Gemeinsamer Grundlehrgang der Feuerwehren Ennepetal und Schwelm

Feuerwehr Schwelm | Schwelm. In dem Zeitraum vom 28. Februar bis 4. Mai 2018 haben 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren Ennepetal und Schwelm den Feuerwehrgrundlehrgang Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert. Ihr Können und erlerntes Wissen stellten sie im Rahmen der Abschlussprüfungen am

BildGAL2018
Foto: Feuerwehr Schwelm

vergangenen Wochenende unter Beweis. 4 Feuerwehrfrauanwärterinnen und 25 männliche Feuerwehrmannanwärter haben innerhalb von 3 Monaten und in über 80 Stunden Unterricht und Praxisausbildung den Grundstein für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gelegt. Jedes Wochenende, freitags von 18:00 bis 21:30 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:30 Uhr wurde Theorie und Praxis vermittelt. Teilweise wurde darüber hinaus sogar zusätzlich mittwochs am Abend von 18:00 bis 21:30 Uhr geübt. Alles ehrenamtlich und freiwillig! Das Unterrichtsspektrum reichte von der Unfallverhütung im Feuerwehrdienst, Grundkenntnisse der Ersten-Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren an der Einsatzstelle über die Vornahme von Löschgeräten, das Absichern von Einsatzstellen, der Vornahme von tragbaren Leitern bis hin zum Löschangriff und der Menschenrettung.

Zum Abschluss stand die Prüfung durch den Prüfungsausschuss auf dem Programm. Hier wurde das, in vielen Stunden erlernte, feuerwehrtechnische Fachwissen in einem schriftlichen und einem praktischen Leistungsnachweis abgefragt. Die Aufgaben wurden von den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Bravour gemeistert. Die Lehrgangsleiter Volker Engelkind, Markus Heil (beide FW Ennepetal) und Stefan Rohde (FW Schwelm) sind davon überzeugt, dass man gerade in der heutigen Zeit, eine tolle und hochmotivierte Mannschaft für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen konnte. „Wir freuen uns einfach, dass es euch gibt und ihr eure Freizeit in den Dienst der Gesellschaft stellt. Das ist nicht selbstverständlich“, so Rohde.

Einen ganz besonderen Dank galt im Anschluss an die Ausbildung natürlich allen Ausbildern, die sich viele Gedanken zur Vorbereitung der Unterrichte und Übungen gemacht haben und letztendlich erheblich zum Erfolg des Grundlehrgangs beigetragen haben. Die schon seit vielen Jahren erstklassige Zusammenarbeit beider Wehren muß an dieser Stelle besonders erwähnt werden. Nur durch diese Zusammenarbeit kann kontinuierlich jährlich die Durchführung der Grundausbildung auf diesem hohen Niveau realisiert werden. Und im nächsten Jahr wartet die nächste Herausforderung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der 2. Teil des Grundlehrgangs mit den Modulen 3 und 4.

Hand in Hand bei gemeinsamen Übungsabenden

IMG_0476
Foto: Feuerwehr Schwelm

Christian Barth & Leonard Diergarten | Schwelm.  Im April 2018 war es wieder soweit: Zum inzwischen vierten Mal in Folge veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Schwelm und Gevelsberg zwei gemeinsame Übungsdienste. Herausgekommen sind dabei viele abwechslungsreiche Aktivitäten für den Feuerwehrnachwuchs der beiden EN-Städte.

Für eine Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 10-14 Jahren, fand der Übungsdienst an der Wache Ost in Gevelsberg statt. Dort konnten sie ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit bei einigen gruppendynamischen Herausforderungen beweisen. So sollte möglichst schnell und fehlerfrei ein fiktiver See überquert, der richtige Weg in einem Labyrinth gefunden und Taktgefühl bei einer Koordinationsübung bewiesen werden. Für die andere Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 14-18 Jahren, wartete eine Woche später am Gerätehaus in Linderhausen in Schwelm eine umfangreiche Einsatzübung, die viel Wert auf Einfallsreichtum und Entscheidungsfindung legte. Es galt von einer Art Promenade aus über den Ausläufer eines Sees zu gelangen um am gegenüberliegenden Ufer zwei verunfallte Personen zu retten. Aus vielen Vorschlägen der Jugendlichen entwickelten sich schnell zwei Optionen. Nach gemeinsamer Beratung mit den Betreuern und der Abwägung von Vor- und Nachteilen konnte schnell angepackt werden. Ähnlich wie die erwach- senen Feuerwehrmitglieder konnten die Jugendlichen auf die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens zurückgreifen und zusammen mit der Schleifkorbtrage eine Seilbahn zur Rettung der beiden verunfallten Personen bauen.

