Federfußball: Deutsches Team bei French Open ohne Glück

(ktr) Aus der erhofften Titelverteidigung bei den 10. French Open in Eaubonne vor den Toren von Paris wurde für die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TV Lipperode nichts. Zwar erreichten Torben Nass, Philip Kühne, Marcel Scheffel und Philipp Münzner die Runde der besten Acht, mussten sich dann aber im Gesamtklassement unter 28 Teams aus sechs Nationen mit Rang 6 bescheiden, nachdem das abschließende Spiel um Platz 5 gegen Hongkong 0:3 verloren ging.

French Open (1)
Die SG Haspe/Lipperode mit (v.l.) Philipp Münzner, Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel mit den Spielern aus Hongkong nach der Partie um Platz 5. – Bildquelle: Karsten-Thilo Raab, Deutscher Federfußballbund e.V.

Marcel Scheffel hatte im ersten Einzel 16:21, 10: 21 das Nachsehen, während Philip Kühne und Torben Nass im ersten Doppel unglücklich 18:21, 23:25 den Kürzeren zogen. Und auch in der Mannschaft hatten die drei Hasper zusammen mir Philipp Münzner Pech. 11:21, 21:23 endete die Partie, so dass das noch offene Einzel und Doppel nicht mehr ausgetragen wurden.

Sieger wurde erwartungsgemäß Topfavorit Vietnam vor SZ Újszász aus Ungarn und Hongkong 2, während sich die SG Haspe/ Lipperode zumindest trösten durfte, die beste deutsche Mannschaft gewesen zu sein.

Auf Platz 9 landete die SG FFC Hagen/TV Lipperode, die schon vor der ersten Partie mit Max Duchene krankheitsbedingt einen Spieler verlor. Für ihn sprang Arne Twer, der eigentlich in einer Spielgemeinschaft mit einigen Franzosen an den Start gehen sollte, in die Bresche. Im Turnierverlauf zog sich Stefan Blank dann eine folgenschwere Augenverletzung zu. Nach einem Krankenhausaufenthalt kam er zwar noch einmal zurück aufs Parkett, musste aber schließlich mit Sehproblemen passen. Und so fanden sich Christopher Zentarra, Florian Krick, Sven Walter und Arne Twer auf Platz 9 im Gesamtklassement wieder.

Derweil kam die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TG Münster mit Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies, Tanja Schlette und Matthis Brandwitte nicht über Platz 20 hinaus, während die Nachwuchskräfte Nina Twer und Lukas Krick vom FFC Hagen zusammen mit Jugendlichen aus Paris Platz 28 bekleideten.

Quelle: Deutscher Federfußballbund e.V.