CDU: Bei Fachhochschule für Blick auf Westside werben

 

 

Hagen. (CDU Hagen) >>Oberbürgermeister Erik O. Schulz und die Verwaltung sollen bei der Fachhochschule Südwestfalen aktiv und respektvoll dafür werben, das Areal Westside Hauptbahnhof in den Blick zu nehmen. Das ist der einstimmige Wunsch der Hagener CDU-Ratsfraktion. Hintergrund ist der Erweiterungswunsch der Fachhochschule Südwestfalen, der sich am derzeitigen Standort Feithstraße nicht realisieren lässt. Die Fachhochschule plant deshalb im Fleyer Wald mit neuen Bauwerken den Grundstein für einen gemeinsamen Campus mit der Fernuniversität zu legen.

Für den CDU-Fraktionschef und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschuss, Dr. Stephan Ramrath, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: „Wer heute über einen neuen Standort nachdenkt, denkt konsequenter Weise seine Verkehrsbeziehungen mit. Da bietet die Westside Hauptbahnhof nicht nur direkte Bahn- und ÖPNV-Verbindungen in alle Richtungen, sondern auch Innenstadtnähe und perfekte Anbindungen an die Autobahnen A1, A45 und A46. Kurze Wege in das neu entstehende studentische Quartier in Wehringhausen runden die Liste der Vorteile der Westside ab!“

Wichtig sei Dr. Ramrath, „dass das nicht im Konflikt geschieht: Wir anerkennen selbstverständlich die Wünsche der Hochschulen. Auch uns leuchten die Synergien zweier Hochschulen auf einem Campus ein. Aber wir haben den Auftrag, die Entwicklung der gesamten Stadt im Blick zu behalten. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 20135) versuchen wir gerade, isolierte Betrachtungen aufzugeben und uns für gesamtheitliche Betrachtungen zu öffnen. Deshalb wollen wir die Verwaltung durch den Rat beauftragen, in einer Matrix die Vor- und Nachteile der beiden strategischen Konzepte gegenüberzustellen. Ich wünsche mir, dass die beiden Hochschulen die städtische Entwicklungsperspektive dann ebenfalls mit einbeziehen.“

Dr. Ramrath sieht dafür durchaus Spielräume, selbst wenn die beiden Hochschulen durch die Landespolitik nicht ganz frei agieren können: „Mir fallen verschiedene Landesbehörden in völlig veralteten Dienstgebäuden in Hagen ein, zum Beispiel das Finanzamt. Für das Land könnte es eine gute Lösung sein, die Büros in das FH-Gebäude an der Feithstraße zu verlagern. In Hagen ließe sich dadurch unser letztes Stickoxid-Problem lösen. Davon profitieren auch die Hochschulen! Unser Ziel sind Lösungen, die das Beste für die Hochschulen mit dem verbinden, was auch der Stadt guttut. Dann gibt es auf beiden Seiten nur Gewinner!“<<

 

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Warenrückruf für „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks

… mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“, sowie „Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g“

Die zur Mühlen Gruppe Markenvertriebs GmbH, D-24860 Böklund, ruft die Produkte „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“ sowie „Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g“ zurück.

Im Rahmen von Labor-Kontrollen wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt. Vom Verzehr der benannten Produkte wird dringend abgeraten!

Betroffen sind folgende Produkte/Handelshäuser:

– Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g; hergestellt bei
Gütersloher Fleischwaren Vertriebs GmbH & Co.KG und vertrieben
in Teilen des ALDI Süd-Gebietes;

MHD 11.05.2018
MHD 18.05.2018

– Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett,
luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g; MHD 05.06.2018;
vertrieben bei REWE

Betroffen sind ausschließlich diese Produkte mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten. Andere Artikel der Marken sind hiervon nicht betroffen.

Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann unter anderem Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, Fieber, sowie Kopfweh auslösen.

Personen, die schwere oder anhaltende Symptome entwickeln und dieses Lebensmittel gegessen haben, wird empfohlen, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Das Unternehmen hat umgehend reagiert und die betroffenen Artikel aus dem Verkauf nehmen lassen.

Die Kunden können betroffenen Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben.

Federfußball: Deutsche Doppelrangliste in Gifhorn

Kathrin Schlomm - Copyright Karsten-Thilo Raab(ktr) Auch beim zweiten DFFB-Doppelranglistenwettbewerb der Saison stand Philip Kühne von Flying Feet Haspe im niedersächsischen Gifhorn ganz oben auf dem Siegerpodest. Diesmal an der Seite seines Mannschaftskollegen Torben Nass, mit dem der WM-Dritte zuletzt 2015 die deutsche Meisterschaft gewann. Im Anschluss an die Vorrunde schalteten die beiden Hasper im Viertelfinale Nationalspielerin Franziska Oberlies (FF Haspe) und Matthis Brandwitte (TG Münster) mühelos mit 21:15, 21:16 aus und entschieden auch das Halbfinale gegen ihre Vereinskollegen Lina Marie Kurenbach und Marcel Scheffel locker mit 21:12, 21:15 für sich. Im Endspiel warteten dann die Nationalspieler Christopher Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode. Doch auch die beiden WM-Teilnehmer hatten Philip Kühne und Torben Nass nicht viel entgegen zu setzen und mussten sich mit 18:21, 16:21 geschlagen geben.

