen wieder einbauen, um den Kunden den Aufenthalt auf dem stillen Örtchen angenehmer zu gestalten. Und damit sich das angesichts der hohen Diebstahlrate nicht als Fehlinvestition erweist, werden die neuen Kunststoffsitze künftig festgeklebt.

Unfassbar! Mann verbrennt Holzanhänger im Wald

Georg Baum | In Anbetracht der derzeitigen Trockenheit sicherlich unfassbar: Ein 78-jähriger Mann hat am Mittwochmittag in einem Waldgebiet in Bad Berleburg-Hemschlar seinen alten Holzanhänger „entsorgt“ und dazu in Brand gesetzt.

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Eine diesbezüglich alarmierte Streifenwagenbesatzung der Bad Berleburger Polizeiwache konnte in dem Waldgebiet bei Rinthe/Altenberg schon aus weiter Entfernung eine Rauchwolke entdecken. Bei Ankunft am Tatort wurde der 78-Jährige neben dem brennenden Holzanhänger zusammen mit zwei Begleitern angetroffen. Alle drei Personen standen neben dem noch brennenden Holzanhänger, den sie augenscheinlich zuvor angezündet hatten. Gegenüber der Polizei erklärt der Senior, dass er von keiner Brandgefahr durch das Anzünden des Holzanhängers ausgegangen sei. Der Boden sei durch einen vorangegangen Regen feucht genug. Auf die Gummibereifung des Anhängers angesprochen, gab der Mann an, diesen Umstand nicht bedacht zu haben.

Der Brand konnte nur durch alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden. Dies erwies sich durch die Gummireifen als schwierig. Vor Ort waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rinthe, Hemschlar, Raumland und Bad Berleburg im Einsatz. Gegen den 78-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Kreispolizei Siegen – Wittgenstein

17-Jährige auf Feld gezerrt und vergewaltigt: Es gibt weitere Fahndungshinweise!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Wie berichtet, ist in der Nacht auf den 5. August eine 17-jährige Dortmunderin von zwei jungen Männern auf ein Feld gezerrt und vergewaltigt worden.

Die beiden mutmaßlichen Tatverdächtigen waren etwa 17 bis 18 Jahre
alt. Zusätzlich zur bereits genannten Beschreibung trug einer der
Täter eine weiße Bomberjacke mit einem großflächigen Aufdruck.
Hierbei handelt es sich aller Voraussicht nach um einen gestickten
roten polnischen Adler.

Zudem wurde das Portmonee der 17-Jährigen von einem unbekannten
Finder an die Anschrift der Dortmunderin geschickt. Die Polizei
bittet diese Person dringend, sich bei der Kriminalwache unter der
Rufnummer 0231-132-7441 zu melden.

Rabiater Ladendieb

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Mittwoch gegen 20.00 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in einem Supermarkt an der Freiligrathstraße einen
Kunden beim Diebstahl einer Dose Tabak. Als der 40 Jahre alte Verdächtige die Kasse ohne zu zahlen passierte, sprach er ihn an. Der Dieb ging einfach weiter und als der Zeuge ihn festhielt, riss er sich los und schlug um sich. Dem Sicherheitsmitarbeiter gelang es, den Mann zu Boden zu bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Den Beamten war der alkoholisierte Ladendieb durch
mehrere ähnliche Taten bereits bekannt und sie nahmen ihn fest. In
Absprache mit der Staatsanwaltschaft führten sie ihn im Rahmen eines
Beschleunigten Verfahrens am Donnerstagmittag einem Richter vor, die
weitere Bearbeitung dauert an.

