Lernen der Zukunft

 

Um die Zukunft der Hochschulbildung ging es in Berlin auf einer Tagung der FernUniversität in Hagen, auf der auch Bundestagsabgeordnete und Ministeriumsvertreter mitdiskutierten.

Die FernUniversität in Hagen diskutiert ihre Forschungsaktivitäten am Puls der Politik: In der Landesvertretung NRW in Berlin beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus dem internationalen Hochschul- und Wirtschaftsbereich sowie aus der Bundespolitik auf einer Tagung der FernUniversität über Hochschulen in Zeiten der Digitalisierung. Zeitgleich ging es im Bundestag um die gesellschaftlichen Herausforderungen durch Digitalisierung, und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärte sich zu Bildung und Forschung.

 

Fokus auf Lernende richten
„Hochschulen müssen sich mit Digitalisierung befassen – und das tun sie ja auch, konstruktiv, interessiert und durchaus kritisch“, sagte FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert mit Blick auf die über 100 Teilnehmenden der Tagung. „Die Herausforderung ist es, von den Lernenden aus zu denken und nicht mehr von den Institutionen.“
„Es ist zunächst Aufgabe der Hochschulen, sich zu verändern“, sagte Saskia Esken, Mitglied des Bundestages (SPD) auf der Paneldiskussion. Einig war sie sich mit ihrer Bundestagskollegin Ronja Kemmer (CDU), dass die Politik die Rahmenbedingungen für Hochschulen schaffen muss.
Peter Greisler, Abteilungsleiter Hochschulen im Bundesbildungsministerium, wies auf den Koalitionsvertrag hin, der unter anderem vorsieht, die Reputation der Lehre zu stärken, ein Programm zur Digitalisierung aufzulegen und den Hochschulpakt weiterzuführen. „Hochschulen sollten erkennen, dass Digitalisierung kein Problem, sondern eine Chance ist“, betonte Greisler.
Wie sich Hochschulen strukturell anpassen sollten, um auch zukünftig ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden, untersuchte die FernUniversität in Hagen in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie „Hochschulen der Zukunft – Anforderungen der Digitalisierung an Hochschulen, hochschulstrategische Prozesse und Hochschulbildungspolitik“. Daraus stellte sie ausgewählte Ergebnisse in Berlin vor.

„Wir müssen Studierende stärker in den Fokus nehmen und sie besser darauf vorbereiten, große gesellschaftliche Probleme zu lösen“, sagt Prof. Dr. Theo J. Bastiaens, Leiter des Lehrgebiets Mediendidaktik an der FernUniversität in Hagen. Gemeinsam mit seinen wissenschaftlich Mitarbeitenden Jana Hochberg und Dr. Rüdiger Wild setzt Bastiaens das BMBF-Projekt um.
Hochschulen sollten ihre Studierenden zu selbstreguliertem, vernetztem und handlungsorientiertem Lernen befähigen. „Die Gesellschaft wird stärker auf Beschäftigungsfähigkeit achten. Wir müssen den Transfer zwischen Wissenschaft und Berufswelt verbessern“, führt Bastiaens weiter aus. „Im Zeitalter des Konnektivismus haben wir immer ein mobiles Endgerät zur Verfügung. Der Mensch allein muss nicht mehr alles wissen, er hat stets sein ,extended Mind‘ zur Verfügung – sein kognitives technologisches Know-how.“

 

Zugang zu Wissen
Darin herrschte auf der Tagung Konsens: Wissenschaftliche Bildung vom Menschen aus zu denken. Für Studierende ist der Umgang mit digitalen Medien alltägliche Routine. Deshalb wünschen sie sich mehr digital gestützte Lehr- und Lernangebote. Vor allem aber sollten sie an Lernprozessen beteiligt werden und nicht einmalig, sondern episodisch in unterschiedlichen Lebensphasen studieren können.
Kontrovers diskutierten die Teilnehmenden, wie der Zugang zu Wissen erfolgen soll: Mehr akademische Kurzformate und modulare Studieneinheiten? Stärkere Kooperationen der Institutionen untereinander und mit privaten Anbietern? Komplette Öffnung von Bildungsinhalten für alle? Werden Lehrende zu Lernbegleiterinnen und -begleitern? Neue Plattformen und traditionelle Universitäten nebeneinander?

