Der Polizeibericht

Ladendieb packte Süßigkeiten ein

Hagen (ots) – Ein Zeuge glaubte am Ostersamstag seinen Augen nicht
zu trauen, als er in einem Discounter am Gotenweg in Hohenlimburg
einen Kunden bemerkte, der reichlich Süßigkeiten in eine Sporttasche
packte und das Geschäft ohne zu bezahlen verließ. Die alarmierten
Polizisten konnten den 41 Jahre alten Mann in der Nähe antreffen und
kontrollieren. Er hatte 73 Schokoriegel unterschiedlicher
Geschmacksrichtungen sowie ein Tafel Schokolade eingesteckt und war
den Beamten nicht unbekannt. In der Vergangenheit ist er schon
mehrfach wegen des Diebstahls größerer Mengen von Lebensmitteln oder
Pflegeprodukten aufgefallen. Nach eigenen Angaben versucht er diese
zu verkaufen, um seine Drogensucht zu finanzieren. Die Polizisten
legten eine erneute Anzeige gegen den Mann vor und brachten die
Süßigkeiten zurück in den Laden. Weitere Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Ausfluglokal

Hagen (ots) – In der Nacht zu Ostersonntag sind Unbekannte in ein
Ausfluglokal eingedrungen und haben dort einen Sparfachkasten
aufgebrochen. Zusätzlich zu dem Inhalt ließen sie noch die
Trinkgelder der Mitarbeiter mitgehen. Der Inhaber bemerkte am
Sonntagmorgen den Einbruch und alarmierte die Polizei. Nach ersten
Ermittlungen gelangten der oder die Täter über die Terrassentür in
das Lokal in der Straße Auf der Halle und die Kripo sicherte Spuren
am Tatort. Eine Angestellte hatte gegen 01.30 Uhr als letzte die
Gaststätte verlassen und abgeschlossen. Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

 

Radfahrer angefahren

Hagen (ots) – Ein 12 Jahre alter Schüler wurde am Ostersamstag auf
dem Sporbecker Weg von einem Auto erfasst und verletzt. Gegen 19.25
Uhr war ein 19-jähriger Volkswagen-Fahrer auf der leicht abschüssigen
Strecke unterwegs in Richtung Herdecker Straße. Vor ihm fuhren zwei
Kinder auf Rädern hintereinander am rechten Fahrbahnrand und der
junge Mann setzte zum Überholen an. Unvermittelt vor ihm bog der
vordere Radfahrer nach links in die Straße Am Ringofen ein. Der
nachfolgende 12-Jährige bog ebenfalls nach links ab, zu diesem
Zeitpunkt hatte der 19-Jährige allerdings bereits zum Überholen
angesetzt. Trotz Vollbremsung erwische er den 12-Jährigen, der ohne
Helm unterwegs war, lud ihn auf die Motorhaube und von dort prallte
er in die Windschutzscheibe. Die zersplitterte durch den Aufprall und
der Junge fiel auf die Straße. Nach erster medizinischer Versorgung
hatte der Schüler offenbar Glück im Unglück und nur einige
Schürfwunden davongetragen. Vorsorglich musste er allerdings die
Nacht im Krankenhaus bleiben. Das Unfallkommissariat übernimmt die
weiteren Ermittlungen.

Kellereinbruch in der Marienstraße

Hagen (ots) – Als eine Mitarbeiterin einer Spielhalle am
Ostersonntag gegen 11.30 Uhr ihre Arbeit in der Marienstraße aufnahm,
stellte sie fest, dass im Keller des Hauses mehrere Verschläge
aufgebrochen waren. Während der Anzeigenaufnahme meldete sich ein
Anwohner, der am Sonntagmorgen gegen 07.00 Uhr bereits im Keller war
und dort den Einbrecher überrascht hatte. Daraufhin lief der aus dem
Haus und flüchtete in Richtung Prentzelstraße. Der Zeuge beschreibt
ihn als etwa 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur maskiert mit einer
Sturmhaube mit Schlitzen für Augen und Mund. Am Tatort hat der Täter
eine Zange zurückgelassen, die von den Beamten sichergestellt wurde.
Die Kripo sicherte Spuren, Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch
bitte an die 986 2066.

