Hagener SPD Fraktion holt sich viele Anregungen in Siegen

SPD Hagen | >>Was in Hagen in diesen Wochen und Monaten in Bürgerforen und Expertenrunden an Ideen und auch Visionen für die Zukunft der Stadt gesammelt, bewertet und zu Papier gebracht wird, das ist in Siegen bereits in Stein umgesetzt. Dabei gleichen sich nicht nur die Verfahrensweisen, sondern auch die Probleme, mit denen das südwestfälische Oberzentrum zu kämpfen hatte und zu kämpfen hat. Ein guter Grund für SPD-Fraktionschef Claus Rudel sowie Jörg Meier, Martin Stange und Detlef Mucke (allesamt Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses), sich einmal von Siegens Stadtbaurat Henrik Schumann durch seine Stadt führen zu lassen, die bereits seit zehn Jahren unter dem Titel „Siegen zu neuen Ufern“ ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) konsequent und erfolgreich umsetzt.

SIEGEN Oberstadt

Für Henrik Schumann, der vor seiner Wahl zum jüngsten Baudezernenten den vielfältigen Prozess bereits fachplanerisch begleitet hatte, sind die zahlreichen Einzelmaßnahmen, mit denen man in Siegen dem Strukturwandel begegnet, wohl bekannt. Während in Hagen als neuer Standort für die Fachhochschule Südwestfalen das Fernuni-Areal präferiert wird, hat man sich in Siegen nicht ohne Grund für eine reine Innenstadtlösung entschieden. Dabei steht im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Siegen zu neuen Ufern“ die Belebung der Oberstadt als Ziel an.

„Dabei muss man aber auch ehrlich sagen, dass wir mit der Verlagerung der Universität Siegen in die Oberstadt sehr viel Glück gehabt haben. Der Campus Unteres Schoss konnte nur so entwickelt werden, weil ein angrenzendes Krankenhaus und das Gefängnis, das hier am Schloss untergebracht war, zu diesem Zeitpunkt ausgelagert wurden und das Schloss leer stand. Darüber hinaus haben sich Siegener Investoren dazu entschlossen, das direkt gegenüber dem Schloss liegende Karstadt Gebäude zu erwerben, um dort in der oberen Etage die noch fehlenden Hörsäle mit rund 1000 Plätzen zu integrieren. So fügte sich eins ins andere“, erläutere Henrik Schumann den Gästen aus Hagen die positive Entwicklung. Beim Gang durch die moderne Bibliothek der Uni konnten die Fraktionsmitglieder mit eigenen Augen sehen, was sich aus einem ehemaligen Gefängnis machen lässt. Eine Mensa befindet sich noch im Bau. „Natürlich hat uns diese Maßnahme auch Kritik eingebracht. Insbesondere bezogen auf die Verkehrs- und Parksituation in unserer Stadt. Am alten Unistandort konnten die Studenten direkt auf die großen Parkplätze vor dem Gebäude fahren. Hier müssen sie jetzt möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und die letzten Meter auch mal zu Fuß gehen. Aber das ist ja das, was wir für die Zukunft unserer Stadt auch wollen“, blickte der Stadtbaurat kritisch auf eins der sensibelsten Handlungsfelder – den innerstädtischen Autoverkehr.

Wie auch in Hagen wird in Siegen an Messstationen die Schadstoffbelastung regelmäßig
überschritten. Beim Spaziergang von der Ober- in die Unterstadt zeigt Henrik Schuman hoch oben von der Stadtmauer hinab auf eine eingeengte zweispurige Bundesstraße und hält gleichzeitig ein Foto aus vergangenen Zeiten hoch. „In der Häuserschlucht waren die Werte viel zu hoch. Wir mussten also handeln und haben die Fahrbahnen reduziert, die Gehwege verbreitert und Aufenthaltsflächen geschaffen. Das hat schon mal dazu geführt, dass der innerstädtische Verkehr reduziert wurde und auf die Umgehung ausgewichen ist. Gereicht hat es nicht. Kürzlich haben wir noch die Ampelschaltung dahin gehend verändert, dass die Autos jetzt noch langsamer vorankommen. So erhoffen wir uns eine weitere Reduzierung der Schadstoffe. Damit macht man sich nicht nur Freunde in der Stadt“, weiß der Baurat. Für die Hagener Finanzamtsschlucht, so die Gäste, werde noch nach einer Lösung gesucht. Wie sich die Probleme der Städte doch ähneln.

Während in Hagen die Volme das Innenstadtbild prägt, ist es in Siegen die Sieg. Doch diese floss bis vor einigen Jahren fast unsichtbar unter einer Betonplatte durch die Stadt. Die damaligen Stadtväter hatten aufgrund der engen Tallage der Stadt Parkraum auf der „Siegplatte“ geschaffen, die im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen wurde. Der Fluss ist wieder erlebbar, die Ufer wurden gestaltet. Eine große Treppe führt zum Fluss. „Aber auch die Neugestaltung führt zu Problemen“, verschweigt Henrik Schumann nicht die Folgekosten. „Die Treppe ist an schönen Sommerwochenenden zu einem Treffpunkt von Jugendlichen geworden. Wir mussten Ordnungs- und Reinigungskräfte einstellen, damit es hier nicht aus dem Ruder läuft“, so Schumann.

