Hagener AMIS DE MONTLUCON erleben Städtepartnerschaft mit Gänsehautgefühl

Freie Delegation besucht französische Partnerstadt zum Nationalfeiertag und WM-Sieg

Sven Söhnchen | Das deutsche Wochenmagazin DIE ZEIT führte kürzlich ein Interview mit dem britischen Musiker Damon Albarn (Blur / Gorillaz) in dem er zu seinen Deutschkenntnissen antwortet, dass er diese dem Schüleraustausch seiner Heimatstadt mit Wetzlar zu verdanken hat. „Die Idee mit den sogenannten Partnerstädten mag einem vielleicht lachhaft und antiquiert erscheinen, aber ich finde sie nach wie vor großartig. Diese Art von kulturellem Austausch hält Europa zusammen, wenn uns die Gemeinsamkeiten abhandenkommen, fliegt uns die EU um die Ohren“, so Albarn.

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Diese Aussage kann auch der Hagener Thomas Köhler unterschreiben. Selber als Jugendlicher im Genuss vom Schüleraustausch der damaligen Realschule Boele/Altenhagen mit dem „College Jean Zay“ in Montlucon gekommen, erinnerte er sich als ehrenamtlicher Fußballtrainer im Dienste vom Polizei-Sport-Verein an diese Zeit. Er knüpft Kontakte innerhalb der agilen Sportszene und begleitet mittlerweile seit Jahren eine Jugendmannschaft zum Pfingstturnier in die französische Partnerstadt. Unzählige Kontakte sind hier in den Jahren gewachsen – unter anderem auch zu Jean Francois Guers, der ebenfalls seine eigene Geschichte als Kind der Städtepartnerschaft hat. Bei dem sympathischen 46jährigen Franzosen ist der Begriff geradezu wörtlich zu nehmen – in den Anfängen der Freundschaft zwischen Hagen und Montlucon verliebte sich die fechtende Mutter in Hagen in den charmanten Sportler aus Zentralfrankreich und folgte ihm von der Volme an den Cher. Inoffiziellen Vermutungen zufolge entstand mit dem Sohn das erste Kind dieser lokalen Völkerverständigung.

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Köhler und Guers sind im regelmäßigen Austausch und werden, dank ihres jeweiligen Einsatzes, auch von den Kommunen weitestgehend unterstützt. Man vermittelt bei privaten Unterkünften, Praktikumsstellen oder Dolmetscherhilfen.

Neben der Teilnahme an dem Pfingstturnier mit den jugendlichen Kickern organisiert Köhler, der dabei  von seinem PSV-Kollegen Rainer Winkler unterstützt wird,  in seiner Freizeit eine jährliche Gruppenfahrt zum französischen Nationalfeiertag, der im Nachbarland am 14. Juli begangen wird. Die organisierten Hotelzimmer zahlt jeder Teilnehmer selber und die Kosten für Kleinbusse, die von Teilnehmern selber gefahren werden, teilen sich durch die Mitfahrenden. Ein geringer Aufwand für eine gute Tat –  im Namen des europäischen Grundgedankens.

Es handelt sich bei den Begegnungen schon lange nicht mehr um reine Schüleraustauschveranstaltungen. Die diesjährige fast 20köpfige Delegation bot ein buntes Potpourri der Hagener Bevölkerung: Studenten, Musiker, Rentner, Künstler, Lokalpolitiker, Ehepaare, Singles. Teilweise kannte man sich bereits im Vorfeld aus unterschiedlichen Zusammenhängen oder man lernte sich vor Ort in Montlucon kennen. Auch dieses Kennenlernen öffnet den Blick auf die gegenseitige Bereitschaft, neue Perspektiven zu erleben.

Auf  Einladung der Stadt Montlucon gab es für die Hagener am Nationalfeiertag nicht nur ein, zwei Gläser Champagner, sondern auch ein Abendessen, nachdem man zuvor an dem Procedere der offiziellen Feierlichkeiten teilgenommen hat. Vielleicht sind den Hagener Gästen nicht alle militärischen Ehren im Nachbarland geläufig – aber der Respekt, der an diesem Tag allen Uniformierten des Landes entgegengebracht wird, lässt  bestimmt das eigene Verhältnis zu den Rettungskräften in der Heimat überdenken.

