Tödliche Auseinandersetzung – Tatverdächtiger stellt sich 

 

Witten. Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht
von Samstag auf Sonntag, um kurz nach 1.00 Uhr, vor
einem Kiosk an der Annenstraße in Witten zu einer tätlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern.

Dabei wurde einer der Beteiligten mit einem Stich in den Hals so
schwer verletzt, dass er wenig später noch am Tatort verstarb. Bei
dem Getöteten handelt es sich um einen 18 Jahre alten Mann, der aus
Syrien stammt.

Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission V ergab sich ein
Tatverdacht gegen einen 25 Jahre alten Mann deutscher
Staatsangehörigkeit.

Der tatverdächtige Wittener hat sich im Laufe des heutigen 9.
April im Bochumer Polizeipräsidium gestellt.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat beim Amtsgericht Bochum
Haftbefehl wegen Totschlags beantragt. Der Haftbefehl wurde erlassen.
Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Werbeanzeigen

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt – Rettungshubschrauber angefordert

 

Hagen. Heute (Montag) hielt ein 54-jähriger Motorradfahrer
mit seiner Yamaha gegen 14.37 Uhr auf der Berliner Straße in Richtung
Preußerstraße an einer für ihn Rotlicht zeigenden Ampel an. Von
hinten näherte sich ein 28-jähriger Autofahrer. Der PKW-Fahrer fuhr
mit seinem Toyota auf den Motorradfahrer auf. Der 54-Jährige
verletzte sich hierbei schwer. Ein Rettungshubschrauber wurde
angefordert und transportierte den Motorradfahrer in eine
Spezialklinik. Auch ein weiblicher Fahrgast eines Linienbusses
verletzte sich leicht, da der Bus infolge des Unfalls stark abbremsen
musste und die Frau hierdurch zu Boden stürzte. Während der
Unfallaufnahme kam es im Bereich der Berliner Straße / Preußerstraße
zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Das Motorrad und der PKW waren
stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Verkehrsunfall auf der A 45 – fünf Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 45 sind am Sonntagmittag fünf Personen verletzt worden, zwei davon schwer.

Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund,
zwischen der Anschlussstelle Hagen-Süd und dem Autobahnkreuz Hagen.
Ersten Zeugenangaben zufolge war ein 47-Jähriger aus Holzwickede zu
diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als er aus
bislang ungeklärter Ursache offenbar ein Stauende übersah. Er
versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, fuhr dabei aber auf den
Wagen eines 68-Jährigen aus Höhn auf, der sich auf dem rechten
Fahrstreifen befand. Dieser schleuderte daraufhin gegen den vor ihm
fahrenden Pkw eines 60-Jährigen aus Lennestadt. Das Fahrzeug des
47-Jährigen beschädigte schließlich auch noch das eines 48-jährigen
Meinerzhageners auf dem linken Fahrstreifen.

Bei dem Unfall wurde der Fahrer aus Höhn ebenso wie seine
Beifahrerin (46, ebenfalls aus Höhn) und ein sechsjähriger Mitinsasse
im Auto des 47-Jährigen (ebenfalls aus Holzwickede) leicht verletzt.
Schwer verletzt wurden ein weiterer Mitinsasse (5) sowie der
Beifahrer (47) des 47-Jährigen, die aus Holzwickede stammen.
Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 23.000
Euro.

Die A 45 musste an der Unfallstelle für ca. eine Stunde komplett
gesperrt werden, anschließend lief der Verkehr einspurig vorbei, bis
die Fahrbahn gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

Bewerbungsfrist verlängert: Jugendschöffen weiterhin dringend gesucht

Hagen. Am 1. April war eigentlich Bewerbungsschluss. Eigentlich, denn die Stadt Hagen sucht weiterhin dringend Bürgerinnen und Bürger, die das verantwortungsvolle Ehrenamt eines Jugendschöffen bekleiden möchten. Fast 100 Stellen sind noch vakant, so dass die Bewerbungsfrist bis zum 5. Mai dieses Jahres verlängert wurde.

Jugendschöffen sind eine wichtige und unerlässliche Stütze unserer Demokratie. Sie erhalten Einblicke bei Strafprozessen in die Jugendgerichte und -kammern beim Amts- und Landgericht Hagen und urteilen gemeinsam mit Berufsrichtern über die Schuld und die Strafe junger Menschen.