Platz 3 erkämpften Lina Marie Kurenbach und Marcel Scheffel durch ein glückliches 22:20, 18:21, 21:18 über Florian Krick (FFC Hagen) und Daniel Nass (FF Haspe). Letztere hatten im Halbfinale gegen Christopher Zentarra und Sven Walter eine faustdicke Überraschung auf dem Fuß, scheiterten hier aber denkbar knapp mit 20:22, 21:19, 20:22.
Enttäuschend war das Abschneiden und der Auftritt der amtierenden deutschen Meister Tarik Kaufmann (CP Gifhorn) und Noah Wilke (Cronenberger BC). Nach dem überraschenden 9:21, 10:21 Viertelfinalaus gegen Marcel Scheffel und Lina Marie Kurenbach, trat das frustrierte Duo nicht mehr an und belegte im Gesamtklassement einen mageren achten Rang. Derweil durften sich Maria Zachou und Sem Kostrewa von Gastgeber CP Gifhorn nach dem abschließenden 21:16, 21:11 über Franziska Oberlies und Matthis Brandwitte über Rang 5 freuen. Auf Platz 7 landeten Hanna Rademacher und Eren A. Oglou von CP Gifhorn. Im Spiel um Platz 9 setzten sich schließlich Christopher Berges und Christian Weustermann vom Cronenberger BC mit viel Mühe 19:21, 21:8, 21:15 gegen Rieka Tiede (CP Gifhorn) und Silke Weustermann (Cronenberger BC) durch.

Adrienn Turi und Patricia Kovacs von FF Haspe mussten sich im Spiel um Platz 11 gegen Janina Kolmer und Ronny Helmut von CP Gifhorn unglücklich 21:23, 21:23 gecshlagen geben und wurden entsprechend als Zwölfte gewertet.

Arne Twer und Kathrin Schlomm vom FFC Hagen belegten nach einer überaus unglücklichen 21:9, 17:21, 24:26 Niederlage gegen Thore Riepe (Flying Feet Haspe) und Georgios Koriniotis (CP Gifhorn) den 14. Platz. Derweil überraschten Nina Twer und Olaf Völzmann mit dem 17. Platz, nachdem sie in der abschließenden Partie Manuel Messing und Hendrik Niedernholz von der TG Münster klar mit 21:8, 21:16 auf Distanz hielten. Im Spiel um Platz 19 kam es unterdessen zu einem reinen FFC-Duell. Hier setzten sich Andre Lange und Carolin Hildebrand mit 212:16, 21:3 gegen Lukas Krick und Thomas Lam durch.

Neue Brücke für die Hagener Bahnhofshinterfahrung

Bahnhofshinterfahrung01_Foto Stadt Hagen Esther SchöttkeHagen. 580 Tonnen Stahlbauelemente, 1500 Quadratmeter Brückenfläche, sechs Verkehrsspuren: Die neue Brücke zwischen Bahnhofshinterfahrung und Eckeseyer Straße beeindruckt mit großen Zahlen. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) und die zuständige Baufirma „Heinrich Walter Bau“ gaben jetzt den Startschuss für die Installation der Brückenelemente mithilfe eines 108 Tonnen schweren Mobilkrans. Die Montage der Überbauträger dauert bis Donnerstag, 26. April. Während dieser Zeit kann es tagsüber zu kurzzeitigen Behinderungen im Straßenverkehr kommen.

Vorbereitung dauert zwei Jahre
Bereits mit dem Ausheben der alten Brücke Plessenstraße in einem Stück durch einen großen Kran im April 2016 wurde mit den Vorbereitungen für die jetzige Baumaßnahme im dritten Bauabschnitt der Bahnhofshinterfahrung begonnen. So konnten umfangreiche Umbauarbeiten an Gleisen und Oberleitungen als Vorbereitung für den bereits erfolgten Neubau der Leitungsbrücke der Enervie (Umspannwerk zur Eckeseyer Straße) stattfinden sowie die Straßenbrücke über die Gleise der Deutschen Bahn zur Anbindung der Bahnhofshinterfahrung an die Eckeseyer Straße errichtet werden.

Die neue Straßenbrücke wird in Verbundbauweise hergestellt. Das heißt, neun individuell angefertigte Hohlkastenträger – jeweils über zwei Meter hoch, bis 50 Meter lang und 60 Tonnen schwer – werden untereinander mit sogenannten Feldquerträgerelementen verbunden und schließen im Bereich der Widerlager an die Endquerträger an. So entsteht der Überbau für das zukünftige Brückenbauwerk. Die Fertigung aller Stahlbauelemente erfolgte in einem Herstellungswerk in Ungarn. Unter einem besonders hohen logistischen Aufwand wurden die letzten Stahlbauelemente zur Baustelle nach Hagen transportiert und vor Ort auf dem Vormontageplatz für den Einhub vorbereitet. Die Zwischenlagerung und der Zusammenbau der einzelnen Segmente eines Trägers erfolgten auf einer extra angefertigten Hilfskonstruktion in zwei Ebenen auf rund acht Metern Höhe. Vorab wurde im gesamten Gleisbereich ein Schutzgerüst oberhalb der elektrifizierten Oberleitung der Deutschen Bahn aufgebaut.