„Hochschulen müssen viel mehr experimentieren“, warb etwa Johannes Heinlein, Vorstandsmitglied bei edX. Die US-amerikanische Plattform bietet in Kooperation mit über 90 Partneruniversitäten und weiteren Instituten weltweit Massive Open Online Courses an. „Das Wissen ist im Netz vorhanden, beteiligen Sie sich daran“, warb auch Dr. Anja Wagner von FrolleinFlow GbR, die Beratung rund um digitale Bildung anbietet. „Schulen und Hochschulen müssen Menschen dazu befähigen, mit den Technologien umzugehen. Vermitteln Sie wieder die uruniversitären Ideale: Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration.“

 

FernUniversität der Zukunft
Wie die FernUniversität der Zukunft aussehen wird, skizzierte Bildungswissenschaftler Theo Bastiaens: „Sie bleibt d e r Treffpunkt für Lebenslanges Lernen und bietet weiterhin hochwertige qualitätsvolle Lehre an. Die Nachfrage wird groß sein, da die FernUniversität in Hagen Flexibilität und Kreativität garantiert. Sie ist ein Ort, an dem Studierende lernen, gesellschaftliche Probleme anzugehen.“

 

Mit dieser Konferenz endet vorerst eine Serie von insgesamt drei Veranstaltungen, die den Forschungsschwerpunkt „Diversität, Lebenslanges Lernen, Digitalisierung. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ an der FernUniversität begleitet haben.

Werbeanzeigen

Verkehrsunfall in Breckerfeld

Breckerfeld. (li) Am Montagmittag wurde die Feuerwehr Breckerfeld, um  

11:32 Uhr, zu einem Verkehrsunfall in die Brantener Straße alarmiert.
Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen. Bei 
Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte war der Rettungsdienst bereits 
vor Ort. Dieser konnte Entwarnung geben, es waren keine Personen 
eingeklemmt. Die Batterien an beiden PKW's wurden abgeklemmt, 
auslaufende Betriebsmittel wurden aufgefangen und die Fahrbahn 
gereinigt. Die Einsatzstelle wurde nach Beendigung der Arbeiten an 
die Polizei übergeben. Der Einsatz endete um 12:45 Uhr  mit der 
Ankunft in den Gerätehäusern.

Der Polizeibericht

Einbrecher verlieren Teil ihrer Beute auf der Flucht

Hagen (ots) – Am Samstag befuhren zwei Zeugen im Alter von 19 und
24 Jahren mit ihrem Auto gegen 02.25 Uhr die Voerder Straße in
Richtung Ennepetal. Plötzlich rannten zwei Männer über die Fahrbahn.
Einer der Männer stürzte zu Boden. Hierbei verlor er mehrere
Packungen Zigaretten. Der Mann rappelte sich wieder auf und folgte
humpelnd seinem Begleiter. Dann verschwanden beide in unbekannte
Richtung. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Männer
unmittelbar zuvor in einen Kiosk auf der Voerder Straße eingebrochen
waren. Sie hatten die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen und sich
auf diesem Wege Zugang in den Laden verschafft. Hier entwendeten die
Einbrecher Zigaretten und Spirituosen. Die Zeugen können die
Einbrecher wie folgt beschreiben: Einer der Männer ist ca. 20 bis 30
Jahre alt und 185 cm groß. Er ist schlank und hat einen schwarzen
Bart. Der Tatverdächtige war zur Tatzeit mit einer dunkelgrauen
Mütze, einer dunkelblauen Bomberjacke, einer dunklen Jeans und
dunklen Schuhen bekleidet. Der andere Einbrecher war dunkel
gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Haspe ein
Verkehrsunfall, bei dem sich ein Motorradfahrer leichte Verletzungen
zuzog. Gegen 15.10 Uhr befuhr ein 34 Jahre alter Mann mit seiner
Suzuki die Straße Am Quambusch und an der Einmündung zum
Jungfernbruch wollte er nach rechts abbiegen. Zeitgleich näherte sich
ein 37 Jahre alter Opel-Fahrer auf dem Jungfernbruch mit
Fahrtrichtung Louise-Märcker-Straße. Der wartepflichtige
Zweiradfahrer hatte nach eigenen Angaben zunächst nach links geschaut
und den bevorrechtigten Pkw zu spät bemerkt. Er streifte an der
Fahrerseite des Autos entlang, kam zu Fall und zog sich eine blutende
Wunde am Knie zu. Eine sofortige medizinische Versorgung lehnte er ab
und wollte gegebenenfalls im Anschluss einen Arzt aufsuchen. Das
Motorrad musste abgeschleppt werden, der Gesamtschaden liegt bei 6000
Euro.

