Frauen Union Hagen zur Hebammenausbildung

Cemile Giousouf: „Vollständige Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen hätte für Nordrhein-Westfalen erhebliche Folgen für die Schwangerenversorgung.“

Giousouf Landtagswahl 2017(CDU Hagen) >>Cemile Giousouf, Vorsitzende der Frauen Union in Hagen: „Seit Menschengedenken gibt es Hebammen und wenn es nach der Frauen Union in Hagen  geht, soll dieser Beruf auch Zukunft haben. Hebammen leisten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag bei der Versorgung von Schwangeren, Müttern und Familien. Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Hebammenhilfe und der Erhalt der Geburtshilfe sind daher von besonderer Bedeutung.“

In Deutschland muss bis zum 18. Januar 2020 die EU-Richtlinie 2013/55/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen umgesetzt sein. Hiervon wird insbesondere die Hebammenausbildung betroffen sein. Durch die in das nationale Recht umzusetzende Richtlinie werden die Zugangsvoraussetzungen für die Hebammenausbildung von zehn auf zwölf Jahre allgemeine Schulausbildung angehoben. Aus Sicht des Bundes ergibt sich hieraus die Notwendigkeit einer vollständigen Akademisierung der Hebammenausbildung bis zum 18. September 2020.

Giousouf weiter: „Die vollständige Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen würde in Nordrhein-Westfalen erhebliche Folgen für die Struktur der Ausbildung mit sich bringen. Bislang wird lediglich an einer Hochschule, der Hochschule für Gesundheit in Bochum, die primärqualifizierende akademische Hebammenausbildung im Rahmen eines Modellstudiengangs angeboten. Die Frauen Union fordert, dass bei der Novelle des Hebammengesetzes auf der Bundesebene die nordrhein-westfälischen Fachschulen mit ihrer langjährigen Fachexpertise eingebunden werden. Hierdurch kann verhindert werden, dass die Ausbildungszahlen einbrechen und die flächendeckende Versorgung mit geburtshilflichen Leistungen gefährdet wird.“

Um die flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen Geburtshilfeleistungen für Nordrhein-Westfalen sicherzustellen, wurde im CDU-geführten Landesgesundheitsministerium eine Projektgruppe „Strukturelle Weiterentwicklung Geburtshilfe“ eingerichtet. Aufgabe der Projektgruppe ist es unter anderem, Umsetzungsvorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der geburtshilflichen und hebammenhilflichen Versorgung und zur Senkung der Kaiserschnittrate zu erarbeiten.

Mit 30,9 % Kaiserschnittentbindungen war in Nordrhein-Westfalen 2016 die Kaiserschnittrate auch im Bundesländervergleich immer noch sehr hoch. Insbesondere die Vergütung für die Krankenhäuser im Zusammenhang mit einer Kaiserschnittgeburt und einer normalen Geburt standen im Zentrum der Diskussion im Landesvorstand der Frauen Union Nordrhein-Westfalen.

Giousouf: „Eine Kaiserschnittgeburt wird im medizinischen Abrechnungssystem folgerichtig höher vergütet, weil das Leistungsentgelt die höheren Aufwendungen berücksichtigt. Die Frauen Union Nordrhein-Westfalen tritt dafür ein, dass die normale Geburt im medizinischen Abrechnungssystem nicht schlechter gestellt wird. Dies könnte ein Beitrag dazu sein, die Kaiserschnittrate zu senken.“<<

Die AfD und die Betriebsratswahlen – Vortrag von Dr. Klaudia Tietze

Hagen. „Das neue Rot ist blau“ – damit wirbt die Arbeitnehmerplattform der AfD, AiDa, schon länger um die Stimmen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Lange Zeit gehörte Arbeitnehmer- und Sozialpolitik zur Minderheitenmeinung innerhalb der AfD, denn die Partei vertritt immer noch im Kern neoliberale Standpunkte. Doch die Zeiten scheinen sich zu wandeln. Die neue Rechte hat ein Potential innerhalb der Arbeitnehmerschaft erkannt und drängt in die Betriebe. Ihr nächstes Ziel: Die Betriebsratswahlen 2018.

Dr. Klaudia Tietze, Geschäftsführerin des gewerkschaftlichen Vereins Mach´ meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V. Co-Herausgeberin des 2017 erschienen Buches „Von Biedermännern und Brandstiftern.

