Vize-Hallenkreismeister in Dortmund

 

(Hinrich Riemann) Die C-Juniorinnen des SV Hohenlimburg 19 10 e.V. gewannen am 07.04. mit fünf Siegen gegen SG Lütgendortmund, Wambeler SV, TuS Rahm, SV Berghofen und TSG Herdecke die Vizemeisterschaft im Hallenfußball des Kreises Dortmund. Die gute Torbilanz von 29:4 zeigt, dass das von Hinrich Riemann und Raphaela Gerlach trainierte Mädchenteam mit hoher Motivation und starker Spielfreude auf ganzer Linie überzeugte. Durch lediglich eine 1:2 Niederlage gegen VFL Gennebreck wurde der 1. Platz nur knapp verfehlt. Die C-Mädchen hatten mit ihrem Jungjahrgang zuvor ein dreitägiges Oster-Ferien-Camp mitgemacht. Wer Spaß am Fußballspielen hat, kann jeden Montag und Donnerstag in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Kunstrasen mittrainieren. Den Teamerfolg feierten mit: Chiara Meilves, Mia Rummenohl, Lina Riemann, Celina Welker, Jasmin Lohmann, Lea Baumann, Joana Schröder und Laura Woeste.

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Playoff-Spiel Nr. 2 in der „Ische“

Vier Tage nach dem ersten Playoff-Spiel in Vechta, das die Niedersachen mit 104:76 (55:30) am Ende klar für sich entscheiden konnten, fliegen die Feuervögel am Mittwoch endlich wieder durch heimische Gefilde. Am Mittwoch, 11. April, ist um 19.30 Uhr Sprungball für Spiel zwei der Best-of-Five-Serie zwischen Phoenix Hagen und RASTA Vechta in der „Ische“.

Ob dem Team von Trainergespann Magdowski/Schulze eine Überraschung vor heimischer Kulisse gelingen wird? Rechnen dürfen die Zuschauer auf jeden Fall mit lautstarker Unterstützung durch den „6. Mann“ und einer einzigartigen Basketball-Atmosphäre am Traditionsstandort Hagen. Sollte es den Rastas sowohl am Mittwoch, als auch am Samstag in Vechta gelingen, die Feuervögel zu bezwingen, wäre am Mittwoch, 11. April, zudem das letzte Heimspiel der Saison 2017/2018. Doch soweit soll es, wenn es nach Kevin Magdowski und dem Team geht, nicht kommen.

„Morgen soll für uns nicht das letzte Heimspiel in dieser Serie sein, das haben wir uns fest vorgenommen“, sagt Magdowski einen Tag vor Spiel Nr. 2. Die langen Gesichter, in die man nach der Niederlage in Vechta schauen konnte, haben wieder einmal gezeigt, dass in seiner Mannschaft eine Menge Emotionen und Siegeswillen steckt. „Wenn wir verlieren, dann sind wir da traurig und sauer darüber und manchmal motzig. Das zeigt eben, dass wir immer mit ganzem Herzen dabei sind. Aber das Team denkt klar und weiß Situationen wie diese einzuschätzen.“

Motivierend für Mannschaft  und Trainer war außerdem die Analyse der Auftakt-Niederlage: „Wenn man genau hinsieht, ist die Statistik besonders interessant: Verloren haben wir das Spiel in den letzten vier Minuten des zweiten Viertels und den ersten drei Minuten des dritten Viertels. Das macht immer noch 33 Minuten, in denen man nicht schlechter war als Vechta. Für uns bedeutet das, dass wir in Reichweite sind.“

Großeinsatz in Hagen – Polizei jagt Wohnungseinbrecher

 