Montage ist besondere Herausforderung
Die besondere Schwierigkeit bei dieser Brücke liegt neben den großen Abmessungen der Bauteile insbesondere auch in dem schiefen Winkel und der starken Krümmung des Bauwerks in Verbindung mit dem sehr engen Raum, in dem sie zu montieren ist.

Der Montageablaufplan sieht vor, dass zunächst der zweite Träger in seiner Gesamtlänge mittels Kran aufgenommen wird. Anschließend wird der Träger in die Solllage positioniert – unterstützt durch extra im Gleisbereich angefertigte Hilfsstützen – und mit den Endquerträgern zusammengefügt. Im Anschluss werden die beiden Segmente des ersten Trägers eingehoben und vor Ort, gestützt durch die Hilfsstützen, verschlossert sowie mit dem bereits montierten zweiten Träger verbunden. Im Anschluss werden die restlichen Hauptträger jeweils als Ganzes eingehoben und miteinander verbunden. Zuletzt werden jeweils die beiden längsten Träger in einem so genannten Tandemhub durch zwei Kräne eingehoben.

Nach Montage aller Bauteile und Vermessung des Tragwerks werden weitere Montagestöße verschweißt. Nach Verschweißung des gesamten Stahltragwerks werden die temporären Hilfsstützen im Gleisbereich entfernt und das Tragwerk mittels Hilfstürmen auf den Lagersockeln eine Zeit lang in Höhe von 2,50 Meter gelagert. Erst mit Fertigstellung der Fahrbahnplatte wird im Herbst 2018 das Brückenbauwerk in die höhenmäßige Endlage positioniert oder „abgestapelt“, wie es im Fachjargon der Brückenbauer heißt.

Ausblick: So geht es auf der Baustelle weiter
Wenn die Flächen an der Eckeseyer Straße nach dem Einheben der Stahlträger geräumt sind, kann hier unter der Nutzung der gleichen Verkehrsführung der Straßenbau beginnen. Zuerst müssen jedoch noch Leerrohre und Leitungen der einzelnen Versorgungsunternehmen verlegt werden. In der ersten Bauphase, die im Mai beginnt, können schon fast alle neuen Verkehrsinseln für die Großkreuzung erstellt werden.

Ab August muss dann der Verkehr auf die bereits fertig gestellten Flächen umgeschwenkt werden, um die restlichen Versorgungsleitungen, Entwässerungsanlagen, 3100 Quadratmeter Fahrbahnflächen und Inseln herstellen zu können. Die ausführende Baufirma ist guter Dinge, die Arbeiten an der Eckeseyer Straße bis zum Herbst dieses Jahres abschließen zu können.

Fertigstellung der Bahnhofshinterfahrung 2019
Die Arbeiten zur Bodensanierung auf der sogenannten „Westside“ kommen gut voran. Hier werden bereits seit Mitte März die rund 40.000 Kubikmeter Bodenmassen umgeschichtet, auf Schadstoffe untersucht und gegebenenfalls entfernt. Ebenfalls wird das Gelände zur besseren späteren Vermarktung von Fundamenten, Mauerwerksresten und Sonstigem befreit. Die Baufirma arbeitet hier in einem sogenannten Umklappverfahren. Der Boden der ersten Sanierungsteilfläche ist zwischengelagert worden. Die Böden der nächsten Sanierungsteilflächen können nach Freigabe durch den Bodengutachter in die Baugruben der vorigen Sanierungsflächen eingebracht werden bis die Höhe des städtebaulichen Zwischenzustandes erreicht ist. Alle restlichen Böden werden für die Dammerstellung der Bahnhofshinterfahrung benötigt. Allein der Lückenschluss zwischen Volmebrücke und Eisenbahnbrücke an der Eckeseyer Straße wird circa 15.000 Kubikmeter Boden aufnehmen.

Wenn der Damm hergestellt ist, kann mit dem eigentlichen Straßenbau in diesem Bereich begonnen werden. Hier müssen noch rund 300 Meter Bordsteinanlage, 450 Quadratmeter Pflasterarbeiten und 3200 Quadratmeter Asphaltstraße erstellt werden.

Da witterungssensible Arbeiten wie der Asphaltdeckenbau und Markierungsarbeiten zum Bauende in die kalte Jahreszeit fallen und es dadurch zu Verzögerungen kommen kann, geht der WBH davon aus, dass die Arbeiten voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen sind und die Bahnhofshinterfahrung für den Straßenverkehr freigegeben werden kann.

Business Talk gibt Impulse: Was macht Mittelstand erfolgreich?

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Foto: Agentur f. Arbeit Hagen

Hagen. Neue Impulse und andere Blickwinkel bot der Business Talk 2018 der Agentur für Arbeit Hagen am vergangenen Donnerstag. Zahlreiche Unternehmer und Unternehmensrepräsentanten waren eingeladen, sich auszutauschen und darüber zu informieren, was kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich macht – und welche Strategien sie bei der Fachkräftesuche haben. Der Fachkongress im Business Talk-Format für Unternehmer aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis stand unter dem Motto „Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft – was macht Mittelstand erfolgreich?“. WDR 2-Moderator Jürgen Mayer führte durch das Programm. Impro-Theater-Schauspieler sorgten für die richtige Einstimmung und humorvolle Highlights.

