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Der Polizeibericht

 

Schlägerei am Markt – Frau verpasst Mann Platzwunde mit Handy

Hagen (ots) – Am Sonntag, 24.06.2018, kam es zu einer
Körperverletzung am Johanniskirchplatz. Gegen 04:00 Uhr gingen zwei
Männer (30, 33) nach einem Diskobesuch in Richtung des Marktplatzes
der Innenstadt. Vor einem Imbiss parkte ein Mann mit seinem Auto ein.
Es kam zu einem -zunächst nur verbalen- kurzen Streit, bei welchem
eine Frau aus dem Auto heraus begann, die Männer auszuschreien. Als
die Männer den Imbiss kurze Zeit später wieder verließen, wartete
dieselbe Frau vor der Tür. Mit einem Handy schlug sie dem 33-jährigen
Hagener direkt ins Gesicht. Dabei erlitt dieser eine Platzwunde.
Anschließend rannte die Unbekannte davon. Die Schlägerin wird als
zirka 1,70 Meter groß und mit leichtem Übergewicht beschrieben.
Auffällig waren blonde, schulterlange Haare mit dunkel gefärbten
Spitzen. Sie trug eine schwarze Leggins und einen schwarzen Minirock,
sowie ein weißes Oberteil. Auch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung
der Polizei konnte die Frau nicht aufgegriffen werden. Die Kripo
sucht jetzt nach Zeugen und Hinweisen. Wer kennt die beschriebene
Frau oder kann Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben (02331 986
2066)?


Auto beschädigt

Hagen (ots) – Am Sonntag stellte ein 30-jähriger Hagener seinen
grauen BMW gegen 18.00 Uhr auf einem Parkplatz in der Büddingstraße
ab. Heute (Montag) kehrte er gegen 05.00 Uhr zurück und stellte fest,
dass das Auto beschädigt war. Die Fahrertür wies eine größere Delle
auf. Außerdem waren an der hinteren linken Seite des BMW mehrere
Kratzer erkennbar. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.


Betrunken in Eckesey – Führerscheinsicherstellung nicht
möglich

Hagen (ots) – Am Sonntag, 24.06.2018, kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr. Gegen 04:15 Uhr überwachte eine
Streifenwagenbesatzung die Eckeseyer Straße. Dort beobachteten sie
einen Mann (49), der mit seinem Fahrrad in Richtung Eckesey fuhr. Auf
Höhe der Sedanstraße kam er an einer Bordsteinkante beinahe zu Fall.
Daraufhin fuhren die Beamten dem Mann nach und forderten ihn zum
Anhalten auf. Sofort war starker Alkoholgeruch in der Luft
wahrnehmbar. Ein Test ergab schnell einen Wert von über 1,6 Promille.
Die Polizisten nahmen den 49-Jährigen mit auf die Wache Innenstadt
und ließen dort eine Blutprobe entnehmen. Eine Sicherstellung des
Führerscheins war jedoch nicht mehr möglich. Dieser wurde dem
Verkehrssünder bereits vor einiger Zeit entzogen. Er muss jetzt mit
einer weiteren Anzeige rechnen.


Verdacht des illegalen Autorennens auf dem Wall – Führerschein sichergestellt

Dortmund

Und täglich grüßt das …. Erneut ging einer Zivilstreife der
Polizei Dortmund gestern Morgen, 24. Juni 2018, 3.10 Uhr, ein
vermeintlich unbelehrbarer Fahrzeugführer ins Netz, der seine
semiprofessionellen „Fahrkünste“ auf dem Köngiswall ausleben wollte.

