Hasper Faustkämpfer boxen gegen Rassismus

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Altin Murati, Agron Bala und Yasin El Idrissi freuen sich über ihre Siege (von links)

Fatih Kurukafa | Hagen. Der Dortmunder Boxsport 20/50 veranstaltete das jährliche Wettkampfboxen gegen Rassismus. Die Dortmunder setzen mit der Veranstaltung seit Jahren ein Zeichen gegen Rassismus und verdeutlichen, dass Rassismus auch im Boxsport keinen Platz hat.

Auf dieser Veranstaltung durfte der traditionsverein Box-Sport-Club Haspe in seiner Funktion als Stützpunktverein im Bundesprogramm Integration durch Sport natürlich nicht fehlen. Drei Athleten kamen auf der Veranstaltung zum Einsatz und die hatten es in sich:

Jassin El Idrissi boxte im Mittelgewicht 75kg gegen den Lokalmatador Fardi Brank vom DBS 20/50. Der Hasper El Idrissi dominierte seinen Gegner über drei Runden und setzte die klaren Treffer. Auch der starke Beifall der heimischen Dortmunder Fans konnten den Hasper nicht aus der konzentration bringen. Er siegte überlegen nach Punkten.

Altin Murati musste gegen Garnier Upatcha aus Lünen sein Können beweisen. Der Hasper Murati fing in der ersten Runde bereits an seine Fähigkeit abzurufen und liess seinen Gegner immer wieder in die Ringseile laufen, konnterte dann mit schnellen Händen und gezielten Aufwährtshaken. Er setzte um, was seine mitgereisten Trainer Mahmut Kurukafa, Nedzad Saljic und Rezgar Shamo ihm in der Ringpause zuflüsterten. Auch Altin Murati holte einen Sieg für den BSC Haspe ein.

Als letzter boxte Agron Bala im Schwergewicht 91kg gegen Enes Öz ebenfalls aus Lünen. Nach einer dominanten ersten Runde steigerte Agron Bala in der zweiten Runde nochmal das Tempo. Er konnte seinem stürmischen Gegner immer wieder den Weg abschneiden und ihn in die Ringecke drängen. Dort deckte er den Lünener mit starken Fäusten ein bis er einen Wirklungstreffer erzielte. Der Lünener Enes Öz war sichtbar angeschlagen, so dass der Ringrichter Gnade mit ihm hatte und den Kampf abbrach. Das Hasper Schwergewicht Agron Bala siegte somit erneut vorzeitig durch RSC in der zweiten Runde und bleibt weiterhin wie seine Teamkollegen Murati und El Idrissi ungeschlagen.

Drei Kämpfe, drei Siege lautet die Bilanz für den Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV. beim diesjährigem Westparkboxen gegen Rassismus. Die Arbeit der Trainer tragen Früchte und das Konzept der erfolgreichen Jugendarbeit geht auf. Am 20. Mai kommt dann der Internationale Einsatz für die Hasper Staffel in der russischen Partnerstadt Smolensk.

 

Feuerwehrmann bei Personensuche im Hang schwer verletzt

 

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Feuerwehr Herdecke | Herdecke. Am Freitag gegen 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Herdecke zu einer Personensuche in dem Hang am Koepchenwerk gerufen. Im Verlauf der Suche verletzte sich ein Feuerwehrmann beim
Übersteigen eines Zaunes so schwer an der Hand, dass er zur stationären Behandlung in eine Spezialklinik nach Dortmund eingeliefert werden musste. Eine hilfebedürftige Person wurde nicht gefunden.

Im Verlauf des Vormittages hörte eine Personengruppe Hilferufe aus dem Waldgebiet. Auch anwesende Dachdecker auf dem Koepchenwerk hörten die Rufe. Zunächst wurde anwesende Helfer des DRK nach dem möglichen Opfer gesucht. Im Verlauf des Einsatzes kamen immer mehr Rettungskräfte zusammen, um das äußert schwierige Gelände abzusuchen. Zwischenzeitlich waren neben den drei Löschgruppen der Feuerwehr Herdecke und einem Löschzug der Feuerwehr Dortmund auch ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmbildkamera im Einsatz, da insbesondere der steile Hang sowie der dichte Bewuchs zwischen Kraftwerksgebäude und Speicherbecken die Suche am Boden erschwerten. Das DRK unterstützte ebenfalls den Einsatz.

Nachdem gegen 18:15 Uhr auch mithilfe des Hubschraubers noch keine
Person gefunden war und schon seit langem keine Hilferufe mehr zu
hören waren, wurde die Suche abgebrochen. Der verletzte Feuerwehrmann
ist im Krankenhaus weiterhin auf dem Wege der Genesung und wird
vermutlich keine bleibenden Schäden zurückbehalten.

Zwei Hubschrauber nach Motorrad-Unfall im Einsatz

CIMG4109Feuerwehr Ennepetal | Ennepetal. Am Sonntag, um 13:56 Uhr, wurde die Feuerwehr Ennepetal zur Landungsabsicherung eines Rettungshubschraubers, zur B483 alarmiert. Dort ereignete sich ein Motoradunfall mit Sozius. Der zunächst allein alarmierte Rettungsdienst, stellte bei eintreffen fest, dass die schwere der Verletzungen eine Versorgung in einer Spezialklinik erforderte. Aufgrund dessen forderte dieser zwei Rettungshubschrauber an, um die beiden Patienten schnellstmöglich den Kliniken zuführen zu können. Die Feuerwehr sicherte die Landung und sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei die Straße ab. Der Rettungsdienst wurde bei der Versorgung der Patienten unterstützt, sowie die Zuordnung der Patienten in die Kliniken organisiert. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Ennepetal, ein Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwehr Schwelm, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungshubschrauber, sowie Fahrzeuge der Polizei.