Gäste aus Indonesien begeisert vom Hagener Wetter

Kristina Hußmann | Ev. Kirchenkreis Hagen | Zu einer kleinen Stippvisite ist jetzt eine Delegation aus Indonesien in Hagen gewesen und hat dort auch Verena Schmidt, der Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hagen, eine Besuch abgestattet.

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Die Delegation aus Indonesien, einige Vertreter der Wehringhauser Paulusgemeinde und Superintendentin Verena Schmidt – Foto: Ev. Kirchenkreis Hagen

Die Vertreterinnen und Vertreter der Simalungung-Kirche in Indonesien, deren Partner auch der Ev. Kirchenkreis ist, sind derzeit auf Deutschland-Reise und in Solingen zu Gast. Bei Ihrem Besuch in Hagen schauten die weitgereisten Gäste auch eine Bethel-Einrichtung an und tauschten sich über die Jugendbewegung im August in Indonesien aus – das Treffen junger Menschen in dem asiatischen Land wird vom Evangelischen Kirchenkreis Hagen organisiert. Begeistert zeigte sich die Gruppe übrigens über das sonnige Wetter: „Fast so schön wie in Indonesien.“

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Gleichstellungs-beauftragte feiert Dienstjubiläum

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) | Am 1. April 1993 begann Ursula Noll ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadtverwaltung Wetter (Ruhr). Bürgermeister Frank Hasenberg gratulierte der städtischen Gleichstellungsbeauftragten nun zum „silbernen“ Dienstjubiläum und dankte ihr „für die stets gute Zusammenarbeit.“

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Bürgermeister Frank Hasenberg und Personalratsvorsitzender Dirk Wienen gratulierten Ursula Noll zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Als einen tragenden Pfeiler ihrer Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte bezeichnet Ursula Noll rückblickend das Landesgleichstellungsgesetz. Das helfe bei der konkreten Umsetzung der Gleichstellung vor Ort enorm.

Und auch für die nächsten Jahre ist die Gleichstellung weiterhin ein Thema, so Noll: „Die Gleichstellung ist keineswegs überflüssig geworden, sie kommt Frauen und Männern gleichermaßen zugute.“

Ursula Noll steht im Rathaus für eine kostenlose und vertrauliche Beratung rund um die Themen der Gleichstellung von Frau und Mann zur Verfügung. (Tel.: 02335 840290, E-Mail: ursula.noll@stadt-wetter.de).

