Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

Hattingen. Am Dienstagabend wurde gegen 19.15 Uhr ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen im Bereich der Reschop-Kreuzung gemeldet.

Hier waren zwei PKW zusammengestoßen. Dabei wurde ein Fahrzeug (VW) auf die Seite gekippt. Drei der fünf Insassen dieses PKW konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien, der Fahrer des zweiten Fahrzeugs ebenfalls. Sie wurden sofort rettungsdienstlich versorgt und später in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Um die zwei noch im umgestürzten PKW befindlichen Personen zu retten, musste hydraulisches Schneidgerät eingesetzt werden. Beide Fahrzeuginsassen wurden vorher durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt und während der Rettungsmaßnahmen betreut.

Die Feuerwehr entfernte das Fahrzeugdach. Anschließend konnten beide Patienten aus dem Unfallfahrzeug gerettet und in die bereitstehenden Rettungswagen verbracht werden. Auch sie wurden später in eine Bochumer Unfallklinik eingeliefert.

Während der Rettungsmaßnahmen sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle auf der stark befahrene Kreuzung ab. Ferner wurde der Brandschutz sichergestellt.

Zusätzlich zu den sechs Fahrzeuginsassen betreute der Rettungsdienst vier weitere Personen an der Einsatzstelle. Dies waren Unfallzeugen und Angehörige der Unfallopfer.

Dank des massiven Kräfteansatzes konnte schnelle Hilfe geleistet und alle Personen gerettet werden. Die Hattinger Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften der Hauptwache sowie den freiwilligen Einheiten Mitte, Nord und Oberbredenscheid im Einsatz. Weitere 20 Kräfte waren vom Rettungsdienst vor Ort. Neben Kräften aus dem gesamten EN-Kreis kamen Rettungswagen aus Bochum und Essen. Aufgrund der Vielzahl der Betroffenen war auch der Leitende Notarzt sowie der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort.

Nach fast drei Stunden war der Einsatz für die Hattinger Feuerwehr beendet.

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Fachtag des Hagener Kinderschutzforums: „Wege zur sicheren Bindung“

Hagen. 135 Interessierte aus der Kinder-, Jugend-, und Bildungsarbeit sind der Einladung des städtischen Fachbereichs Jugend und Soziales, des Jugendhilfeträgers Kompass und der Arbeitsgruppe Bindung zu einem Fachtag zum Thema „Wege zur sicheren Bindung“ im Werkhof Hohenlimburg gefolgt. „Mit einer so hohen Interessentenzahl haben nicht alle Mitglieder der Vorbereitungsgruppe gerechnet“, sagt Bettina Thiede vom Fachbereich Jugend und Soziales. „Das große Interesse freut uns sehr“.

Für den Fachtag konnte Professor Rüdiger Kißgen, Erziehungswissenschaftler, Kinder- und Jugendtherapeut sowie Professor für Entwicklungswissenschaft und Förderpädagogik an der Universität Siegen, gewonnen werden. Er informierte am Vormittag über die Grundlagen der Bindungstheorie und der Bindungsforschung im Kontext der Frühen Hilfen. Im Mittagsbereich gab es Informationsinseln durch Hagener Anbieter der Frühen Hilfen. So konnten sich die Fachleute über verschiedene Methoden, Ansprechpartner und Angebote informieren. Im Nachmittagsbereich fanden vier Workshops zu altersspezifischen Gruppen statt. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und werden demnächst im Hagener Kinderschutzforum analysiert, um die Präventions- und Unterstützungsangebote für Hagener Eltern effektiver nutzen zu können.

Der Fachtag für Hagener Mitarbeiter aus Jugendhilfe, Schule, Kindertageseinrichtungen und Gesundheitshilfe ist im Auftrag des Hagener Kinderschutzforums organisiert worden. Das Forum bilden Vertreter aus Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Polizei, Familiengericht, freien Wohlfahrtsverbänden und Vertreter der Kinderärzte sowie der Geburts- und Kinderklinik. Bereits seit 2016 diskutiert das Kinderschutzforum die Themen „Bindungsförderung im Rahmen der Prävention“ und „Bindungsstörungen im Rahmen der Intervention“.

