Hagen: Auf Bewerber warten noch 431 Ausbildungsplätze – Lebensmittelbranche für Nachwuchs attraktiv

NGG | Last-Minute-Lehrstellen zu besetzen: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Hagen noch 431 offene Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG appelliert dabei an Schulabgänger, sich auch in der Lebensmittelbranche umzugucken. „Vom Industriekaufmann bis zur Getränke-Laborantin – die Ernährungswirtschaft bietet ein breites Spektrum, viele Perspektiven und im späteren Job auch einen überdurchschnittlichen Verdienst“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Auch in Hagen gibt es in der Branche laut Arbeitsagentur noch offene Ausbildungsplätze.

Schoko-Azubi

Die Lebensmittelindustrie sei in den vergangenen Jahren deutlich attraktiver geworden, betont Mura: „Hinter der Tiefkühlpizza und dem Fruchtjoghurt stecken viel Hightech und Know-how. Eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik deckt von der Anlagensteuerung bis zur Produktentwicklung eine breite Palette ab. Wie kaum eine andere Branche verändert sich die Ernährungswirtschaft durch die Digitalisierung – von der Produktion über die Lieferkette bis zum Kunden-Feedback per Social Media. Hier sind gerade ,Digital Natives‘ gefragt, die mit dem Smartphone oder Tablet aufgewachsen sind.“

 

Neben dem Lebensmitteltechniker suchen Betriebe nach NGG-Angaben insbesondere auch Mechatroniker- und Informatiker-Nachwuchs. Isabell Mura: „Wer sich beim Jobstart für die Ernährungsbranche entscheidet, gehört zu den Azubi-Besserverdienern. Die Vergütungen liegen zwischen 818 Euro im ersten und 1.132 Euro im dritten Lehrjahr – und damit höher als zum Beispiel bei einem Kfz-Azubi.“ Nach der Ausbildung kommt eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik auf 3.050 Euro pro Monat. Außerdem hat die NGG ein tarifliches Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Zuzahlungen des Arbeitgebers in die betriebliche Altersvorsorge durchgesetzt.

 

Mura: „Und auch wer etwas Originelles sucht, wird in der Lebensmittelindustrie fündig. Zum Beispiel als Azubi zum Speiseeishersteller oder Destillateur.“ Weitere Infos rund um die Ausbildung gibt es im Netz unter: www.berufenet.arbeitsagentur.de

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„Christoph Dortmund“ im 1. Halbjahr 289 mal im Einsatz

TV58.de | Hans Leicher. | Die Luftrettung ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette, auch in Hagen und der Region. Mehrmals wöchentlich unterstützen die Luftrettungs-Teams die Rettungsdienste vor Ort – nicht nur bei schweren Verkehrsunfällen, so wie sich das viele Menschen vorstellen. In unserer Region kommt bei Unfällen und Notfällen auch der am Dortmunder Flughafen stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ zum Einsatz. Er wird durch die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) mit qualifiziertem Personal unterhalten und bereitgestellt. 

Hubschrauber des Typs BK117 der DRF Luftrettung im Einsatz Quelle DRF Luftrettung

Manuela Wolberg | Im ersten Halbjahr 2018 war der Dortmunder Hubschrauber „Christoph Dortmund“ oft am Himmel rund um die Großstadt zu sehen: Insgesamt 289-mal starteten die Dortmunder Luftretter, um Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen (1. Halbjahr: 304 Einsätze). „Christoph Dortmund“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der am Dortmunder Flughafen stationierte Hubschrauber täglich einsatzbereit.

 

Im ersten Halbjahr 2018 war die DRF Luftrettung bundesweit 19.216 Mal im Einsatz (1. Halbjahr 2017: 18.494), davon 289-mal die Dortmunder Luftretter. Damit wurden die rot-weißen Luftretter in Deutschland insgesamt fast vier Prozent häufiger alarmiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Unfällen waren akute Herzerkrankungen häufigster Alarmierungsgrund.

HBJ_2018_Alarmierungsgruende_all

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Neun der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Über die Hubschrauberrettunghinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen und erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück, wenn dies medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2018 20.330 Einsätze.

Herzinfarktpatienten profitieren besonders von der Luftrettung

Insbesondere im Falle eines Herzinfarkts müssen Betroffene schnellstmöglich in einer Spezialklinik behandelt werden. Eine besondere Herausforderung in ländlichen Regionen – weit entfernt vom nächsten Herzzentrum. Die ist oft nur durch den Einsatz der Luftrettung möglich. Jetzt sind die ersten rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung mit mechanischen Reanimationsgeräten für die durchgehende Herzdruckmassage während des Flugs ausgestattet worden. Das erhöht die Überlebenschancen vieler Herzinfarktpatienten.