Jobcenter Hagen: „Service-Center erlebt sehr große Nachfrage“

Jobcenter Hagen | Hagen. >>Seit Februar bietet das Jobcenter Hagen zur ersten Klärung von Fragen einen neuen Telefonservice. Das Angebot wird teilweise zu gut angenommen. Eine erste Bilanz:
Bei kurzen Anfragen oder Anliegen brauchen Kundinnen und Kunden des Hagener Jobcenters nicht mehr persönlich in den Dienststellen am Berliner Platz 2, Graf-von-Galen-Ring 18 oder in der Körnerstraße 98-100 vorzusprechen. Seit Februar beteiligt sich das Jobcenter Hagen am regionalen Service-Center, das unter der lokalen Telefonnummer 02331/36758-0 Fragen und Meldungen entgegennimmt. Meist können die Jobcenter-Mitarbeitenden am anderen Ende der Leitung direkt Auskunft geben. Bei komplexen Fragestellungen oder solchen, die einer Entscheidung, zum Beispiel durch den Leistungssachbearbeiter, bedürfen, erfolgt an Werktagen innerhalb von 48 Stunden ein Rückruf durch die zuständige Stelle.
Allerdings erleben die Mitarbeitenden des Service-Centers es vermehrt, dass Kundinnen und Kunden aus Hagen zum selben Sachverhalt mehrfach anrufen. Dies bedeutet für die Beschäftigten sowohl im SC als auch im Jobcenter vor Ort unnötige Mehrarbeit und für alle Beteiligten eine zeitliche Verzögerung. Im Durchschnitt kommen täglich 600 Anrufe aus Hagen im SC an, von denen 550 angenommen werden können. Früher lag das Anrufvolumen bei rund 250 pro Tag. „Wir haben Fälle recherchiert, in denen die selbe Person an einem Tag vier Mal im SC angerufen und nach dem Sachstand ihres Antrags gefragt hat. Natürlich hat er vier Mal die gleiche Antwort bekommen, denn alle Kolleginnen und Kollegen greifen auf die selben Daten zu“, erklärt Michael Bus, Bereichsleiter Querschnitt im Jobcenter und zuständig für die Telefonie.
Die Folge: Vier Mal mussten die SC-Beschäftigten telefonieren, dokumentieren und die Anfrage weiterleiten. In der Zeit konnten sie keine anderen Anrufe annehmen. Desweiteren erhielt auch die zuständige Person in der Sachbearbeitung vier Mal die gleiche Anfrage. „Das kostet Zeit, weil der Sachbearbeiter jede Anfrage einzeln prüfen muss“, weiß Michael Bus. So entstehen vermeidbare Verzögerungen. Michael Bus fasst es zusammen: „Da dies leider kein Einzelfall ist, kommt es zu erheblicher Mehrarbeit für unsere Beschäftigen. Dadurch verzögern sich Bearbeitungen. Da wir unseren Kundinnen und Kunden aber so schnell wie möglich helfen möchten, bitten wir im Interesse aller von Mehrfachanfragen zum selben Sachverhalt abzusehen und bei Rückrufzusagen die 48 Stunden an Werktagen abzuwarten.“<<

 

400 Euro-Spende für Kleiderkammer in Flüchtlingsunterkunft

Diakonie Mark-Ruhr | Hagen. Im Namen des ökumenischen Gemeindezentrums Helfe haben Gesine Kellermann und Karin Born einen Scheck über 400 Euro an das Team der Kleiderkammer in der Flüchtlingsunterkunft am Loxbaum übergeben. Stellvertretend nahm Heike Spielmann von der Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Reinhild Huyeng, Sapria Hajje, Connie Schmidt, Daniela Groß und Monika Dittmar die Spende entgegen.

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Foto:  Diakonie Mark-Ruhr

Die Kleiderkammer ist eine Einrichtung der Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen. Die Spende stammt aus dem Erlös des Adventsbasares des ökumenischen Gemeindezentrums Helfe. „Wir werden das Geld nutzen für die Beschaffung von Bettlaken, die wir selten gespendet bekommen und den Boden der Kellerräume der Kleiderkammer mit wärmedämmenden Matten ausstatten zum Wohl der ehrenamtlich Tätigen sowie der Nutzer und Nutzerinnen,“ sagt Heike Spielmann.

Regelmäßig nutzen 130 Familien sowie 50 alleinstehende Frauen und Männer, die als Flüchtlinge nach Hagen kamen und im Einzugsgebiet Loxbaum wohnen, das Angebot der Kleiderkammer. Sie werden mit gespendeter Kleidung, Schuhen, Bettbezügen und Handtüchern versorgt. Die Ausgabe erfolgt in angemessener Stückzahl und kostenfrei. Die Kleiderkammer ist dienstags von 14 bis 16 Uhr und jeden zweiten und vierten Samstag im Monat von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Kleiderspenden sind weiterhin erwünscht (Kontakt unter 0152/ 59598194).

Der Polizeibericht

Vandalen im Vereinsheim

Hagen (ots) – In der Nacht zu Dienstag haben Vandalen in einem
Vereinsheim an der Seestraße ihr Unwesen getrieben. Vereinsmitglieder
stellten am Morgen gegen 09.00 Uhr den Vorfall fest und alarmierten
die Polizei. Nach ersten Ermittlungen hebelten die Unbekannten die
Eingangstür auf und hielten sich eine Weile im Thekenbereich auf.
Hier entnahmen sie zumindest eine Flasche Schnaps und begaben sich in
den Terrassenbereich, auf einem Tisch hinterließen sie vier Flaschen
Bier einer nicht zum Vereinsheim gehörenden Biersorte. Obendrein
machten sie auf dem Steinboden ein Lagerfeuer, brachen eine Dachlatte
heraus und mit einem Feuerzeug beschädigten sie die Tischplatte.
Weiterführende Hinweise bitte an die 986 2066.

