Fröndenberg – Schwerer Verkehrsunfall in Altendorf

Kradfahrer nach Zusammenstoß mit PKW schwerverletzt – mit
Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen

Fröndenberg. Am Donnerstag kam es gegen 17:50
Uhr auf der Altendorfer Straße in Altendorf zu einem schweren
Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der 79 jährige
Fahrer eines Suzuki-Leichtkraftrades aus Holzwickede, der von
Altendorf in Richtung Opherdicke fuhr, im Bereich einer Kurve in den
Gegenverkehr und stieß frontal mit dem VW Touran eines 56 jährigen
Mannes aus Dortmund zusammen, welcher in Richtung Dellwig fuhr. Der
Kradfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem
Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Lebensgefahr
konnte nicht ausgeschlossen werden. Sein Krad wurde erheblich
beschädigt abgeschleppt. Der Fahrer des VW Touran blieb unverletzt.
Sein PKW blieb fahrbereit. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 7500
EUR geschätzt. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und
Aufräumarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die Unfallörtlichkeit
bis gegen 19:15 Uhr gesperrt. Im Einsatz waren neben dem
Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen, Notarzt, Rettungswagen
und die Feuerwehr der Stadt Fröndenberg mit mehreren Fahrzeugen.

Containerbrand im Ortsteil Wengern

Wetter (Ruhr). Die Löschgruppe Wengern wurde heute um 17:41 Uhr zu einem Papiercontainerbrand in der Straße „Am Brasberg“ alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte zunächst kein Feuer festgestellt werden. Ein Rückruf bei dem Anrufer ergab, dass neben dem Container ein Stück Papier geglimmt hatte und der Inhalt des Containers kurz vor dem Einsatzbeginn durch ein Entsorgungsfahrzeug geleert wurde. Die Löschgruppe Wengern beendete damit den Einsatz nach guten zwanzig Minuten.

Da allerdings nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich brennender Inhalt in dem Entsorgungsfahrzeug befand, wurde der Fahrer über die Firma AHE verständigt und gebeten direkt die Abladestation anzufahren. Zur Sicherheit fuhr die Löschgruppe Grundschöttel mit dem Tanklöschfahrzeug ebenfalls die Abladestation in der Nielandstrasse an. Hier wurde das Fahrzeug langsam entladen und der Abfall mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Zum Abschluss wurde der Papiermüll noch mit Wasser eingeschlemmt. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass die Löschgruppe Grundschöttel den Einsatz um 20:30 Uhr beenden konnte.

Weitere Starke Ergänzung im Fuhrpark der Feuerwehr

IMG_20180329_191919_482Wetter (Ruhr). Seit Gründonnerstag verfügt die Feuerwehr Wetter (Ruhr) über ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20). Zunächst wurde das Fahrzeug um 19:00 Uhr durch den Bürgermeister an den Leiter der Feuerwehr und die Löschgruppe Wengern übergeben. Die anschließende Fahrzeugsegnung wurde von Diakon Erich Reinke durchgeführt.

IMG_20180329_193135_127Das Fahrzeug ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug 16/12 aus dem Jahre 1997. Welches eigentlich nach einer kurzen Überprüfung des Fahrzeuges weiterhin bei der Löschgruppe Grundschöttel eingesetzt werden sollte. Doch leider hat dieses Fahrzeug auf der A2 in Bad Oeynhausen seinen Dienst quittiert, als es auf dem Weg zur Baubesprechung nach Luckenwalde war.

Hier einige technische Details zu dem Fahrzeug:

IMG-20180330-WA0005Das Fahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer auf einem MAN 13.290 TGM 4×4 BL Allradfahrgestell mit Zwillingsbereifung aufgebaut. Das Fahrzeug besitzt eine Motorleistung von 290 PS und hat ein automatisiertes Schaltgetriebe. In dem Löschwassertank werden 2.000 l Wasser mitgeführt. Für Technische Hilfeleistungen ist das Fahrzeug mit hydraulischen Rettungsgeräten (Schere/Spreizer) neuester Generation ausgestattet.