Die Beamten wurden erstmalig auf den BMW am Königswall aufmerksam,
als dieser immer wieder im Stand seinen Motor aufheulen ließ und mit
auffallend hoher Geschwindigkeit über den Wall fuhr. Somit
entschlossen sich die Beamten, dem BMW – zwecks Kontrolle –
hinterherzufahren. Der BMW beschleunigte nach der Örtlichkeit
Königswall/Ecke Freistuhl in Fahrtrichtung Westen so stark, dass die
Distanz zwischen dem hinterherfahrenden Zivilstreifenwagen und dem
BMW immer größer wurde. Da der Streifenwagen an einer Ampel halten
musste, verloren die Einsatzkräfte den BMW zunächst kurz aus den
Augen. Der BMW konnte jedoch wenig später auf dem Hohen Wall wieder
eingeholt werden. Ab der Ecke Josehphstraße beschleunigte der Fahrer
des BMW, ein 22-Jähriger aus Herne, sein Auto so extrem, dass der
Tacho des Streifenfahrzeugs teilweise 120 km/h anzeigte. Trotz der
gefahrenen Geschwindigkeit vergrößerte sich die Distanz zu dem
vorausfahrenden BMW. An der Kreuzung Hiltropwall / Hohe Straße
überfuhr der 22-Jährige obendrein noch eine rotzeigende Ampel. Zuvor
wurden Fahrstreifenwechsel ohne Blinker vollzogen und andere
Verkehrsteilnehmer so „umfahren“, dass eine höchstmögliche
Geschwindigkeit beibehalten werden konnte. Am Ostwall, in Höhe
Arndtstraße, bog der 22-Jährige – wieder ohne Blinker – in die
dortige Parallefahrbahn ein. Ein weiteres Fahrzeug musste in diesem
Moment bremsen, um nicht mit dem BMW zu kollidieren. Nach dem
Durchfahren der Parallelfahrbahn scherte der BMW dann wieder in den
fließenden Verkehr ein.

Auf dem Parkplatz „Heiliger Weg“ konnten die Beamten den BMW
letztlich anhalten und kontrollieren. Nach Rücksprache mit der
Staatsanwaltschaft sollte der Führerschein des 22-Jährigen
sichergestellt werden. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurden dem
Herner bis auf weiteres untersagt. Der 22-Jährige muss sich jetzt auf
eine Strafanzeige wegen des Verdachts illegaler Kraftfahrzeugrennen
gefasst machen.

Betrüger unterwegs

Hemer (ots) – Eine 81-jährige Anwohnerin der Uhlandstraße erhielt
Samstagabend Besuch von ihrem Pflegedienst. Kurz nachdem dieser davon
fuhr, klingelte ein bislang unbekannter Betrüger an der Tür der Dame.
Er gab an eine Befragung im Auftrag des Pflegedienstes durchzuführen
und bat um Einlass. Die Frau reagierte goldrichtig, verweigerte
selbigen und rief den Pflegedienst an. Wie sich herausstellte, führt
dieser keinerlei Befragungen an der Haustür durch. Die Polizei
ermittelt nun wegen versuchten Betruges gegen einen wie folgt
beschriebenen Mann: ca. 170 cm, kurze, blonde Haare, akzentfreies
Deutsch, blaue Jeans, rote Jacke.

Eine ähnliche Masche wandte ein bislang unbekannter Mann am
Samstagabend an der Voßstraße an. Gegen 20.15 Uhr klingelte er kurz
nach dem Verschwinden des Pflegedienstes an der Tür einer 92-jährigen
Frau. Diese ließ ihn hinein. Hier verschwand Schmuck. Beschreibung
des Täters: Männlich, ca. 175 cm groß, schlank.

Wer hat in einem der Fälle den mutmaßlichen Täter beobachtet?
Hinweise nimmt die Polizei Hemer unter 02372/9099-0 entgegen.


Polizeiliches Fazit nach WM-Spiel mit deutscher Beteiligung

Märkischer Kreis (ots) – Anlässlich der Spielbegegnung Deutschland
– Schweden kam es zu insgesamt zehn Public Viewing Veranstaltungen
mit rund 6.000 Zuschauern. Die größten Ansammlungen anlässlich des
Spiels wurden in Lüdenscheid, Iserlohn und Plettenberg festgestellt.

