Weitere Warnstreiks am 10. April

Kundgebung in Dortmund

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes
ruft die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem weiteren ganztä-
gigen Warnstreik auf.
Bettina Schwerdt, stv. Bezirksgeschäftsführerin im ver.di- Bezirk Südwestfalen:
„Es gilt nun den Druck zu erhöhen, für unsere Forderung nach 6 Prozent mehr
Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat“. Der öffentliche Dienst darf den
Anschluss zur Gehaltsentwicklung der freien Wirtschaft nicht verlieren, deshalb
müssen die Gehälter deutlich steigen.
Neben Lohnerhöhungen fordert ver.di eine Anhebung der Ausbildungsvergü-
tungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat. Gleichzeitig soll die
Übernahmeregelung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wieder in
Kraft treten. „Wenn der öffentliche Dienst die Fachkräfte von morgen möchte“,
so Bettina Schwerdt, „dann muss er den Azubis heute auch Perspektiven
bieten.“ Eine verbindliche Übernahme sei daher zwingend notwendig, zumal
der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte längst begonnen habe.
Alle örtlichen Regionen aus dem Bezirk Südwestfalen, sind zum Warnstreik
aufgerufen und werden sich zahlreich an der regionalen Kundgebung
am 10. April in Dortmund beteiligen.
In Hagen sind dies u.a. der Nahverkehr, die Müllabfuhr, die Sparkasse, die
Stadtverwaltung, der Wirtschaftsbetrieb Hagen, Jobcenter und Arbeitsagentur
sowie Kindertagesstätten. Hierdurch werden die aufgerufenen
Dienststellen und Betriebe des öffentlichen Dienstes nur eingeschränkt
arbeiten können.

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