Große Betroffenheit nach Brand im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Mit großer Betroffenheit reagiert die Evangelische Stiftung Volmarstein auf den Brand im DietrichBonhoeffer-Haus in Hagen-Eilpe.

In einem Bewohnerzimmer der Einrichtung der Seniorenhilfe hatte es vergangene Nacht gebrannt. Es gab ein Todesopfer und mehrere Verletzte. „Wir sind tief erschüttert“, erklärten die Stiftungs-Vorstände Jürgen Dittrich und Markus Bachmann. Gemeinsam
besuchten sie heute Morgen den Brandort, um mit Bewohnern und Mitarbeitenden zu sprechen.

Das Feuer war offenbar im Zimmer einer Bewohnerin im 3. Stock ausgebrochen, die an den Folgen des Brandes starb. Eine weitere Bewohnerin wurde nach derzeitigem Stand schwer verletzt. Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen.

Bisher hat es in den insgesamt sieben Seniorenhilfe-Einrichtungen noch keinen Unglücksfall mit derart schlimmen Folgen gegeben.

„Wir sind froh, dass der Brandschutz sehr gut funktioniert hat“, betonten Jürgen Dittrich und Markus Bachmann. Als der Rauchmelder in dem Bewohnerzimmer Alarm geschlagen hatte, war die Feuerwehr in kürzester Zeit zur Stelle. Wie üblich in solchen Fällen, haben Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären.

Noch in der Nacht waren zahlreiche Mitarbeitende des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses von zu Hause aus zum Brandort geeilt, um ihre Kollegen zu unterstützen und den Bewohnern beizustehen.

Die Wohngruppe im 3. Stock, in der 20 alte Menschen leben, musste evakuiert werden. Neun Senioren wurden in dieser Notsituation vorübergehend im Krankenhaus Haspe bzw. im Allgemeinen Krankenhaus einquartiert.

Da die Sanierung des Brandschadens voraussichtlich einige Wochen in Anspruch nimmt, wird die Stiftung den Senioren übergangsweise Pflegeplätze im Altenheim Haspe anbieten. Im Laufe des Tages meldeten sich viele besorgte Angehörige, die beruhigt werden konnten.

Bereits angelaufen ist im Dietrich-Bonhoeffer-Haus eine umfangreiche seelsorgerische Betreuung der Senioren und der Mitarbeitenden, die das schreckliche Ereignis aufarbeiten müssen.

Ein Seelsorger-Team aus der Stiftung ist in der Einrichtung im Einsatz, um für die Betroffenen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. „In diesem Punkt werden wir über längere Zeit aufmerksam sein“, kündigten die beiden Stiftungs-Vorstände beim Besuch vor Ort an.

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