Ein typischer Einsatz:

Der Mann fasst sich an die Brust. Er spüre einen starken Druck, sagt er zu der Verkäuferin, die ihn gerade noch beraten hat. Sie greift sofort zum Handy und wählt die
112. Die Leitstelle alarmiert die DRF Luftrettung und nur wenige Minuten später erreicht
die Besatzung die ländlich gelegene Kleinstadt. Der Verdacht auf Herzinfarkt bestätigt sich, Herzkammerflimmern setzt ein – Lebensgefahr! Innerhalb kürzester Zeit und unter ständiger Herzdruckmassage wird der Patient von den rot-weißen Luftrettern in eine Spezialklinik geflogen und dort im Herzkatheter behandelt. „In ländlichen Gegenden mit großen Entfernungen zum Patienten und zur nächsten Spezialklinik haben unsere Rettungshubschrauber einen entscheidenden Zeitvorsprung vor bodengebundenen Rettungsmitteln. Das wiegt doppelt, wenn jede Minute zählt“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Wenn jede Minute fürs Überleben zählt
Insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen – nach wie vor Todesursache Nummer eins in Deutschland – ist sehr schnelle Hilfe überlebenswichtig. Beginnend damit, dass Ersthelfer den Notruf absetzen und Erste Hilfe leisten. Wenn Patienten dann umgehend notärztlich versorgt und in einem spezialisierten Krankenhaus behandelt werden, haben sie eine gute Chance zu überleben und wieder gesund zu werden.

Kompetenz und modernste Medizintechnik im Gepäck
Schnelligkeit und höchste Qualität in der medizinischen Versorgung stehen bei der DRF Luftrettung im Zentrum: „Wir legen in allen Bereichen höchste Maßstäbe an – nicht nur in der Flugtechnik, sondern auch in der medizintechnischen Ausrüstung und ganz besonders bei der Qualifikation der Besatzung“, ergänzt Dr. Huber. In den vergangenen Wochen hat die DRF Luftrettung erste Rettungshubschrauber mit mechanischen Reanimationsgeräten ausgestattet. Mit ihnen kann der Kreislauf von Herzpatienten bis zum Eintreffen in der Klinik ununterbrochen mit einer Herzdruckmassage aufrecht erhalten werden – ein Novum in der Luftrettung! Für viele Menschen bedeutet das die Rettung.

Ein Blick über den Tellerrand – die Gesamtversorgungszeit im Fokus 

Doch nicht nur ihre eigenen Aufgaben hat die DRF Luftrettung im Blick. Die gemeinnützig tätige Organisation setzt sich in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten dafür ein, das Gesamtsystem Notfallversorgung zu optimieren. „Wir müssen umdenken. Bisher stand die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes im Vordergrund. Wir sollten aber vielmehr die Gesamtzeit bis zur Übergabe des Patienten in der Spezialklinik berücksichtigen“, fordert Dr. Ulf Aschenbrenner, Abteilungsleiter Medizincontrolling, Qualitätssicherung und Leistungsentwicklung der DRF Luftrettung.Eine noch bessere Verzahnung und Abstimmung aller Akteure in der Notfallversorgung sei nötig, so der Mediziner weiter.

Hagens neuem Klimaschutzmanager liegt E-Mobilität am Herzen

Clara Berwe | Hagen hat einen neuen Klimaschutzmanager: Seit dem 1. Juni 2018 verstärkt der Raumplaner Rafael John Santiago das Energie- und Klimaschutzteam des Umweltamtes der Stadt Hagen. „Ich koordiniere und steuere die ehrgeizigen Klimaschutzmaßnahmen stadtweit und insbesondere innerhalb der Stadtverwaltung für die kommenden zwei Jahre“, freut sich der 27-Jährige auf die Herausforderungen am neuen Arbeitsplatz. „Außerdem gehört das Initiieren von öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen zu meinen Aufgaben“.

Klimamanager Santiago02_Foto Clara Berwe

Als wichtigste Voraussetzung für die Fortführung des Klimaschutzmanagements in Hagen hat die Stadtverwaltung erfolgreich Fördermittel eingeholt, um die Stelle des Klimaschutzmanagers für weitere zwei Jahre zu besetzen. Die im Umweltamt eingerichtete Stelle wird zu 56 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finanziert.

