CDU für die Öffnung der Holzmüllerstraße in Hagen

© J.P. Leicher
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Hagen | Die CDU-Ratsfraktion in Hagen will das hohe Verkehrsaufkommen in der sogen. „Finanzamtsschlucht“ durch eine zeitweilige Öffnung der Holzmüllerstraße zwischen dem Kreisel Badstraße und der Rathausstraße verringern. Zur Zeit steht die Durchfahrt durch die Holzmüllerstraße nur dem Busverkehr zur Verfügung. Hier die offizielle Stellungnahme der CDU-Ratsfraktion in Hagen:

CDU Hagen | >>Die CDU-Fraktion spricht sich für eine vorübergehende Öffnung der Holzmüllerstraße aus, um das Verkehrsaufkommen in der Finanzamtsschlucht zu verringern. Dadurch, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath, „wollen wir kurzfristig die Belastung des Straßenabschnitts mit Abgasen verringern. Die jetzt vorliegende Drucksache der Verwaltung könnte uns also tatsächlich ein Stück voranbringen.“

Die CDU-Ratsfraktion bemüht sich unter anderem im Umweltausschuss bereits seit Jahren darum, mit einem Maßnahmenbündel die Luftqualität in der Stadt zu verbessern, wie der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper betont: „Deshalb freue ich mich, dass die Verwaltung nun endlich unseren Vorschlag zur Öffnung der Holzmüllerstraße ernsthaft in Erwägung zieht. Die Prognose in der Verwaltungsvorlage gibt uns Recht: 15 Prozent des Verkehrs werden dann aus der Finanzamtsschlucht verschwinden. Das könnte reichen, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.“

Dr. Ramrath weiß als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses jedoch um die Probleme bis zur Freigabe des Bypasses zur Rathausgalerie: „Weil wir die ÖPNV-Trasse zeitweise für den übrigen Verkehr freigeben müssen, könnten die Zuschussgeber einen Teil der Fördermittel zurückverlangen. Doch ich bin zuversichtlich. Das uns vorliegende Lufthygienegutachten zeigt, dass wir ab 2025 die vorgeschriebenen Grenzwerte auch in der Finanzamtsschlucht einhalten werden. Dann würden wir den heutigen Zustand in der Holzmüllerstraße wieder herstellen. Bieten wir dem Zuschussgeber eine entsprechende Verlängerung der Zweckbindung über das Jahr 2036 hinaus an, entstünde am Ende nicht einmal eine ideelle Beeinträchtigung des Förderziels. Ich vertraue da auf ein Einsehen der zuständigen Fachverwaltung.“

Prüfen muss die Verwaltung nochmal das Thema Abbiegebeziehungen: „Für uns gibt es zwei konfliktbeladene Linksabbiegespuren: Vom Märkischen Ring in die Rembergstraße und in die Badstraße. Kritisch ist dabei nicht die absolute Zahl der Abbieger, sondern die dadurch verursachten Rückstaus. Sie sorgen für Stop-and-Go-Verkehr und mehr Abgase. Deshalb müssen diese Spuren mindestens in den Stoßzeiten aufgehoben werden.“<<

ver.di: „Verwaltungsgericht Arnsberg kippt Sonntagsöffnung in Hagen am 06. Mai 2018“

Hagen. Am kommenden Sonntag gibt es in Hagen keinen Verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen der Veranstaltung „Hagen blüht auf“. Hier die offizielle Stellungnahme der Gewerkschaft ver.di Südwestfalen:

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ver.di Südwestfalen | >>„Der Beschluss ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten im Einzelhandel, die jetzt das gute Wetter am Sonntag mit der Familie und Freunden genießen können. Gleichzeitig belegt der Beschluss, wie über die Belange der Beschäftigten einfach hinweggegangen wurde. Wir haben ausführlich als Gewerkschaft zu der Ladenöffnung Stellung genommen. Dieses Schreiben hatten die Ratsmitglieder offensichtlich nicht erhalten, bevor sie über die Ladenöffnung abstimmen sollten. Wer meint, so mit der Vertretung der Beschäftigten im Einzelhandel umspringen zu können, darf sich nicht wundern, wenn die Gerichte die Ladenöffnung kassieren. Zur der gesetzlich vorgesehenen Anhörung gehört es, diese auch ordnungsgemäß durchzuführen,“ so Bettina Schwerdt, stellvertretende Geschäftsführerin im verdi-Bezirk Südwestfalen. Offenbar haben einige in der Politik gedacht, mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz könne man machen, was man will. Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bleibt bei ihrer generellen Ablehnung von verkaufsoffenen Sonntagen, für die sie weiterhin keine Notwendigkeit sieht. „Die Situation der Beschäftigten im Einzelhandel ist ohnehin schon belastend genug. Die Ausdehnung der Öffnungszeiten, die Vergrößerung der Verkaufsflächen mit immer weniger Personal, die Zunahme von geringfügiger Beschäftigung, die Tarifflucht von Unternehmen sowie die Ausbreitung befristeter Arbeitsverträge und die Abnahme von Vollzeitarbeitsplätzen sind nur einige der Themen, mit denen sich die Beschäftigten des Einzelhandels befassen müssen. Davon sind insbesondere Frauen betroffen, da sie mit 70 % die größte Gruppe der Beschäftigten im Einzelhandel darstellen,“ so Mario Schmidt, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Handel. Insofern ist verdi sehr zufrieden, im Kampf gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit erfolgreich gewesen zu sein.<<

„Hagen plant 2035“: Bisher nur 200 BürgerInnen an Online-Umfrage teilgenommen

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Bildquelle: Stadt Hagen

TV58.de | Hagen | Die Stadt Hagen ruft noch einmal zur aktiven Teilnahme am integrierten Stadtentwicklungskonzept „Hagen plant 2035“ auf. Bisher haben, so Michael Kaub, Pressesprecher der Stadt Hagen, etwas über 200 Bürgerinnen und Bürger an der Online-Umfrage www.plan-portal.de/hagen teilgenommen.  Bis zum 15. Mai besteht noch die Möglichkeit der Möglichkeit der Teilnahme und bis dahin wünscht man sich seitens der Stadt Hagen eine wesentlich höhere Beteiligung.

Der Zeitaufwand liege bei drei bis zehn Minuten, je nachdem für welche Themen man sich entscheide. Zur Erklärung der Anwendung gibt es auch ein Video. Zudem ist die Befragung anonym.

www.plan-portal.de/hagen

Inge Holland als Schiedsfrau verabschiedet

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Inge Holland mit Bürgermeister Frank Hasenberg, Amtsgerichts-Direktor Till Deipenwisch, Schiedsmann Stefan Galys und BDS-Bezirksvorsitzendem Gerd Rudi Will (v.r.). Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Vereidigt am 12. April 1985: über drei Jahrzehnte war Inge Holland als Schiedsfrau in der Harkortstadt aktiv. Am 27. April wurde Inge Holland nun im Rahmen einer kleinen Feier im historischen Sitzungssaal des Rathauses offiziell verabschiedet. Bürgermeister Frank Hasenberg dankte Inge Holland für ihr „jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in unserer Stadt, darunter über 30 Jahre als Schiedsfrau im Dienst der Bürgerinnen und Bürger.“ Till Deipenwisch, Direktor des Amtsgerichts, bedankte sich bei Inge Holland für „ihr außerordentliches Engagement“ und übergab ihr die offizielle Verabschiedungsurkunde. „Manchmal muss man diplomatisch agieren, manchmal aber auch Tacheles reden. Inge Holland konnte beides.“ Inge Holland sei „ein Teil der Familie der Justiz. Sie haben 33 Jahre lang Streit geschlichtet. Dafür gilt Ihnen unser höchster Respekt und unsere große Anerkennung.“ Dank und Anerkennung gab es auch von Gerd Rudi will, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Hagen des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, der Inge Holland insbesondere für deren langjährige Vorstandsarbeit in der Bezirksvereinigung dankte. Ihr Nachfolger wird Stefan Galys, der sich schon sehr auf sein Amt freut: „Ich finde es spannend, Menschen zum Reden zu bringen und höre ihnen gerne zu.“ Im Übrigen ganz das Motto von Inge Holland: „Man muss den Menschen zuhören.“ Dieses Credo lag ihr in ihren 33 Jahren als Schiedsfrau ganz besonders am Herzen: „Wir sind Schlichter, keine Richter.“