Jugendschöffen benötigen keine juristischen Vorkenntnisse, sondern lediglich Erfahrungen im Bereich der Jugendhilfe. Für die Tätigkeit bei Gericht werden diese von der Arbeit freigestellt. Weitere Informationen zum Schöffenamt, zu den Voraussetzungen und die Bewerbungsformulare finden Interessierte im Internet unter www.hagen.de/schoeffenwahl.

Die ausgefüllten Formulare richten Bewerber für das Jugendschöffenamt an die Stadtverwaltung Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, E-Mail alexandra.huvers@stadt-hagen.de.

Der Polizeibericht XL

Pkw auf Parkplatz ausgebrannt

Hagen (ots) – Am Samstagvormittag kam es in Haspe zu einem
Fahrzeugbrand. Ein Angestellter hatte seinen Firmenwagen auf dem
Parkplatz in der Straße Am Hasper Bahnhof geparkt und arbeitete in
einiger Entfernung im Gleisbett des Bahnhofs Heubing. Als er gegen
10.40 Uhr einen Zeugen rufen hörte, dass ein Auto brennt, rannte er
zu seinem Wagen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschten
ebenfalls eingesetzte Polizeibeamte mit einem Handfeuerlöscher.
Dennoch schlugen immer wieder Flammen aus dem Motorraum, sodass die
Feuerwehr den Wagen mit einem Schaumteppich abdeckte. Dennoch konnte
nicht verhindert werden, dass der silberne Audi im vorderen Bereich
komplett zerstört wurde. Hinweise auf die Brandentstehung des bereits
einige Stunden zuvor abgestellten Pkws liegen nicht vor. Zeugen, die
weiterführende Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Auffahrunfall – Eine Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Hagen (ots) – Auf dem linken Fahrstreifen der Eckeseyer Straße in
Richtung Innenstadt kam es am Samstag zu einem Auffahrunfall. Gegen
13.45 Uhr musste eine 24 Jahre alte Mercedes-Fahrerin verkehrsbedingt
anhalten. Eine nachfolgende 26-jährige Frau, ebenfalls mit einem
Mercedes unterwegs, bemerkte das zu spät und prallte mit Wucht ins
Heck des Vordermanns. In ihrem Wagen löste der Airbag aus und
verhinderte schwere Verletzungen, dennoch brachte ein Rettungswagen
die junge Frau vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein
Krankenhaus. Die beiden Fahrzeuge waren erheblich beschädigt, nicht
mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der
Unfallaufnahme regelten Polizeibeamte den Verkehr über den rechten
Fahrtreifen, es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Einbruch in Vereinsheim

Hagen (ots) – Am Sonntag erhielt die Polizei gegen 11.30 Uhr einen
Einsatz in die Haßleyer Straße. Dort hatte ein 53-jähriger Zeuge
festgestellt, dass die Fensterscheibe der Verkaufsbude eines Vereins
eingeschlagen war. Die Ermittlungen ergaben, dass bislang unbekannte
Einbrecher in der Nacht zum Sonntag mit einem Ziegelstein die Scheibe
der Verkaufsbude eingeschlagen hatten. Die Täter verschafften sich
auf diesem Wege Zugang in den Raum und entwendeten zwei Kästen Bier
und eine Tafel Schokolade. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Herdecke – Auseinandersetzung an Bushaltestelle

Herdecke (ots) – Am 08.04.2018, gegen 03.30 Uhr, kam es an der
Bushaltestelle Hengsteyseestraße zu einer Auseinandersetzung zwischen
fünf und zehn Personen. Dabei wurde ein 19-jähriger Gevelsberger von
zwei der Beteiligten mit einem Messer bedroht. Als ihm ein
18-jähriger Herdecker zur Hilfe eilte, griffen ihn die beiden
Angreifer mit einer abgeschlagenen Glasflasche an und verletzten ihn
leicht. Täterbeschreibung: Sie sind etwa 20 Jahre alt, ca. 175 cm
groß, haben eine normale Statur, einen Vollbart, trugen dunkle Jacken
und eine helle bzw. dunkle Hose. Die Polizei bittet um Hinweise unter
der Telefonnummer 02335/9166-7000.

