Geschenke für die Kinderfeuerwehr

bergabeStarterpaketeVDFDass eine gute Ausstattung entscheidend zum Erfolg beiträgt, gilt  nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für deren Nachwuchs: So war die Freude bei der Kinderfeuerwehr Wetter (Ruhr) groß, als sie jetzt  vom Verband der Feuerwehren in NRW (VdF) und dem Land NRW mit  Starterpaketen ausgestattet wurde.

Als Vertreter der Löschwichtel waren zwei Kids mit den Betreuern Sarah Balckmann und Kirsten Kähne beim VdF in Wuppertal zu Gast, um gemeinsam mit einer Delegation aus Gevelsberg und Sprockhövel diese Pakete entgegenzunehmen.

Nachdem das Land im Jahr 2016 die rechtliche Möglichkeit zur  Einrichtung von Kinderfeuerwehren geschaffen hatte, wurden bis zum  01. Juni 2017 bereits 50 Kinderfeuerwehren mit über 1000 Mitgliedern  und 300 Betreuern gegründet.

Mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Feuerwehr wird ein wertvoller Beitrag zum Erhalt des Feuerwehrwesens in NRW und ganz nebenbei wird den Jungen und Mädchen schon im Grundschulalter eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten. Da auch der VdF voll und ganz hinter den Kinderfeuerwehren steht, wurden gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und der Unfallkasse NRW diese Starterpakete geschnürt.

Pro sieben Kinder erhielten die Kinderfeuerwehren jeweils ein Feuerwehrauto mit Blaulicht, je ein Gerätehaus von Playmobil, ein Bündel mit verschiedenen Spielen,Warnwesten für die Kids und Lehrmaterial für die Betreuer.

Die im Oktober 2016 gegründete Wetteraner Kinderfeuerwehr zählt 30 Mitglieder, sodass Sarah Balckmann und ihre Begleiter vier Starterpakete aus der Hand des VdF NRW, entgegennehmen konnten. Damit verfügt der Fuhrpark der Feuerwehr Wetter (Ruhr) jetzt neben den schon vorhanden zwei Unimogs über vier weitere Unimogs, welche auf  dem stattgefundenen Blaulichttag auch schon ausgiebig getestet wurden, so der Leiter der Feuerwehr, Ralf Tonetti.

Alina Stoltenhoff, stellvertretende Leiterin der Löschwichtel ergänzt, dass alle Kinder ab 6 Jahren herzlich bei der Kinderfeuerwehr willkommen sind. Weitere Informationen zu einer Mitgliedschaft in dieser gibt es auf der Homepage der Feuerwehr Wetter (Ruhr) unter http://www.feuerwehrwetter.de.

DRK-Vorstand freut sich über 18 neue ehrenamtliche Blutspendehelferinnen

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Der Vorstand des DRK-Schwerte mit Vize-Vorsitzender Martin Kolöchter (l.), DRK-Schatzmeister Jürgen Ast (2. v.r.) und DRK-Chef Heinrich Böckelühr (r.) stellen vor dem Vereinsheim des Roten Kreuzes in Schwerte die zahlreichen neuen ehrenamtlichen Blutspendehelferinnen vor.

Schwerte. „Bitte helfen Sie uns beim Helfen!“ Mit diesem Slogan wandte sich das Schwerter DRK vor einigen Wochen an die Öffentlichkeit. Für die Organisation der 16 jährlichen Blutspendeterminen im Laufe eines Jahres in der Ruhrstadt gingen dem Roten Kreuz die Ehrenamtlichen aus. „Wenn wir keinen Zuwachs bekommen, können wir die Blutspendetermine so nicht mehr wahrnehmen“, betonten DRK-Vize und die ehemalige Blutspendebeauftragte Ute Narat in ihrem öffentlichen Aufruf vor zwei Monaten.

Aber wie immer, wenn es etwas im Ehrenamt zu tun gibt, ist auf der Schwerter Bürgerschaft verlass. Auf den öffentlichen Aufruf des heimischen DRK meldeten sich 18 Schwerterinnen beim Roten Kreuz an der Lohbachstraße, die künftig die Blutspendetermine unterstützen wollen.

„Die neuen ehrenamtlichen Helferinnen sind quer durch alle Altersschichten, von der Schülerin bis zur Rentnerin“, freut sich der Vorstand des DRK-Schwerte über die große Resonanz.

