DGB unterstützt Streik bei Enervie

„Beschäftigte sind das Kapital des Unternehmens“

DGB Neujahrsempfang 2018 © Hans Leicher.
© Hans Leicher.

DGB Hagen | >>Der DGB-Kreisverband Märkischer Kreis unterstützt den Streik der Enervie-Mitarbeiter. „Das Unternehmen muss endlich anfangen, seine Belegschaft wertzuschätzen. Und das drückt sich in Zahlen aus. Die Forderung nach 6% Lohnzuwachs ist mehr als gerechtfertigt.“, sagt DGB-Kreisverbandsvorsitzender Bernd Schildknecht. Die Unternehmensführung hat zum Dank für Missmanagement und überhöhte Managergehälter 500 Stellen bei dem Energieversorger gestrichen und das Ganze „Restrukturierung“ genannt. Dafür hat die Belegschaft mit Nullrunden die Zeche gezahlt. Die Arbeit blieb an den verbleibenden Beschäftigten hängen. Das ist nicht nur ungerecht, das macht die Leute auf Dauer krank.

Zuletzt zeigten die Zahlen des Unternehmens wieder nach oben. „Dass jetzt schon wieder Dividenden in Millionenhöhe ausgeschüttet werden, ist nicht vermittelbar. Stattdessen müssen nun die Mitarbeiter wieder profitieren, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Leider war der Vorstand bisher nicht zu Tariferhöhungen bereit. Wir unterstützen alle Kolleginnen und Kollegen, die in den Ausstand getreten sind!“ so Schildknecht weiter.

Eine große Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder im Unternehmen hatte zuvor für den unbefristeten Streik gestimmt. Die Städte Hagen und Lüdenscheid sind die beiden größten kommunalen Aktionäre des Unternehmens.

Altenhagen: 23-Jähriger beraubt und verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Hagen | Bereits am Samstag kam es zu einem versuchten Raub in Altenhagen. Ein 23-jähriger Mann ging mit seiner Begleiterin über die Altenhagener Straße in Richtung Hauptbahnhof. Um 20.00 Uhr näherte sich aus einer Seitenstraße eine Gruppe von vier Männern.Zwei Männer aus der Gruppe kamen auf den 23-Jährigen zu und versuchten sofort, ihm seine Bauchtasche zu entreißen. Es kam zu einem Gerangel, in dessen Folge das Opfer zu Boden ging. Hierbei zog sich der 23-Jährige eine Platzwunde am Kopf zu. Die vier Männer flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Die beiden Haupttäter können wie folgt beschrieben werden: Die Männer sind ca. 23 bis 28 Jahre alt, 180 bis 190 cm groß und kräftig. Bei haben einen Dreitagebart und schwarze Haare. Einer der beiden Männer hatte seine Haare zum Zopf gebunden. Beide waren zur Tatzeit dunkel gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

„Danke“! Sommerfest beim Ambulanten Hospizdienst

Fabian Tigges | Hagen | Mit einem Sommerfest haben sich die Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr DA-SEIN am Mittwochabend (11. Juli) bei den vielen Ehrenamtlichen bedankt, die sich in der Region in der ambulanten Sterbebegleitung engagieren.

 

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In diesem Rahmen wurden 14 Ehrenamtliche für ihre erfolgreiche Trauerbegleiter-Ausbildung ausgezeichnet. In 60 Seminarstunden haben sie sich speziell mit dem Thema Trauer auseinandergesetzt. „Diese Weiterbildung war dank einer Spende möglich und führt zu einer weiteren Qualitätssteigerung in der Arbeit der Sterbebegleitung“, freuen sich die Koordinatorinnen des Hospizdiensts der Diakonie Mark-Ruhr Ellen Steinbach, Monika Bischoping, Andrea Strehl und Gisela Fiukowski.

Nach einem Gottesdienst in der Friedenskirche Hagen-Halden wartete im angrenzenden Gemeindehaus ein leckeres Abendessen auf die Ehrenamtlichen. „Uns ist es wichtig, mit unserem Sommerfest und der alljährlichen Weihnachtsfeier auch ganz offiziell ‚Danke‘ zu sagen.“

Boxen: Haspe beendet Saison mit Sommerfest

Fatih Kurukafa | Mit einem Sommerfest haben die Mitglieder des Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV die Saison ausklingen lassen.

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Bei leckerem Essen in einer gemütlichen Atmosphäre haben 70 Mitglieder die Saison Revue passieren lassen. Die sportliche Leistung und die dynamische Arbeit des Vereines wurde bei der Dankesrede von Geschäftsführer Fatih Kurukafa lobend erwähnt. Damit geht der Boxclub Haspe in die verdiente Sommerpause und nimmt das Training am 06. August wieder auf. Allerdings während der Sommerferien nur Montags und Freitags ab 18:00 Uhr in der Rundturnhalle Haspe. Nach den Sommerferien findet das Training wieder regulär statt.

