Michael Hohoff (u.a. Hohoffs 800°) will seinen Gastro-Bereich auf Hagen fokussieren

Gespräch mit Michael Hohoff. Inhaber der gleichnamigen Konditorei/Bäckerei in Waltrop und Betreiber der HOHOFFS 800°-Konzepte in Dortmund, Hagen und Hamm:
Elbershallen Hagen Album Ansichtssachen © HansLeicher.

 

Herr Hohoff, Sie sind ein „Macher“ bis ins Detail, als gelernter Konditormeister können Sie mittlerweile auf eine erfolgreiche Entwicklung Ihrer zum Teil gastronomischen Betriebe an diversen Standorten zurückblicken. Auf was sind Sie besonders stolz?

 

„Wissen Sie, das Wort „Stolz“ ist, verbunden mit den HOHOFFS-Konzepten, ein falsches Wort. Es macht mir riesigen Spaß zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln und eigenständig werden. Wie die Visionen, die ich zusammen mit meiner Frau habe, in die Realität umgesetzt und von unseren Mitarbeitern gelebt werden. Was mich stolz macht, ist die Entwicklung der Menschen, die mittlerweile hinter dem Namen „HOHOFFS“ stehen. Ein großartiges Team mit unterschiedlichster Fachkenntnis, viel Liebe zum Detail, mit Lust am Geschmack und der Freude, ein guter Gastgeber zu sein – sowohl in der Konditorei und Bäckerei als auch in den 800°-Konzepten. Das ist der Funke, der durch unsere Produkte auf unsere Gäste und Kunden herüberspringt.“

 

Trotzdem sagen Sie, dass sich etwas ändern muss?
„Ja, denn ich erreiche in Kürze einen „magischen“ Tag, meinen 50. Geburtstag. Andere werden in diesem Alter vielleicht träge, aber ich habe tierisch Lust, noch mal richtig Gas zu geben. Und mit Gas geben meine ich NICHT, schnellstmöglich die entsprechenden Autobahn-Distanzen zwischen den eigenen Konzepten zu überwinden, sondern zurück zu den Wurzeln: HOHOFFS wird sich wieder verstärkt auf den Ursprung konzentrieren, das Handwerk. Schon seit Jahren werden in unseren Backstuben neben dem Sortiment für unseren eigenen Verkauf, ausgesuchte Produkte für unterschiedliche Kunden und Firmen produziert. Aufgrund der gestiegenen deutschlandweiten Nachfrage nach unseren Confiserie- und Bäckereiprodukten, wird dieser Geschäftszweig zukünftig weiter ausgebaut und perfektioniert. Für dieses Ziel sind wir im Jahr 2014 mit dem Neubau unserer Produktion in Waltrop angetreten, und wir nehmen dahingehend immer mehr Fahrt auf. Unsere Kunden werden von noch mehr Kreativität, Nachhaltigkeit – einfach der MARKE „HOHOFFS“ – profitieren. Vor dem Hintergrund der Fokussierung und Bündelung von Kapazitäten, müssen alle HOHOFFS-internen Ressourcen konzentriert werden. Der Zeitpunkt ist nun da, dass auch Sie die Veränderungen wahrnehmen werden:

 

Im Gastronomiebereich werden wir uns voll und ganz auf unsere beiden jüngsten Projekte in HAGEN fokussieren:

Auf „HOHOFFS 800° The Golden Cage“, dort genießen Fleischliebhaber die HOHOFFS-Qualität und einzigartiges Ambiente. Das alte Kesselhaus bildet eine großartige Bühne für „den goldenen Käfig“, in dem lukullische Hochgenüsse mit dem Hauptdarsteller „good old steak“ seit September 2016 kredenzt werden. Und in „THE GRAND CENTRAL GRILL & BAR“, welches erst seit Juni mit neuem asiatischen Konzept nach der japanischen Ess-Kultur von „Izakaya“ eröffnet hat. Hier haben wir eine fürs Ruhrgebiet trendorientierte gastronomische Vision mit überwiegend asiatischer Grilltradition verwirklicht: Keine Menüreihenfolge, keine Gänge – einzig und allein der gemeinsame Genuss vonasiatischen Aromen, besten Zutaten und ebenso authentischen Getränken in einem lässigem Barambiente.