Rechtspopulismus in Betrieb und Gesellschaft“
Vortrag und Diskussion am Donnerstag, 26. April 2018, 19:00 Uhr in der Villa Post,
Wehringhauser Straße 38
Der Eintritt ist kostenfrei

Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich regional sehr unterschiedlich

Halbzeitbilanz auf dem Ausbildungsmarkt 2017/2018

Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr
2017/2018, das bereits seit vergangenem Oktober läuft. Diese fällt in Hagen und
im Ennepe-Ruhr-Kreis unterschiedlich aus. Insgesamt suchen aktuell noch
1865 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen knapp
1500 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung und damit statistisch 0,8
Stellen pro Bewerber. Damit sind die Chancen für junge Menschen in der Region
im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, aber immer noch etwas ungünstiger
als im Landesschnitt. Agenturleiter Marcus Weichert appelliert an Unternehmen,
an die betriebliche Zukunft zu denken und jetzt weitere Fachkräfte auszubilden:
„Diese können sie gewinnen, wenn sie niemanden vorschnell aus dem
Bewerbungsverfahren ausschließen. Denn junge Menschen entwickeln sich
während einer Ausbildung weiter, gewinnen Wissen, Kompetenzen und Persönlichkeit
hinzu. Sie verdienen diese Chance.“ Wo Noten oder mangelnde formale
Qualifikation die Ausbildung erschwerten, stehe die Arbeitsagentur mit
einer breiten Palette an Unterstützungsleistungen jederzeit zur Seite. „Wir helfen
auch nach Vertragsabschluss – mit der assistierten Ausbildung, mit ausbildungsbegleitenden Hilfen, und wir tragen dazu bei, Abbrüche zu verhindern.
Hierzu wird Schülern ein Online-Tool zur Verfügung gestellt, durchgeführt von
speziell geschulten Lehrkräften und Berufsberatern.“
Die Entwicklung in der Stadt Hagen
Während die Zahl der gemeldeten Bewerber im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent
gesunken ist, wurden 13,4 Prozent weniger Ausbildungsstellen von Wirtschaft
und Verwaltung zur Verfügung gestellt. Seit Oktober 2017 haben sich 1626 junge
Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Berufsberatung
gewandt, 22 weniger als vor einem Jahr. Ihnen stehen insgesamt aber nur 814 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch
nur 0,59 Ausbildungsstellen. Unbesetzt sind davon aktuell aber noch 543.
Ein Blick auf die unversorgten Bewerberinnen und Bewerber verrät: Von den 1626
jungen Erwachsenen suchen aktuell noch über 900 einen Ausbildungsplatz.
Die meisten verlassen im Sommer die Schule. 420 Bewerberinnen und Bewerber
haben die Schule bereits in früheren Jahren verlassen. 559 unversorgte
Bewerberinnen und Bewerber können einen Hauptschul- oder Realschulabschluss
vorweisen, für die meisten Ausbildungsstellen eine Mindestvoraussetzung.

„Es bleibt dabei: Die Zahl der in Hagen noch verfügbaren Ausbildungsstellen reicht für die Bewerberinnen und Bewerber bei weitem nicht aus. Außerdem führen hohe Ansprü-
che und zum Teil falsche Vorstellungen auf beiden Seiten häufig dazu, dass man
nicht zusammenkommt. Auch stehen bestimmte Ausbildungsberufe bei vielen
Jugendlichen nicht so hoch im Kurs wie andere“, so Weichert.
Die nachfolgende Tabelle liefert einen Überblick über das aktuelle Verhältnis von
Angebot und Nachfrage.
Die Hagener TOP 10 der…
… unversorgten Bewerberinnen und
Bewerber
… unbesetzten Ausbildungsstellen
Medizinische/r Fachangestellte/r 69 Kaufmann/-frau im Einzelhandel 37
Verkäufer/in 54 Verkäufer/in 27
Kaufmann/-frau Büromanagement 52 Kaufmann/-frau Groß-/Außenh. 22
Industriekaufmann/-frau 51 Kaufmann/-frau Büromanagement 16
Maschinen- und Anlagenführer/in 41 Industriemechaniker/in 15
Kaufmann/-frau Einzelhandel 38 Kaufmann/-frau Spedition/Logistik 15
Kfz-Mechatroniker/in 37 Bankkaufmann/-frau 15
Friseur/in 26 Kfz-Mechatroniker/in 14
Industriemechaniker/in 24 Maler / Lackierer 14
Automobilkaufmann/-frau 23 Handelsfachwirt/in 14
Die Entwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Vergleich zur Stadt Hagen konnte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt
im Ennepe-Ruhr-Kreis gegenüber dem Vorjahr deutlich entspannen, da sich wegen
der rückläufigen Schulabgängerzahl weniger Bewerber meldeten, gleichzeitig die
gemeldeten Stellen aber auf konstantem Niveau blieben. Insgesamt stehen jedem
Bewerber 1,00 Stellen zur Verfügung (Vorjahr 0,87). Seit Beginn des Berichtsjahres
haben sich 1815 junge Erwachsene gemeldet, 99 weniger als im Vorjahr (- 5,2
Prozent). Dem stehen 1434 Stellenmeldungen gegenüber – nur zwei weniger
(- 0,1 Prozent) als im Vorjahr.
Aktuell sind noch 952 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Auch hier wird der
Großteil im kommenden Sommer die Schule beenden. 396 von ihnen haben aber
bereits die Schule in den Vorjahren verlassen. Von den unversorgten Bewerbern
können 580 einen Hauptschul- oder Realschulabschluss vorweisen. Marcus Weichert
betont: „Natürlich reicht das Ausbildungsplatzangebot trotz der Verbesserung
auch im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht aus. Aber die Chancen auf eine Ausbildung haben
sich für die Bewerber deutlich erhöht. Für Betriebe hingegen wird es immer schwieriger,
an den gewünschten Nachwuchs zu kommen. Ich appelliere an die Betriebe,
mehr Zeit in die Identifikation von Stärken und Talenten der Bewerber zu investieren.
Gerade bei den vermeintlich schlechteren Schülern lohnt das. Eventuelle Schwächen
lassen sich häufig mit Unterstützung der Agentur für Arbeit ausgleichen.“
Die EN-TOP 10 der…
… unversorgten Bewerberinnen und
Bewerber
… unbesetzten Ausbildungsstellen
Kaufmann/-frau – Büromanagement