Alle Baumaßnahmen wurden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und ein Baustellenmarketing begleitet. Bereits 2011 wurde die „Stadtbild Offensive Siegen – gemeinsam aktiv für eine schöne Stadt“ ins Leben gerufen. Bauberatungen zur Fassadengestaltung, einen Gestaltungskompass als Orientierungshilfe für Neubau-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, eine Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung, ein Leitfaden für Sondernutzungen im öffentlichen Raum sowie ein Kommunales Fassadenprogramm gehören dazu.

Neben den Vorzeigeprojekten, so erfuhren die Hagener, ist Siegen aber seit Jahren auf weiteren Handlungsfeldern unterwegs. Dazu gehört das innerstädtische Wohnen für Studenten, Familien und ältere Menschen ebenso wie die Förderung des kleinteiligen Einzelhandels.

Viele Anregungen, die die Hagener Sozialdemokraten ebenso mit nach Hagen bringen wie den Hinweis von Siegens Stadtbaurat Henrik Schumann, dass Siegen letztlich mit städtebaulichen Wettbewerben die Grundlage für wichtige Entscheidungen bei der Stadtentwicklung gelegt hat.

„Natürlich entstehen mit diesen Wettbewerben Kosten. Aber es zahlt sich auf jeden Fall in der Qualität aus, die man durch solch einen Wettbewerb bekommt. Es zahlt sich einfach aus, wenn für solch große Projekte mehrere Experten von außen auf eine Stadt schauen und sich Gedanken machen.“

Für Jörg Meier, Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss, hat sich der InfoAusflug nach Siegen allemal gelohnt. „Warum in die Ferne schweifen, wenn uns eine Stadt in der Umgebung mit ähnlichen Problemlagen, wie wir sie hier in Hagen noch zu bewältigen haben, bereits mit guten Beispielen vorangegangen ist. Siegen gilt bei der Umsetzung seiner Konzepte und auch bei der Einwerbung von Fördermitteln als Vorzeigebeispiel. Da sollten wir von lernen.“<<

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Die Hagener OB-Sommertour ist erfolgreich in Helfe gestartet

Clara Berwe | Der Auftakt der Sommertour von Oberbürgermeister Erik O. Schulz war ein voller Erfolg: Auch die hochsommerlichen Temperaturen am heutigen Vormittag konnten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Hagener Norden nicht daran hindern, unter dem blau-gelben Sonnenschirm auf dem Helfer Markplatz mit Hagens Verwaltungschef ins Gespräch zu kommen.

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Themen wie Verkehr, Straßensanierung und die Lebenssituation im Hagener Norden standen beim Auftakt der Sommertour von OB Schulz in Helfe im Mittelpunkt. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Themen wie LKW-Verkehr und Verkehrslärmbelästigung, marode Straßen, Radwege, Barrierefreiheit von Gehwegen und die Lebenssituation in den Wohngebieten im Hagener Norden kamen zur Sprache. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung konnten außerdem zahlreiche Anregungen und Bürgerwünsche für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „HAGENplant2035“ mitnehmen.

Weitere Termine der Sommertour 2018
(wenn nicht anders angegeben jeweils von 11 bis 13 Uhr auf den Wochenmärkten):

• Freitag, 10. August, Wehringhausen, Wilhelmsplatz/ Bismarckstraße
• Mittwoch, 15. August, Altenhagen, Friedensstraße
• Donnerstag, 16. August, Emst, Karl-Ernst-Osthaus-Straße
• Samstag, 18. August, Springe, Johanniskirchplatz
• Mittwoch, 22. August, Boele, Schwerter Straße/ Dortmunder Straße
• Freitag, 24. August, Hohenlimburg, Gaußstraße
• Donnerstag, 30. August, Haspe, Voerder Straße/ Fußgängerzone
• Freitag, 31. August, Vorhalle, Vorhaller Straße/ Europaplatz
• Samstag, 1. September, Eilpe, Durchgang Eilper Straße zum Kaufpark
• Donnerstag, 20. September, von 18 bis 20 Uhr vor der Spinne, Ecke Hohenzollernstraße
• Samstag, 13. Oktober, Dahl, Dahler Bauern- und Kreativmarkt, Am Obergraben

 

Dienstag Abend: Erneuter Waldbrand in Altena

Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.
Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.

Patrick Slatosch | Feuerwehr Altena | Die Feuerwehr Altena wurde heute um 19.28 Uhr erneut zu einem Waldbrand im Bereich „Gehegde/Toter Mann“ gerufen. Dort brennen mehrere hundert Quadratmeter Waldboden.