Hochwertiger BMW entwendet

Hagen (ots) – In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten
Unbekannte in der Flensburgstraße einen hochwertigen BMW. Ein
Anwohner hatte den schwarzen 530d gegen 23.00 Uhr zuletzt in der
Garagenauffahrt gesehen. Am Morgen stellte er dann um 06.45 Uhr den
Diebstahl der drei Jahre alten Limousine fest und alarmierte die
Polizei. Die eingesetzten Beamten speicherten die Fahrzeugdaten im
Fahndungssystem, gaben eine Fahndung heraus und legten eine Anzeige
vor. Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an die 986 2066.

Büroeinbruch

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag informierte ein Mitarbeiter der
Caritas gegen 15.00 Uhr die Polizei und teilte mit, dass Einbrecher
in die Räumlichkeiten an der Finkenkampstraße eingedrungen waren.
Nach ersten Ermittlungen hatten am Freitag gegen 17.00 Uhr die
letzten Angestellten ihren Arbeitsplatz verlassen. In dem
zurückliegenden Zeitraum schlugen der oder die Täter die Verglasung
einer rückwärtigen Tür ein und gelangten so in das Gebäude. Sie
nahmen einen Feuerlöscher aus der Halterung und schlugen damit die
Scheibe einer verschlossenen Bürotür ein. Dann durchwühlten sie die
Schränke und den Schreibtisch in dem Raum. Ob sie dabei Gegenstände
entwendeten, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht
abschließend geklärt werden. Die Kripo sicherte Spuren am Tatort,
Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an die 986 2066.

Betrunkener auf Volmetalbrücke leistet Widerstand – Ein
Beamter verletzt

Hagen (ots) – Am Samstag, 24.03.2018, kam es zu einem Widerstand
gegen Polizeibeamte. Gegen 19:00 Uhr erhielt die Leitstelle der
Polizei mehrere Anrufe. Autofahrer meldeten einen Betrunkenen auf der
für Fußgänger gesperrten Volmetalbrücke. Die eingesetzte
Streifenwagenbesatzung fand den betrunkenen Lüdenscheider wenig
später auf. Er torkelte mehrere Male auf die Fahrbahn, sodass andere
Fahrzeuge ausweichen mussten. Bei der Durchsuchung begann der
23-Jährige mit den Ellenbogen um sich zu schlagen, woraufhin ihn die
Beamten fixieren und in Gewahrsam nehmen mussten. Dabei verletzte
sich ein 28-jähriger Beamter leicht. Der Betrunkene (über 2,1
Promille) wurde zunächst in ein Krankenhaus und dann zu seinem
eigenen Schutz in das Polizeigewahrsam gebracht. Er war völlig
orientierungslos. Jetzt muss der Lüdenscheider mit einer Anzeige
rechnen.

Wetter- zwei Polizisten bei Verkehrsunfall mit Bus verletzt

Wetter (ots) – Am 23.03.2018, gegen 13:00 Uhr, streifte ein
vorbeifahrender Linienbus einen Streifenwagen, der einsatzbedingt am
Fahrbahnrand geparkt war. Der Bus fuhr auf der Wolfgang-Reuter-Straße
in Richtung Harkortberg, als er den am rechten Fahrbahnrand stehenden
Streifenwagen touchierte. Die beiden Polizeibeamten (49 und 37)
befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Auto. Sie verletzten sich leicht
und suchten selbstständig ein Krankenhaus auf.

Raub auf Tankstelle: Unbekannter erbeutet Bargeld

Lüdenscheid (ots) – Heute, um 00.20 Uhr, verließ ein Angestellter
einer Tankstelle an der Bräuckenstraße das Gebäude. Unmittelbar an
der Tür drängte ein bislang unbekannter Täter den 22-Jährigen unter
Vorhalt eines Messers zurück. Drinnen forderte er die Herausgabe von
Bargeld. Nachdem er welches an sich genommen hatte, flüchtete er in
unbekannte Richtung.

Der Täter war mindestens 185 cm groß, von schlanker Statur,
komplett schwarz gekleidet und maskiert.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher
ergebnislos. Der 22-Jährige blieb unverletzt.

Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0
entgegen.