61 Verkäufer/in 99
Medizinische/r Fachangestellte/r 57 Kaufmann/-frau im Einzelhandel 46
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 47 Medizinische/r Fachangestellte/r 31
Verkäufer/in 47 Kaufmann/-frau – Büromanagement 30
Kfz.-Mechatroniker/in 46 Industriekaufmann/-frau 28
Industriekaufmann/-frau 48 Zerspanungsmechaniker/in 26
Industriemechaniker/in 40 Mechatroniker/in 21
Tischler/in 27 Industriemechaniker/in 20
Zerspanungsmechaniker/in 25 Kfz.-Mechatroniker/in 20
IT-Systemelektroniker/in 18 Fachkraft – Lagerlogistik 20
Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei
der Berufsberatung kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 00.
Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze kostenfrei
melden unter: 0800 / 4 5555 20. Hier können sie auch Beratung zu Förderleistungen
erhalten.

Wohnmobil komplett ausgebrannt

Schwelm. Am Freitagmittag um 13:06 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort KFZ-Brand zum Parkplatz im Bereich Talstrasse, Hauptstrasse alarmiert.

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz ein sich im Vollbrand befindliches Wohnmobil vor. Zwei bereits über das Sicherheitsventil abblasende Propangasflaschen wurden geborgen und das Feuer wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gelöscht. In der Anfangsphase des Einsatzes griff das Feuer auch auf die umliegende Böschung über und bedrohte weitere auf dem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge. Ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden.

Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache aus und führte zum vollständigen Verlust des Wohnmobils.

Bitte beachten Sie das Bildmaterial im Anhang, die Bilder dürfen unter Nennung der Feuerwehr Schwelm veröffentlicht werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 21 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 15:15 Uhr beendet.

Per Segway durch die Harkortstadt

SONY DSCWetter erfahren – und das wörtlich: Das ist jetzt mit einem neuen Angebot des Vereins für Stadtmarketing möglich. Ab sofort können Interessierte die Schönheiten der Harkortstadt mit dem Segway erkunden.
In Kooperation mit der Agentur „vorwärts!“ bietet das Stadtmarketing zwei Segway-Touren durch Wetter an. „Ich freue mich sehr, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des Stadtmarketings ein solch tolles Angebot machen können, um Wetter mal auf eine andere Art und Weise kennen zu lernen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Ich hoffe, dass viele Menschen aus Wetter und der Umgebung dieses neue Angebot nutzen.“ Stadtmarketing-Vorstand Markus Drüke freut sich ebenfalls über die „Erweiterung unserer Palette. Wir haben ein Angebot gesucht, um Wetter auch für Jüngere noch attraktiver zu machen.“ Den Kontakt zum Veranstalter Dirk Welter hatte mit Ralf Blomberg einer der vielen Ehrenamtler des Stadtmarketings geknüpft. Blomberg fuhr mit Welter einige Touren durch Wetter und vermittelte dabei die Schönheiten der Harkortstadt. Welter: „Ich war zwar früher schon einmal in Wetter, aber erst durch diese Touren habe ich mitbekommen, wie schön die Landschaft hier ist.“
Angeboten werden zunächst zwei Touren (Harkort-Tour inklusive Fahrt zum Harkortturm und eine Landpartie mit Start und Ziel in Wengern). Die Touren kosten pro Person 69 Euro und können ab vier Personen gebucht werden. Nähere Informationen auf der Homepage des Stadtmarketings unter www.stadtmarketing-wetter.de

