Kleine Handwerker stolz auf „Hütten-TÜV“

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Auf dieses Spektakel hatten sich die Bauspielplatz-Kids bereits gefreut: Schon von weitem hörte man die Sirenen, mit denen sich das Technische Hilfswerk Wetter ankündigte. Gegen 10.40 Uhr am Mittwoch hielten ein Transporter und ein Einsatzwagen des THW am Bauspielplatz-Gelände in Volmarstein.

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Den kreativen Kids war natürlich sofort klar, was das hieß: Hütten-TÜV! Die Experten in ihren blauen Uniformen begutachteten die einzelnen Hütten, gaben hier einen technischen Rat und klopften dort einen freistehenden Nagel fest. Nach ihrem Rundgang stellten die THW-Experten fest: Alle Hütten sind einwandfrei gebaut und bewohnbar. Damit die kleinen Baumeister das auch schriftlich haben, prangt nun an jeder Hütte deutlich sichtbar eine TÜV-Bescheinigung mit TÜV-Stempel. Da alle Hütten standfest waren, stand dann am Nachmittag dem Richtfest nichts mehr im Wege.

 

 

Die Verbraucherzentrale Hagen gibt Tipps zum Thema „Sommerzeit – Plastikzeit?“

Coullage Logo 2Es gibt eine Menge zu kaufen, um den Sommerspaß zu verschönern – Planschbecken, Schwimmtier, Luftmatratze oder Schnorchel, vieles davon ist aus Kunststoff. Aber nicht nur zum Planschen ist Plastik im Sommer beliebt: Flip-Flops, Plastik-Clogs, Einweg-Kunststoffgeschirr und Plastikstrohhalme für die Sommerparty haben jetzt Hochsaison. „Viele dieser Artikel halten nur einen Sommer oder sogar kürzer und landen dann bestenfalls in der Abfalltonne und schlimmstenfalls als Plastikmüll im Meer“, so Umweltberaterin Ingrid Klatte. Die Tipps zeigen, wie der Sommer auch ohne schadstoffhaltige oder kurzlebige Plastikprodukte Spaß machen kann.

Stinkende Schnorchel oder Wasserspielzeuge: Ein starker Geruch beim Öffnen der Verpackung kann ein Hinweis auf schädliche Stoffe sein. Egal, ob Schnorchel, Badelatschen oder Schwimmtier – vor dem Kauf sollte man daran riechen, denn einige krebserregende Substanzen sind schon an einem teerartigen oder mottenkugelähnlichen Geruch erkennbar.

  • PVC – oh je! PVC, auch Vinyl genannt, ist ein beliebter Kunststoff für aufblasbare Sommerartikel wie Schwimmringe oder Luftmatratzen. PVC-Produkte fallen häufig durch den Schadstofftest. Leider ist es für Verbraucher nicht einfach, PVC gezielt zu vermeiden, da das Material auf den meisten Produkten nicht gekennzeichnet werden muss. Manchmal hilft der Recycling-Code weiter: „03“ in einem Dreieck aus Pfeilen steht für PVC. Besser ist der Hinweis „PVC-frei“.
  • Lieber hart als weich: Immer wieder fanden Tester in aufblasbaren Planschbecken zahlreiche Schadstoffe darunter Phthalat-Weichmacher. Diese sind besonders schädlich. Eine sinnvolle Alternative für die Kleinen sind sogenannte Sand- und Wassermuscheln aus hartem Kunststoff, die auch im nächsten Jahr noch gebraucht werden können.
  • Plastik-Clogs und Flip-Flops: In luftigen Sommertretern brachten Tests viele Schadstoffe zum Vorschein. Es gibt auch Hersteller, die Recyclingkunststoffe oder alternative Materialien wie Holz, Kork, Naturkautschuk oder Binsen verwenden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn Clogs oder Flip-Flops ein Schadstoffprüfsiegel tragen.
  • Lieber stilvoll speisen: Plastikgeschirr, aber auch Pappgeschirr ist nicht umweltfreundlich. Reicht das eigene Porzellan und Besteck für die vielen Gäste nicht aus, helfen Freunde oder nette Nachbarn bestimmt gerne aus. Für Lebensmittel geeignete Schüsseln aus Polypropylen, abgekürzt PP, sind eine leichte und unzerbrechliche Alternative für Picknicks.

Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark), Tel: 02331-6973340 berät zu Plastik und Alternativen.

Reisewelle erreicht Scheitelpunkt ADAC Stauprognose für 27. bis 29. Juli

ADAC | Wer am kommenden Wochenende in die Ferien starten will, hat eine schlechte Wahl getroffen: Die Autofahrer erwartet das schlimmste Stauwochenende der Saison. Baden-Württemberg und Bayern starten als letzte Bundesländer in die Ferien. Aus Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Norden der Niederlande rollt die nächste Reisewelle. Auf dem Heimweg sind inzwischen viele Autourlauber aus Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland sowie aus Teilen Skandinaviens, wo bald wieder die Schule beginnt. Empfehlenswerte Reisetage sind Dienstag oder Mittwoch.

