Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht in der Stadtbücherei

Hagen. Rund um das Thema Vorsorgevollmacht hält Anke Dollberg von der Betreuungsstelle der Stadt Hagen einen kostenlosen Vortrag für alle Interessierten in der Stadtbücherei auf der Springe am Montag, 9. April, um 17 Uhr.

Wer durch einen Unfall in die Lage gerät, keine eigenen Entscheidungen mehr treffen zu können, kann mit einer Vorsorgevollmacht Kinder und Angehörige beauftragen, im eigenen Willen zu handeln. Was Vollmachtgeber und Bevollmächtigte dabei beachten müssen, erklärt Anke Dollberg und steht für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für die einstündige Veranstaltung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591.

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Märkische Bank spendet 600 Euro an Bahnhofsmission

Hagen. Vor gut einem Jahr, am 9. März 2017, konnte die Märkische
Bank auf ihre Gründung vor 120 Jahren in Hagen-Boele zurückblicken.
Anlässlich dieses Jubiläums führte die Bank im zurückliegenden September
einen historischen Jahrmarkt auf dem Theaterplatz in Hagen
durch. Der Erlös aus dem Verkauf der Wertmarken in diesem Zusammenhang
spendete die Märkische Bank nun an die Bahnhofsmission
Hagen. Stattliche 600 Euro konnten zusammengetragen werden!
Unter dem Motto „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“ kümmert sich ein
Team von Ehrenamtlichen unter der hauptamtlichen Leitung von Ilona
Ladwig-Henning von der Diakonie Mark-Ruhr am Hagener Hauptbahnhof
um die Anliegen von Reisenden und hilfesuchenden Menschen. Der Vorstandsvorsitzende der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, hat vor
wenigen Wochen selbst die Arbeit aus nächster Nähe kennen gelernt, in
dem er das Team der Bahnhofsmission einen Tag lang bei der Arbeit
unterstützt hat.

„Lange Lernnächte“ für Abiturienten in der Stadtbücherei

Hagen. Unter dem Motto „Lernen bis der Arzt kommt“ lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle angehenden Abiturienten täglich von Dienstag, 3. April, bis Donnerstag, 5. April, jeweils von 18 bis 23 Uhr zu den „Langen Lernnächten“ ein.

Kurz vor den Abiturprüfungen lernen viele Schüler bis in die Nacht. Ein Ortswechsel, Entspannungstechniken und der Austausch mit anderen Abiturienten können helfen, die Motivation und die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei den „Langen Lernnächten“ der Stadtbücherei können die Prüflinge, gemeinsam oder alleine ohne Ablenkung lernen. Bei Fragen zum Lernstoff hilft die Hagener Nachhilfeorganisation „Lernzuflucht“ und bietet mit einer „Lernstandserhebung“ den Schülern die Möglichkeit, ihre Lerndefizite herauszufinden. Zudem lockert die „Esalen“-Masseurin Maria Kraft mit einer Massage die verspannte Muskulatur. Mit Snacks, alkoholfreien Longdrinks und Kaffee sorgt die Stadtbücherei für die benötigte Nervennahrung. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

RTW-Besatzung angegriffen – Polizei bittet um Mithilfe

 

Iserlohn. Am Bilstein, Ecke Kurt-Schumacher-Ring, stand
heute, gegen 11.50 Uhr, eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr
Iserlohn. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich nicht im Einsatz.

Plötzlich näherten sich zwei bislang unbekannte Täter. Ohne Grund
beleidigten sie die Einsatzkräfte und warfen ihnen vor nur
rumzustehen „anstatt Menschen zu helfen“.

Die beiden Rettungsassistenten (28 / 30) forderten die Unbekannten
auf weiterzugehen. Nun liefen die Täter zügig und in hochaggressiver
Weise auf den Rettungswagen zu und schrien die Männer an. Daraufhin
zogen sich die Einsatzkräfte in ihr Fahrzeug zurück und verriegelten
es von innen. Die Männer schlugen und spuckten nun gegen die Scheiben
des Rettungswagens. Das Team setzte einen Notruf ab. Die Täter
flüchteten daraufhin.

