Ab April wieder Sonnenbeobachtung an der Volkssternwarte

Volkssternwarte Hagen | >>Von April bis September ist die Sternwarte Hagen zweimal im Monat sonntags für Besucher geöffnet. Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Auch beobachten wir mit einen speziellen Filter, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt, und bestaunen gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche. So haben Sie unserer Zentralgestirn bestimmt noch nie gesehen!

Bei bewölktem Himmel bieten wir Ihnen ein Alternativprogramm an, bei dem Sie viel Wissenswertes über unsere Sonne erfahren werden.

Nächster Termin: Sonntag, 13. Mai 2018, 14 – 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei.<<

Museumstag im Wasserschloss Werdringen: Freier Eintritt und kostenlose Führungen

Hagen. Anlässlich des Internationalen Museumstags bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 13. Mai, von 11 bis 18 Uhr zahlreiche kostenlose Aktionen und Führungen für Erwachsene und Kinder bei freiem Eintritt an.

Bei der ganztägigen Aktion „Spurensuche“ können Kinder mithilfe von versteckten Hinweisen das Museum spielerisch erkunden. So lernen sie mit viel Spaß die Besonderheiten des Museums wie das riesige Mammut oder den Dinosaurier kennen und gewinnen neue Eindrücke über die Funde der verschiedenen Zeitepochen. Um die Aufgaben erfolgreich zu lösen, erhalten die „Spurensucher“ eine Expeditionstasche mit unter anderem einer Taschenlampe und einer Lupe. Mithilfe dieser Werkzeuge können die Kinder genau hinsehen und mit etwas Geschick und Aufmerksamkeit alle Aufgaben lösen. Die erfolgreichen Entdecker bekommen anschließend einen kleinen Gewinn und eine Urkunde.

Neben der „Spurensuche“ bietet das Museum verschiedene Führungen an: Um 13 Uhr beginnt die Aktionsführung „Ritter“. Dabei können alle Interessierten selbst Rüstungsteile anprobieren und sich wie ein echter Ritter fühlen. Die Teilnehmer erhalten sowohl Informationen rund um das Leben im Mittelalter als auch zum Leben in der Steinzeit. Bei der darauffolgenden Aktionsführung „Feuer machen“ um 15 Uhr steht die Steinzeit dann im Vordergrund. Als besondere Aktion wird gezeigt, wie in dieser Zeit Feuer gemacht wurde. Bei beiden Führungen können Kinder und Erwachsene an Arbeitsstationen selbst Hand anlegen und steinzeitliche Techniken ausprobieren. Zudem geben die Experten in den Führungen zusätzliche Informationen über die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit, die Zeit der Römer sowie über die Kreidezeit.

Europarallye in der Stadtbücherei auf der Springe

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Europa-Büro Hagen |Hagen. Bei der Rallye lernen die Kinder Europa und die Europäische Union kennen. Dafür lösen sie verschiedene Fragen sowie Rätsel und spielen ein Riesen-Puzzle. Dabei stehen vor allem die Länder Österreich und Bulgarien aufgrund der Ratspräsidentschaft 2018 im Mittelpunkt. Zum Abschluss der Tour hören die Kinder eine Geschichte aus einem europäischen Land. Wer Lust hat, kann auch am Glücksrad drehen sowie bunte Gemüsespieße zubereiten und probieren. Eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist vorab unter Telefon 02331/207-3591 erforderlich.

Kinderveranstaltung in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

Bücherei Hohenlimburg
© TV58.de

Hagen. Am kommenden Dienstag, 15. Mai, sind Kinder ab vier Jahren um 16 Uhr zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten zu einer Bilderbuchkino-Veranstaltung in die Stadtbücherei Hohenlimburg an der Stennertstraße eingeladen. Gezeigt wird die Geschichte von „Rudi Riese“: Irgendwie ist Rudi Riese anders als seine Mäuseschwestern, hat einen zu langen Schwanz, zu große Füße, und als er dann auch noch im Hauseingang stecken bleibt, da lachen ihn seine Schwestern richtig aus. Rudi ist traurig – bis seine Mutter ihm erzählt, wie sie ihn einmal als Findelkind aus der Rattenwelt bei sich aufnahm und adoptiert hat. „Du bist kein Mäusekind, Rudi. Du bist ein Rattenjunge, und ich gebe dich nie wieder her!“ Von nun an wächst Rudi über sich hinaus, hilft den Mäusen mit seiner Rattenkraft und ist plötzlich überall beliebt!