Röspel: Bundestag setzt Ausschuss für Kommunen ein

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Bildquelle: René Röspel

(René Röspel) >>Der Bundestag wird einen neuen Ausschuss für „Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen“ einsetzen. Darauf haben sich die Koalitionsfraktion „nach zähen Verhandlungen“ geeinigt, teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit: „Bis zuletzt war umstritten, ob auch das Thema Kommunen in diesen Ausschuss aufgenommen wird.“ Schließlich habe sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt.

Die Sozialdemokraten hatten schon lange gefordert, dass sich auch der Bundestag mit den vielfältigen Herausforderungen auseinander setzt, denen die Kommunen gegenüberstehen, erläutert Röspel. Die Koalition habe sich zudem auf ein umfangreiches Programm zur Förderung des Wohnungsbaus und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in den Kommunen verständigt.
In den vergangenen vier Jahren war das Thema Bauen im Umweltausschuss beheimatet. In der neuen Legislaturperiode ist das Bauressort aber ins Innenministerium gewandert. Baupolitiker hatten sich angesichts der Bedeutung des Themas für einen eigenen Ausschuss stark gemacht. In Deutschland sollen in den nächsten vier Jahren 1,5 Millionen Wohnungen gebaut werden.<<

Gruppen des Gemeindezentrums Helfe spenden für Bahnhofsmission

20180420_Spende BahnhofsmissionHagen. Seit vielen Jahren organisieren unterschiedliche Gruppen des Gemeindezentrums Hagen-Helfe einen Adventsbasar. Dessen Erlös wird an verschiedene soziale Einrichtungen in Hagen gespendet. Ehrentraud Kaub und Heidi Sahm überreichten am Donnerstag (19. April) Ilona Ladwig-Henning stellvertretend für die Bahnhofsmission Hagen einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro.

Bienennährgehölze gegen das Bienensterben

Bienennährgehölze gegen das BienensterbenBei der heutigen Debatte im Bundestag über ein Verbot von Neonicotinoiden, die unter anderem für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, darf aus Sicht des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) nicht außer Acht gelassen werden, welche Maßnahmen es darüber hinaus gibt, um die Lebensbedingungen von Bienen spürbar zu verbessern. Als wirkungsvollste Maßnahme empfiehlt der BdB die Pflanzung von mehr Bienennährgehölzen als Nahrungsgrundlage. Denn ohne Bienengehölze entsteht eine Mangelernährung, die zu einem erhöhten Winterbienensterben führt.

„In der Diskussion über das Bienensterben lässt man oft eine einfache und dennoch nachhaltige Lösung wie den Einsatz von Bienennährgehölzen häufig außer Acht. Denn neben bienenfreundlichen Gärten und Wiesen sind Gehölze wie etwa der Feldahorn, Linde, Kastanie, der Apfel- oder Götterbaum, natürliche Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln“, sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des BdB.

Mit der Pflanzung von Nährgehölzen leistet man gleichzeitig auch einen wertvollen Beitrag für mehr Biodiversität im urbanen und ländlichen Raum, weil Nährbäume Lebensraum für viele Kleinstlebewesen und verschiedene Vogelarten bieten.

Feuerwehr Wetter – Zwei Einsätze am Donnerstag

Wetter (Ruhr). Die Löschgruppe Grundschöttel wurde am Donnerstag, 20.04.2018 um 15:36 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Grundschötteler Straße in Höhe des Rechenzentrums alarmiert. Hier war es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Unfall mit zwei Pkws und einem Lkw gekommen.

Eine verletzte Person wurde bei Eintreffen der Feuerwehr schon durch den Rettungsdienst versorgt und zwei weitere Personen wurden betreut. Durch die ehrenamtlichen Kräfte wurde die Straße halbseitig gesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden mit Bindemittel abgestreut. Die Fahrbahn wurde anschließend durch die Kehrmaschine des Stadtbetriebes wieder gereinigt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Weitere Maßnahmen waren für die ausgerückten zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht mehr erforderlich und der Einsatz konnte nach guten eineinhalb Stunden beendet werden.