ADAC Stauprognose für 27. bis 29. Juli

Die Staurouten:

   - Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
   - Großraum Hamburg und München
   - A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Puttgarden
   - A 2 Dortmund - Hannover
   - A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
   - A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Flensburg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm -Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
   - A 9 Berlin - Nürnberg - München
   - A 10 Berliner Ring
   - A 11 Berlin - Dreieck Uckermark
   - A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock
   - A 24 Berliner Ring - Dreieck Wittstock/Dosse
   - A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
   - A 72 Hof - Leipzig
   - A 81 Stuttgart - Singen
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95 /B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 96 München - Lindau
   - A 99 Umfahrung München

Auch im benachbarten Ausland droht am Wochenende viel Stop and Go. Durch lange Staus müssen sich aber nicht nur Autofahrer auf dem Weg in den Urlaub quälen, auch auf der Heimreise ist es nicht viel besser. Eine Übersicht zu den wichtigsten Staustrecken findet man unter www.bit.ly/adac_staufallen_ausland.

Obdachloser tot aufgefunden – Tatverdächtige wurden entlassen

Coullage Logo 4Polizei Dortmund | Wie bereits berichtet, ist ein 55-jähriger Obdachloser am Dienstag  in der Dortmunder Nordstadt tot aufgefunden worden.

Der Tatverdacht gegen die drei festgenommenen Männer hat sich
nicht erhärtet. Aus diesem Grund wurden alle drei im Laufe des Nachmittags aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. Diese wenden sich bitte an die Rufnummer 0231/132-7441 oder an jede Polizeidienststelle.

Nächtlicher Großbrand in der Iserlohner Innenstadt

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Foto: Feuerwehr Iserlohn

Stefan Buchen | Feuerwehr Iserlohn |Um kurz vor 23:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Stahlschmiede gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im Dachgeschoss bereits in voller Ausdehnung. Der Brand drohte auf das gesamte Dach sowie die angrenzende Bebauung überzugreifen. 11 betroffene Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben und durch Notärzte an der Einsatzstelle gesichtet. Hierfür mussten weitere Rettungsdienstfahrzeuge aus den umliegenden Städten nach Iserlohn geholt werden, unter anderem wurde der leitende Notarzt des Märkischen Kreises alarmiert.

 

Alle Fotos: Feuerwehr Iselohn

Letztendlich wurde eine vierköpfige Familie zur weitergehenden Untersuchung dem Bethanien – Krankenhaus zugeführt, bei allen anderen Personen war ein Transport ins Krankenhaus nicht erforderlich. Zur Brandbekämpfung ging zuerst ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff in das Gebäude vor. Der Einsatz musste allerdings kurz nach Beginn abgebrochen werden, da es zu einer Durchzündung kam und Teile des Daches einstürzten. Die weitere Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Rohren im Außenangriff. Hierzu kamen auch zwei Wenderohre über die beiden Drehleiter der Feuerwehr Iserlohn zum Einsatz. Durch eine Baustelle im Bereich der Einsatzstelle war die Aufstellung der beiden Drehleitern mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Zudem behinderte ein abgestellter PKW, der im Halteverbot parkte, die Löscharbeiten der Feuerwehr. Um die zweite Drehleiter in den Einsatz bringen zu können, mussten an der Vinckestraße mehrere Absperrpoller mit einem Motortrennschleifer entfernt werden. Während der Löscharbeiten kam es im Umfeld der Einsatzstelle zu einer größeren Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung. Anwohner der Innenstadt wurden daher über die Warn-App „Nina“ aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Gegen 1:00 Uhr gelang es den Einsatzkräften den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen auf umliegende Gebäude konnte erfolgreich verhindert werden und die Warnung der Bevölkerung wurde aufgehoben. Ein hinzugerufener Statiker stellte eine akute Einsturzgefahr des Gebäudes fest. Sämtliche Nachlöscharbeiten mussten von außen erfolgen. Zu einer möglichen Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude aufgehalten haben soll, gibt es widersprüchliche Angaben. Wegen der Brandintensität und der Einsturzgefahr konnte das Dachgeschoss nicht näher kontrolliert werden. Hierzu, wie auch zur Brandursache, hat die Polizei die näheren Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr, an dem über 80 Einsatzkräfte beteiligt waren, konnte gegen 8:30 Uhr beendet werden.

Arbeitsagentur Hagen schließt diesen Donnerstag früher

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Foto: BA Nürnberg

Die Agentur für Arbeit Hagen einschließlich ihrer Geschäftsstelle in Witten schließt am Donnerstag, den 26. Juli, ausnahmsweise schon um 15 Uhr. Die Geschäftsstelle in Schwelm ist bereits ab 14 Uhr nicht mehr erreichbar.

 
Die kostenfreie Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer und Arbeitslose) ist am Donnerstag unverändert von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
 
 

 

42-Jährige zerkratzt in Vorhalle zwölf Autos

Coullage Logo 4Polizei Hagen | Am Dienstag sah ein 42-jähriger Zeuge um 14.40 Uhr eine Frau, die im Vorbeigehen mehrere auf der Vorhaller Straße geparkte Autos mit einem Schlüssel zerkratzte. Der 42-Jährige folgte der Frau und konnte sie gemeinsam mit weiteren Zeugen noch auf der Vorhaller Straße festhalten. Hierbei trat und spuckte die 31-jährige Verdächtige um sich. Sie wurde von der Polizei in ärztliche Obhut übergeben. Auf der Vorhaller Straße und Ophauser Straße waren insgesamt zwölf Autos zerkratzt. Der Gesamtschaden stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Neues Urnengrabfeld im Park der Ruhe

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Mit dem neuen “Vario-Urnengrabfeld“ ist in einem gepflegten, abgetrennten Bereich ein Grabfeld entstanden, in dem Urnengrabstellen für bis zu zwei Urnen angeboten werden.