Offene Werkstatt für Digitalisierung eröffnet

Im Fokus: Digitale Standards für die mittelständische Industrie

Hagen | Smart Home, Virtual Reality oder 3D-Druck: Die Verantwortlichen in kleinen und mittelgroßen Unternehmen kennen die Herausforderungen und wissen, dass auch sie ihre Betriebe digitalisieren müssen. Aber welche Maßnahmen sind für das einzelne Unternehmen sinnvoll? Und wie vermeidet man Abhängigkeiten von Software- und Serviceanbietern? Antworten darauf gibt die Offene Werkstatt des Mittelstand 4-0-Kompetenzzentrums eStandards, die gestern auf dem Campus der FernUniversität in Hagen offiziell eröffnet wurde.

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Bettina Bartz und Jörg Siegmann vom Kompetenzzentrum eStandards erläutern das
Konzept der Offenen Werkstätten
(Foto: © Birgit Andrich/HAGENagentur)

„Begriffe wie ´eStandards` und auch `Digitalisierung` sind natürlich sehr abstrakt“, sagt Projektleiter Jörg Siegmann vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum, „Deshalb ist es so wichtig, dass der Mittelstand und das Handwerk hier endlich eine Möglichkeit haben, ganz konkrete Anwendungen zu erleben.“ In der Offenen Werkstatt Hagen wird beispielsweise demonstriert, wie ein Objekt dreidimensional gescannt und dann auf einem 3D-Drucker eine originalgetreue Kopie hergestellt wird. Diese Methode der „additiven Fertigung“ wird in Zukunft bei der Herstellung individualisierter Produkte oder von Kleinstmengen eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch Anwendungen für das so genannte „Smart Home“ werden in der Offenen Werkstatt erlebbar gemacht: Sensoren steuern Licht- und Ton-Anwendungen genau da, wo sie gebraucht werden – automatisch.

Das Entscheidende bei allen gezeigten digitalen Anwendungen ist: Sie funktionieren nur
durch freie, offene Standards automatisch und herstellerübergreifend. Die Standards werden in der Regel auf globaler Ebene vereinbart. Durch den Einsatz dieser „eStandards“ vermeiden die Nutzer, sich und ihr Unternehmen langfristig und mit hohem finanziellen Aufwand an einen Anbieter zu binden. Neben erheblichen Kosteneinsparungen ergeben sich für Unternehmen ganz neue Geschäftsmodelle, z.B. im Bereich der individualisierten Produktion.

„Mit der Offenen Werkstatt in Hagen haben wir nun die dritte regionale Anlaufstelle rund um die Digitalisierung mit eStandards in Deutschland eröffnet“, erklärte Bettina Bartz, Geschäftsstellenleiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards. „In den Werkstätten Leipzig, Köln und Hagen bieten wir mittelständischen Unternehmen die Chance, digitale und nachhaltige Technologien und eStandards kennenzulernen und selber auszutesten.“

Die FernUniversität bietet für die Offene Werkstatt einen idealen Standort: Mit ihren Lehr und Lernformaten und Forschungen zur Digitalisierung bestehen zahlreiche Anknüpfungspunkte zum Thema Arbeit 4.0. Außerdem profitiert die Hochschule auch von der High-Tech-Ausstattung. In ihrer Begrüßungsansprache sagte Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert: „Ich bin mir sicher, dass wir hierdurch neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln werden.“ Für Forschung und Lehre sei es wichtig, auch die Anforderungen und Perspektiven kleiner und mittelständischer Unternehmen zu kennen. Im Hinblick auf den Fachkräftemangel in Deutschland mache sich die FernUniversität auch für eine „durchgängige Bildungskette aller Akteure“ stark; Betriebe, Handelskammern, Fachhochschulen und Universitäten sollten stärker kooperieren, nicht zuletzt um IT-Berufe attraktiver zu machen, so Pellert.

Zur Eröffnung kamen über 120 geladene Gäste, überwiegend aus mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben. In Fachvorträgen über Pilotprojekte des Kompetenzzentrums und in einem World-Cafè informierten sie sich über verschiedenste Aspekte des Einsatzes von eStandards in der betrieblichen Praxis, z.B. zur Auftragssteuerung in der Produktion, neue Methoden zur Marktbeobachtung oder optimierte Tourenplanungen mit Open-Source-Lösungen.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk. Mittlerweile über zwanzig Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren stehen Unternehmerinnen und Unternehmern bundesweit bei der Digitalisierung ihrer Prozesse im Betrieb zur Seite.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards zeigt kostenlos und anbieterneutral, wie Unternehmen mit Hilfe von Standards nachhaltige digitale Geschäftsideen entwickeln und in die Praxis umzusetzen können. Getragen wird das Kompetenzzentrum von einem Zusammenschluss der Partner der HAGENagentur Ges. für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Tourismus mbH, des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) Sankt Augustin und des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW unter der Konsortialführerschaft der GS1 Germany GmbH. Weitere Informationen unter: http://www.kompetenzzentrum-estandards.digital .