Weiterhin ist das Fahrzeug mit einem Notstromaggregat von Eisemann und einem fest montierten Lichtmast ausgestattet, der vom Pumpenbedienstand gesteuert werden kann. Die komplette Fahrzeugbeleuchtung ist, sofern möglich, auf LED-Technik ausgerüstet. Der Mannschaftsraum ist so konzipiert, dass sechs Atemschutzgeräte untergebracht sind. Dieses war erforderlich, da das Fahrzeug auf einem kurzen Radstand aufgebaut worden ist und so nicht der notwendige Platz im Aufbau vorhanden war, da hier auch noch ein Sprungretter verlastet wurde. Nach Norm sind ebenfalls eine Schieb- und Steckleiter auf dem Fahrzeugdach verlastet. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eine Rückfahrkamera, eine Heckwarneinrichtung sowie Digital- und Analogfunk.

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 356.000,00 EUR, inklusive Beladung und Funk.

Das beigefügte Bildmaterial darf unter der Nennung „Feuerwehr Wetter (Ruhr)“ gerne kostenlos verwendet werden. Weiteres Bildmaterial kann auf Nachfrage ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

Deutsche Post DHL Group präsentiert der Stadt Hagen emissionsfreien „StreetScooter“

Mehr emissionsfrei betriebene Fahrzeuge auf den Hagener Straßen – das ist für die Stadt Hagen nicht erst seit dem Bundesverwaltungsgerichtsurteil zu Dieselfahrverboten ein wichtiges Thema. Vor allem für den Lieferverkehr in der Innenstadt können dabei Elektrofahrzeuge eine sinnvolle Alternative sein. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Post DHL Group jetzt auf Einladung der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme einen gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen entwickelten Elektrotransporter, den sogenannten „StreetScooter“, vorgestellt.

Sowohl die Vertreter der Stadt als auch des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH), bei dem bereits heute mehr als 25 elektrisch betriebene Fahrzeuge im Einsatz sind,  zeigten besonderes Interesse an den Elektrofahrzeugen. Aber auch beim Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) im Bereich der Stadtsauberkeit sowie bei privaten Firmen sieht Oberbürgermeister Erik O. Schulz gute Verwendungsmöglichkeiten. Zukünftig möchte er verstärkt für emissionsfrei betriebene Fahrzeuge werben, um das CO2-freie Autofahren zu fördern und auf diese Weise gleichzeitig die Luftreinheit zu verbessern. „Die Stadt hat bereits zahlreiche Maßnahmen für eine sauberere Luft durchgeführt. Aber die Stickstoffdioxidwerte sind weiterhin zu hoch. Um die Gesundheit zu schützen und Fahrverbote zu meiden, müssen wir daher mit allen Beteiligten weiter intensiv an einer Verbesserung der Luftqualität arbeiten“, so Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Neben der Präsentation vereinbarte die Stadt Hagen mit der Deutschen Post DHL Group, dass geprüft wird, wie in Hagen schnellstmöglich eine entsprechende Ladeinfrastruktur an den Postverteilerzentren erstellt werden kann. So könnten demnächst auch die gelben Transporter emissionsfrei durch Hagen fahren.

Weitere Informationen zum „StreetScooter“ gibt es beim Umweltamt der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3523.

Der Polizeibericht

Roller am Remberg gestohlen

Hagen (ots) – Der Halter eines als Mofa zugelassenen Motorrollers
meldete am Mittwoch in der Mittagszeit sein Zweirad als gestohlen.
Der 62-Jährige hatte den schwarzen Roller mit
Versicherungskennzeichen in der zurückliegenden Nacht gegen 01.30 Uhr
im Totenhofweg abgestellt und mit dem Lenkradschloss gesichert. Als
er um 11.40 Uhr den Diebstahl feststellte, alarmierte er die Polizei.
Erste Ermittlungen ergaben, dass ein Nachbar gegen 07.50 Uhr den
Roller bereits nicht mehr vor dem Haus gesehen hatte. Die Polizisten
pflegten die Fahrzeugdaten in das Fahndungssystem ein, Zeugen, die
weiterführende Angaben machen können, melden sich bitte unter der 986
2066.

