Sauerland Mustangs: U19 verliert Auswärtsspiel in Duisburg

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© Uwe Bromm

Uwe Bromm | Sauerland Mustangs | Die zweite Auswärtspartie ging für die Mustangs Jugend mit 40:12 verloren. In einem kampfbetonten Spiel verlor die A-Jugend der Sauerland Mustangs als Spielgemeinschaft mit den Hamm Aces gegen die SG Seahawks/Rebels in Duisburg mit 12:40.

Die erste Spielhälfte war noch komplett ausgeglichen und man glich durch einen 8 YardRun von Quarterback und Teamcaptain Mitch Merse zum 6:6 aus. Der Exrtapunkt konnte nicht verwertet werden. Wegen wiederholt guter Defense-Leistungen, u.a. QB-Sacks von Jonathan Hülle und Teamcaptain Eric Bromm (beide Defense End) hielten die Mustangs/Aces das Spiel lange Zeit offen. Somit ging es beim Stand von 6:6 in die Halbzeit.

Nach der Pause ging es verheißungsvoll weiter, denn Linebacker Lucas Kolm fing einen gegnerischen Pass ab (Interception) und machte seinen ersten Touchdown. Doch mit den
Verletzungen von Eric Bromm und Can Turan (D-Liner) gab es ein Bruch in der Mannschaft, und so wurde fast die komplette Defense umgestellt.

Am Ende mussten sich die jungen Mustangs mit 40:12 geschlagen geben. Jetzt heisst es, Kraft und Selbstbewusstsein zu tanken, die Verletzungen auskurieren, und im Juni im Derby gegen die Iserlohn Titans wieder siegen.

Alumni der FernUniversität feiern zweimal auf dem Campus

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Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und der Fakultät für Mathematik und Informatik – Foto: FernUni Hagen

Carolin Annemüller | FernUni Hagen | Ein schönes Signal: Viele Absolventinnen und Absolventen folgen der Einladung der Fernuniversität in Hagen zu den Alumnifeiern in „ihrem“ Regionalzentrum. Im Regionalzentrum Hagen ist die Resonanz so groß, dass die Feiern auf zwei Termine gelegt werden. Gemeinsam mit ihren Angehörigen kamen nun Absolventinnen und Absolventen aller vier Fakultäten aus Hagen und Umgebung. Sie hatten in den vergangenen zwei Semestern ihren Abschluss gemacht.

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Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät – Foto: FernUni Hagen

Bei Reden, Musik und einem Imbiss tauschten sie sich auf dem Campus aus. Rektorin Prof. Ada Pellert warb gemeinsam mit Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Bürgermeister Horst Wisotzki dafür, die Mitstudierenden mit ihren spannenden Biographien, die FernUniversität und die Stadt Hagen nicht aus den Augen zu verlieren. Ob beim Campusfest am 1. September, bei einem Alumni-Treffen, einer zukünftigen Weiterbildung oder vielleicht sogar bei einem weiteren Studium.

Oft hat die FernUni Suchtpotenzial: Manche der Alumni sind bereits für das nächste Studium an der Hagener Hochschule eingeschrieben.

„Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige!“

DFV | „Fast jeden Tag werden in Deutschland Feuerwehrangehörige im Einsatz tätlich oder verbal angegriffen und in ihrer Arbeit behindert. Die Zahl der Übergriffe nimmt dabei seit Jahren zu und hat längst ein inakzeptables Maß erreicht. Diesen Zustand finden wir unhaltbar“, erklärt das Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) in seinem heute veröffentlichten Positionspapier „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit! Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige“. „Wir werden das Thema zu einem der Schwerpunkte unserer Verbandsarbeit machen, um die Situation für die Feuerwehrangehörigen zu verbessern und dieser gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken: Gewalt geht gar nicht!“, bekräftigt DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

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Der Deutsche Feuerwehrverband wird dieses Thema stärker in den Fokus der Politik, der Medien und der Gesellschaft rücken. Hierzu wurden zunächst fünf Themenbereiche identifiziert, zu denen konkrete Maßnahmen ergriffen werden: Prävention, Information, Wertschätzung, Strafverfolgung und Nachsorge. „Die Delegiertenversammlung als unser höchstes Verbandsorgan soll hierzu mit einer Resolution Stellung beziehen. An der Entwicklung dieses Papiers können sich alle Feuerwehrangehörigen beteiligen – das Thema geht schließlich alle an“, berichtet DFV-Vizepräsident Lars Oschmann.

Das Positionspapier des Präsidiums des Deutschen Feuerwehrverbandes ist unter www.feuerwehrverband.de/keingewalt.html online verfügbar. Feuerwehrangehörige, die Ideen für Maßnahmen zu den identifizierten Bereichen haben, können diese per E-Mail an Dr. Janina Dressler, keinegewalt@dfv.org, senden. Beiträge, die bis zum 28. Mai 2018 eingehen, werden für die Gestaltung der Resolution in Betracht gezogen.