Nach dem Essen lud Gastgeber Jean-Francois Guers spontan die Hagener auf das Dach des Hochhauses, in dem auch seine Wohnung liegt. So war man geradezu auf Augenhöhe mit dem atemberaubenden Feuerwerk, mit dem Montlucon den Nationalfeiertag beendete. Hier werden die Gäste ebensolche Gänsehautmomente in Erinnerung halten, wie bei dem anschließenden „Einbruch“ mit Montlucons Bürgermeister Frederic Laporte auf den Turm seines kommunalen Chateaus. Dieser Turm ist erst wenige Tage zuvor als Aussichtsplattform eröffnet worden – den nächtlichen Blick über Hagens Partnerstadt konnte man bisher nur selten erleben. Auch der Bürgermeister hatte übrigens keinen direkten Zugang zum Schloss, sodass man mit ihm erst einmal auf das Schlossgelände über ungewöhnliche Pfade klettern musste. Einige Franzosen waren kurzzeitig irritiert, als sie ihr Stadtoberhaupt auf jenen Pfad entdeckten, der auch ihnen den nicht ganz offiziellen Zugang zum Blick über ihre Heimatstadt ermöglicht hatte.

Gleich am nächsten Tag gab es noch einen weiteren Gänsehautmoment: Frankreich wurde durch einen Sieg gegen Kroatien bei der Fußball-WM in Russland Weltmeister. Ob beim Public-Viewing in praller Nachmittagssonne mit über 3000 Franzosen auf dem Schlosspatz oder in einer kühleren Bar im Ortskern, fieberten die Hagener mit dem Gastland und waren von den Feierlichkeiten anschließend höchst überrascht: Bengalos in Landesfarben, Partystimmung in den Gassen der Altstadt und auf den zentralen Plätzen. Fazit: die Menschen in unserer französischen Partnerstadt verstehen zu feiern.

Den darauffolgenden Montag nutzten die Hagener für die Erkundung der Umgebung: Vichy, Clermont-Ferrand oder Neris-les-Bains bieten sich für Besichtigungen an, bevor es am nächsten Morgen auf die Heimreise ging.

Viele Eindrücke haben die Hagener mitgenommen. Einige Delegationsmitglieder waren zum ersten Mal in Montlucon – laut eigener Aussage aber nicht zum letzten Mal.

Auch für Jean Francois Guers gab es einen Gänsehautmoment. Er erhielt von seinem Freund Thomas Köhler ein Exemplar des Städtepartnerschaftsringes aus der Hagener Goldschmiede Adam.  Guers ist nunmehr erst der vierte Franzose, der dieses besondere Schmuckstück trägt.

 

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Stadt Hagen und PwC entwickeln Strategie für die Mobilitätswende

planDie Stadt Hagen hat PwC damit beauftragt, einen Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ zu erarbeiten / Hagener Bürger und Akteure bei Erstellung des Konzepts eingebunden / Mehr als 50 Maßnahmen entwickelt – darunter unter anderem „Bus on demand“ und „Hagen-mobil-App“ / PwC-Experte Maximilian Rohs empfiehlt „städtischen Finanzierungstopf“, um Fördermittel abrufen zu können

Hagen | Beim Verkehr will die Stadt Hagen die Mobilitätswende schaffen. In diesem Zusammenhang hat sie in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, lokalen Akteuren und Hagener Bürgern einen Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ erstellt. „Nur mit einer nachhaltigen Mobilitätswende werden wir in unserer Stadt Hagen die schwierigen Herausforderungen der Zukunft an die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger meistern. Das Auto alleine ist keine Antwort mehr auf die Zukunft des Verkehrs von morgen und der damit unweigerlich verbundenen Schadstoffimmissionen in unserer Stadt“, so der Beigeordnete für Umwelt Thomas Huyeng. Auf Grundlage dieses vom Hagener Stadtrat einstimmig beschlossenen Gesamtkonzepts sollen mehr als 50 Maßnahmen ergriffen werden, die die Schadstoffemissionen im Stadtgebiet deutlich reduzieren.