Herdecke – Betrunkener randaliert auf Tankstellengelände

Herdecke (ots) – Am 08.04.2018, gegen 06.15 Uhr, randalierte ein
33-jähriger Herdecker unter Alkoholeinfluss stehend auf einem
Tankstellengelände an der Straße Herdecker Bach. Er riss eine
Eingangstür aus seiner Verankerung und beschädigte diese. Zeugen
hielten ihn fest und übergaben ihn der Polizei.

Gevelsberg – Raub auf Rathausplatz

Gevelsberg (ots) – Am 08.04.2018, gegen 21.20 Uhr, kamen drei
Gevelsbergern im Alter von 17 Jahren auf der Straße Rathausplatz eine
Gruppe von sechs männlichen Personen entgegen. Eine von ihnen sprach
sie an und forderte sie zur Herausgabe ihres Bargeldes und ihrer
Mobiltelefone auf. Aus Angst übergaben die Jugendlichen ihnen die
geforderten Wertgegenstände, wobei einer der Täter ein Messer in der
Hand hielt. Täterbeschreibung: Einer von ihnen ist Brillenträger,
etwa 20 bis 25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, hat eine schmale Statur,
einen Bart und war bekleidet mit einem grünen Kapuzenpullover. Zwei
weitere Mittäter sind etwa gleichaltrig, ca. 170 cm und 180 cm groß
und haben eine schlanke Figur. Die kleinere Person trug einen
weiß-grauen Kapuzenpullover und die andere hatte eine Kappe auf dem
Kopf und hielt in der Hand vermutlich ein Messer. Von den anderen
Personen liegt keine Personenbeschreibung vor. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02332/9166-5000.

Breckerfeld – Motorrad streift Fußgänger

Breckerfeld (ots) – Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am
04.04.2018, zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr, zu einem Unfall auf der
Bonkampstraße / Bergstraße. Ein Motorrad erfasste einen Fußgänger,
wobei der 82-jährige Breckerfelder zu Boden stürzte und sich schwer
verletzte. Der Motorradfahrer setzte jedoch seine Fahrt in nicht
bekannter Richtung fort, ohne eine Schadensregulierung eingeleitet zu
haben. Der Geschädigte wurde mit einem Rettungswagen zur stationären
Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei
bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02333/9166-4000.

„Wie heißt ihre Mutter mit Vornamen?“

Lüdencheid (ots) – Zeuge alarmiert Polizei, Einbrecher vorläufig
festgenommen

Am heutigen Morgen, 09.04.2018, gegen 08:25 Uhr, beobachtet ein
Zeuge, wie eine Person durch ein geöffnetes Schlafzimmerfenster im
Erdgeschoss in die dortige Wohnung seiner Nachbarin einsteigt. Die 70
jährige Wohnungsinhaberin und der Zeuge erwarten die Polizei im
Treppenhaus und weisen auf den Eindringling hin, der zwischenzeitlich
ins Treppenhaus geflüchtet ist. Auf Ansprechen sagt der
Tatverdächtige, er sei der Sohn der Geschädigten uns die sei dement
und erkenne ihn nicht. Auf Nachfrage der Polizei, wie denn seine
Mutter mit Vorname heiße, viel seine ausgedachte Legende zusammen.
Die Polizei nahm den 32 -jährigen Lüdenscheider für weitere
Ermittlungen mit zur Wache. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen
versuchten Einbruchsdiebstahl.

Schlägerei vor Disko / Randalierende Jugendliche mit
Springmesser unterwegs / Falsche Polizeibeamte

Menden (ots) – Am Sonntag, gegen 5.40 Uhr, kam es vor einer
Diskothek an der Unteren Promenade zu einer Schlägerei. Hier soll ein
25-jähriger Fröndenberger einem 26-jährigen Iserlohner unvermittelt
mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Geschlagene wurde
leicht verletzt. Der Täter flüchtete zunächst, konnte jedoch von
Polizeibeamten im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Die
leiteten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.

