Polizisten trauten ihren Augen nicht – Pferd wird im PKW transportiert

Polizei Münster | Am Freitag, gegen 19.22 Uhr, traf eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei Münster auf der BAB A1, in Fahrtrichtung Bremen fahrend, auf einen schwedischen Opel SUV (PKW), mit dem ein außergewöhnlicher Tiertransport durchgeführt wurde.

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Im Kofferraum des Fahrzeugs machten die Beamten ein Shetland-Pony aus, welches hinter den Vordersitzen stand und lediglich mit einem Seil an den Haltegriffen im Fond am Fahrzeughimmel des Fahrzeugs angebunden war. Zusätzlich befand sich ein Heuballen hinter dem Fahrersitz für das Pferd. Die Beamten lotsten den SUV zu einer Tank- und Rastanlage. Dort war für den Tiertransport in dieser Art und Weise die Fahrt zu Ende. Dem 48-jährigen schwedischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde erklärt, dass er zum Transport des Tieres einen geeigneten Anhänger verwenden müsse. Gegen ihn wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Nachdem das Pferd die Möglichkeit zum Auslauf im Nahbereich der Tank-und Rastanlage erhalten hatte, wurde es von der Besitzerin aus Dänemark abgeholt.

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Premiere in Wetter: Imagefilm wirbt für das Engagement in der Feuerwehr

im Auftrag des IM NRW, Foto:Jochen Tack
Landesinnenminister Herbert Reul und Bürgermeister Frank Hasenberg im Gespräch mit Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Fotos: Jochen Tack

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | „Ganz großes Kino:“ So bezeichnete NRW-Innenminister Herbert Reul den neuen Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehren in NRW bei der offiziellen Filmpremiere in der Feuerwache in Wetter. Dabei konnten ganz besonders die Kameradinnen und Kameraden der Wehr in Wetter stolz sein, denn die Harkortstadt war aus einem ganz bestimmten Grund Premierenort des Kampagnenfilms: Denn neben Dreharbeiten mit der Feuerwehr Dortmund wurde ein Teil des Films mit einigen engagierten Einsatzkräften an verschiedenen Orten in Wetter gedreht, u.a. an der Elbsche, in Albringhausen und an der Feuerwache.

im Auftrag des IM NRW, Foto:Jochen Tack
Landesinnenminister Herbert Reul und Bürgermeister Frank Hasenberg im Gespräch mit Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Fotos: Jochen Tack

„Die Freiwilligen Feuerwehren leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb wollen wir mit dem Film noch mehr Menschen für die nordrhein-westfälische Feuerwehrfamilie begeistern“, sagte Herbert Reul bei der Filmpremiere und betonte dabei vor allem das viele Herzblut, mit dem die Darsteller dabei waren: „Das kann man nicht spielen, das muss man leben.“

Auch Bürgermeister Frank Hasenberg wies auf „den großen Schatz“ hin, den das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr für die Bürgerinnen und Bürger bedeute: „Das Ehrenamt in der Feuerwehr ist ein ganz Besonderes. 365 Tage im Jahr stehen die Einsatzkräfte der Wehr rund um die Uhr zur Verfügung, um Schaden zu verhindern. Sie können stolz sein auf ihr Engagement!“

Der Film steht im Mittelpunkt der landesweiten Kampagne „Freiwillige Feuerwehr. Für mich. Für alle“  des Innenministeriums und des Verbandes der Feuerwehren. „Der Spot gibt in etwas mehr als einer Minute einen glaubwürdigen Eindruck darüber, was die Freiwilligen Feuerwehren alles können und sind. Zusammenhalt, große Taten und kleine Gesten – das macht den Alltag bei den Freiwilligen Feuerwehren aus“, betonte Reul.

Der knapp 70-sekündige Imagefilm ist online zu sehen unter www.freiwillige-feuerwehr.nrw

„Königs irrationale Kritik“ – vier Hagener Fraktionen nehmen Stellung

CDU, Grüne, FDP und Hagen Aktiv | >>Als „irrationale Kritik“ bezeichnet der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath die Einlassung von Werner König (SPD) zur Haushaltsgenehmigung der Bezirksregierung in Arnsberg: „Da beschwert sich derselbe Mann über steigende Personalkosten, der immer wieder neue Stellen in vielen Bereichen fordert, wie noch vor drei Wochen, als er 800 statt der nötigen 400 OGS-Plätze einrichten lassen wollte – ohne konkreten Bedarf. Das wären mindestens 20 Stellen bei den Trägern mehr geworden. Ramrath betont, dass die von König gescholtenen Fraktionen von CDU, Grünen, FDP und Hagen Aktiv demgegenüber eine sparsame und an Prioritäten ausgerichtete Personalentwicklung im Rat der Stadt durchgesetzt hat, die den wachsenden Bedarfen in wichtigen Lebensbereichen der Stadt Rechnung trägt. Nur durch die konsequente solide Haushaltspolitik konnte ein Sparkommissar verhindert werden, der der Tod der Hagener Kommunalpolitik gewesen wäre.“

 

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Claus Thielmann nimmt es gelassen: „Es ist einmal wieder die Saison des Sommerlochs. In Löcher fällt meistens wenig Licht. Da passen dunkle Verschwörungstheorien natürlich bestens rein. Inhaltlich mutet es geradezu grotesk an: Herr König beschwert sich über den Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, weil dieser nicht vorauseilend die Fragen beantwortet, die die SPD bewusst nicht im Rat gestellt hat. Denn das laute Gelächter im Ratssaal über den roten Argumentationssalto wäre sicher nicht zu überhören gewesen.“