Mobiltelefon entwendet

Hagen (ots) – Am Montagabend gegen 21.30 Uhr befand sich ein 56
Jahre alter Mann zu Fuß in der Badstraße auf dem Weg zwischen
Volmepark und Emilienplatz. Während er mit seinem Handy telefonierte,
kamen ihm drei junge Männer entgegen und kaum, dass sie einander
passiert hatten, griff einer von ihnen von hinten zu und nahm ihm
ohne Gewaltanwendung das Mobiltelefon aus der Hand. Anschließend
liefen die drei in Richtung Park davon. Der Geschädigte konnte
lediglich sagen, dass die jungen Männer dunkel gekleidet waren.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Viel Arbeit für Lüdenscheids Polizei

Lüdenscheid (ots) – Am Sonntag, gegen 5.45 Uhr, kam es im Rahmen
von Feierlichkeiten in einem Kulturzentrum an der Altenaer Straße zu
einer Schlägerei. Polizeibeamte fanden sich unmittelbar nach
Eintreffen inmitten einer handfesten Auseinandersetzung wieder, in
der mehrere Personen mit Fäusten aufeinander einschlugen. Die Beamten
gingen sofort dazwischen und brachten zwei Lüdenscheider (23 und 24)
zu Boden. Diese wehrten sich mit Leibeskräften gegen die
Ingewahrsamnahme, indem sie die Polizisten massiv traten und
schlugen. Nur unter Zuhilfenahme von Reizgas sowie
„Einsatzmehrzweckstock“ gelang es den Widerstand zu brechen und die
Männer zu fesseln. Drei weitere Männer (22, 23 und 27 aus
Lüdenscheid) versuchten auf die Maßnahme einzuwirken. Hier musste
mehrfach mit Reizgas gedroht werden, um sie auf Abstand zu halten.
Weitere Verstärkung sowie der Rettungsdienst wurden angefordert.
Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen eine Auseinandersetzung
zwischen dem eingesetzten Sicherheitsdienst sowie einer Gruppe von
jungen Männern. Letztere sollten den Veranstaltungsort verlassen,
nachdem es zu verbalen Streitigkeiten gekommen war. Hieraus entstand
eine Schlägerei.

Mehrere Personen erlitten hierdurch leichte Blessuren
(Kopfplatzwunde, Schwellungen). Zwei Verletzte waren aufgrund des
Einsatzes des Reizgases zu verzeichnen. Drei Platzverweise wurden
ausgesprochen. Der 23-jährige Lüdenscheider wurde in Gewahrsam
genommen. Der 24-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen ins
Krankenhaus gebracht werden. Polizeibeamte wurden glücklicherweise
nicht verletzt. Die Polizeibeamten fertigten Strafanzeigen wegen
Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Ebenfalls am Sonntag, gegen 4.45 Uhr, kam es zu einer
Auseinandersetzung an einer Diskothek am Rathausplatz. Nach zunächst
verbalem Streit, kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren
Personen. Die Polizei wurde hinzugerufen. Bei Eintreffen der
Polizeibeamten versuchte ein 26-jähriger Lüdenscheider einen
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu schlagen. Den Polizisten
gelang es den Angriff zu unterbinden und den Angreifer zu Boden zu
bringen. Hiergegen sperrte er sich er sich und schlug mehrfach in
Richtung eines Polizisten. Der alkoholisierte Mann musste in
Gewahrsam genommen werden. Er verbrachte die Zeit bis zu seiner
Ausnüchterung in der Zelle. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen
versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte.

Am Donnerstag, zwischen 8 und 15 Uhr versuchten sich Unbekannte
Zutritt zu einer Wohnung an der Lohmühlenstraße zu verschaffen. Dies
misslang. Sachschaden: 500 Euro.

Zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen hebelten Einbrecher die
Tür zu einem Geschäft an der Talstraße auf. Innen versuchten sie den
Tresor zu knacken. Dies misslang. Aus der Kasse ließen die
unbekannten Täter Bargeld mitgehen. Sie flüchteten unerkannt und
hinterließen etwa 1000 Euro Sachschaden.

In der Notaufnahme des Klinikums gerieten am Sonntag, gegen 2.15
Uhr, zwei Männer (44 und 37 aus Lüdenscheid) aneinander. Im Verlauf
des Streits schlugen sie aufeinander ein. Dabei wurden beide leicht
verletzt. Bei der Schlägerei stießen sie gegen einen Schrank, auf dem
ein Drucker stand. Dieser fiel um und das Gerät zu Boden. Es wurde
hierbei beschädigt (Sachschaden: etwa 500 Euro). Die Hintergründe des
Streits sind noch nicht geklärt. Sie erwartet ein Strafverfahren
wegen Körperverletzung.

Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0
entgegen.

 

Schwerer Raub in Wohnhaus: Zeugen dringend gesucht

Schalksmühle (ots) – Aus ermittlungstaktischen Gründen wendet sich
die Polizei erst heute mit folgendem Sachverhalt an die
Öffentlichkeit:

   Am vergangenen Mittwoch kam es gegen 20.20 Uhr zu einem schwerenRaub in einem Wohnhaus. Am Heckenweg klingelten zur Tatzeit dreimaskierte und bislang unbekannte Täter an dem Haus. Als derHauseigentümer öffnete, sprühte einer der Täter dem Mann Pfeffersprayins Gesicht. Die Männer drangen in das Haus ein und bedrohten den77-jährigen Eigentümer sowie seine 77-jährige Ehefrau. Weitere Gewalt wendeten sie nicht an.