Am Freitag, gegen 5.10 Uhr, versuchten zwei Jugendliche im Alter
von 14, 15 (Iserlohn) und ein 19-jähriger Mendener in die
Bonifatiusschule einzubrechen. Hierbei wurden sie von Zeugen gestört
und flüchteten. Polizeibeamte konnten bei der Fahndung zwei der
Jugendlichen antreffen. Der dritte blieb verschwunden. Die
Personalien konnte jedoch ermittelt werden. Der 14-Jährige führte ein
Springmesser mit. Hierzu legten die Beamten eine separate
Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Im Umfeld
fanden die Polizisten mehrere Schaukästen mit Schäden. Wie sich
herausstellte, hatte die Truppe mutmaßlich auch mehrere Scheiben der
Kästen auf dem Gewissen. Nun erwartet sie ein Strafverfahren wegen
versuchten Einbruchs und Sachbeschädigung. Die Jugendlichen wurden
ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Fünf Fälle so genannter „falscher Polizeibeamter“ sind im
Tatzeitraum von Freitagnachmittag bis Samstagabend bekannt geworden.
Alle Taten ereigneten sich in Menden. Ein weiterer Fall fand
Freitagmittag in Balve statt. Es kam niemand zu Schaden. Die Polizei
empfiehlt im Verdachtsfall sofort den Notruf 110 zu wählen.

Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-0 entgegen.

Wetter – Kleinbrand am Wochenende

Wetter (Ruhr) (ots) – Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Samstag,
07.04.2018 um 18:31 Uhr zu einem Kleinbrand an der Bushaltestelle
Stadtsaal in der Kaiserstraße alarmiert. Hier hatte der Inhalt eines
Papierkorbes gebrannt. Da auf der Anfahrt der ehrenamtlichen Kräfte
zum Gerätehaus allerdings schon ersichtlich war, dass das Feuer
gelöscht war, wurde die Einsatzstelle nur noch zur Kontrolle mit dem
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug angefahren. Hier wurden auch zwei
Teenager angetroffen, welche den Brand mit einfachsten Mitteln (einer
Wasserflasche) gelöscht hatten. Hierfür ein großes Dankeschön an die
beiden. Der Mülleimer wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und
die ausgerückten zehn ehrenamtlichen Kräfte konnten nach zwanzig
Minuten schon wieder den Heimweg zu den Familien antreten und den
Rest des schönen Wetters genießen.

Person in Notlage

Breckerfeld. (hb) Die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Breckerfeld

wurde am Sonntagabend um 19:15 Uhr in das Waldgebiet zwischen
Wahnscheid und Epscheid gerufen.
Eine Person war mit ihrem Elektro-Rollstuhl auf dem Waldweg
umgestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht wieder aufrichten.
Nach einer kurzen Suche mit mehrfachem Telefonkontakt zum Betroffenen
konnte dieser unverletzt aufgefunden werden. Nachdem der Rollstuhl
aufgerichtet war, setzte die Person ihre Fahrt selbstständig fort.

Mit Ankunft an der Feuer- und Rettungswache endete der Einsatz gegen
20:30 Uhr.

Herdecke – Pkw kollidiert mit einer Mauer

Herdecke (ots) – Am 07.04.2018, gegen 17:35 Uhr, kam ein
47-jähriger Wittener auf der Straße „Am Hegede“ aus bislang
ungeklärten Gründen, mit einem weißen Opel Vivaro, von der Fahrbahn
ab und kollidierte mit einer Mauer. Bei dem Zusammenstoß verletzte
sich der Fahrer schwer und wurde durch die Rettungswagenbesatzung in
ein Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und
wurde abgeschleppt.

Drei Männer schlagen auf Busfahrer ein / Einbruch in
Lottoladen / Brand eines Kotbeutelspenders

Plettenberg (ots) – Am Samstag, gegen 22.20 Uhr, brannte ein
Hunde-Kotbeutelspender an der Karlstraße. Die Feuerwehr löschte den
Kleinbrand mit einem Eimer Wasser. Es entstanden etwa 100 Euro
Sachschaden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

In einem Linienbus kam es Samstag, gegen 20 Uhr, zu einer
Auseinandersetzung am Busbahnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen
schlugen drei zur Tatzeit alkoholisierte Männer mit Fäusten auf den
57-jährigen Fahrer ein, nachdem dieser sie aufgefordert hatte den
Bustransfer zu bezahlen. Der Fahrer erlitt Gesichtsverletzungen in
Form eines Hämatoms, Schwellungen und Blutungen. Die Tatverdächtigen
flüchteten in Richtung Innenstadt. Fahndungsmaßnahmen verliefen
erfolgreich. Die drei Tatverdächtigen aus Herscheid (20 und 22) und
Plettenberg (21) reagierten abfallend und aggressiv auf die
Polizisten. Einer der Männer bäumte sich vor den Beamten auf und
beleidigte sie. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung und Beleidigung.