Agenturchef Marcus Weichert unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung für den Mittelstand: „Über 98 Prozent der Unternehmen in dieser Region gehören dem Mittelstand an. Eine Auswahl davon erleben wir heute hier – ein jeder auf seine Art
erfolgreich.“

Den Vortrag hielt Prof. Dr. Claudius Schmitz, Dozent für Handel und Marketing ander Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, zugleich Bestseller-Autor und Studienleiter bei der größten deutschen Privatuniversität für Berufstätige und duale Studiengänge. Er referierte kurzweilig unter dem Titel „Erfolg braucht Veränderung“ über die sich radikal verändernden Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen.

Erfolg in einer zunehmend volatilen Welt benötige flexible, flache, vernetzte und transparente Organisationen und gleichzeitig digitale Führung. Auch müssten sich die Unternehmen auf die besonderen Eigenarten der „Generation Z“ einstellen.

Auf dem Podium wurden einige unterschiedliche Ansätze diskutiert, was es heißt, ein Unternehmen erfolgreich zu führen, Fachkräfte zu binden und zu motivieren. Teilnehmer waren Magnus Becker, Geschäftsführer Hawker GmbH, Christoph Winzerling, Geschäftsführer Hausemann & Mager GmbH & Co. KG, und Claas Mehrwald, Geschäftsführer pcm GmbH.

In der Diskussion wurde deutlich, dass erfolgreiche Unternehmen häufig sehr ungewöhnliche Wege gehen, um die benötigten Fachkräfte zu erreichen und zu halten. Dabei gibt es viele gute Ansätze zur Attraktivitätssteigerung. Das Spektrum reicht von Berücksichtigung von Arbeitnehmerwünschen bei Investitionen, Ausstattung mit hochwertigen Fahrrädern bis hin zu psychosozialer Betreuung und modernsten Angeboten aus dem Bereichen Sport und Gesundheit. Hier seien der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dies werde auch immer nötiger, da begehrte Fachkräfte in einem sich drehenden Arbeitsmarkt ihren Wert kennen und sich so teuer wie möglich verkaufen wollen. Auch sei der Wert von Arbeit in Zeiten von Work-Life-Balance ein anderer als früher. Unternehmen müssten sich darauf einstellen.

Fahrer-Schulung zum Thema „Behinderung“

Alltag vor der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Morgens und nachmittags fahren dort Kleinbusse vor. Sie chauffieren Beschäftigte mit Behinderung zur Arbeit und holen sie nach Feierabend wieder ab. Um mehr über das Thema „Behinderung“ zu erfahren, haben die  Fahrer von drei Beförderungs-Unternehmen – Ortwein (Wetter), Stiefermann (Gevelsberg) und Mischka (Herdecke) – an einer Schulung der WfbM teilgenommen.

„Es war sehr interessant“, meinte Janko Mischka, Chef des gleichnamigen Herdecker Unternehmens. In der Schulung ging es um Fragen wie diese: Welche Behinderungsbilder gibt es? Wie empfindet ein gehbehinderter und gleichzeitig blinder Mensch, wenn er zum Auto geführt wird? „Die Fahrer brachten eine Menge an Wissen mit – z.B., wie man einen Rollstuhlfahrer fachgerecht anschnallt“, stellte Frank Maihoff schnell fest. Er ist Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der WfbM und hat die Schulungen der Fahrer geleitet.

Im Arbeitsalltag erleben gerade bei Fahrgästen mit schwersten Behinderungen manche Überraschung: Warum etwa schreit ein Mensch mit Behinderung plötzlich während der Fahrt? Solche Verhaltensweisen lernten die freundlichen Chauffeure besser zu verstehen.

Zur Schulung gehörten auch Selbstversuche: Die Fahrer setzten sich in einen Rollstuhl oder waren dank einfacher Hilfsmittel wie Augenklappen, Ohrenstöpsel oder Beinfessel blind, gehörlos bzw. beim Gehen gehandicapt. So mussten sie mit Hilfe eines Kollegen in einen Bus einsteigen oder in das Fahrzeug geschoben bzw. begleitet werden. Dann ließen sie sich um den Block chauffieren. Die Fahrer waren von dieser Perspektive eines Menschen mit Behinderung beeindruckt. Ihr Fazit: „Das war sehr aufschlussreich.“ (toto)

Frühkarzinome schonend entfernen – Neue Behandlungsmöglichkeit implementiert

 

Vollwandresektion2018Hagen. Der Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Rund 65.000 Menschen erkranken bundesweit pro Jahr daran. „Die Möglichkeiten der Behandlung sowie die Heilungschancen hängen dabei auch von der Art der Tumore sowie dem Zeitpunkt der Entdeckung ab“, erläutert Dr. med. Holger Beier, leitender Oberarzt der Gastroenterologie und Intensivmedizin /Innere Medizin am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN. Immerhin werden seriösen Schätzungen zufolge bei jeder 5. Darmspiegelung verdächtige Areale gefunden. Patienten, die an einem Frühkarzinom erkrankt sind – jener Zwischenstufe zwischen Polypen, die bei einer Darmspiegelung abgetragen werden können, und Tumoren, die bereits operativ entfernt werden müssen -, kann Dr. Beier gemeinsam mit seinem Team nun mit einer neuen, schonenden endoskopischen Therapie, der sogenannten Vollwandresektion, helfen. „Die bisherigen Behandlungsergebnisse sind sehr gut und die Patienten schnell wieder fit“, resümiert der Gastroenterologe und Endoskopie-Spezialist nach den ersten Behandlungserfolgen.