Offiziell vorgestellt wurden die ausschließlich weiblichen neuen Helferinnen im Rahmen der letzten regelmäßigen Ehrung von langjährigen Blutspendern, die am vergangenen Mittwoch (25.04.) im Dr.-Werner-Voll-Haus an der Lohbachstraße stattfand. „Die traditionelle Blutspenderehrung war sicherlich ein angemessener Rahmen, die langjährigen Blutspender und die ehrenamtlichen Blutspendehelferinnen miteinander bekannt zu machen und den Gedankenaustausch zu fördern“, sagt DRK-Vorsitzender Heinrich Böckelühr.

Das bisherige Helferteam um Ute Narat und die neuen Helferinnen haben sich bereits getroffen, um sich genauer über die Abläufe einer Blutspende zu informieren und offene Fragen zu klären. „Wir sind jetzt wieder in der Lage, einen festen Pool zu haben und jeweils auf das zur Verfügung stehende Zeitbudget der neuen Blutspendehelferinnen einzugehen“, freut sich Martin Kolöchter.

Ute Narat ist stolz, in so kurzer Zeit so viele neue ehrenamtliche Helferinnen gefunden zu haben, die sich künftig um das Wohl der Blutspender kümmern sowie die DRK-Ärzte bei den notwendigen Schreibarbeiten unterstützen. „Wir haben aber jetzt nicht wegen Überfüllung geschlossen. Wir sind auch weiterhin auf viele Ehrenamtler angewiesen. Und auch Männer, die uns ehrenamtlich unterstützen wollen, sind herzlich willkommen“, betont die bisherige Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsvereins.

Die Kontaktaufnahme kann problemlos und unkompliziert über die Email: info@drk-schwerte.de oder telefonisch unter der Rufnummer: 02304/42122 beim DRK-Ortsverein Schwerte e.V., im Vereinsheim an der Lohbachstraße 4 erfolgen.

Brand in einem Industriebetrieb

IMG_1248-4Menden. Die Feuerwehr Menden wurde heute Vormittag zu einem Brand in einem Industriebetrieb an der Fröndenberger Straße gerufen. Dort war es zu einem Brand in einem Härteofen gekommen. Durch das schnelle Eingreifen der drei im Unternehmen beschäftigten Feuerwehrleute wurde der Schaden begrenzt, da Sie den Entstehungsbrand bereits wirksam bekämpfen konnten. Die angerückten Wehrleute kontrollierten den Bereich und den Ofen und führten weitere Nachlöscharbeiten durch. Zur Vorsicht wurde auch der Dachbereich kontrolliert. Die Brandursache ist unbekannt, es waren 25 Wehrleute ca. 2 Stunden im Einsatz. Bei diesem Einsatz hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Bereitschaft von Unternehmern ist, Feuerwehrleute einzustellen. Auch die Möglichkeit, regelmäßig Übungen im Betrieb durchzuführen war hier sicherlich von Vorteil, da so eine gewisse Ortskenntnis bereits vorhanden war.

Standortdialog ist Thema beim Arbeitnehmerempfang im Rathaus

OB und Marx ArbeitnehmerempfangHagen. Im gut besuchten Ratssaal im Rathaus an der Volme fand am Mittwoch Abend auf Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz der diesjährige Arbeitnehmerempfang zum 1. Mai statt.

Schulz und Stefan Marx, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gingen beim Empfanginsbesondere auf die Themen „Zusammenarbeit und Standortdialog“ und „Fachkräfte für Morgen“ ein. Dazu wurde ein neues Format gewählt: Anstatt der üblichen zwei Ansprachen stellten sich Schulz und Marx im gemeinsamen Kurz-Talk konkreten Fragen zu den beiden Themenblöcken.

Den musikalischen Rahmen bildeten derPianist Stephan Mehl und der Saxophonist Waldemar Kowalski von der Max-Reger-Musikschule Hagen.

Gelenke im Fokus – 4. Hagener Orthopädietag

AKH_Stuckmann_Zeliani_028Hagen, 25. April 2018 – Der Mensch hat rund 100 echte Gelenk und noch einmal etwa 260 unechte, wie die verbundenen Strukturen aus Knorpeln, Bänder und Sehnen genannt werden. Werden sie krankheits- oder unfallbedingt steif und/oder schmerzhaft, schränkt das in der Regel die Bewegungsfähigkeit und damit auch die Lebensqualität stark ein. „Das muss aber nicht sein“, sagt Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN. Daher lädt das Krankenhaus zum 4. Hagener Orthopädietag am Samstag, 05.Mai 2018, ab 10:00 Uhr ein, um über die modernen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie bei Gelenkerkrankungen zu informieren. Zu Gast sind die Experten für den menschlichen Bewegungsapparat diesmal in der Sparkasse HagenHerdecke am Sparkassenkarree 1.

