Sparkassenstiftung unterstützt Geschichtsfreunde e. V. mit € 15.000,00

Ausstellungsprojekt „Hagen in der Mittel- und Jungsteinzeit“

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Foto: Sparkasse HagenHerdecke

Sparkasse HagenHerdecke | Hagen. Bei den Stichworten „Klimawandel“ und „Migration“ denkt man  vermutlich nicht direkt an die Steinzeit. Dass diese Aspekte aber schon vor rund 9.600 Jahren sogar in und um Hagen aktuell waren, wird ab 2019 eine neue Ausstellung im Museum Wasserschloss Werdringen zeigen. Die auch international sehr bedeutsamen Fundstücke der Ausgrabungen vor bzw. in der Holthauser Blätterhöhle werden anschaulich und spannend dargestellt.

„Die Sparkassenstiftung für Hagen begleitet dieses Projekt sehr gerne, da insbesondere die Geschichtsvermittlung für junge Menschen im Fokus steht.“, so Wolfgang Röspel, Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums. Und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke, ergänzt: „Die Fundstücke an sich, aber auch die Art und Weise der Darstellung werden
große Beachtung finden.“

Der noch sehr junge Verein Geschichtsfreunde Hagen e. V., gegründet erst im Herbst 2017, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lust auf Geschichte zu wecken. Auch daher soll gleich mit dem ersten großen Projekt eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Um dies aber der Bedeutung angemessen und insbesondere für junge Menschen attraktiv gestalten zu können, sind erhebliche personelle, aber auch finanzielle Anstrengungen notwendig. Wolfgang Röspel als Vorsitzender des StiftungsKuratoriums und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke, übergaben am Donnerstag die Förderung an Dr. Hubert Köhler, vom Vorstand der Geschichtsfreunde.

AWO Hagen: „VORHALLER WOHNZIMMER weithin sichtbar“

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(v.l.n.r.): Karin Boas, Antje Redlich, Björn Nonnweiler, Peter Siewert, Andre Kunze | Foto: Sven Söhnchen

Sven Söhnchen | Hagen. Seit dem Herbst 2017 betreibt die Hagener Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Stadtteilhaus das VORHALLER WOHNZIMMER. Das ehemalige Cafe macht durch ein besonderes Ambiente auf sich aufmerksam und gewinnt im Stadtteil immer mehr Zuspruch. Werktags kann man ab 9 Uhr in den Räumlichkeiten verweilen, in Büchern schmökern, Nachbarn und Freunde treffen oder auch in Ruhe ein Getränk genießen.

Zur anstehenden Sommersaison werden derzeit AWO-intern Sitzgelegenheiten für die geräumige Terrasse erstellt und am Außengeländer wurde der Schriftzug angebracht, der die nachbarschaftliche Einrichtung im Stadtteilhaus bewirbt.

Zur Präsentation des Werbebanners traf sich das Team vom Vorhaller Wohnzimmer kürzlich mit dem Grafiker Björn Nonnweiler in der dritten Etage des Stadtteilhauses. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Evangelische Jugend bietet Stellen für BFDler

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Foto: Privat Bildquelle: Ev. Kirchenkreis Hagen

Kristina Hußmann | Ev. Kirchenkreis Hagen | Die Evangelische Jugend im Evangelischen Kirchenkreis Hagen bietet ab Ende August wieder 25 Jahresstellen im Rahmen des Bundesfreilligendienstes (BFD) an. „Junge Menschen haben bei uns die Möglichkeit, in Schulen, Jugendzentren und Kindergärten praktisch mitzuarbeiten und so einen guten Eindruck von den Aufgaben und Anforderungen in diesem Bereichen zu bekommen“, erklärt Patrick Rösener, Referent für den Freiwilligendienst bei der Evangelischen Jugend. Für ihren Einsatz erhalten die BFDler 400 Euro monatlich und 27 Urlaubstage in diesem Jahr, das zugleich als gelenktes Praktikum gilt. Bewerben können sich junge Menschen jeder Konfession und Religion.

Neben der praktischen Arbeit zum Beispiel im Bereich des Offenen Ganztags und zur Unterstützung der Lehrkräfte im Schulunterricht werden die Teilnehmer persönlich begleitet. „In regelmäßigen Reflexionsrunden außerhalb der Einsatzstelle sprechen wir über die Arbeit und die Erfahrungen“, so Patrick Rösener. Außerdem werden in fünf Seminaren, die jeweils eine Woche dauern, Fach- und Wahlthemen besprochen und erarbeitet. Weiter bietet die Evangelische Jugend ihren BFDlern durch Vorträge verschiedener Referenten weitere Möglichkeiten der Berufsorientierung und darüber hinaus auch Schnuppertage in anderen Einrichtungen wie zum Beispiel der Waldorfschule an. „Da es immer ein Team von rund 25 BFDlern in einem Jahrgang gibt, entstehen über die Arbeit hinaus immer auch Freundschaften und gute Kontakte“, erklärt Patrick Rösener, warum sich der Einsatz nicht nur zur beruflichen Orientierung lohnt.