Das Feuer wird durch die Feuerwehr eingekesselt. Die Wasserversorgung wird durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr und durch eine Schlauchleitung aus dem Mühlendorf sicher gestellt. Die einsetzende Dunkelheitheit erschwert die Löschmaßnahmen. Der Einsatz dauert an.

 

Sechs Radboxen entstehen am Hohenlimburger Bahnhof

„Einchecken. Abstellen. Sicher“ – Unter diesem Motto und dem Markennamen „DeinRadschloss“ können Radfahrer und Pendler bald insgesamt 34 Radboxen am Hagener Hauptbahnhof und an anderen Bahnhöfen im Stadtgebiet nutzen. Die Markierungsarbeiten für sechs Boxen am Bahnhof Hohenlimburg haben bereits stattgefunden, der Startschuss für den Baubeginn fällt in den nächsten Tagen.

Radboxen
(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Petra Leng, Radverkehrsplanerin bei der Stadt Hagen, Kazim Kilickaya von der zuständigen Baufirma IK Straßen- und Tiefbau, und Jörg Woywod von dem Radparksystemanbieter Kienzler Stadtmobilar haben bei einem Ortstermin in Hohenlimburg den Standort der Radboxen in unmittelbarer Nähe zur Bahnhofsunterführung eingezeichnet.

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem VRR an größeren Verknüpfungspunkten zum ÖPNV digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Fahrgäste können die Stellplätze in Zukunft via Internet reservieren, buchen und mittels einer Chipkarte dann auf die Boxen zugreifen. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

„Gelber Engel“ landete als Notarztzubringer in Kirchende

Christin Arndt | Ein internistischer Notfall ereignete sich am Dienstag um 16:14 Uhr im Westender Weg. Da keine bodengebundenen Rettungsmittel (Notarzt) mehr verfügbar waren, wurde neben dem Rettungswagen aus Witten ein Rettungshubschrauber als Notarztzubringer angefordert.

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Gemäß dem festgelegten Standard rückte auch die Freiw. Feuerwehr Herdecke zur Landeplatzsicherung aus. Der Hubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen landete schließlich auf einer Wiese gegenüber der Einsatzstelle. Der Westender Weg musste zweitweise – auch zum Abtransport der 64- jährigen Patientin – gesperrt werden. Die Patientin wurde bodengebunden in ein Dortmunder Krankenhaus gefahren. Einsatzdauer: 45 Minuten.

Flächenbrand in Menden

Stefan Deitel | Am heutigen Dienstag gegen 19:45 Uhr kam es im Ortsteil Lahrfeld zu einem Flächenbrand. In der Richard-Wagner-Straße hatten ca. 80qm Wiese Feuer gefangen und wurden von den Kräften der Feuer- & Rettungswache sowie den Kameraden des Löschzuges Mitte abgelöscht.

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Größerer Schaden entstand zum Glück nicht.

Noch während des Einsatzes wurde bekannt, dass es in Altena erneut einen Waldbrand gibt.

Das TLF4000 des Löschzuges Mitte wurde daraufhin nach dem Einsatz direkt nach Altena zur Unterstützung entsandt.

Unfallflucht nach Freibadbesuch – Sachbearbeitung sucht Zeugen

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Hagen | Am Montagabend ereignete sich auf der Hengsteyer
Straße ein Verkehrsunfall, bei dem sich die Insassen des
Verursacherfahrzeugs allesamt entfernten. Gegen 19.00 Uhr
beobachteten Zeugen, wie ein Mercedes mit Fahrtrichtung Dortmunder
Straße gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Ford prallte und
dieser durch den Anstoß gegen einen ebenfalls parkenden Audi
geschoben wurde. Vier Männer stiegen aus dem Benz, verschlossen den
Wagen und entfernten sich in Richtung Dortmunder Straße,
möglicherweise gingen sie auch in einen Hauseingang an der Hengsteyer
Straße. Insgesamt entstand an den drei Autos ein Sachschaden von ca.
5000 Euro. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei kam einer der
Insassen aus dem Mercedes zur Unfallstelle zurück. Es handelte sich
dabei um den Fahrzeughalter, der sich zum Zeitpunkt der Kollision,
auch nach Angaben der Zeugen, in dem Wagen befunden hatte, allerdings
nicht als Fahrer. Weitere Angaben wollte er nicht machen, räumte
allerdings ein, während des Freibadbesuchs alkoholische Getränke zu
sich genommen zu haben, ein Vortest ergab einen Wert von einem
Promille. Anwohner berichteten, dass direkt nach dem Unfall ein
schwarzer Pkw, vermutlich ein Renault Clio, neben dem Verursacher
angehalten und einer der beiden Insassen mit dem Fahrer gesprochen
hatte. Die Unfallsachbearbeitung sucht nun nach Zeugen, die
weiterführende Angaben zu dem Geschehen machen können. Hinweise bitte
an die 986 2066.

Raub am Friedensplatz – Wer hat etwas gesehen?