Parkplatzrempler in Hohenlimburg – Unfallsachbearbeitung sucht Zeugen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Ein Zeuge beobachtete bereits am Montag gegen 09.00 Uhr auf dem Parkplatz Freiheitstraße vor der Polizeiwache, wie ein
Opel beim Einparken einen bereits parkend abgestellten Peugeottouchierte und sich anschließend zu Fuß entfernte. Als die
geschädigte Fahrzeughalterin gegen 09.20 Uhr zu ihrem Wagen zurückkehrte, informierte der Zeuge die Frau, entfernte sich dann allerdings, ohne seine Erreichbarkeit zu hinterlegen. Nachdem die Peugeot-Fahrerin den Vorfall in der Wache gemeldet hatte, nahmen
Polizeibeamte den Unfall auf. Beide beteiligten Fahrzeuge standen
nebeneinander, die Schäden passten zueinander, dennoch benötigt der
Sachbearbeiter die Angaben des Zeugen und bittet diesen, sich unter
der 02334-986 2066 zu melden.

Als sprichw. „Parksau“ aufgefallen und weiterhin ohne Führerschein

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Montagvormittag gegen 10.40 Uhr stellten Polizeibeamte in der Bahnhofstraße einen Pkw fest, der quer über drei Behindertenparkplätzen stand. Am Steuer des Citroens saß ein 37 Jahre alter Autofahrer, der zunächst einräumte, selber gefahren zu sein.
Als ihn eine Polizistin aufforderte, seine Papiere vorzulegen, konnte
er lediglich den Fahrzeugschein aushändigen. Er benannte wechselnde
Personen, die zuvor den Wagen gefahren hätten und er habe nur etwas
aus dem Wagen holen wollen. Eine Überprüfung ergab, dass ihm die
Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen wurde. Erst nach der
Identitätsüberprüfung in der Wache konnte der 37-Jährige seinen Weg
zu Fuß fortsetzen, die Ermittlungen dauern an.

Milliarden für Fluchtursachen-bekämpfung

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© Hans Leicher.

Deutscher Bundestag | (hib/JOH) Die Bundesregierung plant, in den Jahren 2018 und 2019 jeweils rund 6,9 Milliarden Euro für die Minderung von Fluchtursachen einschließlich der Unterstützung von Flüchtlingen in ihren Herkunftsregionen einzusetzen. Der Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit liege dabei auf der „kurz-, mittel- und langfristigen Minderung von strukturellen Ursachen von Flucht, der Schaffung von Lebens- und Bleibeperspektiven und der Unterstützung dauerhafter Lösungen für Flüchtlinge“, schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Eine von den Abgeordneten geforderte Auflistung konkreter Projekte stuft die Bundesregierung als VS-NfD („Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“) ein, sie werde der FDP-Fraktion gesondert übermittelt.

Regierung verteidigt Syrien-Sanktionen

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© Hans Leicher.

Berlin | Deutscher Bundestag | (hib/JOH) | Die Sanktionen von EU und USA gegen Syrien zielen laut Bundesregierung ausdrücklich auf die Beendigung der fortwährenden gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung durch das syrische Regime ab. Im Rahmen der Maßnahmen würden insbesondere Einzelpersonen gelistet, die an der fortwährenden gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung beteiligt seien, schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Die Bundesrepublik beteilige sich seit Inkrafttreten des Ratsbeschlusses der Europäischen Union am 9. Mai 2011 an den Sanktionen. Diese umfassten keine militärischen Aktivitäten. „Die Bundeswehr beteiligt sich weder an ‚kriegerischen Eingriffen“ gegen das syrische Regime noch gegen die syrische Zivilbevölkerung“, betont die Bundesregierung. Ihr lägen darüber hinaus keine Informationen vor, nach denen die Maßnahmen negative Auswirkungen auf das syrische Gesundheitssystem hätten.

Die Sanktionen könnten nur durch einen einstimmigen Beschluss des Rates aufgehoben werden, heißt es in der Antwort weiter. Zwingende Voraussetzung sie die Beendigung der gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung.

CO2-Reduktionsziele im Pkw-Bereich

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© Hans Leicher.