Für Dr. Josef Bücker, Vorsitzender der Fraktion Hagen Aktiv, kann dem jüngsten Angriff der SPD gegen Stadtverwaltung und Ratsmehrheit wenig Positives abgewinnen: „Wieder einmal wird deutlich, dass die SPD nicht kooperativ nach Lösungen für die Stadt und ihre Bürger sucht. Sie treibt nur ihre parteitaktischen Ziele voran. Sie scheut sich nicht, vordergründig die Personalkosten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kritisieren, für deren Stellen sie selbst mitgestimmt hat. Aber zur Wahrheit gehört eben auch, dass neue Stellen Geld kosten, selbst wenn die SPD sie mit eingerichtet hat.“

Für Nicole Pfefferer, Fraktionssprecherin der Grünen im Rat, ist das Verhalten der SPD-Fraktion wenig konstruktiv: „Herrn König geht es einzig darum, den gerade genehmigten Haushalt in Misskredit zu bringen. Das passt nahtlos in den seit 2014 von der SPD-Fraktion betriebenen Dauerwahlkampf. Mit utopischen Anträgen weckt sie völlig überzogene Erwartungen. Dabei baut sie darauf, dass die Ratsmehrheit aus CDU, Grünen, Hagen Aktiv und FDP finanzpolitische Abenteuer ablehnt. Wir versuchen mit Kreativität und ehrlicher Arbeit das Mögliche herauszuarbeiten und zu erreichen. Dort, wo uns das unbestreitbar gelingt, bei der Stadtentwicklung, beim ÖPNV und bei der Kinderbetreuung, beanspruchen die Sozialdemokraten am Ende die Urheberschaft für sich. Unter seriöser Politik verstehen wir etwas anderes.“<<

Explosion in Altena: Ermittlungen gestalten sich schwierig – Haftbefehl gegen 33-Jährigen

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Foto: Polizei

Staatsanwaltschaft Hagen / Kreispolizei MK | Altena | Die genauen Hintergründe sind auch zwei Tage nach der Explosion noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen zum Vorfall gestalten sich äußerst umfangreich und werden voraussichtlich noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Nach bisherigen Erkenntnissen begaben sich am Mittwoch, gegen
11.30 Uhr, zwei männliche Personen in einem PKW mit französischen
Kennzeichen zu dem betroffenen Einfamilienhaus in Evingsen. Zeugen
berichteten, wie die beiden Männer aus dem Fahrzeug stiegen und
begaben sich mit Kanistern auf das Grundstück des Hauses. Das
Wohnhaus stand zum Zeitpunkt der Brandentstehung leer und war
unbewohnt.

Kurz nach dem Betreten hörten Anwohner eine Explosion, an die sich
der Brand anschloss. Hierbei verstarb eine Person im Dachgeschoss,
die weiterhin nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Der
Leichnam wurde durch die Feuerwehr geborgen und durch die Polizei
beschlagnahmt. Er soll kommende Woche in der Gerichtsmedizin Dortmund
obduziert werden.

Die zweite Person, ein 33-jähriger in Frankreich lebender Mann,
wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Klinik nach Duisburg
ausgeflogen. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Mehrere Zeugen
eilten dem Mann zur Hilfe und halfen bei der Erstversorgung. Im
Nachgang meldeten sich insgesamt vier Personen, die vorsorglich
medizinisch versorgt wurden und daher im Augenblick als „leicht
verletzt“ geführt werden.

Der 33-Jährige befindet sich auf dem Weg der Besserung und wurde
noch am Tattag vorläufig festgenommen. Nach bisherigem Stand der
Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass das
Gebäude vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. In der Folge wurde der
33-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen am gestrigen
Nachmittag in Duisburg dem dort zuständigen Amtsrichter vorgeführt.
Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr.

Ein Brandsachverständiger wurde eingeschaltet. Die Ermittlungen
wegen vorsätzlicher Brandstiftung werden bei der Kreispolizeibehörde
Märkischer Kreis geführt.

Staaatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass keinerlei Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, dass der Tat ein politischer oder fremdenfeindlicher Hintergrund zugrunde liegt.

Freitag Morgen: Mülltonnen brennen in der Elberfelder Straße

Polizei Hagen | Am Freitag gegen 04.50 Uhr wurden die Rettungskräfte auf der Rückseite der Elberfelder Straße gerufen, dort brannten zwei Müllbehälter.

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Die Feuerwehr löschte einen in Vollbrand befindlichen Müllcontainer und eine kleinere Tonne, konnten aber nicht verhindern, dass durch die Hitzeentwicklung ein weiterer Abfallbehälter und durch die Raucheinwirkung die Gebäudefassade in Mitleidenschaft gezogen wurden. Konkrete Hinweise im Zusammenhang mit der Brandentstehung liegen nicht vor. Zeugen, die dahingehend weitere Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Großbrand im Waldgebiet: Rund 90 Einsatzkräfte löschen bis in den Freitag Morgen (FOTOSTRECKE)

Bericht und Fotos: Christian Arndt | Herdecke | Ein Großbrand im Waldgebiet am Herrentisch beschäftigte am Donnerstag und Freitag die Freiw. Feuerwehr Herdecke. In einem Steilhang hinter dem Waldfriedhof brannten gut 1.500 qm Wald. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Mehrere Notrufe gingen aus Herdecke und Hagen-Hengstey ein.

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Jedoch war es zunächst schwierig für die Feuerwehr die eigentliche Einsatzstelle auszumachen. Der diensthabende Einsatzführungsdienst erkundete auch Mithilfe einer Drehleiter die genaue Anfahrt zur Einsatzstelle. Der Steilhang befand sich direkt hinter dem Ruhrhöhenweg oberhalb des Hengsteysees. Zur Brandbekämpfung des Großbrandes mussten mehrere C-Rohre im unwegsamen Gelände vorgenommen werden. Die Einsatzkräfte mussten gegen Absturz entsprechend gesichert werden. Zur rechten Waldseite wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Die Brandausbreitung dorthin wurde verhindert.