Die Bilderbuchgeschichte wird mit Hilfe von Dias vorgeführt, auf die die Kinder schauen, während eine ehrenamtliche Vorlesepatin des Fördervereins HohenlimBuch die Geschichte dazu erzählt. Im Anschluss können die Kinder noch ein Bild zu der Geschichte malen. Die Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten, der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/2074477.

Inklusiver Sternmarsch

SONY DSCJens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) | Aus vier Richtungen näherte sich die Inklusion: Ausgehend von den Treffpunkten Bornstraße, Außenstelle Frauenheim an der Wasserstraße, Haus Schöntal an der Schöntaler Straße und der Shell Tankstelle an der Kaiserstraße erreichten am Samstag gegen 14.30 Uhr vier Gruppen mit Bannern, Buttons und Luftballons den Bahnhofsvorplatz. Mit diesem Sternmarsch unter dem Motto „Wir finden zusammen. Inklusion von Anfang an“ setzten die Teilnehmer am europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein buntes Zeichen für die Inklusion. Am Sternmarsch nahmen Groß und Klein, Menschen mit und ohne Behinderungen teil.

SONY DSCBürgermeister Frank Hasenberg begrüßte die Teilnehmer des Marsches und die Besucherinnen und Besucher auf der Bühne am Bahnhofsplatz: „Mit diesem Sternmarsch setzen wir ein beeindruckendes Zeichen für das, was uns in Wetter wichtig ist: Dass alle Menschen in Wetter gemeinsam gut leben können!“ Hasenberg erinnerte an den bereits fünf Jahre währenden Prozess des kommunalen Aktionsplans „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ und warf dabei einen positiven Blick in die Zukunft: „Ich bin mir sicher, dass wir mit der Gemeinsamkeit, die wir auch heute hier zeigen, die Inklusion in unserer Stadt auch in den nächsten Jahren weiter so stetig voranbringen, wie uns das bereits in den zurückliegenden Jahren gelungen ist.“

SONY DSCAuch Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Ev. Stiftung Volmarstein, und Edelgard Spiegelberg, Leiterin des Frauenheims Wengern, stellten in ihren Grußworten den Vorbildcharakter des Aktionsplans heraus, der weit über die Region hinaus Anerkennung findet. Spiegelberg: „Es wäre schön, wenn wir künftig jedes Jahr ein solches treffen veranstalten könnten, um darauf aufmerksam zu machen, dass alle Menschen gleich sind.

Vor der Bühne wurde dann von den einzelnen Gruppen noch ein Puzzle mit der Botschaft „Inklusion von Anfang an“ zusammengesetzt. Dann war Zeit für die Musik: Mit Coversongs und eigenen Stücken heizten die Musiker der inklusiven Band „Workers Delight“ aus Iserlohn den Zuschauern ein. An einem Stand der Polizei konnten sich die Besucher einen Alterssimulationsanzug überstreifen. Damit hatten sie die Möglichkeit, auf einem Rollator-Parcours nachzuempfinden, welche Schwierigkeiten Menschen mit „Handicaps“ haben. Dazu gab es weitere Infostände mit Materialien zum kommunalen Aktionsplan und zur Aktion Mensch. Mit Kinderschminken und jeder Menge Luftballons war am Samstag auch für die kleinen Besucher gesorgt.

Veranstaltet wurde der Sternmarsch im Rahmen des kommunalen Aktionsplans vom Frauenheim Wengern, der Ev. Stiftung Volmarstein und der Stadt Wetter.