Betrunkener nutzt Parkscheibe – Blutprobe nach
Verkehrsbehinderung

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 11.04.2018, kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt in Haspe. Gegen 09:00 Uhr beschwerten sich Anrufer
bei der Polizeileitstelle über einen Falschparker. Der Audi
behinderte den Verkehr an der Einmündung Bahnstraße zur
Grünrockstraße. Die Beamten fanden sogar eine hinter die
Windschutzscheibe gelegte Parkscheibe vor. Noch während die Beamten
den Halter des Fahrzeuges ermittelten, erschien ein 67-Jähriger vor
Ort. Er behauptete, der Fahrer und Halter zu sein und wies auf die
korrekt eingestellte Parkscheibe hin. Der Streifenwagenbesatzung fiel
ein deutlicher Alkoholgeruch auf. Ein Test brachte schnell das
Ergebnis: 1,2 Promille. Dem Hagener wurden zwei Blutproben entnommen.
Den Führerschein stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern
an.

Betrunkener Ladendieb kam ins Gewahrsam

Hagen (ots) – Ein Sicherheitsmitarbeiter beobachtete am Mittwoch
in der Mittagszeit einen Kunden in einem Discounter an der
Elberfelder Straße, der eine Flasche Schnaps in seinem Jackenärmel
aus dem Laden schmuggelte. Er nahm den Verdächtigen mit ins Büro und
verständigte die Polizei. In der Wartezeit leerte der 45 Jahre alte
Ladendieb in einem unbeobachteten Moment die Schnapsflasche zur
Hälfte und war beim Eintreffen der Polizisten kaum noch ansprechbar.
Vorsorglich riefen die Beamten einen Krankenwagen, der den wiederholt
durch ähnliche Aktionen aufgefallenen Betrunkenen zur Untersuchung in
ein Krankenhaus brachte. Von dort aus kam er schließlich zur weiteren
Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Die Beamten legten gegen ihn eine
erneute Anzeige vor.

Ladendieb hatte es auf teure Jacken abgesehen

Hagen (ots) – Mit seiner Festnahme endete am Mittwoch für einen 21
Jahre alten Täter der Diebstahl von hochwertigen Jacken. Zwei
Ladendetektive hatten den jungen Mann gegen 16.00 Uhr in einem
Modegeschäft in der Fußgängerzone erwischt, als er die drei
Markenjacken im Wert von insgesamt 600 Euro in einer Umkleidekabine
unter seine eigene Jacke angezogen hatte und auffällig gepolstert
heraus ging. Die Kleidungsstücke blieben im Geschäft, der 21-Jährige
musste zunächst im Streifenwagen der hinzugerufenen Polizisten Platz
nehmen. Zur genaueren Überprüfung seiner Personalien kam er zunächst
in das Polizeigewahrsam. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung
konnte er seinen Weg fortsetzen, ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

Polizeibeamte nehmen mutmaßlichen Ladendieb fest: Richter
ordnet Untersuchungshaft an

Lüdenscheid (ots) – Dienstag, gegen 15.40 Uhr, kam es in einem
Supermarkt an der Knapper Straße zu einem versuchten räuberischen
Diebstahl. Ein 41-jähriger Lüdenscheider soll versucht haben, Schnaps
aus dem Geschäft mitgehen zu lassen. Hierbei beobachtete ihn eine
Verkäuferin und sprach ihn vor dem Geschäft an.

Da sich der Mann äußerst unkooperativ verhielt, hielt die Zeugin
ihn fest, um seine Flucht zu verhindern. Hierauf griff er in seine
Tasche, holte eine Spritze heraus und bedrohte die Angestellte. Die
ließ ihn darauf los. Der mutmaßliche Dieb ließ einen Teil der Beute
zurück und rannte davon.

Die Polizei wurde informiert. Im Rahmen ihrer Fahndung gelang es
den Beamten den Mann an der Kölner Straße anzutreffen und
festzunehmen. Ein Drogenvortest verlief positiv auf Benzodiazepine,
Kokain und Opiate. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Beim
Tatverdächtigen wurden weitere Gegenstände gefunden, die mutmaßlich
aus einem Ladendiebstahl stammen. Diese wurden beschlagnahmt.

Da der 41-Jährige in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen
ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten war, wurde er am gestrigen
Tag beim Amtsgericht Lüdenscheid vorgeführt. Der zuständige
Amtsrichter erließ Untersuchungshaftbefehl.

