Hohenlimburg: Frau von Hund angegriffen – Polizei erschießt Hund

 

Polizei Hagen | Hagen-Hohenlimburg.  Am Samstag Mittag gegen 13:30 Uhr, erhielt eine
Streifenwagenbesatzung einen Einsatz in Hagen-Hohenlimburg. Eine Frau sei im Treppenhaus von einem Hund angegriffen worden.

Als die Polizisten eintrafen, hatte sich ein Hund in eine 25-jährige Frau verbissen. Durch das beherzte Eingreifen eines 27-jährigen Polizeikommissars konnte der Hund weggerissen und die Frau bis zum Eintreffen des Rettungswagens im Streifenwagen in Sicherheit gebracht werden.

Der weiterhin aggressive Hund musste mit mehreren Schüssen erschossen werden, um die Gefahr weiterer Angriffe abzuwenden.

Die schwer verletzte Frau wurde in einem Rettungswagen erstbehandelt und in eine Spezialklinik gebracht, Lebensgefahr besteht nicht.

Bisherige Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Unglücksfall handelt. Wie es dazu kam, ist noch ungeklärt.

Mini Cooper teilweise ausgebrannt

 

Polizei Hagen | Hagen. Am Freitag, gegen 23.30 Uhr, hatte ein 27 – jähriger
Hagener seinen PKW Mini an der Franklinstraße geparkt. Das
Schiebedach des PKW ließ er einen Spalt weit geöffnet. Gegen 00.50
Uhr bemerkte ein Anwohner, dass der PKW brannte. Die eintreffende
Feuerwehr schlug eine Seitenscheibe ein und löschte den Innenraum.

Nach ersten Erkenntnissen hatten unbekannte Täter einen Gegenstand
in Brand gesetzt und durch das Schiebedach in den Mini geworfen.

Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Kind bei Verkehrsunfall leicht verletzt

 

Polizei Hagen | Hagen. Am Freitag, gegen 18.45 Uhr, wurde ein 6 – jähriger
Junge aus Hagen an der Wittekindstraße leicht verletzt. Dort hatte
ein 46 – jähriger Hagener seinen PKW Smart quer zur Fahrtrichtung
geparkt, als es zum Zusammenstoß mit dem Jungen kam. Nach
widersprüchlichen Angaben der Unfallbeteiligten ist derzeit unklar,
ob der Junge beim Spielen gegen den PKW gelaufen und dadurch gestürzt
ist oder der Smart den Jungen angefahren hat.

Auf eine ärztliche Versorgung der Schürfwunde am Knie des Kindes
wurde durch die Eltern vor Ort verzichtet. Am PKW entstand kein
Schaden.

Schnelle Hilfe aus der Luft für in Not geratene Schwimmer

ADAC | Mitte Mai startet offiziell die Badesaison in Mecklenburg-Vorpommern. Damit werden auch wieder die Rettungsschwimmer des DRK aktiv, die dieses Jahr – gefördert von der ADAC Stiftung – außergewöhnliche Unterstützung aus der Luft bekommen: Wasserrettungsdrohnen.

Schnelle Hilfe aus der Luft für in Not geratene Schwimmer
Die Rettungsdrohne basiert auf einem handelsüblichen Multicopter und verfügt über eine Kamera, mit der sie gezielt zu Menschen in Not gesteuert werden kann. Foto: ADAC

Die Rettungsdrohne basiert auf einem handelsüblichen Multicopter und verfügt über eine Kamera, mit der sie gezielt zu in Not geratenen Schwimmern gesteuert werden kann. An der Drohne befindet sich eine Abwurfvorrichtung mit einer Schwimmhilfe, die sich im Wasser selbst aufbläst. Daran kann sich die Person so lange festhalten, bis der Rettungsschwimmer eintrifft.

„Um Menschen in Not noch schneller helfen zu können, unterstützen wir diese wirkungsvolle und innovative Maßnahme zur Verbesserung der Wasserrettung“, sagt Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung. Die ADAC Stiftung, die sich unter anderem für die Rettung aus Lebensgefahr einsetzt, finanziert die Anschaffung von fünf Wasserrettungsdrohnen, die entsprechende Ausbildung der Drohnenpiloten sowie die wissenschaftliche Begleitung.

Nach der erfolgreichen Erprobung des innovativen Rettungsmittels im Jahr 2017 hat der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für die Badesaison 2018 insgesamt 18 Wasserrettungsdrohnen für den landesweiten Einsatz beschafft und die dafür benötigten Drohnenpiloten ausgebildet.

Haus Buschey kommt in Bewegung

Neue Sportangebote für die Senioren in Witten-Bommern

Rehasport
Katrin Hemmerling, Monika Kramer, Magdalena Pogorzalek, Edeltraud König, Doris Hellwig, Erna Stumpf – Foto: ESV

ESV | Haus Buschey kommt in Bewegung: Gemeinsam mit der DJK TuS Ruhrtal e. V. Witten startet das vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V.  geförderte Projekt „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“

Das Modellprojekt „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ (BAP) des Landessportbundes NRW aus dem Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ verfolgt das Ziel, Bewegungsangebote im Setting Altenpflege aufzubauen. Hierzu vernetzen sich Sportvereine und Altenpflegeeinrichtungen und können ihre Zusammenarbeit über eine schriftliche Kooperationsvereinbarung nachhaltig absichern.