 

SPD: „Verkehrsverlagerung schadet dem öffentlichen Nahverkehr“

Andreas Reitmajer | SPD Hagen | Hagen.  >>„Wenn die Stadtverwaltung als einzige Antwort auf die hohen Schadstoffwerte am Hagener Finanzamt die Öffnung der Holzmüllerstraße propagiert, dann können wir uns schon jetzt in unserer Innenstadt auf große Verkehrsprobleme einstellen“, lautet die erste Einschätzung von Jörg Meier, Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss, auf die angedachte Verkehrsführung.

Jetzt sei genau das passiert, was zu befürchten war. Die Stadt Hagen müsse für ihre Untätigkeit die Konsequenz aus dem Abgasskandal tragen. Doch damit nicht genug. „Der jetzige Lösungsvorschlag stellt einen Kniefall vor dem individuellen Autoverkehr dar.

Der richtige Weg wäre nach wie vor, den ÖPNV jetzt sofort deutlich attraktiver zu machen, damit die Menschen ihn für sich als wirkliche Alternative annehmen. Durch das mutlose Agieren der Verwaltung sowie der Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Hagen Aktiv wird wieder viel Geld für den Individualverkehr ausgegeben und eben nicht für die Verbesserung des ÖPNV“, kritisiert Meier. Sämtliche Anträge der SPD-Fraktion hinsichtlich einer Verbesserung der Busverkehre in Hagen seien von der Koalition in den
vergangenen Monaten zurückgewiesen worden.

Die Realisierung der neuen Verkehrsführung durch die Holzmüllerstraße würde erhebliche negative Auswirkungen haben, ergänzt Werner König, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss und im Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Verkehr. „Die massiven zusätzlichen Belastungen des Kreisverkehrs, über den die Holzmüllerstraße angefahren werden muss, führt zu einer massiven Rückstaubildungen sowohl auf der Heinitzstraße als auch auf Körner- und der Rembergstraße. Die Busse werden ihre Fahrpläne noch weniger als bisher einhalten können.“

Für die SPD-Fraktion kann die Öffnung der Holzmüllerstraße zunächst nur als eine Option unter mehreren gelten. Allerdings seien andere Alternativen nicht geprüft und bewertet worden. Wenn die Verwaltung schon jetzt so offensiv mit den Gedanken an die Öffnung der Holzmüllerstraße nach vorne geht, dann müsse auch schleunigst der Aufsichtsrat der Straßenbahn, der am kommenden Montag tagt, eingebunden werden.

„Hier sollte das Thema als Dringlichkeitspunkt behandelt werden“, fordert Werner König
und beklagt: „Wenn der Nahverkehr in Hagen weiter benachteiligt wird, brauchen wir uns um weitere Maßnahmen zur Verbesserung nicht mehr sehr bemühen. Hier sind insbesondere der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstand gefordert, die Belange der Hagener Straßenbahn öffentlich und massiv zu vertreten.“<<