Zum Beispiel bei Patienten wie Karl Biederbick. Im vergangenen Jahr schickte ihn sein Hausarzt aufgrund von Beschwerden zu einer Darmspiegelung ins AKH. Und leider wurde das Team um Dr. Beier und Oberärztin Dr.med. Maram Abdulgader fündig. Neben mehreren großen Polypen fanden die Experten bei dem 83-Jährigen mit einem sogenannten Adenom eine Geschwulst, „welches mit großer Wahrscheinlichkeit bösartig geworden wäre“, ist sich Dr. Beier sicher. Eine menschliche Darmwand besteht, vereinfacht dargestellt, aus fünf übereinanderliegenden Schichten. Bislang war es den Fachärzten zwar möglich, die meist im Rahmen einer Darmspiegelung entdeckten größeren Polypen, mithilfe einer Schlinge zu umfassen und abzutragen. Doch diese Methode ist nur geeignet, wenn die Polypen lediglich die oberflächlicheren Schichten betreffen. Alle tiefer in der Darmwand verankerten Wucherungen wie das Adenom von Karl Biederbick mussten in einer Bauch-Operation in Vollnarkose und mit den daraus resultierenden längeren Genesungszeiten entfernt werden. „Gerade bei älteren Patienten mit weiteren Vorerkrankungen bedeutet dies schon ein Risiko, dass wir gerne minimieren möchten“, erklärt Dr. Beier weiter. So aber konnten die Ärzte mit dem neuen Verfahren der Vollwandresektion mithilfe eines speziellen Untersuchungsgerätes die befallene Darmwand komplett entfernen und zeitgleich wieder verschließen. Dabei markieren die Experten zunächst den auffälligen Bereich, ziehen diesen mit einer „Grasper“ genannten Zange in eine Kappe und trennen ihn anschließend mit einer Metallschlinge ab. „Diese Untersuchung bedarf eines hohen Maßes an Abstimmung zwischen der Endoskopieassistenz und mir als behandelndem Arzt. Deswegen haben wir uns im Vorfeld aufwendig weitergebildet und zertifiziert“, betont Dr. Beier zu den Vorbereitungen des Angebots. Der Eingriff selbst dauert etwa 45 Minuten und wird in leichter Narkose durchgeführt. So kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden. „ Zudem vermeiden wir durch den endoskopischen Zugang einen Bauchschnitt, was den Heilungsprozess deutlich erleichtert“, erklärt Dr. Beier weiter. Dadurch ist die Methode sehr schonend und kann auch bei Patienten angewendet werden, die Vorerkrankungen haben oder bei denen ein erhöhtes Narkoserisiko besteht.

Karl Biederbick ist froh, sich für diese neue Methode entschieden zu haben: „Ich hatte keine Schmerzen, keinerlei Probleme und habe mich wirklich gut gefühlt“, erzählt er über den Eingriff im letzten Herbst. Bereits nach zwei Tagen konnten der Breckerfelder das Krankenhaus wieder verlassen und seitdem geht es ihm gut; mehr noch: Er gilt als geheilt.

Auch eine weitere Behandlung ist normalerweise nicht notwendig; „die Patienten wie Herr Biederbick stellen sich lediglich leitliniengemäß im Rahmen der Krebsnachsorge ihrem behandelnden Arzt vor“, so Dr. Beier weiter. Karl Biederbick muss nun erst nach drei Monaten wieder einen Arzt aufsuchen und freut sich, dass er nun wieder das Leben genießen kann.

Bei Fragen und Terminwünschen wenden sich Interessenten bitte an:

Klinik für Innere Medizin

Sekretariat Karina Koch

T (02331) 201 2297

F (02331) 201 22 51

gastro@akh-hagen.de

Finanzschwache Kommunen fordern mehr Hilfe zur Selbsthilfe

180423Buendnis-16.jpgMit welcher Leidenschaft und Sachkompetenz Oberbürgermeister und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunen mit größten Finanzproblemen um ihre Gestaltungsfähigkeit kämpfen, darauf hat das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem auch die Stadt Hagen angehört, bei einer Informationsfahrt für Landtagsabgeordnete aufmerksam gemacht. Es stellte den Parlamentariern exemplarisch für die bundesweit 71 Mitgliedskommunen des in acht Bundesländern aktiven Bündnisses Einrichtungen in problematischen Stadtteilen vor: die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen, das Quartier Bochumer Straße in Gelsenkirchen und das Familienzentrum samt inklusiver Kindertageseinrichtung Immendal in Duisburg.

Weil es vergleichbare Probleme in allen Kommunen des neun Millionen Einwohner vertretenden parteiübergreifenden Bündnisses gibt, forderten die gastgebenden Oberbürgermeister Thomas Kufen (Essen, CDU), Frank Baranowski (Gelsenkirchen, SPD) und Sören Link (Duisburg, SPD) und Wuppertals Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU) als einer der Bündnissprecher für alle Kolleginnen und Kollegen mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Land als Hilfe zur Selbsthilfe. Das sei kein Hilferuf von Bittstellern, sondern eine Frage der Gerechtigkeit, weil die kommunale Verschuldung zum allergrößten Teil nicht selbst verschuldet, sondern eine Folge von nicht ausreichend finanzierten Gesetzen vor allem im Sozialbereich auf dem Rücken der Kommunen sei. Das belegten zum Abschluss dieser Informationstour die Wissenschaftler Prof. Dr. Martin Junkernheinrich (Universität Kaiserslautern) und Gerhard Micosatt (Fora-Institut Bottrop). Ergebnis: Die Parlamentarier waren beeindruckt!

Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ kündigt als nächste politische Aktion für den 5. Mai in Cuxhaven ihre dann zehnte Kommunalkonferenz an. Mit ihr wollen die Oberbürgermeister, Kämmerinnen und Kämmerer als dringenden Appell an die Politik einen konkreten Lösungsvorschlag zum Abbau der kommunalen Schulden vorlegen.

Dazu Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann: „Auch wenn diese Informationsfahrt diesmal in andere Teile des Ruhrgebietes und nicht in unsere Stadt führte, können wir auch in Hagen beweisen, dass wir mit aller Kraft um mehr politische Gestaltungsfähigkeit ringen. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen nach mehr Bund und Länderhilfe.“

Der Polizeibericht

Lenkräder aus zwei BMW entwendet

Hagen (ots) – In der Nacht zu Montag haben Unbekannte in Vorhalle
zwei BMW aufgebrochen und jeweils die Lenkräder mitsamt Airbags
ausgebaut. Die Geschädigten aus der Masuren- und der Mecklenburger
Straße stellten jeweils am Morgen fest, dass die Täter auf der
Beifahrerseite eine Scheibe eingeschlagen hatten. Der Ausbau der
Lenkräder erfolgte offensichtlich fachmännisch ohne Beschädigungen zu
hinterlassen. Aus einem der Autos ließen die Unbekannten zusätzlich
ein Portemonnaie mitgehen. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Reifenstecher in Altenhagen unterwegs

Hagen (ots) – Am letzten Wochenende waren in Altenhagen
Reifenstecher unterwegs. In der Nahe-, Düppel- und Vinckestraße
mussten die Halter von insgesamt neun Fahrzeugen feststellen, dass in
den zurückliegenden Nächten Unbekannte an ihren Autos einen, zwei und
teilweise auch alle vier Reifen zerstochen hatten. Zuletzt meldete
sich am Dienstagmorgen eine Smart-Fahrerin, die ihren Wagen in der
Weserstraße abgestellt hatte. Im Zusammenhang mit den
Sachbeschädigungen sucht die Sachbearbeitung nach Zeugen, Hinweise
bitte an die 986 2066.

Radlader beschädigt

Hagen (ots) – Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes haben
Unbekannte auf einer Baustelle an der Kattenohler Straße an einem
Radlader die Windschutzscheibe eingeworfen. Das Baufahrzeug, ein
gelber Volvo, stand zur Tatzeit unter einer Brücke der A 45 und die
Mitarbeiter des Unternehmens verständigten am Montagmorgen die
Polizei. Zeugen, die im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung
verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der
986 2066.

Auffahrunfall mit einem Leichtverletzten

Hagen (ots) – Am Montagmittag ereignete sich in der Eppenhauser
Straße ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein junger Mann leichte
Verletzungen zuzog. Gegen 12.10 Uhr musste eine 40 Jahre alte
Dacia-Fahrerin verkehrsbedingt anhalten. Der nachfolgende 20-jährige
Audi-Fahrer erkannte das zu spät, er prallte ins Heck, verletzte sich
und ein Rettungswagen brachte ihn vorsorglich zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus. An den beiden Fahrzeugen entstanden
Sachschäden in Höhe von etwa 3000 Euro.

Wetter – Auffahrunfall auf der Ruhrstraße

Wetter (ots) – Am 23.04.2018, gegen 17.20 Uhr, fuhr ein
17-jähriger Wetteraner mit einem Kleinkraftrad Piaggio auf der
Ruhrstraße in Richtung Innenstadt. An einer Verkehrsampel fuhr er auf
ein vor ihm fahrendes und verkehrsbedingt anhaltendes Kleinkraftrad
Yamaha eines 17-jährigen Wetteraners auf. Durch den Aufprall kippten
beide Fahrzeuge um, wobei die beiden Fahrer sowie die Sozia des
Kleinkraftrades Piaggio leicht verletzt wurden. Die 16-Jährige Sozia
und der 17-Jährige Yamaha-Fahrer wurden mit einem Rettungswagen in
ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Diebstahl eines Spielautomaten – Kneipengehilfe verschläft Tat

Hagen (ots) – Am Montag, 23.04.2018, kam es zu einem
ungewöhnlichen Diebstahl aus einer Gaststätte in der Eckeseyer
Straße. Der 47-jährige Besitzer übertrug während seiner Abwesenheit
einem Angestellten (ebenfalls 47) die Aufsicht über das Lokal. Dieser
betrank sich nach ersten Ermittlungen derart stark, dass er während
seiner Arbeitszeit immer wieder einschlief. Als er gegen 18:00 Uhr
aufwachte, stellte er fest, dass ein kompletter Spielautomat im Wert
von 900 Euro entwendet wurde. Er verständigte seinen Chef und die
Polizei. Die Beamten fanden das Holzgestell des zirka 60 kg schweren
Automaten zwischen aufgehäuftem Restmüll in der Wehrstaße auf. Den
Zeitpunkt oder die genauen Umstände des Diebstahls konnten aufgrund
der hohen Alkoholisierung nicht ermittelt werden. Die Polizei sucht
jetzt nach Zeugen. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen
genommen.