 

Dafür bündeln wir Ressourcen:

Wir stellen unseren gastronomischen Betrieb in Hamm, im „Hohoffs 800° Altes Fährhaus“ ab Mitte September nach drei Jahren ein. Zudem wird ab September 2018 „Hohoffs 800° The Farmhouse“ in Dortmund anders genutzt: Die tägliche Gastronomie wird auch hier eingestellt. Aber in der Vergangenheit haben wir am Dortmunder sowie Hagener Standort zahlreiche Anfragen für Firmenfeiern und andere geschlossene Veranstaltungen erhalten, denen wir aufgrund des laufenden Betriebs absagen mussten.

Nun werden wir punktuell das charmant-rustikale Farmhouse und auch unsere Hagener Konzepte, „Hohoffs 800° The Golden Cage“ und „The Grand Central Bar“ im elegant-lässigen New Yorker Stil der 20er und 30er Jahre für solche Events zur Verfügung stellen können. Anfragen dazu nehmen wir gern unter veranstaltung@hohoffs.de entgegen.

 

Allen Festangestellten und Auszubildenden im Alten Fährhaus und im Farmhouse sind selbstverständlich gesicherte Arbeitsplätze angeboten worden. Sie bleiben mit ihren Qualifikationen wichtige Säulen des Unternehmens.

 

Wir danken unseren Hammer und Dortmunder Kunden für den großartigen Zuspruch, auch in den sozialen Medien, die wachsende Treue und freuen uns umso mehr, sie in Hagen als Stammkundenbegrüßen zu dürfen.

Die HOHOFFS-Gutscheine können selbstverständlich auch im Nachhinein an allen verbleibenden Standorten in Waltrop und Hagen eingelöst werden.

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Mehrere Verletzte – 71-Jährige in Lebensgefahr – schwerer Unfall auf der Herdecker Straße

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© Hans Leicher.

Hagen | Am Dienstag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Herdecker Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 13:00 Uhr ein 76-jähriger Mann mit seiner Beifahrerin (71) die Herdecker Straße in Richtung Hagen. Auf Höhe der Straße Gut Hausen kam der 76-jährige Seat-Fahrer aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen einen mit zwei Personen (64, 61) besetzten VW Beatle, welcher in Richtung Herdecke Fuhr. In die verunfallten Fahrzeuge stieß unmittelbar darauf ein 59-jähriger Golf-Fahrer, welcher unverletzt blieb. Die Insassen des VW wurden leicht verletzt. Der 76-Jährige verletzte sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Seine 71-jährige Beifahrerin befindet sich in Lebensgefahr. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, kam aber nicht zum Einsatz. Die Polizei sperrte die Herdecker Straße für mehrere Stunden komplett. Der Schaden wird auf zirka 15.000 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt, wie genau es zum Unfall kommen konnte.

Quelle: Polizei Hagen – Sebastian Hirschberger

Ausbildungsstart: DGB-Jugend Hagen fordert Entlastung durch NRW-weites Azubi-Ticket!

Philipp Siewert | DGB Ruhr-Mark | Am 1. August beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Als Auszubildende starten sie ihre Berufsausbildung – sowohl im Betrieb wie in der Berufsschule. Damit beginnt eine neue Lebensphase, in der sie immer mehr eigene Entscheidungen treffen und zum Beispiel in eine eigene Wohnung ziehen. Mit einer kleinen Ausbildungsvergütung, die ihnen Betriebe bei der dualen Ausbildung zahlen müssen, gewinnen sie an Unabhängigkeit. Doch das eigene Leben ist teuer. Deswegen fordert die DGB-Jugend Hagen eine gezielte Entlastung durch ein NRW-weites Azubi-Ticket.

Um Auszubildende finanziell zu entlasten und ihnen mehr Möglichkeiten zu geben, sollte die Landesregierung endlich gemeinsam mit den Verkehrsverbünden handeln: Wir brauchen ein NRW-weites und bezahlbares Azubi-Ticket, das alle Auszubildenden erwerben können, um den gesamten Nahverkehr im Bundesland rund um die Uhr zu nutzen“, fordert DGB-Jugendbildungsreferent Philipp Siewert. Studierende haben schon seit Jahren ein NRW-weites Semesterticket. Deshalb sei es jetzt Zeit, hier auch Auszubildende zu entlasten. „Mit einem NRW-Azubi-Ticket würde die duale Berufsausbildung insgesamt attraktiver gemacht. Und das ist bitter nötig, weil sie ein Rückgrat für wirtschaftlichen Erfolg darstellt“, erläutert Siewert, dem Sorgen bereitet, dass die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den letzten Jahren rückläufig war.