Deutscher Bundestag | (hib/SCR) Die Bundesregierung hat noch keine abschließende Position zur Fortschreibung der EU-weiten CO2-Reduktionsziele für neu zugelassene Personenkraftwagen. Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Haltung der Bundesregierung zu einem entsprechenden Verordnungsvorschlag der EU-Kommission (KOM(2017) 676 endg.) hervor. Grundsätzlich befürworte die Bundesregierung den Vorschlag, für 2025 und 2030 Reduktionsziele festzuschreiben. Zu den konkreten Anforderungen der beiden Ziele habe sie sich aber noch nicht positioniert, heißt es in der Antwort. Die Kommission hatte laut Grünen für 2025 eine Emissionsreduktion von 15 Prozent und für 2030 von 30 Prozent für Neufahrzeuge vorgeschlagen.

14.08.: Bilderbuchkino zum Thema „Reisen und Heimweh“

Beim nächsten Bilderbuchkino für Kinder ab drei Jahren in der Stadtbücherei auf der Springe geht es mit der Geschichte „Eine Dose Kussbonbons“ am Dienstag, 14. August, um 16 Uhr um das „Thema Reisen und Heimweh“.

Zebrajunge Zeo bereitet sich auf das Ferienlager am Meer vor. Zum ersten Mal soll er dort ohne Eltern übernachten. Aber Mama und Papa haben etwas ganz Besonderes für ihn vorbereitet: Kussbonbons, eine ganze Dose voll. Beim Bilderbuchkino werden die Bilder zu diesem wunderschön illustrierten Buch auf eine große Leinwand projiziert. Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Geschichte noch seine eigene Dose Kussbonbons basteln. Die Veranstaltung dauert rund 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen.de/stadtbuecherei.

Zwei besondere Fortbildungen

Die Evangelische Stiftung Volmarstein bietet zwei besondere Fortbildungen aus dem Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) an. UK beschäftigt sich mit Hilfsmitteln für Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder einer Krankheit wie Demenz nicht richtig sprechen können.
Zielgruppe für beide Fortbildungen sind Fachkräfte und Angehörige aus dem EN-Kreis und
Hagen, die regelmäßig mit Menschen umgehen, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind.
Um das Thema „UK für Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen“ geht es am Mittwoch,
5. September. Dazu gehören u.a. Wachkoma-Patienten, Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma,
Chorea Huntington oder Alzheimer. Für diese Personengruppe, die auf Ansprache häufig nicht
verständlich reagiert, kommen spezielle Methoden und Hilfsmittel der UK zum Einsatz. Die
Teilnehmer der Fortbildung lernen verschiedene Hilfsmittel kennen sowie Techniken, um
Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen zu verstehen.
Am Mittwoch, 19. September, findet eine Fortbildung zum Thema „UK für Menschen mit
Symbolverständnis“ statt. Die Teilnehmer lernen elektronische Kommunikationshilfen wie die
Software für iPads kennen. Außerdem geht es um die Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel im Alltag
konkret bieten. Davon profitieren u.a. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen wie DownSyndrom
und Menschen mit schweren sprachlichen Beeinträchtigungen.
Die Fortbildungen finden jeweils von 9 bis 16.30 Uhr im Untergeschoss des Martineums der
Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter, Von-der-Recke-Straße 20, statt. Die
Teilnahmegebühr beträgt jeweils 115 Euro.
Anmeldung bei Christina Panzer, Büro für Unterstützte Kommunikation der Evangelischen Stiftung
Volmarstein, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de. Anmeldeschluss ist der 15. August.

06.09.: Workshops zeigen Unternehmen Wege in die Digitalisierung

agentur mark |Hagen | Mit einer Informationsveranstaltung startet am 6. September die Workshop-Reihe „Digital Scouts – Wege zur Digitalisierung für KMU“ in der agentur mark. Diese Reihe ist für Mitarbeitende von Unternehmen aus der Stadt Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis gedacht, die die Digitalisierung für ihr Unternehmen initiieren und gestalten wollen und als Digital Scouts – also Aufklärer und Wegbereiter – fungieren.