Ein besonderes Merkmal ist, dass diese Grabstätten jederzeit, also vor Ablauf der Ruhezeit von 25 Jahren, vorzeitig zurückgegeben werden können. Damit erfüllt der Stadtbetrieb nun einen oftmals geäußerten Wunsch. Bei Rückgabe sät der Stadtbetrieb Rasen ein und pflegt die Fläche bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten Nutzungszeit. Dafür wird eine Unterhaltungsgebühr erhoben.

Auch hinsichtlich der Gestaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die grobe Einfassung der einzelnen Grabstätten hat der Stadtbetrieb bereits hergerichtet. Die Grabfläche kann der Nutzungsberechtigte selbst gestalten. Neben der Möglichkeit, die Fläche mit Blumen und kleinen Steinen zu gestalten, ist auch ein Grabmal möglich.

An zentraler Stelle des neuen Grabfeldes befindet sich eine Stein-Stele, auf der die Namen der Verstorbenen verewigt werden können.

Weitere Informationen rund um das Vario-Urnengrabfeld und den Park der Ruhe gibt es bei der Friedhofsverwaltung des Stadtbetriebes Wetter (Ruhr) unter Tel.: 840606 oder können vor Ort bei den Friedhofsgärtnern erfragt werden.

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Über das neue Vario-Urnengrabfeld im Park der Ruhe an der Gartenstraße informieren Simone Nehring-Schmutzler vom Stadtbetrieb und Friedhofsgärtner Jan Sabiers. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Ein besonderes Merkmal ist, dass diese Grabstätten jederzeit, also vor Ablauf der Ruhezeit von 25 Jahren, vorzeitig zurückgegeben werden können. Damit erfüllt der Stadtbetrieb nun einen oftmals geäußerten Wunsch. Bei Rückgabe sät der Stadtbetrieb Rasen ein und pflegt die Fläche bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten Nutzungszeit. Dafür wird eine Unterhaltungsgebühr erhoben.

Auch hinsichtlich der Gestaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die grobe Einfassung der einzelnen Grabstätten hat der Stadtbetrieb bereits hergerichtet. Die Grabfläche kann der Nutzungsberechtigte selbst gestalten. Neben der Möglichkeit, die Fläche mit Blumen und kleinen Steinen zu gestalten, ist auch ein Grabmal möglich.

An zentraler Stelle des neuen Grabfeldes befindet sich eine Stein-Stele, auf der die Namen der Verstorbenen verewigt werden können.

Weitere Informationen rund um das Vario-Urnengrabfeld und den Park der Ruhe gibt es bei der Friedhofsverwaltung des Stadtbetriebes Wetter (Ruhr) unter Tel.: 840606 oder können vor Ort bei den Friedhofsgärtnern erfragt werden.

 

 

 

 

55-jähriger Obdachloser tot aufgefunden – zwei Männer vorläufig festgenommen

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Foto: Polizei

Polizei Dortmund | Am Dienstag ist ein 55-jähriger Obdachloser gegen 09:40 Uhr auf einem ehemaligen Tankstellengelände in der
Dortmunder Nordstadt tot aufgefunden worden. Der 55-jährige übernachtete regelmäßig auf dem Gelände. Die heutige Obduktion hat ergeben, dass der Mann durch eine Gewalteinwirkung mit einem scharfen
Gegenstand zu Tode gekommen ist.

Zwei 46-jährige Männer und ein 42-jähriger Mann, die ebenfalls dem Obdachlosenmilieu zugehörig sind, sind vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an.

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten Zeugen, die Angaben zu der
Tat oder den Tätern machen können, sich bei dem Polizeipräsidium
Dortmund unter der Rufnummer 0231-132-7441 oder bei jeder
Polizeidienststelle zu melden.

AKTUELL: A1 – Engpass in der Baustelle zwischen Lichtendorf und Dortmund/Unna

Coullage Logo 1(straßen.nrw). Ab heute Mittag (25.7.) gibt es im Baustellenbereich zwischen dem Rastplatz Lichtendorf und dem A1/A44 Autobahnkreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen einen Engpass. Ab 12 Uhr bis 17 Uhr stehen dem Verkehr nur zwei eingeengte Fahrstreifen mit jeweils 2,60 Metern zur Verfügung. Straßen.NRW muss innerhalb der Verkehrsführung Fahrbahnschäden beseitigen.

 

Deutschland und die Demokratie: eine zerrüttete Beziehung?

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FernUniversität in Hagen, Dirk Matull

FernUniversität Hagen | „Von einer zerrütteten Beziehung zwischen den Deutschen und der Demokratie kann keine Rede sein.“ Zu dieser Erkenntnis ist Dr. Markus Tausendpfund gekommen, als er auf der Grundlage des „Politbarometers“ untersucht hat, wie sich die Zufriedenheit mit der Demokratie in Deutschland von1977 bis 2016 entwickelt hat. Der Politikwissenschaftler an der FernUniversität in Hagen hat zudem wichtige (individuelle) Bestimmungsfaktoren analysiert.