„Für die Jugendlichen ist die gemeinsame Übung immer wieder ein Highlight, ein ganz besonderer Übungsdienst“, stellte Leonard Diergarten fest. Er hebt hervor, dass dabei nicht nur Feuerwehr, sondern auch die Jugendarbeit im Fokus steht: „Die Interaktion mit teils unbekannten Personen in einem bekannten Umfeld hilft den Jugendlichen Hemmschwellen abzubauen. Gruppenaktivitäten fördern zudem die Stärken eines jeden Einzelnen, außerdem wirken sie sich positiv auf Kreativität und Entscheidungsfindung aus.“ Christian Barth ergänzt: „Die Jugendlichen unserer Feuerwehren werden dadurch selbstbewusster. Solche Aktivitäten tragen einige positive Aspekte zu Ihrem Erwachsenwerden bei.“ Auch von den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die gemeinsamen Übungsdienste zu hören.

In der Regel übt jede Jugendfeuerwehr autark für sich. Dies allein erfordert bereits ein hohes Engagement der Betreuer, denn Übungsinhalte wollen geplant, erforderliche Fahrzeuge reserviert und die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Betreuern gesichert sein. Für die beiden Übungsdienste am 16. und 23. April begannen die Vorbereitungen daher bereits im Februar, als sich Betreuer beider Jugendfeuerwehren zur Planung trafen. Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand allerdings bereits im November 2014, als die beiden Übungsleiter, Christian Barth (Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den erfolgreichen gemeinsamen Übungsdiensten sowie diverser gemeinsamer Sporttermine in den letzten drei Jahren, war es daher beschlossene Sache auch in 2018 wieder zusammenzukommen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr und damit zum fünften Mal hintereinander steht außer Frage.

Falls dieser Bericht Ihr Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehren geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-Schwelm.de

Fleißige Hände fürs AllerWeltHaus gesucht

Christa Burghardt | AllerWeltHaus Hagen e.V. | Hagen. Rund um das AllerWeltHaus gibt es viel zu tun. Daher werden engagierte Menschen gesucht, die sich mit ihrem Können ehrenamtlich einbringen wollen. Beispielsweise müssen kleine Blumenbeete gepflegt oder ein paar Terrassensteine für einen behindertengerechten Eingang verlegt werden. Mal schließt eine Tür nicht richtig, mal muss etwas gestrichen werden. Ein anderes Mal ist eine Holzarbeit fällig, oder der Keller soll entrümpelt werden. Da sich bisher zu viele Aufgaben auf zu wenige Schultern verteilt haben, möchte das AllerWeltHaus nun eine Hausteam-Gruppe einrichten, um diese Arbeiten bewältigen zu können. Ob Elektriker, Computerexperte oder Hobbyhandwerker: Sie alle werden gebraucht. Und alle würden durch ihre Mitarbeit helfen, die magere Vereinskasse zu entlasten. Wer Zeit hat, wöchentlich für ein bis drei Stunden oder auf Abruf zur Verfügung zu stehen, ist herzlich willkommen. Ein erstes Treffen ist am Montag, 14. Mai um 17.00 Uhr im AllerWeltHaus, Potthofstraße 22. Interessierte können sich melden unter info@allerwelthaus.org beziehungsweise telefonisch unter 02331/21410. Sollten Firmen dem AllerWeltHaus helfen wollen, so sind diese natürlich ebenfalls sehr willkommen.

„Schlafen – kinderleicht?“ – Thematischer Elternabend im Kinderschutzbund

Kinderschutzbund
© TV58.de

Kinderschutzbund Hagen | Hagen. Wann schläft mein Kind endlich durch? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Dass Babys in den ersten Lebenswochen noch keinen geregelten Schlafrhythmus haben, nachts häufig Hunger verspüren und die Nähe der Eltern brauchen, ist den meisten Eltern bekannt. Wie aber sieht es aus, wenn das Baby schon etwas älter ist und immer noch mehrmals pro Nacht aufwacht? Oder es jeden Abend heftige Schreiattacken hat, nur durch langes Herumtragen einschläft und dann nach ein bis zwei Stunden wieder hellwach und nur schwer zu beruhigen ist? An diesem Elternabend gibt es viele Tipps, die helfen sollen, die Nächte ruhiger zu gestalten.