Unbekannte Täter waren am Samstag, gegen 3.27 Uhr, an der
Herscheider Straße aktiv. Dort zerstörten sie die Eingangstür und
entwendeten aus dem Verkaufsbereich eine unbekannte Menge
Zigarettenschachteln. Es entstanden mehrere hundert Euro Sachschaden.
Bei Eintreffen der Polizei waren die Einbrecher bereits geflüchtet.
Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.

Hinweise nimmt die Polizei Plettenberg unter 02391/9199-0
entgegen.

Porsche geklaut und „geschrottet“

 

An heutigen Morgen, kurz nach 04:10 Uhr, erhielt die Leitstelle der Polizei des
Märkischen Kreises darüber Kenntnis, dass in Dortmund Mengede soeben
ein schwarzer Porsche Macan entwendet worden sei.

Auf Grund des Ortungssystems des Porsche konnte festgestellt werden, dass sich
dieser vermutlich auf der A 45 in Richtung Frankfurt /Lüdenscheid
befindet.

Der hinzugezogenen Lüdenscheider Polizei kam das gestohlene
Fahrzeug um 04:24 Uhr an der Heedfelder Straße/Im Olpendahl entgegen.

Die Polizei wendete und konnte im Bereich Hohe Steinert den
verunfallten Porsche Macan rechts an einem Zaun feststellen.

Der Fahrer flüchtete aus dem verunfallten Fahrzeug in Richtung des
dortigen Waldgebietes und verschwand in der Dunkelheit.

Täterbeschreibung: Männlich, bekleidet mit dunklem Kapuzenpullover
Die weitere Suche nach dem flüchtigen Fahrer mittels Hubschrauber
verlief auch negativ.

Zwei Polizeibeamte nach massivem Widerstand verletzt

 

Altena. Polizeibeamte wurden am Sonntag, gegen 1.13 Uhr,
zur Blumenstraße gerufen. Nach Zeugenangaben sollte ein Mann auf eine
Frau einschlagen. Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen am Boden
liegenden 21-jährigen Mendener in scheinbar hilfloser Lage. Zeugen
schilderten, dass der Mann kurz zuvor gegen zwei PKW und anschließend
auf seine Begleiterin eingeschlagen habe. Ein Rettungswagen wurde
angefordert. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 66-jährige
Vater des Aggressors. Der Altenaer ging sofort auf die Polizisten
los, beleidigte/bedrohte sie und forderte sie dazu auf seinen Sohn in
Ruhe zu lassen. Dieser kam daraufhin zu sich und rappelte sich auf.
Gemeinsam ging man nun gegen die Beamten vor, stieß fortlaufend
Beleidigungen und Todesdrohungen aus und versuchte schließlich
gemeinsam mit Fäusten auf einen der Polizisten einzuschlagen. Die
konnten sich zunächst dagegen wehren und forderten Unterstützung an.
Der Versuch den 21-Jährigen zu Boden zu bringen und in Gewahrsam zu
nehmen scheiterte jedoch an den permanenten Störungen des Vaters. Als
einer der Beamten seinen Einsatzmehrzweckstock (Schlagstock) zog,
gelang es dem Mann diesen im Gemenge zu entwenden. Mit dem Stock
schlug er einem der Beamten ins Gesicht. Erst mit Eintreffen von
Unterstützungskräften aus umliegenden Polizeiwachen gelang es
schließlich die beiden Männer in Gewahrsam zu nehmen. Auch im
gefesselten Zustand traten beide weiter um sich, führten Kopfstöße
gegen die Polizisten aus, bespuckten, beleidigten und bedrohten sie
massiv. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Die alkoholisierten
Männer verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Beim
21-Jährigen zeigten sich zusätzlich Anhaltspunkte für den Einfluss
von Betäubungsmitteln. Zwei Blutproben wurden entnommen. Die Männer
erwartet ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung,
gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte.