Kind geschlagen / Versuchte Gefangenenbefreiung / Diebstähle

Lüdenscheid (ots) – Polizeibeamte wurden Samstag, gegen 20 Uhr,
zum Krummenscheider Weg gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie eine
junge Frau immer wieder auf einen Jungen eingeschlagen haben soll.
Dieser sei hierdurch zu Boden gefallen. Dort habe die Frau dann
weiter auf das Kind eingeschlagen. Der Zeuge habe sie laut
angeschrien, woraufhin die junge Frau den Jungen an der Hand nahm und
Richtung Uhlandstraße davon ging. Trotz Sofortfahndung konnten Frau
und Kind nicht mehr ausfindig gemacht werden. Die Täterin wurde auf
etwa 16-17 Jahre geschätzt. Sie sei circa 160 Zentimeter groß und von
normaler Statur gewesen. Sie habe blonde Haare gehabt und zur Tatzeit
eine graue Jacke getragen. Der Junge war maximal 7 Jahre alt und trug
eine schwarze Jacke.

Ein 42-jähriger Abschleppunternehmer erhielt am Samstagabend einen
Auftrag zur Brüderstraße. Dort sollte er sich um ein Pannenfahrzeug
kümmern. Während er seine Arbeit verrichtete, pöbelte ihn ein
62-jähriger Lüdenscheider aus einem Fenster des angrenzenden
Wohnhauses an. Nur wenige Momente später stand der Mann auf der
Straße. Der stark alkoholisierte Mann bedrängte den 42-Jährigen,
packte ihn am Kragen und schlug ihm mit der Hand auf die Wange.
Hierdurch wurde er leicht verletzt. Die Polizei kam hinzu. Der
Störenfried erhielt einen Platzverweis, dem er nicht nachkam. Eine
Strafanzeige wegen Körperverletzung und eine Ingewahrsamnahme waren
die Folge. Unmittelbar nach dem Anlegen der Handfesseln kam aus
demselben Haus ein weiterer Mann hinzu und versuchte den 62-Jährigen
zu befreien. Der 54-jährige Lüdenscheider wurde mit weiteren
Unterstützungskräften ebenfalls in Gewahrsam genommen. Hierbei
leistete er Widerstand und schlug mit geballten Fäuste in Richtung
der Beamten. Die konnten den Angriff abwehren. Polizeibeamte wurden
nicht verletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen versuchter
Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag, zwischen 16 und 19.30 Uhr, hebelten unbekannte Täter
in der Herren-Sammelumkleide eines Schwimmbades an der Talstraße
mehrere Spinde auf. Aus einem Spind verschwand eine Geldbörse. Es
entstand Sachschaden.

Samstag, gegen 18.40 Uhr, entwendeten drei Täter Kosmetikartikel
aus einer Drogerie an der Bräuckenstraße. Anschließend stiegen sie in
einen PKW und fuhren davon. Angestellte hatten den Vorfall beobachtet
und die Polizei verständigt. Alle drei waren männlich, circa 25-30
Jahre alt, groß und von schlanker Statur und hatten dunkelbraune
Haare. Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-0 entgegen.

Kind geschlagen / Versuchte Gefangenenbefreiung / Diebstähle

Lüdenscheid (ots) – Polizeibeamte wurden Samstag, gegen 20 Uhr,
zum Krummenscheider Weg gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie eine
junge Frau immer wieder auf einen Jungen eingeschlagen haben soll.
Dieser sei hierdurch zu Boden gefallen. Dort habe die Frau dann
weiter auf das Kind eingeschlagen. Der Zeuge habe sie laut
angeschrien, woraufhin die junge Frau den Jungen an der Hand nahm und
Richtung Uhlandstraße davon ging. Trotz Sofortfahndung konnten Frau
und Kind nicht mehr ausfindig gemacht werden. Die Täterin wurde auf
etwa 16-17 Jahre geschätzt. Sie sei circa 160 Zentimeter groß und von
normaler Statur gewesen. Sie habe blonde Haare gehabt und zur Tatzeit
eine graue Jacke getragen. Der Junge war maximal 7 Jahre alt und trug
eine schwarze Jacke.