Das BFD-Jahr bei der Evangelischen Jugend startet am 27. August 2018. Interessierte junge Menschen können ihre Bewerbungen mit Lebenslauf und kurzem Anschreiben ab sofort direkt per Post oder E-Mail an Patrick Rösener schicken: Evangelische Jugend, Referat Kinder und Schule, Patrick Rösener, Dödterstraße 10, 58097 Hagen; patrick-roesener@ev-jugend-hagen.de.

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„Da es immer ein Team von rund 25 BFDlern in einem Jahrgang gibt, entstehen über die Arbeit hinaus immer auch Freundschaften und gute Kontakte“, erklärt Patrick Rösener, warum sich der Einsatz nicht nur zur beruflichen Orientierung lohnt (Foto: privat).

Delegation aus dem Kreis Soest informierte sich über Barrierefreiheit

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Verschiedene Hilfsmittel präsentierte FTB-Mitarbeiter Rainer Zott (li.) den Besuchern aus dem Kreis Soest, darunter Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff (re.). Foto: ESV

ESV | Wetter (Ruhr) | Als Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff kürzlich das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) in Grundschöttel besuchte, fragte ihn FTB-Wohnberater Rainer Zott schelmisch: „Woran erkennen Sie im Kurpark von Bad Sassendorf Reha-Gäste, die in der Klinik Volmarstein operiert worden sind?“ Als der Bürgermeister keine Antwort wusste, half ihm Rainer Zott schmunzelnd nach: „Die Leute aus Volmarstein benötigen nur eine Gehhilfe und gehen vom ersten Tag an zum Tanzen!“

Der Bürgermeister aus dem bekannten Kurort gehörte zu einer rund 30-köpfigen Delegation aus dem Kreis Soest, die sich im Forschungsinstitut der Evangelischen Stiftung Volmarstein umfassend über Themen wie „Barrierefreiheit“ und „Inklusion“ informierte. Dazu gehörten auch die stellvertretende Soester Bürgermeisterin Christiane Mackensen und Daniela Heimann, Büroleiterin des Behindertenbeauftragten für den Kreis Soest.

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Einen Lifter, um pflegebedürftige Menschen ohne Kraftaufwand von Raum zu Raum zu befördern, präsentierte FTB-Wohnberater Hans-Werner Geburek. Foto ESV

Axel Fiedler, Inklusions- und Senioren-Beauftragter der Stadt Wetter, stellte den Aktionsplan der Stadt vor. Darin werden Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschrieben. Die FTB-Mitarbeiter Rainer Zott und Hans-Werner Geburek führten durch die Hilfsmittel-Ausstellung und die alters- bzw. behindertengerechte Demonstrations-Wohnung. Dabei probierten die Besucher Alltagshilfen wie z.B. eine Aufstehhilfe selbst aus. FTB-Mitarbeiterin Daria Frank stellte die Agentur Barrierefrei vor, die das FTB betreibt. Die Agentur berät NRW-weit Kommunen, Verbände und Institutionen zu allen Fragen der Barrierefreiheit. Am Ende hatte sich der Wissenstransfer von Wetter nach Soest gelohnt: „Wir haben viele interessante Dinge für unsere Arbeit vor Ort mitgenommen“, so das Fazit der Besucher.

Pflegeschule EBIZ am Ev. Krankenhaus Haspe begrüßte den neuen Kurs

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Foto: ESV

Hagen-Haspe. An der Pflegeschule EBIZ (Ev. Bildungszentrum) am Mops wurden die neuen Auszubildenden begrüßt. So unterschiedlich die soziokulturellen Hintergründe der Neuen sein mögen, in denen sie verwurzelt sind, so sehr verbindet die 19 werdenden Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen ihre gemeinsame Berufung, in die sie neue Wurzeln schlagen. Der Begrüßungsgottesdienst, organsiert und ausgerichtet von der Parallelklasse, richtete den Blick auf das Thema „Wurzeln“. Denn unter den neuen Auszubildenden sind drei Teilnehmer aus dem Kamerun/Afrika, eine Teilnehmerin aus Simbabwe/Afrika, ein Teilnehmer aus Afghanistan und eine Russin. Sie haben ihre Heimat verlassen, um am EBIZ (Ev. Bildungszentrum) in Hagen-Haspe eine hochwertige Ausbildung zu absolvieren und zukünftig im Verbund zu arbeiten. Der emotionsstarke Gottesdienst, in dem Pfarrerin Susanne Haensel in ihrer Andacht die vielen Wurzel-Gleichnisse in der Bibel darstellte, endete mit der großen Geste, indem sich die Abzubis gegenseitig segneten. Schon bald nach dem ersten Theorieblock, in dem die „Wurzeln langsam gedeihen“, folgt der Einsatz auf den Stationen.