Polizei sucht Besitzer eines Motorrollers

MotorrollerHagen. Bereits im Februar dieses Jahres hat die Polizei im Jungfernbruch einen Motorroller sichergestellt. Bislang konnte kein Besitzer ausfindig gemacht werden. Bei dem Motorroller handelt es sich um ein orangefarbenes Kleinkraftrad der Marke Generic Motor, Modell Explorer. Die Polizei erbittet Hinweise zu den Besitzverhältnissen des Motorrollers unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Hagener Fahndern gehen bei Kontrollen vier Männer ins Netz

 

Hagen. Sehr erfolgreich verlief am Montag der Spätdienst
von Hagener Fahndern der Kripo. Gegen 14:44 Uhr kontrollierten die
Zivilfahnder einen 35-jährigen Wuppertaler auf der Boeler Straße. Der
Mann hätte sich eigentlich in der Justizvollzugsanstalt in Remscheid
stellen müssen. Er wurde dem Hagener Polizeigewahrsam zugeführt,
anschließend wurde er in die JVA nach Remscheid gebracht. Weiter ging
es gegen 18:20 Uhr auf der Springe in der Innenstadt. Dort wurde ein
30-jähriger Mann überprüft, der über keinen festen Wohnsitz in der
Bundesrepublik verfügt. Er hatte in seinem Rucksack Marihuana und
Tabletten versteckt. Außerdem lag ein Haftbefehl der
Staatsanwaltschaft Köln wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe gegen den
30-Jährigen vor, weshalb er in die JVA Hagen eingeliefert wurde. Zwei
Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen
Unterschlagung und Diebstahl konnten so ebenfalls erledigt werden.
Wegen den aufgefundenen Betäubungsmitteln wurde das nächste
Strafverfahren eingeleitet. Ebenfalls auf der Springe (18:46 Uhr)
befand sich ein 30-jähriger Hagener, der mit einem
Sicherungshaftbefehl (Diebstahl in 13 Fällen) von der
Staatsanwaltschaft Hagen zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde
festgenommen und zum Polizeigewahrsam Hagen verbracht. Heute
(Dienstag) verkündete ein Richter die Festnahme. Zum Ende der Schicht
kontrollierten die Fahnder in der Straße Am Hauptbahnhof einen
24-jährigen Mann. Gegen ihn lag ein Haftbefehl über 2700 Euro oder
180 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahl mit Waffen vor. Der
Betroffene wurde zum Polizeigewahrsam verbracht und heute (Dienstag)
der Justizvollzugsanstalt Hagen zugeführt.

Romakulturfest im Kultopia

„Avilem Avilem“ bedeutet in der RomaSprache
Romanes „Wir kommen an.“ Das gleichnamige
Romakulturfest am Donnerstag, 26. April, um 17 Uhr im
Kultopia, Konkordiastraße 23-25, möchte Alteingesessene
und Neuzugewanderte Hagener zusammenbringen.
Zudem soll es die vielfältige(n) Roma-Kultur(en) in Hagen
sicht- und erlebbar machen und ein Schritt auf dem Weg
zu einem offenen Miteinander sein.
Auf dem Programm stehen neben Musik rumänischer und
bulgarischer Roma und traditioneller Handwerkskunst auch
die sehr persönliche Lebensgeschichte einer serbischen
Romni, die bereits über 20 Jahre in Hagen lebt.
Kulinarisches aus dem Topf und vom Grill, nach
traditioneller Zubereitung sowie Angebote für Kinder
runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen beim Quartiersmanagement der
Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3003 oder beim
Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen 207-
3707.

IKEA ruft ELDSLÅGA Gaskochfeld zur Reparatur zurück

IKEA ruft ELDSLÅGA Gaskochfeld zur Reparatur zurück

Als Vorsichtsmaßnahme führt IKEA einen Rückruf zur Reparatur aller ELDSLÅGA Gaskochfelder durch, die vor dem 1. Januar 2018 erworben wurden. Der Maßnahme ging eine Untersuchung durch die belgischen Marktaufsichtsbehörden voraus. Um das Problem an dem betroffenen Produkt zu lösen, ist eine Reparatur durch den technischen Kundendienst notwendig. Dieser Service ist kostenfrei.

Durch menschliches Versagen beim Lieferanten wurde das falsche Gasventil installiert. Dies führt zu Emissionswerten von Kohlenmonoxid (CO), die über den EU-Anforderungen liegen. Die Untersuchungen zeigen, dass keine erhöhte Brand- oder Explosionsgefahr besteht. IKEA wurden keinerlei Vorfälle gemeldet.

Kunden, die ein ELDSLÅGA Gaskochfeld vor dem 1. Januar 2018 erworben haben, werden dringend gebeten, den Schnellbrenner in der oberen rechten Position nicht mehr zu nutzen, bis der technische Kundendienst die Reparatur vorgenommen hat. Alle anderen Brenner sind sicher im Gebrauch.