Hagen. Das eigene Zuhause aufgebrochen und durchwühlt
vorfinden. Persönliche und wertvolle Dinge sind gestohlen worden. Der
Wohnungseinbruch – ein Alptraum. Auch, wenn die Zahlen vollendeter
Taten in Hagen bereits erheblich rückläufig sind, lässt die Polizei
nicht locker. Deswegen fand am Dienstag, 10.04.2018, ein
großangelegter Einsatz der Hagener Polizei statt. Zur Unterstützung
reiste die Bereitschaftspolizei aus Bochum an. Insgesamt waren fast
80 Beamte an der Aktion beteiligt. Bereits zum fünften Mal in
diesem Jahr besetzten die uniformierten Beamten wichtige
Knotenpunkte, wie Ein- und Ausfahrtsstraßen oder Autobahnzubringer,
die Einbrecher gern benutzen, um die Beute schnell
abzutransportieren. Jede Verkehrskontrolle mit verdächtigen Personen
oder Fahrzeugen kann hier wichtige Erkenntnissen für die Kripo
liefern. Dabei geht es nicht nur um Diebesgut oder Tatwerkzeuge,
sondern auch um die benutzten Autos und Insassen. Darüber hinaus
führten Zivilkräfte zielgerichtete Kontrollen an bekannten
Umschlagplätzen der Täter durch. „Die Einbrecher wissen
mittlerweile, dass wir in Hagen stark kontrollieren und ihnen auf den
Fersen sind“, so Einsatzleiter EKHK Carl. „Wir wollen sie weiterhin
unter Druck setzen und aus dem Verkehr ziehen!“ Insgesamt
überprüften die Polizisten 286 Fahrzeuge und 410 Personen. Hierbei
musste die Polizei auch den einen oder anderen Verkehrsverstoß
ahnden. Den Fahndern gingen aber auch zwei Gesuchte ins Netz. Ein
22-Jähriger wurde mit Haftbefehl gesucht, an der Herdecker Straße
aufgegriffen und festgenommen.

Am Volmeabstieg radelte nachmittags ein 31-Jähriger in die
Kontrollstelle. Gegen ihn bestanden gleich acht Fahndungsnotierungen,
unter anderem zwei Haftbefehle. Der bundesweit gesuchte Mann kommt
aus Aurich (Niedersachsen). Die Beamten nahmen ihn fest.

EKHK Carl zeigte sich mit dem Ergebnissen sehr zufrieden. Die
gewonnen Erkenntnisse werten seine Mitarbeiter in den nächsten Wochen
aus.

Die Einbruchszahlen können auch weiterhin reduziert werden. Daher
unser Appell an Sie:

– Sichern Sie Ihre Wohnung / Ihr Haus! Wir geben Ihnen kostenlose
Tipps dazu! (Tel.: 02331 – 986 1520)!
– Seien Sie ein aufmerksamer Nachbar!
– Rufen Sie im Verdachtsfall sofort die 110!

Rechtsextremisten melden Versammlung für nächsten Samstag an

Dortmund. (Polizei Dortmund) Die Dortmunder Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz am kommenden Samstag (14. April) vor. Anlass sind mehrere Versammlungen im Stadtgebiet. Rechtsextremisten haben für die Zeit zwischen 13 und
22 Uhr einen Aufzug im Bereich der westlichen Innenstadt angemeldet.
Gleichzeitig liegen der Polizei bislang 13 Anmeldungen von
Gegendemonstrationen vor. Diese konzentrieren sich ebenfalls auf den
Bereich der Innenstadt.

Ursprünglich hatten die Rechtsextremisten einen Aufzug von der
Innenstadt quer durch Hörde mit einer Abschlusskundgebung auf der
Kulturinsel am Phoenix-See angemeldet. Wegen mehrerer paralleler
Demonstrationsanmeldungen in diesem Bereich hat die Polizei diese
ursprüngliche Route nicht bestätigt. Ende letzter Woche hat die
Polizei dem Anmelder schließlich einen ersatzweise angemeldeten
Aufzug in der westlichen Innenstadt bestätigt und einen
Auflagenbescheid erlassen. Diese Strecke ist deutlich kürzer.

Polizeipräsident Gregor Lange: „Die Dortmunder Polizei geht seit
mehreren Jahren konsequent mit einer speziellen SOKO Rechts und
starker – verdeckter und uniformierter – Präsenz gegen
rechtsextremistische Straf- und Gewalttäter vor. Auch bei der
kommenden Versammlungslage gilt für die Dortmunder Polizei: Null
Toleranz gegenüber antisemitischer und fremdenfeindlicher Hetze oder
Hass gegenüber Minderheiten!“

Rechtsextremistische Gewalttaten sind in Dortmund im letzten Jahr
um über 50 Prozent auf den niedrigsten Stand (17 Fälle) seit fünf
Jahren gesunken. Die Aufklärungsquote der Polizei hat mit rund 88
Prozent einen Höchststand erreicht.

Weiter erklärte der Polizeipräsident, die Polizei werde alles tun,
was rechtlich zulässig und geboten ist, um den freiheitlichen,
demokratischen Rechtsstaat gegenüber Angriffen von Verfassungsfeinden
zu schützen. Zu diesem schutzwürdigen Rechtsstaat gehörten
insbesondere aber auch die Entscheidungen unabhängiger Gerichte, die
die Polizei zu respektieren und umzusetzen habe.