Der Elternabend findet statt am Donnerstag, 17.Mai  von 19.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes in Hagen, Potthofstraße 20 . Die Teilnahme ist kostenfrei.  Anmeldungen bitte per E-Mail an hilfe@kinderschutzbund-hagen.de  oder auch  telefonisch unter 02331-386089-0.

Spannende Spiele beim Inklusions-Turnier

Foto Turnier
Bei der Siegerehrung bekam jeder Spieler von Uwe Steinebach, Koordinator für den Behindertenfußball in Westfalen (Mitte), eine Urkunde. Foto: ESV

ESV | Wetter (Ruhr). Hochbetrieb auf dem Sportplatz an der Köhlerwaldstraße: Zwölf Fußballteams, bestehend aus  Spielern mit und ohne Behinderung, lieferten sich spannende Spiele auf dem Kleinfeld. Das Turnier, ausgerichtet vom SuS Volmarstein und dem Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein, gehört zu einer Inklusions-Turnierserie des Fußballverbandes Westfalen.

„Wichtig ist das sportliche Miteinander, die Ergebnisse sind zweitrangig“, betonte Uwe Steinebach, Koordinator für den Behindertenfußball beim Fußballverband Westfalen. Daher bekam bei der Siegerehrung auch jeder der gut 80 Fußballer, die in drei Altersklassen angetreten waren, eine Urkunde. Ausdrücklich bedankte sich Steinebach bei den Begleitern und Betreuern der jugendlichen Fußballer für deren ehrenamtliches Engagement, ebenso für den Einsatz der drei Schiedsrichter, die der Fußballkreis Hagen gestellt hatte.

Der Sportverein SuS Volmarstein und der BBW-Freizeitbereich organisieren  seit Jahren gemeinsam Fußball-Turniere. Auch diesmal bekamen sie von den teilnehmenden Teams angesichts eines reibungslosen Ablaufs viel Lob.

Interessante Personalie am Rande des Turniers: Eckhard Kühl, Urgestein des SuS Volmarstein und seit Jahren engagiert für die Integration von BBW-Absolventen in den Verein, ist neuer Inklusionsbeauftragter für den Fußballkreis Hagen, zu dem auch die Wetteraner Vereine gehören.

Die Platzierungen in den drei Altersklassen im Überblick:

Altersklasse über 12 Jahre: 1. SuS Volmarstein, 2. SC Hörstel, SSV Buer.
Altersklasse über 15 Jahre: 1. SSV Buer, 2. SC Hörstelm 3. RW St. Vit,

  1. DJK Datteln, 5. BW Aasee.
    Altersklasse über 18 Jahre: 1. TuS Haltern, 2. SuS Volmarstein I, 3. BW Aasee,
    4. SuS Volmarstein II.

 

Jugendamt Hagen sucht Pflegeeltern

Jugendamt Hagen | Hagen. Es gibt eine Vielzahl von familiären Problemen und Krisensituationen, die dazu führen, dass Kinder aller Altersstufen vorübergehend oder auch langfristig nicht in ihrer eigenen Familie leben können. Für viele Kinder könnten Pflegefamilien deshalb eine echte Chance und gute Alternative sein, wenn in ausreichendem Maße Pflegeeltern zur Verfügung stehen würden.
Deshalb sucht der Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen fortlaufend interessierte Familien, (Ehe-) Paare, Lebenspartner und auch Alleinstehende, welche die persönlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringen. Soziale Einstellung und guter Wille sind ohne Frage wichtig, diese Eigenschaften allein genügen jedoch nicht. Pflegeeltern müssen bereit sein, mit den Eltern des Kindes und dem Jugendamt zusammen zu arbeiten. Sie sollten Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Zeit, Geduld und die auch die Fähigkeit mitbringen, das eigene Verhalten zu überdenken, denn die Kinder kommen häufig aus belasteten Situationen, sind verstört und verunsichert und bedürfen daher einer besonderen Betreuung.
Vor und während des Pflegeverhältnisses werden Pflegefamilien durch die Mitarbeiter/innen des Jugendamtes beraten und begleitet und erhalten eine angemessene finanzielle Unterstützung für das Kind.
Im Rahmen von Schulungen werden Interessenten auf diese Aufgabe in Gruppenarbeit umfassend vorbereitet. Im gemeinsamen Austausch können sie sich mit ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen auseinandersetzen und diese mit den Bedürfnissen von Pflegekindern abgleichen.
Wer sich für die Aufgabe als Pflegefamilie interessiert, sollte sich möglichst bald beim Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen unter den Rufnummer 02331-2074223 oder 2072330 melden und ein erstes Informationsgespräch vereinbaren. Die nächste vorbereitende Schulung soll bei ausreichender Bewerberzahl möglichst noch im Juni, sonst voraussichtlich im September starten.