Integriertes Klimaschutzkonzept für Hagen
Basis für die Förderung der Personalstelle des Klimaschutzmanagers ist das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK). Im Jahr 2013 erarbeitete die Stadt Hagen mit dem Ingenieurbüro Gertec GmbH aus Essen und unter Beteiligung lokaler Akteure und Fachleute der Stadtverwaltung das IKSK. Das von den politischen Gremien für die Umsetzung beschlossene Konzept betrachtet sieben relevante Handlungsbereiche des kommunalen Klimaschutzes wie beispielsweise den Verkehr, die privaten Haushalte, die Industrie und die Einbindung von Bürgern und Interessengruppen.

Was leistet das IKSK?
Erfolgreicher Klimaschutz in Hagen hängt immer von der Zusammenarbeit der Mitwirkenden ab. Deshalb entwickelt das Umweltamt in Zusammenarbeit mit städtischen Partnern, relevanten Akteuren der Stadtgesellschaft sowie mit interessierten Bürgern und Unternehmen zahlreiche im IKSK genannte Maßnahme für die Umsetzung. Das Thema Elektromobilität steht dabei zunächst in Zusammenarbeit mit Partnern im Vordergrund. „Das Thema E-Mobilität liegt mir auch persönlich sehr am Herzen. Ich freue mich darauf, den Ausbau von Ladestationen voranzutreiben und somit Hagens Entwicklung zur klimafreundlichen Stadt fortzuführen“, gibt Santiago einen Einblick in seinen Arbeitsalltag. Weiterhin wird die Teilnahme an der Landesinitiative und Serviceplattform „AltBAUneu“ angestrebt, um Gebäudeeigentümern eine bessere Orientierung bezüglich energetischer Sanierungsmaßnahmen zu bieten, die auch in ausgesuchten Quartieren vorgenommen werden können.

Mit der Entwicklung und Umsetzung von weiteren Projekten aus dem IKSK setzt die Stadt Hagen die Anfang der 1990er Jahre begonnene Klimaschutzarbeit fort und bekennt sich zu ihren klimapolitischen Zielen. Realisierte Klimaschutzmaßnahmen tragen dazu bei, Energie, Kosten und Treibhausgase im privaten und öffentlichen Bereich einzusparen.

A1 bei Hagen-West: Ein schwerverletzter LKW-Fahrer – 100.000 Euro Schaden

 

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© Hans Leicher.

Polizei Dortmund | Zwei LKW prallten heute Nachmittag um 15.24 Uhr, bei Hagen auf der A1 in Richtung Bremen, aus bisher ungeklärter Ursache aufeinander. Ein LKW-Fahrer verletzte sich dabei schwer.

Den ersten Unfallermittlungen zur Folge, fuhr ein 49-jähriger aus
Rümänien, mit seinem LKW (der mit Gefahrgut in Form von
Kunststoffgranulat beladen war) auf dem rechten Fahrstreifen. Dabei
bemerkt er den vor ihm an einem Stauende stehenden Verkehr zu spät.
Der 49-Jährige versucht nach vergeblich rechts auszuweichen, konnte
einen Zusammenprall mit der rechten Seite des vor ihm fahrenden
Sattelzug eines 50jährigen aus Rumänen jedoch nicht mehr vermeiden.
Umherfliegende Trümmerteile beschädigten dann noch den LKW eines
44-jährigen aus Russland.

Der 49-Jährige wird schwer verletzt in seinem Führerhaus
eingeklemmt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus
geflogen. Lebensgefahr bestand nach jetzigem Stand nicht. Der
50-Jährige kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in
ein Krankenhaus. Der Fahrer aus Russland blieb unverletzt. Die
Richtungsfahrbahn musste für eine Stunde gesperrt bleiben. Zur Zeit
fließt der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 100.000 Euro

Unfall A1 vor Hagen West: Eine Fahrspur wieder freigegeben

Feuerwehr HLF
Symbolfoto © Hans Leicher.

TV58.de | Gegen 15:30 Uhr war es auf der A1 in Richtung Bremen, vor Hagen-West zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen bei dem mehrere LKW beteiligt waren. Die Richtungsfahrbahn wurde voll gesperrt, dadurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Ein LKW-Fahrer wurde durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Gegen 17:00 Uhr wurde eine der Fahrspuren wieder freigegeben. Die Bergung der LKW dauert aber noch an.

