© J.P. Leicher

Umwelttag am Samstag eröffnet das Hagener Stadtradeln

Sammeln Sie Fahrrad-km für Hagen vom 9. bis 29. Juni 2018

Was ist das und wie geht es?

Seit 2015 macht Hagen mit bei dem vom weltweiten Klima-Bündnis angeregten 3-wöchigen STADTRADELN. Die Bürgerinnen u Bürger einer Stadt und die Mitglieder des Stadtrates, d.h. unsere Lokalpolitiker „er-fahren“ selbst, wo das Fahrrad bereits gut unterwegs sein ist und wo noch Verbesserungen der Verkehrssituation angestoßen und umgesetzt werden müssen.

Wie mache ich mit: Mit der Anmeldung gründet die /der STADTRADLER ein eigenes Team oder meldet sich bei einem bestehenden Team an.

Dann wird im online-Fahrrad-Kalender jeder gefahrene Kilometer notiert. Bis 10 Tage nach dem 21 tägigen Aktionszeitraum:

Dieses Jahr startet das STADTRADELN für Hagen am 9. Juni zum Tag der Umwelt und geht bis zum 29.Juni 2018.

Wer kann mit radeln? Alle Hagener die hier ihren Wohnsitz haben oder sich öfters in Hagen aufhalten, etwa zum Arbeiten, Studieren oder zur Schule gehen.

Übrigens kann überall Fahrrad gefahren werden, nicht nur in Hagen zählen die Fahrrad-Kilometer.

Ebenso muss niemand so lange sein Auto stehen lassen, es ist nur eine gute Gelegenheit das Fahrrad als Alternative auszuprobieren.

Infos und Ansprechpartner.:

Online unter www.stadtradeln.de/hagen Ansprechpartner: Petra Leng, Radverkehrsplanerin, Telefon: 02331-207-3161, Hans-Joachim Wittkowski, Umweltamt der Stadt Hagen Tel. 207- oder E-mail: hagen@stadtradeln.de .

Wer keinen Internetzugang hat:

Papierlisten zum Eintragen liegen in der Verbraucherzentrale (Hohenzollernstr.8) und dem Zentralen Bürgeramt, Rathausstraße in Hagen aus für diejenigen, die offline unterwegs sind.

Was bringt das Ganze?

Ziel der Kampagne STADTRADELN ist es ein Zeichen zu setzten für eine bessere Umwelt, sowie BürgerInnen zur Benutzung des Fahrrades im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in den Fokus zu rücken. Gerade auf kurzen Strecken ist das Radfahren besonders umweltfreundlich, kostengünstig, gut für die eigene Fitness, aber vor allem macht es Spaß!

Fahrrad fahren in Hagen ?

Na, klar! Immer mehr Menschen entdecken, dass Fahrrad fahren auch in Hagen immer besser geht. Gerne zeigen erfahrene Radler, z.B. aus den Fahrradclubs und Vereinen bei kleinen und größeren Touren den Neulingen, wo es schon gut geht.

Gleichzeitig wird sichtbar gemacht, wo die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik noch Handlungsbedarf haben. Das Fahrradfahren im Alltag ist ein anerkanntes Mittel die Hagener Luftbelastung zu verbessern.

Was hat das blaue Band zu bedeuten?

Daran erkennen sich die STADTRADLER, die für Hagen Fahrrad fahren.

Wer angemeldet ist, kann es sich selber aus breitem blauen Geschenkband oder einem Stück Stoff an den Lenker oder Gepäckträger knoten.

Am Umwelttag am 9.6.2018 auf dem Friedrich-Ebert-Platz werden von Verbraucherzentrale und den unterstützenden Vereinen Bänder dafür verteilt.

Wer unterstützt die Aktion STADTRADELN ?

Die Stadt Hagen, der Rat und die Verwaltung der Stadt, die zur Zeit intensiv an Plänen zu nachhaltiger und emmissionsfreier Mobilität in Hagen arbeitet.