Nach dem Gottesdienst stellten die Praxisanleiter die Wirkungsfelder der Einrichtungen in einem „Markt der Möglichkeiten“ den neuen Azubis vor. Pflegetechnik zum Anfassen. Abgerundet wurde dieser Event mit dem schon traditionell „verwurzelten“ Pommeswagen. | Quelle ESV

 

Agentur für Arbeit: „Qualifizierung bei Hawker GmbH hat schon die ersten Erfolge“

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Foto: Agentur für Arbeit Hagen

Hagen | Teilnehmer erhalten ihre Zertifikate und sichern ihren Arbeitsplatz Zwölf Teilnehmer einer Teilqualifizierung für Maschinenanlagenführer, Beschäftigte der Hawker GmbH in Hagen, konnten gestern ihre Zertifikate in Empfang nehmen.

Sie sind die ersten erfolgreichen Arbeitnehmer, die beim Bildungsträger SBH West theoretisch geschult wurden und sich im anschließenden Praktikum bewährt haben. Dadurch ist ihre Qualifikation gesteigert worden. Ihr Arbeitsplatz ist nunmehr nicht nur besser, sondern auch sicherer.

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“  (WeGebAU) ist der etwas sperrige Name des Programms, mit dem die Agentur für Arbeit die Qualifizierung von Beschäftigten in den Unternehmen erhöhen kann: „Qualifizierte Fachkräfte sind die Basis jeden Unternehmenserfolgs. Sie sichern die Wettbewerbsfähigkeit und gewährleisten eine hohe Qualität der Arbeitsergebnisse. Sie sind für die Weiterentwicklung des Unternehmens unerlässlich, sind motiviert und setzen sich engagiert für die Ziele ihres Unternehmens ein.

Von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben alle etwas“, so Marcus Weichert, Chef der Agentur für Arbeit Hagen, anlässlich einer kleinen Feierstunde bei der Hawker GmbH. „Das hier laufende Projekt ist nicht nur von seiner Größe her beispielhaft. Nicht vergessen werden soll auch die Tatsache, dass bis jetzt schon acht zusätzliche Kräfte eingestellt worden sind, die während der qualifizierungsbedingten Abwesenheit der Mitarbeiter deren Aufgaben übernehmen.“

„In unserem Unternehmen wird die Batterieproduktion technisch umgestellt. Dafür wird das gesamte Produktionsverfahren verändert und die Anlagen erneuert. Damit müssen 190 unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihr Fachwissen erweitern. Die erforderlichen Fortbildungen erfolgen in Kleingruppen seit Februar beim Bildungsträger SBH über Teilqualifikationen in verschiedenen Bereichen mit anschließendem Praktikum. Das ganze Projekt wird bis 2019 laufen. Die Zusammenarbeit ist reibungslos und kann nur empfohlen werden“, betont Hawker-Geschäftsführer Magnus Becker.

Peter Frese, Fachbereichsleiter der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), überreichte den Teilnehmern ihre Zertifikate. Die Hawker GmbH, seit 130 Jahren am Standort Hagen, gehört zum EnersysKonzern, dem Weltmarktführer für Industriebatterien. Das Unternehmen produziert und liefert komplette Energie- und Servicelösungen für alle Anwendungsbereiche (Traktion, Notstromversorgung, Sonderbatterien). Das Angebot beinhaltet neben der kompletten Technik für Industriebatterien und Ladestationen auch die Schulung des Servicepersonals. Das europaweite Verkaufs- und Service-Netzwerk ist darauf ausgerichtet, effektive Systemlösungen und fundierte Betreuung und Beratung zu bieten. Konzernweit werden über 9000 Mitarbeiter beschäftigt, an den insgesamt zwei Standorten in Deutschland sind es mehr als 500, davon 370 allein in Hagen-Wehringhausen.

Hawker nutzt bei der Fachkräftegewinnung und in Qualifizierungsfragen seit Jahren das Dienstleistungsangebot des gemeinsamen Arbeitgeber-Services (AG-S) der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Hagen. Unternehmen aus der Region, die dies ebenfalls kostenlos nutzen möchten, erreichen den AG-S kostenlos unter Telefon 0800 4 5555 20 oder Fax 0 2331 202 548 sowie per E-Mail an Hagen.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de.

Verantwortlich für Text und Inhalt: Ulrich Brauer | Agentur für Arbeit

Produktrückruf „Salzstein 2er Set“

 

Produktrückruf "Salzstein 2er Set"Karpati Handels-GmbH | Das Unternehmen Karpati ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt „Salzstein 2er Set“ freiwillig zurück. Das Produkt wurde seit dem 23.04.2018 in den Filialen von ALDI Nord und ALDI SÜD verkauft.

Da es sich bei dem Salzstein um ein Naturprodukt handelt, können Luft- oder Wassereinschlüsse auftreten. Es kann daher nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass der Salzstein unter bestimmten thermischen Bedingungen in Einzelfällen zerspringt. Zum Schutz der Verbraucher wird das Produkt vorsorglich zurückgerufen.

Kunden, die die Salzsteine bei ALDI gekauft haben, können diese selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons in allen Filialen zurückgeben. Der Verkaufspreis wird vollständig erstattet.