Zunächst muss zwischen zwei Formen der Demokratie-Zufriedenheit unterschieden werden.
 Bei der „spezifischen Unterstützung“ geht es um die Leistungen, die die Demokratie erzeugt, also um die Zufriedenheit mit der Regierung und ihrer Arbeit.
 Die „diffuse Unterstützung“ gilt der Demokratie als Staatsform.
In den Medien und in der öffentlichen Diskussion wird, so Tausendpfund, häufig die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Regierung als Unzufriedenheit mit der Staatsform gleichgesetzt. Dagegen können die Menschen nach seinen Worten durchaus zwischen beiden differenzieren: „Weit überwiegend sehen sie die Demokratie als die beste Staatsform, sie sind mit ihr deutlich zufriedener als mit den Leistungen der Politikerinnen und Politiker.“

Steigende Zufriedenheit
Bei der Zufriedenheit mit der Demokratie gibt es deutlich erkennbare Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Sie ist in den neuen Bundesländern niedriger als im Westen. In den 1990er Jahren lag sie im Osten bei 30 Prozent, im Westen bei 60 Prozent (die Daten des ZDF-Politbarometers lassen die Differenzierung nach „Demokratie“ und „Regierungsarbeit“ nicht zu). Ab 2006 ist ein langsamer Aufwärtstrend zu beobachten, der aber durch die Finanz- und Eurokrise 2008/2009 kurzfristig unterbrochen wird. „Seither haben wir einen konsequenten Anstieg, im Osten ist er etwas stärker als im Westen.“ Seit der Euro-Krise boomt die deutsche Wirtschaft, die Lebensbedingungen gleichen sich an. Die Arbeitslosenquote ist im Osten zwar höher, doch sinkt sie dort schneller. Auch bei den

Einkommensunterschieden holt der Osten auf.
In den alten Bundesländern lag die Zufriedenheit mit der Demokratie Ende 2016 bei 70 Prozent, in den neuen bei 55. „Die wirtschaftliche Entwicklung hat einen besonderen Einfluss auf die Zufriedenheit mitder Regierung“, erläutert Tausendpfund.

Die Zufriedenheit mit der Demokratie dürfte aber auch mit der Sozialisation zusammenhängen: „Die älteren Ostdeutschen wurden in der DDR sozialisiert, auch dadurch ist dort die Demokratiezufriedenheit geringer“, so Tausendpfund. „Jüngere Ostdeutsche stehen der Demokratie jedoch positiver gegenüber als ältere.“

Menschen mit höherer Bildung, höherem Einkommen und höherem sozialem Status sind überall mit der Demokratie zufriedener: „Sie profitieren von der Demokratie stärker, die bessere Bildung erlaubt ihnen ein größeres Verständnis für die Komplexität der Politik. Dadurch sind sie weniger verunsichert.

Bildung ist zudem ein wichtiger Faktor für die Entwicklung demokratischer Normen und Werte wie etwa Toleranz.

Thema Migration „beflügelte“ die AfD
Insgesamt geht es den Deutschen nicht schlecht. Aber warum steigt dann die Stimmenzahl der AfD? Dafür sieht Tausendpfund einen einzigen Grund: die Migrationskrise. Seit ihrer Gründung 2013 war die AfD bis 2014 eine Anti-Euro-Partei mit geringem Wählerpotential. Tausendpfund: „Dann kam die Migrationskrise. Das neue Thema hat die AfD beflügelt. Ganz besonders im Osten Deutschlands, weil Migration ein Problem ist, das es dort praktisch gar nicht gab.“ Vorurteile gegen Migrantinnen und Migranten entstehen als „Konsequenz des Nichtwissens“, persönliche Erfahrungen können Vorurteile verringern. „Die Ostdeutschen hatten aber gar keine großen Möglichkeiten, solche Erfahrungen zu machen, weil es dort viel weniger Migrantinnen und Migranten gab. Dadurch entstanden Ängste, gepaart mit der problematischen wirtschaftlichen Situation.“

Verursacht wurde die Fluchtwelle nach Deutschland insbesondere durch den Syrienkrieg, der bereits 2012/13 begann. Dass die Bundesregierung zu spät und – nach Tausendpfunds Worten – „dilettantisch“ reagierte, habe die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit nachhaltig beschädigt. Hinzu kam die „Lügenpresse“-Debatte.

Folgen für Wahlverhalten
Die Migrationskrise hatte auch Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung, die bei der jüngsten Bundestagswahl im September 2017 gestiegen ist. Wahrscheinlich habe davon die AfD am meisten profitiert. „Sicher war der AfD-Einzug in den Bundestag und in Länderparlamente ein Weckruf.“ Er führt nach Tausendpfunds Worten dazu, dass einige Parteien versuchen, sich auf der rechten Seite abzusichern: „Verblüffend war, wie schnell der Asylkompromiss von CDU und CSU innerhalb der Koalition, also auch von der SPD, abgesegnet worden ist. Vor drei Jahren wäre das doch noch undenkbar gewesen. Es ist ja eigentlich das Interessante, wie die AfD andere Parteien vor sich hertreibt.“