Hagen | In der Nacht zum

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dienstag kam es zu einem Raub in
Altenhagen. Gegen 02:45 Uhr hielt sich ein 46-Jähriger am
Friedensplatz auf. Er saß dort auf einer Bank. Nach eigenen Angaben
erhielt der Mann aus Datteln ohne Vorwarnung und überraschend einen
Schlag in sein Gesicht. Kurz darauf sah er, wie ein unbekannter Mann
mit langen, dunklen Haaren flüchtete. Wohin der mutmaßliche Täter
lief, ist unklar. Sein Opfer bemerkte Augenblicke später, dass seine
Geldbörse fehlte. Vermutlich wurde sie bei dem Raub gestohlen. Der
46-Jährige war stark alkoholisiert und leicht verletzt. Die
Streifenbeamten schrieben eine Anzeige und übergaben sie der Kripo
für weitere Ermittlungen.

Rezepte nicht sofort eingelöst: Mann dreht durch

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Georg Baum | Siegen | Aus Wut darüber, dass seine beiden Rezepte nicht direkt eingelöst werden konnten, drehte am Montagmorgen ein 52-jähriger Mann in einer Weidenauer Apotheke vollkommen durch.

Zunächst entriss der aufgebrachte und aggressiv wirkende Mann der Apothekerin die Rezepte wieder aus den Händen, dann warf er beim Verlassen der Apotheke zwei Warenständer um, wobei diverse darin befindliche Produkte zu Bruch gingen und zudem die Schiebetür der Apotheke beschädigt wurde.

Als der Hitzkopf dann wütend aus der Apotheke herausgestürmt war, wurde er von dem Apotheker verfolgt und zwecks Regulierung des von ihm verursachten Schadens in Höhe von immerhin mehreren hundert Euro angesprochen. Daraufhin attackierte der 52-Jährige den Apotheker auch noch zu allem Überfluss mit Schlägen und Tritten und zerriss zudem dessen T-Shirt. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei leitete gegen den 52-Jährigen ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

Quelle: Polizei Siegen

Autoaufbrecher nutzt kurze Abwesenheit des Fahrers

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Montag stellte ein 19-jähriger Autofahrer seinen
Opel Astra um 19.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Schmalenbeckstraße
ab. Bei seiner Rückkehr um 19.55 Uhr stellte er fest, dass die
hintere Scheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen war. Bislang
unbekannte Täter verschafften sich während der kurzen Abwesenheit des
19-Jährigen auf diese Weise Zugang in das Fahrzeug. Hier entwendeten
sie die Handtasche der 18-jährigen Begleiterin des Autofahrers. In
der Handtasche befanden sich persönliche Papiere der jungen Dame und
ein kleinerer Geldbetrag. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Jens Herkströter | Am frühen Dienstagmorgen wurde die Hattinger Feuerwehr um 1:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Holthauser Straße alarmiert. Gemeldet war zunächst eine eingeklemmte Person.

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An der Unfallstelle im Einmündungsbereich zur Aurorastraße ist ein Kleinwagen mit einem Kleinlaster zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge waren jeweils mit einer Person besetzt. Diese befanden sich bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits außerhalb der Fahrzeuge.

Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die Versorgung der Patienten. Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und leuchteten diese aus. Auslaufende Betriebsmittel wurden abgestreut und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt.

Die beiden Fahrzeugführer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Alarmiert waren die hauptamtlichen Kräfte sowie die Löschzüge Mitte und Nord.

Nach 1,5 Stunden konnte der Einsatz wieder beendet werden.

Randalierer tritt Spiegel ab

Hagen |

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Ein Anwohner bemerkte in der Nacht zu Dienstag gegen
04.00 Uhr einen Unbekannten, der aus der Bergstraße kam und in der
Augustastraße gegen den Außenspiegel eines parkenden Fiats trat. Im
Anschluss warf der Randalierer zwei Mülltonnen um und entfernte sich
dann in Richtung Wehringhausen. Der Täter ist etwa 25 Jahre alt und
trug eine dunkle Hose sowie ein dunkles Shirt. Eine erste Fahndung
durch die alarmierte Polizei verlief ohne Erfolg, weiterführende
Hinweise bitte an die 986 2066.

Auseinandersetzung am Busbahnhof Hagen

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Hagen | Am Montag Nachmittag gegen 15.15 Uhr kam es am Zentralen Omnibusbahnhof zu einer Auseinandersetzung, nach ersten Ermittlungen ausgelöst durch einen Betrunkenen. Ein 53 Jahre alter Mann pöbelte Passanten an, bespritzte Unbeteiligte mit einer Getränkeflasche und lief dann mit erhobenen Händen auf einen 47 Jahre alten Busfahrer zu, der auf seine Buslinie wartete. Der versetzte dem Angreifer einen Schlag, sodass der 53-Jährige zu Boden fiel. Beide Kontrahenten zogen sich jeweils leichte Verletzungen zu und wollten gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen. Der 53-Jährige erhielt einen Platzverweis, weitere Ermittlungen dauern an.