„Butter bei die Fische“ – Seit 20 Jahren keinen Führerschein

Hagen. Am Sonntag kam es zu einer Trunkenheitsfahrt im Hagener Süden. Gegen 13:30 Uhr ging ein 55-Jähriger über einen Parkplatz an der Dahler Straße. Aus einer Parklücke fuhr dort plötzlich ein Audi rückwärts heraus und dem Hagener über den Fuß. Dieser schlug noch als Warnung an die Heckscheibe des Fahrzeuges. Der 50-jährige Fahrer bat nach bisherigen Ermittlungen den Leichtverletzten zunächst, nicht die Polizei zu rufen. Da sich der 55-Jährige darauf nicht einließ, erschienen wenig später eine Streifenwagenbesatzung. Diese stellte Alkoholgeruch in der Luft fest. Schnell brachte ein Test zum Vorschein, dass der Audi-Fahrer betrunken war (knapp 0,7 Promille). Der Verkehrssünder äußerte daraufhin: „Butter bei die Fische, ich habe seit 1997 keinen Führerschein mehr“. Die Autoschlüssel des seit 20 Jahren führerscheinlosen Mannes stellten die Beamten sicher. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen. Er muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Streik: Auch bei der Stadtverwaltung sind massive Einschränkungen zu erwarten

Durch die für Dienstag, 10. April 2018, angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst wird es absehbar den ganzen Tag über zu massiven Einschränkungen im Leistungsangebot der Hagener Stadtverwaltung kommen. Bürgerinnen und Bürger sollten sich mindestens auf längere Wartezeiten einrichten. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass ganze Dienststellen geschlossen bleiben. Dazu könnten unter anderem Bürgerämter, die Führerscheinstelle oder die Zulassungsstelle zählen. Um eine Versorgung im Bereich der Kitas aufrecht zu halten, werden auch wieder Notgruppen eingerichtet. Geschlossen bleiben die städtischen Museen – damit auch das Kunstquartier mit dem Schumacher und dem Osthaus Museum – sowie die Stadtbücherei auf der Springe. Die Stadtteilbüchereien in Hohenlimburg und Haspe sind – wie gewohnt – geöffnet.

Frühling auf dem Hüttenplatz

 

Alle, die gemeinsam und in musikalischer Runde den Frühling begrüßen möchten, sind am Mittwoch, 11. April 2018, von 14 bis 16.30 Uhr herzlich in der AWO-Begegnungsstätte Haspe, Hüttenplatz 44, willkommen. Hier heißt es, einen geselligen Nachmittag mit dem Hasper Singekreis unter der Leitung von Ingrid Struck zu verbringen. Der Eintritt ist frei.

Infos gibt es unter Telefon 02331/41477. Das Team der Begegnungsstätte freut sich auf seine Gäste.

Komplizierter Bürgerentscheid in Hückeswagen

Urnenabstimmung nur im Bürgerbüro, Briefabstimmung nur auf Bestellung

(Mehr Demokratie e.V.) >>Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert das aus ihrer Sicht „umständliche Abstimmungsverfahren“ bei einem heute in Hückeswagen angelaufenen Bürgerentscheid. Bei der Abstimmung über einen Schultausch ist die Teilnahme nur per Stimmabgabe im Bürgerbüro oder per Brief möglich. Die Briefabstimmung muss dazu aber erst beantragt werden. „Um am Bürgerentscheid teilnehmen zu können, müssen die Bürger unnötigen Aufwand betreiben. Das ginge auch einfacher“, sagt Nicola Quarz, Mitglied im Landesvorstand von Mehr Demokratie.

Die vor 30 Jahren gegründete Demokratie-Initiative wünscht sich bei Bürgerentscheiden das gleiche Verfahren wie bei Wahlen. Also an einem Sonntag und mit genau so vielen Abstimmungs- wie Wahllokalen. „Der direkten Demokratie gebührt der gleiche Respekt wie dem Wahlrecht“, so Quarz. Eine möglichst einfache Beteiligung sei auch deshalb wichtig, weil der Bürgerentscheid ohne ein gewisses Mindestmaß an Stimmen für oder gegen das Bürgerbegehren für die Stadt nicht verbindlich ist.

„Mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten müssen mit „Ja“ oder „Nein“ stimmen. Laut Mehr Demokratie wird dieses Quorum bei jedem dritten Bürgerentscheiden in Städten von der Größe Hückeswagens nicht erreicht. „Abstimmungshürden haben eine negative Wirkung auf die Verfahren von und die Beteiligung an Bürgerentscheiden. Die Teilnahme wird oft erschwert und die Beteiligungsrate sinkt“, erläutert Quarz. Mehr Demokratie fordert deshalb die Abschaffung von Abstimmungsquoren.