Seniorin bestohlen

Hagen (ots) – Eine 82-Jährige wurde am Dienstag in der Mittagszeit
Opfer eines besonders dreisten Diebstahls. Bei der Anwohnerin aus der
Rembergstraße klingelte es gegen 12.45 Uhr an der Etagentür und ein
Fremder hielt ihr einen Zettel vor, auf dem das Foto eines Kindes und
ein Text zu sehen war. Dazu sagte der Unbekannte, dass er Geld für
eine Operation seiner Tochter sammele und er wolle eine Spende. Als
die 82-Jährige nicht spenden wollte, bestand er darauf, dass sie sich
den Text durchliest. Daraufhin wollte die Geschädigte ihre Brille
holen und der Täter folgte ihr einfach in die Wohnung. Er ging
zielgerichtet ins Schlafzimmer, nahm eine Schmuckschatulle an sich
und trotz energischer Aufforderung, das Kästchen abzustellen, verließ
er damit die Wohnung. Gegenüber der alarmierten Polizei beschrieb die
Frau den Täter als etwa 1,60 Meter große und ungepflegte Erscheinung
im Alter von ca. 45 Jahren. Er hatte kurze schwarze Haare und war
bekleidet mit Jeans und schwarzem T-Shirt. Über den genauen Inhalt
der Schmuckkassette liegen keine Angaben vor, eine erste Fahndung
verlief ohne Erfolg. Hinweise bitte an die 986 2066.

Paar stiehlt über 20 Artikel im Baumarkt

Hagen (ots) – Am Dienstag, 08.05.2018, kam es zu einem Diebstahl
in einem Baumarkt auf der Eckeseyer Straße. Gegen 12:50 Uhr
beobachtete ein Mitarbeiter (31) ein Paar. Dieses entfernte in
mehreren Gängen Sicherheitsetiketten und Verpackungsmaterial von
diversen Artikeln. In den mitgeführten Taschen versuchte das
Gaunerpaar die Ware zu verstecken und unbemerkt aus dem Geschäft zu
entkommen. Der 31-Jährige hinderte sie daran und verständigte die
Polizei. Die Beamten fanden heraus, dass diese Diebe über 20 Artikel
im Wert von insgesamt 135 Euro gesammelt hatten. Die Geschäftsleitung
verhängte ein Hausverbot. Zusätzlich muss das Paar (Frau 44, Mann 56)
mit einer Anzeige rechnen.

Fahrschüler in Hohenlimburg bei Unfall verletzt

Hagen (ots) – Am Dienstagabend befuhr ein Fahrlehrer mit seinem 16
Jahre alten Fahrschüler hintereinander die Iserlohner Straße in
Fahrtrichtung Hohenlimburg. Als die Lichtzeichenanlage in Höhe der
Steltenbergstraße auf „rot“ wechselte, konnte stoppte der Fahrschüler
sein Leichtkraftrad und teilte das über Funk dem vorausfahrenden
Fahrlehrer mit. Der fuhr hinter dem Kreuzungsbereich auf den
Randstreifen und sah noch aus den Augenwinkeln, wie ein Pkw das
Leichtkraftrad rammte. Ein 51 Jahre alter Volkswagen-Fahrer war in
gleicher Richtung unterwegs und bemerkte nach eigenen Angaben die
rote Ampel zu spät. Er prallte mit Wucht ins Heck des Fahrschülers
und der flog zu Boden. Zum Unfallzeitpunkt trug der junge Mann außer
der normalen Motorradschutzkleidung und einem Integralhelm noch eine
Airbag-Weste, die durch den Unfall auslöste. Ein Rettungswagen
brachte in vorsorglich ins Krankenhaus, nach ambulanter Behandlung
konnte er es dank seiner Schutzausrüstung wieder verlassen. Das
Leichtkraftrad war so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden
musste.