Ein 42-jähriger Abschleppunternehmer erhielt am Samstagabend einen
Auftrag zur Brüderstraße. Dort sollte er sich um ein Pannenfahrzeug
kümmern. Während er seine Arbeit verrichtete, pöbelte ihn ein
62-jähriger Lüdenscheider aus einem Fenster des angrenzenden
Wohnhauses an. Nur wenige Momente später stand der Mann auf der
Straße. Der stark alkoholisierte Mann bedrängte den 42-Jährigen,
packte ihn am Kragen und schlug ihm mit der Hand auf die Wange.
Hierdurch wurde er leicht verletzt. Die Polizei kam hinzu. Der
Störenfried erhielt einen Platzverweis, dem er nicht nachkam. Eine
Strafanzeige wegen Körperverletzung und eine Ingewahrsamnahme waren
die Folge. Unmittelbar nach dem Anlegen der Handfesseln kam aus
demselben Haus ein weiterer Mann hinzu und versuchte den 62-Jährigen
zu befreien. Der 54-jährige Lüdenscheider wurde mit weiteren
Unterstützungskräften ebenfalls in Gewahrsam genommen. Hierbei
leistete er Widerstand und schlug mit geballten Fäuste in Richtung
der Beamten. Die konnten den Angriff abwehren. Polizeibeamte wurden
nicht verletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen versuchter
Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag, zwischen 16 und 19.30 Uhr, hebelten unbekannte Täter
in der Herren-Sammelumkleide eines Schwimmbades an der Talstraße
mehrere Spinde auf. Aus einem Spind verschwand eine Geldbörse. Es
entstand Sachschaden.

Samstag, gegen 18.40 Uhr, entwendeten drei Täter Kosmetikartikel
aus einer Drogerie an der Bräuckenstraße. Anschließend stiegen sie in
einen PKW und fuhren davon. Angestellte hatten den Vorfall beobachtet
und die Polizei verständigt. Alle drei waren männlich, circa 25-30
Jahre alt, groß und von schlanker Statur und hatten dunkelbraune
Haare. Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-0 entgegen.

A45: Nur ein Fahrstreifen bei Hagen-Süd in Richtung Dortmund

(straßen.nrw). Seit Montag (26.3.) ist es eng auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd in Fahrtrichtung Dortmund. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss aufgrund Reparaturarbeiten an der Fahrbahnübergangkonstruktion der Talbrücke „Kattenohl“ die rechte Spur in Fahrtrichtung Dortmund sperren. Diese Konstruktionen zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag (30.3.) dauern.

Sachbeschädigung an VW – Frecher Zettel hinterlassen

Hagen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einer
Sachbeschädigung an einem Auto am Bergischen Ring in der Nähe der
Hochstraße. Gegen 17:30 Uhr stellte ein 19-Jähriger den Golf seiner
Mutter auf einem Privatparkplatz ab. Gegen 01:00 Uhr kehrte er
zurück. An dem VW waren der Scheibenwischer und ein Außenspiegel
beschädigt. An dem VW war ein handgeschriebener Zettel angebracht,
indem sich der Verfasser über das vermeintlich schlechte
Parkverhalten echauffierte. Ob die Beschädigungen (Höhe zirka 500
Euro) auch von dem Zettelschreiber verursacht wurden, ermittelt jetzt
die Kripo. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066
entgegen.

Berufskolleg hat einen Talentscout

Wetter (Ruhr). Wenn die Eltern nicht studiert haben, werden oft auch ihre Kinder keine Akademiker. Um das zu ändern, beteiligt sich das Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) am Talentscouting-Programm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Ziel ist es, unter den WRBK-Vollzeitschülern, die die Fachhochschulreife erwerben möchten, schlummernde Talente für ein Studium zu finden.

„Wir suchen die Schüler fürs Talentscouting nicht nach Noten aus“, betont Lehrerin Kirsten Bierwirth. Sie ist am Berufskolleg für Körperhinderte der Evangelischen Stiftung Volmarstein für den Bildungsgang „Fachoberschule“ verantwortlich. Als sie gemeinsam mit Kollegen die aktuell sieben Schüler fürs Talentscouting ausgewählt hat, waren Kriterien wie das Interesse für ein Fachgebiet oder Motivation zu eigenständigem Arbeiten entscheidend.