Trotz Sofortfahndung konnten die Männer nicht mehr angetroffen
werden. Gegen sie wird nun wegen Beleidigung ermittelt. Sie wurden
wie folgt beschrieben:

Erste Person: Männlich, etwa 35 Jahre alt, ungepflegte
Erscheinung, grauer Kinnbart, Tätowierung im Gesicht unter dem
rechten Auge, trug zur Tatzeit eine Kappe und einen bunten
Kapuzenpullover.

Zweite Person: Männlich, circa 35 Jahre alt, Kopf und Bart kurz
rasiert, dunkle Stoppeln sichtbar, schmale Augen, dunkler Pullover.

Wer kennt die Männer und kann Angaben zu ihrer Identität machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0.

Boxen: Voller Erfolg für den BSC Haspe

(Fatih Kurukafa) Der Traditionsverein Box-Sport-Club Haspe 1949/97 e.V. hat am Samstag Abend in der Rundturnhalle Haspe wieder die Fäuste fliegen lassen. Rund 400 Zuschauer verfolgten insgesamt 18 Boxkämpfe bis in die Nacht hinein, davon 10 mit Hasper Beteiligung.

Gewidmet war die Boxveranstaltung dem langjährigen Vereinschef Erich Borowski, welcher letztes Jahr unerwartet verstorben ist. Dies war die erste Veranstaltung der Hasper Faustkämpfer ohne ihren Ehrenvorsitzenden Borowski. In Erinnerung wurde zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute eingelegt.

Doch trotzdem hat das Organisationsteam des BSC Haspe eine tolle Boxnacht auf die Beine gestellt. Der Hasper Bezirksbürgermeister und Sportausschussvorsitzender Dietmar Thieser liess sich den Boxabend nicht entgehen und feuerte die Hasper Faustkämpfer aus der ersten Reihe an. In seiner Eröffnungsrede lobte Thieser die vorbildliche und sehr aktive Vereinsarbeit des BSC Haspe und hiess die Deutschlandweit extra angereisten Boxer, Trainer und das zahlreiche Publikum recht herzlich willkommen in der einst Boxhochburg Haspe.

Trotz drei Paralell-Boxveranstaltungen in Duisburg, Kamen und Neuss wurden knapp 500 Athletinnen und Athleten durch ihre Vereine gemeldet um in Haspe Boxen zu dürfen. Und die hatten es in sich: Samuel Gasoyan (3. Platz Deutsche Meisterschaften) vom ÖSG Dortmund zeigte dem Publikum einen KO-Sieg im Schwergewicht gegen seinen Gegner Marcin Chowanic von Bayer Leverkusen. Auch die Frauenkämpfe von Tabea Frank vom Wittener Boxsport gegen Altjin Batmangaj hatten es in sich. Doch die beste Leistung zeigten die eigenen Boxer des BSC Haspe. Insgesamt 10 Athleten kamen auf der Veranstaltung zum Einsatz. Dies hat es lange nicht mehr gegeben in Haspe. Davon 7 Siege, 1 unentschieden und 2 Niederlagen. Die kontinuierliche Arbeit der erfahrenen Vereinstrainer Mahmut Kurukafa, Nedzad Saljic, Raul Fernandez, Esat Kösemihaloglu und die neuen Strukturen im Verein sprechen für den Erfolg.

Das Eigengewächs aus der Jugendabteilung Levin Qoraj zeigte in der Kadettenklasse 50kg gegen Amanur Rahman aus Eintracht Frankfurt eine gute Leistung und siegte nach Punkten.

Der technisch starke Alex Georgiev (Junioren 60kg) musste sich leider gegen Ahmad Davlatov vom SC Colonia geschlagen geben.

Ezequiel Augusto gab an diesem Abend sein Kampfdebüt bei den Junioren 60kg gegen Sanir Bajut vom TUS Gerresheim. Ezequiel ist seit 6 Monaten im Verein und hat die Boxschule von der Picke an beim BSC Haspe erlernt. Der talentierte 14 jährige zeigte einen sehr starken Kampf wie aus dem Bilderbuch und siegte nach Abbruch in der zweiten Runde. Er gab seinem Gegner absolut keine chance.

