Federfußball: Erstmals sieben deutsche Teams bei den French Open am Start

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Bei den French Open könnte Flying Feet Haspe mit (v.r.) Philip Kühne, Torben Nass und Marcel Scheffel wie zuletzt bei den German Open auf Hongkong treffen. (Foto Karsten-Thilo Raab)

(ktr) Zum Jubiläum der French Open, der internationalen französischen Meisterschaften vom 19. bis 21. Mai im Centre Départemental de Formation et d’Animation Sportives du Val d’Oise in Eaubonne vor den Toren von Paris, reisen gleich sieben deutsche Mannschaften an. Erstmals dabei sind bei der zehnten Auflage der Titelkämpfe Mannschaften der TG Münster und von CP Gifhorn. Als Titelverteidiger peilt die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TV Lipperode um Torben Nass, Marcel Scheffel, Philipp Münzner und Philip Kühne natürlich wieder eine Topplatzierung an. Gleiches gilt für die Spielgemeinschaft FFC Hagen/TV Lipperode mit Sven Walter, Christopher Zentarra, Stefan Blank, Maximilian Duchene und Florian Krick als Vorjahresfinalist. Schärfste Widersacher sind einmal mehr die traditionell starken Teams aus Ungarn, während die Spielstärke der Asiaten schwer einzuschätzen ist. Die Top-Nationen Hongkong und Vietnam sind beispielsweise dabei. Sollte die Vietnamesen mit ihren Profis antreten, dürfte es schwer sein, den Titel in Europa zu behalten.


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Der FFC Hagen um Stefan Blank (links) muss sich bei den French Open auch der starken asiatischen Konkurrenz erwehren. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Ihre French-Open-Premiere feiern sowohl Tarik Kaufmann, Sem Kostrewa, Maria Zachou, Rieka Tiede und Janina Kolmer von CP Gifhorn als auch Thomas Müntefering, Raphael Gardemann, Hendrik Niederholz, Ruben Kleinkorres von der TG Münster. Derweil starten Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies, Tanja Schlette und Matthis Brandwitte für die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TG Münster. In einem internationalen Team geht Arne Twer vom FFC Hagen an den Start. Er spielt zusammen mit den Franzosen Binh Nguyen (Puteaux), Charlie Amans (Puteaux), Nicolas Lemmer (Puteaux) und Trung Ngyuen (Paris), während Lukas Krick und Nina Twer an der Seite von Frédéric Viana Gomes (Paris), Abdelrahmane Boussaha (Paris) und Théo Durand (Paris) auflaufen werden.

Neben Bundestrainer David Zentarra (Hagen) reisen auch Lars Oliver Hüsecken (Hagen), Hanna Rademacher und Silvia Früchtl (beide Gifhorn) als Betreuer mit nach Frankreich.

„Zukunftsworkshop“ der ambulanten Suchthilfe

Esther Schöttke | Stadt Hagen | Beim „Zukunftsworkshop“ der ambulanten Suchthilfe in Hagen trafen sich unter der Moderation der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Suchthilfeexperten aus unterschiedlichen Einrichtungen, um Ideen zur Neustrukturierung der Suchthilfe zu sammeln.

Zukunftsworkshop der Suchthilfe Hagen
Die Teilnehmer des „Zukunftsworkshops“ der Suchthilfe Hagen sammelten Ideen, um die Versorgung Betroffener zu verbessern.

Neben den Suchtberatungsstellen und dem Sozialpsychiatrischen Dienst Hagen nahmen auch Mitarbeiter der Frauenberatung, der Pflege- und Wohnberatung, des Sozialdienstes für Flüchtlinge, der Haftentlassenenhilfe, der Selbsthilfe, der Katholischen Krankenhaus gGmbH, der Jugendhilfe, des „Ambulanten Betreuten Wohnens“ und der Wohnungslosenhilfe sowie eine Berufsbetreuerin und Detlef Reinke, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, teil.

Bei dem Workshop analysierten die Teilnehmer Stärken und Schwächen der Suchtkrankenversorgung in Hagen. Dabei zeigte sich, dass Hagen in vielen Bereichen der Suchtkrankenbetreuung gut aufgestellt ist, jedoch einige Bereiche noch entwicklungsfähig sind. Um diese zukünftig zu verbessern, entwickelten die Teilnehmer teilweise sehr fantasievolle und kreative Ideen. Dabei haben sie Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen und letztlich Vorschläge gemacht, die zeitnah umgesetzt werden sollen. Hierzu gehören neue Angebote für bestimmte Zielgruppen wie beispielsweise Substitutionspatienten. Auch Angebote zur Krisenhilfe sollen ausgebaut und die Kooperation, Vernetzung und Unterstützung im Bereich Wohnen verbessert werden. Zudem machten die Teilnehmer deutlich, dass es einen gesteigerten Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit für Suchtkranke gibt. In der Öffentlichkeit werden Betroffene zu häufig stigmatisiert und negativ dargestellt.