Direkte Ansprechpartnerin für die potenziellen Studenten am WRBK ist Barbara Bernhard. Die Mitarbeiterin der Technischen Universität Dortmund ist offizielle Talentsucherin bei diesem NRW-weiten Programm. Einmal im Monat besucht sie das Volmarsteiner Berufskolleg, um die Schüler individuell zu beraten. „Wir vereinbaren konkrete Aufgaben, die jeder Einzelne bis zum nächsten Termin erledigen sollte“, erklärt Barbara Bernhard. Grundsätzlich informiert sie über Studien-Möglichkeiten an insgesamt 14 Hochschulen in NRW. Und im Zweifelsfall muss sie auch mal von einem Studium abraten.

Michal Körnig interessiert sich für ein Informatik-Studium. Der junge Mann, der in einem Elektrorollstuhl sitzt, hat den Tag der offenen Tür der TU Dortmund besucht. Die Anfahrt mit Öffentlichem Nahverkehr organsierte er natürlich selbst. Vor Ort erfuhr er viel Wissenswertes über den Studiengang. Darüber hat er Barbara Bernhard im Beratungsgespräch ausführlich berichtet. „An der Uni bin ich mit meinem Rollstuhl überall hingekommen“, hat er zusätzlich festgestellt. Für den Fall, dass er tatsächlich mal in Dortmund studiert, ist dies eine entscheidende Erkenntnis.

NGG: „Wer Betriebsratswahlen behindert, macht sich strafbar!“

In Hagen läuft derzeit eins der größten „Best-Practice-Beispiele in Sachen Demokratie“ – die Betriebsratswahl. Tausende Beschäftigte bestimmen hier bis Ende Mai ihre Interessenvertreter für die nächsten vier Jahre. Doch immer wieder versuchen einzelne Unternehmen, die Wahlen zu unterlaufen, berichtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und warnt: „Wer die Wahl von Betriebsräten behindert, der macht sich strafbar.“ Nach dem Betriebsverfassungsgesetz stehe darauf eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, so Isabell Mura von der NGG Südwestfalen.

Nach Informationen der Gewerkschafterin haben sich manche Arbeitgeber regelrecht auf die Schikane von Betriebsratskandidaten spezialisiert – „bis hin zu Geschäftsführungen, die ihre eigenen Getreuen auf die Liste setzen“. Dabei zählten die „Stimmen der Belegschaften“ zu den höchsten Gütern der betrieblichen Demokratie.

„Es gibt fast genauso viele Betriebsräte wie Kommunalpolitiker. Auch die Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent zeigt, wie gefragt die betriebsinternen Demokraten sind“, macht Mura deutlich. Von der Aufteilung der Überstunden bis hin zur betrieblichen Weiterbildung – die Betriebsräte regelten die Belange der Beschäftigten und machten einen „enorm wichtigen Job“. Wer ihnen Steine in den Weg lege, dürfe nicht ungestraft davonkommen. Die NGG Südwestfalen schlägt außerdem vor, dass Arbeitgeber, die massiv gegen Betriebsräte vorgegangen und deshalb straffällig geworden sind, einen Eintrag im Gewerbezentralregister bekommen sollen.

Nach Einschätzung von Mura gibt es auch in Hagen Chefs, denen Betriebsräte – gerade in kleineren Betrieben – ein Dorn im Auge sind. „Doch für den Koch im 5-Mann-Lokal gilt genauso wie für die Technikerin in der Lebensmittelfabrik: Die Wahl von Vertretern, die sich um die Anliegen der Beschäftigten kümmern, ist ein Grundrecht.“ An Beschäftigte aus der Gastronomie und Hotellerie, der Ernährungsindustrie, dem Fleischer- und Bäckerhandwerk appelliert die NGG, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Am Ende habe davon sogar der Chef etwas: In Unternehmen, in denen ein Betriebsrat gegründet wurde, steigt die Produktivität um 23 Prozent. Das geht aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Stadt Wetter (Ruhr) lädt zur Kippen-Rallye

 

Plane 1682 x 1189 mm - Lass mich nicht zurück.indd
Kampagnenbild. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr) Zugemüllte Bushaltestellen, Tretminen am Wegesrand und Kaugummis an Parkbänken sind nicht nur für Passanten ein Ärgernis, sondern schaden gerade bei nicht biologisch abbaubaren Materialien auch der Umwelt.

Bereits im Frühjahr 2017 haben Stadtverwaltung und Stadtbetrieb daher die gemeinsame Kampagne „Lass mich nicht zurück“ ins Leben gerufen, um durch verschiedene Aktionen die Bürgerinnen und Bürger für ein noch saubereres Stadtbild zu sensibilisieren.

