ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Hagen | Am Sonntag, den 17. Juni findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Michael Morgner – Figuren im Raum“ ab 12.15 Uhr statt. Michael Morgner (geboren 1942) ist ein Maler, Zeichner und Bildhauer, dessen wichtigstes Motiv die Figur ist. Die menschliche Existenz in ihrer Geworfenheit (Heidegger), in ihrer Unausweichlichkeit gegenüber den Bedingungen des Daseins, ist eines seiner Grundthemen, die in seinen Bildern häufig in einer dunklen Tonalität zur Ansicht kommt. Die Grundproblematiken menschlicher Existenz, die Beziehung von Mann und Frau, von Individuum und Gruppe sind Ausdruck einer Suche nach innerer Wahrheit in seinen Werken. „Seit 1978 entwickelte der Chemnitzer Künstler Archetypen des modernen Menschen und seiner Lebenssituationen: die Angstfigur, Kauernde, Stürzende, Aufsteigende, den Schreitenden. Die dialogische Einbindung der menschlichen Figur in die Landschaft wie auch die reine, abstrahierte Naturdarstellung sind bei ihm nicht romantisch verklärt, sondern ebenfalls, wie in den figürlichen Darstellungen, existentielle und verinnerlichte Reduktionen“ (Ulrich Krempel). In der Ausstellung im Osthaus Museum zeigt Michael Morgner ca. 40, zum Teil großformatige Arbeiten aus den letzten Jahren.

Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

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