In mehreren verwaltungsgerichtlichen Verfahren hat die Polizei
Dortmund in der jüngsten Vergangenheit gerichtliche Klärungen
herbeigeführt, mit welchen versammlungsrechtlichen Instrumenten die
öffentliche Sicherheit und Ordnung sichergestellt werden kann.

Für die bevorstehende Versammlungslage liegen der Polizei Dortmund
keine Tatsachen vor, die ein Verbot der rechtsextremistischen
Demonstration tragen würden. „Deshalb haben wir mit der
Versammlungsbestätigung umfangreiche beschränkende Auflagen erlassen,
um die öffentliche Sicherheit und Ordnung sicher zu stellen“, machte
Gregor Lange deutlich.

So hat die Polizei einen der neu gewählten Bundesvorsitzenden der
Partei „DIE Rechte“ nach zahlreichen und – trotz Bewährungsauflagen –
immer wieder neuen Verurteilungen zu Haftstrafen u.a. wegen
Volksverhetzung und Gewaltdelikten per Verfügung als Redner bei der
Versammlung ausgeschlossen. Die Entscheidung im Eilverfahren beim
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bleibt abzuwarten.

Per Auflagenbescheid ist es den Rednern und den
Versammlungsteilnehmern zum Beispiel auch verboten, „Äußerungen zu
tätigen, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, die
zu Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstacheln und die Menschenwürde
anderer verletzen“.

Die Polizei rechnet mit 400 bis 600 rechtsextremistischen
Versammlungsteilnehmern und mehreren Tausend Gegendemonstranten. Der
Polizeipräsident weiter: „Leider müssen wir davon ausgehen dass auch
gewaltbereite Linksextremisten aus verschiedenen deutschen Städten
die Demonstrationslage für gewalttätige Aktionen nutzen wollen. Wir
werden jeden friedlichen Protest gegen Rechtsextremismus schützen,
aber gegen Gewalttäter konsequent vorgehen.“

Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für
Besucherinnen und Besucher der Stadt – zum Beispiel in Form von
Straßensperren – wird die Polizei am Samstag aufgrund der Vielzahl an
Versammlungen und Teilnehmern nicht verhindern können. „Wir sind
jedoch bemüht, diese auf ein nötiges Maß zu beschränken“, so Gregor
Lange. Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Wegstrecken werden
deshalb bereits ab Mittwoch (11. April) mithilfe von 60.000
Infoflyern der Polizei Dortmund informiert. Zusätzlich ist wie bei
ähnlichen Einsätzen in der Vergangenheit unter der Tel. 0231-132-5555
ein Bürgertelefon eingerichtet (Dienstag, 14 bis 20 Uhr; Mittwoch bis
Freitag, 8 bis 20 Uhr, Samstag ab 7.30 Uhr). Am Donnerstag und
Freitag stehen Beamte der Polizei außerdem an mehreren Infopoints im
Stadtgebiet als Ansprechpartner für Fragen und Probleme zur
Verfügung. Infopoints wird es an der Beurhausstraße (Bereich
Städtische Kliniken), an der Petrikirche (Westenhellweg) und im
Bereich des St.-Johannes-Hospitals geben. Zusätzlich können sich
Dortmunderinnen und Dortmunder am Veranstaltungstag wie bewährt über
den Twitter- und Facebook-Kanal der Dortmunder Polizei über aktuelle
Entwicklungen informieren.

„Fakt ist: Die beschriebenen Einschränkungen für die Bevölkerung
verstärken sich, wenn es im Rahmen der angemeldeten Versammlungen zu
Störungen kommen sollte – auf den Wegstrecken oder auch im Umfeld“,
mahnt Gregor Lange. Auch deshalb hofft er auf einen friedlichen
Verlauf der Versammlungen und fordert abschließend: „Zeigen Sie den
Rechtsextremisten, dass Dortmund keine Stadt für sie ist. Und wenn
Dortmund aufbegehrt, dann friedlich und dadurch nachhaltig!“

Cheerleader-Casting von Phoenix Hagen

Am Samstag, den 14.04.2018, sucht Phoenix Hagen wieder Tanztalente für die kommende Saison. Angesprochen sind alle Mädchen der Jahrgänge 2001-2007 für die Juniors sowie junge Frauen ab Jahrgang 2000 und älter für das Damenteam.