Kleine und mittlere Unternehmen haben häufig keine klare Vorstellung davon, was Digitalisierung bedeutet und wie sie sinnvoll umgesetzt werden kann. Digitale Kompetenzen sind aber gerade für sie ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dabei geht es nicht um die Anschaffung modernster Technik wie Tablets oder Smartphones, sondern darum, durch intelligente und vernetzte digitale Verfahren die Produktivität zu erhöhen und mehr Effizienz zu erzielen. Die Spanne der Einsatzmöglichkeiten ist riesig und reicht von der Erfassung der Arbeitszeiten über eine effiziente Materialwirtschaft und neue Geschäftsmodelle bis hin zur Standardisierung von Arbeitsprozessen.

Bei den Workshops können die Teilnehmer durch Praxisübungen Fach- und Methodenwissen erwerben, mit dem sie die Digitalisierung in ihrem Unternehmen anstoßen und entwickeln können. Dies geschieht durch den Einsatz von Beispielen, Betriebsbesichtigungen sowie Übungen. So soll das Thema Digitalisierung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen erfahrbar und nutzbar gemacht werden.

Bei der Informationsveranstaltung mit einem Impulsvortrag von Marco Petracca, PSV Marketing GmbH Siegen, möchten wir interessierten Unternehmensvertreterinnen und -vertretern die Workshop-Reihe vorstellen und ihnen aufzeigen, auf welche Art und Weise sie von der Teilnahme profitieren können.

Die Workshop-Reihe ist konzipiert als Gemeinschaftsinitiative der agentur mark, der SIHK zu Hagen, des Märkischen Arbeitgeberverbandes, der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung, der EN Agentur, der HAGEN Agentur, der Arbeitsagentur Hagen und der Arbeitsagentur Iserlohn in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Siegen. Die Workshop-Reihe findet statt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Informationsveranstaltung findet statt am 6. September von 16 – 19 Uhr, in der agentur mark GmbH, Handwerkerstr. 11, 58135 Hagen. Eine Anmeldung ist notwendig. Interessierte finden den Link zur Anmeldung unter https://www.agenturmark.de/termine.html.

 

20.08.: „Office für Kids“: Computerkurs bei der Volkshochschule

Unter dem Titel „Office für Kids“ bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) einen Computerkurs für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die bereits ein wenig Computerwissen besitzen, von Montag, 20. August, bis Donnerstag, 23. August, täglich  von 9.30 bis 13.45 Uhr im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, an. In dem Ferienkurs lernen die Kinder, mit spaßigen Übungen Texte zu schreiben und zu gestalten. Außerdem zeichnen sie erste Comics und erstellen mit diesen Diashows am Computer. Zur Anmeldung ist die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Informationen erhalten Interessierte unter der Kursnummer 4812 auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

03.09.: Volkshochschule bietet Rhetorik-Kurse an

Neue und abwechslungsreiche Angebote rund um das Thema „Rhetorik“ starten nach den Sommerferien bei der Volkshochschule Hagen (VHS).

„Wirksam vortragen“ heißt es unter der Kursnummer 4000 ab Montag, 3. September, von 18 bis 22 Uhr an insgesamt fünf Folgeterminen in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Ziele des Seminars sind, die Redefähigkeit zu steigern, das Lampenfieber zu beherrschen und selbstsicher zu reden. Außerdem lernen die Teilnehmenden von dem Dozenten Hans Kronawitter ihre Körpersprache zu verstehen, die sie anschließend zielgerichtet und überzeugend einsetzen können.

Unter dem Titel „Kampfrhetorik“ lernen Interessierte am Samstag, 13. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, wie sie in Konfliktsituationen die Oberhand bewahren und sich durchsetzen können. Neben Anwendungsmöglichkeiten werden in dem Kurs aber auch Abwehrmöglichkeiten von unfairen verbalen Attacken aufgezeigt. Während Rhetorik normalerweise „Überzeugen durch Reden“ zum Inhalt hat, geht es im Seminar „Kampfrhetorik“ um das schlichte Durchsetzen dann, wenn Überzeugen keinen Sinn mehr hat oder nicht Erfolg versprechend ist. Darum wird besonderer Wert darauf gelegt, die Kampfrhetorik-Techniken als letztes Mittel anzusehen, wenn alles andere versagt hat. Der Dozent Dierk Sträter ist Rechtsanwalt in Münster.