In Anknüpfung an die Veranstaltungen rund um den letztjährigen Weltnichtrauchertag, an dem auch über drohende Gefahren von nicht ordnungsgemäß weggeworfenen Zigaretten informiert wurde, findet im Rahmen des Wochenmarktes in diesem Jahr eine Kippen-Rallye statt.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Wetter mit dem Frühjahrsputz am Freitag, 20. April, den Anfang gemacht haben, sollen die Erwachsenen am Samstag, 21. April, nachziehen.

Die Teilnehmenden sammeln ab 10 Uhr (Start am Wochenmarkt) im gesamten Stadtgebiet so viele Zigarettenkippen wie möglich und helfen dadurch sowohl beim Umweltschutz als auch bei der Verschönerung des Stadtbildes. Bei Bedarf hilft der Stadtbetrieb auch mit notwendigen Utensilien aus.

Um 12 Uhr treffen sich alle Teams zur Auswertung und Siegerehrung auf dem Wochenmarkt und lassen den Aktionstag mit einem gemeinsamen Imbiss ausklingen.

Interessierte können sich als Team bis zum 13.4. per E-Mail (ehrenamt@stadt-wetter.de) anmelden.

Fast jeder dritte Laster durfte heute Nacht nicht weiterfahren

Fast jeder dritte Laster durfte heute Nacht (vom 25.3. bis 26.3.) nach seiner polizeilichen Kontrolle nicht weiterfahren. Die Beamten der Dortmunder Autobahnpolizei hatten am Rastplatz „Mühlhauser Tal“ an der A 44 in Richtung Kassel gezielte Lastkraftwagenkontrollen durchgeführt.

Insgesamt 18 Fahrzeuge überprüften die Experten der Autobahnpolizei von Sonntag auf Montag. Hierbei untersagten sie fünf Fahrern die Weiterfahrt.

„Highlight“ war ein 23-jähriger Niederländer. Er missachtete zum einen das Sonntagsfahrverbot. Außerdem war sein niederländischer Lastwagen mit Anhänger um ganze 51 Prozent überladen. Ihm wurde für sein fragwürdiges Gespann die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung in Höhe eines vierstelligen Bargeldbetrages aufgebürgt.

Ein 39-jähriger polnischer Fahrer konnte den Beamten keine EU-Lizenz vorlegen. Hier erhoben die Polizisten eine Sicherheitsleistung ebenfalls in Höhe eines vierstelligen Bargeldbetrages. Auch er durfte nicht weiterfahren.

Ein 40-jähriger deutscher Fahrer eines Lastwagens mit Anhänger transportierte einen Unimog. Dieser war nach Prüfung der Beamten völlig unzureichend gesichert. Die Experten der Autobahnpolizei unterstützten den Mann bei der Nachsicherung – erst dann konnte ihm die Weiterfahrt gestattet werden.

Immer wieder wird die Dortmunder Polizei auf den Autobahnen gezielte Kontrollen des Personen- und Güterverkehrs durchführen und überprüfen, ob auch das Sonntagsfahrverbot eingehalten wird.

Zwillingseltern-Treff beim Kinderschutzbund

Hagen. Kinder im Doppelpack erfordern häufig großes Organisationstalent, viele zusätzliche Ausgaben und gute Nerven. Hier können frischgebackene Mehrlingseltern oft vom Wissen erfahrener Eltern profitieren.

Beim Kinderschutzbund können sich Mehrlingseltern einmal im Monat treffen, um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig Tipps zu geben oder auch Mut zu machen, wenn wieder einmal eine schwierige Phase überstanden werden muss. Auch Schwangere, die Mehrlinge erwarten, sind herzlich eingeladen, sich schon einmal vorab zu informieren.

Die Eltern treffen sich mit ihren Kindern immer am:

Ersten Mittwoch im Monat von 9.30 – 11.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes in der Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Tel. 02331/3860890.

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 4. April 2018 um 9:30 Uhr statt.

Es gibt ausreichend Platz für Kinderwagen und eine Krabbelfläche für die Babys, während die Eltern sich bei Tee oder Kaffee austauschen können.