Begleitend hat der Deutsche Feuerwehrverband den 16 Landesfeuerwehrverbänden jeweils ein Kontingent an Aufklebern mit dem Motto „Gewalt geht gar nicht. Deine Feuerwehr.“ zur Verfügung gestellt. Diese wurden durch das Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes hergestellt und sind darüber hinaus unter www.feuerwehrversand.de (Artikelnummer 51020) auch direkt zu erwerben. Der Gewinn kommt der Stiftung „Hilfe für Helfer“ zu Gute.

Unterstützt wird die Kampagne durch das Projekt „MENSCH Feuerwehr“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Projekt „Faktor 112“ im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Jahreshauptversammlung von der SPD Hohenlimburg

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Foto: SPD Hohenlimburg

SPD Hohenlimburg | Hagen-Hohenlimburg. >>Der Vorsitzende Mark Krippner konnte trotz sehr schönen Wetters eine großeZahl der Mitglieder in der AWO – Begegnungsstätte am Lennepark begrüßen.

In seiner Begrüßung ging er auf die letzten zwei Jahre und auch auf die Querelen zwischen dem Ortsverein in Hohenlimburg und dem Unterbezirk in Hagen ein. Für die Zukunft gelte es für alle, wieder sach- und zukunftsbezogen die gemeinsamen Ziele der SPD gemeinsam zu verfolgen. Dafür gab es lauten Beifall.

Der Vorsitzende erinnerte nochmals an die Jahreshauptversammlung vor 2 Jahren. Dort sagte er, dass „ich mir strafrechtlich nichts vorzuwerfen habe“. Er berichtete, dass der Staatsanwalt das Verfahren inzwischen ohne jegliche Auflage gegen ihn eingestellt habe.

Anlässlich der Totenehrung berichtete der Vorsitzende noch einmal von der herausragenden Lebensleistung der Ehrenvorsitzenden Marlies Schumann, die als Frontfrau der SPD über Jahrzehnte die Geschicke Hohenlimburgs wesentlich mitbestimmt hat. Sie starb am 28.3.2017 im Alter von 95 Jahren.

Mark Krippner kündigte an, dass der neugewählte Vorstand eine Klausurtagung abhalten werde. Hier sollen Konzepte erarbeitet werden, wie mehr Mitglieder und Bürger eingebunden werden können. Auch für den Ortsverein müssen neue Wege her, so Krippner.

Bei den anschließenden Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig bzw. mit einer Enthaltung wieder- bzw. neu gewählt. Wiedergewählt wurden: Mark Krippner ( 1. Vorsitzender ), Sercan Bölük (stv. Vorsitzender), Bernd Fiedler ( Kassierer ), Orchidee Brand ( stv. Kassiererin ), Muhammed Akkaya ( Bildungsbeauftragter), außerdem die Beisitzer/-innen Fuat Aker, Sevgi Benk, Zeki Erte, Michael Hilsman und Melanie Neziri-Glörfeld Neugewählt wurden: Regina Schäfer (stv. Vorsitzende ), Dr. Arnfried Biedermann (Pressesprecher), Tanja Bauch, Adelina Neziri und Alban Pajaziti(Beisitzer/-innen ). Zum Abschluss berichteten die Vertreter der Arbeitsgemeinschaften (Erika Eschenbach für die AsF, Dr. Arnfried Biedermann für 60 plus und David Wiegmann für die Jusos) von den derzeitigen Aktivitäten und Plänen.

Nach Abschluss der harmonischen Jahreshauptversammlung traf man sich noch bei einem kühlen Getränk in der Gaststätte Nordhoff.<<

„Oli radelt“ für den Wünschewagen

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Bürgermeister Frank Hasenberg begrüßte Spendenradler „Oli“ im Rathaus. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) „Ich mache meinen Weg“ erzählte Oliver Trelenberg bei seiner Stippvisite im Rathaus. Und dieser Weg führt den Hagener seit Montag von Stuttgart bis nach Berlin. Das Besondere an dieser Tour: Oli radelt! Unter diesem Motto ist Oliver Trelenberg seit Jahren als „Spendenradler“ bekannt. Bei seinem Besuch in Wetter stellte er Bürgermeister Frank Hasenberg sein aktuelles Projekt vor. Seine diesjährige Spendentour über rund 2.500 Kilometer unternimmt er für den „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Am Samstag, 26. Mai, macht „Oli“ gegen Mittag am Seeplatz in Wetter Station.