Unter dem Motto „Gelenkendoprothese – eine Erfolgsgeschichte“ haben Dr. Stuckmann und sein Team ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dazu gehört eine Ausstellung gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern. Die regionalen und überregionalen Anbieter des Gesundheitswesens zeigen praxisnah Implantate, Operationstechniken und Techniken zur Sicherheit in der Medizin. Durch die Unterstützung von Physiotherapeuten, Orthopädietechnikern und Orthopädieschuhmachern können sich Besucher persönlich und hautnah über modernste Therapiemethoden, aber auch alternative Therapien informieren.

Neben der Ausstellung und verschiedenen Mitmach-Angeboten ist auch ein umfangreiches Vortragsprogramm geplant. Nach der Begrüßung (10:20 Uhr) und einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer referiert Dr. Stuckmann ab 10:40 Uhr zum titelgebenden Thema. Ihm folgt Achim Ditzler, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, der ab 11:05 Uhr über die „Hygiene – moderne Möglichkeiten, mehrfach resistente Erreger zu bekämpfen“ referiert. Andreas Hengstmann, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, spricht ab 11:30 Uhr über „Wenn der Knochen bricht – wieder mobil mit Endoprothese“ genauso wie Dr. med. Christian Grünberg, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, der ab 11:55 Uhr über “Wenn die Endoprothese schmerzt – eine Ursachenforschung“ redet. Das Programm endet mit einem Vortrag von Holger Krause, Märkische Rehakliniken über „Schmerzfreie Endoprothese – nicht ohne Reha“. Anschließend ist eine Abschlussdiskussion geplant. „Uns ist es sehr wichtig, mit unserem Besuchern ins Gespräch zu kommen“, betont Dr. Stuckmann. Daher gibt es die Gelegenheit für einen Austausch mit den und Fragen an die Experten nicht nur nach dem jeweiligen Vortrag, sondern auch im Anschluss an den Informationsständen.

Im AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN werden jährlich rund 400 künstliche Gelenke eingesetzt, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz künstlicher Gelenke „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie am AKH. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere auch bei Patienten mit Vorerkrankungen durch die Möglichkeit einer interdisziplinären Mitbehandlung am AKH. Dabei sorgt ein multiprofessionelles Team immer für eine optimale Betreuung vor während und nach der Operation.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das genaue Programm des 4. Orthopädietages steht auch unter www.akh-hagen.de unter „Veranstaltungen“ zum Download bereit.

Schwerpunktaktion gegen Missbrauch von Sozialleistungen in Hagen

Seit Ende 2015 führt die Stadt Hagen regelmäßige Kontrollen zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse im Rahmen der Zuwanderung, insbesondere aus Südosteuropa, durch. Die heutige Kontrolle war eingebunden in eine großangelegte Kontrollaktion der nordrhein-westfälischen Sozialbehörden gegen Missbrauch von Sozialleistungen. Seit den frühen Morgenstunden kontrollierten Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde, des Jobcenters, der Generalzolldirektion und der Familienkasse private Wohn- und Geschäftsräume. Sechs Häuser in verschiedenen Stadtteilen wurden aufgesucht und dabei rund 230 Personen melde- und ausländerrechtlich überprüft. Bei drei Hausbewohnern wurden Identitätsnachweise eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Die Kontrollen in den Geschäftsräumen blieben nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit in allen Fällen ohne Beanstandung.

Neue Fahrzeuge für den Außendienst des Ordnungsamtes

Ordnungsamt_Foto-Michael-KaubFür die öffentliche Sicherheit und Ordnung sind die Mitarbeiter des Außendienstes des Ordnungsamtes der Stadt Hagen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Jetzt stehen den Mitarbeitern für ihre Aufgaben zwei neue Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

In ganz Hagen kontrollieren die Außendienstmitarbeiter unter anderem Gewerbe und Gaststätten, fahren zu Bürgern, wenn diese sich über Lärm oder Gerüche beschweren, oder unterstützen andere Ämter bei Einsätzen wie den Wohnungs- und Zuwanderungskontrollen. Damit der Außendienst seinen Aufgaben noch besser nachgehen kann, verstärken bereits seit September 2016 vier neue Mitarbeiter das Team. Die mittlerweile 16 Mitarbeiter sind jetzt mit insgesamt acht Dienstwagen unterwegs, um vor Ort helfen zu können.

