Erfolgreicher Workshop für angehende Azubis

agentur mark | Hagen | Rund 40 angehende Auszubildende konnten sich am Dienstag, den 19. Juni in der agentur mark über ihre Rechte und Pflichten während der Ausbildung informieren.

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Ausbildungsexperten des Handwerks, der Kreishandwerkerschaft Hagen und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) gaben Tipps zum Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden, gingen auf die Berufsschulpflicht und das Berichtswesen ein und machten an vielen Beispielen deutlich, dass sich ein offener Umgang bei Fragen oder Problemen immer lohnt.

Organisatoren dieses Workshops waren die Kommunale Koordinierung, die die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis umsetzt, sowie die KAUSA Servicestelle Hagen – beide angesiedelt bei der agentur mark GmbH. Ziel war es, den Jugendlichen den Start in die Ausbildung zu erleichtern. Daher wurde in Kleingruppen erarbeitet, worauf in der Ausbildung zu achten ist, um sich in den beruflichen Strukturen zurechtzufinden. Die Unterschiede zwischen Schulalltag und Arbeitsalltag spielten dabei eine wesentliche Rolle.

Ganz persönliche Einblicke in die Ausbildung und besonders in ihren ersten Tag gaben drei Auszubildende aus dem Handwerk und der Industrie. Dies kam bei den Teilnehmern gut an. Ukay Akyol – angehender Azubi bei Auto Plus Hagen: „Ich fand die Veranstaltung heute gut und ich kann von den Erfahrungen und Infos, die ich heute mitgenommen habe, demnächst sicher profitieren! Ich wusste zum Beispiel nicht, dass das Berichtsheft so wichtig ist. Aber auch zu wissen, an wen ich mich bei Problemen eventuell wenden kann, war interessant.“

Der Workshop sollte auch dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu minimieren. Benedict Pavelka, Mitarbeiter der Kommunalen Koordinierung: „Viele Ausbildungsabbrüche entstehen aus falschen Erwartungen heraus oder weil Dinge nicht gewusst werden. Wir wollen daher angehenden Azubis wichtige Infos aus erster Hand geben. Gleichzeitig können die Jugendlichen mögliche Ansprechpartner bei Fragen und Problemen kennenlernen, damit sie im Fall der Fälle wissen, an wen sie sich wenden können.“
Die zweistündige Veranstaltung war schulübergreifend konzipiert. Zielgruppe waren alle Jugendlichen aus Hagen und Umgebung, die bereits ihren Vertrag in der Tasche haben und nach dem Sommer ihre Ausbildung beginnen werden.

Eingeladen wurden die Schülerinnen und Schüler der Hagener Hauptschulen über das Projekt startbahn_zukunft, angehende Handwerkerinnen und Handwerker über die Kreishandwerkerschaft Hagen sowie Jugendliche, die von der KAUSA Servicestelle Hagen beraten und vermittelt worden sind.