Zu diesen Maßnahmen zählt zum Beispiel, dass das ÖPNV-Angebot ausgebaut wird. Zudem soll die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werden, zum Beispiel durch flexible „Bus on Demand“-Angebote: Die Hagener können bei Bedarf Kleinbusse bestellen, um in größeren Gruppen fahren zu können. So können Einzelfahrten vermieden werden. Außerdem soll die Hagener Straßenbahn AG zukünftig Elektrobusse einsetzen. Die Stadt selbst will mehr öffentliche E-Ladesäulen errichten und schadstoffarme Reinigungs- und Entsorgungsfahrzeuge einsetzen. Darüber hinaus soll die Anzahl der Fahrspuren verringert werden, um mehr Platz für Radwege zu schaffen. Hagen will zudem das Park+Ride-Angebot ausbauen und Apps entwickeln, die zum einen bei der Parkplatzsuche, zum anderen bei der Benutzung des gesamten ÖPNV-Angebots helfen („Hagen-mobil-App“).

Hagener sollen häufiger aufs Rad steigen

Ziel der Mobilitätswende ist es, dass die Hagener Bürger bis zum Jahr 2035 50 Prozent ihrer Wege umweltfreundlich per ÖPNV, Rad oder zu Fuß zurücklegen. Derzeit beläuft sich der Anteil lediglich auf 38 Prozent. Der Anteil der Autofahrten soll im selben Zeitraum von aktuell 62 auf 50 Prozent reduziert werden. Die Stadt plant zudem, den Güterverkehr mit Lkw und leichten Nutzfahrzeugen um zehn Prozent zu verringern.

Notwendig ist der Masterplan geworden, da Hagen besonders von Schadstoffimmissionen betroffen ist. Die Stadt hat bereits einige Maßnahmen durchgeführt, die die Luftqualität teilweise verbessert haben. Jedoch wird der seit 2010 geltende Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) im Jahresmittel bisher noch nicht an allen Messstationen eingehalten. Am Märkischen Ring und Graf-von-Galen-Ring überstieg auch im vergangenen Jahr der NO2-Wert das gesetzliche Maß, was hauptsächlich auf den Verkehr zurückzuführen war. Die PwC-Verkehrsexperten sind der Ansicht, dass der Bau der Bahnhofshinterfahrung, die Verbesserung der Busflotte, das Lkw-Verbot am Märkischen Ring und die Einbahnstraßenlösung auf dem Innenstadtring die Stickstoffdioxidbelastung unter den Grenzwert drücken werden.

Um die Maßnahmen umsetzen zu können, ist die Stadt laut PwC auf umfangreiche Mittel aus Förderprogrammen angewiesen. „Um diese bekommen zu können, muss Hagen allerdings einen Eigenanteil stemmen, der zwischen 20 und 50 Prozent liegt“, sagt Maximilian Rohs, Manager Infrastruktur & Mobilität bei PwC Deutschland. „Wir empfehlen daher, möglichst bald einen entsprechenden ,städtischen Finanzierungstopf‘ einzurichten.“

Regina Hinzmann-Turk möchte das ABW in Hagen weiterentwickeln

Fabian Tigges | Hagen | Das diesjährige Grillfest des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) in Hagen, zu dem die Diakonie Mark-Ruhr Klienten, Mitarbeitende und Freunde am Donnerstagnachmittag (2. August) an die Böhmerstraße eingeladen hatte, bot gleich mehrere besondere Anlässe.