Ankommen oder umkommen?

Polizei HSK | Hochsauerlandkreis. In diesem Jahr setzt die Kreispolizeibehörde Hochsauerlan

Kradkampoagne-2018
© Polizei HSK

dkreis wieder auf Plakate als Baustein ihrer Präventionsstrategie. Im letzten Jahr hingen die Plakate an beliebten Ausflugszielen von Motorradfahrern. Hier sollen sie auch in diesem Jahr wieder platziert werden. Die Plakate wurden sogar ins niederländische übersetzt. Diese kommen hauptsächlich in den sozialen Medien zum Einsatz. Im Jahr 2017 starben zwei Menschen auf den Straßen des Hochsauerlandkreises und 122 wurden verletzt. Wer die Straße und den Ausflug ins Grüne genießen will, sollte wichtige Dinge auf unseren Straßen beachten. Anspruchsvolle Strecken erfordern eine Menge Konzentration und Aufmerksamkeit. Besonders für unerfahrene Biker lauern hier viele Gefahren. Geschwindigkeiten müssen richtig eingeschätzt werden, denn Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1. Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht. Im laufenden Jahr ist bisher ein Motorradfahrer tödlich verunglückt.

„Danke für Ihr Engagement!“: Stadt Wetter lud zum Arbeitnehmerempfang

SONY DSC
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) | Die Menschen, die in Wetter arbeiten, sind die wichtigste Ressource für prosperierende Unternehmen. Daran erinnerte Bürgermeister Hasenberg beim diesjährigen Arbeitnehmerempfang der Stadt Wetter (Ruhr) anlässlich des Tages der Arbeit.

Bürgermeister Hasenberg begrüßte in den Räumen der Außenstelle der Werkstatt für behinderte Menschen des Frauenheimes Wengern an der Wasserstraße im Schöntal zahlreiche Arbeitnehmervertreter aus Wetteraner Unternehmen, bei denen er sich für das große Engagement für Arbeitnehmerrechte in den heimischen Betrieben bedankte.

SONY DSC
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

„Im Mittelpunkt steht der Mensch: Gerade angesichts unserer Zeit, in der wir einen manchmal fast schwindelerregend schnellen Umbau unserer Arbeitswelt erleben, ist die öffentliche Wertschätzung des Menschen als Arbeitskraft wichtig wie nie“, so Hasenberg in seiner Begrüßung. Ein soziales Arbeitsklima, Wertschätzung der Arbeit, faire und gerechte Bezahlung, Weiterbildung der Mitarbeiter, Teilzeitstellen für junge Eltern, Entwicklung und Nutzung moderner Technologien seien Schritte für die Zukunftssicherung von Unternehmen. Das gelinge immer dann am besten, so Hasenberg, wenn Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter gemeinsam an diesem Weg arbeiten.“

SONY DSC
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

„Wer arbeitet, fühlt sich geschätzt“, so Hasenberg. „Diese Wertschätzung der Menschen muss uns allen – als Verantwortungsträger in Firmen und Unternehmen, bei der Verwaltung in der Kommune, bei Land und Bund sowie in der Politik generell – ein großes Anliegen sein.“

Dass Arbeit zum Leben gehört, zum einen als Grundrecht jedes Einzelnen, zum anderen als Voraussetzung, um an der Gesellschaft und dem öffentlichen Leben teilnehmen zu können, machte der kurze Vortrag von Werkstattleiter Thomas Schiebille klar.