Auch die Tänzerinnen, die bereits Teammitglied sind, müssen sich wieder im Casting beweisen.

Ablauf:

Bereits ab 10 Uhr morgens wird in der Käthe-Kollwitz Sporthalle nach ausgiebigen Warm-up ein gemeinsamer Tanz gelernt. Danach werden die Teilnehmerinnen in kleine Gruppen eingeteilt und können sich dann auf das Vortanzen vorbereiten.

Ab 14 Uhr startet das Vortanzen vor einer Jury im Rondell der Volme Galerie in Hagen. Das Event zieht jedes Jahr viele Interessierte und auch Zuschauer an. Die Darbietungen werden vom Publikum mit Applaus honoriert.

Den Punktbesten winken tolle Preise und die Aussicht auf eine aufregende Saison mit Phoenix Hagen. Zudem sind die Cheerleader auf vielen anderen Veranstaltungen anzutreffen, begleiten TV-Shows und nehmen an Meisterschaften teil.

 

Gutes Benehmen ist keine Glückssache


Begrüßung, Sitzhaltung, Tischmanieren: Im Knigge-Kurs lernen Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs, alltägliche Situationen zu meistern.

Wie sitzt man beim Gespräch korrekt am Tisch? Welche Kleidung ist passend beim Vorstellungstermin? Wie sieht eine freundliche Begrüßung aus? Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs haben mit Hilfe einer Knigge-Trainerin gelernt, solche Alltags-Situationen perfekt zu meistern. Am Ende gab es ein Zertifikat für die Bewerbungsmappe.

„Gutes Benehmen hilft beruflich und privat enorm weiter“, erklärt Jens Hufschmidt, Lehrer an der Schule für Körperbehinderte der Stiftung Volmarstein, den Grund für den besonderen Unterrichtstoff. Um den zu vermitteln, bekamen die Schüler „seiner“ Berufsfachschulklasse mehrfach Besuch von Personaltrainerin Dagmar Gossen.

„Dein perfekter Auftritt“, so lautet das Projekt der Malteser, für das sie ehrenamtlich an Schulen in der gesamten Diözese Essen unterwegs ist. Ihr Ziel ist es, mit Jugendlichen angemessene Umgangsformen einzuüben.  Wichtige Worte dafür sind generell „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“, „Auf Wiedersehen“ und „Entschuldigung“. Und grundsätzlich betont Dagmar Gossen: „Die größte Stärke, die man gegenüber anderen zeigen kann, ist Zuverlässigkeit.“

Die Schüler staunten, dass für einen guten ersten Eindruck – z.B. beim Vorstellungsgespräch – die Kleidung entscheidend ist (58 Prozent). Stimme (38 Prozent) und Gesprächsinhalt (7 Prozent) haben dagegen geringe Bedeutung. Beim Thema „Handy“ warnte sie die Jugendlichen davor, flapsige Ansagen auf die eigene Mailbox zu sprechen. „Wenn eine Firma aufgrund einer Bewerbung anruft, macht das keinen guten Eindruck“, so die Knigge-Trainerin.

Den ultimativen Praxistest gab es beim Abschluss-Essen im Restaurant Margarethenhöhe: Begrüßung, Sitzhaltung, Gesprächsverhalten, Tischmanieren und Verabschiedung – darüber hatten die Schüler beim Knigge-Kurs ausführlich im Klassenzimmer gesprochen. Am Ende hatten sie alle eine Erkenntnis gewonnen: Gutes Benehmen ist wahrlich keine Glückssache!

Der Polizeibericht

Einbrecher lassen Tresor mitgehen

Hagen (ots) – Am Samstagabend gegen 21.00 Uhr schlossen die
Mitarbeiter einer Bäckerei, die zu einem Supermarkt in der Enneper
Straße gehört, ihre Geschäftsräume ab. Nach dem Wochenende mussten
sie am Montagmorgen um 06.15 Uhr feststellen, dass Einbrecher in
ihrer Filiale waren. Nach ersten Ermittlungen schlugen die
Unbekannten an einer rückwärtigen Tür eine Scheibe ein und gelangten
in den Verkaufsraum sowie ein separates Büro. Lebensmittel und
Regalbretter lagen auf der Boden, der Tresor mit den Tageseinnahmen
wurde aus der Wand gerissen und komplett entwendet. Die genaue
Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Kripo sicherte Spuren am
Tatort, Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch oder dem
Abtransport der Beute bitte an die 986 2066.