Bei der Neuanschaffung der Fahrzeuge war die Sicherheit im Verkehr ein wichtiger Aspekt: Erstmalig verfügen die neuen Fahrzeuge über eine Rundumkennleuchte, die im Einsatz die übrigen Verkehrsteilnehmer deutlich auf Gefahrenstellen hinweist. Nicht zuletzt verzichtet die Stadt Hagen bereits jetzt bewusst darauf, Dieselfahrzeuge anzuschaffen. Zukünftig will die Stadt bei Neu- und Ersatzanschaffungen gezielt auf regenerative Antriebe setzen.

Der Polizeibericht

Trunkenheitsfahrt durch Hohenlimburg

Hagen (ots) – In der Nacht zu Donnerstag fiel einer Polizeistreife
im Bereich der Iserlohner Straße ein Renault auf, an dem ein
Frontscheinwerfer defekt war. Als der Fahrer dann noch in leichten
Schlangenlinien fuhr, stoppten sie gegen 00.05 Uhr den Wagen in der
Esserstraße. Schnell bestätigte sich der Verdacht einer
Trunkenheitsfahrt, der aufgrund der Alkoholfahne und der verwaschenen
Sprache durchgeführte Vortest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Der
38 Jahre alte Fahrer musste mit zur Blutprobe und ist seinen
Führerschein los. Auf ihn kommen Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot
und eine empfindliche Geldbuße zu.

Rollerfahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Hagen (ots) – Am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr stoppten Polizisten
in Altenhagen einen Rollerfahrer, der mit ca. 50 km/h auf der
Brinkstraße in Richtung Alexanderstraße unterwegs war. Bei der
Überprüfung legte der 24 Jahre alte Fahrer lediglich eine
Mofa-Prüfbescheinigung vor und nicht den erforderlichen Führerschein.
Bei der genaueren Kontrolle ergaben sich Hinweise auf vorangegangenen
Drogenkonsum. Ein Vortest verlief positiv und so musste der junge
Mann mit zur Wache. Ein Arzt entnahm die angeordnete Blutprobe,
weiteren Ermittlungen dauern an.

Randalierer kamen in das Polizeigewahrsam

Hagen (ots) – Am Mittwochabend schubsten sich in der Innenstadt
zwei betrunkene junge Männer gegenseitig und beschädigten dadurch die
Glastür einer Apotheke. Als die alarmierten Polizeibeamten die beiden
17 und 20 Jahre alten Randalierer gegen 18.15 Uhr am
Friedrich-Ebert-Platz antrafen und überprüfen wollten, zeigten sie
sich durchgängig aggressiv und uneinsichtig. Der 17-Jährige
beleidigte die Polizisten und wollte weglaufen, kam aber aufgrund
seiner Trunkenheit zu Fall und versuchte dann, am Boden liegend,
einen Polizisten zu treten und zu schlagen. Während ihn ein Beamter
festhielt, schaltete sich nun der 20-Jährige ein und versuchte,
seinem Kumpan zu helfen. Letztlich kam ein zweiter Streifenwagen zum
Einsatz und die beiden Betrunkenen mussten in einer Gewahrsamszelle
ihren Rausch ausschlafen. Ein Polizist zog sich durch die
Widerstandshandlungen leichte Verletzungen zu, an der Apothekentür
entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Hartz IV: Paritätischer fordert menschenwürdige Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose

Mit einem „Konzept zur Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose“ mischt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in die aktuelle parteiübergreifende Debatte zur Überwindung von Hartz IV ein. Der Verband fordert einen konsequenten Paradigmenwechsel, der mit dem negativen Menschenbild, das dem System Hartz IV zu Grunde liege, bricht, und Respekt und die Würde des Menschen in das Zentrum des Hilfe- und Unterstützungssystems für Arbeitslose rückt. Insgesamt elf konkrete Reformmaßnahmen schlägt der Paritätische vor, die von einer Stärkung der Arbeitslosenversicherung, über die Abschaffung von Sanktionen und den Ausbau von Qualifizierungs- und öffentlichen Beschäftigungsangeboten bis hin zu einer Anhebung der Regelsätze auf ein menschenwürdiges Niveau reichen. Nach einer aktuellen Expertise der Paritätischen Forschungsstelle ist dafür eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf 571 Euro (statt derzeit 416 Euro) erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.