Für Rückfragen hat Karpati eine kostenfreie Hotline eingerichtet, die unter folgender Telefonnummer erreichbar ist: 00800 1200 1100 (Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr). | Verantwortlich für Text und Inhalt: Karpati Handels-GmbH

Cuxhavener Appell zur Bildung eines Altschuldenfonds: „Drittelung bei Übernahme der Kommunalschulden“

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Foto: Stadt Cuxhaven

Hagen | Cuxhaven | Stadt Hagen | Die Oberbürgermeister und Finanzchefs des bundesweit agierenden und parteiübergreifenden Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, dem auch die Stadt Hagen angehört, beschlossen als Ergebnis ihrer heutigen Beratungen in Cuxhaven einen dringenden Appell an Bundes- und Landespolitiker „zeitnah und zukunftsgerichtet für eine solidarische kommunale Entschuldung, bei der der Bund, die betroffenen Länder und die finanz-schwachen Städte und Gemeinden jeweils ein Drittel der Last tragen sollen“.

Das ist eine Frage der Gerechtigkeit, so die Konferenz, an der auch Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann teilnehmen.

Weiter heißt es in dem Appell: „Die Notlage der finanzschwachen Kommunen ist in der Hauptsache eine Folge von Gesetzen vor allem im Sozialbereich zu Lasten der Kommunen. Weil daran alle gesetzgeberischen Ebenen beteiligt waren, verlangt das mehr als neun Millionen Einwohner aus 71 Städten und acht Bundesländern vertretende Bündnis zeitnah einen solidarischen Entschuldungsfonds, kombiniert mit einer strukturellen Entlastung der kommunalen Haushalte bei den Lasten der Sozialen Sicherung. Bevor der konjunkturelle Rückenwind nachlässt und die Zinssätze ansteigen, ist jetzt der Zeitpunkt günstig, die nachhaltige Lösung des Altschuldenproblems auf den Weg zu bringen und damit Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

Dieser Cuxhavener Appell richtet sich konkret an die Fraktionen des Deutschen Bundestages, die Bundesregierung und den Bundesrat. Das Bündnis setzt dabei auch große Hoffnungen in die Mitglieder der in Berlin zu bildenden Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebens-verhältnisse. Sie war ihm vor der Bundestagswahl von allen im Bundestag vertretenen Parteien verbindlich zugesagt worden. In diesem Gremium wollen die Vertreter des Bündnisses aktiv mitarbeiten.“ | Quelle: Stadt Hagen

Sonntag: Mehrere Versammlungen in Essen – Volle Züge – Polizei im Einsatz

Bundespolizei im Einsatz am Bahnhof Essen-Steele – Mit vollen Zügen und Bahnhöfen ist zu rechnen

 

© TV58.de
© TV58.de

Bundespolizei | Essen | >>Anlässlich mehrerer Versammlungen am kommenden Sonntag (06. Mai) in Steele, wird die Bundespolizei im Einsatz sein.

Um eine friedliche An- und Abreise der Versammlungsteilnehmer, aber auch unbeteiligter Reisender zu gewährleisten, wird die Bundespolizei bereits ab den frühen Morgenstunden im Großraum Essen im Einsatz sein.

Dabei liegt der Fokus der Bundespolizei unter anderem auf dem Bahnhof Essen-Steele. Gerade in der An- und Abreisephase zu den Versammlungen (Zeitraum: 10:00 bis 19:00 Uhr) kann es zu kurzfristigen Sperrungen an den Eingängen zum Bahnhof kommen. Zudem ist mit vollen Zügen zu rechnen.

Am Donnerstag, Freitag und Samstag hat die Essener Polizei ein Bürgertelefon unter der Nummer 0201/829-1055 freigeschaltet. In der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr beantworten Beamte Fragen der Bürger. Aucham Sonntag ist diese Hotline ab 10 Uhr bis zum Einsatzende besetzt.<<

 

38-Jährige greift Bundespolizisten mit Messer an – Unbeteiligte filmen

 

Bundespolizei ICEBundespolizei | Bochum | Während einer Identitätsfeststellung im Bochumer Hauptbahnhof wurde heute Morgen ein Bundespolizist mit einem Messer angegriffen. Unbeteiligte filmten die Maßnahmen der Bundespolizisten und solidarisierten sich gegen diese.

Gegen 10:45 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Zug im Bochumer Hauptbahnhof gerufen. Bahnmitarbeiter benötigten Unterstützung. Eine 38-jährige Frau aus Marsberg hatte einen Zug ohne Fahrausweis genutzt. Deshalb sollten am Bahnsteig die Personalien der Frau durch Bundespolizisten festgestellt werden.

Die Frau weigerte sich jedoch lautstark und gestikulierend und
machte dadurch andere Personen auf sich aufmerksam. Daraufhin
solidarisierten sich Unbeteiligte mit der Frau, störten die Maßnahmen
der Bundespolizisten und filmten diese mit ihren Smartphones.

Da eine Sachverhaltsklärung auf Grund der Solidarisierung an Ort
und Stelle nicht mehr möglich war, sollte die 38-Jährige, die in
Begleitung von drei Kleinkindern war, zur Wache geführt werden.
Hiergegen weigerte sich die Frau jedoch und ließ sich mehrfach auf
den Boden fallen.