Der Polizeibericht

Handtaschenräuber flüchten auf Fahrrad

Hagen (ots) – Gegen 08.40 Uhr ereignete sich in Hohenlimburg ein
dreister Handtaschenraub. Eine 54 Jahre alte Frau hatte zuvor in
einer Bank Geld abgehoben und querte in Höhe der Bushaltestelle Elsey
Ehrenmal die Esserstraße, um weiter in Richtung Stennertstraße zu
gehen. Im Einmündungsbereich der Iserlohner Straße griff unvermittelt
jemand nach ihrer Handtasche und versetzte ihr einen Schlag in den
Bauch. Daraufhin ließ sie ihre Tasche los und der Täter lief hinter
einem Radfahrer her, der sich zeitgleich von hinten auf ihrer linken
Seite genähert hatte. Der Räuber sprang nun mit auf das Fahrrad und
die beiden flüchteten die Iserlohner Straße abwärts in Richtung
Innenstadt. Der Haupttäter ist nach Angaben der Geschädigten 15 bis
20 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, schlank, hat dunkle Haare und
trug ein weißes Shirt. In der erbeuteten Handtasche befanden sich
etwa 500 Euro, eine Kreditkarte und ein Portemonnaie. Bei der Tat zog
sich das Opfer leichte Verletzungen zu und wollte selbständig einen
Arzt aufsuchen. Zeugen, die weiterführende Hinweise im Zusammenhang
mit dem Raub geben können, melden sich bitte unter der 02331-986
2066.

Fußgänger schwer verletzt

Hagen (ots) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Körnerstraße ist am
Mittwochnachmittag ein Fußgänger schwer verletzt worden. Gegen 14.00
Uhr befuhr ein 69-jähriger Skoda-Fahrer die Hindenburgstraße und als
die Ampel an der Einmündung zur Körnerstraße auf „grün“ wechselte,
bog er nach rechts in Richtung Volkspark ab. Zeitgleich querte ein 52
Jahre alter Passant bevorrechtigt den Überweg an der Körnerstraße und
der Pkw erfasste den Mann mit dem linken vorderen Kotflügel. Dadurch
kam der Mann zu Fall und verletzte sich so schwer, dass er mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und vorsorglich stationär
aufgenommen wurde. Für die Dauer der Unfallaufnahme stand für den
Verkehr lediglich der linke Fahrstreifen zur Verfügung.

„Staubsaugervertreter“ überrumpelt ältere Dame

Hagen (ots) – Am Mittwochmittag gegen 11:20 Uhr schellte ein
vermeintlicher Staubsaugervertreter bei einer 89-jährigen Dame in der
Lützowstraße. Unter dem Vorwand, er müsse ihren Staubsauger
reparieren, verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung. Nachdem er sich
das Gerät angeschaut hatte, verlangte er 32 EUR. Die Reparatur werde
am Nachmittag durch einen Kollegen durchgeführt. Anschließend
entfernte sich der Unbekannte. Ein Telefonat mit dem entsprechenden
Unternehmen erhärtete den Verdacht, dass die Dame Opfer eines Betrugs
geworden war. Der Täter wird wie folgt beschrieben:
mitteleuropäisches, sehr gepflegtes Erscheinungsbild, schlank, dunkle
Haare mit Glatzenansatz, etwa 170 cm groß und zwischen 50 – 60 Jahre
alt. Bekleidet war Mann mit einem champagnerfarbenen Lederblouson und
einer ebenfalls hellen Hose. Sachdienliche Hinweise nimmt die Hagener
Polizei unter der Telefonnummer 9862066 entgegen.

Zeuge holt Sprayer vom Rad

Hagen (ots) – Am Mittwochabend beobachtete ein Anwohner der
Rembergstraße einen jungen Mann, der ein Graffiti auf eine Hauswand
sprühte und sich dann auf einem Rad in Richtung Innenstadt entfernte.
Er alarmierte um 22.35 Uhr die Polizei, eine Streife befand sich im
Nahbereich und wollte den Flüchtigen im Bereich
Remberg-/Eickertstraße anhalten. Der trat jedoch ordentlich in die
Pedale und konnte zunächst über den Remberg-Parkplatz entkommen.
Dabei hatte er allerdings die Rechnung ohne einen couragierten Bürger
gemacht, der die Situation erkannte und beherzt zupackte. Der 55
Jahre alte Zeuge zog den Sprayer vom Rad und die Polizisten konnten
ihn festnehmen. In seinen Taschen hatte der 21 Jahre alte Mann außer
der Spraydose eine Softairpistole und ein Einhandmesser. Die Beamten
stellten die Gegenstände sicher und legten eine Anzeige gegen den
21-Jährigen vor, weitere Ermittlungen dauern an.