Hartz IV sei gefloppt, konstatiert der Paritätische. Zwar sei mit guter Konjunktur und entsprechend guter Arbeitsmarktlage über die Jahre die Zahl der offiziell gezählten Langzeitarbeitslosen zurückgegangen, 42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sei jedoch schon länger als vier Jahre im Bezug und über eine Million Menschen bereits seit Einführung des Systems auf Leistungen angewiesen. Die faktische Vermittlungsquote der Arbeitsverwaltung bei arbeitslosen Hartz IV-Beziehern liege bei lediglich etwa fünf Prozent. Die Regelleistungen schützten zudem in keiner Weise vor Armut. Entsprechend gering sei die Akzeptanz in der Bevölkerung. „Hartz IV steht in der Bevölkerung längst nicht mehr für Hilfe. Hartz IV wird heute ganz überwiegend als ein System wahrgenommen, das im besseren Fall von Tristesse und im schlechteren Fall von Sanktionierungen gekennzeichnet ist“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Der Verband fordert vor diesem Hintergrund unter dem Motto „Hartz IV hinter uns lassen“ eine konsequente Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose. „Es ist Zeit, zu brechen mit der misanthropischen Grundhaltung und dem negativen Menschenbild der Hartz-Gesetze, mit dem der Sanktionsapparat, aber auch die unter der Armutsgrenze liegenden Geldzuwendungen begründet werden“, so Ulrich Schneider. Der Leitsatz des Förderns und Forderns sei mit Blick auf die Realitäten nur noch ein Euphemismus. „Kompass für Reformen muss der Respekt vor dem Mittel- und Arbeitslosen und seinen Angehörigen sein. Menschenwürde und Individualität statt Massenverwaltungstauglichkeit, Hilfe statt Strafe sind die Leitlinien, an denen sich echte Reformen der Grundsicherung für Arbeitssuchende orientieren müssen.“

Notwendig seien u.a. eine Stärkung der Arbeitslosenversicherung und der Umbau der Arbeitsförderung von dem bisherigen Sanktionssystem zu einem echten Hilfesystem. Der Paritätische fordert in seinem Elf-Punkte-Programm dazu unter anderem die Abschaffung der Sanktionen, den massiven Ausbau von Qualifizierungs- und Arbeitsfördermaßnahmen sowie den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes. „Nur indem wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und ihn in seinen individuellen Fähigkeiten, aber auch in seinem individuellen Unvermögen annehmen, kann es uns gelingen, ein System zu schaffen, das von Respekt und Rücksicht geprägt ist und zugleich Potentiale von Menschen zu entdecken und zu fördern in der Lage ist“, so Schneider.

Darüber hinaus fordert der Paritätische als Sofortmaßnahme die Erhöhung der Regelsätze um 37 Prozent und die Einsetzung einer unabhängigen Kommission, die sich mit der Frage des Mindestbedarfes von Menschen und seiner Bemessung in grundlegender Weise auseinandersetzt. Die Neuausrichtung der Grundsicherung müsse zudem zwingend mit der Einführung einer allgemeinen existenzsichernden Kindergrundsicherung verknüpft werden.

Rutschige Fettmasse in der Mittelstraße – Zwei Verletzte

FettmasseHagen. Am Mittwoch verletzten sich zwei Männer in der Innenstadt. Gegen 11:30 Uhr ging ein 64-jähriger Hagener durch die Mittelstraße. Dort rutschte er plötzlich und unerwartet aus. Er stürzte und fiel auf den Rücken, wobei er sich auch den Kopf auf dem Pflaster anstieß. Auf der Straße konnte er bei näherem Hinsehen eine fettige, gelbe und extrem rutschige Flüssigkeit erkennen. Der Mann musste zudem feststellen, dass die zähe Masse seine Kleidung verunreinigt hatte. Der 64-Jährige rief die Polizei und versuchte, die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Beamtem abzusichern. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass auch ein 37-jähriger Mann stürzte, sich verletzte und ebenfalls seine Kleidung stark verdreckte. Die Streifenwagenbesatzung fand heraus, dass es sich bei der Flüssigkeit vermutlich um achtlos weggekipptes Fett handelte. Dass es sich um Küchenfett handelt, ist wahrscheinlich. Das Hagener Ordnungsamt kümmerte sich um die Absicherung und Beseitigung der Gefahrenstelle. Die Polizisten legten eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vor. Hinweise, insbesondere zum Verursacher, nimmt das Verkehrskommissariat unter 02331 986 2066 entgegen.