Um die Einsatzlage näher einschätzen zu können wurde über die anwesenden Kräfte der Polizei ein Polizeihubschrauber (Hummel) angefordert. Dieser erkundete den Einsatzbereich mit modernster Technik (Wärmebildkameras etc.) aus der Luft. Anschließend nahm er am Freizeitgelände Bleichstein und nahm eine Leitungskraft der Feuerwehr zu einer Lufterkundung auf. Aus der Luft konnte erkannt werden, dass sich die Fläche des Waldbrandes durch die massiven Maßnahmen der Feuerwehr nicht weiter ausbreitete. Jedoch waren weitere Löschmaßnahmen bis ca. 22 Uhr erforderlich. Mehrere Glutnester mussten immer wieder freigelegt und abgelöscht werden.

Der diensthabende Einsatzführungsdienst und Einsatzleiter Arnd Langohr unterteilte die Einsatzstelle in vier Einsatzabschnitte. Auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes wurde die Befehlsstelle der Einsatzleitung aufgebaut. Hier wurden alle Maßnahmen am Einsatzleitwagen dokumentiert. Die Wasserversorgung wurde über Hydranten aus der Buchenstraße über den Waldfriedhof aufgebaut. Weiterhin wurden Kräfte der Feuerwehr Witten angefordert. Im Pendelverkehr versorgte ein spezielles geländegängiges Tanklöschfahrzeug den Einsatzbereich mit Wasser. Weiterhin wurden auch Ablösekräfte benötigt. Mit speziellen D-Strahlrohren, speziell für Wald- und Flächenbrände – der Wittener Kollegen konnte im Steilhang gut und flexibel gearbeitet werden. Die Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Witten hat sehr gut funktioniert.

Die Freiw. Feuerwehr Wetter (Ruhr) – Löschzug Alt-Wetter – stellte an der Feuerwache den Grundschutz für das Herdecker Stadtgebiet sicher. Ehrenamtliche Einsatzkräfte der Johanniter Unfall Hilfe Herdecke versorgten an der Feuerwache und vorab an der Einsatzstelle die erschöpften Einsatzkräfte mit Essen und Getränken.

Die Polizei war mit mehreren Kräften vor Ort. Ein guter Austausch fand kontinuierlich statt. Die Polizei unterstützte die Feuerwehr mit Vorschlägen und Maßnahmen. Neben dem Hubschrauber hätte auch kurzfristig ein Wasserwerfer mit 10.000 Litern Wasser angefordert werden können.

Vertreter der Stadt Herdecke waren vor Ort und informierten sich über die Lage.

Der Einsatzkräfte konnten den Einsatz vor Ort um 22:30 Uhr beenden. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis 24 Uhr und auch am heutigen Freitag an. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte – darunter 52 Einsatzkräfte aus Herdecke- im Einsatz. Der Einsatz war vor Ort sehr kräftezehrend und anstrengend.

Zur Entstehungsursache können keine Angaben seitens der Feuerwehr gemacht werden.

Weitere Einsätze am Freitag: Eine leichte Rauchentwicklung wurde dann am Freitag um 9:21 Uhr von der gleichen Einsatzstelle gemeldet. Einer Spaziergängerin war dies aufgefallen. Diese alarmierte richtigerweise die Feuerwehr. Ein Glutnest im Boden war wieder aufgeflammt. Der Kleinbrand wurde wiederum mit einem C-Rohr abgelöscht.

Parallel musste um 9:50 Uhr ein weiterer Einsatz in der Attenbergstraße abgearbeitet werden. Hier wurde eine unbekannte Rauchentwicklung gesichtet. Bei der Erkundung vor Ort wurde festgestellt, dass kurz zuvor in einem Steinbruchbetrieb gesprengt wurde. Dies führte zu einer Staubentwicklung. Der Einsatz des Löschzuges wurde dort nach 45 Minuten abgebrochen.

Radfahrer kollidiert am Freitag Morgen mit einem Pkw

Symbolbild Rettungsdienst - Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst – Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.

Polizei Hagen | Am Freitagmorgen gegen 06.30 Uhr zog sich ein Radfahrer an der Schwerter Straße erhebliche Verletzungen zu, als er von einem Pkw erfasst wurde. Der 34 Jahre alte Zweiradfahrer war auf dem Radweg der Schwerter Straße entgegen der Fahrtrichtung abwärts in Richtung Eckesey unterwegs. Als er die die Einmündung der
Sonntagstraße überquerte, bog von der Schwerter Straße aus ein KIA, gesteuert von einem 27-jährigen Mann, nach rechts in die Sonntagstraße ein. Die Fahrzeuge prallten zusammen und der Radfahrer kam zu Fall. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus kam und dort zunächst vorsorglich
verblieb. Der Autofahrer trug einen Schock davon und musste ebenfalls
medizinisch versorgt werden. Im Zuge der Unfallaufnahme sperrten
Polizeibeamte die Sonntagstraße mehrfach für kürzere Phasen, es kam
zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Polizei geht gegen Handynutzung am Steuer vor

