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Sondereinsatz der Polizei Hagen am Dienstag

Hagen| Am Dienstag führte die Hagener Polizei einen Sondereinsatz im Stadtgebiet durch.

Über 30 Polizistinnen und Polizisten waren seit den Nachmittagsstunden an dem Einsatz
beteiligt. Grund der Aktion waren zahlreiche Beschwerden durch Anwohner über sozial nicht angepasstes Verhalten. Durch Ruhestörungen, offene Müllansammlungen und Kleinkriminalität kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Anrufen bei der Polizei.

Polizei BMW © Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Die Beamten, unter Führung des Leiters der Polizeiwache Innenstadt, EPHK Riedl, gingen bei dem Einsatz insbesondere auch gegen Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen, Betäubungsmittelkriminalität und Sozialleistungsbetrug vor.

Unterstützt wurden die Hagener Polizisten nicht nur durch die Bereitschaftspolizei aus Bochum, sondern auch durch das Ordnungsamt der Stadt Hagen, das Ausländeramt, die Bauordnung und die Enervie.

Insgesamt wurden weit über 250 Personen und über 30 Fahrzeuge überprüft. Acht Ausweise konnten eingezogen und ein 38-Jähriger zwangsabgemeldet werden.

Neben mehreren Berichten, die die Polizisten und die Mitarbeiter der Kooperationsbehörden anfertigten, kam es auch zu einigen Verkehrsordnungswidrigkeiten. Dabei legten die Beamten drei Strafanzeigen nach Verstößen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz vor. Unter anderem stellten sie die französischen Kennzeichen des PKW einer Frau sicher.

Im  Bahnhofsbereich griffen die Beamten einen 18-jährigen Mann auf und nahmen ihn mit auf die Wache. Er hatte gegen ein bestehendes Bereichsbetretungsverbot verstoßen und warf bei seiner kurzen Flucht Betäubungsmittel weg. Der Mann muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

„Ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Wir werden die gesammelten Erkenntnisse in den nächsten Tagen gemeinsam auswerten.“, so Einsatzleiter Riedl.

Quelle: Polizei Hagen