Weiter ging es für den Löschzug Alt-Wetter am Abend um 19:54 Uhr. In einem Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße hatte in einer Wohnung ein CO-Melder ausgelöst. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Mieter der Wohnung schon auf den Balkon begeben. Die betroffene Wohnung wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit Messgerät kontrolliert und die Fenster der Wohnung wurden geöffnet. Im Einsatzverlauf erschien der Mieter der Wohnung aus dem 2. Obergeschoss und teilte mit, dass auch dort der CO-Melder im Badezimmer ausgelöst hatte. Auch die Wohnung wurde kontrolliert und gelüftet. Zur weiteren Abklärung der Ursache wurde das Versorgungsunternehmen „AVU“ und ein Schornsteinfegermeister aus den Reihen der Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert. Durch diesen wurden die jeweiligen Gasthermen in den Wohnungen und der Kamin kontrolliert. Dabei konnte eine Therme festgestellt werden, welche nicht richtig arbeitete. Diese wurde außer Betrieb genommen, mit der Auflage einen Installateur zu verständigen. Weitere Maßnahmen waren für die Einsatzkräfte nicht erforderlich, sodass der Einsatz nach guten zwei Stunden beendet werden konnte. Der städtische Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls an der Einsatzstelle.

Der Polizeibericht

 

Unfall beim Abbiegen

Hagen (ots) – Gegen 18.45 Uhr befuhr am Donnerstagabend ein 32
Jahre alter BMW-Fahrer die Rembergstraße in Richtung Innenstadt. In
Höhe der Lukasstraße wollte der Fahrer nach links abbiegen und
erkannte zu spät, dass aus der Gegenrichtung ein Skoda, gesteuert von
einem 39 Jahre alten Mann, unterwegs war. Im Einmündungsbereich
prallten die Fahrzeuge mit hoher Wucht zusammen und sowohl der
Skoda-Fahrer als auch seine gleichaltrige Beifahrerin verletzten sich
leicht. Beide wollten nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen.
Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt
werden. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 5000 Euro.

Fahrzeugteilediebstähle in Hohenlimburg und am Loxbaum

Hagen (ots) – Am Donnerstagmorgen gegen 07.20 Uhr erstattete der
Fahrer eines 5er BMWs eine Anzeige bei der Polizei, im Verlauf der
zurückliegenden Nacht hatten Unbekannte seinen Wagen in der Letmather
Straße aufgebrochen und den Airbag fachmännisch aus dem Lenkrad
ausgebaut. Weiterhin entwendeten die Täter die beiden
Frontscheinwerfer. Ähnlich erging es dem Halter eines weiteren BMW
der 5er-Reihe. Der hatte den Wagen in der Seilerstraße abgestellt und
als er gegen 07.40 Uhr wegfahren wollte, musste auch er feststellen,
dass die beiden kompletten Frontscheinwerfer fehlten. An seinem Wagen
war, wie auch in Hohenlimburg, das Schloss in der Fahrertür
aufgebrochen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang
mit den Vorfällen gemacht haben, melden sich bitte unter der 986
2066.

Kleiner Unfall mit Folgen

Hagen (ots) – Am Freitagmorgen kam es in der Bandstahlstraße zu
einem leichten Auffahrunfall, als ein 53 Jahre alter Nissan-Fahrer zu
spät reagiert und gegen 05.50 Uhr ins Heck eines abbremsenden
Volkswagens fuhr. An den beiden Fahrzeugen entstand nur geringer
Sachschaden, allerdings hatte der Unfallverursache eine deutliche
Alkoholfahne. Nach eigenen Angaben hatte er am Vorabend im
Freundeskreis ein paar Bier getrunken. Ein Vortest ergab einen Wert
über 0,9 Promille und er musste mit zur Blutprobe. Die Polizisten
stellten seinen Führerschein sicher, weitere Ermittlungen dauern an.

Diamantbohrmaschine von Bahnhofs-Baustelle gestohlen

Hagen (ots) – Am Donnerstag, 19.04.2018, rief der Montageleiter
der Baustelle „Bahnhofshinterfahrung“ die Polizei. Als die Arbeiten
am Donnerstagmorgen beginnen sollten, stellte er fest, dass eine
Diamantbohrmaschine gestohlen wurde. Wo und wie die Täter den
Baustellenbereich betraten, ist noch unklar. Sie hebelten dort das
Schloss einer Aufbewahrungsbox auf und entnahmen die Maschine.
Anschließend flüchteten sie mit der Beute in unbekannte Richtung. Die
Diamantbohrmaschine hat einen Wert von zirka 2.000 Euro. Hinweise auf
verdächtige Feststellungen im Tatzeitraum (Mittwoch, 18:00 Uhr, bis
Donnerstag, 07:00 Uhr) nimmt die Kripo unter 02331 986 2066 entgegen.