Für Safar Ahmadi verlief es in der Jugendklasse 50kg nicht ganz so erfolgreich. Safar musste sich in einem gefecht auf Augenhöhe gegen Abdolsabur Pahlavan geschlagen geben.

Neu in der Hasper Boxstaffel ist auch Altin Murati. Der 15 jährige zeigte dem Publikum gegen Javid Alizade vom Boxzentrum Münster eine spitzen Leistung. Er besiegte gestärkt durch den Applaus des heimischen Publikums den Münsteraner eindeutig nach Punkten.

Im Jugend Mittelgewicht 75kg reichte es für Jassin El Idrissi gegen Labinot Emini lediglich für einen unentschieden.

Adhurim Malijci musste sich gegen Godstone Attikossie vom SC Colonia geschlagen geben. Die Aufregung kostete dem Hasper Adhurim einfach seine Kondition.

Rachim Umachanov siegte in seinem 23. Kampf gegenüber Mihai Grigore vom Schwerter Boxsport. Rachim war psychisch und physich sehr stark und bestens vorbereitet.

Auch im Schwergewicht vertrat ein Faustkämpfer ehrenvoll die blau weissen Vereinsfarben. Agron Bala machte gegen Paul Sossna vom Teutonia Lippstadt einen sehr kurzen Prozess. Er maschierte nach dem Gong direkt auf den Lippstädter und erzielte harte Kopftreffer. Nach 10 Sekunden war der Gegner bereits Angeschlagen und der Ringrichter beendete das Gefecht. Das Hasper Schwergewicht Agron Bala bleibt damit in der Königsklasse weiterhin ungeschlagen. Der Ringsprecher Dirk van der Pluym erinnerte sich bei der Urteilsverkündung an den Metzer mit der Eisenfaust Hansi Kalbfell.

Den letzten und damit den Hauptkampf machte der Hasper Kniaz Gndoyan im Weltergewicht 69kg gegen Oguz Kaan vom PSV Bochum. Kniaz verfolgte stets den Anweisungen seiner Trainer und boxte technisch hochwertig. Er gewann einstimmig nach Punkten und bleibt auch in seinem 10. Kampf ungeschlagen. Neben seinem Siegerpokal wurde Kniaz Gndoyan vom Kampfgericht um den Delegierten Udo Sass als bester Techniker des Abends geehrte. Hierfür bekam er den Ehrenpokal und die dazugehörige Prämie der Provinzial Borchers&Pfannkuch verliehen.

„Wir haben intern die Gleise richtig gelegt, sowohl sportlich als auch organisatorisch“ freute sich Geschäftsführer Fatih Kurukafa über den Erfolg der Veranstaltung. Innerhalb kurzer Zeit wurde eine komplette Boxstaffel für diese Veranstaltung aufgebaut und vorbereitet. Bei passendem Gegner hätten wir sogar noch mehr eigene Athleten aufstellen können, betonte Kurukafa. Sein Dank gilt den Trainern, Athleten, Helfern, Sponsoren und Gönnern des BSC Haspe. Zudem Erfolg tragen auch die sozialen Projekte des BSC Haspe bei. Die Athleten werden in dem Projekt „Boxen statt schlechte Noten“ durch intensive Nachhilfe bereits in der Schule abgeholt und an den Boxsport herangeführt. Auch die Gewaltprävention „Boxen statt Gewalt“ und „Integration durch Sport“ werden als Best-Practise erfolgreich im Verein durchgeführt. Neben einer Wettkampfabteilung führt der Verein noch eine Kinder- und Jugendabteilung, eine reine Frauenabteilung und eine Freizeitsportler Gruppe. Wer mal gerne eine Probetraining machen möchte kann sich gern weitere Informationen unter www.boxclub-haspe.de einholen

„Top-Mediziner“ für Schilddrüsenerkrankungen im AKH

 

Hagen. Zum wiederholten Mal als „Top-Mediziner“ ist jetzt Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann vom Nachrichtenmagazin „Focus“ ausgezeichnet worden. Er gehört damit laut Magazin zu den „besten Ärzten Deutschlands“. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSS HAGEN wurde für seine Expertise im Bereich der Schilddrüsenerkrankungen geehrt.