Auslöser der Abstimmung in Hückeswagen ist die Entscheidung des Stadtrates dafür, die Realschule in das Gebäude der Hauptschule und die Löwengrundschule wiederum in das Gebäude der Realschule ziehen zu lassen. Die Initiative „Vernunft macht Schule“ hatte für ein Bürgerbegehren hiergegen 1.810 Unterschriften gesammelt. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens plädieren für einen Neubau der Löwengrundschule im Brunsbachtal und für die Beibehaltung des Standortes der Realschule an der Kölner Straße.

Die Ratsmehrheit argumentiert, dass nur mit der geplanten Umzugsvariante auf die sinkenden Schülerzahlen angemessen und wirtschaftlich vertretbar reagiert werden könne. Man wolle eine Reduzierung von vier auf zwei Schulstandorte und keinen weiteren, verzichtbaren dritten Standort. Die Initiative „Vernunft macht Schule“ argumentiert, dass ein Neubau für die Kinder der Löwengrundschule die passendste und einzig realisierbare Lösung sei. Die Realschule benötige keinen neuen Standort und auch keine Umgestaltung, da sie an ihrem Standort perfekt angesiedelt sei. Die Kosten eines Neubaus belasteten die Stadtkasse geringer als ein Schul-Tausch mit mehreren Gebäudesanierungen.

Die Stimmabgabe zum Bürgerentscheid ist noch bis zum 15. April möglich.

Mehr Informationen

Bürgerentscheid über Schultausch in Hückeswagen <<
http://nrw.mehr-demokratie.de/themen/buergerentscheid/aktuell/hueckeswagen

Faire Abstimmungsregeln
http://nrw.mehr-demokratie.de/themen/buergerentscheid/was-wir-wollen/abstimmungsregeln 

Orthopädische Klinik Volmarstein lädt ein zum Vortrag

„In guten Händen“

„In guten Händen – Fünf Ursachen der kranken Hand“, so lautet der Titel des Vortrags, zu dem die Orthopädische Klinik Volmarstein einlädt. Am Mittwoch, 18. April, um 17.00 Uhr startet der Vortrag in der Lothar-Gau-Straße 11 in Wetter-Volmarstein. Referent ist Dr. med. Mohamed Arafkas, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie.

Die Funktionsfähigkeit der Hände ist im Alltag unersetzlich. „Wenn sie bei jeder Bewegung schmerzen, weiß man erst, wie sehr man die Hände braucht“, so Dr. Arafkas.  Musiker, Sportler und Handwerker sind ganz besonders auf funktionstüchtige Hände angewiesen. „Und im Alter sind sie unverzichtbar, um sich selbst zu versorgen“, weiß der Chefarzt.

Durch akute Verletzungen, Sehnenreizungen, Fehlstellungen, chronische Nerveneinklemmungen oder Gelenkverschleiß verursachte Hand- und Armerkrankungen können zu deutlichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen. Der Handchirurg betont: „Die Therapiemöglichkeiten von der Ruhigstellung durch Anlegen einer Schiene bis zur Operation müssen optimal und individuell auf den Patienten abgestimmt werden.“

Unter der Leitung des neuen Chefarztes Dr. Arafkas wird in der Orthopädischen Klinik Volmarstein das gesamte Spektrum der Handchirurgie auf höchstem Niveau angeboten. Im Vortrag erläutert er Konzepte zur Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen an der Hand und stellt interessante Krankheitsbilder und moderne Therapieverfahren vor. Danach besteht ausreichend Möglichkeit, mit dem hand-chirurgischen Team ins Gespräch zu kommen und sich persönlich zu informieren.