Zwar können Auszubildende in Hagen das VRR Young Ticket Plus ab 59,95 € kaufen, damit aber nicht über die Grenzen des VRR hinaus reisen. Pendeln nach Hamm oder Lüdenscheid wäre mit erheblichen Mehrkosten verbunden. „Fast 60 Euro für die Monatskarte, der Preis steht in keinem Verhältnis zur Leistung. Das ist für die meisten Auszubilden viel zu teuer. Ein echtes Azubi-Ticket muss daher NRW-weit gelten – und bezahlbar sein.“, sagt Siewert.

Die Gewerkschaftsjugend weist darauf hin, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen dem akuten Fachkräftemangel und dem Mangel an attraktiven Angeboten für Azubis gibt, zum Beispiel für bessere Mobilität. Mit einem Azubi-Ticket sei es wesentlich günstiger und attraktiver, Ausbildungsplätze in regionaler Entfernung vom Wohnort anzunehmen. Somit bietet sich hier ein wirksames Hilfsmittel, um regionale Unterschiede zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage zu lindern. Zudem wird eine landesweite Lösung auch zu einem verstärkten Netzausbau führen, von dem alle Regionen profitieren könnten. „Ein NRW-weites Azubi-Ticket bietet also eine positive Gesamtperspektive, zu der am Ende auch mehr abgeschlossene Berufsausbildungen gehören werden“, prognostiziert Philipp Siewert.

Deutscher Federfußballer chancenlos bei den Hungarian Open

(ktr) Erwartungsgemäß hingen für das kleine deutsche Aufgebot bei den Hungarian Open im ungarischen Újszász die Trauben nicht allzu hoch. Die Spielgemeinschaft TV Lipperode/FFC Hagen um Rekord-Nationalspieler Sven Walter sowie Frida Varga, Arne Twer und Andre Lange konnte nicht in die Phalanx der traditionell starken Teams aus Ungarn einbrechen. Unter 34 Mannschaften aus neun Nationen bleib dem Quartett lediglich der 23. Rang im Gesamtklassement. Sieger wurde Gastgeber VVSE Újszász.

Hungarian Open 2018
Für das deutsche Team um (v.l.) Frida Varga, Sven Walter (3.v.l.), Arne Twer (3.v.r.) und Andre Lange (rechts) gab es in Ungarn nichts zu holen. (Foto DFFB)

Bei den Damen belegten Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe und Marie von Rüden gemeinsam mit den Ungarinnen Judit Fehér und Krisztina Tánczos unter 13 startenden Teams den vorletzten Rang. Im Herren-Einzel, bei dem 68 Starter am Ball waren, schob sich Arne Twer als bester Nicht-Ungar auf den 14. Platz, während Marie von Rüden unter 18 Starterinnen im Damen-Einzel als Achte der Verliererrunde gewertet wurde. Im erstmals ausgetragenen Damendoppel wurden Franziska Schönfeld und Marie von Rüden Sechste.

Gehaltsbiografie 2018: So unterschiedlich sind die Lebenseinkommen in Deutschland

Gehalt.de | Wie viel Geld verdienen Arbeitnehmer in ihrem gesamten Berufsleben? Welchen Einfluss hat plötzliche Arbeitslosigkeit auf die Entwicklung des restlichen Lebenseinkommens? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die neue Studie „Gehaltsbiografie 2018“ des Hamburger Vergleichsportals Gehalt.de. Für die Untersuchung wurden 217.867 Datensätze von Fach- und Führungskräften aus den letzten 12 Monaten analysiert. Das Ergebnis: Wer 45 Jahre Arbeitslosengeld II (ALG II) bezieht, häuft bis zum 65. Lebensjahr rund 485.500 Euro an. Mindestlohnempfänger erhalten im gleichen Zeitraum 846.400 Euro – Vertriebsleiter mit akademischem Hintergrund verdienen wiederum über drei Millionen Euro in ihrer Karriere.

Gehaltsbiografie 2018

So viel verdienen Fach- und Führungskräfte bis zum Renteneintritt

Berufseinsteiger in Deutschland verdienen durchschnittlich 30.056 Euro im Jahr. Mit 60 Jahren können sie ihr Einkommen mit 58.229 Euro fast verdoppeln. Im Durchschnitt erhalten Fachkräfte 45.839 Euro und Führungskräfte rund 109.202 Euro jährlich. „Hochgerechnet auf das ganze Berufsleben entstehen je nach Beruf Gehaltsunterschiede in Höhe von mehreren Millionen Euro. Vielen ist der Gesamtbetrag ihrer Lebenseinkommen gar nicht bewusst“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Über drei Millionen Euro für den Vertriebsingenieur

Der Vertriebsingenieur gehört beispielsweise zu den am besten verdienenden Beschäftigten in Deutschland: Sein Gehalt summiert sich im Laufe seiner Karriere auf über drei Millionen Euro. Zum Vergleich: Die eher gering vergüteten Rezeptionisten kommen auf ein Lebenseinkommen von rund 1,2 Millionen Euro.

