1.200 Unterschriften für den Erhalt der Sportanlage in Halden

OB Schulz: Keinerlei Absicht, dort Bauland zu schaffen – Pachtvertrag soll verlängert werden

Reiner Hemmer, Vorsitzender des TuS Halden-Herbeck, überreichte Oberbürgermeister Erik O. Schulz rund 1.200 Unterschriften für den Erhalt der Sportanlage im Alten Holz. Foto: Esther Schöttke (Stadt Hagen)
Reiner Hemmer, Vorsitzender des TuS Halden-Herbeck, überreichte Oberbürgermeister Erik O. Schulz rund 1.200 Unterschriften für den Erhalt der Sportanlage im Alten Holz. Foto: Esther Schöttke (Stadt Hagen)

Stadt Hagen | Rund 1.200 Unterschriften für den Erhalt der Sportanlage im Alten Holz in Halden hat Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Donnerstag (21. Juni) vom Vorsitzenden des TuS Halden-Herbeck, Reiner Hemmer, übergeben bekommen. Bei dieser Gelegenheit trat Schulz noch einmal entschieden dem Gerücht entgegen, die Stadt plane, die Sportanlage in Bauland umwandeln zu wollen. „In dieser Geschichte steckt nicht ein Körnchen Wahrheit! Politik und Verwaltung haben sich eindeutig festgelegt, dass die Anlage dort erhalten bleibt. Und an dieser Entscheidung wird nicht gerüttelt! Vor diesem Hintergrund ist es natürlich auch unsere erklärte Absicht, den 2021 auslaufenden Pachtvertrag mit dem TuS Halden-Herbeck entsprechend zu verlängern.“

Reiner Hemmer freute sich über die deutlichen Worte von Oberbürgermeister Schulz und sicherte seinerseits zu, mögliche Lärmbelästigungen von Anwohnern künftig noch besser im Blick zu halten: „Wir wissen, dass wir hier klare vertragliche Auflagen haben, die wir erfüllen müssen.“

Um die Durchführung des geplanten Dorffestes im kommenden Jahr von vorne herein auf sichere Beine zu stellen, will der Verein zusammen mit den anderen Veranstaltern frühzeitig auf die anliegenden Nachbarn zugehen und um Verständnis werben. Ein Vorgehen, das OB Schulz ausdrücklich begrüßt: „Wenn ganz Halden, von jung bis alt, sein traditionsreiches Dorffest feiern möchte, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich dagegen ein Widerstand regt. Da ist die persönliche Einladung aller Anlieger zum Mitfeiern doch genau der richtige Weg.“