Diebisches Pärchen stiehlt Cremes

Hagen (ots) – Am Mittwochmittag wurde die Polizei zu einem
Ladendiebstahl in der Hagener Fußgängerzone gerufen. Zwei
Ladendetektive hatten beobachten können, wie ein 29jähriger
Plettenberger Kosmetikartikel im Wert von etwa 160EUR aus den Regalen
nahm, die Sicherheitsetiketten entfernte und anschließend im
Kinderwagen, der durch seine Frau geschoben wurde, verstaute. Als
beide gemeinsam das Geschäft verlassen wollten, wurden sie gestoppt
und der Polizei übergeben. Nachdem die Tat zugegeben worden war und
die Ware wieder ihren Platz im Regal gefunden hatte, konnte das Paar
ihren Weg fortsetzen. Eine entsprechende Anzeige wurde gefertigt.

Auffahrunfall auf der Ruhrtalstraße

Hagen (ots) – Gegen 12.00 Uhr befuhr am Mittwoch ein 31-jähriger
Volkswagen-Fahrer die Ruhrtalstraße und wollte nach rechts in die
Schwerter Straße abbiegen. Dazu hielt er an, um den bevorrechtigten
Verkehr aus Richtung Hohenlimburg passieren zu lassen. Zeitgleich
näherte sich von hinten ein Mercedes, gesteuert von einem 84 Jahre
alten Mann, der die Situation zu spät erkannte. Er prallte trotz
Vollbremsung ins Heck des Volkswagens und durch den Aufprall zog sich
der ebenfalls 31-jährige Beifahrer in dem VW leichte Verletzungen zu.
Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein
Krankenhaus, die Sachschäden an den beiden Fahrzeugen belaufen sich
auf etwa 3000 Euro.

Widerstand nach Rotlichtverstoß – Fußgänger dreht durch

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 02.05.2018, kam es zu einem Widerstand
gegen Polizeibeamte. Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Beamte des
Verkehrsdienstes der Hagener Polizei die Fußgängerampel am Zentralen
Omnibusbahnhof am Graf-von-Galen-Ring. Dort trat ein 32-Jähriger an
die Bordsteinkante und ging, obwohl die Ampel für ihn Rotlicht
zeigte, einfach über die Straße. Ein 59-jähriger Polizist versuchte
ihn danach anzuhalten, um den Verstoß zu ahnden. Auch nach mehreren
Aufforderungen blieb der Mann nicht stehen. Als der Beamte den
32-Jährigen festhielt, drehte dieser sich um und schlug gegen den
Unterarm des Polizisten. Zwei Uniformierte eilten ihrem Kollegen zu
Hilfe, da der Hagener zu randalieren begann. Bei dem folgenden
Handgemenge wurde ein Polizist leicht verletzt. Die Beamten brachten
den Alkoholisierten in das Polizeigewahrsam. Er muss jetzt mit einer
Anzeige rechnen.

Tür eingeschlagen und Handys gestohlen

Iserlohn. Einen Einbruch in ein Elektrogeschäft auf der Wermingser Straße
hatten Polizeibeamte in der Nacht auf Mittwoch zu verzeichnen.
Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen schlugen Unbekannte die
Eingangstür des Ladens ein. Einen im Verkaufsraum aufgestellten
Roller stießen sie um und entwendeten eine bislang unbekannte Anzahl
Mobiltelefone. Es entstand Sachschaden.