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Foto: Kreispolizei EN

Kreispolizei EN | Ennepe-Ruhr-Kreis | Etwa 57 Millionen Menschen haben mittlerweile ein Smartphone. Die Nutzung elektronischer Geräte im Auto nimmt immer weiter zu. Das Telefon ist zu einem ständigen Begleiter geworden. Viele telefonieren mittlerweile über eine Freisprecheinrichtung, aber das Tippen von Nachrichten, lässt sich nur schwer fremdsteuern. Auch während der Fahrt wird geschrieben und gelesen und die Gefahr die dadurch entsteht unterschätzt. Die Polizei versucht gegen diesen gefährlichen Trend gegenzusteuern und hat daher am Donnerstag einen Schwerpunkteinsatz im ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis durchgeführt. In der Zeit von 11 Uhr bis 19 Uhr kontrollierten die Kollegen teils in Zivil, teils in Uniform den fließenden Verkehr. 36 Mal wurden hierbei Fahrzeugführer mit einem Telefon in der Hand festgestellt. 45 Personen waren in ihrem Fahrzeug nicht ordnungsgemäß angeschnallt und 3 weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie 45 Verwarnungsgelder wurden erhoben. Was kostet es eigentlich, wenn ich gegen das Verbot verstoße? Im Besten Fall werden Sie durch die Polizei angehalten und müssen ein Bußgeld bezahlen. Im schlechtesten Fall kostet es Menschenleben oder schwere Verletzungen und hohe Sachschäden. Wenn Sie angehalten werden, dann müssen Sie mit folgenden Bußgeldern rechnen:

Als Autofahrer das Gerät am Steuer genutzt 100,-Euro und 1 Punkt

Wenn es zu einer Gefährdung gekommen ist 150,-Euro und 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot

Wenn es zu einem Unfall gekommen ist 200,-Euro und 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot

Zahlen müssen aber nicht nur Autofahrer, auch Radfahrer sind davon betroffen. Als Radfahrer muss man mit einem Bußgeld von 55,- Euro rechnen.

FernUni-Auszubildende haben es geschafft

Auszubildene der FernUniversität, Abschlussjahrgang 2018

Sie haben fleißig gebüffelt, Prüfungen bestanden und jede Menge Praxiserfahrung gesammelt, um ihr Ziel zu erreichen: Acht jungen Frauen und Männern überreichte Regina Zdebel, die Kanzlerin der FernUniversität in Hagen, für ihre erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildungen bei einer kleinen Feier ihre Zeugnisse. Zusammen mit der Ausbildungsleitung und Mitgliedern von Personalrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung freuten sich die neuen Fachkräfte im gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen über einen Notendurchschnitt von 1,8. Ihre guten Abschlüsse qualifizieren sie fortan für die Arbeit in den Bereichen Informatik, Büromanagement, Medien- und Informationsdienste sowie Dialogmarketing.

Das Ausbildungsangebot der FernUniversität ist breit gefächert und beinhaltet neben vielen klassischen Berufsabschlüssen auch Möglichkeiten zum Dualen Studium. In der Rückschau zeigten sich die jungen Beschäftigten vom „Ausbildungsbetrieb FernUniversität“ überzeugt. „Die Ausbildung hier war eine tolle Erfahrung für mich. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich habe ich viel dazu gelernt“, fasste Angelika Langwald die prägende Zeit zusammen.

Auszubildene der FernUniversität, Abschlussjahrgang 2018

Am Hagener Berufskolleg Kaufmannsschule II zählt die Büromanagerin in diesem Jahr zu den besten Absolvierenden. Obendrein hat sie ihren Abschluss besonders schnell – innerhalb von nur zwei Jahren – erlangt.

Glückwünsche und Sonnenblumen

Auszubildene der FernUniversität, Abschlussjahrgang 2018

Regina Zdebel überreichte den fertig Ausgebildeten nicht nur ihre Urkunden und kleine Präsente, sondern hatte auch ein offenes Ohr für ihr Feedback. Diese lobten unter anderem das „Rotationsprinzip“ – also den wechselnden Einsatz in verschiedenen Bereichen der Hochschule – und die gute Betreuung durch die Ausbildungsleitung. Daniel Löffler vom Personalrat überreichte den Anwesenden die traditionellen Sonnenblumen.

Ein neuer Jahrgang wartet derweil schon auf seinen Startschuss am 27. August. „Ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Auszubildenden“, sagt Bettina Giese, die im Juli ihre Tätigkeit als neue Ausbildungsleiterin der Hochschule aufgenommen hat.

Mehr über das Ausbildungsangebot der FernUniversität:

http://e.feu.de/ausbildung

Unfall durch Übermüdung am Freitag Morgen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Hagen | Mit hohen Sachschaden, glücklicherweise ohne Verletzte, ging ein Unfall am Freitagmorgen auf der Sonntagstraße aus. Gegen 07.00 Uhr befuhr ein 24 Jahre alter Fiat-Fahrer die abschüssige Sonntagstraße. Nach eigenen Angaben kam er von der Nachtschicht und an das folgende Unfallgeschehen konnte er sich nicht erinnern, da ihm die Augen zugefallen waren. Der Pkw des jungen Mannes kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit Wucht seitlich gegen einen parkenden Opel. Erst etwa 50 Meter weiter blieb der Fiat erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit mitten auf der Fahrbahn stehen. Der Opel war ebenfalls stark deformiert, sodass beide Autos abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden liegt bei 8000 Euro. Da der 24-jährige Fiat-Fahrer seinen Wagen trotz Übermüdung führte, stellten die Polizisten seinen Führerschein sicher und legten eine Anzeige vor. Weitere Ermittlungen dauern an.