Graffiti an Helfer Schule

Hagen (ots) – Im Verlauf des vergangenen Wochenendes haben
Unbekannte an der Gesamtschule in der Straße Am Bügel mit Sprühfarbe
erheblichen Schaden angerichtet. Mit roter, blauer und gelber Farbe
beschmierten sie Wände, Fensterscheiben sowie Türen des Gebäudes und
hinterließen obendrein mehrere Tags auf dem gepflasterten Schulhof
und einer Tischtennisplatte. Der Hausmeister verständigte am
Montagmorgen die Polizei und erstattete eine Anzeige. Zeugen, die
weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen
geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Einbruch am Remberg – Täter fliehen mit ungewöhnlicher Beute

Hagen (ots) – Am Montag, 09.04.2018, verließ ein 43-Jähriger seine
Wohnung an der Rembergstraße um 08:00 Uhr für nur wenige Stunden. Als
er gegen 12:30 Uhr zurückkehrte stellte er fest, dass die zuvor
verschlossene Tür aufgebrochen war. Die hinzugerufenen Polizisten
fanden mehrere Hebelmarken am Türblatt und -rahmen auf. Die Beute,
mit der die Täter entkommen konnten, ist seltsam. Es handelt sich um
vier Jacken, zwei Hosen, einige T-Shirts und eine
Haarschneidemaschine. Die Kripo erschien zur Spurensicherung vor Ort.
Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Ungeklärter Sturz eines Radfahrers in Altenhagen – Zeugen
gesucht

Hagen (ots) – Am Montag, 09.04.2018, fuhr ein 38-jähriger Hagener
gegen 18:45 Uhr die Alexanderstraße entlang. Dort sah er an der
Straßeneinmündung Am Pfannenofen einen offenbar gestürzten Radfahrer.
Er saß blutend auf dem Schottergehweg. Um erste Hilfe zu leisten,
hielt der 38-Jährige an und rief einen Krankenwagen. Der Verletzte
musste wenig später durch diesen in ein Krankenhaus gefahren werden.
An den genauen Unfallhergang konnte sich der 24-jährige Hagener nicht
mehr erinnern. Er wusste lediglich, dass er gestürzt sei und keinen
Helm trug. Die Beamten konnten den Unfall aufgrund fehlender Spuren
nicht rekonstruieren. Das Verkehrskommissariat sucht jetzt nach
Zeugen, die den Unfall bzw. Sturz des Radfahrers beobachtet haben.
Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

Hagen (ots) – Am Montag, 09.04.2018, kam es zu einem
Trickdiebstahl in Vorhalle. Gegen 16:10 Uhr läutete es an der
Wohnungstür einer 82-Jährigen in der Johann-Gottlieb-Fichte-Straße.
Ein Mann stand vor ihr, welcher sich als Mitarbeiter der Stadt Hagen
ausgab. Er erklärte, dass er die Anschlüsse im Badezimmer
kontrollieren müsse. Er wollte testen, ob dort „das Wasser gluckert“.
Der vermeintliche Stadtmitarbeiter ließ die Hagenerin die Wasserhähne
auf- und zudrehen. Nach zirka zehn Minuten verließ er die Wohnung
wieder. Kurz darauf stellte die Frau fest, dass Bargeld und Schmuck
im Wert von über anderthalbtausend Euro fehlten. Sie verständigte die
Polizei. Ob sich ein zweiter Täter in die Wohnung schlich, ist noch
unklar. Den Trickdieb beschreibt die Hagenerin als zirka 170 cm groß
und zwischen 45 bis 52 Jahren alt. Er hatte dunkelbraune bis schwarze
kurze Haare, eine stabile Figur und sprach akzentfreies Deutsch. Die
Kripo bittet um Zeugenhinweise unter 02331 986 2066.

Wetter – Raubüberfall auf der Königstraße

Wetter (ots) – Am 09.04.2018, gegen 23.00 Uhr, stieß eine
unbekannte männliche Person auf der Königstraße / Bergstraße einen
unter Alkoholeinfluss stehenden 50-jährigen Wetteraner von hinten zu
Boden. Anschließend zog er aus der Gesäßtasche des Geschädigten die
Geldbörse heraus und entwendete diese. In ihr befanden sich Bargeld,
Ausweispapiere und diverse private Utensilien.