Orthopädische Klinik Volmarstein, Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie, Chefarzt Dr. M. Arafkas, Tel. 0 23 35 / 639 42 10

Informationen rund um das Thema Pflege

Hagen. Wer einen Angehörigen pflegt oder selbst Pflege benötigt, ist oft
auf (fremde) Hilfe angewiesen. Die Leistungen aus der Pflegeversicherung
sind dabei beispielsweise eine wichtige Unterstützung. Doch welche
Leistungen können wie in Anspruch genommen werden?
Viel Wissenswertes rund um das Thema Pflege möchte die Diakonie
Mark-Ruhr weitergeben und lädt alle Interessierte zu einer InfoVeranstaltung
ein. Diese findet am Dienstag, 10. April, im Ev. Altenwohnheim
Dahl statt (Zum Bollwerk 13). Beginn ist um 17 Uhr.
Zu Beginn wird Andrea Henneken von der Pflegeberatung der Diakonie
Mark-Ruhr über die Leistungen der Pflegeversicherung Zuhause und im
stationären Bereich berichten. Im Anschluss geben Sabina Fischer (Einrichtungsleitung
Ev. Altenwohnheim Dahl) und Sabina Vogt (Pflegedienstleitung
Diakoniestation Hagen-Süd) konkrete Praxisbeispiele. Die
Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen.

Öffentlicher Vortrag über „Digitale Führung und neue Arbeitswelt“

 

 

Vor 40 Jahren wurde die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. gegründet, traditionell findet im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung auch ein öffentlicher Vortrag statt. In diesem Jahr geht es um „Digitale Führung und neue Arbeitswelt“. Referent ist Prof. Dr. Jürgen Weibler, der an der FernUniversität in Hagen den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalführung und Organisation, innehat. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur kostenfreien Teilnahme an dem Vortrag eingeladen. Er findet am Donnerstag, 19. April, ab 19 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt. Anmeldungen sind bis einschließlich Mittwoch, 11. April, per E-Mail an freunde@fernuni-hagen.de oder telefonisch unter 02331 – 987 2563 möglich.

 

Die Digitalisierung ist sicherlich eine der größten Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen. Gleichzeitig werden vielfältig veränderte Anforderungen für die Ausgestaltung von Arbeit in Unternehmen wie in anderen Organisationen formuliert. Beide Entwicklungen verlaufen an sich separat voneinander, spielen sich im Endeffekt aber doch gegenseitig in die Hände. In dem Vortrag werden die hieraus resultierenden, teils gravierenden Auswirkungen vor allem für die Führung, ergänzend auch für die Organisation und das Personalmanagement, aufzeigt.

 

Hochkarätige Experten bei UK-Fachtag

Hochkarätige Experten treten bei einer Fachtagung aus dem Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) auf, zu der die Evangelische Stiftung Volmarstein am  Freitag, 15. Juni, und Samstag, 16. Juni, einlädt. UK bietet Menschen Hilfe, die aufgrund einer Behinderung oder  Erkrankung wie Demenz nicht oder nur eingeschränkt sprechen können. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute und Interesserenten – u.a. auch aus dem EN-Kreis und aus Hagen. Anmeldeschluss ist 1. der Mai.

Bei der Tagung steht das Umfeld im Mittelpunkt, das UK-Nutzer benötigen. Dazu gehört u.a., wie man UK in großen Einrichtungen überhaupt etabliert. Außerdem halten Menschen mit Behinderungen, die sich mit einem Talker verständigen, einen Vortrag.

Der Veranstalter, die Evangelische Stiftung Volmarstein, betreibt selbst ein eigenes UK-Büro. Versorgt und betreut werden von dort sowohl Menschen, die in Einrichtungen der Stiftung leben, als auch externe Kunden aus dem gesamten EN-Kreis und Hagen.

Die Hauptvorträge halten am 15./16. Juni Claudio Castañeda und Elise Brinkmann. Claudio Castañeda von der Beratungsstelle für UK und Autismus in Köln gilt bundesweit einer der führenden Experten für Unterstützte Kommunikation. Elise Brinkmann arbeitet mit am niederländischen COCP-Programm. Übersetzt steht COCP für „Kommunikative Entwicklung von nicht-sprechenden Kindern und ihren Kommunikationspartnern“. Das Programm wird von vielen Experten zur Diagnostik benutzt, um die kommunikativen Fähigkeiten eines nicht-sprechenden Menschen festzustellen und dessen Umfeld bestmöglich anzuleiten.

Anmeldungen bis zum 1. Mai und weitere Informationen zur Fachtagung bei Christina Panzer, Tel. 02335 / 639 – 2032, E-Mail panzerc@esv.de. Die Teilnahme kostet 120 Euro (inkl. Mittagessen und Kaltgetränke).