Vertrauen zurückgewinnen
Wie können die etablierten Parteien die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit erhöhen? „Mehr erklären und mehr diskutieren. Es ist traurig genug, dass es die AfD dafür gebraucht hat, dass wieder mehr Debattenkultur im Bundestag herrscht, dass die Bundesregierung wieder mehr erklären muss, dass es mehr Konfrontation gibt, dass verschiedene Standpunkte offengelegt werden. Eine bestimmte Politikals ‚alternativlos‘ zu begründen ist meines Erachtens eine Bankrotterklärung.“

In Gefahr sieht Tausendpfund die Demokratie (noch) nicht: „Wir müssen aber abwarten, wie sehr aktuelle Entwicklungen und Unwägbarkeiten die Menschen verunsichern: Trumps Verhalten, die Folgen der Handelskrise… Wenn das zu einer Rezession führt, kann es wirklich Probleme geben.“

Cannabisplantage am Mittwoch Morgen aufgeflogen

Polizei Dortmund | Heute Morgen, um 02.30 Uhr, deckten Zivilfahnder in Dortmund, Altendernerstraße, ein größere Cannabisplantage auf und nahmen zwei Tatverdächtige fest.

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Den Zivilbeamten fielen zunächst zwei verdächtige Personen auf, die dann kurzfristig beobachtet wurden. Die beiden Tatverdächtigen hielten sich dabei auf höchst auffällige Weise vor einem landwirtschaftlichen Gebäude auf.

Während der Kontrolle der beiden Tatverdächtigen, einem 35 – und 37-jährigen Dortmunder, fanden die Einsatzkräfte Betäubungsmittel. Auf Grund der Gesamtumstände mussten die Beamten von einer Cannabisplantage in dem landwirtschaftlichen Gebäude ausgehen. Mit einem Durchsuchungsbeschluss wurden die Räumlichkeiten betreten und durchsucht. Hierbei stießen die Zivilfahnder auf eine Plantage mit mehreren hundert Pflanzen.

Flächenbrand: Feuerwehr löscht 2.000 qm brennendes Stoppelfeld

Jens Herkströter | Hattingen | Zu einem Flächenbrand am Raffenberg wurde die Hattinger Feuerwehr am gestrigen Dienstag um 10.37 Uhr alarmiert.

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Vor Ort brannte ein Stoppelfeld auf einer Fläche von ca. 1.500 – 2.000 qm. Dank des schnellen und massiven Löschangriffs mit vier C-Rohren konnte der Brand in seiner Ausbreitung eingeschränkt werden.

Die Wasserversorgung wurde zunächst über zwei Tanklöschfahrzeuge und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug sichergestellt. Zeitgleich bauten die Einsatzkräfte über eine Länge von 200 Metern eine Schlauchleitung zu einem Hydranten auf.

Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wurde der Boden gewässert und durch einen Landwirt umgepflügt.

Nach 1,5 Stunden war der Einsatz für die hauptamtlichen Kräfte und die ehrenamtlichen Brandschützer des Löschzuges Elfringhausen beendet.

26.07.: Offene Sommervorstandssitzung mit Bürgersprechstunde der CDU-Wehringhausen/ Kuhlerkamp 

Coullage Logo 1Zu einer offenen Sommer-Vorstandssitzung lädt die
CDU-Wehringhausen/ Kuhlerkamp am Donnerstag, den 26.07.18 um 
19.00- 21.00 h  in die Pizzeria Toto, Buscheystr.  Hagen ein. Neben einer Bürgersprechstunde, bei denen die CDU-Ortsunionsvorsitzende Melanie Purps als Mitglied der CDU-Ratsfraktion sowie weiteren Vertretern des CDU-Kreisvorstandes Rede und Antwort stehen werden, wird zudem über Aktuelles in den Stadtteilen Wehringhausen und Kuhlerkamp berichtet.

04.08.: Heiss und lecker auf dem Wetteraner Wochenmarkt

MarktJens Holsteg | Trotz der warmen Temperaturen braucht jeder Mensch mal etwas Warmes im Magen. Das gibt es am Samstag, dem 4. August 2018 wieder auf dem Wetteraner Wochenmarkt. Von 10.00 bis 13.00 Uhr gibt es schwedische Suppen vom Restaurant Kerstin’s aus Wengern. Das Kerstin’s bietet ein schmackhaftes Krebssüppchen sowie eine Lauchcremesuppe mit frischem hausgemachtem Knäckebrot. Am Stand von Marion Graf gibt es zusätzlich leckere Reibeplätzchen mit Apfelmus. Für musikalische Unterhaltung sorgt der „Wetteraner Barde“ Ignaz Schneider. Auch bei den Wochenmarkthändlern gibt es wieder besondere Angebote. Die Obst- und Gemüsestände von Norbert Schäfer und Dirk Borkenstein bieten endlich wieder frische deutsche Pflaumen, die nur darauf warten zu Kuchen, Pflaumenmus oder anderen Köstlichkeiten verarbeitet oder eingekocht zu werden.