Unfall sorgt für lange Staus

 

Polizei MK | Menden. Ein 83-jähriger Pkw-Fahrer aus Menden befuhr am
gestrigen Mittwoch, 09.05.2018, gegen 15:25 Uhr, den Bräukerweg in
Fahrtrichtung Innenstadt und wollte nach links in die Holzener Straße
abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden,
vorfahrtberechtigten 21-jährigen Kradfahrer aus Iserlohn, der in
Richtung Sümmern unterwegs war. Das Krad prallte gegen die Front des
Pkw und der Kradfahrer wurde gegen die Windschutzscheibe des Pkw
geschleudert. Der Kradfahrer wurde dem Krankenhaus zugeführt, der
Senior blieb unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden (Krad
5.000,- EUR/Pkw 7.000,- EUR). Der Bräukerweg musste bei der Bergung
der Fahrzeuge teilwiese gesperrt werden, die Kreuzung musste
aufwändig gereinigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Kommunikationsspiel „Tabu“ im Mehrgenerationenhaus

Kinderschutzbund
© TV58.de

Am Dienstag, den 15. Mai können Jung und Alt bei dem bekannten Kommunikationsspiel „Tabu“ gemeinsam die Fähigkeit der Begriffserklärung auf den Prüfstand stellen und das Konzentrationsvermögen trainieren. Interessierte eines jeden Alters sind herzlich willkommen.

Wie jeden Dienstag gibt es gegen eine Spende Kaffee, Tee und Kuchen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr.

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern, Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen.

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

Mann droht von Dach zu springen

 

Polizei MK | Schalksmühle. Durch eine Anwohnerin wurde die Polizei
darüber informiert, dass eine männliche Person am gestrigen Abend,
09.05.2018, gegen 20:35 Uhr, auf der Dachkante eines dreistöckigen,
eingerüsteten Mehrfamilienhauses in der Straße Strücken sitze.

Da er familiäre Probleme hatte, wollte er sich augenscheinlich in
die Tiefe stürzen. Durch Zureden seiner Ex- Lebensgefährtin besann
sich der 48 jährige Schalksmühler und kletterte vom Dach. Der
deutlich alkoholisierte Mann wurde mittels eines Rettungswagens dem
Klinikum zugeführt. Die Ermittlungen zur Motivlage dauern an.

System Pflege stößt an seine Grenzen

Diakonie Mark-Ruhr | Hagen. Immer mehr Menschen sind im Alter auf Pflege angewiesen. Doch das System stößt an seine Grenzen, „die Realität hat uns eingeholt“, findet Regina Mehring von der Diakonie Mark-Ruhr deutliche Worte. Sie ist Geschäftsführerin der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr gGmbH und der Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gGmbH und weiß wie kaum jemand anders, vor welchen täglichen Herausforderungen sie und ihre insgesamt 1.574 Mitarbeitenden (540 in der ambulanten Pflege und 1.034 in der stationären Pflege) stehen.

Die Politik hat das Problem zwar erkannt, konnte aber die kritische Personalsituation in der Pflege bisher nicht lösen. Es bedarf einer auskömmliche Finanzierung der Ausbildung. Dazu gehört die angemessene Bezahlung der gut qualifizierten Lehrtätigkeit genauso wie eine für die neue Ausbildung passende Ausstattung der Pflegeschulen“, fasst sie eine Forderung der Diakonie Mark-Ruhr zusammen. „Wir haben viele Jahre vor diese Situation gewarnt. Wir leisten eine sehr gute Arbeit, mittlerweile müssen wir teilweise aber Patienten in der ambulanten Pflege ablehnen, weil wir nicht ausreichend Mitarbeitende haben.“ Und das nicht, weil die Diakonie Mark-Ruhr diese nicht einstellen möchte. „In einzelnen Regionen sind wir oft sehr lange auf der Suche nach zusätzlichen Pflegefachkräften.“ Und das, obwohl die Diakonie Mark-Ruhr attraktive Rahmenbedingungen bieten kann. „Wir haben eine sehr geringe Mitarbeiterfluktuation, wir bieten eine geregelte Arbeitszeit, Fort- und Weiterbildungen, Tariflohn, Sonderzahlungen und eine zusätzliche Altersvorsorge. Auch versuchen wir auf individuelle Bedürfnisse bei der Dienstplangestaltung einzugehen.“ Auch das Arbeitsklima sei gut: „Als Anerkennung für ihre gute Arbeit, haben die Teams unserer Diakoniestationen einen ‚Dankeschön-Bonus‘ erhalten, um gemeinsam etwas zu unternehmen.“

