Wasserrettungseinsatz an der Ruhr – 69-Jährige verstarb trotz intensiver Einsatzmaßnahmen

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Feuerwehr Herdecke | Am Donnerstagabend ist in der Ruhr eine 69-jährige Frau ertrunken. Um 20:26 Uhr erhielt die Freiwillige Feuerwehr die Meldung über eine Person im Wasser. Umgehend rückten die Einsatzkräfte zur Ruhr aus. Die Feuerwehr war nach 7 Minuten an der gemeldeten Einsatzstelle. Die im Wasser (Höhe Viadukt) treibende
Person wurde durch einen ausgebildeten Strömungsretter der Feuerwehr
auf das Rettungsboot der Feuerwehr „Albert Jungheim“ gerettet. Ein
DLRG Boot der nahen Station unterstützte hierbei. Die sofort
eingeleitete Reanimation war zwar zunächst erfolgreich, die Frau
verstarb jedoch am Abend im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.

Da die Einsatzstelle zunächst nicht genau bekannt war, stellte die
Koordinierung der Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar.
Hier griffen aber die vordefinierten Einsatzkonzepte der Wehr zur
Wasserrettung und zur Einsatzstellenkommunikation. Mehrere Stellen an
der Ruhr wurden angefahren und erkundet. Dazu wurde neben dem
Motorboot auch ein Schlauchboot eingesetzt.

Die DLRG war ebenfalls schnell mit einem Motorboot auf dem Wasser.
Neben der Feuerwehr, die mit ca. 25 Feuerwehrleuten ausgerückt war,
waren ein Rettungswagen, ein Notarzt und die DLRG Herdecke und Wetter
rund zwei Stunden im Einsatz. Die Polizei begann noch vor Ort mit der
Ursachenermittlung.

Mehrere Bürger mussten von Notfallseelsorgern betreut werden, da
sie die Rettung am Ruhrufer unmittelbar mitbekamen. An der Feuerwache
fand mit allen Einsatzkräften eine ausgiebige Nachbesprechung statt.

Zur Ursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.