 

Im August endet dann auch die Sammlung der Lieblingssommerrezepte der Wetteraner Wochenmarktkunden. Ziel ist die Erstellung eines Wetteraner Wochenmarktkochbuchs mit tollen regionalen und vor allem saisonalen Rezepten, die die Besucher des Wochenmarktes einladen, diese nachzukochen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingssommerrezepte aufzuschreiben und bis Ende August an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den nächsten Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in den Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Verfolgungsjagt endet für Motorradfahrer im Krankenhaus

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Polizei Dortmund | Zwei Motorradfahrer sind am gestrigen Dienstag auf der OW3a durch waghalsige Manöver und deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle fuhr ein 56-Jähriger auf den zivilen Streifenwagen auf, stürzte und verletzte sich schwer.

Ersten Ermittlungen zufolge fielen die beiden Motorräder den
Beamten eines ProVida-Fahrzeugs (Zivile Streifenwagen mit speziell
eingebauter Geschwindigkeitsmesstechnik) gegen 11.30 Uhr auf der
Mallinckrodtstraße auf. Das Duo raste bei erlaubten 50
Stundenkilometern zunächst rechts an einem Auto vorbei, ehe sie auf
der OW3a ihre Motorräder auf etwa 150 Sachen beschleunigten. Die
Beamten setzten sich hinter die beiden Rennmaschinen und nahmen die
Verfolgung auf – die Kamera lief währenddessen weiter. In Höhe des
Kreuzes Dortmund-Hafen scherten beide Motorräder rechts ein, so dass
der Streifenwagen an ihnen vorbei fuhr. Die Polizisten gaben
deutliche Anhaltezeichen, die jedoch ignoriert wurden. Stattdessen
versuchten beide, das Auto zu überholen. Dabei stieß ein 56-jähriger
aus Castrop-Rauxel auf das Heck des Streifenwagens und stürzte zu
Boden. Der Mann rutschte über den Asphalt und verletzte sich schwer,
aber nicht lebensgefährlich. Ein Rettungswagen fuhr ihn in ein nahe
gelegenes Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten beide Fahrstreifen der
OW3a in Richtung Westen gesperrt werden. Gegen 12.50 Uhr konnte die
Straße wieder freigeben werden.

Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf
rund 7.000 Euro.

Zeugen und Polizei zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Fahrradfahrer hat zu viel „getankt“

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Hagen | Am Dienstag kam es zu einer Trunkenheitsfahrt in der Selbecker Straße. Dort hielten sich eine 48-jähriger Hagenerin und ihr Lebensgefährte gegen 23:20 Uhr auf. Sie sahen einen Fahrradfahrer, der in starken Schlangenlinien die Straße hinauffuhr. Als er nach einem besonders großen Schlenker beinahe gegen ein Auto kippte, stellten sie ihn zur Rede. Weil genau in diesem Moment ein Streifenwagen vorbeifuhr, winkten sie die Beamten heran und überreichten den Betrunkenen. Zunächst versuchte es der 21-Jährige mit Ausreden, welche jedoch schnell enttarnt wurden, alsein Alkoholtest fast 1,4 Promille anzeigte. Ein späterer Drogentest verlief ebenso positiv. Auf der Wache entnahm ein Arzt dem Hagener zwei Blutproben. Er muss jetzt mit einer Anzeige und einer empfindlichen Strafe rechnen.

AKH startet Anti-Gewaltkampagne

Maren Esser | Unter dem Motto „Gewalt? Nein danke!“ startet das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen eine eigene Kampagne mit dem Ziel, die Sicherheit von Mitarbeitern und Patienten weiter zu verbessern. Das Krankenhaus in der Mitte Hagens hatte sich zu dem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, weil es in den letzten Monaten gehäuft Angriffe auf die Mitarbeiter von gewaltbereiten Patienten und Angehörigen verzeichnen musste. „Wir sehen uns als Gesundheitsdienstleister einfach in Pflicht, zum einen den Patienten ein Umfeld zu bieten, in dem sie in Ruhe genesen können, zum anderen aber auch unseren Mitarbeiter ein sicheres Arbeitsumfeld zu garantieren“, betont Georg Schmidt, Geschäftsführer des AKH.

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Insbesondere in der Notaufnahme, aber auch im Kreißsaal oder auf den Stationen haben es Ärzte und Pflegekräfte vermehrt mit Menschen zu tun, deren Gewaltbereitschaft eine medizinische Behandlung erschwert bzw. unmöglich macht und die eine Gefahr für alle Anwesende darstellen. Dabei handelt es sich um verbale, aber zum Teil auch körperliche Aggressivität. „Das können und wollen wir nicht länger tolerieren“, so Schmidt weiter. Zwar konnte in allen Fällen durch das besonnene Eingreifen von Kollegen Schlimmeres verhindert werden, aber „die Sicherheit unserer Mitarbeiter und aller Patienten gegenüber Einzelnen hat für uns eine hohe Priorität!“, erklärt der Geschäftsführer. Deshalb möchte das Krankenhaus nun deutlich „Flagge zeigen“ – Flagge zeigen durch verschiedene interne und externe Maßnahmen, deren Implementierung von einer extra eingerichteten, interdisziplinären Arbeitsgruppe unter der Leitung des Qualitätsmanagements forciert werden.