Der LWL wird die Ergebnisse auswerten und für dieses Jahr Handlungsempfehlungen entwickeln, die in den politischen Gremien vorgestellt werden.

Reges Interesse beim Gesundheitstag der Stadt Hagen

Esther Schöttke | Stadt Hagen | Ernährung, Sport und Gesundheit – diese Themen standen im Mittelpunkt des Gesundheitstags der Stadt Hagen, den die Arbeitsgruppe „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ unter der Leitung von Dr. Kerstin Zühlke-Kluthke alle drei Jahre für die städtischen Mitarbeiter organisiert.

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Der Verwaltungsvorstand rund um Oberbürgermeister Erik O. Schulz (3. v. li.) und Dr. Kerstin Zühlke-Kluthke (1. v. li.) tauschten sich mit Jutta Brune-Janitzki (2. v. re.) und Michael Janitzki (2. v. re.), beide Mitarbeiter von Brillen Bahn, über den Gesundheitstag aus. (Esther Schöttke/Stadt Hagen)
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Jenny Krutwig (Malteser Hilfsdienst Hagen) erklärte Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Reanimation mithilfe eines automatisierten externen Defibrillator (AED). (Esther Schöttke/Stadt Hagen)

Zahlreiche Hagener Institutionen, Organisationen und Firmen präsentierten ihr Angebot im Rathaus an der Volme und sensibilisierten die Mitarbeiter mit Vorträgen und Informationsständen für verschiedene Gesundheitsthemen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie der Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen begrüßten das vielfältige Angebot und die zahlreichen Mitmachaktionen zur Gesundheitsförderung. Knapp 400 Mitarbeiter nahmen das Angebot an und informierten sich über verschiedene Sportangebote, die Suchtprävention und gesunde Ernährung. Dabei konnten sie ihr Seh- und Hörvermögen, die Lungenfunktion und das eigene Stresslevel testen sowie Blutzucker und Körperfett messen. Zudem probierten die Teilnehmer in einem Parcours mithilfe einer Rauschbrille aus, wie es sich anfühlt, im Rausch Auto zu fahren, und lernten, wie ein automatisierter externer Defibrillator (AED) funktioniert. Für die Erholung und Entlastung vom Schreibtisch gab es auch Schnupper-Massagen, kurze Gymnastikkurse und „Life Kinetik“ (ein Training für Körper und Geist).

Der Polizeibericht

Motorradfahrerin prallt gegen Pkw

Hagen (ots) – Am Dienstagmorgen verletzte sich eine
Motorradfahrerin in Kückelhausen so schwer, dass sie vorsorglich
stationär in ein Krankenhaus kam. Gegen 06.30 Uhr bog ein 34-jähriger
Ford-Fahrer aus Richtung Hördenstraße kommend in den Seitenarm des
Konrad-Adenauer-Rings und nach Angaben von Zeugen geriet er dabei auf
die Gegenfahrbahn. Zeitgleich befuhr eine 54 Jahre alte Frau mit
einer Honda den Seitenarm des Rings in Gegenrichtung. Es kam zum
Frontalzusammenstoß und die Zweiradfahrerin stürzte zu Boden. Nach
einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort brachte der alarmierte
Rettungswagen die Verletzte ins Krankenhaus, an den beiden Fahrzeugen
entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 7000 Euro, beide mussten
abgeschleppt werden.

Vandalen zünden Sitzbank an

Hagen (ots) – In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte an einer
Sitzbank auf einem Spielplatz an der Röntgenstraße gezündelt. Ein
Anwohner hatte gegen 03.00 Uhr die Flammen bemerkt und die Feuerwehr
alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei war der räumlich begrenzte
Brand bereits gelöscht. Der größte Teil der Plastiksitzfläche war
durch die Hitzeentwicklung geschmolzen und auf den Boden getropft,
die Lehne war ebenfalls leicht in Mitleidenschaft gezogen. Hinweise
auf den oder die mutmaßlichen Täter bitte an die 986 2066.

Ladendiebin beschädigte Kleidungsstücke

Hagen (ots) – Eine junge Frau beschädigte am Montagnachmittag
mehrere Kleidungsstücke, weil sie mit einer Schere die
Sicherungsetiketten einfach heraustrennte. Einem Mitarbeiter eines
Bekleidungsgeschäfts in der Mittelstraße fiel die 18-Jährige gegen
14.45 Uhr auf, als sie mit mehreren Teilen aus den Auslagen in eine
Umkleidekabine ging und nach kurzer Zeit schnellen Schrittes das
Geschäft verließ. In der Kabine fand der Zeuge lediglich die
Diebstahlsicherungen vor, an denen sich noch Stoffreste befanden. Er
lief hinter der mutmaßlichen Täterin her, konnte sie einholen, mit
ins Büro nehmen und der Polizei übergeben. Die 18-Jährige hatte aus
zwei Jeans, einem T-Shirt und zwei BH´s mit einer Schneiderschere die
Sicherungen herausgetrennt und so jeweils ein kleines Loch in die
Kleidungsstücke geschnitten. Bei der Anzeigenaufnahme fiel auf, dass
die junge Frau komplett neuwertige Kleidung trug, die an den Stellen,
an denen üblicherweise Diebstahlsicherungen angebracht sind, kleine
vernähte Risse zu erkennen waren. Die Kripo hat die weiteren
Ermittlungen übernommen.