Sie wurde daraufhin an den Armen ergriffen. Im Bereich eines
Imbisses im Hauptbahnhof ergriff die Marsbergerin aus der Auslage ein
Metallmesser und machte eine Stichbewegung in Richtung eines
Bundespolizisten. Dieser stoppte die Frau durch einen Schlag auf den
Unterarm, wodurch diese das Messer fallen ließ.

Ein Zeuge konnte schließlich beruhigend auf die Nigerianerin
einwirken, so dass sie ohne weitere Zwischenfälle zur Wache gebracht
werden konnte. Die drei Kinder der Frau wurden während ihres
Aufenthaltes dort durch Mitarbeiter der Bahnhofsmission betreut.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft konnte die
Frau die Wache später wieder verlassen. Durch den Vorfall wurde ein
Beamter an der Hand verletzt.

Gegen die 38-Jährige aus Marsberg wurde ein Strafverfahren wegen
Beförderungserschleichung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
eingeleitet.

Der Polizeibericht

Professionelle Parfumdiebe festgenommen

Hagen (ots) – Ein Ladendetektiv stoppte am Donnerstagnachmittag
die Serie von zwei jungen Frauen, die in einem Geschäft in der
Fußgängerzone 18 Packungen Parfüm in ihre Taschen gesteckt hatten und
ohne zu bezahlen nach draußen gingen. Vor der Parfümerie sprach der
Zeuge die beiden Verdächtigen an, nahm sie mit ins Büro und zog die
Polizei hinzu. Sie hatten Waren im Wert von 1730 Euro eingesteckt und
der Detektiv gab gegenüber der alarmierten Polizei an, dass die
beiden 24 und 29 Jahre alten Frauen bei zwei Taten im April und März
bereits für jeweils über 2000 Euro Parfüm entwendet hätten, damals
jedoch entkommen konnten. Die Verdächtigen haben keinen festen
Wohnsitz in der Bundesrepublik, sie schwiegen zu den Vorwürfen und
nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgten die Festnahmen
der augenscheinlich professionell vorgehenden Frauen. Sie kamen in
das Polizeigewahrsam, die Kripo hat die weiteren Maßnahmen
übernommen.

Pkw mit schwarzer Farbe besprüht

Hagen (ots) – Vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag
besprühten Unbekannte in der Jägerstraße einen geparkten Fiat. Der
Halter bemerkte den Schaden gegen erst am Donnerstagnachmittag und
erstattete eine Anzeige. Erst auf den zweiten Blick lassen sie die
Schmierereien erkennen, da der Wagen ebenfalls schwarz lackiert ist.
Die matte Sprühfarbe befindet sich auf dem Dach, den Kotflügeln, dem
Kühlergrill, der Heckklappe und der hinteren Stoßstange. Hinweise im
Zusammenhang mit der Sachbeschädigung bitte an die 986 2066.

Auffahrunfall mit einem Leichtverletzten

Hagen (ots) – Bei einem Auffahrunfall in der Heinitzstraße
verletzte sich am Donnerstagmorgen ein Autofahrer leicht. Gegen 06.25
Uhr bemerkte eine 44 Jahre alte Volkswagen-Fahrerin zu spät, dass vor
ihr ein 41-jähriger Mann, ebenfalls in einem VW unterwegs,
verkehrsbedingt anhalten musste. Sie prallte ins Heck des Vordermanns
und der 41-Jährige zog sich leichte Blessuren zu. Nach der
Unfallaufnahme wollte er selbständig einen Arzt aufsuchen. An den
beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von ca.
5000 Euro.

Dieb mit roter Weste entwendet zwei Akkuschrauber

Hagen (ots) – Am Donnerstag führte ein 23-jähriger Zeuge
Bauarbeiten in einem Ladenlokal auf der Freiheitstraße durch. Als er
gegen 11.47 Uhr das Geschäft kurz verließ, betrat ein Mann die
Baustelle. Der Mann griff zwei Akkuschrauber der Marke Makita und
Gesamtwert von 520 Euro und flüchtete in unbekannte Richtung. Der
Dieb ist ca. 160 bis 170 cm groß. Zur Tatzeit war er mit einer Jeans
und einer roten Weste, die auf der Rückseite mit einem Logo versehen
ist, bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Radfahrerin in Hohenlimburg leicht verletzt

Hagen (ots) – Direkt vor der Polizeiwache Hohenlimburg ereignete
sich am Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall mit einer leicht
verletzten Radfahrerin. Gegen 14.40 Uhr wollte eine 58 Jahre alte
Hyundai-Fahrerin den öffentlichen Parkplatz verlassen und in die
Freiheitstraße einfahren. Dabei bemerkte sie zu spät die 41-jährige
Radfahrerin, die auf dem Gehweg in Richtung Fußgängerzone unterwegs
war. Die Frau kam zu Fall und geriet mit einem Fuß unter den rechten
Vorderreifen des Pkws. Dadurch trug sie eine Verletzung davon, die
sie nach der Unfallaufnahme medizinisch versorgen lassen wollte.