Auffahrunfall am Kreisverkehr

Hagen (ots) – Eine 34 Jahre alte KIA-Fahrerin stoppte am
Donnerstagnachmittag gegen 16.00 Uhr auf dem Boeler Ring an der
Zufahrt in den Kreisverkehr in Höhe der Schwerter Straße. Ein
nachfolgender MAN Lkw, gesteuert von einem 54 Jahre alten Fahrer,
prallte ins Heck des haltenden Pkws und die Fahrerin verletzte sich
leicht. Ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich ins Krankenhaus.
Bei der Unfallaufnahme gab der Lkw-Fahrer an, die Verkehrssituation
falsch eingeschätzt zu haben. An den beiden Fahrzeugen entstand
Sachschaden in Höhe von etwa 8000 Euro.

Motorrad geklaut

Hagen (ots) – Am Donnerstag bemerkte ein 48-jähriger
Motorradfahrer gegen 15.45 Uhr, dass seine Honda 650 NTV verschwunden
war. Der 48-Jährige hatte das 26 Jahre alte Motorrad gegen 11.00 Uhr
vor seiner Wohnanschrift in der Eckeseyer Straße abgestellt. An der
Honda ist auffällig, dass sie vor einigen Jahren schwarz überlackiert
worden ist. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Ladendieb versteckt Beute – Beamte erheben Sicherheitsleistung

Hagen (ots) – Am Donnerstag, 19.04.2018, kam es zu einem
Ladendiebstahl in der Innenstadt. Gegen 12:45 Uhr beobachtete ein
Detektiv in einem Elektronikgeschäft einen Mann (36) über die
Videoüberwachung. Dieser duckte sich in der Kleinelektronikabteilung
hinter den Regalen ab, sobald sich keine anderen Kunden mehr im Gang
aufhielten. Dann begann er immer wieder, an Verpackungen zu
hantieren. Anschließend hing er die Verpackungen zurück in die
Regale. Nach einer Weile verließ er das Geschäft. Der Detektiv (41)
konnte den Dieb vor dem Geschäft ansprechen. Der 36-Jährige wies jede
Schuld von sich. Die Polizei fand bei einer Durchsuchung ein
Taschenmesser auf. Die Verpackungen, an denen der Dieb hantierte
waren leer. Wo der Mann die Beute (mehrere UBS-Sticks) versteckte,
verriet er nicht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erhoben
die Polizisten eine Sicherheitsleistung von dem Mann. Die Kripo hat
die Ermittlungen übernommen.

Schneller Fahndungserfolg der Bundespolizei

Dortmund (ots) – Bundespolizisten konnten am gestrigen Abend einen
35-jährigen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof festnehmen.

Eine Streife der Bundespolizei hat am gestrigen Abend einen
35-jährigen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof überprüft. Schnell
stellte sich heraus, dass der 35-Jährige gleich mit zwei Haftbefehlen
gesucht wurde. Allerdings waren diese mehr als aktuell. Eine
Ausschreibung wegen Diebstahls datierte tagesaktuell, eine weitere
als entwichener Strafgefangener war erst vom Vortage.

Der Mann wurde festgenommen und in die JVA eingeliefert.

Wetter – Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Wetter (ots) – Am 18.04.2018, gegen 21.50 Uhr, befuhr ein
48-jähriger Bochumer mit einem Pkw VW Touran die Gederner Straße in
Richtung Witten. In Höhe der Gederner Straße / Kaiserstraße übersah
er vermutlich eine Rotlicht anzeigende Verkehrsampel. Es kam zu einem
Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw Kia Picanto einer
33-jährigen Wetteranerin, die von der Gederner Straße bei Grünlicht
nach links auf die Kaiserstraße abbiegen wollte. Bei dem Zusammenstoß
zog sich die Kiafahrerin leichte Verletzungen zu. Die beiden nicht
mehr fahrbereiten Pkw wurden abgeschleppt.

Am 19.04.2018, gegen 15.25 Uhr, geriet ein 61-jähriger Wittener
mit einem Pkw Subaru aus noch unbekannten Gründen nach links von der
Grundschötteler Straße aus Richtung Wetter kommend ab. Es kam zu
einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lkw Scania eines
42-jährigen Wetteraners und einem entgegenkommenden Pkw Renault
Traffic eines 24-jährigen Wetteraners. Bei dem Unfall erlitt der
Subarufahrer schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen
in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Gevelsberg – Auffahrunfall mit Verletzten

Gevelsberg (ots) – Am 19.04.2018, gegen 18.40 Uhr, fuhr ein
56-jähriger Mann aus Werl mit einem VW Polo auf einen vor ihm
abbremsenden Fahrschulwagen auf. Der Fahrschulwagen musste vor einer
Verkehrsampel auf der Eichholzstraße in Richtung Wittener Straße
verkehrsbedingt bremsen. Bei dem Zusammenstoß zogen sich der VW
Fahrer schwere und der 18-jährige Fahrschüler sowie sein 56-jähriger
Fahrlehrer (beide aus Hagen) leichte Verletzungen zu. Der VW Fahrer
wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus
gebracht. Die beiden anderen Geschädigten begaben sich selbständig in
ärztliche Behandlung.