20180803_Team ABW Hagen
Zum einen hat sich Regina Hinzmann-Turk in diesem Rahmen als neue
Leitung dieses (neuen) Aufgabenfelds der Netzwerk Diakonie vorgestellt.
Außerdem wurden die Räume der Einrichtung durch das Team von diaservice
neu gestaltet und rechtzeitig zum Grillfest fertiggestellt. Nicht zu
vernachlässigen war auch das prächtige Wetter, dass die Grillfeier bis in
den Abend „zog“ und den Besuchern so eine willkommene Abwechslung
vom Alltag bot und das ohnehin gute Miteinander von Mitarbeitenden und
Klienten weiter gefördert hat.
Zu den Grillfest-Gästen zählten auch Christian Müller, Geschäftsführer
der Netzwerk Diakonie, und Fachbereichsleitung Inge Bluhm. „Zu Beginn
des Jahres haben wir für die Diakonie Mark-Ruhr den Aufgabenbereich
des Ambulant Betreuten Wohnens übernommen“, so Christian Müller,
„wir freuen uns, das Regina Hinzmann-Turk die Bereichsleitung für die
Region EN-Kreis und Hagen übernommen hat.“ Bereits seit 23 Jahren
arbeitet die Sozialpädagogin im Bereich des ABW für die Netzwerk Diakonie,
die das Angebot in Hagen nun gemeinsam mit ihrem 25-köpfigen
Team weiterentwickeln möchte.
„Wir unterstützen unsere Klienten individuell und mit dem Ziel, so viel
Selbstständigkeit wie möglich zu erhalten und vor allem Klinikaufenthalte
zu vermeiden“, sagt Regina Hinzmann-Turk. Etwa die Hälfte der 180
Hagener Klienten wird ambulant in der eigenen Wohnung aufgesucht, die
andere Hälfte nutzt die Angebote in der Böhmerstraße. Dazu gehören
beispielsweise verschiedene Gruppenangebote oder Ausflüge. „Ansonsten
beraten, unterstützen und begleiten wir Klienten in ihrem Alltag.“ Dazu
gehören zum Beispiel Behördengänge, die Unterstützung beim Erledigen von Schriftverkehr, Hilfeleistungen in Finanzfragen oder einfach
‚nur‘ bei Sorgen, Nöten und Fragen ansprechbar zu sein. Grundsätzlich
ist es möglich, in allen Bereichen des alltäglichen Lebens Unterstützung
und Förderung zu erfahren.“ In der Zukunft möchte Regina HinzmannTurk
das Wohnangebot für Menschen mit psychischer oder geistiger Erkrankung
erweitern. Was bleibt ist die Vielfalt der Gruppenangebote. Von
Montag bis Samstag gibt es täglich zwei verschiedene Angebote, die
immer wieder neu auf die Interessen und Bedürfnisse der Klienten zugeschnitten
werden.
Hintergrundinfo:
Das ABW bietet psychisch und geistig beeinträchtigen Menschen sowie
Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung Unterstützung, Begleitung
und Förderung bei der alltäglichen Lebensbewältigung und Lebensgestaltung.
Das Ziel des betreuten Wohnens ist es, Menschen mit einer psychischen
Erkrankung, eine Suchterkrankung oder Intelligenzminderung eine möglichst
selbstbestimmte Lebensführung in der eigenen Wohnung oder in
betreuten Wohngruppen zu ermöglichen.
Die Netzwerk Diakonie ist eine Tochtergesellschaft der Diakonie MarkRuhr
und verantwortet seit dem 1. Januar das ABW.

Craig Wiggins – ein großes Gospel-Herz hat aufgehört zu schlagen

Craig Wiggins Bochum © Wolfgang Vogel
Craig Wiggins † Foto: Wolfgang Vogel

direktdran.TV | Hans Leicher. | Der Gründer und Leiter der New York Gospel Stars, Craig Wiggins, ist vor einigen Tagen gestorben. Noch vor ca. einem Jahr konnten wir ein sehr ausführliches und persönliches Interview zum 10-jährigen Jubiläum und zur Jubiläums-Tournee mit dem Grammy-Preisträger führen.

Die jährliche Deutschland-Tournee, ein Marathon durch ganz Deutschland, war Craig Wiggins ein großes Anliegen. Jeweils Anfang des Jahres machten die New York Gospel Stars auch Halt in Hagen um in der Johanniskirche am Markt (in diesem Jahr in der Markus-Kirche) eines ihrer unvergleichlichen Gospel-Konzerte zu geben. Viele Gospel-Fans liebten Craig Wiggins, der ein Gospelsänger mit Leib und Seele und im tiefen Glauben an Gott war. In den Sozialen Medien drücken die Fans von Craig Wiggins ihre tiefe Betroffenheit aus. Die Erinnerung an diesen großartigen Menschen und großen Meister des Gospel bleibt.