Bürgermeister Hasenberg begrüßte Trelenberg kürzlich im Rathaus und zeigte sich von der Aktion beeindruckt: „Das ist eine ganz tolle Aktion und ich drücke Ihnen die Daumen, dass alles so klappt, wie sie es geplant haben.“

Seit dem Jahr 2014 radelt der Mann aus der Volmestadt getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ quer durch die Republik, um durch Öffentlichkeitsarbeit und das Sammeln von Spenden auf die Belange von Krebspatienten aufmerksam zu machen. 2013 war der Hagener selbst an Kehlkopfkrebs erkrankt. Seine Erfahrungen mit dieser Krankheit haben dazu geführt, dass er unter dem Motto „Oli radelt“, auf seinen Radtouren über Krebskrankheiten informiert, Wege aus persönlichen Lebenskrisen aufzeigt, Spenden sammelt und mit zahlreichen Menschen in Kontakt kommt.

„Das Rad ist mein Halt“, erzählt Trelenberg und sagt zu seiner Motivation: „Man muss doch was Eigenes auf die Beine stellen. Ich möchte mit meinen Touren an kranke Menschen appellieren, dass Bewegung wichtiger ist, als sich nur in der Krankheit zu organisieren.“

Auf seinen Touren konnte „Oli“ allein in den Jahren 2016 und 2017 die stolze Spendensumme von 13.239 Euro sammeln. Auf einem Empfang des Bundespräsidenten für Ehrenamtler zeigte sich auch Frank-Walter Steinmeier beeindruckt von diesem großen Engagement.

Nach mehreren Jahren Zusammenarbeit mit dem Verein „Engel mit Herz“, sammelt Oli Trelenberg in diesem Jahr Spenden für ein neues Projekt, den Wünschewagen“ des Regionalverbandes Ruhr des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Der Wünschewagen ist ein 2014 in Essen gestartetes Ehrenamtsprojekt, und finanziert sich ausschließlich über Spenden- und Sponsorenmittel sowie freiwillige Mitarbeit und ASB-Eigenmittel. Unter dem Motto „Letzte Wünsche wagen“ begleitet und betreut der Wünschewagen schwerstkranke Menschen jeden Alters bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.

Oli Trelenberg ist nun bis zum 30. Juni unterwegs, dann kommt er in der Bundeshauptstadt Berlin ins Ziel. „Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt, beste Gesundheit und viele gute Gespräche während der Tour. Ich hoffe, dass wir uns am 26. Mai in Wetter wieder sehen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Wer Oliver Trelenberg unterstützen und für den Wünschewagen spenden möchte. kann das tun unter: www.oli-radelt.de/projekt-2018.htm. Hier gibt es auch viele Details zur diesjährigen „Oli-Tour“. Eindrücke von den täglichen, rund 50-70 Kilometer langen Strecken veröffentlicht Oli auf seiner facebookseite www.facebook.com/oliradelt/

Weitere Infos zum diesjährigen Spendenprojekt: http://www.wuenschewagen.com

Ehrung für ehrenamtliche Elternlotsen

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Foto: agenturmark

agenturmark | Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer hat am vergangenen Mittwoch engagierte Mitglieder lokaler Migrantenorganisationen für ihr bürgerschaftliches Engagement geehrt. Bei einer Feier in der agentur mark überreicht er ihnen Zertifikate, die sie als ehrenamtliche Elternlotsinnen und Elternlotsen im Bereich Schule – Ausbildung – Beruf ausweisen.

Die rund 26 Mitglieder aus fünf Vereinen hatten von Dezember 2017 bis März 2018 an der 2. Staffel der Qualifizierungsreihe der KAUSA Servicestelle Hagen der agentur mark GmbH teilgenommen. Die KAUSA Servicestelle Hagen wird gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds. Themen der vier Module waren das deutsche Schulsystem, Bildungsgänge an den Berufskollegs, die duale Ausbildung und die Möglichkeiten im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit. Die Qualifizierungsreihe fand mit Unterstützung zahlreicher Partner aus der Wirtschaft und der Kommune statt.

In seinem Grußwort unterstrich Fischer, dass das Projekt Elterlotsenqualifizierung der KAUSA Servicestelle Hagen wegweisend für Hagen sei: „Hier handelt es sich um ein Angebot von Migranten für Migranten. Damit ist es ein wertvoller Beitrag zur Integration.“ Fischer bedankte sich ausdrücklich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Qualifizierung, bei agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling und bei Leyla Aygördü von der KAUSA Servicestelle Hagen, die die Elternlotsenqualifizierung organisiert hatte.

Die Elternlotsen werden nun in ihren Vereinen als ehrenamtliche Ansprechpersonen für Fragen rund um den Übergang Schule – Beruf und Ausbildung zur Verfügung stehen. Sie wollen insbesondere die Eltern unterstützen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem in Deutschland nicht selbst durchlaufen und aufgrund der Sprachbarriere Schwierigkeiten haben, an die nötigen Informationen zu kommen. Ziel ist es, diese Eltern so zu beraten, dass sie ihre Kinder effektiv bei der Berufswahl unterstützen können, denn Statistiken belegen, dass es Bewerber mit Zuwanderungsgeschichte schwerer haben, eine Ausbildungsstelle zu erhalten, als ihre deutschen Altersgenossen.