Polizei rückt mit Großaufgebot gegen Rauschgifthändler an

Hagen. Heute (Donnerstag) holte die Polizei zu einem Schlag
gegen den Rauschgifthandel aus. Die Beamtinnen und Beamten rückten
nachmittags mit einem Großaufgebot in der Straße Am Hauptbahnhof an.
Insgesamt waren 51 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.
Uniformierte Kräfte riegelten den Bereich weiträumig ab. Gleichzeitig
betraten Angehörige der Kripo drei Ladenlokale und durchsuchten dort
alle Räumlichkeiten. Die Kripo hatte die Ladenlokale und mehrere
Personen im Alter von 19 bis 40 Jahren bereits seit längerem im
Visier. Dabei hatte sich der Verdacht ergeben, dass die Personen
Handel mit Rauschgift betrieben und die Läden hierbei möglicherweise
als Umschlagplatz nutzten. Die Staatsanwaltschaft Hagen und das für
die Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität zuständige
Kriminalkommissariat 14 leiteten konkrete Ermittlungen ein. Heute
erfolgten um 14.24 Uhr die Durchsuchungsmaßnahmen. Bei den
Durchsuchungen konnten eine größere Menge Bargeld und mehrere
verkaufsfertig präparierte Päckchen mit Rauschgift aufgefunden und
sichergestellt werden. Außerdem wurden sieben Tatverdächtige
festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mitarbeiter der Stadt Hagen bilden sich im Qualitäts- und Prozessmanagement fort

Lean-Six-Sigma ist eine Methode der Prozessoptimierung, welche die Stadtverwaltung Hagen nutzt, um Arbeitsprozesse und deren Ergebnisse zu analysieren und nachhaltig zu optimieren. Bereits zum dritten Mal haben jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hagen ein „Green-Belt“-Training zum umfangreichen Methodenbaukasten des Lean-Six-Sigma absolviert. Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Prof. Dr. André Corners, Fachhochschule Südwestfalen (FH), überreichten den Teilnehmern die „Green-Belt“-Bescheinigungen und gratulierten zur erfolgreichen Teilnahme.

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Oberbürgermeister Erik O. Schulz (1. v. li.) überreichte den Teilnehmern des „Green-Belt“-Trainings die Teilnahmebescheinigungen. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Besonders in Spannungsfeldern wie Finanznot, Personalknappheit oder bei den zunehmenden Anforderungen durch die Digitalisierung setzt die Stadtverwaltung auf eine fundierte Qualifizierung ihrer Mitarbeiter, um sowohl eine nachhaltige Qualitätssteigerung der Dienstleistungen für Bürger als auch für interne Arbeitsprozesse zu erreichen. Die insgesamt elf Teilnehmer (zehn städtische Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin der Firma Viega) erhielten während des fünftägigen Trainings Einblicke in die Theorie des sogenannten „DMAIC-Zyklus“ (aus dem Englischen; auf Deutsch: „Zyklus zum Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Steuern“). Der theoretische Teil wurde jeweils durch praktische Beispiele ergänzt und veranschaulicht.

Ingo Kregel, zertifizierter „Master Black Belt“ der FH Südwestfalen, führte in Zusammenarbeit mit Michael Trampler, Mitarbeiter der FH Südwestfalen, René Kortenacker, Internes Consulting der Stadt Hagen, und Hakan Bahcivan, Student der FH Südwestfalen, das Training durch. Der Student absolviert derzeit im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ ein sechsmonatiges Praktikum im Bereich der Prozessoptimierung bei der Stadtverwaltung.

„Ich freue mich über das Engagement der Kolleginnen und Kollegen und ihre Bereitschaft, sich im Sinne einer zukunftsfähigen Verwaltung fortzubilden“, sagt Stefan Keßen, Leiter des Fachbereiches Personal und Organisation der Stadt Hagen. „Die Zusammenarbeit mit der FH Südwestfalen bietet uns die optimale Unterstützung, um Qualitäts- und Prozessmanagement verwaltungsweit umzusetzen.“

Neues E-Trike des Stadtbetriebs Wetter

Mit Elektromobilität für ein noch schöneres Stadtbild

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) |Es ist schon jetzt ein echter Hingucker: Seit einigen Wochen ist der Stadtbetrieb bei seinen Reinigungsfahrten erfolgreich mit einem E-Trike unterwegs. Mitarbeiter Frank Strecker hat mit dem neuen Fahrzeug bereits einige Probekilometer, insbesondere auf dem Ruhrtalradweg, zurückgelegt: „Die Neugierde ist da. Ich bin schon oft von Radfahrern und Fußgängern darauf angesprochen worden.“

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Frank Strecker präsentiert das neue E-Trike gemeinsam mit Volker Wiegand und Denise Stieglitz (alle Stadtbetrieb) sowie Dietmar Schulte und Guido Schmitz (Deutsche Post AG). Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Das E-Trike, welches die Deutsche Post DHL-Group für die Zustellung einsetzt, hatte der Stadtbetrieb für die Nutzung im Bereich der Reinigung der Rad- und Wanderwege im Blick. Da die Deutsche Post zunehmend kommunale Unternehmen als Absatzmarkt betrachtet, kam der Stadtbetrieb mit der Post ins Gespräch und entschied sich für den Kauf eines E-Trikes vom DHL-Tochterunternehmen „Streetscooter“. Werkstattleiter Volker Wiegand und Mitarbeiter Horst Richardt passten anschließend das Trike auf die eignen Bedürfnisse und Einsätze des Stadtbetriebes an.

So ist das neue Mitglied des Fuhrparks nun mit Mülleimer, Besen, Schaufel und Greifzange ausgerüstet. Das E-Trike hat eine Nutzlast von 90 Kilo, eine Akkuladung reicht für rund 30 km – also rund ein Arbeitstag pro Akkuladung.

„Wir setzen das E-Trike vor allem auf den Rad- und Wanderwegen ein und an besonderen Punkten mit hoher Aufenthaltsqualität wie am Seeplatz, in der Freiheit und am Bahnhofsvorplatz.“, erklärt Andreas Nabert vom Stadtbetrieb. Zigarettenkippen, Glasscherben, Bonbonpapier und Glasscherben sind der typische Müll, der in diesem Bereich anfällt. Zudem wird Unkraut entfernt und zugewachsene Papierkörbe und Bänke freigeschnitten. „Wir erweitern damit unseren Reinigungsradius, sind überdies näher dran am Bürger und erhöhen damit den Wohlfühlfaktor für die Menschen in unserer Stadt.“

In diesem Zusammenhang stellt Trike-Fahrer Frank Strecker noch einen Vorteil heraus: „Wir sind präsent, aber wir stören nicht.“ Denn mit dem neuen Rad behindern die Mitarbeiter den Rad- und Fußgängerverkehr weniger, als wenn sie mit einem größeren Fahrzeug unterwegs wären.