Ausstattung für die Hasper Vereine – Sparkasse spendet 6.000 Euro

Hagen. Dass der Hasper Heimat und Brauchtum Verein von 1861 e.V. ein
wichtiges Bindeglied der Hasper Vereine ist, wird jedes Jahr spätestens
zur Kirmeszeit deutlich. Aber auch sonst kümmert sich der
HHBV um die kleineren und größeren Herausforderungen seiner
Mitglieder. Dazu gehört auch die Logistik um die HHBV-eigenen
Bierzeltgarnituren, die den Vereinen bei Bedarf zur Verfügung stehen.
Schon seit längerer Zeit bestand der Wunsch, die Lagerung, das
ständige Auf- und Abladen sowie den Transport möglichst unkompliziert
zu organisieren. Die Sparkasse HagenHerdecke nahm dieses
Vorhaben gerne auf und unterstützte mit einem Betrag von 6.000
Euro die Anschaffung eines geeigneten PKW-Anhängers. Der
Anhänger ist auch schon in Betrieb und wird häufig und gerne genutzt.

Jetzt hat der Anhänger mit einem neuen Äußeren den letzten Feinschliff
erhalten, so dass Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der
Sparkasse HagenHerdecke, ihn am „Haus der Hasper Geschichte und
Vereine“ in der Enneper Strasse offiziell übergeben konnte. Die anwesenden
Vertreter des HHBV ließen es sich nicht nehmen, in entsprechendem
Rahmen für die Zuwendung zu danken. Die vor dem
Anhänger aufgebauten Bierzeltgarnituren luden zum Verweilen ein
und machten Lust auf hoffentlich viele schöne Sommerabende in
Haspe.

Innenminister ehrt Hagener Polizisten

 

 

48 Polizistinnen und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen kamen am Mittwoch (11.04.2018) in Düsseldorf zusammen, um für ihre sportlichen Leistungen geehrt zu werden. Aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Hagen waren Sara Baumann sowie Jan Niklas nominiert und bekamen von Innenminister Herbert Reul Urkunden im Rahmen dieser Sportlerehrung überreicht.

Kriminalhauptkommissar Jan Niklas (37) versieht seinen Dienst in der Kriminalwache. Bei den Europäischen Polizeimeisterschaften im Tennis erlangte er im vergangenen Jahr in Budapest im Doppel den dritten Platz.

Sara Baumann (23) versieht als Polizeikommissarin Dienst in der Wache Innenstadt und ist erfolgreiche Triathletin. Bei den Deutschen Meisterschaften erlangte sie in der Mannschaftswertung den ersten Platz und in der Einzelwertung wurde sie zweite.

Mannschaft des Jahres 2017 wurde das dreiköpfige Triathlon-Team der NRW-Polizei, bestehend aus Polizeioberkommissarin Rike Westermann (Polizeipräsidium Köln), Polizeikommissarin Mareike Walkenhorst (Polizeipräsidium Bielefeld) sowie Polizeikommissarin Sara Baumann (Polizeipräsidium Hagen). Das Damen-Trio holte bei der deutschen Polizeimeisterschaft in Hamburg in einer Zeit von 6:25:56 Stunden den ersten Platz.

 

„Fantasy-Freitag“ in der Stadtbücherei Hohenlimburg

Alle Fans von Fantasyliteratur lädt die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, gemeinsam mit dem Förderverein „HohenlimBuch“ am Freitag, 20. April, um 18 Uhr zum „Fantasy-Freitag“ ein. Der Hohenlimburger Autor Bernd Pollok, der auch unter dem Pseudonym Paul M. Hermann schreibt, sowie die Autoren Halina Monika Sega, Hope Cavendish, Talira Tal und Stephanie Drechsler lesen Auszüge aus ihren Werken vor und entführen die Zuhörer in aufregende Fantasiewelten. Frank Schmidt moderiert den Abend. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

Abschnittsweise Sperrungen in der Flensburg- und Glücksburgstraße

Hagen. Aufgrund von Kanalbauarbeiten sowie Bauarbeiten an den Versorgungsleitungen kommt es ab Montag, 16. April, bis voraussichtlich September 2018 zu abschnittsweisen Vollsperrungen in der Flensburg- und der Glücksburgstraße. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) beginnt mit der Kanalerneuerung in der Flensburgstraße auf Höhe der Hausnummer 63. Zeitgleich verlegt die Enervie die Versorgungsleitungen im oberen Bereich der Flensburgstraße, Hausnummer 5-29.