Um Selbstpräsentation zum Beispiel bei Kunden- oder Vorstellungsgesprächen und auch um die digitale Präsentation geht es von Montag, 8. Oktober, bis Mittwoch, 10. Oktober, täglich von 10 bis 17 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Die Teilnehmer perfektionieren unter der Leitung von Dozent René le Riche (Redakteur und Moderator unter anderem für den WDR) ihre Stimme, ihre Botschaft sowie ihr Auftreten. Am Ende der Veranstaltung steht die individuelle Präsentation und alle Voraussetzungen für das beste Gelingen sind gegeben. So erhalten die Teilnehmer ein hochwertiges und an ihrem individuellen Bedarf ausgerichtetes Komplettpaket mit vielen Tipps aus der Praxis.

Informationen zur Anmeldung zu allen Kursen erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

17.08.: Spannende Erlebnisführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Sich einmal wie ein echter Ritter fühlen? Das können alle Mittelalterfans bei einer Erlebnisführung für die ganze Familie am Freitag, 17. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Als besondere Aktion besteht für Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, verschiedene Rüstungsteile anzuprobieren.

Bei der Erlebnisführung reisen die Teilnehmer mehr als 450 Millionen Jahre zurück in die Steinzeit. Ein Höhepunkt der Führung sind sicherlich die imposanten Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier. Darüber hinaus können Erwachsene und Kinder an verschiedenen Arbeitsstationen selber Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil sowie Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Des Weiteren bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

Kursus für professionelle Fotografie

Einblicke in den professionellen Arbeitsablauf mit Licht, Models und Kamera erhalten Interessierte bei einem Kurs der Volkshochschule Hagen (VHS) am Sonntag, 19. August, von 11 bis 15 Uhr beim Fototeam Herdecke, Gahlenfeldstraße 16, 58313 Herdecke, mit der Kursnummer 5018.

Die  Teilnehmer haben Gelegenheit, den Lichtaufbau – sowohl mit einfachen Mitteln als auch mit professioneller Studioausstattung – kennenzulernen und im aufgebauten Set zu fotografieren. Anschließend erklären die Fachdozenten die Bildbearbeitung mit Photoshop CC2018. Vorausgesetzt werden Kenntnisse im Umgang mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten an der (Spiegelre-flex-)Kamera, die bitte zu dem Kurs mitzubringen ist. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

19.08.: Stadtmarketing Wetter lädt ein zur geführten Wanderung auf dem „Henriette-Davidis-Weg“

Am Sonntag, 19. August lädt der Stadtmarketing für Wetter e.V. erstmalig alle Wanderbegeisterten zur geführten Wanderung auf den »Henriette-Davidis-Weg« ein.

Dieser Rundweg ist der berühmten Kochbuchautorin und Pfarrerstochter Henriette Davidis gewidmet und so startet die Wanderung auch am Davidis-Platz im historischen Dorfkern Wengerns.

Von hier aus geht es unter der Leitung von Wanderführer Bernhard Kauer direkt zum Geburtshaus von Henriette Davidis, um dann zur Bahnunterführung der ehemaligen Eisenbahnstrecke Witten-Schwelm zu gelangen. Hier können die Teilnehmer einen Teil des steinernen Herdes von Davidis, welcher als Gedenktafel dient, entdecken.