 

 

https://direktdran.wordpress.com/2017/08/30/berufung-gospel-craig-wiggins-und-die-new-york-gospel-stars/

 

 

„Party-Alarm“ bringt 23-Jährigen ins Gewahrsam

Polizei Hagen | Am frühen Samstag Morgen, musste die Polizei wegen einer erheblichen Ruhestörung in der Höxterstraße einschreiten. Die Beteiligten wurden zur Ruhe ermahnt und Konsequenzen bei Nichteinhalten der Nachtruhe aufgezeigt. Gegen 22.20 Uhr riefen Nachbarn erneut die Polizei an. Schon während der Anfahrt hörten die Beamten die überlaute Musik. Nach mehreren Minuten Klopfen und Klingeln wurde die Tür geöffnet. Schon hier zeigte sich ein 23-jähriger Hagener aufbrausend und aggressiv. Die Aufforderung, die Musik leise zu stellen ignorierte er. Stattdessen beleidigte er dieeinschreitenden Beamten auf das Übelste. Die übrigen Partygäste wurden aufmerksam und solidarisierten sich mit dem Hagener. Weitere Streifenwagen waren erforderlich. Da der 23-jährige immer aggressiver wurde, ein Angriff auf die Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte und weitere Appelle zur Einhaltung der Nachtruhe keinen Erfolg versprachen wurde er in Gewahrsam genommen. Eine Anzeige wurde
gefertigt.

Jugendliche nutzen Gartenparty der Eltern für Spritztour mit Mamas Auto

Polizei Hagen | Während der Gartenparty der Eltern kamen zwei Jugendliche am frühen Samstagmorgen, gegen 03.40 Uhr, auf die Idee, eine Rundfahrt mit dem Opel der Mutter durchzuführen. Dabei fielen sie im Bereich der Hohenlimburger Straße einer Polizeistreife auf. Der Versuch, sich mittels überhöhter Geschwindigkeit einer Kontrolle
zu entziehen scheiterte, da sich der Fahrer nach einem Abbiegevorgang verschaltete und den Motor abwürgte. Die Kontrolle der 16- und 17-jährigen Fahrzeuginsassen ergab, dass der Fahrer noch keinen Führerschein hatte und alkoholisiert war. Den Schlüssel hatten sie sich ohne Wissen der Fahrzeughalterin angeeignet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erschien die Mutter eines der Jugendlichen auf der Wache und nahm die beiden in Empfang.

Beim Zurücksetzen: LKW-Fahrer verliert erst die Übersicht, dann den Führerschein

Polizei Hagen| Am Samstag, um 14.25 Uhr, setzte ein 56-jähriger Neusser auf dem Gelände des REAL-Supermarktes auf der Haenelstraße seinen LKW rückwärts zurück. Dabei übersah er den Ford Focus eines 58-jährigen aus Gevelsberg. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden von rund 2000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Brummifahrer fest. Ein Alkotest um 15.00 Uhr ergab einen Wert von mehr als einer Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen; den Führerschein behielt die Polizei.

„Warum schweigt Gott?“ – Thema beim Gemeindeforum der Ev.-ref. Kirchengemeinde am 1. September

Die Ev.-ref. Kirchengemeinde Hagen lädt für Samstag, 1. September, zum nächsten Gemeindeforum in das Gemeindehaus der Kirchengemeinde am Bergischen Ring 37 ein. Das Gemeindeforum beginnt um 15.30 Uhr mit einem Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen.

Gemeindeforum
Klaus Jürgen Diehl, Pfarrer i.R. und ehemaliger Leiter des Amtes für missionarische Dienste der westfälischen Landeskirche, zum Thema „Warum schweigt Gott?“ referieren.

Anschließend referiert Pfarrer i.R. und ehemaliger Leiter des Amtes für missionarische Dienste der westfälischen Landeskirche, Klaus Jürgen Diehl, zum Thema „Warum schweigt Gott?“ – eine Frage, die wohl mancher schon im Herzen bewegt hat, oder die ihm über die Lippen gekommen ist. Die Organisatoren freuen sich auf Gedankenanstöße des Referenten und auf viele, die sich einer Antwort auf diese Frage nähern wollen. Um Anmeldung zur besseren Planbarkeit wird bis spätestens Mittwoch, 29. August (nach den Gottesdiensten) im Gemeindebüro, telefonisch unter 02331.23906 oder per Mail unter reformiert-hagen@gmx.de gebeten.