Hintergrund: Was bedeutet Bindung?
Bindung ist die Grundlage für ein gesundes Aufwachsen von Kindern. Bindung wird in der frühen Kindheit bis zum Alter von zwei Jahren entwickelt. Man unterscheidet von sicher gebunden bis desorganisiert. Risikofaktoren dafür sind unter anderem Misshandlung, Vernachlässigung oder Gewalt. Desorganisierte Kinder haben lebenslange Probleme in Beziehungen in Gesellschaft und Arbeitsleben und geben dies oft in einem hohen Prozentsatz an ihre Kinder weiter.

KfW fördert Hagen und EN mit 123 Millionen

(René Röspel) >>55 neu gegründete Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis wurden im vergangenen Jahr mit zusammen elf Millionen Euro von der KfW, der Förderbank des Bundes und der Länder unterstützt. In Hagen waren es zwei Millionen für 25 neue Unternehmen. Das teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit. Daneben bekamen 35 kleine und mittelständische Firmen im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie 13 in Hagen zusammen elf Millionen Euro als Kredite für Investitionen in Energieeffizienz und Digitalisierung. „Insgesamt haben 2017 bundesweit 52 000 Gründer und Mittelständler von einer KfW-Förderung profitiert“, ergänzt Röspel.
Für das energieeffiziente Bauen oder Sanieren von 482 Wohnhäusern mit 1156 Wohnungen in Hagen und 1359 Häusern mit 2079 Wohnungen im Ennepe-Ruhr-Kreis stellte die KfW 89 Millionen Euro bereit. Zusammen mit weiteren Förderprogrammen flossen im vergangenen Jahr insgesamt 37 Millionen Euro nach Hagen und 86 Millionen in den Ennepe-Ruhr-Kreis.
Bundesweit stellte die KfW 2017 insgesamt 78,6 Milliarden Euro Fördermittel bereit. „Dabei wurde die Unterstützung von Klima- und Umweltschutz-Maßnahmen erneut erhöht“, freut sich René Röspel: 2010 waren es immerhin schon 31 Prozent, im vergangenen Jahr dann 43 Prozent.<<

Alter Verband im neuen Gewand

Die AG Sucht hat in Hagen eine lange Tradition. Direkt nach dem Ende des 2. Weltkrieges, im Jahr 1946, kam es zur Gründung der „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Suchtgefahren“. Bis heute ist es den Vertretern der AG wichtig, die Informationen über bestehende Angebote zeitgemäß zu vermitteln. Mit Förderung einer Krankenkasse ist es gelungen, einen eigenen Internetauftritt zu erstellen. Dieser ist ab Freitag, 16. März, unter www.suchthilfe-hagen.de zu erreichen. Hier finden Betroffene, Angehörige und sonstige Interessierte mit wenigen Klicks das passende Angebot und die jeweiligen Ansprechpartner.

Das Problem von Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden, beschäftigte bereits nach dem Zweiten Weltkrieg Aktive vom Blauen Kreuz, den Wohlfahrtsverbänden, dem Deutschen Frauenbund für alkoholfreie Kultur und der Stadtverwaltung. Zum damaligen Zeitpunkt war Sucht in Deutschland noch nicht als Krankheit anerkannt, dies erfolgte erst 1968. Der Aufbau von Hilfs- und Beratungsangeboten war aber schon zuvor ein Thema, auch wenn man beispielsweise nicht von Alkoholismus oder gar „Störungen durch Substanzen“ sondern von Trunksüchtigen sprach. Dementsprechend war der Berater bei der Stadtverwaltung auch ein „Süchtigenfürsorger“.

Die Arbeitsgemeinschaft erstellte 1973 eine moderne Satzung und hatte sogar ein eigenes Budget. Es fanden regelmäßige Sitzungen statt. Man beschäftigte sich unter anderem mit dem Problemen suchtgefährdeter Jugendlicher und auch den Suchterkrankungen bei den damals so genannten „Stadtstreichern“. Es wurden „Konzepte einer wirksamen Hilfe für Suchtkranke und Suchtgefährdete in Hagen“ entwickelt und innovative Ideen umgesetzt, wie beispielsweise die Eröffnung einer alkoholfreien Kneipe.