Er führte die Anwesenden durch die neuen Räume der im September letzten Jahres eröffneten Außenstelle. Er beschrieb die Arbeitsmöglichkeiten im Berufsbildungs- und Werkstattbereich und zeigte sich erfreut darüber, wie gut die Nachbarschaft im Schöntal sei: „Wir konnten bereits Kontakte zu einigen Unternehmen knüpfen.“ Und auch bei der anschließenden Gesprächsrunde ergab sich ein weiterer Kontakt.

Der Polizeibericht

Breckerfeld – Kleintransporter prallt gegen Pkw

Breckerfeld (ots) – Am 07.05.2018, gegen 14.50 Uhr, erlitt eine
61-jährige Breckerfelderin nach einem Verkehrsunfall schwere
Verletzungen. Ein 25-jähriger Mann aus Wipperfürth fuhr mit einem
Kleintransporter VW auf der Dellerstraße in Richtung Ennepetal. In
Höhe der Ortschaft Krallenheide kam er aus bisher nicht geklärten
Gründen nach links ab und prallte gegen den entgegenkommenden Pkw BMW
der 61-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge
um die eigene Achse geschleudert. Der BMW schleuderte gegen einen
Leitpfosten und einen Zaun und kam in einen Graben zum Stillstand.
Bei dem Unfall erlitt der Kleintransporter Fahrer leichte
Verletzungen. Die BMW-Fahrerin verletzte sich schwer aber nicht
lebensgefährlich. Sie wurden beide mit Rettungswagen in umliegende
Krankenhäuser gebracht.

Angeblicher Vorwerk-Vertreter in Elsey unterwegs – zwei Betrugsfälle

Hagen (ots) – Am Montag war ein angeblicher Mitarbeiter der Firma
Vorwerk in Elsey unterwegs. Er klingelte zur Mittagszeit bei zwei
Rentnerehepaaren in der Steltenbergstraße und in der Königsberger
Straße. Der Mann gab an, er sei im Auftrag der Firma Vorwerk
unterwegs und kassierte bei den Senioren insgesamt 225 Euro als
Vorauszahlung für Reparaturen an Staubsaugern, die zu einem späteren
Zeitpunkt durchgeführt werden sollten. Der angebliche Vertreter
verschwand und ließ nichts mehr von sich hören. Er hatte sich den
Senioren als A. Benders vorgestellt. Die Firma Vorwerk teilte mit,
dass ein A. Benders dort nicht bekannt sei. Der angebliche Vertreter
kann wie folgt beschrieben werden: Der Mann ist ca. 55 bis 65 Jahre
alt, ca. 180 cm groß und schlank. Er hat hellbraune Haare, ein
schlankes Gesicht und eine auffällige Narbe an der linken Halsseite.
Zur Tatzeit trug der Verdächtige helle Bekleidung. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Unfallflucht – Mann fährt 18-Jährigen über den Fuß

Hagen (ots) – Am Montag, 07.05.2018, kam es zu einem
Verkehrsunfall am Innenstadtring. Gegen 13:20 Uhr ging ein
18-jähriger Hagener über eine Fußgängerampel an der Heinitzstraße.
Sie zeigte für ihn Grünlicht. Als er auf die Straße trat, fuhr ihm
plötzlich ein schwarzer Seat Ibiza über die Füße. Das Auto schrammte
auch den Ellenbogen und das Knie des jungen Mannes. Nach bisherigen
Ermittlungen beugte sich der Fahrer zum Beifahrerfenster, um nach dem
Fußgänger zu sehen. Von der Situation überrascht, behauptete der
Hagener zunächst, dass es ihm gut ginge. Daraufhin setzte der Seat
seine Fahrt fort. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass der
18-Jährige durch den Unfall leicht verletzt wurde und seine Schuhe
gerissen waren. Bei dem Autofahrer handelt es sich um einen zirka
50-60 Jahre alten Mann mit schwarzen Haaren. Seine Beifahrerin trug
schulterlanges Haar. Der Fahrer und Zeugen des Unfalles werden
gebeten, sich unter 02331 986 2066 zu melden.