Lebensszenario: 656.217 Euro weniger durch Jobverlust

Doch wie verändert sich die Höhe des Lebenseinkommens, wenn Beschäftigte arbeitslos werden? Wie stark sich ein Jobverlust auswirken kann, zeigt die fiktive Einkommensentwicklung eines Altenpflegers: Im regulären Karriereverlauf verdient dieser bis zum Renteneintrittsalter 1,3 Millionen Euro. Wird er beispielsweise mit 40 Jahren arbeitslos und zum ALG II-Bezieher, ohne wieder ins Berufsleben zurückkehren zu können, sinkt sein Lebenseinkommen auf 651.612 Euro. Der Verlust des Berufes kostet den Altenpfleger somit knapp die Hälfte seines gesamten Lebensgehalts. „Das Abrutschen in ALG II hat massive finanzielle Einbußen zur Folge. Der Weg aus der Erwerbslosigkeit sollte oberste Priorität haben“, so Bierbach weiter.

ALG II vs. Mindestlohn Darüber hinaus haben die Experten von Gehalt.de das Einkommen zwischen ALG II- und Mindestlohnempfängern verglichen. In beiden Fällen beginnt der Bezug im Alter von 20 und endet mit 65. Das Ergebnis: Über die gesamte Zeit ergibt sich ein Einkommensunterschied von 360.916 Euro. Der ALG II-Empfänger erhält insgesamt 485.484 Euro, im Mindestlohn-Szenario sind es 846.400 Euro.

Sommerausgabe der Seniorenzeitung erschienen

 

zeitRuth Sauerwein | Die Sommerausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Die Zeitung leistet diesmal ihren eigenen Beitrag zur Diskussion HAGENplant 2035 mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters, Beiträgen aus verschiedenen Blickwinkeln auf unsere Stadt und – als besonderen Beitrag – das Hagenspiel „CityGang“ von Martin Schlegel samt Gewinnspiel, bei dem es Gutscheine der Stadtbäckerei Kamp zu gewinnen gibt.

Ansonsten gibt es wieder einen bunten Strauß an Themen: Ein Portrait von Julia Schröder, die bei der Caritas unter anderem für den Warenkorb zuständig ist, ein Bericht über zwei Auszubildende der Stadt Hagen, die ein Kataster der Stolpersteine in Hagen erarbeiten, den zweiten Teil eines Reiseberichts durch den Iran, dazu Kurzgeschichten und Gedichte.

Die Ausgabe hat ein etwas anderes Gesicht bekommen. Das Redaktionsteam ist gespannt auf das Echo, das die Änderung besonders beim Titel hervorrufen wird.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern. Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können.

Stadtarchiv erhält Nachlass von Leni Timmermann

Das Westfälische Musikarchiv im Stadtarchiv Hagen freut sich über Zuwachs: Durch zahlreiche Original-Aufnahmen auf Schellack und Tonband, Zeitungsberichte und andere Dokumente erhalten Interessierte jetzt einen Einblick in das Leben und Wirken der Musikpädagogin und Pianistin Leni Timmermann, geborene Pahlenberg. Ihr Sohn, Franz Hubert Timmermann, übergab ihren Nachlass an Heinz Dietz, Mitarbeiter des Stadtarchivs.

Nachlass Leni Timmermann_Foto Francine Rohlffs
Franz Hubert Timmermann (rechts) übergab den Nachlass seiner Mutter an Heinz Dietz, Mitarbeiter des Stadtarchivs. (Foto: Francine Rohlffs)

Leni Timmermann wurde 1901 in Herbede in Witten geboren, ihre Familie stammte aus Lüdenscheid und sie heiratete in Letmathe. Ihre Verbundenheit mit der Region drückte sie in diversen Liedern wie dem „Lüdenscheider Wanderlied“ oder dem „Lüdenscheider Heimatlied“ aus. Diese Stücke überlebten den Zweiten Weltkrieg, obwohl die Komponistin sich weigerte, der Reichsmusikkammer beizutreten und sie in dieser Zeit ein Berufsverbot erhielt. Ihre Lieder wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter englisch, lettisch, russisch und chinesisch. Zudem nahmen viele Künstler ihre Lieder in ihr eigenes Repertoire auf. Ihr Werk findet sich daher auf vielen Tonträgern wieder.