Die letzte Veränderung fand im Jahre 2012 statt. Seitdem finden vier Mal im Jahr Sitzungen statt. Die Zahl der Teilnehmer an den Sitzungen hat sich stetig weiterentwickelt. Zumeist kommen circa 25 Teilnehmer zusammen, die sich mit dem Thema Suchterkrankungen auseinandersetzen. Es geht um Wissensvermittlung und Vorstellung neuer Angebote. So ist es häufig gelungen, Referenten zu Fachthemen zu gewinnen, um sich intensiver mit einzelnen Themen auseinandersetzen zu können.

Bei den Treffen besteht die Möglichkeit eines intensiven Austausches von Akteuren aus der Selbsthilfe und den professionellen Mitarbeitern aus ambulanten und stationären Angeboten und aus den Bereichen Arbeit und Beschäftigung, wie zum Beispiel dem Jobcenter. Die Vorsitzende der AG Sucht ist derzeit Nicole Weixel. Die Geschäftsführung liegt beim Gesundheitsamt der Stadt Hagen. 19 Institutionen sind Mitglied, wobei keine Mitgliedsbeiträge erhoben werden.

Bei Fragen oder Anregungen zur Arbeitsgemeinschaft Sucht wenden sich Interessierte an Friedrich Schmidt vom Gesundheitsamt der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3554.

Cannabisplantage in Wohnung gefunden – Tatverdächtiger verletzte sich bei Fluchtversuch

Schwerte. Die Polizei durchsuchte in der letzten Woche im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Rauschgiftdelikten eine Wohnung in der Schwerter Innenstadt.

Währenddessen versuchte ein 31jähriger Tatverdächtiger mit 2 Kilogramm Marihuana über ein Vordach aus der Wohnung im ersten Obergeschoss zu fliehen. Als er sich an einem Fahnenmast herabhangeln wollte, knickte der Mast ab und der Flüchtende stürzte aus ca. drei Metern Höhe. Dabei verletzte er sich schwer. Er wurde von der Polizei festgenommen. Die Plastiktüten mit den 2 Kilogramm Marihuana sowie ein mitgeführtes Messer wurden sichergestellt.

Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde ein manipulierter Stromkasten gefunden, von welchem eine Starkstromleitung zu einer weiteren Wohnung führte. In dieser Wohnung wurde eine professionell aufgebaute Cannabisplantage mit fast 500 Stecklingen gefunden. Außerdem fanden die Ermittler weitere 216 Gramm Marihuana, die überwiegend bereits für den Straßenverkauf portioniert waren.

Gegen den 31Jährigen sowie gegen den 27jährigen Wohnungsinhaber wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Eine Leichtverletzte, hoher Schaden und Stau nach Unfall auf der Eckeseyer Straße

 

Hagen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Eckeseyer Straße
zog sich am Dienstagvormittag eine Autofahrerin leichte Verletzungen
zu, es entstand hoher Sachschaden an zwei Fahrzeugen und einer
Verkehrsampel. Gegen 10.30 Uhr befuhr ein 67 Jahre alter Mann mit
einem VW-Transporter die Eckeseyer Straße und bog nach links in die
Grüntaler Straße ab. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Opel
mit Fahrtrichtung Innenstadt, gesteuert von einer 31 Jahre alten
Frau. Die Beteiligten kollidierten mit großer Wucht, der VW
schleuderte noch gegen einen Ampelmast und beide Fahrzeuge blieben
schwer beschädigt stehen. Betriebsstoffe liefen aus und mussten im
Zuge der Unfallaufnahme abgestreut werden. In dem Opel lösten die
Airbags aus und verhinderten, dass sich die 31-Jährige schwere
Verletzungen zuzog. Dennoch musste sie vorsorglich mit einem
Rettungswagen zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht
werden. Für etwa eine Stunde leiteten Polizeibeamte den Verkehr in
Richtung Innenstadt an der Fuhrparkbrücke ab, es kam zu
Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Gesamtschaden bei dem Unfall liegt
bei etwa 15000 Euro, die beiden beteiligten Fahrzeuge mussten
abgeschleppt werden.