Und natürlich ist auch der Unterhaltungsaufwand geringer. Stadtbetriebs-Vorstand Ludger Willeke sieht das E-Trike auch als Vorbild für die weitere Zukunft: „Wir wollen uns insgesamt mehr für die E-Mobilität einsetzen.“

Neben dem E-Trike und weiteren E-Geräten wie etwa Heckenscheren, die bereits im Einsatz sind, schafft der Stadtbetrieb aktuell auch ein Elektroauto an. Zudem produziert das Unternehmen seinen Strom zum Teil selbst mit einer Photovoltaikanlage.

Frank Strecker, der die Reinigung mit dem E-Trike im Wechsel mit einem Kollegen übernehmen wird, wurde vom Stadtbetrieb vor kurzem in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Seine Stelle war zuvor aus einem Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit gefördert.

Sommertheater an der Volme: „Sommer, Sonne, Strand und… Papa!“

Hagen. Die Komödie „Sommer, Sonne, Strand und… Papa!“ von Indra Janorschke und Dario Weberg, die am Freitag, dem 20. Juli, um 19:30 Uhr Premiere feiert, bringt Urlaubsflair auf die kleine Bühne des Theaters an der Volme.

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Carola Schmidt und Dario Weberg – Foto: Theater an der Volme

Sommertheater an der Volme: „Sommer, Sonne, Strand und… Papa!“ weiterlesen

NGG: Worauf Ferienjobber in Hagen achten müssen

230 Gastro-Betriebe in der Stadt | Viele suchen noch Aushilfen

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Foto: NGG Hagen

Vier Wochen lang kellnern und das Taschengeld aufbessern: Viele Jugendliche in Hagen starten jetzt mit dem Ferienjob. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gibt Schülern den Tipp, sich dabei auch über ihre Rechte zu informieren. „Wer zwischen 15 und 17 ist, der darf maximal acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Jugendliche, die länger als sechs Stunden täglich im Restaurant oder an der Bäckertheke jobben, haben außerdem Anspruch auf eine Stunde Pause“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. Allein 230 Gastro-Betriebe gibt es in Hagen – ein großer Teil von ihnen suche noch Saisonkräfte, schätzt Mura.

Die Gewerkschaft rät, einen schriftlichen Arbeitsvertrag zu machen. „Gerade in der Gastronomie kommt es immer wieder vor, dass Chefs auch mal kreativ werden, wenn es um den Lohn geht. Da werden gern mal Überstunden ,geschlabbert‘ oder Löhne mit Naturalien ,bezahlt‘. Deshalb sollten im Vertrag Aufgaben, Arbeitszeiten und Lohn ganz klar geregelt sein“, sagt Mura. Die NGG-Geschäftsführerin kritisiert hierbei, dass 15- bis 17-Jährige noch immer vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen sind. „Doch auch Schüler sollten mindestens die überall vorgeschriebenen 8,84 Euro pro Stunde bekommen. In Restaurants und Gaststätten müssten es sogar 9,25 Euro sein – so hoch ist nämlich der NRW-Mindestlohn für das Gastgewerbe.“

Ebenfalls wichtig: Riskante Arbeiten, etwa mit Gefahrstoffen, sind für Ferienjobber nach dem Jugendschutzgesetz tabu. Wenn doch einmal etwas passiert, dann greift die Unfallversicherung des Arbeitgebers. Der Schutz gilt ab dem ersten Arbeitstag und auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Zudem ist der Ferienjob klar begrenzt – für Schüler auf vier Wochen im Sommer. „Denn am Ende sind die Ferien ja auch zur Erholung da“, so Mura.

Jobangebote finden Jugendliche zum Beispiel unter: www.schuelerjobs.de. Wer volljährig ist, kann auch die Online-Börse der Arbeitsagentur nutzen: www.jobboerse.arbeitsagentur.de.

Gesundheitsamt Hagen führt Reiseberatung durch

© J.P. Leicher
© J.P. Leicher

Ferienzeit ist Urlaubszeit: Damit die Hagener gut erholt und vor allem gesund aus dem Urlaub wiederkehren, bietet das Gesundheitsamt der Stadt Hagen seit über 20 Jahren eine weltweit ausgerichtete Reiseberatung an. Zudem befindet sich dort eine offizielle Gelbfieberimpfstelle, die Birgit Schäler, Stadtärztin und Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Hagen, im Auftrag des Gesundheitsministerium führt.

Bei der Reiseberatung geben Birgit Schäler und Dr. Alexandra Gede, ebenfalls Stadtärztin und Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, Auskunft über den empfohlenen Impfschutz, beraten zu Themen wie Mückenschutz und geeignete Reisekleidung, geben Ernährungs- sowie Verhaltenstipps und sprechen Empfehlungen für die Reiseapotheke aus. „Häufig kommen Menschen zu uns, um sich speziell für eine Reise zu impfen. Dabei stellen wir fest, dass sie den empfohlenen Impfschutz für Deutschland oft nicht besitzen“, sagt Birgit Schäler. Daher prüft die Reiseberatung beides – den empfohlenen Impfschutz für Deutschland und das Reiseziel. Bei einigen Reisezielen besteht auch eine Impfplicht. In diesem Fall sollten Reisende mit den Vorbereitungen frühzeitig beginnen.