Das Westfälische Musikarchiv (WMA) ist Teil des Hagener Stadtarchives und wurde am 3. März 1962 auf Initiative des damaligen Stadtarchivars Walter K. B. Holz gegründet. In diesem befinden sich die Nachlässe westfälischer Musiker, Komponisten und Musikwissenschaftler. Der Schwerpunkt der Bestände stammt von Musikern, die zwischen 1860 und 1970 lebten. Insgesamt umfasst das Musikarchiv die (Teil-)Nachlässe von rund 300 Persönlichkeiten. Daneben gibt es Dossiers von etwa 950 Musikern.

Wandergeselle auf der Walz und zu Besuch im Rathaus Wetter

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | „Gott zum Gruße!“ Mit diesen Worten stellte sich kürzlich Wandergeselle Dominic Eisenhardt von der 1910 gegründeten Gesellenvereinigung „Fremder Freiheitsschacht“ im Rathaus vor.

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Mitarbeiterin Jutta-Voß-Müller begrüßt den Wandergesellen Dominic im Rathaus. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Nach einer zünftigen Ansprache bat Dominic um das Siegel der Stadt Wetter (Ruhr) mit Unterschrift für sein Wanderbuch. Darin hält ein jeder Geselle die besuchten Ortschaften fest. Nach einer Besichtigung des historischen Rathauses erhielt Dominic noch einen kleinen Obulus für seine weitere Wanderzeit.

Dominic ist seit rund dreieinhalb Jahren und noch bis Oktober auf der Walz. Die normale Zeit, in der ein Geselle auf die Walz geht, beträgt drei Jahre und einen Tag. Man kann das aber so lange machen, wie man möchte.

Die Wanderschaft war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für den Gesellen, die Prüfung zum Meister zu beginnen. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken kennen lernen und Lebenserfahrung sammeln. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft befindet, wird als „Fremdgeschriebener“ oder „Fremder“ bezeichnet. Dabei darf der „Fremdgeschriebene“ während seiner Reise einen Bannkreis von 50 Kilometern um seine Heimatstadt nicht betreten. In Deutschland befinden sich derzeit rund 600 Gesellen auf Wanderreise. Manu hat mit der Walz in Berlin begonnen und ist seither viel herumgekommen – u.a. Norwegen, Tschechien und Portugal hat er besucht, aber die weiteste Station seiner Tour war Wladiwostok. „Mit Englisch und Spanisch bin ich auf der Walz sehr gut ausgekommen, in Russland funktionierte das aber nicht.“ So hat er sich auf der Reise nach Wladiwostok russische Schlüsselwörter notiert von Reisenden, die entweder Deutsch und Russisch oder Englisch und Russisch sprachen. „Am Ende konnte ich zumindest auf Russisch sagen: „Ich bin Dominic, komme aus Deutschland, bin Handwerker und habe Hunger“, erzählt er schmunzelnd. Es fällt ihm schwer, von einem schönsten Erlebnis auf der Walz zu berichten: „Es gab einfach so viele schöne und interessante Erlebnisse. Das Spannende waren eher die Extreme, sowohl positiv als auch negativ.“ So übernachtete er mit einem Wanderbruder in Russland in einer ehemaligen Autobahnraststätte: „Die Kälte war kaum auszuhalten.“ Am nächsten Abend lernten die Beiden in einer Kneipe einen Mann kennen, den ihre Geschichte faszinierte: „Er hatte eine Fernsehsendung und hat uns eingeladen, im Fernsehen über unsere Walz zu berichten. Da er sich auch noch als Hilton-Manager herausstellte, hat er uns spontan eine Übernachtung mit Frühstück im Hilton-Hotel angeboten.“

Dominic beendet seine Walz am 13. Oktober in Berlin. Zeit zum „Ausruhen“ hat er allerdings nicht, denn am 15. Oktober beginnt er dort ein Holztechnik-Studium.

Peugeot nach Party im Nahmertal beschädigt – Wer kann Hinweise geben?

Hagen | Am Dienstagmorgen besuchte ein 20-Jähriger eine Fete im Nahmertal. Hier stellte er seinen Peugeot gegen 00:00 Uhr auf einem Parkplatz im Hobräcker Weg ab. Als der Hagener gegen 04:30 Uhr nach Hause fahren wollte, erwartete ihn eine böse Überraschung. Er fand sein Auto demoliert vor.