Der WBH erneuert den hier vorhandenen sanierungsbedürftigen Mischwasserkanal. Das Abwasser wird künftig über ein neu gefertigtes Trennsystem abgeführt. Zeitgleich erneuert die Enervie die Gas- und Wasserleitungen in dem Bereich. Auf einer Länge von rund 1070 Metern verlegt der WBH einen Regenwasser- und Schmutzwasserkanal in offener Bauweise.

Während der Bauarbeiten werden die Straßen in den jeweiligen Bauabschnitten voll gesperrt, Umleitungen sind ausgewiesen. Fußgänger können die betroffenen Straßen jederzeit begehen. Die Buslinien werden über die Berchumer Straße umgeleitet. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen versucht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

„Netzwerk Demenz“: Vortrag zum Erinnern in der Seniorenresidenz Curanum

Zu dem mobilen Programm „Gut Flug! Von Tauben und ihren Vätern“ des LWL-Industriemuseums lädt das „netzwerk demenz“ Hagen am Donnerstag, 19. April, um 16 Uhr Menschen mit und ohne Demenz in die Curanum Seniorenresidenz, Thünenstraße 31, ein.

Die Teilnehmer können Tauben, auch die „Rennpferde der Bergleute“ genannt, an diesem Tag kennenlernen, betrachten und streicheln. Das LWL-Industriemuseum weckt mit dem Programm bei den Besuchern und Gästen Erinnerungen, spricht die Sinne an und ermuntert zu Gesprächen rund um die Arbeitersiedlungen der 1950er Jahre. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/36777-70 erforderlich.

Gesprächsabend zum Thema „Hagen, links der Volme“

Zum nächsten Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, zu dem Thema „Hagen, links der Volme“ mit Jens Bergmann, Vorsitzender des Hagener Heimatbundes, lädt die Volkshochschule Hagen am Freitag, 20. April, um 17 Uhr ein.

Zwischen Markt und Kaufmannsschule hat sich auf wenigen Metern in 100 Jahren Hagener Stadtgeschichte viel getan und verändert. Ausgesuchte Bilder aus dem Archiv des Hagener Heimatbundes zeigen diese Entwicklung. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1210 unter Telefon 02331/207-3622.

Hartz IV bedarfsgerecht anpassen und Sanktionen abmildern

Zur aktuellen Debatte über Hartz IV erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

„Die Ankündigung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Hartz IV auf den Prüfstand zu stellen, ist eine gute Nachricht. Denn die aktuellen Regelungen wirken folgenschwer auf Millionen Betroffene. Insbesondere ältere, geringqualifizierte und behinderte Menschen spüren das. Zusätzlich haben sie kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb gehören die bisher geltenden Sanktionen abgemildert. Neben einem bedarfsgerechten Regelsatz sind Maßnahmen erforderlich, die Langzeitarbeitslosen eine schnellere Rückkehr in den Arbeitsmarkt ermöglichen.“

Leserbrief: Dobrindt und der Islam

 