Im weiteren Verlauf des Henriette-Davidis-Weges geht es vorbei am Evangelischen Friedhof, der im Jahr 1823 angelegt wurde und auf dem sich bemerkenswerte Grabmäler befinden. Nächstes Ziel der Route ist die Wengerner Mühle. Nach dem Passieren einer zweiten Bahnunterführung gelangt die Gruppe zum Naturfreundehaus Eggeklause und nachfolgend zum Evangelischen Frauenheim Wengern mit angeschlossenem Bio-Laden. Von hieraus führt der Weg langsam zurück Richtung Wengern Dorfmitte zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Diese Wanderung ist für jeden geeignet, der über ein wenig Kondition verfügt. Gleich zu Beginn der Wanderung geht es steil bergauf und im weiteren Verlauf folgt ein langer Anstieg zum Naturfreundehaus Eggeklause. Zu großen Teilen führt der Weg über Asphalt, kleineren, wenig befahrenen Anliegerstraßen.

Treffpunkt: Davidis-Platz im historischen Dorfkern Wengerns

Zeitpunkt: Sonntag, 19. August, 10.00 Uhr

Dauer: ca. 2,5 Std, etwa 8 km

Kostenbeitrag: 3,- €/Pers.

Anmeldungen, weitere Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335-802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

VHS-Führung durch die St. Petrus Canisius-Kirche in Eckesey

Zu einer Führung durch die St. Petrus Canisius-Kirche in Hagen-Eckesey lädt die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 16. August, von 17 bis 18.30 Uhr mit dem Ehepaar Annegret und Joachim Schmidt ein. Der Treffpunkt ist an der Kirche, Schillerstraße 16.

Im Jahre 1957 erhielt die katholische St. Petrus Canisius Gemeinde in dem von Industrie und Verkehr geprägten Hagener Stadtteil Eckesey ein neues Gotteshaus nach den Plänen des Architekten Otto Weicken. Viele Kunstwerke in der Kirche geben Zeugnis vom Lebenswerk des Pfarrpatrons, des Heiligen Petrus Canisius. „Führe zusammen, was getrennt ist“ – Dieser Leitgedanke prägte sein Leben. Und diesen Leitgedanken haben Künstler wie Josef Baron, Erentrud Trost und Hilde Schürk-Frisch in ihren Werken dargestellt. Besonders beeindruckend durch die Darstellungsweise, die Leuchtkraft und Harmonie der Farben ist das 15 Meter lange und drei Meter hohe Una-Sancta-Fenster der Benediktinerin Erentrud Trost.

Von 1997 bis 1998 wurde die St. Petrus Canisius Kirche aufwändig renoviert mit einer Neugestaltung des Altarraumes. Dank einer neuen Beleuchtung wirft eine Nachbildung des Coesfelder Gabelkreuzes aus dem Jahre 1952 eindrucksvolle Schatten auf die Apsis.
Für die Führung hat die VHS keinen Eintrittspreis festgelegt. Sie steht unter dem Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“. Informationen zu einer rechtzeitigen Anmeldung unter der Kursnummer 1175 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

15.08.: Archäologie hautnah: Führung durch das Museum Wasserschloss Werdringen

Was macht die Arbeit von Archäologen aus? Mit dieser spannenden Frage befasst sich eine spezielle Führung am Mittwoch, 15. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Bei dem kurzweiligen Rundgang durch das Museum erzählt erzählt die Archäologin Mirjam Kötter hautnah von ihrer Tätigkeit.

Bei zahlreichen Objekten berichtet sie von den Fundzusammenhängen und welche Erkenntnisse man über frühere Kulturen aus den Funden gewinnen konnte. So erhält man einen guten Einblick in die Arbeit der Archäologen. Bei der Spezialführung werden auch viele Objekte und Gegenstände gezeigt, die sonst nicht im Museum zu sehen sind.

Einen Schwerpunkt der Führung bildet die Grabung an der Blätterhöhle in Hagen. Hier wurden die Knochen der ältesten modernen Menschen in Westfalen gefunden. Zum Teil sind die Knochen über 11.000 Jahre alt. Für die Archäologie ist die Fundsituation an der Blätterhöhle ein ausgesprochener Glücksfall, mit einem sehr hohen Erkenntnisgewinn über das Leben in der Steinzeit. Die Grabung und ihre Ergebnisse finden europaweit Beachtung. Allerdings finden die Grabungen an und in der Blätterhöhle unter schwierigsten Bedingungen statt, über die aus erster Hand berichtet wird.