Nächtlicher Flächenbrand beschäftigt Hattinger Feuerwehr über mehrere Stunden

image-11
Foto: Jens Herkströter

Jens Herkströter | Feuerwehr Hattingen | Hattingen. Am heutigen Dienstagmorgen wurde um 0:16 Uhr ein Flächenbrand „Auf der Knippe“ in Winz Baak an der Stadtgrenze zu Bochum gemeldet.

In einem Waldstück brannten auf rund 200 qm Unterholz und Grünschnitt. Die Flammen waren bereits auf der Anfahrt deutlich erkennbar.

Die Einsatzstelle selbst lag mehrere hundert Meter von Straße entfernt, in einem nur zu Fuß erreichbaren, schwer zugänglichen Waldstück. Die Wasserversorgung wurde über die Löschfahrzeuge sowie einen Unterflurhydranten sichergestellt. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit zwei C-Rohren.

Neben der Hauptwache waren die Löschzüge Mitte und Nord über drei Stunden im Einsatz.

Nachdem die Flammen bekämpft waren, wässerten die Einsatzkräfte den Boden ausgiebig um mögliche Glutnester zu löschen. Abschließend erfolgte die Kontrolle mit einer Wärmebildkamera.

Noch während des laufenden Einsatzes wurde eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür in Welper gemeldet. Hierzu rückte, neben einem Fahrzeug von der Einsatzstelle, auch der Löschzug Oberbredenscheid aus.

In Hagen startet der Kindersprint

 

Laurenz Sports | Coesfeld/Hagen. In den kommenden Wochen testen rund 900 Grundschüler in Hagen beim Kindersprint mithilfe eines besonderen Laufparcours ihre sportliche Leistung. Ob Bewegungsmuffel oder Ass im Sportunterricht – jedes Kind kann beim computergestützten Lauf mindestens einen Erfolg für sich verbuchen.

Nach jedem Durchgang gibt es für die kleinen Sprinter einen Laufzettel. Darauf sind Reaktion, Sprintvermögen, Schnelligkeit beim Richtungswechsel, Pendelvermögen zwischen den Pylonen und die Gesamtzeit vermerkt. „Alle Schüler können beim Lauf mitmachen. Das Besondere an diesem Parcours ist, dass jeder Läufer seine Fortschritte nach jedem Durchgang direkt messen kann. Das begeistert alle Kinder“, erläutert Markus Laurenz von Laurenz Sports. Sowohl die Bestzeit als auch die einzelnen Fähigkeiten lassen sich in jeder Runde verbessern.

Präventionsprojekt ist Teil des Unterrichts

„Wenn wir Kinder frühzeitig motivieren können, aktiv zu sein, legen wir den Grundstein für einen gesunden Lebensstil. Damit möglichst viele Hagener vom Kindersprint profitieren können, gehört das Präventionsprojekt zum Unterricht“, sagt Laurenz.

Ziel ist es, bei den Teilnehmern durch den persönlichen Erfolg die Freude an Bewegung zu wecken. Bei den Qualifikationsläufen in den Schulen haben alle Kinder die Möglichkeit, sich einen Startplatz für das Stadt-Finale 3. Juni in der Enervie Arena zu erlaufen. Beim Finale in Hagener erhält jeder Läufer eine Urkunde. 80 Musterstädter – die zehn besten Mädchen und Jungen aus jeder Jahrgangsstufe – qualifizieren sich für das NRW-Finale. Für die besten drei Mädchen und Jungen jedes Jahrgangs gibt es zudem Medaillen. Die schnellsten Sprinter jeder Stadt treten beim großen NRW-Finale in Gelsenkirchen gegeneinander an.

Die Läufe des Kindersprint werden in Hagen von Intersport Voswinkel und Injoy unterstützt.

Teilnehmende Schulen

Gem. Grundschule Hestert, GGS Gebrüder Grimm, GGS Helfe, GGS Hermann Löns, GGS Kuhlerkamp, GSV Goldbergerschule Franzstraße, GGS Goldbergschule Schulstraße, OGS Grundschule Emst, Vincke-Schule.