Über Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der  Unternehmensprozesse

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital unter http://www.mittelstand-digital.de .

Getränkelaster verliert Ladung

Feuerwehr Iserlohn | Gegen 11:30 Uhr bog ein Getränkelaster von der Hembergstraße auf die Baarstraße. Im Kreuzungsbereich zur Theodor-Fleitmann-Straße kippten die verschiedensten Getränkekisten aus dem LKW auf die Fahrbahn.

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Die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sicherten zusammen mit der Polizei die „Unfallstelle“ ab. Nach ersten unterstützenden Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Stadtbetriebe Iserlohn-Hemer (SIH) übergeben.


Kreispolizei MK | Iserlohn | Am Donnerstag, gegen 11.30 Uhr, befuhr ein
51jähriger Schwerter mit einem Lastzug die Hembergstraße in Richtung
Baarstraße. Als er nach links in die Baarstraße einbog, öffnete sich
die Ladeklappe des Anhängers und 50 – 100 gefüllte Getränkekisten mit
Bier und Wasser verteilten sich auf der Fahrbahn. Verletzt wurde
niemand. Es entstanden Verkehrsbehinderungen, bis die Straße von
Kisten und Flaschen geräumt und die Fahrbahn gesäubert war. Für die
Ermittlung der genauen Ursache wurden Mitarbeiter einer
Fachdienststelle hinzugezogen.

Absauganlage brennt am Donnerstag Morgen

Feuerwehr Iserlohn |Am Donnerstagmorgen um 00:22 Uhr wurde die Feuerwehr Iserlohn zu einem Brand der Absauganlage an einer Firma am Stenglingser Weg alarmiert.

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Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnten Flammen im unteren Bereich der Absaugung einer Entlackungsanlage festgestellt werden. Bis auf zwei Personen, die erste Löschmaßnahmen durchführten, haben alle Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Beide Personen mussten mit einer Rauchgasvergiftung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Zwei Trupps unter Atemschutz demontierten die Anlage in der Halle und löschten die brennenden Filterteile mit einem C-Rohr ab. Über die in Stellung gebrachte Drehleiter kühlte ein weiterer Trupp die Anlage mit einem C-Rohr auf dem Dach. Zur Entrauchung der Halle wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Der Einsatz war um 01:45 Uhr beendet. Im Einsatz waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst aus Iserlohn und Hemer sowie die Löschgruppe Oestrich der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Feuerwache von den Löschgruppen Bremke, Iserlohner Heide, der Funkgruppe sowie der zweiten Drehleiter der Feuerwehr Iserlohn, die bei der Löschgruppe Letmathe stationiert ist, besetzt.

Boele: Radalierer beschädigt Reklametafel

Polizei Hagen | Am Mittwoch kam es zu einer Sachbeschädigung auf der Schwerter Straße. Dort beobachtete gegen 19:45 Uhr ein 35-jähriger Mitarbeiter eines Supermarkts zwei auffällige Männer. Einer schlug mit einer Metallkette mehrfach gegen eine beleuchtete Reklametafel ein.

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Diese ging dabei zu Bruch. Anschließend flüchteten die offenbar betrunkenen Randalierer in Richtung Wandhofener Straße. Im Rahmen einer Fahndung konnte ein Diensthundeführer aufgrund der guten Beschreibung einen der Tatverdächtigen aufgreifen. Er versuchte noch, die Kette in seiner Tasche zu verstecken. Der Mann war stark alkoholisiert (über zwei Promille). Der 36-Jährige erhielt einen Platzverweis. Die Kette stellten die Beamten sicher. Er muss jetzt mit einer Anzeige rechnen. Der Schaden beläuft sich auf zirka 1.200 Euro.

Boele: Motorradfahrer verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Hagen | Am Mittwoch kam es zu einem Unfall auf der Schwerter Straße. Gegen 17:00 Uhr fuhr ein 54-jähriger Hagener in Richtung Boele. Als er dort verkehrsbedingt bremsen musste, bemerkte er nach bisherigen Ermittlungen einen Aufprall im Heckbereich seines Mercedes. Schnell stand fest, dass offenbar ein 16-Jähriger mit seinem Yamaha-Leichtkraftrad nicht schnell genug bremste und ihm auffuhr. Dabei verletzte sich der 16-Jährige leicht und musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von zirka 4.000 Euro.

Hohenlimburg: Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Hagen | Bei einem Auffahrunfall in Hohenlimburg verletzte sich am Mittwochnachmittag ein Autofahrer leicht, es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 11000 Euro. Gegen 17.25 Uhr erkannte ein 28 Jahre alter Mazda-Fahrer auf der Elseyer Straße zu spät, dass an einer Ampel vor ihm bereits mehrere Pkw standen. Er prallte ins Heck eines 39-jährigen Volkswagen-Fahrers und schob diesen auf den davor stehenden VW eines 48 Jahre alten Autofahrers. Durch den Aufprall verletzte sich der 39-Jährige leicht, er wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen. Der Mazda des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.