Auch räumt die Diakonie mit der Mär auf, Mitarbeitende seien schlecht bezahlt, „das gilt nicht für uns“, sagt Regina Mehring und nennt folgendes Beispiel: eine erfahrene, examinierte Pflegekraft verdient 3.348,35 Euro im Monat. Dazu kommt eine betriebliche, arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung von rund 170 Euro pro Monat, Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit von durchschnittlich 200 Euro im Monat sowie eine jährliche Sonderzahlung (Weihnachtsgeld). Unterm Strich steht ein jährliches Bruttoeinkommen von rund 47.800 Euro (Vertrag BAT-KF). „Wir sind auf verschiedenen Wegen aktiv – analog und vor allem digital – um neue Mitarbeitende zu gewinnen“, so Regina Mehring.

Jeder von uns hat irgendwann mit Pflege zu tun: als Patient, Bewohner, Angehöriger, aber auch als Mitarbeiter in der Pflege. In den vergangenen Jahren hat sich die Pflege unaufhörlich verändert. Das muss sich allerdings auch in den Rahmenbedingungen wiederfinden, zum Beispiel in Form von Anerkennung von mehr Personal in den Pflegesätzen. Die Mehrkosten müssen durch die Pflegeversicherung kompensiert werden. Die Personalausstattung muss am tatsächlichen Pflegebedarf ausgerichtet werden und nicht an der Beitragssatzstabilität der Pflegeversicherung sowie der Kassenlage der Sozialhilfeträger.“

Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr gGmbH:

  • 18 Diakoniestationen in vier Kirchenkreisen
  • Versorgung von insgesamt 4.093 Patienten
  • Ein Team von 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • 13.500 Kilometer, die unsere Diakoniestationen jeden Tag fahren

Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gGmbH:

  • 1.034 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 1.036 Bewohnerinnen und Bewohnern in den Einrichtungen
  • 39 Gäste in der Kurzzeitpflege

Brennendes Haltestellenhäuschen

 

Feuerwehr HLF
© TV58.de

(lb) Feuerwehr Breckerfeld | Breckerfeld. Am Donnerstagmorgen, um 6:15 Uhr, wurde der Löschzug Breckerfeld und die Löschgruppe Delle zu einem Brand alarmiert. Auf der L 699 brannte die Rückwand eines hölzernen Haltestellenhäuschens, auf Höhe der Zufahrt zum Wasserwerk Roland. Die ehrenamtlichen Kräfte löschten es mit dem Schnellangriff ab und kontrollierten das Wartehäuschen nochmal mit einer Wärmebildkamera. Die Polizei ermittelt die Brandursache. Das Haltestellenhäuschen brannte bereits zum dritten Mal. Der Einsatz endete, mit der Ankunft in den Gerätehäusern, um 7:15 Uhr.

Auszeichnung Technikförderung

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) | Für ihr tatkräftiges und langjähriges Engagement im Bereich der Technikförderung von Kindern und Jugendlichen erhielt die Stadt Wetter (Ruhr) kürzlich eine Auszeichnung aus den Händen von Christoph Brünger, SIHK-Geschäftsführer für Standortpolitik, Existenzgründung und Unternehmensförderung.

Technikförderung Brünger Uphoff
(v.re.) Peter Uphoff (Wirtschaftsförderung Stadt Wetter) nimmt die Auszeichnung aus den Händen von SIHK-Geschäftsführer Christoph Brünger entgegen. Foto: SIHK Hagen

Die Stadt Wetter (Ruhr) ist aktive Partnerin im Verein Technikförderung Südwestfalen, der insbesondere den MINT-Nachwuchs in der Region sichern will. Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung des Vereins konnte nun Peter Uphoff von der städtischen Wirtschaftsförderung als Dank für das Engagement der Stadt eine Plakette entgegen nehmen, mit welcher der Verein seine Mitglieder auszeichnet.