Reisberatungen sind stets individuell
Bei der Reiseberatung zieht die Stadtärztin auch die unterschiedlichen Reisebedingungen wie Unterkunft und Verpflegung, die Lage vor Ort und die individuellen Vorerkrankungen der Reisenden mit in Betracht. Akute Krankheitsausbrüche, gefährliche Tiere und der Lebensstandard vor Ort spielen dabei auch eine bedeutende Rolle. „Ob jemand in einem 5-Sterne-Hotel schläft oder im Zelt, sind ebenso wichtige Informationen wie die medizinische Versorgung vor Ort oder der Kontakt zu Einheimischen“, sagt Schäler.

Gerade bei Reisen in exotische Länder erfordert der Urlaub eine gut geplante Vorbereitung. Neben einem ausreichenden Impfschutz sollten sich Reisende in Gelbfieber- und Malariagebieten tagsüber und nachts ausreichend vor Mücken schützen. Ein Mückenspray für die Kleidung und Haut hilft genauso wie lange Kleidung. Letzteres schützt die Haut auch vor Sonnenbrand. Egal ob Südeuropa, Asien oder Afrika – einige Grundsätze sollten Reisende auf jeder Reise beachten: „Cook it, peel it, or forget it“ (Koche es, schäle es, oder vergiss es) – durch diese Regel können Reisende Durchfall und andere (Magen-Darm-) Erkrankungen vermeiden. Auch beim Zähneputzen ist Vorsicht geboten: „Reisende sollten lieber zum abgefüllten Trink- als zum Leitungswasser greifen, wenn sie sich nicht sicher sind, ob das Wasser unseren Standards entspricht“, erklärt Birgit Schäler.

Genau wie jeder Mensch ist jede Reise individuell: „Unsere Empfehlungen sind stets an den Menschen angepasst, daher können wir nur selten pauschale Empfehlungen geben“, sagt Birgit Schäler. Wer Rat sucht, kann unter Telefon 02331/207-5836 oder 02331/207-3555 einen Termin zur Reiseberatung vereinbaren.

A46: Nächtliche Sperrungen zwischen Hagen und Hagen-Hohenlimburg am Donnerstag und Freitag

Logo201506 30(straßen.nrw). Donnerstagnacht (19./20.7.) und Freitagnacht (20./21.7.) wird durch die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm die A46 zwischen dem Autobahnkreuz Hagen und der Anschlussstelle Hagen-Hohenlimburg gesperrt. Donnerstagnacht ab 19 Uhr bis morgens um 6 Uhr in Fahrtrichtung Hagen. Freitagnacht ab 19 Uhr bis morgens um 6 Uhr in Fahrtrichtung Hemer.

Umleitungen werden eingerichtet. In diesen zwei Nächten werden die Brückenränder, sogenannte Brückenkappen, am Brückenbauwerk Hammacherstraße montiert. Diese Elemente sind sechs Meter lang, auf einer Brückenseite 1,75 m, auf der anderen Seite 2,75 Meter breit und wiegen bis zu 15 Tonnen. Pro Seite werden neun Elemente montiert.

Die Baumaßnahmen auf dem Wilhelmsplatz in Hagen-Wehringhausen haben begonnen

logoHagen | Es tut sich was in Wehringhausen! Seit einigen Tagen haben am Wilhelmsplatz die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen für den kommenden Umbau begonnen. Diese Vorarbeiten umfassen zunächst den Abbruch des bereits im April 2018 leergezogenen Trafogebäudes und die Verfüllung des Untergeschosszugangs am Café Europa. Die dort befindliche WC-Anlage wird weiterhin wie bisher vom Café aus erreichbar sein.

 

Mit diesen Bautätigkeiten, die voraussichtlich zwei Wochen dauern werden, wird die Neugestaltung des Wilhelmsplatzes eingeläutet. Für den Gesamtumbau fällt der Startschuss nach erfolgter Vergabe der Bauaufträge im Herbst dieses Jahres voraussichtlich zum Jahresende. Dann beginnen die etwa ein Jahr dauernden Arbeiten mit den erforderlichen Kanalbauarbeiten sowie der Errichtung einer neuen behindertengerechten WC-Anlage.

Das Quartiersmanagement Wehringhausen, der Wirtschaftsbetrieb Hagen und die zuständigen Planer der Stadt Hagen freuen sich gemeinsam auf die Neugestaltung des Wilhelmsplatzes. Damit wird ein weiterer Baustein des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ mit dem Ziel der Stärkung einer lebendigen Nachbarschaft und des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil Wehringhausen umgesetzt. Auch die zur Begleitung des Projektes aus den Reihen der Wehringhauser Bürgerinnen und Bürger gewählten drei Baupaten sehen der Realisierung mit großem Interesse entgegen.

14-Jähriger wird auf Dortmunder Landstraße schwer verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Herdecke | Am Donnerstag, gegen 11.00 Uhr, erfasste ein 68-jähriger Mendener mit einem Seat Alhambra auf der Dortmunder in Höhe der Wittener Straße einen 14-jährigen Jungen aus Herdecke. Der Junge überquerte die Fahrbahn bei Rotlicht und ohne auf den
fließenden Verkehr zu achten. Trotz Bremsung schaffte es der 68-Jährige nicht, einen Zusammenstoß mit dem von rechts kommenden Jungen zu verhindern. Bei dem Zusammenstoß zog sich der 14-Jährige
schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe
gelegenes Krankenhaus gebracht.