Inklusives AWO-Familienfest in Vorhalle

awo„Wir bewegen was“ – Unter diesem Motto startet am Donnerstag, 3. Mai 2018, ab 14 Uhr das kunterbunte, inklusive Familienfest im Stadtteilhaus Vorhalle. Von 14 bis 18 Uhr sind alle großen und kleinen Besucher herzlich eingeladen, die vielseitigen Räume des Stadtteilhauses zu erkunden, an zahlreichen bunten Aktionen teilzunehmen und gemeinsam Kulinarisches aus aller Welt zu genießen.

Das Familienfest wird von der AWO Hagen-Märkischer Kreis und Kooperationspartnern wie Bethel.regional veranstaltet. Rund um das Thema Behinderung stehen an diesem Tag Kinderaktionen wie Basteln, Märchenstunden oder ein Zauberer auf dem Programm. Infostände zum Thema Frühförderung, Kurberatung oder des Vorhaller Stadtteilpolizisten warten ebenso auf die Besucher wie der Verkehrskasper und der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaftsprobleme und Familienplanung.

Dank der Förderung der Aktion Mensch sind an diesem spannenden Nachmittag die Köstlichkeiten und Angebote kostenlos. Jährlich rund um den 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Viele Verbände und Organisationen nutzen diesen Tag, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung und ihre gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Aktion Mensch unterstützt diesen Tag und zahlreiche Organisationen in ihrem Ziel, Gleichberechtigung für alle Menschen zu erwirken.

Das kunterbunte Familienfest findet von 14 bis 18 Uhr im Stadtteilhaus Vorhalle, Vorhaller Straße 36, statt. Mit dabei sind etwa das Vorhaller Wohnzimmer, die AWO-Begegnungsstätte und die Kita Vorhalle.

Gemeindeforum der Evangelisch-reformierten Gemeinde

Referentin berichtet über Leben in Thailand

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde am Bergischen Ring lädt für Samstag, 5. Mai, um 15.30 Uhr zum Gemeindeforum ins Gemeindehaus der Gemeinde (Bergischer Ring 37) ein. An diesem Nachmittag wird Pfarrerin i.R. Ulrike Schnürle aus Böblingen zu Gast sein. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und der weiteren Ausbildung in der Württembergischen Landeskirche lebte Ulrike Schnürle 23 Jahre in Thailand. Nicht als Touristin oder Reiseführerin. Sie lebte unter und mit den Menschen des Landes.

Hierbei war die Motivation für dieses radikal andere Leben der Wunsch, den Menschen in Thailand den Gott der Bibel nahezubringen. So wird sie mit ihrem Vortrag „Missionarin – missverstanden – kritisiert – gesegnet“ Einblicke in ihr Leben und ihre Überlegungen geben. Vor dem Vortrag lädt die Gemeinde zu Kaffee und Kuchen Zeit und zum Gespräch miteinander ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Zur besseren Planung bittet die Gemeinde um Anmeldung bis Mittwoch, 2. Mai, unter 02331.23906 oder per E-Mail: reformiert-hagen@gmx.de.

ICE: Röspel fordert Beibehaltung der Stunden-Taktung

 

Hagen / Wuppertal / Berlin. Die beiden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel (HA/EN) und Helge Lindh (Wuppertal) fordern von der Bahn, von einer Verschlechterung der ICE-Anbindung abzusehen und die Stunden-Taktung auf der „Wupper-Schiene“ beizubehalten. Das machten sie bei einem Gespräch mit Ronald Pofalla und Werner Lübberink vom DB-Vorstand deutlich.