Flankiert werden diese strukturellen Maßnahmen von einer Plakatkampagne, „mit der wir uns auch nach außen sichtbar vor unsere Mitarbeiter stellen und zum Nachdenken anregen möchten“, erläutert Geschäftsführer Georg Schmidt die Idee hinter den großformatigen Anschlägen. Unter dem Motto „Wir behandeln Sie gerne, aber…bei Gewalt hört bei uns der Spaß auf“ werben ab sofort die Plakate an neuralgischen Aufenthaltsorten im Krankenhaus für einen emphatischen Umgang miteinander. Besonders erfreulich: „Als Models konnten wir Mitarbeiter aus unserer Notaufnahme gewinnen, die sich für die Kampagne zur Verfügung gestellt haben. Dafür ein herzliches Dankeschön!“, freut sich mit Larissa Benstein eine der beiden Projektleiterin über das Engagement ihrer Kollegen. Dies zeige auch, wie sehr „Thema unsere Mitarbeiter umtreibt.“

In Sachen Sicherheit „ziehen wir bauliche Maßnahmen genauso in Erwägung wie strategische oder organisatorische Prozesse wie zum Beispiel die Zugangsberechtigungen zu den einzelnen Bereichen und deren Überprüfung“, erläutern die beiden Projektverantwortlichen Larissa Benstein und Katharina Langer erste Ideen. Als eine erste Maßnahme ist bereits der Wachschutz im Haus deutlich verstärkt worden. „Insgesamt werden wir so einen umfassenden Maßnahmenkatalog entwickeln und die Sicherheit im Haus deutlich verbessern“, betont Larissa Benstein.

Insgesamt werden im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen jährlich rund 20.000 stationäre und etwa 40.000 ambulante Patienten behandelt.

Hagener Umweltamt unterstützt den „Blauen Engel“

Umweltschutz beginnt beim Papier

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© Hans Leicher.

Deutschland verbraucht jedes Jahr 800.000 Tonnen Kopierpapier. Unter dem Motto „Schulstart mit dem Blauen Engel 2018“ ist erneut die Recyclingpapier-Kampagne des Umweltbundesamtes gestartet. Auch das städtische Umweltamt ruft alle Hagenerinnen und Hagener dazu auf, beim Kauf von Schulheften und anderen Papierwaren für das neue Schuljahr auf das Zeichen „Blauer Engel“ zu achten.

Jedes Jahr werden 200 Millionen Schulhefte verbraucht. Dementsprechend enorm sind die möglichen Umwelteffekte. Recyclingpapier schneidet in Sachen Ökobilanz und Klimaschutz deutlich besser ab als herkömmliches Frischfaserpapier. Alleine die Herstellung von Papier mit dem „Blauen Engel“ spart im Vergleich zu Frischfaserpapier über 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie ein.

Die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Umweltschutz ist ein zentrales Anliegen für die Institutionen, die hinter dem „Blauen Engel“ stehen. Der Recyclingpapierkreislauf eignet sich hervorragend, um Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Umwelt zu veranschaulichen und bietet konkrete Möglichkeiten zum Handeln. Rafael John Santiago, neuer städtische Klimaschutzmanager beim Umweltamt, und Umweltdezernent Thomas Huyeng weisen darauf hin, dass unter www.blauer-engel.de/schulstart Aktionsmaterialien sowie weitere Infomaterialien zur Vermittlung des „Blauen Engels“ und seiner Orientierungsfunktionen zum Herunterladen bereit stehen oder kostenlos angefordert werden können. Der „Papier-Finder“ zeigt zudem Geschäfte, die Papierwaren mit dem „Blauen Engel“ anbieten.

A46: Verkehrsfreigabe der Brücke Hammacherstraße in Hagen am Montag

Straßen.NRW | Bund und Land investieren Rekordsummen in Ausbau und Sanierung der Infrastruktur. Gleichzeitig wird beim Bauen auf innovative Verfahren gesetzt, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr und die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Eines der innovativen Projekte ist die Bausteinbrücke Hammacherstraße über die A46 in Hagen. Hier ist Straßen.NRW eine Punktlandung gelungen: 100 Tage nach dem Abriss der alten Brücke kann der Verkehr wieder rollen. Üblicherweise beträgt die Sperrzeit für einen Brückenneubau mehr als das Doppelte. Weitere innovative Projekte sind im Bau oder in Planung: Derzeit werden in Werne zwei Brücken mit einem innovativen Verfahren gebaut. Durch den Einsatz einer sogenannten Feldfabrik fallen dort lange Transportwege weg. 2019 soll an der A3 eine komplette Brücke auf Widerlager aufgelegt werden, die ohne den Einsatz von Beton gebaut werden.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Thomas Oehler, Regionalleiter Autobahnen bei Straßen.NRW, geben die Brücke Hammacherstraße am Montag, 30. Juli, um 10 Uhr für den Verkehr frei.

05.08.: Erinnerung an Peter Hilker im Kunst- und Atelierhaus

Präsentation ausgewählter Werke des Hagener Künstlers

Birgit Ebbert | Fünf Jahre nach der letzten Präsentation im Osthausmuseum zeigt das Kunst- und Atelierhaus Hagen am 5. August Werke des 2012 verstorbenen Hagener Künstlers Peter Hilker. Hier können wieder einmal Bilder wie „Als ich mit Brian Wilson in Frankfurt war“ und „Taurus“, „Helios“ und „Tantalus“ sowie viele unbetitelte Bilder aus dem Privatbesitz von Barbara Dorau betrachtet und sogar erworben werden.