Streifenwagen stoppen Drogenfahrt

Hagen (ots) – Gegen 19.00 Uhr meldeten Zeugen am Donnerstag einen
verdächtigen Pkw aus dem Bereich der B54 zwischen Priorei und Dahl,
ein 37 Jahre alter Mann sollte dort mit einem Opel unter dem Einfluss
von Betäubungsmitteln unterwegs sein. In Dahl traf ein Streifenwagen
auf das Fahrzeug, die Polizisten gaben deutliche Anhaltezeichen, aber
der Fahrer flüchtete zunächst in die Ribbertstraße. In den
umliegenden Straßen stoppte der augenscheinlich verwirrte Mann
mehrfach und wenn die eingesetzten Beamten an seinen Wagen
herantraten, setzte er unter starkem Beschleunigen insgesamt dreimal
seine Fahrt fort. Erst durch den Einsatz zwei weiterer Streifenwagen
gelang es, ihn im Markland so festzusetzen, dass ihn die Polizisten
trotz Gegenwehr aus dem Pkw herausziehen konnten. Aufgrund seiner
psychischen Auffälligkeit zogen die Beamten einen Rettungswagen für
den Transport des Mannes in ein Krankenhaus zu. Nach der Entnahme
einer Blutprobe und der Sicherstellung seines Führerscheins erfolgte
in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt die Zwangseinweisung in die
geschlossene Abteilung des Hospitals.

VW Multivan an einen anderen Ort gebracht und durchsucht

Hagen (ots) – Heute (Freitag) bemerkte ein 70-jähriger Hagener
gegen 04.00 Uhr einen schwarzen VW Multivan, der mit geöffneten Türen
und geöffneter Schiebetür in der Straße Am Schlage abgestellt war.
Das Fahrzeug wurde innen augenscheinlich durchwühlt. Die 55-jährige
Besitzerin des Multivan gab an, den VW am Donnerstag gegen 19.00 Uhr
im Birkenhain abgestellt zu haben. Nach den Ermittlungen der Polizei
brachen bislang unbekannte Täter das Schloss der Fahrertür auf und
versetzten das Fahrzeug vom Birkenhain in die Straße Am Schlage. Hier
durchsuchten sie den Multivan. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme
stand noch nicht fest, ob die Auto-Aufbrecher etwas mitgehen ließen.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Breckerfeld – Raubüberfall in Mehrfamilienhaus

Breckerfeld (ots) – Am 03.05.2018, gegen 16.00 Uhr, verschafften
sich zwei maskierte männliche Personen durch Klingeln Zutritt in den
Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Frankfurter Straße. Im
Erdgeschoß traten sie eine Wohnungstür auf und bedrohten einen
anwesenden Bewohner mit einer schwarzen Pistole. Es gelang einer
Bewohnerin aus der Wohnung zu flüchten und einen Nachbarn zu
informieren. Als die Täter die Wohnung verließen und flüchteten, nahm
der Nachbar die Verfolgung auf. Es gelang ihm einen der Täter
kurzfristig festzuhalten. Es kam zwischen ihnen zu einem Gerangel,
wobei der Täter seinen Rucksack verlor. Laut Zeugenangaben lief der
Täter in Richtung Frankfurter Straße davon. Es wurde Bargeld
entwendet. Ein ebenfalls entwendetes Tablet befand sich in dem
zurückgelassenen Rucksack. Täterbeschreibung: Etwa 165 – 170 cm groß,
stabile Figur, war bekleidet mit einem hellgrauen Kapuzenpullover,
einer schwarzen Jogginghose, dunklen Handschuhe und trug eine
Plastikmaske mit aufgemaltem Gesicht. Ca. 180 cm groß, schlanke
Figur, trug ein schwarzes Oberteil, eine dunkle Sturmhaube und führte
eine kleine schwarze Schusswaffe mit sich. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02333/9166-4000.

Ennepetal – Pkw erfasst Fußgänger

Ennepetal (ots) – Am 03.05.2018, gegen 17.30 Uhr, wurde ein
10-jähriger Junge aus Ennepetal beim Überqueren der Fahrbahn von
einem Opel Adam erfasst. Eine 39-jährige Ennepetalerin fuhr mit dem
Opel auf der Milsper Straße. In Höhe der Bushaltestelle Altenvoerde
erfasste sie den 10-Jährigen, der von links zwischen abgestellten
Fahrzeugen hindurch die Fahrbahn überqueren wollte. Bei dem
Zusammenstoß zog sich der Junge leichte Verletzungen zu. Er wurde mit
einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht.