„Indem wir Kinder und Jugendliche für Technik und moderne Technologien interessieren und ihre Talente fördern, investieren wir in unsere eigene Zukunft. Die Auszeichnung nehmen wir als weiteren Ansporn für unser nachhaltiges Engagement in diesem Bereich“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der 2011 gegründete Verein führt Unternehmen, Bildungspartner, Kommunen und Wirtschaftsförderungen zusammen und wird  geschäftsführend von der SIHK betreut. Mit den beiden ZDI-Netzwerken“ technik_mark“ und „Ennepe-Ruhr“ initiiert und koordiniert der Verein zahlreiche Angebote für Schülerinnen und Schüler in den Unternehmen der Region. ZDI bedeutet „Zukunft durch Innovation“ und ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Ergänzt wird das Angebot um ein umfangreiches Verleihsystem für Schulungsmedien zur Förderung der Technikbegeisterung bei Kindern und Jugendlichen sowie die regionale Kampagne „Talente von morgen“. Die beiden Netzwerke steuern ihre Aktivitäten von ihrem Büro bei der Firma Bleistahl in Wengern aus.

Der Verein ist zudem Träger des Technikzentrums Südwestfalen an der Phänomenta in Lüdenscheid. An diesem außerschulischen Lernort arbeiten Schülerinnen und Schüler wie in einem Unternehmen zusammen und lernen technische Zusammenhänge ganz praktisch kennen. Aktuell werden im Technikzentrum fünf Module zu verschiedenen MINT-Themen angeboten –Kunststofftechnik, Gebäudesystemtechnik, Oberflächentechnik, Metalltechnik und künftig auch IT-Technik und 3D-Druck. Sie richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12. Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, zu experimentieren und neue technische Themenfelder kennenzulernen. Weitere Informationen gibt es unter www.technikfoerderung.de und www.talentevonmorgen.de.

Vierte Etappe der Stadtmarketing Wanderung „Schnadegang“

 

Stadtmarketing Wetter (Ruhr) | Der vierte und somit letzte Teil der Wanderung „Schnadegang“ des Stadtmarketing für Wetter e.V. findet am kommenden Samstag, 12. Mai um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist die Ev. Dorfkirche in Wengern.

Auf der letzten Tour dieser Wanderung wird Wanderführer Helmut Schuchardtt die Teilnehmer beginnend in der Dorfmitte Wengerns nach Trienendorf bis zum Bommeraner Wasserturm und zurück über die Elberfelder Straße zur Deipenbecke führen. Von dort geht es auf dem Ruhrtalradweg zurück in Richtung Alt-Wetter, um schließlich am Ausgangspunkt des ersten Teils des Schnadegangs, dem Lidl-Parkplatz, zu enden.

Bitte gutes Schuhwerk tragen und Trinkflasche bitte nicht vergessen!

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Wie viel Grillrauch muss die Nachbarschaft hinnehmen?

Verbraucherzentrale Hagen | Die Vögel zwitschern am Morgen, überall blühen Blumen und die Sonnenstrahlen wärmen – endlich wieder Zeit, im eigenen Garten zu entspannen. Doch in Frühling und Sommer hat auch der Ärger am Gartenzaun Hochsaison. Tobende Kinder, bellende Hunde, zu hohe Hecken: Es gibt jede Menge Punkte, an denen es zu Konflikten kommen kann. Ein immer wiederkehrender Grund für Streit unter Nachbarn: qualmende Grills. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Meine Rechte als Nachbar“ zeigt auf, welche Beeinträchtigungen die Leserinnen und Leser hinnehmen müssen, wogegen sie sich wehren können und wie sie vorgehen sollten, wenn Ärger in der Luft liegt.

Beim Grillen ist zum Beispiel der Umfang entscheidend. Wenn jemand in den Sommermonaten gelegentlich grillt, ist nicht von einer wesentlichen Beeinträchtigung nach dem bürgerlich-rechtlichen Nachbarrecht auszugehen. Im Miet- oder Wohnungseigentumsrecht kann die Nutzung eines Gartengrillgeräts auf dem Balkon jedoch untersagt werden. In Ausnahmefällen kann sogar das öffentliche Immissionsschutzrecht greifen – wenn der Qualm in konzentrierter Form in die Wohn- und Schlafzimmer unbeteiligter Anwohner eindringt und eine erhebliche Belästigung entsteht. Der Ratgeber hilft dabei, in diesen und vielen weiteren Fällen den Überblick zu behalten, und zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie sich Konflikte lösen lassen.

Der Ratgeber hat 224 Seiten und kostet 14,90 Euro, als E-Book 11,99 Euro.

Der Ratgeber ist in der Beratungsstelle Hagen der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) erhältlich.