Der Polizeibericht

Kinder klauen vier iPhones

Hagen (ots) – Am Montag betraten zwei Jungen gegen 18.20 Uhr ein
Elektrofachgeschäft in der Marienstraße. Die Jungs wandten sich den
im Eingangsbereich ausgestellten iPhones zu. Plötzlich verließen sie
fluchtartig das Geschäft und rannten auf der Hochstraße in Richtung
Stadttheater davon. Der 30-jährige Angestellte des Fachmarkts
bemerkte, dass vier iPhones verschwunden waren. Offensichtlich hatten
die Jungs die Geräte von der Klebesicherung gerissen. Die iPhones
haben einen Gesamtwert von rund 2300 Euro. Der Zeuge kann die beiden
Diebe wie folgt beschreiben: Ein Junge ist ca. 13 Jahre alt und 150
cm groß. Er hat schwarze Haare und war zur Tatzeit mit einer blauen
Jacke und einer weißen Kappe bekleidet. Der andere Dieb ist ebenfalls
ca. 13 Jahre alt und 150 cm groß. Zu ihm liegt keine weitere
Beschreibung vor. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Autos beschädigt – Tatverdächtige geschnappt

Hagen (ots) – Am Dienstagmorgen, 13.03.2018, kam es zu
Sachbeschädigungen an mindestens zwei PKW in der Berliner Straße. Ein
Anwohner rief gegen 00:30 Uhr die Polizei. Kurz zuvor wurde er durch
laute Geräusche auf der Straße geweckt. Von seinem Fenster aus
beobachtete er drei junge Männer. Einer von ihnen ging zu einem
geparkten Peugeot und brach den Scheibenwischer ab. Anschließend trat
er gegen weitere Autos. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnten
die Beamten kurz darauf drei Männer aufgreifen. Zwei von ihnen waren
alkoholisiert. Vermutlich handelt es sich bei einer Person um den
Randalierer. Die Polizisten fanden neben dem beschädigten Peugeot
noch einen Twingo auf, dessen Seitenspiegel offenbar abgetreten
wurde. Der mutmaßliche Randalierer muss jetzt mit einer Anzeige
rechnen.

Fußgänger leicht verletzt

Hagen (ots) – Beim Einfahren aus einer Einfahrt in den fließenden
Verkehr erwischte eine Autofahrerin am Montagnachmittag in Eckesey
einen jungen Mann und verletzte ihn leicht. Der Vorfall ereignete
sich gegen 15.50 Uhr in der Fuhrparkstraße und eine namentlich
bislang unbekannte Pkw-Fahrerin touchierte mit ihrer rechten
Fahrzeugseite den 23 Jahre alten Fußgänger. Der konnte sich mit der
Hand am Auto abstützen, sodass er nicht zu Fall kam. Anschließend
stieg die Fahrerin aus, entschuldigte sich bei dem 23-Jährigen und
nach einem Gespräch gingen die beiden friedlich und einvernehmlich
auseinander. Erst im Verlauf des Nachmittags verspürte der junge Mann
Schmerzen und meldete den Vorfall der Polizei. Die Autofahrerin, zum
Zeitpunkt des Vorfalls mit einem dunklen Pkw mit MK-Kennzeichen
unterwegs, wird gebeten, sich zur Klärung des Sachverhaltes mit der
Unfallsachbearbeitung unter der Rufnummer 02331-986 2066 in
Verbindung zu setzen.

Ennepetal – Polizei warnt vor Enkeltrick

Ennepetal (ots) – Am 12.03.2018, zwischen 16.00Uhr und 18.00 Uhr,
erhielten zwei ältere Ennepetalerinnen jeweils einen Telefonanruf. Es
meldete sich eine weibliche Stimme, die ohne Akzent angab, ihre
Enkeltochter bzw. eine Bekannte zu sein. Im weiteren Gespräch bat die
Anruferin die beiden Seniorinnen wegen des angeblichen Kaufes einer
Wohnung um Bargeld, das sie später bei ihnen abholen wolle. Die
beiden Seniorinnen fielen nicht auf diesen Trick herein und
verständigten die Polizei.