   Während ein Täter das Paar in Schach hielt, durchsuchten die
Mittäter das Wohnhaus. Insgesamt hielten sich die Täter rund 60
Minuten im Haus auf. Schließlich erbeuteten sie unter anderem Schmuck
und Bargeld. Mit ihrer Beute flüchteten sie vom Tatort. Angaben zu
Fluchtmittel oder -richtung sind nicht möglich.

Die drei Täter konnten wie folgt beschrieben werden: Männlich,
etwa 170 – 180 Zentimeter groß, circa 20 – 25 Jahre alt, zwei Täter
mit „normaler“ Statur, der dritte „stabiler“. Zur Tatzeit trugen sie
schwarze Kapuzenpullover mit aufgezogener Kapuze, Sturmhauben mit
ausgeschnittenen Augen, Nase und Mund sowie schwarze Hosen und
schwarze Handschuhe. Alle Täter waren bewaffnet mit schwarzen
Schlagstöcken. Zwei der Täter sprachen akzentfreies Deutsch. Ein
Täter sprach mit leichtem südländischem Dialekt.

Die Opfer wurden glücklicherweise nicht verletzt. Sie werden durch
den polizeilichen Opferschutz betreut.

Nun werden Zeugen gesucht: Wer hat vor, während oder nach der Tat
verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat in den Tagen vor der Tat
verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld gesehen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-5214 oder 9099-0 entgegen.

Rettungswagenbesatzung angegriffen

Altena/Werdohl (ots) – Eine Rettungswagenbesatzung war am
Donnerstagabend am Markaner im Einsatz. Dort hielt sich ein
59-jähriger Mann aus Nachrodt-Wiblingwerde auf. Zeugen hatten
angerufen, weil der Mann stark alkoholisiert war. In der Folge konnte
er kaum mehr selbst stehen und fiel ständig um. Nachdem er sich
zunächst ruhig verhalten hatte, versuchte der Mann plötzlich
unvermittelt einen der Rettungsassistenten zu schlagen. Es gelang den
Schlägen auszuweichen und den Mann zu fixieren. Als er sich beruhigt
hatte, setzte man ihn in den Rettungswagen und fuhr mit ihm Richtung
Krankenhaus Werdohl. Während der Fahrt begann der 59-Jährige erneut
zu randalieren, löste den Gurt und griff den Sanitäter an, der sich
gemeinsam mit ihm im hinteren Bereich des Fahrzeugs aufhielt. Der
Fahrer setzte einen Notruf ab, hielt in Höhe des Höllmecker Wegs an
und eilte seinem Kollegen zur Hilfe. Polizeibeamte kamen hinzu und
begleiteten den RTW ins Krankenhaus. Den 59-Jährigen erwartet ein
Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung. Die
Rettungssanitäter blieben glücklicherweise unverletzt.

Rettungskräfte beleidigt und angegriffen

Plettenberg (ots) – Am Lindengraben waren Samstag, gegen 18.34
Uhr, Rettungsassistenten im Einsatz. Passanten hatten eine stark
alkoholisierte hilflose Person gemeldet. Als die RTW-Besatzung
eintraf, pöbelte und griff der 60-jährige Plettenberger die
Rettungskräfte sofort und unvermittelt an, in dem er sie mehrfach
massiv schubste. Gemeinsam gelang es den Mann bis zum Eintreffen der
Polizei in Schach zu halten. Bei Eintreffen der Polizeibeamten
beleidigte er auch diese unmittelbar und verhielt sich auch ihnen
gegenüber höchst aggressiv. Er musste zu Boden gebracht und gefesselt
werden. Nach der Sachverhaltsaufnahme hatte sich sein Gemütszustand
beruhigt. Dem Platzverweis kam er ohne Widerworte nach. Ihn erwartet
nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung und versuchter
Körperverletzung. Verletzt wurde niemand.

Wetter – Zusammenstoß bei Wendemanöver

Wetter (ots) – Am 02.04.2018, gegen 17.45 Uhr, kam es bei einem
Wendemanöver eines 34-jährigen Fahrers aus Haltern mit einem Pkw
Rover auf der Hagener Straße in Richtung Hagen in Höhe der
Hauptstraße zu einem Zusammenstoß mit einem von hinter folgenden Pkw
BMW eines 44-jährigen Fahrers aus Wetter. Bei dem Zusammenstoß
erlitten zwei Mitfahrer in dem Pkw BMW leichte Verletzungen. Sie
begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der nicht mehr
fahrbereite Pkw BMW wurde abgeschleppt.

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