News für Wetter (Ruhr)

Anke Jacob und Stefan Wedegärtner neu im Rat

SONY DSCMit Anke Jacob und Stefan Wedegärtner von der CDU verpflichtete Bürgermeister Frank Hasenberg in der letzten Sitzung des Rates am 22. Februar zwei neue Mitglieder des Rates der Stadt Wetter (Ruhr). Sie rücken für Christiane Müller und Cosimo Palomba nach, die ihre Ratsmandate zum 31. Dezember 2017 niedergelegt hatten.


Singen, Tanzen, Fußball, Töpfern, Basteln und Kochen: Mädchen und Jungen können sich wieder über tolle Aktionen im Jugendzentrum freuen

Seit einigen Jahren heißt es jeden Dienstag im Jugendzentrum an der Kaiserstraße “Girls only“. An diesem Tag bleiben die Jungs draußen und es gibt spezielle Angebote für Mädchen. Ab diesem Jahr gibt es auch einen speziellen „Jungstag“ – am Donnerstag sind dann die Jungen unter sich. Nun stehen die „Mädchen“- und „Jungs“-Programme von April bis zu den Sommerferien fest:

Das „Mädchen-Programm“: Am 10. April wird gebacken, am 17. April werden Freundschaftsarmbänder gebastelt und am 24. April heißt es: Erfinde deine eigene Fotostory! Am 8. Mai werden Mutter- und Vatertags-Geschenke gebastelt, am 15. Mai steht Kerzen gießen auf dem Programm. Am 29. Mai wird gekocht. Ein großer Playstation-Tanz-und Singnachmittag steigt am 6. Juni. Kreativ wird es auch am 13. Juni, denn dann werden Holzbasteleien entworfen. Töpfern steht gleich zweimal auf dem Programm, nämlich am 20. und 27. Juni. Gekocht wird wieder am 3. Juli, bevor es am 10. Juli heißt: Schnitzeljagd!

Die Jungen kochen am 12. April. Eine Woche später, am 19. April, werden Gipsmasken gebastelt, am 26. April wird der Erfindergeist geweckt, denn dann heißt es: Spiele selbst erfinden und ausprobieren. Eine eigene Fotostory denken sich die Jungs am 3. Mai aus, Vater- und Muttertags-Geschenke werden am 10. Mai gebastelt. Am 17.Mai wird gebacken. Ende Mai, am 31., wird Fußball gespielt. Hier sollten die Jungs Sportkleidung mitbringen. Am 7. Juni werden Spielzeuge aus Holz gebastelt, am 14. Juni heißt es: Sägen, Werken, Bauen. Am 21. und 28. Juni wird getöpfert, am 12. Juli findet eine Schnitzeljagd statt.

In den Pfingstferien können sich Mädchen und Jungen vom 22. bis 25. Mai auf einen Hip Hop – Workshop freuen. Die Kosten betragen 3 Euro, eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.

Die Öffnungszeiten des Jugendzentrums:

Montag: 16-20 Uhr

Dienstag: 13.30-18 Uhr Mädchentag

Mittwoch: 16-19 Uhr

Donnerstag: 14-18 Uhr Jungstag

Freitag: 14-20 Uhr

Die Programm-Flyer liegen in den städtischen Jugendeinrichtungen, im Rathaus und im Bürgerbüro aus und wurden in den Schulen verteilt. Die Programme für die Mädchen- und Jungstage stehen auch auf der städtischen Homepage zum Download bereit: https://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/jugend/jugendtreffs/

Anmeldungen sind ab sofort möglich im Städtischen Jugendzentrum an der Kaiserstraße. Mehr Infos rund um das Programm gibt es auch unter Tel. 840380.


Osterfeuer mit Folk-Musik

Das Osterfeuer am Haus Bethanien ist ein beliebter inklusiver Treffpunkt: Dorthin kommen  Menschen mit Behinderungen, die auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein leben, deren Angehörige und Freunde sowie Anwohner. Am kommenden Ostersamstag, 31. März, gibt es dort ab 17 Uhr neben dem Osterfeuer Musik. Die Gruppe „Fragile Matt“ spielt Irish Folk. Für die Besucher gibt es Grillwürste und kühle Getränke.


Bergstraße 65 und 73/75

26.3. bis 28.3., Arbeiten an Straßenbeleuchtung, geringfügige Einschränkungen auf dem Gehweg

Remestraße 16

26.3. bis 13.4.2018, Beseitigung Kabelstörung, geringfügige Einschränkungen auf dem Gehweg


Sowohl die Bücherei als auch das Bürgerbüro sind am kommenden Samstag, 31. März, geschlossen.