A46: Vollsperrung zwischen Hagen und Hagen-Hohenlimburg

(straßen.nrw). In der Nacht von Samstag (21.4.) auf Sonntag (22.4.)  wird die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm die A46 zwischen dem Autobahnkreuz Hagen und der Anschlussstelle Hagen-Hohenlimburg ab 18 Uhr in beiden Richtungen sperren. Umleitungen werden eingerichtet. In dieser Nacht wird die alte Brücke „Hammacherstraße“ abgerissen. Die Sperrung dauert bis zum Sonntagmorgen, 10 Uhr.

Die Brücke „Hammacherstraße“ wird nicht in herkömmlicher Bauweise, sondern komplett in Fertigteilbauweise errichtet. Alle Betonteile werden vorab im Werk gefertigt, zur Baustelle transportiert und anschließend vor Ort zusammengebaut. Ziel ist, so die Zeit der Sperrung der Hammacherstraße wesentlich zu verkürzen.

Die Stahlträger, auf denen später der Überbau errichtet wird, haben eine Länge von bis zu 40 Metern und wiegen je ca. 30 Tonnen. Die Fundamente und Widerlagerteile stellen die schwersten Betonfertigteile da. Hier muss ein Gewicht von bis zu 57 Tonnen pro Stück bewegt und exakt positioniert werden. Straßen.NRW investiert in das Pilotprojekt rund 4,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Hintergrund:
Die Brücke „Hammacherstraße“, die bei Hagen über die A46 führt, kann die heutigen Lasten nicht mehr aufnehmen. Der Abriss der alten Brücke und der Ersatzneubau als Baustein-Brücke werden jetzt durchgeführt.
Mit einem Ideenwettbewerb für den Ersatzneubau der Brücke hatte Straßen.NRW gemeinsam mit dem Bundes- und Landesverkehrsministerium Ansätze gesucht, die seit Jahren bewährte Fertigteilbauweise zu variieren und vor allem die Sperrzeiten für den Ersatzbau zu reduzieren. Jetzt geht das Straßen.NRW-Projekt auf die Zielgerade.
Viele der rund 10.000 Brücken, die Straßen.NRW in Nordrhein-Westfalen betreut, sind in die Jahre gekommen: Ein großer Teil wurde in den 1960er bis 1970er Jahren gebaut. Das Alter, vor allem aber die extreme Belastung durch immer mehr und immer schwerere LKW machen den Bauwerken stark zu schaffen. Viele müssen durch einen Neubau ersetzt werden. Bei der Planung setzen Ingenieure meist auf bewährte Konstruktionsmethoden, die aber einen Großteil der Arbeiten vor Ort erforderlich machen. Das führt zu Verkehrsbehinderungen bis hin zu kompletten Sperrungen. Straßen.NRW setzt darum neben klassischen Bauweisen auf die Erprobung neuer Ideen.

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