Der Hagener Experte ist nicht nur Teil des Schilddrüsenzentrums Hagen, das eine Versorgung von Schilddrüsenerkrankungen unter einem Dach und aus einer Hand anbietet, sondern verfügt auch über eine große Erfahrung bei nervenschonenden OP-Techniken und insbesondere auch in der sogenannten Nebenschilddrüsenchirurgie. Die Nebenschilddrüsen sind kleine Organe, die an der Schilddrüse sitzen und für den Calziumstoffwechsel zuständig sind. Nicht zuletzt diese Expertise ist in der Fachwelt anerkannt und führte zu der erneuten positiven Bewertung. „Das zeigt, dass unsere interdisziplinären Konzepte greifen“, betont Prof. Timmermann.

Dabei liegen laut „Focus“ der Bewertung Kriterien wie u.a. Zusatzqualifikationen, Publikationen, Patientenzufriedenheit und Qualitätsmanagement, vor aber allem auch die Beurteilung von Fachkollegen zugrunde. „Diese gute Bewertung von Fachkollegen ist für mich daher auch eine besondere Anerkennung unserer Arbeit“, so Prof. Timmermann weiter. Denn die befragten Ärzte empfehlen diejenigen Kollegen, die ihnen durch eine qualitativ hochwertige Behandlung bekannt sind und bei denen sie sich selbst oder Angehörige behandeln lassen würden. Zudem müssen die ausgezeichneten Ärzte hier überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.

Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: http://www.akh-hagen.de

Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist mit 566 Betten das größte Krankenhaus an einem Standort in Hagen und bietet seinen Patienten mit 20 Fachabteilungen und Schwerpunkten sowie diversen Kompetenzzentren die größte Disziplinenvielfalt unter einem Dach. Diese Größe und Leistungsfähigkeit setzen unsere Mitarbeiter Tag für Tag in eine dem Patienten zugewandte Fürsorge und Menschlichkeit um. Im Rahmen des Versorgungsauftrages werden bei uns jährlich rund 22.000 Patienten stationär behandelt. Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum anerkannt. Mit unserer Berufsfachschule bieten wir jungen Menschen darüber hinaus die Möglichkeit einer modernen Ausbildung im pflegerischen Bereich.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 24 Krankenhausstandorte mit rund 6.200 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 31 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über eine Milliarde Euro.

Raub am frühen Morgen – Bargeld und Zigaretten mit Schusswaffe gestohlen

 

Hagen. Am Dienstagmorgen kam es zu einem Raub in Haspe. Um
07:00 Uhr schloss eine 56-jährige Hagenerin ihren Kiosk in der
Frankstraße auf. Noch bevor sie die Lichter einschalten konnte,
betrat ein Mann den Raum. Er hielt eine Schusswaffe in der Hand. Der
Räuber forderte das Geld aus der Kasse und dem Portemonnaie der Frau.
Zusätzlich wollte er Zigarettenstangen mitnehmen. Anschließend wies
er die Kioskbesitzerin an, in einem Hinterzimmer zu warten. Danach
flüchtete der Täter mit den Zigaretten und einem niedrigen
vierstelligen Geldbetrag. Die 56-Jährige verständigte die Polizei,
musste im Anschluss jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Der
Räuber war zirka 180 cm groß und zirka 30 Jahre alt. Er hatte dunkle
Haare, war unrasiert, trug eine schwarze Mütze und sprach gebrochenes
Deutsch. Eine Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Kripo bittet Zeugen,
sich unter der 02331 986 2066 zu melden.