Von November 2016 bis März 2017 hatte die KAUSA Servicestelle Hagen im Zuge der 1. Staffel bereits 30 Elternlotsinnen und -lotsen aus sieben verschiedenen Migrantenorganisationen ausgebildet, die seitdem in ihren Vereinen aktiv sind.

Die KAUSA Servicestelle Hagen arbeitet seit Anfang Juni 2016 daran, die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern und strukturelle Benachteiligungen abzubauen. Hierzu streben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle enge Kooperationen mit allen relevanten Partnern aus der Stadt, der Wirtschaft und mit lokalen Migrantenorganisationen an. Gemeinsam sollen nicht nur Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt werden, es soll vielmehr auch ein aktiver Beitrag zur Fachkräftesicherung für Unternehmen und Betriebe in der Region geleistet werden.

UPDATE | Brand in Lebensmittelgeschäft

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© Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Feuerwehr | Wetter (Ruhr) | Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Montagmorgen, 14.05.2018 um 02:23 Uhr über Sirenen und digitale Meldeempfänger zu einem gemeldeten Brand in einem ausländischen Lebensmittelmarkt in einem 4-geschossigen Wohn- und Geschäftshaus in der Königstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle konnte Flammenschein in dem Verkaufsraum festgestellt werden.

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© Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Sofort wurden durch einen Trupp der Treppenraum und die angrenzenden Wohnungen kontrolliert, ob sich dort noch Personen aufhielten. Alle Personen hatten allerdings, nachdem sie durch installierte Rauchmelder gewarnt worden waren, das Gebäude eigenständig verlassen und wurden zunächst vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut. Während des Einsatzverlaufes konnten die Personen dann im nahe gelegenen Gemeindehaus der Lutherkirche untergebracht werden. Zwei Personen wurden vorsorglich zur Kontrolle in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert.

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© Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Ein weiterer Trupp unter Atemschutz wurde mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung im Verkaufsraum eingesetzt. Hier waren aus bisher ungeklärter Ursache Regale in Brand geraten. Nach dem Ablöschen wurden die Regale ins Freie transportiert. Die Räumlichkeiten und der Treppenraum wurden abschließend mit einem Lüfter vom Rauch befreit, sodass alle Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Die Einsatzstelle wurde für die weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben und die 60 Einsatzkräfte konnten den Einsatz nach guten zwei Stunden beenden. Die Rufbereitschaft des Ordnungsamtes war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Staatsschutz ermittelt nach Brand in Lebensmittelgeschäft

Polizei Hagen |Hagen /Wetter (Ruhr). Heute (Montag) schreckten mehrere Anwohner eines Hauses in der Königstraße in Wetter gegen 02.20 Uhr auf, da deren
Rauchmelder den akustischen Alarm auslösten. Die Feuerwehr rückte an
und löschte einen Brand in einem im Erdgeschoss des Gebäudes
befindlichen Lebensmittelmarkt. Ein 11-jähriges Mädchen wurde mit
Verdacht aus Rauchgasvergiftung einer Klinik zugeführt. Das Kind
konnte das Krankenhaus jedoch schon wieder verlassen. Die anderen
Bewohner, sechs Erwachsene und zwei Kinder, wurden nicht verletzt.
Nachdem der Brand gelöscht war und die Feuerwehr alle Räumlichkeiten
durchlüftet hatte, konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen
zurückkehren. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass bislang
unbekannte Täter eine Scheibe an dem Lebensmittelgeschäft
eingeschlagen hatten. Sie verschafften sich auf diesem Wege Zugang in
den Laden und setzten an zwei verschiedenen Stellen Regale in Brand.
Da die Polizei ein fremdenfeindliches Motiv nicht ausschließen kann,
hat der Staatsschutz der Hagener Kripo die Ermittlungen übernommen.

Hagener Johanniskantorei im Wiederaufbau

Johanniskirche VertikalTV58.de | Hans Leicher. | Hagen. In der Evang. Stadtkirchengemeinde Hagen bewegt sich in diesem Jahr eine Menge. Seit Anfang des Jahres wird die Johanniskirche umfangreich renoviert und restauriert. Direkt an die Kirche am Hagener Markt wird ein neues Gemeindehaus angebaut. Und nun gibt es einen Wiederaufbau der Johanniskantorei.

Rückblick

Die Johanniskantorei zählt wohl zu den bekanntesten Kirchenkantoreien mit großer Traditon in der Hagener Kirchengeschichte. Allerdings drohte durch den Ruhestand von Kirchenmusikdirektor Manfred Kamp und dem Ausscheiden einiger Sängerinnen und Sänger aus Altersgründen das Aus nach 125 Jahren.