Einsatzreicher Montag für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Patric Pobblotzki | Weil der städtische Rettungsdienst bereits in anderen Einsätzen gebunden war, wurde der Tagesdienst der Feuerwehr Wetter (Ruhr) um 13:05 Uhr zu einem medizinischen Notfall in die Wasserstrasse gerufen. Eine Person wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr bis zum Eintreffen eines Rettungswagens medizinisch erstversorgt. Nach der Behandlung durch den Notarzt wurde der Rettungsdienst beim Patiententransport zum Fahrzeug unterstützt. Der Einsatz konnte nach guten 40 Minuten beendet werden.

Wetter
Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Die Löschgruppe Wengern war am Montagnachmittag um 16:08 Uhr zu einem ausgelösten CO-Warnmelder in einem Einfamilienhaus im Deipenbecker Weg alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle war das Haus schon komplett geräumt. Sofort wurde durch einen Trupp das komplette Objekt mit einem Messgerät kontrolliert. Erhöhte Werte konnten allerdings nicht festgestellt werden. Der Warnmelder wurde demontiert und im Freien gelagert. Auch hier löste dieser immer wieder aus, sodass von einem technischen Defekt ausgegangen wurde. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten den Einsatz daraufhin nach einer halben Stunde abbrechen.

Weiter ging es für die komplette Feuerwehr Wetter (Ruhr) um 20:18 Uhr im Volmarsteiner Waldgebiet „Im Ostholz“. Hier hatten mehrere Anrufer der Kreisleitstelle in Schwelm eine Rauchentwicklung aus diesem Bereich gemeldet. Durch die eingesetzten Kräfte konnte eine Waldfläche von ca. 200 qm vorgefunden werden, welche in Brand geraten war. Das Feuer befand sich in einer Hanglage und breitete sich schnell aus. Nach Aufbau einer ca. 300 m langen Schlauchleitung wurden direkt mehrere Strahlrohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Zum Schutz der eingesetzten Einsatzkräfte und Materialien wurde eine weitere Schlauchleitung verlegt. Diese wurde als Riegelstellung eingesetzt. Zusätzlich wurde der Bereich im Wald großflächig mit mobilen Beleuchtungsgeräten ausgeleuchtet. Nachdem die ersten Löschmaßnahmen Wirkung gezeigt hatten, konnte festgestellt werden, dass sich das Feuer auf gut 1.000 qm ausgebreitet hatte. Der komplette Waldboden in dem Bereich wurde durch mehrere Trupps eingeschlemmt. Weiterhin mussten einzelne Baumstämme mit der Motorsäge zerkleinert werden, weil sich das Feuer in das Holz gefressen hatte. Die Bereiche wurden dauerhaft mit Wärmebildkameras kontrolliert. Durch die Löschgruppe Grundschöttel wurde abschließend noch eine Brandwache gestellt, welche gegen 01:00 Uhr die Arbeit beendete. Ein großes Dankeschön der Feuerwehr geht an die Anwohner, welche die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt hatten und ihnen auch die sanitären Anlagen zur Verfügung stellten.

Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde während des laufenden Einsatzes durch den Löschzug III (Wengern / Esborn) sichergestellt. Im Laufe der Bereitschaft wurde die Löschgruppe Wengern dann zu einem Hilfeleistungseinsatz in der Straße „Auf der Bleiche“ alarmiert. Hier liefen aus einem abgestellten Bagger Betriebsmittel aus. Diese wurden durch die ehrenamtlichen Kräfte aufgefangen. Weitere Maßnahmen waren zunächst nicht erforderlich und wurden am nächsten Tag durch das Ordnungsamt veranlasst.

Der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) hatte dann allerdings nicht lange Nachtruhe. Um 01:13 Uhr schrillten die Meldeempfänger erneut. Aus der Vogelsanger Straße wurde ein Kaminbrand gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte zunächst keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden. Durch die Feuerwehrkräfte wurde der Kamin mittels Wärmebildkamera kontrolliert und auch hier konnte nichts festgestellt werden. Da keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren, konnte die Feuerwehr nach zwanzig Minuten den Heimweg antreten.

Der Tagesdienst der Feuerwehr Wetter (Ruhr) kontrollierte heute Morgen um 07:50 Uhr noch einmal die Einsatzstelle im Wald auf eventuell noch vorhandene Glutnester. Der komplette Bereich wurde mit Wärmebildkameras begutachtet, aber es konnten keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz um 08:15 Uhr beendet.

BKA: Zahl der Opfer durch Menschenhandel gestiegen

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Foto: Polizei

BKA | Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 671 Menschen Opfer von Menschenhandel, was einer Zunahme von 25 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Das geht aus dem Bundeslagebild „Menschenhandel und Ausbeutung 2017“ hervor, das heute vomBundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde.

Im vergangenen Jahr führte die Polizei insgesamt 340 Verfahren im
Bereich des Menschenhandels, ein leichter Rückgang gegenüber 2016
(375 Verfahren). Dabei erfasste die Polizei 489 Opfer der sexuellen
Ausbeutung, was nahezu dem Vorjahreswert entspricht (2016: 488
Opfer). Ein deutlicher Anstieg der Zahl der Opfer ist hingegen im
Bereich der Arbeitsausbeutung zu verzeichnen. 180 Menschen wurden
2017 Opfer dieser Form des Menschenhandels, 2016 registrierte die
deutsche Polizei 48 Opfer.