Schlägerei in der Innenstadt

Iserlohn (ots) – Gestern, gegen 18.45 Uhr, soll es am Alten
Rathausplatz zu einer Schlägerei gekommen sein. Eine Gruppe
Jugendlicher soll dort zwei 16-Jährige aus Unna und
Nachrodt-Wiblingwerde „angemacht“ haben. Ein Täter soll den Unneraner
geschlagen und zu Boden gestoßen haben. Weitere Personen hätten
anschließend auf ihr Opfer eingeschlagen und getreten. Anschließend
seien die Jungs in Richtung Wermingser Straße davongelaufen. Das
Opfer wurde leicht verletzt, musste jedoch nicht medizinisch versorgt
werden. Fahndungsmaßnahmen nach der Gruppe verliefen bisher
erfolglos. Die Täter sollen 13-17 Jahre alt gewesen sein. Einer der
Haupttäter habe rote Kleidung getragen.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Auseinandersetzung nach Fußballspiel: Spieler soll Trainer
getreten haben

Menden (ots) – Am Samstag, gegen 16.30 Uhr, kam es im Nachgang zu
einem Fußballspiel auf dem Sportplatz Bösperde zu einem Streit
zwischen dem Trainer der Heimmannschaft und dem Spieler der
Gästemannschaft. Hierbei soll ein 13-jähriger Hemeraner einen
45-jährigen Mendener zunächst beleidigt haben. Im Streit mischte sich
auch der Vater des Jungen ein. Gemeinsam schubste man den
45-Jährigen, der darauf zu Boden fiel. Hier soll der 13-Jährige sein
Gegenüber zwei Mal getreten haben. Das Opfer wurde leicht verletzt.
Der Vorfall wurde gestern Mittag zur Anzeige gebracht. Die Polizei
ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-0
entgegen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht die Dortmunder Polizei

Dortmund. Die Dortmunder Polizei durfte sich am heutigen Tag

über besonders hohen Besuch freuen: Zu Gast war Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender im Rahmen
ihres NRW-Antrittsbesuchs. Das Staatsoberhaupt wurde begrüßt vom
Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, und dem
Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange.

Der Bundespräsident suchte das Gespräch mit 12 jungen
Kommissarinnen und Kommissaren, unter ihnen zwei Anwärter für den
Polizeiberuf. Die jungen Polizisten aus den Direktionen
Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität und Verkehr schilderten Herrn
Steinmeier und seiner Frau ihre Erfahrungen in ihrem persönlichen
Polizeialltag.

In seinen einführenden Worten bedankte sich der Bundespräsident
bei den anwesenden Polizistinnen und Polizisten für ihre „manchmal
sehr schwierige Arbeit in einem Beruf, der in letzter Zeit nicht
einfacher geworden ist“. In seinem Amt überlege er häufig, zu welchen
Themen er sich zu Wort melden müsse und dabei fielen ihm die
vermehrten Attacken auf Einsatzkräfte der Polizei und auch auf
Rettungskräfte ein, aber auch die schlimmen Bilder vom G20-Gipfel in
Hamburg, bei denen viele Polizeibeamte an ihre Grenzen kamen, so der
Bundespräsident.

Von einer großen Ehre anlässlich des heutigen Besuches sprach auch
der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange: „Den heutigen Besuch
des Bundespräsidenten werten wir als eine große Geste der Anerkennung
und Wertschätzung für den Beruf des Polizeibeamten. Unsere Polizisten
sind ein sichtbares Symbol unseres demokratischen Rechtsstaates und
dieser Rechtsstaat muss sich auch in einer Metropole wie Dortmund
besonderen Herausforderungen stellen.“

„Gute Polizeiarbeit ist ein wichtiger Faktor für das Vertrauen der
Bevölkerung in die Durchsetzungsfähigkeit unseres Staates.“ so der
Dortmunder Polizeipräsident.