Zwei Verletzte bei Unfall auf Parkplatz

 

Hagen. Am Montag ereignete sich in der Mittagszeit auf
einem Parkplatz an der Droste-Hülshoff-Straße ein Verkehrsunfall, bei
dem zwei Frauen Verletzungen davontrugen. Gegen 11.30 Uhr stellte
nach eigenen Angaben ein 76 Jahre alter Mercedes-Fahrer seinen Wagen
auf dem Gelände einer Gärtnerei ab und stieg aus. Wenig später rollte
der Benz von dem Abstellplatz einige Meter rückwärts und prallte mit
dem Heck in die Beifahrertür eines abgestellten Opels. Dadurch kam
die gerade ausgestiegene 37 Jahre alte Fahrerin zu Fall und verletzte
sich. Auch die 59-jährige Beifahrerin zog sich leichte Blessuren zu,
sie wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen, während die
37-Jährige vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus
gebracht wurde. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe
von etwa 3500 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter
der 986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Tanklastzug auf A 45 umgekippt – stundenlange Vollsperrung in der Nacht

 

In der Nacht hat es eine stundenlange Vollsperrung der A 45
gegeben. Hintergrund war ein umgekippter Tanklastzug, der Montagabend
(26.3.) zwischen der Anschlussstelle (AS) Siegen und der AS
Freudenberg quer auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund lag. Nun ist
die Richtungsfahrbahn wieder komplett frei.

Um 19.37 Uhr war das Gespann, besetzt mit einem 30-jährigen
rumänischen Fahrer, offenbar nach einem Reifenplatzer ins Schlingern
gekommen. Der Tanklastzug geriet in die Mittelschutzplanke, prallte
dort ab und geriet nach rechts in die Böschung. Das Zuggespann blieb
teils auf der rechten Fahrspur sowie in der Böschung liegen.
Betriebsstoffe liefen aus.

Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich der Fahrer glücklicherweise
nicht. Den Sachschaden schätzt die Polizei aber auf insgesamt rund
200.000 Euro. Wegen der geladenen Stoffe mussten an der Unfallstelle
umfangreiche Bergungsmaßnahmen erfolgen. Nach jetzigem Kenntnisstand
hatte der Lastzug über 20.000 Liter Mowilith (organischer Zusatzstoff
für die Betonchemie – kein Gefahrgut) in seinem Tank geladen.

Ab 4 Uhr lief der Fahrzeugverkehr am Unfallort einspurig vorbei.
Um 8.20 Uhr heute Morgen (27.3.) wurden die Fahrbahnen in Richtung
Dortmund an dieser Stelle wieder komplett freigegeben. Die Staulänge
erreichte maximal zwei Kilometer, der Fahrzeugverkehr wurde sofort
über die AS Siegen abgeleitet.

Ohne Führerschein, alkoholisiert, mit Haftbefehl und unterschlagenem Auto unterwegs

 

Hagen. Am Montag rief eine 51-jährige
Hagenerin die Polizei. Sie beobachtete gegen 11:30 Uhr einen
31-jährigen polizeilich gesuchten Mann in der Franzstraße. Dieser
stieg aus einem Volvo und ging anschließend in eine Wohnung. Dort
konnten die Streifenwagenbesatzung den Mann aufgreifen. Wie sich
herausstellte, bestanden gegen den geborenen Neusser ein Haftbefehl
und eine Aufenthaltsermittlung. Weiterhin war er alkoholisiert (0,7
Promille). Seinen Führerschein hätte der Mann ebenfalls vor einiger
Zeit abgeben müssen. Er behauptete damals jedoch, dass er ihn
verloren habe. Die Beamten fanden das Dokument bei ihm auf und
stellten es sicher. Bei einer Überprüfung des Volvo stand schnell
fest, dass dieser nach einer Unterschlagung zur Fahndung
ausgeschrieben war. Die Streifenwagenbesatzung stellte die Schlüssel
ebenfalls sicher. Nach einer Blutprobe im Krankenhaus brachten die
Polizisten den 30-Jährigen direkt in das Polizeigewahrsam. Er muss
nun mit weiteren Anzeigen rechnen.