Beim Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung wurde bei
über einem Viertel der Betroffenen die sogenannte „Loverboy-Methode“
angewendet: Den Opfern wird eine Liebesbeziehung vorgespielt, um sie
emotional abhängig zu machen. Ist diese Abhängigkeit geschaffen,
werden Frauen – und auch Mädchen – an die Prostitution herangeführt
und sexuell ausgebeutet.

Die sexuelle Ausbeutung war 2017 die häufigste Form von
Menschenhandel. Neben der Loverboy-Methode wurden die Opfer, die zu
99 Prozent weiblich sind und überwiegend aus Bulgarien, Rumänien und
Deutschland stammen, durch gezielte Täuschungen in die Prostitution
geführt. Häufig erfolgte die Kontaktanbahnung hierfür über das
Internet. Drohungen wie auch die Anwendung physischer und psychischer
Gewalt sorgen dafür, dass die Menschenhändler die Kontrolle über die
Frauen behalten.

Die Täter nutzen die Schwächen ihrer Opfer gezielt aus. Ein
Beispiel hierfür ist die Beeinflussung von Frauen aus Nigeria. Sie
werden mithilfe von Voodoo-Schwüren zu absolutem Gehorsam
verpflichtet und in Deutschland zur Prostitution gezwungen. Da der
Glaube an diesen „Zauber“ bei den Frauen kulturell sehr tief
verwurzelt ist, gelingt die sexuelle Ausbeutung der Opfer in vielen
Fällen.

Neben der sexuellen Ausbeutung und der Arbeitsausbeutung wurden
für das Bundeslagebild 2017 erstmals Verfahren zur „Ausbeutung bei
der Ausübung der Bettelei“ geführt. Während organisiertes Betteln in
Deutschland nicht strafbar ist, ist die Ausbeutung von bettelnden
Menschen seit 2016 ein eigener Straftatbestand. Zwei Verfahren wurden
2017 in diesem Bereich geführt. Für die ebenfalls neuen
Straftatbestände „Ausbeutung bei der Begehung von mit Strafe
bedrohten Handlungen“ sowie „Menschenhandel zum Zweck der
rechtswidrigen Organentnahme“ gab es im ersten Jahr nach
Inkrafttreten der Gesetzesänderung keine polizeilich registrierten
Fälle.

Polizeiliche Ermittlungen im Bereich Menschenhandel sind häufig
sehr komplex. Die Einschüchterung der Opfer durch die Täter, Scham
und Traumatisierung durch die Taten wie auch Sprachbarrieren, die
Einbindung in feste ethnische Gruppen mit entsprechendem Einfluss auf
die Opfer und das auf Erfahrungen im Herkunftsland beruhende
mangelnde Vertrauen in die Strafverfolgungsbehörden tragen dazu bei,
dass für die Beweisführung entscheidende Zeugenaussagen nur selten
gemacht werden.

Zeugenaussagen und Hinweise sind für die Polizei jedoch
unabdingbar – auch wegen der Tatsache, dass viele Opfer Kinder und
Jugendliche sind. Von den 671 Menschen, die 2017 insgesamt Opfer von
Menschenhandel wurden, waren 171 minderjährig.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst besucht Easy Security am Köln Bonn Airport

Flughafen Köln Bonn | Hendrik Wüst MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben heute den Flughafen Köln/Bonn besucht, um sich vor Ort über die neuartige Sicherheitskontrollfläche Easy Security zu informieren. Easy Security ist ein Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrolle. Der Pilotbetrieb von Easy Security wurde nach einer einjährigen Testphase planmäßig im Oktober 2017 beendet. Aktuell ist die Kontrollfläche nicht mehr in Betrieb. Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH führte Minister Hendrik Wüst und Staatsekretär Steffen Bilger durch die Kontrollstrecke. Anlass des Besuches waren die jüngst in einem Eckpunktepapier des Bundesinnenministeriums vorgestellten Pläne, deutschen Verkehrsflughäfen die Verantwortung für die Passagierkontrolle zu übertragen, die bislang bei der Bundespolizei liegt.

Hendrik Wüst besucht Easy Security am Köln Bonn Airport

„Easy Security ist ein gutes Beispiel, wie technische Innovationen die Personenkontrollen auf höchstem Sicherheitsniveau deutlich flüssiger machen können. Das neue System nach dem Vorbild des Flughafens Amsterdam wurde ein Jahr lang am Flughafen Köln/Bonn erprobt und hat sich bewährt. Was in Amsterdam geht, muss auch bei uns gehen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei seinem Besuch.