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die beiden SPD-MdB René Röspel (links) und Helge Lindh setzten sich beim DB-Vorstand für die Beibehaltung des ICE-Stundentaktes ein

„Eine Verschlechterung der Anbindung Südwestfalens und des Bergischen Lands an den Fernverkehr hätte massive Auswirkungen für die Menschen, aber auch für den heimischen Wirtschaftsraum“ betont René Röspel. Mit Blick auf erste Überlegungen, auf der Strecke Köln-Berlin ab 2021 einen ICE-Sprinter nur mit einem Halt in Hannover einzusetzen, ergänzt Helge Lindh: „Eine halbe Stunde weniger Fahrzeit für einige Rheinländer darf auf keinen Fall dazu führen, dass der ICE nur noch alle zwei Stunden in Wuppertal und Hagen hält und halb Westfalen abhängt“. Dies wäre eine massive Verschlechterung des Bahnangebots und für die Fahrgäste nicht nachzuvollziehen, sind sich Lindh und Röspel einig.
Eine Entscheidung hinsichtlich der Stunden-Taktung sei noch nicht getroffen worden, erwiderten die Bahn-Vorstände. Die Bahn suche derzeit nach akzeptablen Alternativen. Grundsätzlich beabsichtige man für die Strecke Köln-Berlin eine Erweiterung – und keine Einschränkung – des ICE-Bahnverkehrs. Pofalla und Lübberink bestätigten Planungen eines ICE-Sprinters auf der Strecke Köln-Berlin. Ein entsprechender Zielfahrplan werde allerdings erst im Sommer präsentiert. Die Entscheidungsfindung soll dabei von einem „breiten gesellschaftlichen Dialogprozess“ begleitet werden. Handlungsbedarf sieht der Bahn-Vorstand aufgrund der hohen Auslastung der Linie Wuppertal-Hagen-Hamm. Kritisch beobachtet wird hier insbesondere der mit der Zugteilung („Flügelung“) in Hamm einhergehende Zeitaufwand.
„Die Aussagen des Bahn-Vorstands lassen zumindest darauf hindeuten, dass ein Problembewusstsein bei der Deutschen Bahn vorhanden ist“, fassen Lindh und Röspel das Gespräch zusammen: „Die Ankündigung, an adäquaten Lösungen zu arbeiten, genügt uns aber nicht.“ Man habe dem Bahnvorstand deutlich gemacht, dass man eine zwei Stunden-Taktung ablehnt und sich einer Verschlechterung der Anbindung entschieden entgegenstellen werde. Zudem fordern die beiden Abgeordneten Transparenz in der Entscheidungsfindung und eine Einbindung in den Planungs- und Dialogprozess der Deutschen Bahn.“

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Stadtgeschichte, Industrie und Kultur erleben

Hagen. Eine Wanderung über den 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein
Erlebnis. Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine
Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 6. Mai 2018, wieder auf eine kulturelle Entdeckungsreise
über eine Teilstrecke des ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet.
Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte von Hagen, ihre
Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei
zum Besten gegeben. Darüber hinaus werden die Aussichtsplattformen des
Bismarckturms und des Kaiser-Friedrich-Turms während der Wanderung
besucht. Mit einem tollen Ausblick auf die Stadtteile und die Umgebung von
Hagen wird man hier belohnt – bei gutem Wetter reicht der Blick bis ins
Ruhrgebiet.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung
tragen. Alle Teilnehmer bekommen einen Wanderpass und können sich nach der
Wanderung eine Wanderurkunde in der HAGENinfo abholen. Für die Teilnahme
an der Führung gibt es einen Sonderstempel.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden. Die Führung kostet 8
Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die
HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00
Uhr, Samstag von 09:30 – 12:30 Uhr) in der Körnerstraße 25, 58095 Hagen,
unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 4. Mai 2018 entgegen.
Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6
Personen.
Weitere Termine für diese Tour gibt es am 3. Juli, 9. September und 7. Oktober
2018. Zudem ist der Rundgang auch individuell buchbar.

Traditioneller Tanztee bei Emster AWO

„Der Kulturhof tanzt in den Mai“, so ist das Motto bei der Traditionsveranstaltung im Emster Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen).

Am Samstag, 28. April 2018 spielt der Alleinunterhalter Egon Müller ab 14:00 h in der rustikalen Begegnungsstätte zum Tanztee auf. Und wenn der Schwung vom Tanz auch hungrig macht, so hat das Team der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit Kaffee, Kuchen und einem herzhaften Abendessen die richtigen Antworten. Alle tanzbegeisterten Hagener sind herzlich willkommen – wie immer, wenn der Kulturhof tanzt…

 

 

Tanztee

Sa., 28.04.2018

14:00 h – ca. 17:30 h

AWO-Begegnungsstätte

ha.ge.we Kulturhof

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Eintritt frei – Verzehr erwünscht