Die Evang. Stadtkirchengemeinde Hagen hat sich nun zum Ziel gesetzt, für die Johanniskantorei eine Zukunft zu gestalten. Und das mit Stärke, Schönheit und Kraft. Die noch verbliebenen Sängerinnen und Sänger sollen von neuen, zusätzlichen Mitgliedern unterstützt werden. Eine neue Johanniskantorei soll somit die alten Traditionen fortsetzen. Das alles unter einem kompetenten und engagierten Team.

Froh ist man, dass hierfür Prof. Roland Pröll gewonnen werden konnte. Der international bekannte und anerkannte Pianist und Experte hat nun die Chorleitung übernommen.  Hinzu kommen der Kirchenmusiker Frank-R. Förster und die Pfarrerin Katharina Eßer.

Wenn die Johanniskirche zu Weihnachten 2018 wieder fertig gestellt ist, wird auch ab Januar 2019 in der frisch renovierten Kirche geprobt. Bis dahin trifft man sich ab sofort im DödtKOMM an der Dödter Straße 10, also am Rande der Elbershallen.

Jeden Mittwoch von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr hat hier jeder die Möglichkeit, an den Proben teilzunehmen. Deshalb freut man sich über möglichst viele Menschen, die sich berufen fühlen.

Aber auch an diejenigen, die zwar interessiert sind, aber nicht über Grundlagen wie z.B. Notenkenntnisse verfügen, oder sich aus anderen Gründen unsicher sind, haben die Organisatoren gedacht. Sie werden vor den gemeinsamen Proben Stück für Stück in die musiktheoretischen Grundlagen herangeführt; und zwar sehr kompetent.

Mehr Informationen gibt es also jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr im DödtKOMM oder aber beim Kirchenmusiker Frank-R. Förster förster@skg-hagen.de und bei der Pfarrerin Katharina Eßer esser@skg-hagen.de .

Aktuell: Grenzüberschreitender Fahndungs- und Kontrolltag

Polizeikontrollen laufen in Bochum, Herne und Witten!

 

Polizei Bochum | Bochum. Das Polizeipräsidium Bochum beteiligt sich am
heutigen Montag in seinen drei Städten Bochum, Herne und Witten an
einem grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolleinsatz.

Dieser resultiert aus der Ende Oktober 2016 in Kraft getretenen
„Aachener Erklärung“, deren Ziel die Bekämpfung der
Eigentumskriminalität ist – insbesondere durch organisierte mobile
Banden.

Mit dieser Erklärung haben die Minister Belgiens, der Niederlande
und der Bundesrepublik Deutschland sowie der Länder
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz unter anderem
einen verbesserten Informationsaustausch, eine engere Zusammenarbeit
bei Ermittlungsverfahren und gemeinsame Kontrollen beschlossen.

Auch für das Polizeipräsidium Bochum bleibt die Bekämpfung von
Wohnungseinbrüchen nach wie vor ein zentrales Ziel.

Seit den Vormittagsstunden führen unsere Einsatzkräfte sowohl
mobile als auch stationäre Kontrollen durch – unter anderem in der
Nähe von Autobahnabfahrten in Bochum, Herne und Witten.

Erkenntnisse zu Straftaten gewinnen, den Fahndungs- und
Kontrolldruck zu erhöhen und damit potenzielle Täter zu verunsichern,
sind ebenso das Ziel, wie das konsequente Verfolgen von
Verkehrsverstößen.

Dazu sind Beamtinnen und Beamte aus mehreren Direktionen im
Einsatz, unter anderem dem Wach- und Wechseldienst, Ermittlungskräfte
der Kriminalpolizei, dem Verkehrsdienst sowie der
Bereitschaftspolizei. Damit bündeln wir in den Städten Bochum, Herne
und Witten zum wiederholten Male unsere Kräfte, um eine möglichst
große Wirkung zu erzielen.

Die Kontrollen dauern bis in die Abendstunden an.

ASB: „Kita-Fachkräfte haben Besseres verdient“

ASB | Der morgige Tag der Kinderbetreuung rückt die Fachkräfte in Deutschlands Kindertagesstätten in den Blickpunkt und soll ihre Arbeit wertschätzen.