Reha-Berater informieren sich übers BBW

Foto Rheha-Berater
Freundlicher Empfang durch das BBW-Leitungsteam: Eine Gruppe von Reha-Beratern der
Arbeitsagenturen aus Ostwestfalen-Lippe hat das Berufsbildungswerk Volmarstein besucht. Foto ESV

ESV | Wetter (Ruhr). Eine Gruppe von Reha-Beratern der Arbeitsagenturen aus Ostwestfalen-Lippe hat das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein besucht. Dabei lernten sie die Einrichtung, in die sie junge Menschen mit Behinderung zur Ausbildung vermitteln, direkt vor Ort kennen. Sie erhielten wichtige Informationen für ihre täglichen Vermittlungsgespräche.

„Der persönliche Kontakt zu den Reha-Beratern ist uns sehr wichtig“, betonten Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten, bei der Begrüßung. Gemeinsam mit ihrem Leitungsteam stellten sie die verschiedenen Bereiche der Einrichtung vor. Das Volmarsteiner BBW ist auf die Ausbildung von jungen Menschen mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung spezialisiert.

Anschaulich informierte der Mediziner Dr. Michael Knobloch über Möglichkeiten der Rehamedizin, um Teilhabechancen junger Menschen mit körperlichen Behinderungen zu erhöhen. Beim Rundgang durch die Ausbildungs- und Wohnbereiche, durch das Werner-Richard Berufskolleg sowie die Freizeit- und Therapiebereiche erhielten die Reha-Berater wichtige Erkenntnisse vom BBW-Alltag. Ihnen wurde deutlich, wie intensiv alle Bereiche gemeinsam daran arbeiten, jungen Menschen mit Behinderung den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

„Die Not ist groß, aber sie muss zerschellen an der Liebe, die noch viel größer ist“ – an diesen Leitspruch des Volmarsteiner Dorfpfarrers Franz Arndt, der als Stiftungs-Gründer gilt, erinnerte Sabine Riddermann gegenüber den Besuchern. „Seiner Arbeit sind wir verpflichtet“, sagte sie mit Blick auf die Haltung der Mitarbeitenden des Volmarsteiner BBW.

Basarteam spendet 500 Euro für Hilfsfonds der Krebsberatung

20180508_Spende KBS
Gisela Reinhardt (Mitte) freute sich über die Spende für den Hilfsfonds,
die Gesine Kellermann (rechts) und Karin Born überreichten. Foto: Diakonie

Diakonie Hagen | Hagen. Bereits zum wiederholten Male hat das Basarteam des ökumenischenGemeindezentrums Helfe einen Teil des alljährlichen Adventsbasar an die Krebsberatungsstelle Hagen der Diakonie Mark-Ruhr gespendet. Um genau zu sein, überreichten Gesine Kellermann und Karin Born die Spende an Einrichtungsleiterin Gisela Reinhardt zweckgebunden für den regionalen Hilfsfond der Krebsbratungsstelle.

Stolze 500 Euro konnten Gesine Kellermann und Karin Born am Dienstagmorgen (8. Mai) überreichen. „Den Hilfsfonds nutzen wir für krebserkrankte Menschen und ihre Angehörigen in akuten Notlagen, beispielsweise um die Zeit bis Anträge genehmigt sind zu überbrücken“, berichtet Gisela Reinhardt. „Oft helfen Betroffenen schon 40 Euro, um ein Wochenende zu überbücken“, macht sie deutlich, wie weitreichend die Auswirkungen einer Krebserkrankung sein können. „Wir unterstützen im Bedarfsfall und nach sorgfältiger Prüfung, wir helfen schnell und unbürokratisch, deswegen sind wir sehr dankbar für die Spende zu Gunsten des Hilfsfonds‘.“

Sachbeschädigung an Porsche und Ford – 2.000 Euro Belohnung!

Bild0004
Foto: Polizei Hagen

Polizei Hagen | Hagen. Bereits am Mittwoch, 02.05.2018, kam es zu einer Sachbeschädigung an zwei Autos in Haspe. Zwischen 07:45 Uhr und 17:45 Uhr schlug der Täter zu. In der Frankstraße kratzte er (oder sie) das Wort „Schlampe“ in die Kofferraumklappe. Im selben Tatzeitraum wurde im Preselweg, ebenfalls Haspe, ein Porsche Carrera verunstaltet. Auch hier ritzte der vermutlich selbe Täter neben diversen Kratzern das Wort „Schlampe“ in die Beifahrertür. Der Schaden beläuft sich auf bis zu 11.000 Euro. Da die Hintergründe der Tat bislang völlig unklar sind und eine heiße Spur ausblieb, hat der Porsche-Halter eine Belohnung ausgesetzt. 2.000 Euro erhält derjenige von ihm, der den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters an seinem Fahrzeug liefert. Die Kriminalpolizei ist in dieser Angelegenheit unter 02331 986 2066 zu erreichen.