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Die Scheibenwischer waren verbogen und ein Außenspiegel abgebrochen. Die Antenne befand sich im Auspuffrohr. Die Radkappen lagen auf dem Dach, welches mit mehreren Dellen übersät war. Augenscheinlich urinierte der Randalierer vor oder nach der Tat noch gegen das Fahrzeugheck. Der Gesamtschaden wird auf zirka 800 Euro geschätzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen? Wer hat etwas gesehen oder kann Hinweise auf den Verursacher geben? Hinweise nimmt die Kripo unter 02331 986 2066 entgegen.

„Bullerei“ an der Anschlussstelle – Polizeistreife fängt umherstreifenden Jungbullen ein

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Foto: Polizei Dortmund

Polizei Dortmund | Der Arbeitsalltag von Polizeibeamten ist vielfältig und abwechslungsreich. So auch am heutigen Dienstag, als ein Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg gegen 9.35 Uhr auf einen Jungbullen aufmerksam wurde, der im Bereich der Anschlussstelle Haiger-Burbach umherstreifte.

Das „Rindvieh“, wie Jungbullen auch genannt werden, hatte sich in einem günstigen Moment aus einem Tiertransporter davongestohlen und erkundete die unmittelbare Umgebung. Dies sorgte im Bereich der Anschlussstelle bei vielen Verkehrsteilnehmern für deutliche Verwirrung, da ein umherstreifender Jungbulle eben nicht in das alltägliche Bild einer Anschlussstelle an der A45 gehört.

Gemeinsam mit einem zufällig vorbeikommenden Kollegen der Bundespolizei, fing man zu Dritt das Tier ein und band es zunächst mittels Abschleppseil an der Schutzplanke fest. Während seiner „Festnahme“ zeigte er den Polizeibeamten seinen Unmut, indem er kurz die Front des Streifenwagens auf seine Hörner nehmen wollte. Glücklicherweise erlitten weder Bulle noch Streifenwagen einen Schaden.

Gemeinsam mit dem Besitzer verlud man den Bullen dann in einen Anhänger.

Vier Verletzte nach Auffahrunfall auf der A1 bei Schwerte

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Am Montag hat sich auf der A1 in Höhe der Anschlussstelle Schwerte ein schwerer Auffahrunfall mit insgesamt vier Verletzten ereignet. Die Autobahn in Richtung Bremen musste für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 61-jährige Fahrer eines Lkw aus Steinhagen auf der rechten Spur der Autobahn in Richtung Bremen. Etwa gegen 15.50 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum
Zusammenstoß mit einem vorausfahrenden Peugeot. Durch den Aufprall
wurde der Wagen gegen die angrenzende Betonschutzwand geschleudert.
Das Auto kam etwa 300 m weiter im Straßengraben zum Stehen.

Der 36-jährige Autofahrer aus Dortmund verletzte sich leicht,
ebenso ein im Peugeot sitzendes zweijähriges Kleinkind. Die
34-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Dortmund) wurde schwer
verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein nahe gelegenes
Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten mussten die
Richtungsfahrbahn sowie die Anschlussstelle Schwerte kurzzeitig
gesperrt werden.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit an.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Psychisch kranker Mann sprang blutüberströmt vor Bus – 28-Jähriger erlag seinen Verletzungen

Coullage Logo 5Dortmund | Ein offenkundig verwirrter und blutüberströmer Mann sprang gestern Nachmittag, gegen 15.20 Uhr, aus einem Gebüsch direkt vor einen, mit Fahrgästen besetzten, Linienbus der Dortmunder Stadtwerke.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der 28-Jährige stark blutend aus einem Feld gerannt und sprang vor den Bus. Der Mann wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Danach rappelte er sich wieder auf und setzte sich in den Eingangsbereich des Busses. Er stand wieder auf und rannte in ein angrenzendes Waldstück, wo ihn Einsatzkräfte kurz darauf antrafen. Zunächst verhielt sich der 28-Jährige ruhig.
Augenscheinlich hatte er eine Schnittwunde an seiner Kehle sowie
mehrere Verletzungen an den Armen – weiterhin blutete er stark.

Im weiteren Verlauf veränderte sich die Stimmung des Mannes und er
verhielt sich gegenüber den Beamten plötzlich äußerst aggressiv. Die
Beamten mussten dem Mann Handfesseln anlegen und ihn am Boden
fixieren. Hierbei biss er einer Beamtin in die linke Wade und einem
weiteren Beamten in den Unterarm. Immer wieder versuchte der
28-Jährige die Beamten zu beißen und zu treten.