>>In Deutschland bemühen sich vor Ort zahllose Menschen um ein gutes, friedliches Zusammenleben von Deutschen und Migranten, hier Geborenen und Zuwanderern, Christen, Muslimen und Atheisten. Sie engagieren sich in interkulturellen Arbeitskreisen, Runden Tischen der Religionen, in Integrationsräten, organisieren multikulturelle Feste (wie in Hagen demnächst Schwarz-Weiß-Bunt) und Tage der Offenen Moschee. Ihnen allen schlägt Dobrindt mit seinen undifferenzierten Aussagen zu Muslimen und Flüchtlingen ins Gesicht. Offenbar setzt er mehr auf Konfrontation als auf ein gutes Zusammenleben – zu dem sicher auch Diskussionen über hierzulande fremde Sitten und Gebräuche und um Normen des Zusammenlebens gehören. Aber eben auf der Basis, dass niemand aufgrund seiner Religion, seiner Rasse und Nationalität, seines Geschlechts ausgegrenzt wird – ganz wie es unser Grundgesetz vorschreibt. Und was Dobrindts Aussage betrifft, er kenne keine Fluchtbewegung von Christen in muslimische Länder, lohnt ein Blick in die Geschichte: Als in Deutschland die Nazis regierten flüchteten viele rassisch und politisch Verfolgte unter anderem auch in die Türkei. „In der Zeit des Nationalsozialismus gingen mehrere hundert Verfolgte ins Exil in der Türkei. Diejenigen, die von Deutschland ausgebürgert wurden oder aus anderen Gründen staatenlos[1] waren, bekamen z. T. `heimatlos` in den Pass gestempelt, was zu einem Synonym für den Status der Exilanten wurde und als haymatloz in die türkische Sprache eingegangen ist.“ (Wikipedia)<<

Ruth Sauerwein, Hagen

Unfall auf Serpentinenstrecke – Frau flüchtet betrunken

 

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einem
Verkehrsunfall in Dahl. Gegen 14:00 Uhr fuhr eine 57-Jährige die
Straße In der Asmecke, eine Serpentinenstrecke, aus Dahl in Richtung
Hunsdiek hinauf. Dort kam ihr auf der schmalen Strecke ein Seat
entgegen. Obwohl die Hagenerin auswich, kam es zum Zusammenstoß
zwischen ihrem Mitsubishi und dem anderen Auto, an welchem der
Außenspiegel brach. Obwohl ein lauter Knall zu hören war, fuhr der
Seat weiter. Die Hagenerin rief die Polizei. Eine Motorradstreife
erkannte wenige Minuten nach dem Anruf einen Seat, auf welchen die
Beschreibung zutraf. Der linke Außenspiegel fehlte ebenfalls. Beim
Aussteigen roch die Fahrerin stark nach Alkohol und schwankte. Zuerst
versuchte die 38-Jährige das Testgerät zu manipulieren, indem sie
leidglich hineinhauchte. Wenig später stand der Alkoholwert jedoch
fest: über 1,1 Promille. Der Hagenerin wurden zwei Blutproben
entnommen. Ihren Führerschein stellten die Beamten sicher. Sie muss
jetzt mit einer Anzeige rechnen. Das Verkehrskommissariat hat die
Ermittlungen aufgenommen.

Lese- und Literaturtreff in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

Zu einem regen Austausch über literarische Texte jeder Art lädt die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, am Freitag, 13. April, um 18 Uhr zum Lese- und Literaturtreff Lesefreunde jedes Alters ein. Die circa eineinhalbstündige Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter 02331/207-4477.

Fahrradbörse in der Jugendverkehrsschule

 

Hagen. Am Sonntag findet von 10.00 – 12.00 Uhr
in der Jugendverkehrsschule Hagen am Ischelandteich die Fahrradbörse
statt. Hier können gebrauchte Fahrräder getauscht, verkauft oder
gekauft werden. Auf Wunsch können die Fahrräder durch einen
Zweiradmechaniker-Meister überprüft werden. Händler sind nicht
zugelassen. Die Veranstaltung wird durch die Stadt Hagen, die
Verkehrswacht Hagen und die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei
durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass Kinder in der
Jugendverkehrsschule, auch bei kurzen Probefahrten, nur mit Helm
Fahrrad fahren dürfen. Bitte den Fahrradhelm nicht vergessen!

Historische Bunkertour mit der Volkshochschule

Zu einer großen Bunkertour durch die Hagener Innenstadt mit dem Gästeführer Rouven Recksick lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 14. April, von 13 bis 16 Uhr ein. Die Führung beginnt vor dem Bunkermuseum, Bergstraße 98.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“. Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der rund einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker in der Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Auf dem anschließenden Weg durch die Innenstadt erhalten die Teilnehmer Details zu der Zerstörung dort. Die Führung endet auf Höhe der Marienstraße.

In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum bereits enthalten. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um rechtzeitige Anmeldung mit Angabe der Kursnummer 1057 unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Webseite vhs-hagen.de/anmeldung.