Hinweise zur Tat oder den Tätern nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Bauarbeiter aus Hagen nehmen Kurs auf Berlin – zum „Dampfablassen“

Anpfiff für den Bau-ProtestIGBAU | Hagen. | >>Bauarbeiter aus Hagen lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht „dicke Luft“, so die Bau-Gewerkschaft. Die Stimmung unter den rund 750 Bauarbeitern in Hagen sei „denkbar mies“: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Friedhelm Kreft. Aus Hagen werde sich deshalb am kommenden Montag eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“.

Und das direkt da, wo sich die Schlichtungsrunde trifft: „Drinnen wird  Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement als Schlichter versuchen, die Arbeitgeber zu einem fairen Angebot zu bewegen. Draußen wird die Bau-Delegation aus Hagen laut und deutlich sagen, was sie will. Da ist mächtig Druck auf dem Kessel. Und den Druck lassen die Bauarbeiter in Berlin ab“, so Friedhelm Kreft. Für den Bezirksvorsitzenden ist es ohnehin ein „starkes Stück“, dass es so weit gekommen ist: „In anderen Branchen drum herum gibt es Tarifabschlüsse. Nur im Baugewerbe blockieren die Arbeitgeber. Und das, obwohl der Bau boomt und die Auftragsbücher voll sind.“ Zudem sei die Lohnforderung der IG BAU vergleichbar mit der anderer Branchen: 6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

„Dass ein Monatslohn als Weihnachtsgeld für alle Bauarbeiter mit in den Tarifvertrag gehört, will den Arbeitgebern partout nicht in den Kopf. Aber daran arbeiten wir …“, so Friedhelm Kreft. Er setzt auf die Schlichtung am Montag und auf den Protest der heimischen Bauarbeiter. Immerhin gehe es auch darum, den Bau für den Nachwuchs attraktiv zu machen: In Zukunft will die IG BAU erreichen, dass Azubis die vollen Ausbildungskosten ersetzt bekommen. „Dazu gehören dann auch die Kosten für die Fahrt zur Berufsschule“, fordert Friedhelm Kreft.

Darüber hinaus komme es künftig darauf an, dass Bauarbeiter den Weg zur Baustelle bezahlt bekommen. „Wenn ein Bauunternehmen Aufträge für eine Baustelle annimmt, die eine Stunde mit dem Auto vom Betrieb entfernt ist, dann ist das o.k. Aber der Chef darf dann nicht erwarten, dass seine Bauarbeiter den Wecker morgens eine Stunde früher stellen, ohne dass sie davon etwas haben“, macht der IG BAU-Bezirksvorsitzende deutlich.<<

Stadtfeuerwehrverband Hagen mit neuem Vorstand

© Hans Leicher.
Symbolfoto: © Hans Leicher.

TV58.de | Hagen | Die Delegiertenversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Hagen hat für die kommenden vier Jahre den neuen Vorstand gewählt:

Vorsitzender: Brandinspektor Christian Sommer
1. stellvertr.Vorsitzender: Brandamtsrat Alexander Zimmer
2. stellvertr. Vorsitzender: Unterbrandmeister Sascha Wellert
Kassierer: Brandoberinspektor a. D. Heinz-Werner Hoffmann
Schriftführer: Brandoberinspektor Manfred Klein
Pressesprecher: Unterbrandmeister André Streich

Wir werden hierzu in den nächsten Tagen näher berichten.

Nächste Sammelaktion für Geflüchtete am 5. Mai

Die nächste Sammelaktion für Geflüchtete findet statt am Samstag, 5. Mai, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradschlösser, Staubsauger nebst Zubehör (Beutel), Werkzeuge wie z. B. Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine, Badetücher, Leuchtmittel, Küchenutensilien (wie z.B. Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Töpfe und Pfannen, Wasserkocher, Verlängerungskabel, Spülen und Armaturen, große und kleine Teppiche, Kinderwagen und Kinder-Sportwagen, Mikrowellen.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997.

Ein wichtiger Hinweis: Es ist am Samstag nicht möglich, Kleiderspenden abzugeben. Hier besteht die Möglichkeit zu spenden beim Roten Kreuz in der Wilhelmstraße (mittwochs von 15 bis 16 Uhr).