Ebenso die Verkehrsvereine und Umweltgruppen von Hagen, die sich nicht nur stetig für Verbesserungen der Fahrradinfrastruktur einsetzen, sondern auch selber zahlreich mitradeln. Der VCD e.V. Hagen-Märkischer Kreis unterstützt dieses Jahr sogar durch einen finanziellen Beitrag die Kampagne.

Der Hagener Tag der Umwelt 2018 

Motto „Umweltschutz und nachhaltige Mobilität“

am Sonnabend 9. Juni

Friedrich-Ebert-Platz, Hagen Mitte

Aktionszeit: 11 bis 16 Uhr

„Umweltschutz und nachhaltige Mobilität“ ergänzen sich. Das wollen die Umweltvereine und Institutionen am Tag der Umwelt auf dem Friedrich-Ebert-Platz zeigen.

Dieser Aktionstag wird bundesweit immer im Juni begangen und in Hagen von den lokalen Umweltvereinen und Institutionen auf einen Sonnabend gelegt. 2018 können die Besucherinnen und Besucher folgendes erleben:

Schirmherr Oberbürgermeister Erik O. Schulz wird den Aktionstag mit einem Grußwort um 13 Uhr eröffnen.

Es präsentieren sich:

Der VCD e.V. (Verkehrsclub Deutschland) Hagen-Märkischer Kreis setzt sich ein für nachhaltige Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer.

Beim ADFC e.V. kann, wer seinen Kaufbeleg dabei hat, sein Fahrrad codieren lassen. Damit kann im Notfall ein gestohlenes Fahrrad leichter dem Besitzer zurückgegeben werden.

Der Radsportclub Hagen bietet eine Radtour von Haspe zum Umwelttag an. Start ist in Haspe um 11 Uhr, Berliner Straße vor dem Torhaus. Zum Mitfahren sind alle herzlich eingeladen.

Die Verbraucherzentrale zeigt wie lecker Klimaschutz ist, wenn Obst und Gemüse nach Saison und aus der Region eingekauft werden. Gleichzeitig gibt sie Tipps zum Einkaufen mit dem Fahrrad in Hagen.

Das Spielmobil zeigt wie „Eis von der Sonne“ kommt und lädt zu Spiel- und Bewegung an gesunder Stadtluft ein.

Der Bürger-Solar-Verein Hagen und die Initiativen eco-drive und Energiewende zeigen alltagstaugliche E-Mobile.

Die Hagener Straßenbahn hat ihren emmissionsärmsten Bus, einen Hybrid-Elektrobus mitgebracht und stellt neue, günstige Tarife im VRR vor. Außerdem .Rollator-im-Bus-Training und Hochvoltmechatroniker stellen ihren Beruf vor.

Die Mark-E hat zum diesjährigen Umwelttag das Motto „E-Mobilität für Jedermann: Die neuen E-Roller von Mark-E“ bzw. „Elektrisch unterwegs – Mark-E macht mobil“.

„Gärtnern in der Stadt“ heißt es bei der Biologischen Station. Der BUND Hagen stellt sein Projekt Naturerlebnis mit „Manfred Mistkäfer“, die Sommerfreizeiten für Kinder vor.

Dazu passen sehr gut die Imker, die zeigen wollen, was wir alle gegen das zunehmende Insektensterben tun können und der Bund für Vogelschutz Herdecke u. Hagen.

Von der Stadt Hagen werden Umweltamt und Planungsamt über das Radverkehrskonzept sowie über kurz- und langfristige Maßnahmen aus dem Masterplan Verkehr informieren.

Vom Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) steht die Starkregenberaterin für Bürgerfragen bereit. Außerdem bietet der Hagener Kinderschutzbund eine Auswahl guter Kinderkleidung und Spielzeug aus 2.Hand an als Beitrag zu einem nachhaltigen umweltfreundlichen Konsum.

Beitragsfoto: © J.P. Leicher