Diebe entwenden Kompletträder von zwei Neuwagen

Hagen (ots) – Die Tatzeit erstreckt sich über das zurückliegende
Wochenende, entdeckt wurde die Tat am Montagnachmittag. Unbekannte
hatten am Konrad Adenauer-Ring auf dem Gelände eines Autohauses zwei
SUVs der Marke Hyundai auf Steinen und Holzklötzen aufgebockt und
jeweils die kompletten Räder entwendet. Nach Angaben eines Verkäufers
liegt der Schaden bei insgesamt 7000 Euro. Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder dem Abtransport
der Beute gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

A 1 in Fahrtrichtung Bremen, kurz hinter dem Westhofener
Kreuz: Schwerer Unfall – leicht verletzt

Dortmund

Riesiges Glück hatte gestern (14. Mai) ein 58-jähriger Lüner, der
sich bei einem schweren Unfall auf der Autobahn lediglich leichte
Verletzungen zuzog.

Um kurz nach 15 Uhr wechselte der Lüner mit seinem Pkw die
Autobahn im Westhofener Kreuz. Von der A 45 kommend fuhr er nun auf
den Beschleunigungsstreifen der A 1 in Richtung Bremen. Beim Wechsel
auf den rechten Fahrstreifen der dreispurigen A 1 kam es zum
Zusammenstoß mit einem Lkw.

Nach eigenen Angaben hatte der Lüner beim Fahrstreifenwechsel
übersehen, dass der Lkw verkehrsbedingt hielt und nicht fuhr. Zum
Bremsen war es zu spät: Sein Opel prallte frontal gegen das Heck des
Lkw-Anhängers. Der Lüner verletzte sich hierbei und wurde mit einem
Rettungshubschrauber zur Behandlung zu einem Krankenhaus geflogen.
Der Lkw-Fahrer, ein 48-jähriger Pole, blieb unverletzt.

Der Opel wurde abgeschleppt, der rechte Fahrstreifen blieb für die
Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Spätere Ermittlungen im Krankenhaus ergaben, dass sich der Lüner
bei dem Unfall nur leichte Verletzungen zugezogen hat und dort
lediglich zur Beobachtung verblieb.

Es entstand ein polizeilich geschätzter Sachschaden von rund
17.500 Euro.

Drei Leichtverletzte bei Verkehrsunfällen am Montagnachmittag

Hagen (ots) – Gleich dreimal sind Einsatzkräfte am
Montagnachmittag zu Verkehrsunfällen ausgerückt, bei denen sich
Beteiligte leichte Verletzungen zugezogen hatten. Gegen 15.10 Uhr
trug bei einem Auffahrunfall in der Haldener Straße eine 45 Jahre
alte Skoda-Fahrerin Blessuren davon, die Sachschäden beliefen sich
auf etwa 3000 Euro. Eine Stunde später kam es auf dem
Konrad-Adenauer-Ring zur seitlichen Berührung zwischen einem
Linienbus und einem Opel. Hier verletzte sich ein 25-jähriger
Fahrgast im Bus leicht, auch er benötigte keine sofortige
medizinische Versorgung. Um 17.35 geriet ein sieben Jahre alter Junge
mit seinem Fahrrad gegen den Renault einer 22-jährigen
Renault-Fahrerin. Ein eingesetzter Rettungswagen brachte ihn
vorsorglich in ein Krankenhaus, nach kurzer ambulanter Behandlung
konnte der Schüler wieder nach Hause entlassen werden.

„Fit mit dem Handy“ im Mehrgenerationenhaus

Kinderschutzbund
© TV58.de

Heike Kiefer | Kinderschutzbund Hagen | Ein Handy, gar ein Smartphone zu bedienen, ist nicht so einfach. Zumal jedes Gerät anders funktioniert. Soviel Technik kann – nicht nur Senioren jenseits der sechzig – überfordern. Wer wäre da besser als Trainer für eine Übungsstunde geeignet als jugendliche Seniorenhelfer? Für sie gehört das Smartphone geradezu zur Grundausstattung! Die Finger der Teenager fliegen über die Scheibe; sie sind wahre Buchstabierweltmeister und kennen sich bestens mit der Technik aus.

Ein zweiteiliger Kurs findet am Dienstag, 22.Mai 2018 und Dienstag, 29. Mai 2018, jeweils von 15.00 – 17.00 Uhr statt.

Um Anmeldung im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890 wird gebeten.