Motorradfahrer verletzt sich schwer

Sprockhövel (ots) – Am 09.04.2018, gegen 17.50 Uhr, befuhr ein
30-jähriger Sprockhöveler mit einem Motorrad die Wuppertaler Straße
in Richtung Elberfelder Straße. Im Kurvenbereich kam er nach rechts
von der Fahrbahn ab und kam zu Fall. Bei dem Sturz zog sich der
Kradfahrer schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

4 Tipps gegen Schimmel in Wohnräumen – Verbraucherzentrale berät

Gerade im Frühling haben viele Menschen in Wohnungen und Häusern mit Schimmelproblemen zu kämpfen. Schimmel entsteht, wenn z. B. die Luft vor Wänden oder Decken feucht wird. Tapeten, Anstriche und poröse Baustoffe bilden dann zusammen mit Feuchtigkeit den Nährboden für Schimmelpilze. „Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem, sondern unter Umständen auch ein gesundheitliches, denn er kann allergischen Reaktionen und gesundheitliche Belastungen auslösen“ erklärt Andrea Blömer, Energie-Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Deshalb besteht nach dem Entdecken großer Handlungsbedarf.

1. Schnelles Beseitigen: Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollten Schimmelschäden möglichst schnell beseitigt werden. Oberflächliche Schäden mit geringem Umfang (bis etwa 0,5 m²) können von den Betroffenen selbst beseitigt werden, sofern sie gesund sind. Empfehlenswert dabei: eine angemessene Schutzausrüstung mit Schutzbrille, Atemschutz und Handschuhen. Bei größeren Schäden sollte eine Fachfirma hinzugezogen werden.

2. Ursache klären: „Auslöser für Schimmel können zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen, bauliche Ursachen (z. B. mangelnder Wärmeschutz oder Wärmebrücken) und eindringende Feuchtigkeit von außen sein“ erläutert Andrea Blömer. In jedem Fall sollte die Ursache ermittelt werden, damit der Schaden dauerhaft beseitigt werden kann und zukünftige Schäden vermieden werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale kann Betroffene beraten. Schimmel in Mietwohnungen führt oft zu Konflikten zwischen Mietern und Vermietern. Auf jeden Fall müssen Mieter den Vermieter über den Schimmelbefall informieren, damit sich daraus keine weiteren Schäden ergeben.

3. Empfehlungen zum Wohnen umsetzen:

· richtiges Lüften: Mit dem regelmäßigen Lüften der Wohnung kann die Luftfeuchtigkeit verringert werden. Am besten lässt sich der Lüftungserfolg durch ein Thermo-Hygrometer kontrollieren. Tauchen Schimmelprobleme auch bei ausreichendem Lüften auf, sind eher Baumängel die Ursache.

· Richtiges Heizen: Durch gleichmäßiges Heizen in allen Räumen lässt sich das Schimmelrisiko senken. Die Raumtemperatur sollte auch in wenig beheizten Wohnräumen mindestens 16 Grad Celsius betragen. Auch hier hilft das nachmessen dabei, die Raumtemperatur richtig einzustellen.

· Richtiges Möblieren und Dekorieren: Sind Möbel und Dekoration zu nahe an kalten Wänden zu finden, behindern sie das Erwärmen der Wand und den nötigen Luftaustausch. Als Folge kann an der Rückseite von z. B. Schränken Schimmel entstehen. Ein ausreichender Abstand (5-10 cm) zur Wand kann das verhindern.

4. Bauliche Maßnahmen umsetzen: Wärmedämmungen können das Schimmelrisiko erheblich senken, da die Innenseiten der Außenwände nicht so schnell auskühlen. Auch ein nachträglicher Einbau von Lüftungstechnik kann dafür sorgen, dass Wohnräume auch bei Abwesenheit der Bewohner ausreichend mit Frischluft versorgt werden.

Privatpersonen erhalten bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale anbieterunabhängige und individuelle Empfehlungen für den Schutz vor Schimmel. Bei baulichen Verbesserungen bekommen Verbraucher Informationen zur Umsetzung, zu den Kosten und zu möglichen Förderprogrammen des Staates. Termine für einer Beratung können in der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstraße 8, unter Tel. 02331-6973301 und hagen@verbraucherzentrale.nrw vereinbart werden. Anfragen für eine aufsuchende Feuchteberatung im Eigenheim können unter 0211 – 33 996 556 gestellt werden.