275.000 Euro für weiteren Ausbau der E-Mobilität in Hagen

WBH-Vorstände nehmen Förderbescheid in Berlin entgegen: 275.000 Euro vom Bundesverkehrsminister für weiteren Ausbau der E-Mobilität in Hagen

Hagen | „Das ist eine gute Nachricht für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in unserer Stadt und damit natürlich auch für die schrittweise Verbesserung der Luftqualität!“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Übergabe eines Förderbescheids am heutigen Freitag (29. Juni) im Bundesverkehrsministerium in Berlin kommentiert. Aus der Hand von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) haben dort die beiden Vorstände des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH), Thomas Grothe und Hans-Joachim Bihs, eine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 275.000 € entgegengenommen.

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Die WBH-Vorstände Thomas Grothe (links) und Hans-Joachim Bihs (rechts) erhalten aus Händen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Förderbescheid für den Ausbau der E-Mobilität in Hagen. (Foto Olaf Vaupel)

Dank dieser Summe wird der WBH zeitnah fünf neue Ladesäulen anschaffen sowie sechs Fahrzeuge der Kompaktklasse und sechs Nutzfahrzeuge – alle mit einem Elektroantrieb. Mit den jetzt bewilligten Bundesmitteln, für die der WBH bereits Ende Januar einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, wird die Preisdifferenz zu vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ausgeglichen.
Schon heute setzt der WBH ebenso bewusst wie vorbildlich auf das Thema „Elektro“: neben rund 25 Fahrzeugen, die mit einem Elektroantrieb im Einsatz sind, wird zunehmend auch bei Werkzeugen und Maschinen wie Sägen, Heckenscheren oder Rasenmähern auf eine Verbrennungstechnik verzichtet.
„Der Ausbau der E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein bei unseren vielfältigen und zum Teil seit Jahren laufenden Anstrengungen, die Luftqualität in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern. Vor diesem Hintergrund wird dieser Komplex verständlicherweise auch entsprechend Raum im Masterplan „Nachhaltige und emissionsarme Mobilität“ einnehmen, der am kommenden Donnerstag in den Rat der Stadt eingebracht wird“, so Oberbürgermeister Schulz.