Ennepetal – Handtaschenraub auf der Gasstraße

Ennepetal (ots) – Am 20.04.2018, gegen 02.30 Uhr, war eine
39-jährige Ennepetalerin zu Fuß auf der Fuhrstraße unterwegs. In Höhe
der Gasstraße / Voerder Straße fiel ihr eine aus Richtung Voerder
Straße kommende Gruppe von drei männlichen Personen auf. Eine von
ihnen sprach die Geschädigte an. Als die 39-Jährige die Gruppe zum
Verschwinden aufforderte, entrissen ihr zwei der Personen ihre
Umhängetasche. Die Geschädigte setzte sich mit Schlägen und Tritten
gegen das Trio zur Wehr und verletzte einen von ihnen im Gesicht.
Anschließend liefen die Täter mit ihrer Beute in Richtung Innenstadt
davon. In der Tasche befanden sich Bargeld, Schlüssel, Ausweis- und
Visitenkarten. Täterbeschreibung: Etwa 20 bis 30 Jahre alt, ca. 170
cm groß, dunkle Hautfarbe, kurze krause schwarze Haare, trugen
Jeanshosen und Sportschuhe. Die Polizei bittet um Hinweise bei der
Polizei unter der Telefonnummer 02333/9166-4000.

Wem gehört der Schmuck?

Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls ist der Polizei ein wichtiges Anliegen. Nach intensiver kriminalpolizeilicher Arbeit wurde am 11. April auf Antrag der Bochumer Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl gegen einen in Bochum lebenden 56-jährigen Mann vollstreckt.

Dem polizeibekannten Tatverdächtigen werden gleich mehrere Wohnungseinbrüche in den Bochumer Stadtteilen Wiemelhausen und Harpen zur Last gelegt. Diese ereigneten sich im Zeitraum zwischen November 2017 und Januar 2018.

Schmuck_34.jpg

Bei Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Schmuckgegenstände in der Wohnung des 56-Jährigen gefunden und sichergestellt. Es ist davon auszugehen, dass diese allesamt aus Einbrüchen stammen. Die Bochumer Polizei sucht nun nach den Eigentümern der Gegenstände und fragt: Wer wurde in der genannten Zeit Opfer eines Einbruchs und erkennt die abgebildeten Schmuckstücke als sein Eigentum wieder oder kann sonstige Hinweise geben?

Zeugen, Hinweisgeber oder Eigentümer wenden sich bitte während der Bürozeit (Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr) unter der Rufnummer 0234/909-4161 bei der Polizei in Bochum.

Eckeseyer Straße mehrfach kurzfristig gesperrt

Hagen. Im Zuge der Bauarbeiten zur Bahnhofshinterfahrung muss die Eckeseyer Straße zwischen dem 23. und 26. April mehrfach für wenige Minuten gesperrt werden.

Bereits vor einigen Wochen wurden neun große Stahlbauträger im Bereich Eckeseyer Straße/Plessenstraße angeliefert, die in der kommenden Woche in ihre endgültige Lage über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn eingehoben werden.

Bei drei einzubauenden Trägern muss der Verkehr aus Sicherheitsgründen kurzzeitig für etwa drei Minuten auf der Eckeseyer Straße in beide Fahrtrichtungen angehalten werden.

Rechtsextremisten greifen Gruppe dunkelhäutiger Männer an

Dortmund. Eine Gruppe von Personen, die der rechtsextremistischen Szenezuzuordnen sind, hat am Donnerstagabend am Dortmund-Ems-Kanal drei dunkelhäutige Männer angegriffen undverfolgt. Unter anderem wurde aus der Gruppe der Rechtsextremisten
mit einem Absperrpfosten geworfen.