Die Führung ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet für Erwachsene 3 Euro und für Jugendliche 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich und unter Telefon 02331/207-2740 möglich.

13.08.: Geschichtenzeit auf der Springe

Die witzige Geschichte „Pippilothek? Eine Bibliothek wirkt Wunder“ liest eine Vorlesepatin der Stadtbücherei auf der Springe allen Kindern ab fünf Jahren bei der Geschichtenzeit am Montag, 13. August, um 16.30 Uhr vor.

Der Fuchs jagt der Maus hinterher, durchs Kellerfenster, um die Ecke, durch einen engen Gang. Und dann stehen die beiden plötzlich zwischen vielen Regalen und noch mehr Büchern. „Das ist eine Bibliothek“, erklärt die Maus. „Pippi. was?“, fragt der Fuchs. Doch dann findet er Gefallen an den Büchern – auch wenn er lesen lernen muss. Ausgerechnet ein Huhn hilft ihm dabei. Die Teilnahme an der Geschichtenzeit ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter hagen-medien.de.

Wenn Kinder in die Familie kommen, welcher Versicherungsschutz ist zusätzlich notwendig?

Wenn Kinder dazu kommen, ändert sich wohl alles – auch der bestehende Versicherungsschutz muss überprüft und angepasst werden, sagt Birgit Olek-Flender, Beraterin der Verbraucherzentrale in Hagen. Die wichtigste Versicherung ist zunächst die Krankenversicherung, diese muss zeitnah über den Nachwuchs informiert werden. In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) können Kinder im Rahmen der Familienversicherung kostenfrei mitversichert werden, die Privaten Krankenversicherungen (PKV) erheben für jedes Kind einen eigenen Beitrag. Wichtig für privatversicherte Angestellte: Der Arbeitgeber erhöht gegebenenfalls seinen Zuschuss zur Krankenversicherung, wenn die Höchstgrenze noch nicht erreicht ist.

Die Leistungen für Kinder sind in der GKV gut und ausreichend und bei allen Kassen annähernd gleich. Manche Kassen bieten zusätzliche Untersuchungen für Kinder und (werdende) Eltern an, da kann ein Wechsel der Kasse interessant sein. Bei PKV-Versicherten hängen die versicherte Leistung und der Selbstbehalt vom gewählten Tarif ab. Eine zusätzliche Krankenzusatzversicherung für Kinder ist zwar meist nicht teuer, aber auch nicht unbedingt nötig. Alle wichtigen Untersuchungen und Behandlungen sind versichert.

Um sich vor finanziellen Folgen von Unfall und Krankheit zusätzlich zu schützen, ist eine Kinderinvaliditätsversicherung sinnvoll, die mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen und Bausteinen angeboten werden. Reine Unfallversicherungen können hierzu eine günstigere Alternative sein. Achten Sie bei Unfall- und Invaliditätsversicherung auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme bzw. Rentenleistung.

Aber auch der Versicherungsschutz der Eltern muss angepasst werden. In der Privat-Haftpflichtversicherung sollten auch deliktunfähige Kinder mitversichert werden. Das bedeutet, dass die Versicherung auch dann eintritt, wenn die Kinder einen Schaden verursachen, für den sie bzw. die Eltern eigentlich gar nicht haften müssen. Der Einschluss der Kinder kostet oft nicht viel mehr, erspart im Fall der Fälle aber Ärger mit dem Nachbarn oder anderen Geschädigten, die sonst auf ihrem Schaden sitzen blieben.

Die Verbraucherzentrale in Hagen hilft, sinnvolle und preiswerte Versicherungen für die Kinder zu finden. Die 30minütige Beratung kostet 40 €, eine Terminabsprache ist notwendig unter Tel. 02331-6973301 oder http://www.verbraucherzentrale.nrw/hagen