IKEA bittet alle betroffenen Kunden mit dem Kundenservice unter der Telefonnummer (069) 29993602 (Montag bis Freitag 8.00 bis 20.00 Uhr) Kontakt aufzunehmen, um einen Reparaturtermin zu vereinbaren. Ein Servicetechniker wird das Gerät bei den Kunden zu Hause reparieren. Ein Kaufnachweis ist nicht erforderlich. Wir werden unser Möglichstes tun, um die Wartezeit so gering wie möglich zu halten.

Die betroffenen Produkte wurden in Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island, in der Tschechischen Republik, in Kroatien, Litauen, Serbien, Russland, in der Slowakei, in Ungarn, Polen, Spanien, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal, Österreich, Belgien und Frankreich verkauft.

News für Wetter (Ruhr)

Stadtmarketing Wanderung Schnadegang 2. Teil

Die zweite Etappe der Wanderung „Schnadegang“ des Stadtmarketing Wetter e. V. entlang der Grenzen unserer Harkortstadt startet am Samstag 28. April um 12 Uhr.

Treffpunkt ist der Endpunkt der ersten Etappe Ecke Bachstraße/Hagener Straße in Volmarstein. Hier nimmt Wandführer Helmut Schuchardt die Teilnehmer in Empfang und begibt sich auf den zweiten Teil der ca. 3-4-stündigen Wanderstrecke.

Diese Tour, der in vier Teilabschnitte unterteilten Wanderung, führt die Teilnehmer zuerst steil bergauf, über den Volmarsteiner Berg zur Burgruine und anschließend durch das Dorf Volmarstein, um dann vom Brandstöcken aus zur Reithalle zu gelangen. Von hier aus geht es weiter über Wiesen und Felder und durch Wälder in Richtung Gevelsberg-Silschede. Ziel und gleichzeitig Ausgangspunkt für den 3. Teilabschnitt ist die Haltestelle „Am Büffel“.

Die anschließenden Wanderungen finden ebenfalls samstags am 5. und 12. Mai statt und beginnen um 10 Uhr. Bitte gutes Schuhwerk tragen und eine Trinkflasche mitnehmen.

Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person/Wanderung

Bitte um Voranmeldung beim Stadtmarketing für Wetter e.V. unter 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de


Sperrungen im Stadtgebiet

Voßhöfener Straße 7

vom 30.4., 18 Uhr, bis zum 1.5.2018, 15 Uhr, Veranstaltung „Maibaumparty / Maibaumaufstellen“ der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Esborn, Vollsperrung der Fahrbahn, Zufahrt frei bis zum Veranstaltungsgelände, die Umleitung erfolgt über die Esborner Straße, Schmiedestraße, Osterfeldstraße und Oberwengerner Straße


Tagesfahrt zum Zoo Gelsenkirchen

IMG-20180423-WA0008Eine Tagestour führte am Montag eine Gruppe gut gelaunter Senioren nach Gelsenkirchen: Dort wurde es tierisch, denn die 50 Personen umfassende Gruppe aus Wetter besichtigte die Zoom Erlebniswelt. Nach einer interessanten Führung gab es zum Abschluss der vom Seniorenbüro und dem Seniorenbeirat der Stadt Wetter (Ruhr) organisierten Tour gab noch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.


Brückentag: Bürgerbüro geschlossen

Das Bürgerbüro bleibt aufgrund des Brückentages am Montag, 30. April, geschlossen.


Stadt appelliert: Überwuchs zurückschneiden

Die Stadt Wetter (Ruhr) appelliert an alle Grundstückseigentümer und Pächter, Überwuchs zurückzuschneiden. Gerade zu Beginn des Frühjahrs und im Sommer sind im Stadtgebiet vielfach Verkehrsbehinderungen an Kreuzungen, Einmündungen oder auf Fuß- und Radwegen durch überhängende Äste oder zu hoch wachsende Hecken und Sträucher zu erkennen. Hinzu kommen verdeckte Verkehrsanlagen, Straßenbeleuchtungen und Hydranten – Kennzeichnungen durch privates Grün.

Die Eigentümer oder Anlieger der betreffenden Grundstücke sind in diesem Fall verpflichtet, den Überwuchs in ausreichender Form zurück zu schneiden, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt.

Eine Orientierung, bis zu welcher Höhe hereinragende Äste aus dem Verkehrsraum entfernt werden müssen, gibt das sogenannte Lichtraumprofil, das empfiehlt, Fahrbahnen in einer Höhe von 4,50 m freizuhalten, Rad- und Fußwege bis zu einer Höhe von 2,50 m.

Die Verwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung vom verkehrsbehinderndem Überwuchs und zur Gesunderhaltung von Bäumen ganzjährig zulässig sind. Diese notwendigen Maßnahmen der Verkehrssicherungspflicht unterliegen nicht dem Verbot des Landschaftsgesetzes, wonach es in der Zeit zwischen dem 1. März und 30. September verboten ist Hecken, Bäume, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden oder wesentlich zu verändern.

Lesung „In mir Zuhause“ fällt aus

Die im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals geplante Lesung „In mir Zuhause“ der Integrationsagentur der Diakonie Mark-Ruhr am 27. April in der Buchhandlung am Rathaus muss leider ausfallen. Ein ähnliches Format können Interessierte eine Woche später, am Freitag, 4. Mai, um 19 Uhr, erleben. Die Integrationsagentur der AWO Hagen lädt zur Lesung „Ich & Du – Geflüchtete lesen ihre selbst geschriebenen Gedichte“ in den Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, ein.