Älterer Herr wird Opfer eines üblen Tricks

 

Foto: TV58.de
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Polizei Hagen | Am Donnerstag traf ein 88-jähriger Hagener auf derAscherothstraße gegen 14.10 Uhr zwei Männer, die ihm einen Teppich schenken wollten. Der Senior nahm die Männer mit zu sich in seine Wohnung. Während ihn einer der beiden ablenkte, nahm der andere eine
Geldkassette aus einem Schrank. Der 88-Jährige bemerkte dies und forderte die Männer auf, seine Wohnung zu verlassen. Anschließend
bemerkte er, dass ein vierstelliger Betrag aus der Geldkassette verschwunden war. Der Geschädigte kann die beiden Trickdiebe wie
folgt beschreiben: Einer der Verdächtigen ist ca. 40 bis 50 Jahre alt
und 180 cm groß. Er hat dunkle Haare und war zur Tatzeit dunkel
gekleidet. Der andere Mann ist ca. 25 bis 30 Jahre alt und 180 cm
groß. Er ist ebenfalls dunkelhaarig und hat ein auffälliges Muttermal
im Gesicht. Dieser Trickdieb war mit einem roten Kurzarmhemd
bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Angetrunkener Autofahrer greift Polizeibeamte an

Foto: TV58.de
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Menden | Polizeibeamte kontrollierten gestern, gegen 19.13 Uhr, einen PKW an der Lendringser Hauptstraße. Ein Alkoholschnelltest beim 31-jährigen Mann verlief positiv. Daher sollte er mit zur Wache genommen werden, um ihm dort eine Blutprobe zu entnehmen. Damit war er jedoch nicht einverstanden. Der aggressive Mann begab sich zurück zu seinem Fahrzeug und wollte erneut einen Schluck aus einer Bierflasche nehmen. Die Beamten hinderten ihn daran. Nun ballte der 31-Jährige die Fäuste, baute sich vor den Polizisten auf und ging „in Kampfhaltung“. Die Beamten versuchten den Mann zu überwältigen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, trat nach den Polizisten, beleidigte sie und bedrohte sie mit dem Tod. Erst nach Einsatz des
Schlagstockes konnte er schließlich gefesselt werden. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen trat er immer wieder nach den Polizisten und setzte seine Beleidigungen fort. Auf dem Weg zur Wache bespuckte ersein Gegenüber. Auf der Wache versuchte er erfolglos einenPolizeibeamten mit einem Kopfstoß zu treffen. Schließlich konnte die
Blutprobe entnommen werden. Aufgrund seines Verhaltens sollte er ihn
Gewahrsam genommen werden, war jedoch nicht gewahrsamsfähig. Daher
fuhr ein Krankentransportwagen den 31-Jährigen in das
Elisabeth-Hospital Iserlohn. Da er dort erneut aggressiv wurde
entschlossen sich Polizei, Arzt und Ordnungsamt dazu, den Mann in
eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Ihn erwartet nun ein
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Bedrohung
sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Wohnungseinbruch in Vorhalle

 

Foto: TV58.de
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Polizei Hagen | Am Donnerstag bemerkte ein 24-jähriger Hagener gegen 07.30 Uhr, dass mehrere Schränke und Schubladen in der Wohnung seiner Eltern in der Mecklenburger Straße durchwühlt waren. Den
polizeilichen Ermittlungen zufolge haben sich unbekannte Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag wahrscheinlich über die Balkontür Zugang in die Wohnung verschafft. Hier durchwühlten sie alle Räume. Zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die
Einbrecher mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Hochwertige Sonnenbrille entwendet

Foto: TV58.de
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Polizei Hagen | Am Donnerstag bemerkte der 24-jährige Mitarbeiter eines Brillengeschäfts in der Innenstadt, dass eine hochwertige
Sonnenbrille der Marke Dior im Wert von 400 Euro aus der Auslage verschwunden war. Der Zeuge sah auf einer Videoaufzeichnung einen
Mann, der die Brille um 15.10 Uhr entwendete. Daraufhin begab sich der 24-Jährige in die Fußgängerzone und bemerkte den mutmaßlichen Dieb gegen 16.50 Uhr auf der Elberfelder Straße. Die durch den Zeugen
hinzugerufene Polizei überprüfte den 51-jährigen Verdächtigen. Die
Brille konnte bei ihm nicht mehr aufgefunden werden. Den 51-Jährigen
erwartet nun eine Anzeige wegen Ladendiebstahl.

Einbruch in Grundschule

Foto: TV58.de
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Polizei Hagen | Als der Hausmeister der Henry-van-der-Velde-Grundschule am Freitagmorgen eine Gebäudekontrolle durchführte, bemerkte er eine aufgebrochene Tür und alarmierte die Polizei. Nach ersten Ermittlungen haben Unbekannte eine Tür zum Verwaltungstrakt in der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen, 06.10 Uhr, aufgebrochen und Büroräume durchwühlt. Mehrere Türen innerhalb des Verwaltungsbereichs wurden ebenfalls aufgehebelt, es entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Hinweise über entwendete Gegenstände liegen derzeit nicht vor. Die Polizisten legten eine Anzeige vor, Ermittler der Kripo sicherten Spuren. Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an die 986 2066.

Brennende Gartenlauben beschäftigen 42 Einsatzkräfte bis in den Freitag Morgen

Feuerwehr Bochum | Um 23:30 Uhr bemerkten Anwohner der Wasserstraße Feuerschein und Rauch im Grüngürtel Weitmar / Wiemelhausen.

HLFBO

Die Erkundung durch die ersteintreffenden Einheiten der Innenstadt-Wache ergab zwei brennende Lauben in einer Kleingartenanlage. Dazu wurden die Einheiten der Wache Wattenscheid, der Wache Werne, die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bochum-Mitte und Langendreer alarmiert. Während des Einsatzes besetzte die Einheit Altenbochum/Laer die Innenstadt-Wache. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Strahlrohren unter Atemschutz. Zeitweise waren 42 Einsatzkräfte vor Ort. Löscharbeiten werden bis in den Morgen andauern.