Peter-Hilker-KAH

Peter Hilker war ein Hagener Künstler, der vor allem die Kunstszene in Wehringhausen maßgeblich mitgestaltet hat. Er war an der Produzentengalerie Kunst/Raum beteiligt und gründete die Galerie „Avanti“ in der Moltkestraße. Vor allem aber gestaltete er Bilder und Skulpturen und experimentierte mit Materialien und Malmitteln. So entstanden Werke zwischen Abstraktion und figürlicher Darstellung, die von dynamischen Strukturen geprägt sind und durch ihre Vielschichtigkeit immer neue Eindrücke erwecken. Mehrfach waren Bilder von Peter Hilker in der Ausstellung der Hagener Künstler im Osthausmuseum zu sehen und 2013 wurden sie im Hagener Fenster des Osthausmuseums unter dem Titel „Peter Hilker. Dynamische Strukturen“ präsentiert. Auch überregional war der gelernte Schreiner und Autodidakt mit Werken vertreten. Die Ausstellung im Kunst- und Atelierhaus ist zu sehen am 5. August von 11 bis 17 Uhr im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76 in Hagen.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Zeuge beobachtet Paket-Dieb


Coullage Logo 5Polizei Hagen | Am Dienstag beobachtete ein 69-jähriger Zeuge um
11.35 Uhr einen Mann, der sich zu einem auf der Hochstraße geparkten Auslieferungsfahrzeug eines Paketdienstes begab. Der Mann öffnete die Beifahrertür und entwendete ein Paket aus dem Fahrzeug. Dann rannte er in Richtung Märkischer Ring davon. Unmittelbar darauf kehrte der Auslieferungsfahrer zurück. Der Zeuge schilderte ihm seine Beobachtungen. Daraufhin folgte der Auslieferungsfahrer dem Dieb. Er verlor ihn im Bereich der Böhmerstraße jedoch aus den Augen. Das Paket konnte unbeschädigt in einem Hauseingang auf der Hochstraße
aufgefunden werden. Der Dieb wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist
ca. 25 bis 30 Jahre alt und 180 cm groß. Er hat kurze dunkle Haare
und war zur Tatzeit mit einem blauen Shirt und einer Kappe bekleidet.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Einbruch in Friseurgeschäft

Coullage Logo 4Polizei Hagen | Am Dienstag begab sich ein 20-jähriger Hagener um 09.30 Uhr zu seinem Friseurgeschäft auf der Frankfurter Straße. Hier bemerkte er, dass die Hintertür des Geschäfts aufgehebelt war. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatten sich unbekannte Einbrecher im Verlaufe der Nacht zum Dienstag auf diesem Wege Zugang in den Laden verschafft. Sie entwendeten die Registrierkasse mit Wechselgeld, Scheren, Rasiermaschinen sowie einen PC und einen Fernseher. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 3.500,00 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

02.08.: Dino-Geschichte beim Vorlesespaß in der Bücherei

Hagen | Die spannende Geschichte „Der kleine Nino rettet seine Geschwister“ liest eine Vorlesepatin am Donnerstag, 2. August, um 16 Uhr beim Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtbücherei auf der Springe vor.

Nino, der kleine Dinosaurier, der so gern groß sein will, stampft dröhnend über die Wiese. Er zeigt seine nadelspitzen Zähne und fährt seine rasierklingenscharfen Krallen aus, damit jeder sieht, wie stark und gefährlich er ist. Und dann fängt er an zu brüllen. Seinen Eltern ist das viel zu laut. Doch als ihre Babys in Gefahr geraten, ändern sie plötzlich ihre Meinung. Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Geschichte noch kleine Geschenke für Geschwister oder gute Freunde basteln.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vorlesespaß dauert rund 45 Minuten. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/2073591 oder unter www.hagen-medien.de.

29.07.: Gottesdienst zum Thema Heiligkeit

Coullage Logo 2Hagen | Der nächste Lichtpunktgottesdienst in St. Michael (Pelmkestr. 12) am Sonntag, 29. Juli, befasst sich mit dem Thema „Einfach heilig! – Impulse zu einer Heiligkeit von nebenan“. Im Gebet, in der Stille, im Gesang und mit Texten von Papst Franziskus soll dem Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute nachgegangen werden. Denn „wir sind alle berufen, heilig zu sein“, so Papst Franziskus.

04.08.: Historische Bunker-Tour mit der VHS

Coullage Logo 3Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Samstag, 4. August, von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treffpunkt mit dem Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum, Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1050 unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Webseite www.vhs-hagen.de/anmeldung.

30.08.: Basiskurs zum Thema Nähmaschine

Coullage Logo 1Über Feinheiten und Möglichkeiten einer Nähmaschine informiert der Basiskurs Nähmaschine der Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 30. August, von 17.30 bis 20.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

An diesem Abend erhalten die Teilnehmer grundlegende Informationen über Bedienung, Zubehör und Wartung der Maschine. Gemeinsam werden die  verschiedenen Funktionen der Maschine entdeckt und praktisch erprobt. Mitzubringen sind Schere, Nähgarn, Stecknadeln, Maßband, Stoff etc. In der VHS stehen Lehrmaschinen zur Verfügung, falls jemand keine eigene Nähmaschine hat. Weitere Informationen zum Kurs 2605 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen.de.