Das nimmt der Bundesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Knut Fleckenstein MdEP zum Anlass, bessere Rahmenbedinugen für die gute Arbeit von Kita-Fachkräften zu fordern: „Die Politik muss dafür sorgen, dass die Kita-Fachkräfte, die sich stets mit neuen Anforderungen an ihre Arbeit konfrontiert sehen, neben Anerkennung und Wertschätzung auch gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen vorfinden. Dazu tragen neben vergüteten und modularisierten Ausbildungswegen auch eine bessere Bezahlung und das Eröffnen von beruflichen Entwicklungsperspektiven bei.“

Als Hauptproblem für die Fachkräfte wie für die betreuten Kinder erweisen sich der Personalmangel und die vielfach zu schlechten Personalschlüssel. Bund und Länder müssen hier dringend gemeinsam Lösungen finden. „Der ASB begrüßt, dass Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zeitnah das ‚Gute-Kita-Gesetz‘ auf den Weg bringen will“, so Fleckenstein. „Dafür müssen allerdings insgesamt mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden.“ Die für die gesamte Legislatur vorgesehenen 3,5 Milliarden Euro an Bundesmitteln seien angesichts der Herausforderungen viel zu wenig. Hier solle zumindest der ursprünglich vorgesehene Anstieg auf fünf Milliarden Euro jährlich seitens des Bundes erreicht werden. Fleckenstein weiter: „Zudem muss die Entwicklung in Richtung einheitlicher Standards für die Qualität in den Kindertageseinrichtungen gehen. Denn nur mit bundesweit gleichguten Rahmenbedingungen wird es gelingen, auch den Fachkräftemangel zu reduzieren.“

Der Polizeibericht

Betrüger auf Emst unterwegs

Hagen (ots) – Zumindest zwei Emster Anwohner wurden am Sonntag
gegen 14.00 Uhr von einem Unbekannten mit einer fadenscheinigen
Erklärung um Geld gebeten. Der Unbekannte klingelte in der Straße Auf
der Breite und in der Eupenstraße jeweils bei einen Bewohner und
erklärte, dass er sich ausgeschlossen habe und Geld für einen
Schlüsseldienst benötige. Bei einem 76 Jahre alten Geschädigten
erweckte der Betrüger einen seriösen Eindruck und er übergab ihm 150
Euro. Diesen Betrag wollte der Unbekannte innerhalb der nächsten
Stunde zurückbringen. Da dies aber nicht geschah, erstattete der
Geschädigte gegen 16.30 Uhr eine Anzeige. Der Betrüger ist etwa 50
Jahre alt, 1,80 Meter groß, hatte dunkle kurze Haare, trug eine
dunkle Hose und eine dunkle Jacke. Grundsätzlich rät die Polizei
fremden gegenüber zu einem gesunden Misstrauen. Weiterführende
Hinweise bitte an die 986 2066.

Firmeneinbrecher stehlen Lkw

Hagen (ots) – Am Montagmorgen meldete sich der Inhaber einer Firma
aus der Prioreier Straße und meldete einen Einbruch. In dem Zeitraum
zwischen Samstagmittag und Montag, 06.10 Uhr haben Unbekannte das
Stromkabel des Bewegungsmelders durchtrennt, an einem rückwärtigen
Fenster die Rollladen aus der Verankerung gerissen und das Fenster
aufgehebelt. Sämtliche Büroräume waren durchwühlt und vom Innenhof
der Firma entwendeten die Täter einen weißen Lkw der Marke Mercedes.
Das Fahrzeug hat eine Kippvorrichtung und ist nach Angaben des
Geschädigten noch etwa 16.000 bis 18.000 Euro wert. Die Kripo
sicherte Spuren am Tatort und speicherten Fahrzeugdaten des
entwendeten Lasters im polizeilichen Fahndungssystem. Hinweise im
Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an die 986 2066.

Container auf Hohenlimburger Schulhof abgebrannt

Hagen (ots) – Am Samstagabend rückten Feuerwehr und Polizei aus zu
einem Schulhof an der Straße Im Kley, dort brannten zwei
Müllcontainer. Als die Beamten gegen 22.10 Uhr dort eintrafen, war
einer von vier Containern abgebrannt und ein zweiter durch die
Flammen beschädigt. Nach ersten Ermittlungen ist eine Gruppe
unbekannter Personen, die nicht näher beschrieben werden können, kurz
zuvor aus dem Bereich weggelaufen. Zeugen werden gebeten, sich unter
der Rufnummer 02334-986 2066 zu melden.

Autofahrer nach kurzer Verfolgung gestellt

Hagen (ots) – In der Nacht zu Montag zogen Polizeibeamte einen
Autofahrer aus dem Verkehr, der unter Einfluss von Betäubungsmitteln
unterwegs war. Gegen 03.00 Uhr fiel einer Streife auf der Herdecker
Straße ein blauer Golf auf, der augenscheinlich nicht kontrolliert
werden wollte. Der Fahrer gab Gas, fuhr auf ein Firmengelände, sprang
aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß über die Bahngleise. Im Rahmen der
Fahndung konnte der im Nahbereich gestellt werden. Er stand deutlich
unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass eine Blutprobe
erforderlich wurde. An seinem nicht zugelassenen Golf befanden sich
die Nummernschilder eines anderen Fahrzeugs und in seinen Taschen
hatte er ein Tütchen mit Amphetamin. Die Beamten stellten den Wagen
sicher und legten eine Anzeige vor, weitere Ermittlungen dauern an.