27-Jähriger Porsche-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A1

Ein 27-jähriger Porsche-Fahrer verstarb Mittwochmittag um 13:22 Uhr bei dem Unfall auf der Autobahn 1 bei Hiltrup.

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Bisherigen Ermittlungen zufolge wechselte der 27-jährige
Ostwestfale mit hoher Geschwindigkeit von einem trockenen Teilstück
der Fahrbahn auf ein nasses und verlor die Kontrolle über den
Sportwagen. Das Auto rutschte quer zur Fahrbahn unter einen Lkw.

Die Sperrung der Fahrbahn in Richtung Dortmund dauert noch
voraussichtlich bis 17 Uhr an. Ein Gutachter wurde zur
Beweissicherung hinzugezogen.

Dreister Handy-Dieb in der Dahlenkampstraße

 

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Dienstagabend gegen 22.20 Uhr nutzte ein Anwohner
der Dahlenkampstraße die Gelegenheit, um sich auf seinem Mobiltelefon
ein Video anzuschauen. Dazu hatte er sich auf die Stufen vor sein
Wohnhaus gesetzt, eine Zigarette geraucht und entspannt auf den
Bildschirm geschaut. Als ein Passant vorbeikam, griff dieser
unvermittelt nach dem Telefon, entzog es dem verblüfften Mann ohne
jede Gewalteinwirkung und lief damit in Richtung Rathausstraße davon.
Der 31 Jahre alte Geschädigte nahm noch kurz die Verfolgung auf,
allerdings war der Vorsprung des Täters zu groß und er musste
aufgeben. Bei der Anzeigenerstattung beschrieb er den dreisten Dieb
als 17 bis 21 Jahre alten jungen Mann mit kurzen schwarzen Haaren und
einer Größe von etwa 1,75 Metern. Er trug eine schwarze Hose, sein
Oberkörper war unbekleidet. Hinweise bitte an die 986 2066.

Ladendiebin ließ Ausweis zurück

Foto: TV58.de
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Hagen | Eine Kundin wollte am Dienstag in der Mittagszeit an der Kasse eines Supermarktes an der Wehringhauser Straße eine Flasche
Wasser bezahlen. Der Kassiererin fiel dabei auf, dass es sich bei ihr
um eine Frau handelte, die aufgrund mehrerer Ladendiebstähle bereits
ein Hausverbot hatte. Als die Mitarbeiterin fragte, ob sie einen
Blick in die mitgeführten Taschen werfen könne, ließ die Kundin diese
fallen und flüchtete aus dem Laden. Zurück ließ sie 28 Dosen eines
Energy-Drinks, die sie offensichtlich an der Kasse vorbeischmuggeln
wollte. In der anderen Tasche befanden sich sowohl der
Personalausweis der 38 Jahre alten Ladendiebin, ihr Mobiltelefon und
eine EC-Karte. Das Diebesgut blieb im Geschäft, die persönlichen
Gegenstände stellten die Beamten sicher. Gegen die 38-Jährige, die im
Nahbereich nicht angetroffen werden konnte, legten die alarmierten
Polizisten eine Anzeige vor.

Unfallflucht auf der A 45 – Polizei sucht Zeugen!

Foto: TV58.de
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Nach einem Verkehrsunfall am Montag (6.8.) gegen 4.55 Uhr auf der A 45 bei Dortmund sucht die Polizei Zeugen. Der mutmaßliche Verursacher flüchtete.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein 19-Jähriger aus Herdecke mit
seinem Motorrad auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund
unterwegs. Hinter ihm fuhr ein Lkw. Kurz vor der Anschlussstelle
Dortmund-Eichlinghofen hat ein „schwarzer Familienvan“ den Lkw
überholt. Als der Van anschließend auf den rechten Fahrstreifen
wechselte, übersah er offenbar das dort fahrende Motorrad. Um einen
Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 19-Jährige nach rechts auf den
Seitenstreifen aus. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug
und stürzte.

Mit leichten Verletzungen kam der Motorradfahrer in ein
Krankenhaus. Die Fahrerin/der Fahrer des schwarzen Vans fuhr weiter,
ohne sich um den Verletzen zu kümmern.

Mögliche Zeugen melden sich bitte bei der Autobahnpolizei in
Bochum unter 0231-132-4821.

Schlug der Täter zwei mal zu? Raubüberfälle im Minutentakt!