Ein wenig später eintreffender Notarzt versorgte den Mann vor Ort.
Hierbei verlor er sein Bewusstsein und musste reanimiert werden. Im
Krankenhaus erlag der Mann seinen Verletzungen.

Derzeit deuten die Ermittlungen daraufhin, dass der Mann in
suizidaler Absicht vor den Bus sprang.

Verkehrsunfall auf der A 1 bei Hagen – ein Verletzter und hoher Sachschaden

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag  gegen 15.30 Uhr auf der A 1 bei Hagen ist ein Autofahrer leicht verletzt worden. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 47-Jähriger aus Tostedt
(Niedersachsen) mit seinem Pkw-Gespann auf dem rechten Fahrstreifen
in Richtung Bremen. Vor ihm war ein 49-Jähriger aus Polen mit einem
Sattelzug unterwegs. Als dieser seinen Lkw verkehrsbedingt abbremsen
musste, erkannte der 47-Jährige die Situation offenbar zu spät.
Nahezu ungebremst fuhr er gegen das Heck des Sattelzuges und
verkeilte sich dort mit seinem Gespann.

Bei dem Unfall verletzte sich der 47-Jährige leicht. Ein
Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 49-Jährige blieb
unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000
Euro.

Verkehrshinweis zum Fußballspiel VfL Bochum – 1.FC Köln

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bochum | Am kommenden Samstag (4. August) findet um 13 Uhr das Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Bochum 1848 und 1. FC Köln statt.

Zu dieser Partie werden zahlreiche Anhänger mit der Deutschen Bahn
nach Bochum anreisen. Aufgrund der Sperrung der Wittener Straße und
den Aufbauarbeiten für das am Folgetag stattfindende Radrennen
(Sparkassen Giro) kann es im unmittelbaren Nahbereich des Bochumer
Hauptbahnhofes zu erheblichen Verkehrsstörungen sowie möglichen
Verkehrssperrungen kommen.

Die Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich am
Bochumer Hauptbahnhof zu meiden und gegebenenfalls zu umfahren.

Industriebrand in Ennepetal

Feuerwehr2Ennepetal | Am Dienstag um 09:58 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal mit dem Stichwort „Industriebrand“ zu einer Firma in den
Talsperrenweg alarmiert. Von der Feuer- und Rettungswache Ennepetal rückte der hauptberufliche Löschzug mit  Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen aus;
unterstützt von Kräften der freiwilligen Feuerwehr (Löschzug 1 Milspe
/ Altenvoerde, dem Löschzug 2 Voerde / Oberbauer sowie der Löscheinheit 4 Rüggeberg) mit insgesamt 4 weiteren Löschfahrzeugen. Beim eintreffen der ersten Kräfte war das Objekt bereits vorbildlich
geräumt und die erste Erkundung ergab einen Schwelbrand auf einer
Empore in ca. 5 m Höhe. Der Angriffstrupp ging unter
umluftunabhängigem Atemschutz über eine vierteilige Steckleiter zur
Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer mittels zweier Pulverlöscher
ersticken. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die
Brandausbruchstelle mehrmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert
sowie das Objekt abschließend mittels Hochleistungslüfter rauchfrei
gemacht. Dieser Einsatz der insgesamt 33 Einsatzkräfte endete um
11:43 Uhr.

Quelle: Feuerwehr Ennepetal

Zivilbeamte schlafen nicht! Zweimal über Rot ist zweimal zuviel.

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Polizei Hagen | Am Dienstag kam es zu einer Trunkenheitsfahrt in der Hagener Innenstadt. Gegen 01:00 Uhr warteten zwei Polizisten in einem Zivilfahrzeug an einer Ampel am Graf-von-Galen-Ring. Sie zeigte seit geraumer Zeit Rotlicht an. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ungebremst und nach wie vor über Rot ein Golf an den Beamten vorbei. Mit ihrem Dienstwagen fuhren die Polizisten dem VW über die Körnerstraße nach, wo der Fahrer erneut eine rote
Ampel überfuhr. Die Polizisten hielten den 21-Jährigen an, um ihn
einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Schnell stand fest, dass der
Mann Alkohol getrunken hatte (fast 0,5 Promille). Dass er über die
roten Ampeln fuhr, begründete der 21-Jährige mit der Abwesenheit
anderer Fahrzeuge. Die Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an
und stellten den Führerschein sicher. Die Ermittlungen hat das
Verkehrskommissariat übernommen.