GRÜNE lehnen Verkehrsöffnung der Holzmüllerstraße ab

Panzer: Umverteilung von Schadstoffen löst das Problem nicht

© J.P. Leicher
© J.P. Leicher

Bündnis90 / DIE GRÜNEN Hagen | Hagen. >>Die Hagener GRÜNEN wenden sich klar gegen Bestrebungen, die Holzmüllerstraße für den Individualverkehr zu öffnen. Der umweltpolitische Sprecher Hans-Georg Panzer erklärt dazu:

„Die Idee, die Schadstoffbelastung am Märkischen Ring zu mindern, indem man in der Parallelstraße eine der wichtigsten Bustrassen beschneidet, treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus. Dieser Vorschlag geht klar zu Lasten des ÖPNV, des zur Zeit dort privilegierten Radverkehrs und auch zu Lasten der zahlreichen Fußgänger. Die würden nicht nur im Bereich der Kreuzung Rathausstraße/Holzmüller- und Potthoffstraße gefährdet, sondern auch im Zufahrtbereich von der Badstraße aus, wo heute insbesondere viele Schülerinnen und Schüler kreuzen.

Grundsätzlich gilt für uns GRÜNE: Die Schadstoffprobleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass man sie einfach auf mehrere Hot Spots umverteilt. Hagen darf nicht jedem noch so abenteuerlichen Vorschlag zustimmen, um möglichen Fahrverboten entgegen zu wirken. Schon gar nicht auf Kosten des öffentlichen Nahverkehrs, der aus unserer Sicht zentraler Bestandteil der Lösung sein muss.

Darüber hinaus stellen wir einige der Grundannahmen aus der Verwaltungsvorlage in Frage:

Wir meinen, durch die Öffnung der Holzmüllerstraße würde eigentlich nur die Erreichbarkeit des Parkhauses der Rathaus-Galerie von der Rathausstraße auf die Achse Bad-/Holzmüller-/Potthofstraße verlegt. Ob dieses Parkhaus tatsächlich am Tag mit über 6000 Fahrzeugen an- und abgefahren wird, ist für uns fraglich.

Falls das aber wirklich so ist, würde der Kreisverkehr an der Badstraße über seine verkehrliche Kapazität hinaus belastet. Er ist einer der Haupt-Knotenpunkte des ÖPNV. Alle PKW, die in die Holzmüllerstraße wollen, müssten aus Richtung Badstraße Drei Viertel dieses Kreisverkehrs befahren, um dort einzubiegen. Damit würde dann auch der Busverkehr vom und zum Haltepunkt Sparkassenkarree in unzumutbarer Weise ausgebremst. Würde zudem im Zuge einer Öffnung der Holzmüllerstraße die Haltestelle „Rathaus an der Volme“  abgeschafft und verlegt, hätte man im Ergebnis die zentralen Innenstadthaltestellen nicht nur reduziert, sondern auch noch in ihrer Funktion massiv behindert.

Zum Glück formuliert die Vorlage der Verwaltung zunächst nur Prüfaufträge, denen die eigene Skepsis der Fachleute bereits anzumerken ist. Ein Grund für diese planerischen Verrenkungen ist die berechtigte Mahnung der Aufsichtsbehörde an die Stadt Hagen, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung anzugehen. Aber bei allem Verständnis für die Landesauflagen gehört auch zur Wahrheit: Die Stadt ist nicht alleine für diese Situation verantwortlich. Die Automobilkonzerne, die mit betrügerischen Schadstoffangaben die Situation verschärft haben, müssen zur Rechenschaft gezogen und zu wirkungsvollen Hardware-Nachrüstung gezwungen werden. Solange das nicht passiert, ist kaum einzusehen, dass die Kommunen stattdessen zu Maßnahmen genötigt werden, die wie in diesem Fall Infrastrukturen für eine nachhaltige Verkehrswende zerstören, anstatt sie zu fördern.“<<