„Die schnelle und zugleich sichere Fluggastkontrolle an unseren Flughäfen ist im Interesse aller Akteure der Luftfahrt und vor allem im Interesse der Passagiere. Hier am Flughafen Köln/Bonn wurde mit Erfolg das Verfahren Easy Security angewandt. Die Erfahrungen sind sehr positiv, so dass dieses System Vorbild für andere deutsche Flughäfen werden könnte“, so Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Meine Erfahrungen in den meisten anderen europäischen Ländern haben mir gezeigt, dass es sich sehr positiv auswirkt, wenn Flughäfen die Passagierkontrolle in Eigenregie durchführen. Läge die Verantwortung für die Passagierkontrolle bei uns, könnten wir neuartige Technologien wie Easy Security bei uns einsetzen. Passagieren ermöglicht dieses System ein schnelleres, komfortableres Reiseerlebnis – bei gleichbleibender Kontrollqualität. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Luftverkehrsverbänden ADV und BDL daran zu arbeiten, diese Idee in die Realität umzusetzen und Easy Security an unserem Airport aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Easy Security war im Oktober 2016 in Köln/Bonn als Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrollfläche am Flughafen gestartet. Initiatoren waren das Bundesinnenministerium (BMI) und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in enger Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort – der Bundespolizei, dem Flughafen Köln/Bonn, der Lufthansa Group und dem Sicherheitsdienstleister Kötter Aviation Security. Während einer einjährigen Testphase bewährte sich die neuartige Technologie, wie die anschließende Auswertung zeigte. Verglichen mit einer herkömmlichen Kontrollspur schaffte es Easy Security innerhalb einer Stunde bis zu einer Verdopplung des Passagierdurchsatzes.

Das Prinzip von Easy Security ist es, dass jeder Fluggast den Kontrollprozess in seinem eigenen Tempo durchlaufen kann, ohne andere Passagiere zu behindern oder selbst eingeschränkt zu werden. Bis zu fünf Fluggäste gleichzeitig können ihre Gepäckwannen am Band befüllen und auflegen. Ziel ist ein gleichmäßiger Zulauf von zu kontrollierendem Gepäck, das konstant durch eine Röntgenanlage läuft und durch mehrere Auswerter überprüft wird, während die Fluggäste selbst mithilfe der neuesten Generation der Sicherheitsscanner kontrolliert werden.

1,5 Millionen Steuerdatensätze nach Deutschland übermittelt

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© Hans Leicher.

Deutscher Bundestag | (hib/HLE) Beim automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA) sind im September vergangenen Jahres von ausländischen Behörden 1,5 Millionen Datensätze nach Deutschland übermittelt worden. Der zwischen Deutschland und 49 Staaten beziehungsweise Gebieten vorgenommene Austausch soll im kommenden September erneut vorgenommen werden. Diesmal erfolge der Austausch zwischen Deutschland und 102 Staaten beziehungsweise Gebieten, teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der FDP mit. Mit der Zuordnung der übermittelten Daten zu den jeweiligen Steuerpflichtigen durch das Bundeszentralamt für Steuern zeigt sich die Bundesregierung sehr zufrieden: „Die Ergebnisse liegen weit über dem Durchschnitt sonst üblicher Ergebnisse bei automatisierten Zuordnungsläufen.“ Mit der Auswertung der Daten in den Landesfinanzbehörden soll Mitte 2020 begonnen werden. In den Datensätzen sei ein Volumen von Einkünften in Höhe von 58 Milliarden Euro und von Kontoständen in Höhe von 85 Milliarden Euro enthalten. Die Daten würden allerdings keine Bemessungsgrundlage für die Besteuerung in Deutschland enthalten, sondern seien lediglich ein Anhaltspunkt für die Veranlagung von Kapitalerträgen aus dem Ausland und Ausgangspunkt für weitere Prüfungen. Die Bundesregierung weist darauf hin, aufgrund des Informationsaustausches bestehe ein „hohes Entdeckungsrisiko für Steuerpflichtige, die nicht alle entsprechenden Einkünfte in ihrer Steuererklärung angeben“

Zukunft Schienen-güterverkehr: Noch keine Entscheidung über Förder-Projekte

Politik2 © Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Berlin: (hib/HAU) Das Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

Das kündigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion an. Laut der Antwort soll das Bundesprogramm in dieser Legislaturperiode mit insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet werden.
Noch sei keine Entscheidung darüber gefallen, welche Projekte gefördert werden sollen und wie diese Förderung ausgestaltet werden wird, schreibt die Regierung.

21.08.: Thomas Huyeng führt durch das Feuerwehrgerätehauses Haßley

Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 21. August, von 14 bis 16 Uhr zu einer Besichtigung des neuen Feuerwehrgerätehauses Haßley ein. Geführt vom städtischen Beigeordneten Thomas Huyeng, lernen Interessierte das neue Feuerwehrgerätehaus kennen und erfahren gleichzeitig Wissenswertes und Interessantes über das Ehrenamt „Freiwillige Feuerwehr“. Der Treffpunkt für die Führung ist das Feuerwehrgerätehaus Haßley, Haßleyer Straße 61. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1039 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

11.08.: Fossiliensuche im Ruhrsandstein

Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Kooperation mit GeoTouring am Samstag, 11. August, um 11 Uhr eine Exkursion in einen Steinbruch in Sprockhövel an. Bei diesem Ausflug besteht die Möglichkeit, den Steinbruch aus der Nähe und unter der fachkundigen Anleitung der Diplomgeologin Antje Selter zu erforschen sowie nach Fossilien zu suchen.