Zwei Autofahrerinnen bei Unfall leicht verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Montag befuhr eine 64-jährige Hagenerin mit ihrem Toyota die Straße Bergischer Ring in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Um 14.45 Uhr musste sie ihr Auto kurz hinter der Einmündung
Elfriedenhöhe verkehrsbedingt abbremsen. Hierbei fuhr eine 34-jährige
Autofahrerin mit ihrem VW auf das Fahrzeug der 64-Jährigen auf. Beide
Frauen erlitten leichte Verletzungen und wollten sich eigenständig in
ärztliche Behandlung begeben. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit
und mussten abgeschleppt werden.

06.08.: Geschichtenzeit für Kinder auf der Springe

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Keinen Grund für Langeweile in den Ferien gibt es am Montag, 6. August, um 16.30 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe, denn die Vorlesepatin der Kinderbücherei liest allen Kindern ab fünf Jahren die Geschichte „Die Vulkanos pupsen los“ vor.

Am Ende der Welt leben die Vulkanos Krato und Flambia. Leider sind ihre Familien zerstritten, doch die Vulkano-Kinder besuchen sich trotzdem gegenseitig – bis eines Tages die Brücke über den Fluss verschwunden ist. Doch Krato und Flambia fällt  bestimmt etwas ein. Die Teilnahme an der Vorlesestunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

07.08.: Spieleabend als neues Angebot im Hagener Arbeitslosenzentrum

Logo201506 30Hagen. Für junge und jung gebliebene Spiele-Begeisterte finden dienstags (ab Dienstag, 7. August) von 17 bis 20 Uhr im Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ) Spieleabende statt.
„In einer Zeit, in der Menschen stumm und allein für sich im Bus mit ihren Handys spielen, möchten wir es ermöglichen, dass Menschen das gemeinsame Spiel für sich wieder entdecken oder neuentdecken können“, so Thomas Pieper, der Initiator des Angebotes. Außerdem können hier
nicht nur neue Leute kennengelernt werden, sondern auch das HALZ
selbst, das durch die Förderung des Landes NRW und des Europäischen
Fonds seit Januar 2016 für Arbeitslose einen Treffpunkt bietet. Zudem
gibt es hier auch die Erwerbslosenberatung.
Neben Brettspielen wie Scotland Yard, Risiko oder Scrabble stehen auch
Karten- und Würfelspiele zur Verfügung. Selbstverständlich können auch
eigene Spiele mitgebracht werden. „Um das Angebot an Spielen zu vergrößern
haben wir viele Spielehersteller angeschrieben. Der Kartenspielehersteller
Amigo schickte ein großes Sortiment und auch die Initiatoren
‚Du Entdecker‘ von ‚Das Gesellschafts-Spiel‘ haben uns unterstützt und
fördern unsere Idee vom Spieleabend. Das HALZ bietet vielfältige Möglichkeiten
der aktiven Freizeitgestaltung. Das interkulturelle „DACAPOTheater-Ensemble“
ist dort ebenso zuhause wie „laut HALZ – der Chor“
und das „Café kuk“, das Café zum Kennenlernen und Klönen.
Die Spieleabende sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen zu den Angeboten und Veranstaltungen des HALZ (Rathausstr.31,
58095 Hagen) beantworten Thomas Pieper (montags bis
freitags von 12 bis 17 Uhr unter 02331-204 19 22 und
thomas.pieper@diakonie-mark-ruhr.de) sowie Martina Pacyna (montags
bis freitags von 8 b16 Uhr unter 02331-3063051 und martina.pacyna@diakonie-mark-ruhr.de).

07.08.: Bilderbuchkino mit „Quentin Qualle“

cropped-logo201506-301.pngHagen | Zum Bilderbuchkino lädt die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus alle Kinder ab vier Jahren am Dienstag, 7. August, um 16 Uhr ein. An diesem Nachmittag wird die Geschichte „Quentin Qualle – Die Muräne hat Migräne“ von Jens Carstens gezeigt.

Als Hans, die Muräne, an schlimmer Migräne erkrankt, will keiner helfen, da die meisten Meeresbewohner Angst haben. Nur Quentin Qualle will helfen. Eine heilende Alge aus seinem Garten soll die Kopfschmerzen lindern. Und vielleicht kann so eine kleine Geste auch die Muränen zum Umdenken bewegen. Die Geschichte von Quentin Qualle zeigt, dass Hilfsbereitschaft wichtig ist und jeder eine zweite Chance verdient.

Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4297.