Brandstiftung: Unbekannte setzen LKW-Auflieger in Brand

Hemer (ots) – In der Nacht auf den 13. Mai brannte im
Industriepark Edelburg der Sattelauflieger eines dort geparkten LKW.
Gegen 23.15 Uhr wurde die Feuerwehr über das Geschehen informiert.
Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von schwerer Brandstiftung
aus. Zum Zeitpunkt der Brandentstehung befand sich der 38-jährige
rumänische Fahrer schlafend im Führerhaus seines LKW. Nur mit viel
Glück bemerkte er den Brand, konnte unverletzt sein Fahrzeug
verlassen und die Rettungskräfte alarmieren. Der Gesamtschaden am
Auflieger und der Ladung beläuft sich nach ersten Schätzungen
voraussichtlich auf eine sechsstellige Summe. Nach Angaben des
Fahrers sollen sich Samstagabend mehrere Jugendliche in dem Bereich
aufgehalten haben. Diese werden nun als mögliche Zeugen der Tat
gesucht.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-5115 oder
9199-0 entgegen.

Betrunkener Autofahrer baut Unfall in Wehringhausen

Hagen (ots) – Ein 25 Jahre alter Mercedes-Fahrer verursachte am
Sonntagmittag unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall auf der
Wehringhauser Straße. Gegen 11.40 Uhr verlor der 25 Jahre alte Mann
in Höhe des Hauses 63 die Kontrolle über den hochmotorisierten
Mercedes, prallte gegen den Bordstein, drehte sich und stieß gegen
ein Verkehrszeichen. Dadurch löste in dem Wagen der Seitenairbag aus.
Anschließend fuhr der 25-Jährige auf einen Innenhof und stieß dabei
gegen eine Hauswand. Bevor er das Gelände verlassen konnte, traf
bereits die alarmierte Polizei ein und nahm den mit 1,8 Promille
erheblich alkoholisierten Fahrer mit zur Blutprobe. Dabei verhielt
sich der Mann unkooperativ und aggressiv, sodass ihm die Beamten
Handfesseln angelegten. In der Wache beschlagnahmten sie den
Führerschein des 25-Jährigen, das Fahrzeug verblieb am Unfallort, der
Gesamtschaden liegt bei 5000 Euro. Bei dem Unfall soll es nach ersten
Ermittlungen zur Gefährdung von Passanten gekommen sein, Zeugen und
Geschädigte werden gebeten, sich unter der 986 2066 mit der
Sachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Großer Kontrolltag bei der Polizei

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität
und der Hauptunfallursachen werden am heutigen Tag auch im
Ennepe-Ruhr-Kreis umfangreiche Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Ziel
ist die Feststellung örtlich agierender Täter im Bereich der
Eigentumsdelikte, weiterhin wird ein starkes Augenmerk auf die
Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit sowie auf die Nutzung
elektronischer Geräte während der Fahrt gelegt. Ist die
Überschreitung der Geschwindigkeit bekanntermaßen Hauptunfallursache
Nummer 1, gibt es aktuell keine aussagekräftigen Zahlen bezüglich der
Unfallursache „Ablenkung“. Da jedoch bei Umfragen 61% der
Fahrzeugführer angaben, das Mobiltelefon oder andere Geräte während
der Fahrt zu nutzen, obwohl 91% dies sehr wohl als gefährlich
einstufen, ist ist die Dunkelziffer bei Unfällen, die als Ursache
„Ablenkung“ haben, demnach hoch. Der Gesetzgeber hat dieses Problem
bereits vor längerer Zeit erkannt und den bekannten
„Handy-Paragraphen“ angepasst: Verboten ist die vorschriftswidrige
Nutzung jedes „elektronischen Geräts, das der Kommunikation,
Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist“ – es
drohen 100 Euro Bußgeld sowie 1 Punkt!

HagenSchule öffnet die Türen

Naturwissenschaft, Technik und Kreativität live am Mittwoch, 16. Mai

HagenSchule | Hagen. Eine Mini-Laterne aus Leuchtdioden bauen, eine Postkarte mit beweglichen Lettern drucken oder bei frischem Kaffee erfahren, wie eine Montessori-Schule erfolgreich anders ist – das können Eltern und Kinder beim Tag der Offenen Tür am kommenden Mittwoch an der HagenSchule erleben. Von 16 bis 19 Uhr öffnet die HagenSchule, Lützowstr. 125, 58095 Hagen ihre Türen.

Mit einem Rundgang durch die Lerngruppenräume, Mitmachaktionen oder im Elterncafé bei Waffeln, Kuchen und frischem Kaffee können Kinder und Eltern aus erster Hand erfahren, wie Kinder in der HagenSchule optimal gefördert und gefordert werden. Auch künftige Fünftklässler und deren Eltern können sich informieren.