Teile Mitteleuropas waren vor rund 300 Millionen Jahren eine von ausgedehnten tropischen Sümpfen und Mooren bedeckte und von Flüssen durchzogene Tiefebene. Oft traten die Ströme über die Ufer, und es kam zu katastrophalen Überschwemmungen. Gewaltige Schlammmassen ergossen sich über die Ebene, die alles Leben unter sich begruben. Durch die Jahrmillionen entstand so unter anderem der Ruhrsandstein. Die Menschen zu beiden Seiten der Ruhr erkannten schon früh die guten Eigenschaften dieses Werkstoffes, und auch heute noch legen Bauten aus ältester Zeit Zeugnis ab von seiner Beständigkeit.

Abgebaut wird dieser Baustoff heute unter anderem im Steinbruch der Firma Lange in Sprockhövel. Neben dem Einblick in den Abbau eines auch heute noch sehr begehrten Rohmaterials besteht die Möglichkeit, nach Spuren der untergegangenen Sümpfe und Moore der Karbonzeit zu suchen. Von besonderer Bedeutung ist die dort unter Bodenschutz stehende Wand mit Rippelmarken und das älteste südlich gelegene Kohleflöz Deutschlands.
Die Exkursion beginnt um 11 Uhr und dauert bis circa 15 Uhr. Treffpunkt ist der Steinbruch der der Firma Lange, Weuste 11, in Sprockhövel. Die Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Auch eine Schutzbrille ist sinnvoll. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

12.08.: Spannende Fossilien- und Mineraliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 12. August, um 11 Uhr an.

Nach einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk durch die Diplom-Geologin Antje Selter geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Die Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Zeitreise: Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das ein mächtiges Korallenriff beherrschte. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs erforderlich. Da die Möglichkeit besteht, fossile Schätze und Mineralien zu suchen und mitzunehmen, sollten die Exkursionsteilnehmer an Hammer und Lupe sowie an Taschen oder Beutel denken. Die Teilnehmer treffen sich vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 erforderlich.

12.08.: Erlebnisführung mit Blide im Museum Wasserschloss Werdringen

Ein mittelalterliches Katapult können Klein und Groß bei einer Erlebnisführung am Sonntag, 12. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Aktion erleben. Das Museum bringt eine verkleinerte, aber voll funktionsfähige Blide in Stellung und führt diese vor.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre Geschichte beginnt bei den ältesten Fossilien Westfalens wie den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Die Besucher können die Nachbildungen von Dinosaurier, Mammut, Wollnashorn und Rentier aus der Kreidezeit bestaunen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Anschließend wird ein Stopp bei den Bauern der Jungsteinzeit eingelegt. Von dort aus geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern.

Im Mittelalter angekommen, folgt der Höhepunkt der Führung: Die Blide, ein mittelalterliches Katapult, wird in Stellung gebracht und vorgeführt. Das Museum Wasserschloss Werdringen verfügt über einen detailgetreuen Nachbau. Bliden haben im Mittelalter schwere Steine verschossen, zerstörten Burgmauern und kamen auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein zum Einsatz. Der Rundgang endet bei einer imposanten Ritterfigur. Während der Führung können Kinder und Erwachsene an Arbeitsstationen selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Digitales Fotobuch gestalten bei der VHS

Wie man ein Fotobuch mit unvergesslichen Eindrücken von Urlaub, Ausflügen oder ähnlichem ansprechend gestaltet, lernen Interessierte in einem Kurs der Volkshochschule Hagen (VHS) mit der Nummer 4630 am Montag und Dienstag, 13. und  14. August, jeweils von 9 bis 12.15 Uhr im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10. Mit einer kostenlosen Software legen die Teilnehmer Schritt für Schritt ein Fotobuch an. Dabei erlernen sie einfache Möglichkeiten der Bildbearbeitung, arrangieren Bilder und versehen sie mit Texten. Mit einem Fotobuch-Gutschein im Wert von 21,95 Euro können sie sich anschließend ihr erstes Fotobuch kostenfrei bestellen. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

12.08.: Spannende Fossilien- und Mineraliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 12. August, um 11 Uhr an.

Nach einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk durch die Diplom-Geologin Antje Selter geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Die Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Zeitreise: Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das ein mächtiges Korallenriff beherrschte. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs erforderlich. Da die Möglichkeit besteht, fossile Schätze und Mineralien zu suchen und mitzunehmen, sollten die Exkursionsteilnehmer an Hammer und Lupe sowie an Taschen oder Beutel denken. Die Teilnehmer treffen sich vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 erforderlich.