Schwerte – Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person –
Motorradfahrerin flog bei Notbremsung auf die Straße

Schwerte (ots) – Am Donnerstag (03.05.2018) fuhr gegen 16.35 Uhr
eine 44 jährige Dortmunderin auf der Reichshofstraße in Richtung
Wannebachstraße. Da im Einmündungsbereich von links ein PKW kam, der
dann seinerseits nach rechts in die Reichshofstraße abbog, hielt sie
zunächst an. Als sie dann in die Wannebachstraße abbiegen wollte,
übersah sie eine von links kommende 40 jährige Motorradfahrerin aus
Schwerte. Die versuchte durch eine Notbremsung einen Zusammenstoß zu
vermeiden, flog dabei aber über den Lenker auf die Straße. Schwer,
aber nicht lebensgefährlich verletzt, wurde sie in ein Krankenhaus
gebracht. An dem Motorrad entstand ein Sachschaden von geschätzt 3
000 Euro.

Röspel: „Städtebauförderung hat in Hagen und EN enorme Wirkung entfaltet“

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Bildquelle: René Röspel

René Röspel | Hagen / Berlin | >>Die Städtebauförderung des Bundes soll mindestens auf dem derzeitigen Niveau fortgeführt werden, teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Im vergangenen Jahr standen dafür 790 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich wurden weitere 200 Millionen Euro Bundesmittel für den neuen „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung gestellt. „Auch in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis haben diese Mittel in den vergangenen 15 Jahren eine enorme Wirkung entfaltet“, blickt Röspel zum „Tag der Städtebauförderung“ am 5. Mai zurück.
Breckerfeld bekam für die Sanierung und Entwicklung der historischen Altstadt seinerzeit 550 000 Euro Bundeszuschuss, Ennepetal wurde mit 2,6 Millionen für die Entwicklung des Stadtkerns Milspe gefördert, Schwelm mit 960 000 Euro für die Innenstadt. Gevelsberg bekam zwei Millionen für den Ennepebogen, 919 000 Euro für die Innenstadt und 283 000 Euro für den Umbau Berge-Knapp. Hagen wurde mit insgesamt 22,6 Millionen Euro für zehn Projekte gefördert.
„Da NRW und die Städte jeweils Mittel in gleicher Höhe zahlen müssen, wird deutlich, dass die Städtebauforderung eine tragende Säule für die Entwicklung unserer Kommunen ist“, meint Röspel. Hinzu kommen private Folgeinvestitionen in erheblicher Höhe mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung. Insbesondere das regionale Baugewerbe und das lokale Handwerk profitierten davon.
Mit der Städtebauforderung unterstützen Bund und Länder die Kommunen bereits seit 1971. In der vergangen Legislaturperiode wurden sie auf das bisherige Rekordniveau von 790 Millionen Euro erhöht.<< | Verantwortlich für Inhalt und Text: René Röspel

„Wer wird Europameister“ – Schüler treten im Ratssaal gegeneinander an

Hagen. Die spannende Veranstaltung „Wer wird Europameister“ wird nach einer erfolgreichen Runde im vergangenen Jahr am Dienstag, 8. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme wiederholt.

Sabine Krink, Leiterin des Europabüros in Hagen: „Bei einem Europaquiz des Europabüros der Stadt Hagen und des Vereins ‚Bürger Europas e.V.‘ aus Berlin treten Schüler der zehnten und elften Klasse von fünf Schulen am Dienstag, 8. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme gegeneinander an. Die Schüler beantworten mit kleinen Abstimmungsgeräten Fragen aus acht verschiedenen Europathemen. Während des Quiz erhalten die Teilnehmer neuen Wissensinput und können mit den Referenten lebhaft über Europa diskutieren. Für die Sieger gibt es kleine Preise. Besucher und Unterstützer können auf der Besucherempore im Ratssaal mitfiebern.“

Aus dem vergangenen Jahr:

Gasgeruch in der Eisdiele ruft Feuerwehr auf den Plan

IMG-20180503-WA0010Patric Poblotzki | Feuerwehr Wetter (Ruhr) | Der Löschzug Alt-Wetter und die Löschgruppe Grundschöttel wurden am Donnerstag um 16:00 Uhr in die Burgstraße alarmiert. In der dortigen Eisdiele klagten drei Mitarbeiter und ein Kunde über Kopfschmerzen und Kratzen im Hals. Alle Personen wurden vorsorglich an den Rettungsdienst und den Notarzt zur Kontrolle übergeben und konnten anschließend aber ohne Befund entlassen werden. Die Eisdiele wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit Messgeräten kontrolliert, welche auch in einem Bereich der Eisdiele anschlugen. Vorsorglich wurde das angrenzende Wohnhaus geräumt. Die Kellerräume der Eisdiele und des Wohnhauses wurden ebenfalls von zwei Trupps unter Atemschutz mit Messgeräten kontrolliert. Hier konnte keine Feststellung gemacht werden. Die Eisdiele wurde ausgiebig gelüftet und sowohl der Deckenbereich als auch die Elektrogeräte wurden mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Auch hier konnte keine Feststellung gemacht werden, sodass die Einsatzstelle nach guten zweieinhalb Stunden an die Besitzer der Eisdiele übergeben wurde. Warum es zu diesem Geruch kam, konnte durch die Einsatzkräfte nicht nachvollzogen werden. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden, wurde die Kaiserstraße in dem betroffenen Bereich zunächst komplett gesperrt. Nach Absprache mit der Polizei und Einleitung der ersten Maßnahmen an der Einsatzstelle wurde die Vollsperrung in eine halbseitige Sperrung verändert. Das Versorgungsunternehmen AVU war ebenfalls mit einem Messgerät vor Ort.