 

Foto: TV58.de
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Lüdenscheid | Am heutigen Mittwoch, gegen 06.40 Uhr, betrat
ein bisher unbekannter Mann die Spielhalle an der Worthstraße,
bedrohte die allein anwesende Angestellte mit einer Schusswaffe und
verlangte die Herausgabe von Bargeld. Als die Frau jedoch die
Herausgabe verweigerte und stattdessen mit der Polizei drohte,
flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Nur wenige Minuten
später, gegen 07.15 Uhr, betrat der vermutlich selbe Teäter einen
Kiosk an der Werdohler Straße und zwang den Inhaber unter Vorhalt
einer Pistole zur Herausgabe des Kasseninhaltes. Anschließend
flüchtete der Täter in Richtung Worthstraße. Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 185 cm, vermummt, dunkle Collegejacke hell abgesetzt,
lange dunkle Hose, Kapuze, dunkle Schuhe mit heller Kappe, dunkle
Handschuhe, sprach akzentfrei deutsch, bewaffnet mit schwarzer
Pistole. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Lüdenscheid
oder jede andere Polizeidienststelle

Rabiater Ladendieb

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Mit einem rabiaten Ladendieb bekam es am
Dienstagabend eine Verkäuferin eines Bekleidungsgeschäfts an der
Elberfelder Straße zu tun. Als gegen 19.30 Uhr ein junger Mann beim
Passieren der Diebstahlssicherungen am Ausgang den Alarm auslöste,
sprach sie ihn an und wollte in der Rucksack schauen. Als sie den
Rucksack, in dem sich mehrere Pullover befanden, bereits in den
Händen hielt, riss der mutmaßliche Ladendieb mehrfach so fest daran,
dass sie ihn schließlich nicht mehr halten konnte. Mit seiner Beute
flüchtete der Täter und rempelte dabei eine unbeteiligte Kundin so
fest an, dass diese beinahe zu Boden gestürzt wäre. Dem räuberischen
Ladendieb gelang mitsamt seiner Beute die Flucht und die
Mitarbeiterin rief die Polizei. Eine erste Fahndung verlief ohne
Erfolg. Beim Inhalt des Rucksacks handelte es sich nach Angaben der
Zeugin um fünf bis zehn Pullover. Die massiv angerempelte Kundin
klagte gegenüber der Angestellten über leichte Schmerzen an der
Schulter, entfernte sich allerdings vor dem Eintreffen der
Polizeibeamten. Weitere Zeugen des Vorfalls, insbesondere die
betroffene Kundin, melden sich bitte unter der 986 2066.

Junger Mann ohne Führerschein im Auto unterwegs

Foto: TV58.de
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Hagen | Am Dienstag führte eine Streifenwagenbesatzung der
Polizeiwache Hohenlimburg gegen 01.00 Uhr eine Fahrzeugkontrolle auf
der Iserlohner Straße durch. Die Überprüfung des 20-jährigen Fahrers
eines Hyundai ergab, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die
Polizei untersagte dem jungen Mann daraufhin die Weiterfahrt.
Außerdem wurde ein Verfahren wegen einer Verkehrsstraftat gegen ihn
eingeleitet.

A44/A1: Weitere Verkehrsbehinderungen im Kreuz Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Im Zuge der Brückenbauarbeiten im Autobahnkreuz Dortmund/Unna kommt es zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen. Weiterhin wird ab nächster Woche nachts von 20 bis 5 Uhr die Verbindung von der A44 aus Werl auf die A1 nach Köln gesperrt. In diesen Zeiten werden Schweißarbeiten unter dem Bauwerk ausgeführt und die Parallelfahrt Köln kann nur einstreifig befahren werden.

Über diese Sperrungen hinaus wird zusätzlich die Verbindung von der A1 aus Bremen auf die A44 nach Kassel in folgenden Nächten gesperrt:

* Freitagnacht (10./11.8.) von 23 bis 4 Uhr

* Samstagnacht (11./12.8.) von 20 bis 5 Uhr sowie

* in den Nächten vom 18. auf den 19. und vom 25. auf den 26. August sowie vom 1. auf den 2. September.

An den zusätzlichen Sperrungen werden zunächst jeweils zwei Stahllamellen von je etwa 2,4 Tonnen Gewicht unter das Bauwerk gehoben und fixiert, um dann anschließend die Schweißarbeiten daran auszuführen. Umleitungen werden eingerichtet.

Im Zuge der A1 wurde die Brücke von unten verstärkt, um weiterhin die Verkehrslasten aufnehmen zu können. Die eigentliche Verkehrsführung wurde nun zurück gebaut. Straßen.NRW investiert in das Bauwerk insgesamt 4,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten Ende September.