Aufgenommen werden zum kommenden Schuljahr Jungen und Mädchen der 1. bis zur 5.
Klasse. Die ab 2018 geplante Oberstufe wird das Angebot der HagenSchule komplettieren. Mit maximal 25 Kindern je Gruppe bleibt die HagenSchule auch für die Kinder übersichtlich und individuell.

Die HagenSchule wächst über die Stadt Hagen hinaus; Kinder aus Schwerte, Iserlohn, Herdecke, Wuppertal und Umgebung kommen täglich nach Hagen zum Lernen. Für die Teilnahme wird um Online-Anmeldung gebeten: http://www.hagenschule.info/aufnahme

Über die HagenSchule:
Die HagenSchule ist eine Montessori-Schule für die Primarstufe und Sekundarstufe I. Die
HagenSchule macht im Dreiklang von Lehrern, Schülern und Eltern Kinder fit fürs Leben. Unter einem Dach werden Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse in altersgemischten Lerngruppen im gebundenen Ganztag bis 16 Uhr unterrichtet. Ab 2018 wird die geplante Oberstufe zum Abitur nach 13 Schuljahren führen. Ein vielfältiges Angebot für musikalische, fremdsprachliche und sportliche Bildung ermöglicht einen rhythmisierten Tagesablauf mit Phasen der Konzentration/Anspannung und Bewegung/Entspannung.

Weitere Infos: http://www.hagenschule.info.

Paritätischer fordert Aufstockung für „Gute-Kita“-Gesetz und Reform der Kita-Finanzierung

Paritätischer Wohlfahrtsverband | Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband von Bund, Ländern und Kommunen ein verlässliches Bekenntnis zu mehr Investitionen in die Qualität der Kindertagesbetreuung und eine Reform der Kita-Finanzierung. Der Verband begrüßt grundsätzlich die Initiative der Bundesfamilienministerin für ein ‚Gute-Kita‘-Gesetz, weist jedoch darauf hin, dass viel zu wenig Geld für zu viele Themen vorgesehen sei. Keinesfalls dürfe die im Koalitionsvertrag der Großen Koalition angestrebte allgemeine Gebührenfreiheit zu Lasten des Qualitätsausbaus gehen, warnt der Paritätische.

„Der 14. Mai als Tag der Kinderbetreuung ist nicht nur ein guter Anlass, um sich bei den rund 700.000 beschäftigten Personen in der Kinderbetreuung zu bedanken. Es ist auch eine gute Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass gute Arbeit eine solide und ausreichende Finanzierung benötigt. Bund, Länder und Kommunen sind in der Pflicht, nicht nur warme Worte für die geleistete Arbeit zu finden, sondern auch die Rahmenbedingungen für bedarfsgerechte und qualitativ gute Angebot zu schaffen“, so Werner Hesse, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, unter dessen Dach rund 5.000 Kindertageseinrichtungen organisiert sind.

Nach Auffassung des Paritätischen müssten deutlich mehr Mittel für die anstehenden Aufgaben bereitgestellt werden, als die bislang vorgesehenen 3,5 Mrd. Euro für die gesamte Legislaturperiode. Insbesondere müsse gesetzlich klar geregelt sein, dass das Geld vorrangig in Qualitätsverbesserungen fließen muss, fordert der Verband. Das System der frühkindlichen Betreuung sei fünf Jahre nach Einführung des Rechtsanspruchs auf eine Kindertagesbetreuung für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr faktisch an seinen finanziellen Grenzen.

Trotz Rechtsanspruchs gebe es gegenwärtig im gesamten Bundesgebiet nicht ausreichend Plätze für die Kinderbetreuung. Nach aktuellen Einschätzungen fehlten bis zum Jahr 2025 weitere 600.000 Plätze, um den Bedürfnissen der Eltern und der demografischen Entwicklung gerecht zu werden. „Wesentlicher Grund für die immer noch eklatante Versorgungslücke ist die Tatsache, dass die allermeisten Länder die Kitas nur nach Kassenlage finanzieren. Vielfach sind es Elterninitiativen und Vereine, die den Rechtsanspruch der Kinder mitfinanzieren, da die zur Verfügung gestellten Mittel nicht kostendeckend sind“, so Hesse.

Notwendig sei daher eine Reform der Kita-Finanzierung, um regionale Ungleichheiten zu beenden und in allen Regionen die Realisierung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind und eine gute Qualität der Angebote sicherzustellen. „Sowohl was die quantitative Versorgung, insbesondere aber was die Qualität der Kinderbetreuung angeht, gleicht Deutschland einem Flickenteppich. Die Realisierung des Anspruchs auf Betreuung und Bildung darf nicht länger vom Wohnort abhängen“, so Hesse.