Während des Spiels kam es zu einer drohenden Auseinandersetzung
zwischen etwa zehn Zuschauern in Plettenberg. Die Personen wurden
unweit der Veranstaltungsörtlichkeit angetroffen. Die eingesetzten
Polizeikräfte konnten die Situation kommunikativ und mittels zweier
Platzverweise und zweier Ingewahrsamnahmen beruhigen. Zu Straftaten
kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Eine der beteiligten
Personen verweigerte die Angabe von Personalien. Daher legten die
Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vor. Nach dem Spiel kam es
zwischen zwei Personen zu einer wechselseitigen Körperverletzung.
Dabei wurde ein Beteiligter leicht verletzt. Eine Strafanzeige wurde
gefertigt. Die Beteiligten erhielten ebenfalls Platzverweise. Nach
Abpfiff entwickelte sich ein Autokorso mit etwa 20 PKW. Der
Hestenbergtunnel wurde vorübergehend gesperrt.

Während der Public Viewing Veranstaltung in Lüdenscheid mussten
vier „Becherwerfern“ ebenfalls Platzverweise erteilt werden. Der
Rathaustunnel wurde nach dem Spiel vorübergehend gesperrt, um das
Durchfahren des Tunnels durch einen Autokorso mit zehn Fahrzeugen zu
verhindern.

In Iserlohn wurden zwei Autokorsos unter Teilnahme von je zwanzig
bis dreißig Fahrzeugen festgestellt.

In Meinerzhagen wurde ein Autokorso mit dreißig Fahrzeugen
festgestellt. In Werdohl kam es zu einem kurzen Autokorso unter
Beteiligung von zehn Fahrzeugen.

In Menden wurden dreißig vereinzelt hupende und feiernde
PKW-Fahrer festgestellt, die sich jedoch nicht zu einem Korso
zusammenschlossen.

Insgesamt verlief der Einsatz friedlich. Besondere Vorkommnisse
waren nicht zu verzeichnen.


Frau nach Messerangriff festgenommen

Altena (ots) – Polizeibeamte nahmen am Freitag, gegen 17.30 Uhr,
an der Ackerstraße eine 50-jährige Altenaerin fest. Kurz zuvor war es
zwischen ihr und ihrem 65-jährigen Lebensgefährten in der gemeinsamen
Wohnung zu einem verbalen Streit gekommen. Im Verlauf des Streits
soll die Tatverdächtige ein Messer geholt und damit zugestochen
haben. Hierdurch erlitt das Opfer schwere jedoch nicht
lebensbedrohliche Verletzungen. Der Geschädigte wurde durch eine
Rettungswagenbesatzung ins Klinikum Lüdenscheid verbracht und noch am
Abend operiert. Der alkoholisierten Tatverdächtigen wurde eine
Blutprobe entnommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Die
Beschuldigte, die selbst die Einsatzkräfte verständigt hatte, wurde
nach verantwortlicher Vernehmung entlassen, da kein Haftgrund vorlag.
Die Ermittlungen dauern an.


Geschwindigkeitskontrolle: Fast jeder dritte zu schnell

Lüdenscheid (ots) – Auf der Altenaer Straße überwachten
Polizeibeamte am Sonntag, zwischen 14.30 und 19 Uhr, gezielt die
Geschwindigkeit. Die Kontrollen erstreckten sich vor allem auf die
gegenwärtig eingerichtete Baustelle. Obwohl ein Großteil der
angehaltenen PKW-Fahrer gegenüber den Beamten die teils schwere
Überschaubarkeit der Baustelle bemängelte, wurde die
Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h nur selten eingehalten.

Fast jeder dritte Verkehrsteilnehmer war zu zügig unterwegs.
Innerhalb von 4 ½ Stunden wurden 50 Verwarngelder erhoben und drei
Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Das gravierendste Bußgeld erwartet einen 23-jährigen
Verkehrsteilnehmer, der mit 61 km/h gemessen wurde. Nach dem Anhalten
eröffneten ihm die Beamten, dass er mit einem erheblichen Bußgeld und
Punkteeintrag in Verkehrszentralregister rechnen muss. Die beiden
anderen Höchstwerte betrugen 54 km/h und 56 km/h.