Einbruch auf Emst – Tresor in Schule aufgeschnitten

Hagen (ots) – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zu
einem Einbruch in eine Schule in Hagen-Emst. Der Hausmeister (53)
bemerkte während seiner morgendlichen Kontrollroutine, dass mehrere
Türen im Gebäude aufgehebelt wurden. Die Täter durchsuchten offenbar
auch Schränke in mehreren Gebäudeteilen. Nach bisherigen Ermittlungen
schafften sie einen Tresor in das Untergeschoss. Dort schnitten sie
ihn vermutlich mit einem mechanischen Werkzeug auf. Anschließend
konnten die Einbrecher unerkannt entkommen. Was genau die Täter
stehlen konnten, ist noch nicht bekannt. Es entstand ein Sachschaden
von insgesamt über 5.000 Euro. Die Polizei sucht jetzt nach
Hinweisen. Insbesondere sind verdächte Feststellungen zu Fahrzeugen
und unbekannten Personen wichtig. (Hinweise an: 02331 986 2066)

Einbrecher erbeuten Mähroboter

Hagen (ots) – Einbrecher haben in der Nacht zu Dienstag in einem
Baumarkt an der Schwerter Straße drei Mähroboter entwendet. Am
Nachmittag fiel der Diebstahl auf und der Filialleiter erstattete
eine Anzeige. Nach ersten Ermittlungen durchtrennten die Täter einen
Stabmattenzaun und verschafften sich so den Zugang. Im Anschluss
erbeuteten sie gezielt die drei selbstfahrenden Rasenmäher im
Gesamtwert von 3000 Euro. Zeugen, die weiterführende Angaben im
Zusammenhang mit dem Einbruch oder dem Abtransport der Beute gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Fahrradfahrer raubt Handtasche

Hagen (ots) – Am Dienstagmorgen gegen 10.00 Uhr schob eine 30
Jahre alte Frau in Begleitung ihres Partners einen Kinderwagen durch
den Hameckepark und zwischen den Zugängen Fritz-Reuter-Straße und
Hameckestraße näherte sich von hinten ein Fahrradfahrer. Im
Vorbeifahren ergriff der Unbekannte den Schulterriemen ihrer
Handtasche, die sie über der rechten Schulter trug. Der Riemen riss
durch den Ruck und der Räuber entkam mit der Beute auf seinem Rad in
Richtung Hameckstraße. Durch den unerwarteten Vorfall konnte die
30-Jährige nur mühsam das Gleichgewicht halten und zog sich eine
leichte Verletzung zu. Die Geschädigte und ihr Partner erstatteten am
Mittag eine Anzeige in der Innenstadt. Sie beschreiben den Täter als
etwa 18 bis 25 Jahre alten Mann, 1,70 bis 1,80 Meter groß mit kurzen
schwarzen Haaren. Er trug eine graue Jacke mit weißem Rückenmuster
und eine hellgraue lange Hose. Bei seinem Zweirad handelte es sich um
ein schwarz-rotes Mountainbike. Der Räuber erbeutete eine schwarze
Handtasche mit Bargeld, einer Brille und persönlichen Papieren.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Schwelm – Gelöstes Vorderrad löst Kettenreaktion an Unfällen
aus

