Frau von Unbekanntem ins Gebüsch gezogen – Polizei sucht Zeugen

Die Dortmunder Polizei sucht Zeugen, nachdem eine Dortmunderin in
der Nacht zu Samstag von einem Unbekannten in ein Gebüsch
gezogen wurde.

Nach Angaben der 32-jährigen Frau und Zeugen hatte sie den Abend
bei Freunden in der Ringstraße verbracht. Gegen Mitternacht verließ
sie die Wohnung. An der Straße Wehrling soll sie dann plötzlich von
einem unbekannten Mann in ein Gebüsch / Waldstück gezogen worden
sein. Sie stolperte und rief um Hilfe, der Mann ließ von ihr ab und
flüchtete.

Anwohner wurden durch die Hilferufe der Frau auf den Vorfall
aufmerksam, eilten zum Tatort und alarmierten die Polizei.

Rettungskräfte nahmen sich der Dortmunderin, die offensichtlich
unter dem Eindruck des Geschehenen stand, an.

Eine erste Vernehmung konnte bislang noch nicht stattfinden.
Weitere Hinweise zur Tat und / oder dem Tatverdächtigen gibt es
derzeit ebenfalls noch nicht.

Weitere Zeugen, die auf diesen Vorfall aufmerksam geworden sind
bitten wir, sich unter der Rufnummer 0231 – 132 7441 mit der
Kriminalwache der Dortmunder Polizei in Verbindung zu setzen.

Wettbewerb „HAU REIN! Bergbau im Ruhrgebiet“: 3. Preis für Christa Burghardt

„Wie eine Landkarte zeichneten sich die vielen Schrammen und Narben auf dem Rücken meines Vaters ab. Wären das Straßen zu Urlaubsorten gewesen, so hätten sie von einer regen Reisetätigkeit der Familie gezeugt und viel erzählen können.“ So beginnt eine Sammlung von 17 Zechengeschichten, die Christa Burghardt als Tochter eines Bergmanns unter dem Titel „Meines Vaters Narben“ aufgeschrieben hat. Ab dem sechsten Lebensjahr verbrachte sie ihre Kindheit in Gladbeck, einer der vielen Städte mitten im Ruhrpott. Erst 1973 kam sie nach Hagen, um hier an der damaligen Fachhochschule in Halden Sozialpädagogik zu studieren.

Nun hat Christa Burghardt einen 3. Preis im 7. Geschichtswettbewerb „HAU REIN! Bergbau im Ruhrgebiet. Alltag. Wissen. Wandel“ in der Kategorie „Historisch Interessierte“ gewonnen, der im Kulturwelterbe der Zeche Zollverein feierlich übergeben wurde. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher“, gefördert wurde er von der RAG-Stiftung und NRW-Stiftung. Beteiligt haben sich Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kunstschaffende usw. Es gab 324 Einsendungen und insgesamt 57 Preisträger*innen in unterschiedlichen Kategorien. Die Jury urteilt in ihrer Entscheidung für die Kurzgeschichten von Christa Burghardt unter anderem: „Die Einreicherin schlüpft erfreulicherweise nicht in das Mädchen, das sie vor 60 Jahren war, sondern schaut zurück und erinnert interessante Details. Die Titelgeschichte ‚Meines Vaters Narben‘ lässt sich metaphorisch auf das Leben und die Region lesen – vorgetragen in einer dichten Sprache.“ Wer sich für die Kurzgeschichten rund um eine Bergmannsfamilie interessiert, kann diese im Weltladen des AllerWeltHauses, Potthofstraße 22 erhalten – ein Haus, für dessen Erhalt sich Christa Burghardt im Verbund mit vielen anderen einsetzt.

Gasgeruch – Ausgelöster CO-Melder

Schwelm. Am frühen Freitagmorgen um 04:14 Uhr
hatte in einer Wohnung in einem Mehrfamilienwohnhaus ein CO-Melder
ausgelöst. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Bewohner der Wohnung
diese bereits richtigerweise verlassen und konnten die Einsatzkräfte
einweisen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle vor. Auch die
Feuerwehr konnte erhöhte CO-Werte feststellen. Die im Raum
befindliche Gastherme wurde außer Betrieb genommen, die Wohnung
gelüftet und frei gemessen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an
die Bewohner übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 11 Einsatzkräften und 4
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzuges Stadt, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche
Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 05:00 Uhr beendet.

Dank des installierten CO-Warnmelders wurden die Bewohner der
Wohnung frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam gemacht und konnten sich
selber in Sicherheit bringen. Da Kohlenstoffmonoxid farb- und
geruchlos ist, gibt es keine Wahrnehmungsmöglichkeiten mit den
natürlichen Sinnesorganen des Menschen und es kann schnell zu einer
gefährlichen Vergiftung kommen, wenn sich eine erhöhte Menge CO in
der Raumatmosphäre befindet. CO Warnmelder bieten hier einen
adäquaten Schutz.