Es waren Zeugen, die die Polizei riefen, als sie die
Auseinandersetzung bemerkten. Gegen 20.10 Uhr beobachteten sie, wie
es auf einem Fußweg nahe einer Brücke an der Weidenstraße zwischen
drei dunkelhäutigen Männern und einer Gruppe anderer Männer zunächst
zu einer verbalen Streitigkeit kam. Aus dieser entwickelte sich
jedoch schnell eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf
sich die Gruppe der Personen aus dem rechtsextremistischen Spektrum
noch vergrößerte. Die dunkelhäutigen Männer versuchten daraufhin, vor
der Gruppe in Richtung des Alten Erlenwegs zu flüchten. Dabei wurden
sie von ihren Angreifern, die sich den Aussagen zufolge teils mit
Holzstöcken bewaffnet hatten, verfolgt. Unter anderem wurde den
Zeugenangaben zufolge aus der Gruppe heraus auch mit einem
Absperrpfosten nach den Männern geworfen. Dieser verfehlte sein Ziel
glücklicher Weise. Als einer der drei Verfolgten schließlich stürzte,
wurde er zudem geschlagen und getreten.

Aufgrund der genauen Beschreibung der Tatörtlichkeit durch die
Zeugen konnten die alarmierten Polizeibeamten die tatverdächtige
Gruppe noch vor Ort antreffen und zur Personalienfeststellung
festsetzen. Vier Männer (19, 21, 23, 18, aus Dortmund), die nach
ersten Zeugenbefragungen als Hauptverdächtige identifiziert wurden,
nahmen die Beamten fest. Zudem stellte sich bei der Kontrolle der
Gruppe heraus, dass gegen eine anwesende 20-jährige Frau aus Bochum
ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vorlag. Sie wurde ebenfalls
festgenommen. Alle fünf Personen mussten den Weg ins Polizeigewahrsam
antreten.

Die drei angegriffenen Männer (23, 25, 31, aus Dortmund) blieben
bei der Auseinandersetzung unverletzt. Sie werden in den folgenden
Tagen weiter durch die Polizei betreut, um ihnen unter anderem auch
Maßnahmen des Opferschutzes anzubieten.

Die Männer gaben in ihren ersten Aussagen an, dass Auslöser des
anfänglichen Streits eine rassistische Beleidigung aus der Gruppe der
Rechtsextremisten heraus gewesen sei. Der 23-Jährige sagte außerdem
aus, dass er, nachdem er am Boden liegend geschlagen und getreten
worden sei, sein Mobiltelefon vermisse. Dies war offenbar gestohlen
worden.

Die Soko Rechts der Polizei Dortmund hat noch am Donnerstagabend
die Ermittlungen übernommen. Die vier Tatverdächtigen befinden sich
weiterhin im Polizeigewahrsam.

Verkehrsunfall auf der A45: Auto prallt gegen Streifenwagen

Der Fahrer eines Minivans ist in der Nacht zum heutigen Freitag
auf der A45 mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Ein
50-jähriger Beamter wurde dabei leicht verletzt.

Vorausgegangen war jedoch ein anderer Verkehrsunfall auf der
besagten Autobahn in Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund-Hafen. Gegen
Mitternacht stieß ein Motorradfahrer mit einem auf der Fahrbahn
liegenden Kantholz zusammen. Die gerufenen Polizisten der
Autobahnpolizeiwache Bochum nahmen den Unfall auf und sicherten die
Unfallstelle in Richtung Oberhausen in Höhe des Kreuzes ab – mit
Blaulicht und Warnblinklicht! Dies übersah allerdings ein 48-jähriger
Castrop-Rauxeler. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte er gegen
0.30 Uhr nahezu ungebremst gegen die linke Seite des Streifenwagens.
Beide Autos (VW Sharan und ein VW Bulli) waren als Folge des
Zusammenstoßes stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Glücklicherweise wurde durch den Aufprall nur ein Insasse leicht
verletzt. Der 50-jährige Polizist benötigte jedoch keinen
Rettungswagen. Sowohl seine 23-jährige Kollegin als auch der
48-jährige Sharan-Fahrer blieben unverletzt.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens schätzt die Polizei auf
rund 16.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Straßenbahn

Hattingen. Ein Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem PKW ereignete sich am gestrigen Donnerstag gegen 18.00 Uhr auf der Reschop-Kreuzung.

Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich die beiden Fahrzeuginsassen bereits außerhalb des Fahrzeugs. Daher konnte sofort eine Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt erfolgen.

Der Fahrer der Straßenbahn wurde ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt. Er stand unter Schock. Fahrgäste waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bahn.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Ferner wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Die beiden Schwerverletzten aus dem Pkw sowie der Straßenbahnfahrer wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die Hattinger Feuerwehr war mit insgesamt 30 Einsatzkräften der Hauptwache, der Löschzüge Mitte und Niederwenigern sowie der Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation des Löschzuges Nord im Einsatz.