Schwelm (ots) – Am 08.05.2018, gegen 09.30 Uhr, befuhr ein
75-jähriger Ennepetaler mit einem Pkw VW Touran die Talstraße in
Richtung Wuppertal. In Höhe der Zufahrt Saarstraße geriet das
Fahrzeug ins Schlingern und der linke Vorderreifen löste sich. Er
rollte auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen den entgegenkommenden
Lkw eines 57-jährigen Wuppertalers. Hier prallte der Reifen zurück
auf die andere Fahrbahnseite und stieß gegen den Skoda einer
30-jährigen Schwelmerin. Die Skodafahrerin leitete eine Vollbremsung
ein, woraufhin ein hinter ihr fahrender Pkw Toyota eines 71-jährigen
Wuppertalers nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auffuhr. Bei
dem Unfall zogen sich die Beifahrerinnen aus Skoda und Toyota leichte
Verletzungen zu. Sie wurden beide mit Rettungswagen in ein nahe
gelegenes Krankenhaus gebracht. Warum sich der Reifen von dem Touran
löste, wird nun ermittelt.

Gevelsberg – Aufmerksamer Bankangestellter konnte Trickbetrug
verhindern

Gevelsberg (ots) – In der Zeit vom 07.05.2018, 23.00 Uhr bis
08.05.2018, 11.00 Uhr erhielt ein älterer Hattinger auf der
Teichstraße mehrere Telefonanrufe von einem angeblichen
Polizeibeamten. Der Trickbetrüger teilte ihm mit, dass sein
zuständiges Bankinstitut seine Kontodaten unbefugt an andere Personen
weitergegeben habe. Anschließend forderte er den Senior auf, sein
Bargeld aus Sicherheitsgründen von seinem Konto abzuheben und der
Polizei zur Aufbewahrung zu übergeben. Der Geschädigte begab sich
sofort zu seiner Bank. Der Angestellte wurde misstrauisch, fragte
nach und erfuhr von dem Vorfall. Er klärte seinen Kunden auf und riet
sofort zur Polizeiwache zugehen.

Gevelsberg – Motorrad fährt auf Pkw auf

Gevelsberg (ots) – Am 08.05.2018, gegen 18.30 Uhr, fuhr ein
53-jähriger Hagener mit einem Motorrad auf der Schwelmer Straße in
Richtung Wetter. In Höhe der Schlebuscher Straße bemerkte er einen
vor ihm fahrenden und abbremsenden VW einer 47-jährigen
Sprockhövelerin zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Bei dem
Zusammenstoß kam der Kradfahrer zu Fall und verletzte sich leicht.

Herdecke – Zusammenstoß im Begegnungsverkehr

Herdecke (ots) – Am 08.05.2018, gegen 18.40 Uhr, kam es im
Begegnungsverkehr auf der Straße Am Berge zu einem Zusammenstoß
zwischen zwei Leichtkrafträdern. Im Verkehrsberuhigten Bereich kam es
in der Fahrbahnmitte zu einer Berührung der Fahrzeuge einer
61-jährigen Frau und eines 72- jährigen Mannes aus Herdecke. Beide
stürzten und verletzten sich leicht.

Unfallort gesucht

Letmathe (ots) – Ein 79-jähriger Iserlohner erschien gestern
Mittag auf der Wache Letmathe und erstattete Anzeige wegen
Verkehrsunfallflucht. Seinen Angaben zufolge habe er seinen Ford
Focus am Montag, gegen 16.30 Uhr, auf einem Parkplatz an der
Arndtstraße geparkt. Als er gestern, gegen 10.30 Uhr, zurückkehrte,
stellte er Schäden an der vorderen rechten Fahrzeugseite fest. Das
Außenspiegelgehäuse sowie die Radzierblende waren verschwunden und
nicht mehr auffindbar. Von einem möglichen Verursacher weit und breit
keine Spur. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich
Zweifel, dass der Unfall wie geschildert stattgefunden hat. Daher
wird nun ein Unfallort gesucht, der möglicherweise die Schäden
erklärt. An diesem Ort könnten sich ein silberner rechter
Außenspiegel sowie eine silberne Radzierblende (möglicherweise mit
der Aufschrift „Ford“) befunden haben.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-7106 oder
9199-0 entgegen.

Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person

Jens Herkströter | Feuerwehr Hattingen | Hattingen. Heute Morgen sind um 7:25 Uhr zwei PKW auf der Bredenscheider Straße verunfallt. Der Zusammenstoß ereignete sich in Höhe „Zur goldenen Kuhle“. Beide Fahrzeuge waren jeweils mit einer Person besetzt. Durch die Kollision wurden beide PKW stark beschädigt. Die Fahrerin eines Audi wurde dabei in Ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

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© Jens Herkströter

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte war sie ansprechbar und wurde sofort durch Rettungsdienst und Notarzt im Fahrzeug erstversorgt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen hydraulisches Spreitzgerät vor, um die Fahrertür des PKW zu öffnen bzw. zu entfernen. Anschließend erfolgte eine schonende und patientenorientierte Rettung. Nachdem die Fahrerin aus Ihrem Fahrzeug befreit wurde, transportierte sie ein Rettungswagen in eine Bochumer Klink. Der Fahrer des zweiten PKW wurde vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Während der Rettungsmaßnahmen stellte die Feuerwehr den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Anschließend wurde die Fahrbahn grob gereinigt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Rettungsmaßnahmen sowie die anschließende Unfallaufnahme war die Bredenscheider Straße in beide Richtungen voll gesperrt. Die Feuerwehr Hattingen war mit 30 Kräften 1,5 Stunden im Einsatz. Alarmiert waren die hauptamtlichen Kräfte sowie die Löschzüge Mitte und Oberbredenscheid.

Brand und Explosion in einer Lagerhalle

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Foto: Feuerwehr Bochum

Feuerwehr Bochum |Bochum. Seit 19.31 Uhr ist die Feuerwehr Bochum an der Vierhausstraße in Grumme im Einsatz. Dort ist es zu einem Brand in einer Lagerhalle gekommen. Eine Gasflasche explodierte. Die Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung verhindern, die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings als sehr zeitaufwendig. Verletzt wurde niemand.

Die erste Meldung erreichte die Feuerwehrleitstelle um 19.31 Uhr über die Polizei. Dort hatte ein Anrufer einen Brand auf dem Gelände eines Holzbetriebes an der Vierhausstraße in Grumme gemeldet.

Als das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, stellte sich die Lage jedoch äußerst dramatisch dar: Im vorderen Bereich einer zweigeschossigen Lagerhalle brannte ein Gabelstapler. Durch den Brand war bereits eine Gasflasche explodiert, weitere Flaschen befanden sich in der Halle. Durch die Wucht der Explosion war das Hallentor herausgerissen und auf die Einfahrt geschleudert worden. Die Halle war bereits vollständig verraucht und der Brand hatte bereits in die 2. Hallenetage übergegriffen. Es drohte eine Brandausbreitung auf den Rest der Halle, in der große Mengen Holzpaletten gelagert waren.

Da sich glücklicherweise niemand mehr in der Halle befand, konnten sich die Einsatzkräfte sofort auf einen massiven Löscheinsatz konzentrieren. Drei Strahlrohre auf Vorder- und Rückseite der Halle sowie ein viertes über eine Drehleiter kamen zum Einsatz, um den Brand zu löschen. Durch diesen effektiven Löschangriff konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Bei den Löscharbeiten konnten zwei weitere Gasflaschen aus der Halle gebracht und abgekühlt werden, sodass auch die Gefahr weiterer Explosionen ausgeschlossen werden konnte. Gegen 20.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle und es begannen die aufwendigen Nachlöscharbeiten, für die auch Schaum eingesetzt wurde. Um die Halle vom Rauch zu befreien, mussten großflächig Glasbausteine in der oberen Etage der Hallenwände entfernt werden. Erst dann konnte der Rauch mit Hilfe von sogenannten Hochleistunglüftern aus den Räumen geblasen werden.

Insgesamt 90 Einsatzkräfte aller drei Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheiten Bochum-Mitte, Altenbochum, Querenburg, Höntrop und Eppendorf der Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Vierhausstraße war während der Löscharbeiten komplett zwischen Werner Straße und Bergstraße gesperrt.