Begonnen hat die Zusammenarbeit des Haus Buschey mit der DJK TuS Ruhrtal bereits vor anderthalb Jahren. Ursprünglich wurde Monika Kramer, die die Rehasportabteilung des Vereins aufgebaut hat, gebeten, die Bewegungsangebote im Haus abwechslungsreich und zielgerichteter zu gestalten. Daraus entstand die Idee im Haus Buschey eine Rehasportgruppe für die Senioren der Einrichtung anzubieten. Seitdem wird bereits jeden Freitag mit Elan und Freude zusammen gesportelt. Der TuS Ruhrtal bietet inzwischen eine breite Palette an Rehasportgruppen, wobei gerade die Gruppen im Wasser  einen regen Zulauf haben.

 „Bewegung und Mobilität stehen in unmittelbarem Zusammenhang zur Selbständigkeit älterer Menschen und einer damit verbundenen höheren Lebensqualität im Alter“, so Hausleiterin Magdalena Pogorzalek. Seit Mai gibt es daher nicht nur eine Rehasportgruppe, sondern auch die Projektsportgruppe „bewegt Älter werden in NRW“. Sie richtet sich an alle Senioren und Senioreninnen im Haus Buschey. So können auch  Senioren, die im Rollstuhl sitzen oder beim Laufen einen Rollator benötigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten sportlich aktiv werden. Das Ziel ist die Erhaltung, Förderung und Verbesserung der motorischen, geistigen, psychosozialen und emotionalen Beweglichkeit und Befindlichkeit. Durch das regelmäßige Training werden Ausdauer, Herz und Kreislauf gestärkt, Muskeln aufgebaut, die Atmung vertieft und das allgemeine Wohlbefinden erhöht.

Im Haus Buschey kommt das Angebot prima an: „Ich merke durch die gezielte sportliche Betätigung, dass mir das Gehen leichter fällt.“ „ Es tut gut zu merken was man überhaupt alles noch kann, es macht mir immer viel Freude. Monika Kramer, Übungsleiterin bei der DJK, hat inzwischen zwei Unterstützerinnen in Haus Buschey: Die Mitarbeiterinnen Sabine Hellmann und Cornelia Joswig haben einen Übungsleiter-Schein gemacht. Nun können wöchentlich zwei qualifizierte Bewegungsgruppen angeboten werden. „Es freut mich, dass wir in Haus Buschey die Sportgruppen langfristig anbieten können“, so Monika Kramer. „Ich sehe, wie gut es den Senioren tut und wieviel Freude es ihnen und mir bringt.“ Neben den regelmäßigen Kursen fördert der LSB NRW über die Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 1.000 € in 2018 auch Fortbildungen und Material. „Eine Win-Win-Situation für Sport und Pflege“, betont auch Bereichsleiter Nicolas Starck.

 

Deutsche Alzheimer Gesellschaft. „Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden“

Pflegende in Deutschland brauchen mehr Anerkennung, Unterstützung und bessere Arbeitsbedingungen. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Situation von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden zu verbessern.

Aufgrund ihrer Erkrankung sind Menschen mit Demenz auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Einen großen Teil dieser Arbeit leisten Angehörige – oft ohne viel Hilfe und rund um die Uhr. Viele von ihnen sind dadurch sehr belastet und isoliert. Sie brauchen mehr qualifizierte Beratung und flexible Entlastungsangebote.

Aber auch die Situation professionell Pflegender muss dringend verbessert werden. Steigende Arbeitsbelastung, hohe bürokratische Anforderungen und niedrige Löhne haben den Altenpflegeberuf unattraktiv gemacht. Der aktuelle Fachkräftemangel sorgt in stationären Einrichtungen und in der häuslichen Pflege teilweise für katastrophale Arbeitsbedingungen, Vernachlässigung und Pflegefehler. Am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft berichten regelmäßig Angehörige und Pflegekräfte über unzumutbare Zustände. Viele Angehörige übernehmen selbst pflegerische Aufgaben im Heim, weil die Pflegekräfte keine Zeit dafür haben. Besonders Menschen mit Demenz sind aber darauf angewiesen, dass Pflegende sich Zeit für sie nehmen.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG sagt: „Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind häufig überlastet und ausgebrannt. Unsere Gesellschaft muss dringend etwas tun, um ihre Situation zu verbessern. Das bedeutet mehr Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige sowie faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.“

UPDATE | Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 45

Wie berichtet kam es am Freitag auf der A45 bei Hagen-Süd zu einem schweren Verkehrsunfall. Mittlerweile ist die Identität der beiden getöteten Pkw-Insassen nach Polizei-Angaben bekannt. Es handelt sich um zwei Männer aus Essen.

Der 63-jährige Fahrer des auffahrenden Lkw (aus Bedburg) wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, sein 39-jähriger Beifahrer aus Merzenich mit leichten Verletzungen.

Ebenfalls leicht verletzt wurde der 40-jährige Fahrer des Klein-Lkw (aus der Ukraine). Entgegen vorangegangener Polizeimeldungen saß er zum Unfallzeitpunkt allein in dem Fahrzeug. Der 45-jährige Fahrer des vorderen Lkw (aus Meinerzhagen) blieb unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 31.000 Euro.

Die Vollsperrung der Autobahn zwischen der Anschlussstelle Hagen-Süd und dem Autobahnkreuz Hagen konnte um ca. 21 Uhr aufgehoben werden.