Business Talk gibt Impulse: Was macht Mittelstand erfolgreich?

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Foto: Agentur f. Arbeit Hagen

Hagen. Neue Impulse und andere Blickwinkel bot der Business Talk 2018 der Agentur für Arbeit Hagen am vergangenen Donnerstag. Zahlreiche Unternehmer und Unternehmensrepräsentanten waren eingeladen, sich auszutauschen und darüber zu informieren, was kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich macht – und welche Strategien sie bei der Fachkräftesuche haben. Der Fachkongress im Business Talk-Format für Unternehmer aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis stand unter dem Motto „Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft – was macht Mittelstand erfolgreich?“. WDR 2-Moderator Jürgen Mayer führte durch das Programm. Impro-Theater-Schauspieler sorgten für die richtige Einstimmung und humorvolle Highlights.

Agenturchef Marcus Weichert unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung für den Mittelstand: „Über 98 Prozent der Unternehmen in dieser Region gehören dem Mittelstand an. Eine Auswahl davon erleben wir heute hier – ein jeder auf seine Art
erfolgreich.“

Den Vortrag hielt Prof. Dr. Claudius Schmitz, Dozent für Handel und Marketing ander Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, zugleich Bestseller-Autor und Studienleiter bei der größten deutschen Privatuniversität für Berufstätige und duale Studiengänge. Er referierte kurzweilig unter dem Titel „Erfolg braucht Veränderung“ über die sich radikal verändernden Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen.

Erfolg in einer zunehmend volatilen Welt benötige flexible, flache, vernetzte und transparente Organisationen und gleichzeitig digitale Führung. Auch müssten sich die Unternehmen auf die besonderen Eigenarten der „Generation Z“ einstellen.

Auf dem Podium wurden einige unterschiedliche Ansätze diskutiert, was es heißt, ein Unternehmen erfolgreich zu führen, Fachkräfte zu binden und zu motivieren. Teilnehmer waren Magnus Becker, Geschäftsführer Hawker GmbH, Christoph Winzerling, Geschäftsführer Hausemann & Mager GmbH & Co. KG, und Claas Mehrwald, Geschäftsführer pcm GmbH.

In der Diskussion wurde deutlich, dass erfolgreiche Unternehmen häufig sehr ungewöhnliche Wege gehen, um die benötigten Fachkräfte zu erreichen und zu halten. Dabei gibt es viele gute Ansätze zur Attraktivitätssteigerung. Das Spektrum reicht von Berücksichtigung von Arbeitnehmerwünschen bei Investitionen, Ausstattung mit hochwertigen Fahrrädern bis hin zu psychosozialer Betreuung und modernsten Angeboten aus dem Bereichen Sport und Gesundheit. Hier seien der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dies werde auch immer nötiger, da begehrte Fachkräfte in einem sich drehenden Arbeitsmarkt ihren Wert kennen und sich so teuer wie möglich verkaufen wollen. Auch sei der Wert von Arbeit in Zeiten von Work-Life-Balance ein anderer als früher. Unternehmen müssten sich darauf einstellen.

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