Der Polizeibericht

Mit Drogen am Steuer in Altenhagen unterwegs

Hagen (ots) – Am frühen Freitag Morgen, 13.04.2018, führten
Polizeibeamte Verkehrskontrollen im Bereich der Friedensstraße durch.
Hierbei geriet auch eine 48 jährige Frau aus Hagen mit ihrem
schwarzen Kleinwagen in das Visier der Beamten. Im Rahmen der
Kontrolle stellte sich heraus, dass die Hagenerin Kokain vor
Fahrtantritt konsumiert hatte. Als Folge wurde ihr eine Blutprobe
entnommen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren und ein
Fahrverbot. (tr)

Mofafahrer ohne Führerschein in Hohenlimburg unterwegs

Hagen (ots) – In der Nacht zum Samstag, 14.04.2018, führten Beamte
der Polizeiwache Hohenlimburg Verkehrskontrollen auf der Elseyer
Straße durch. Hierbei fiel ihnen ein schwarzer Mofa Roller auf.
Dieser war deutlich schneller als die erlaubten 25 Km/h unterwegs.
Der junge Fahrer aus Hagen konnte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis
vorweisen. jetzt kommt ein Ermittlungsverfahren auf ihn zu. Der Mofa
Roller wurde zur Beweissicherung zunächst sichergestellt, um von
einem Sachverständigen untersucht zu werden. (tr)

PKW Aufbruch in Altenhagen

Hagen (ots) – In der Zeit von Montag, 09.04.2018, bis Freitag,
13.04.2018 brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter einen
schwarzen Ford Fiesta aus Hagen auf. Das Fahrzeug war im Bereich der
Wehrstraße geparkt. Die rechte hintere Fensterscheibe war
eingeschlagen worden. Aus dem Fahrzeug wurde ein Paket und eine
Warnweste entwendet. Der Sachschaden wird auf rund 500 Euro
geschätzt. Hinweise an die Polizei werden unter der Rufnummer 02331
986 2066 erbeten. (tr)

Buntmetaldiebstahl in Eilpe

Hagen (ots) – In der Zeit von Freitag, 23.03.2018 bis Freitag,
13.04.2018 drangen bislang noch unbekannte Täter in einen
leerstehenden Bürokomplex in der Jägerstraße in Eilpe ein. Nach den
ersten Ermittlungen vor Ort hebelten die Täter mehrere Türen des
Objektes auf und entwendeten Buntmetall. Nach bisherigem Stand wurden
Leitungsrohre und Stromleitungen entwendet. Wer kann Angaben zu
verdächtigen Feststellungen in den letzten Wochen im Bereich der
Jägerstraße machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer
02331 986 2066 entgegen. (tr)

Kioskeinbruch in Wehringhausen

Hagen (ots) – Als der Betreiber eines Kiosks in Wehringhausen am
Donnerstagmorgen seinen Laden öffnen wollte, musste er feststellen,
dass in der zurückliegenden Nacht bei ihm eingebrochen wurde. Der
oder die Täter hatten eine Seitentür, die vom Hausflur aus in den
Kiosk an der Bismarckstraße führt, aufgehebelt. Im Laden rafften sie
alle Zigaretten aus den Auslagen zusammen und entwendeten aus der
Kasse das Wechselgeld in Höhe von etwa 150 Euro. Polizeibeamte nahmen
die Anzeige auf und die Kripo sicherte Spuren am Tatort. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Infoveranstaltung für Eltern zum Thema Pubertät

 

 

Wetter (Ruhr). Die Gleichstellungsbeauftragten und die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Gemeinnützigen Vereins für Sozialeinrichtungen (GVS) laden zu einem Gesprächsabend für Eltern zum Thema Pubertät ein: Pubertät ist die Zeit, in der Jungen und Mädchen zu Männern und Frauen werden – also ihre Geschlechtsrolle finden. Die Entwicklung kann bei Mädchen bereits mit 9-11 Jahren zum Thema werden. Bei Jungen kann sie wesentlich später einsetzen und bei Spätentwicklern im 18ten Lebensjahr nicht abgeschlossen sein. Für diese Infoveranstaltung sind noch Plätze frei, Interessierte sollten sich schnell anmelden.

 

Rund um das Thema können für Eltern viele Fragen entstehen: zur körperlichen bzw. zur seelischen Entwicklung ihres Kindes, und auch, wie sie sich in dieser sehr fordernden Entwicklungszeit in alltäglichen Situationen ihrem Kind gegenüber verhalten können. „Ich freue mich, dass sich Herr Wolf von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle als fachlicher Experte beteiligt“, so Ursula Noll, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wetter.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den  18.04.2018, 19:30 h im Bürgerhaus Wetter, Kaiserstr. 132. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Die Mindestteilnahmeanzahl ist 5 Personen. Aus Planungsgründen wird um telefonische Anmeldung bis zum 10.04.18 per Email: ursula.noll@stadt-wetter.de oder telefonisch 02335-840290 gebeten. Ein Anrufbeantworter zum Hinterlassen von Name und Telefonnummer ist eingerichtet.