NGG: „Betriebsräte in Hagen sind noch bis Monatsende wählbar“

Geheime Wahl WahlzettelNGG | Hagen | >>Last Call für die Demokratie am Arbeitsplatz: Noch bis Monatsende laufen in Hagen die Betriebsratswahlen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) betont: „In Betrieben, in denen bisher nichts passiert ist, sollen die Wahlen rasch eingeleitet werden. Wer als Beschäftigter abstimmen will, kann Hilfe bei der Gewerkschaft bekommen.“ Von der Regelung der Arbeitszeit bis hin zu Urlaub und Lohnzuschlägen hätten die Arbeitnehmervertreter ein entscheidendes Wort mitzureden, so Isabell Mura von der NGG Südwestfalen.

Mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt macht die Gewerkschafterin deutlich: „Betriebsräte haben großen Einfluss darauf, wie die Jobs der Zukunft aussehen. Gerade das Industrieland NRW ist auf ihr Know-how angewiesen.“ Von der Mitbestimmung profitierten am Ende auch die Unternehmen. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sind die Mitarbeiter in Betrieben mit Arbeitnehmervertretung produktiver, zufriedener und flexibler.<<

 

„Hagen blüht auf“ startet vom 4. bis 6. Mai in den Frühling

Bildquelle: HagenAgentur
Bildquelle: HagenAgentur

Hagen | Regelmäßig am ersten Mai-Wochenende blüht Hagens City auf und Farbe und Leben ziehen in die Fußgängerzone ein. Mit frischer Pflanzenpracht erfreuen wieder in der Elberfelder Straße und am Kreisel in der Badstraße die schön gestalteten Mustergärten der Hagener Gartenbaubetriebe. Ein buntes Programm versprechen der Schaustellerverein, die City-Gemeinschaft und die HAGENagentur den Besucherinnen und Besuchern der Hagener Innenstadt vom 4. bis 6. Mai 2018. An diesen drei Tagen können sich Hagener und Gäste zwischen Johanniskirche und Theater nach Herzenslust vergnügen.

Offiziell eröffnet wird das Frühlingsfest von Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer am Freitag, 4. Mai um 17 Uhr an der Bühne auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Auch in diesem Jahr gestalteten Hagener Gartenbaubetriebe wieder die beiden Mustergärten in der Innenstadt und am Kreisel in der Badstraße. Pünktlich zum Frühlingsfest erfreuen diese dann mit frischer Pflanzenpracht die City-Besucher.

Durchgehend bis zum Winter werden sie mit wechselnder Bepflanzung die Hagener City aufwerten. Zusätzlich wird die City-Gemeinschaft wie gewohnt mit frühlingshaft dekorierten Blumenampeln der Firma Flower & Shower Farbe bekennen. Diesen farbenprächtigen Blickfang können die Besucher der Innenstadt ebenfalls auch nach dem Frühlingsfest weiter genießen, denn die Blumenampeln werden bis in den Herbst hinein gepflegt. Außerdem warten attraktive Angebote des innerstädtischen Einzelhandels auf zahlreiche Besucher.

An allen drei Festtagen verwöhnt der Hagener Schaustellerverein die kleinen und großen Besucher. Zwischen dem Adolf-Nassau-Platz und dem Friedrich-EbertPlatz präsentieren die Schausteller in frühlingshafter Dekoration sowohl beliebte Klassiker als auch neue Angebote für Augen, Ohren und den Magen.

Umrahmt wird das Frühlingsfest „Hagen blüht auf“ von einem bunten Bühnenprogramm auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Tanzshows von den beiden Tanzschulen Andre Christ und Marco Balsano werden das Publikum ebenso unterhalten wie die Beiträge der Max-Reger-Musikschule oder die zahlreichen Musikdarbietungen verschiedener Musiker und Bands.

Eine Aktion der Volme-Galerie findet am Samstag, 5. Mai unter dem Titel „KUNST-MAL(L) ANDERS“ statt. Gemalte Visionen und Wünsche für Hagen von Kindern und Jugendlichen werden an diesem Tag um 14 Uhr versteigert. Die Erlöse der Auktion sind für einen guten Zweck bestimmt.

Der Selbsthilfe-Truck präsentiert am Samstag, 5. Mai auf dem Adolf-Nassau-Platz verschiedene Selbsthilfegruppen aus Hagen und dazu ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, Pantomime und Zauberei.

Ebenfalls am Samstag, 5. Mai will die AG Partizipation Hagen an der Konzertmuschel im Volkspark auf wichtige Inklusions-Themen aufmerksam machen. Auch hier gibt es ein Rahmenprogramm mit Musik und Mit-MachAktionen. Vier Hagener Autohäuser präsentieren sich zudem während der Veranstaltung in der Kampstraße. | Verantwortlich für Inhalt und Text: HagenAgentur