Tuning- und Raserkontrolle der Dortmunder Polizei – eine Bilanz

Foto: TV58.de
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Polizei Dortmund | Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht von Freitag  auf Samstag  erneut eine Tuning- und Raserkontrolle im Bereich der Dortmunder Innenstadt durchgeführt. Zwischen 18 und 2 Uhr habendie Beamten dabei Fahrzeuge kontrolliert und Geschwindigkeitsmessungen auf dem Wall, der Evinger Straße und der Bornstraße durchgeführt.

Bei den Messungen mittels Radargerät waren 42 Verwarnungsgelder
sowie 40 Ordnungswidrigkeitenanzeigen das Ergebnis, bei den Messungen
mittels Lasergerät 17 Verwarnungsgelder und drei
Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Den traurigen Rekord stellte dabei eine
20-jährige Dortmunderin mit ihrem Audi auf der Evinger Straße
Richtung Innenstadt auf: Bei erlaubten 50 km/h fuhr sie 100. Auf der
Bornstraße (Richtung Innenstadt) war der „Spitzenreiter“, ein
21-jähriger Dortmunder, mit seinem Peugeot mit 84 statt 50 km/h
unterwegs. Auf dem Hiltropwall brachte es ein 30-jähriger Dortmunder
mit seinem VW auf 79 statt erlaubten 50 km/h.

Zusätzlich stellten die Beamten bei neun überprüften Fahrzeugen –
teils erhebliche – technische Mängel fest, die eine Untersuchung zur
Erstellung eines Gutachtens durch einen Sachverständigen nach sich
zogen. Zwei Fahrzeuge waren nach technischen Veränderungen so
verkehrsunsicher, dass sie noch an Ort und Stelle entsiegelt wurden
und den Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde. An den neun
Fahrzeugen war unter anderem die Lautstärke der Abgasanlage zu
bemängeln, Beleuchtung und Katalysator waren manipuliert worden oder
gar unzulässig.

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 17
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis oder technischer Mängel schreiben.

Die Polizei Dortmund wird auch weiterhin ähnliche Kontrollaktionen
durchführen, um die Straßen in Dortmund sicherer zu machen.