Der Bundespräsident und seine Gattin hatten sich zur Vorbereitung
auf den Besuch in Dortmund sogar mit der aktuellen
Kriminalitätsentwicklung in Dortmund auseinander gesetzt. So bat der
Bundespräsident den Dortmunder Polizeipräsidenten um eine kurze
Darstellung dieser Entwicklung, die Gregor Lange so erläuterte:

„Unsere Beamtinnen und Beamte haben mit sehr viel Engagement daran
gearbeitet, dass die Gesamtkriminalität und wesentliche Deliktsfelder
seit mehreren Jahren rückläufig sind. Dortmund ist deutlich sicherer
geworden. Man muss aber manchmal das Gefühl haben, dass das keiner so
richtig hören möchte. Immer noch sprechen die Menschen von einer
Kriminalitätsangst, die in dieser Form nicht immer gerechtfertigt
ist.“

Der heutige Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier
und seiner Frau Elke Büdenbender endete nach gut einer Stunde. In
einer Zeit, in der Polizisten sich immer mehr Anfeindungen,
körperlichen Angriffen und Widerständen ausgesetzt sehen, waren die
wertschätzenden Worte des Staatsoberhauptes im Dortmunder
Polizeipräsidium sehr willkommen.

Frau vergewaltigt und misshandelt – Polizei nimmt Täter fest

Dortmund. Eine Dortmunderin musste am vergangenen Wochenende großes Leidertragen. Ihr Ex-Freund hielt sie gegen ihren Willen in einer Wohnung
fest und vergewaltigte sie mehrfach.

Nach jetzigem Ermittlungsstand traf der 42-jährige Algerier in
einem Café in der Dortmunder Innenstadt am Freitagabend (9. März) auf
seine ehemalige Lebensgefährtin. Er bedrohte sie und forderte sie
auf, mit ihm in seine Wohnung zu kommen. Aus Angst folgte sie ihm. In
der Wohnung zwang der Mann das Opfer Drogen zu konsumieren. Die
Dortmunderin wurde in den nächsten beiden Tagen von dem 42-Jährigen
mehrfach zusammengeschlagen, vergewaltigt und mit einer Schusswaffe
bedroht. Zwischenzeitlich sperrte er die wehrlose Frau in der
Abstellkammer ein.

Am Sonntag (11. März) zwang er sie dann, mit ihr in ein Café zu
gehen. Dort trafen die beiden auf die Mutter des Opfers, welche ihre
Tochter bereits suchte. Sofort erkannte sie die Situation und
alarmierte die Polizei.

Die Polizisten nahmen den 42-jährigen Algerier ohne festen
Wohnsitz sofort fest. Der Richter erließ am heutigen Tag Haftbefehl.
Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Starke Ergänzung im Fuhrpark der Feuerwehr

Wetter (Ruhr). Seit Samstag verfügt die Feuerwehr Wetter (Ruhr) über ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (HLF 10). Zunächst wurde das Fahrzeug nach vorheriger Begleitung des Spielmannzuges um 11:00 Uhr durch den Bürgermeister an den Leiter der Feuerwehr und die Löschgruppe Volmarstein übergeben. Die anschließende Fahrzeugsegnung wurde von Pfarrer Rollbusch durchgeführt.

Das neue HLF 10 ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 aus dem Jahre 1996.

Hier einige technische Details zu dem Fahrzeug:

Das Fahrzeug wurde von der Firma Schlingmann auf einem MAN 13.290 TGM 4×4 BL Allradfahrgestell mit Zwillingsbereifung aufgebaut. Das Fahrzeug besitzt eine Motorleistung von 290 PS und hat ein automatisiertes Schaltgetriebe. In dem Löschwassertank werden 1.600 l Wasser mitgeführt. Für Technische Hilfeleistungen ist das Fahrzeug mit hydraulischen Rettungsgeräten (Schere/Spreizer) neuester Generation ausgestattet.

Weiterhin ist ein Stromerzeuger von Eisemann verbaut, welches auch vom Pumpenbedienstand aus gesteuert werden kann und ebenfalls im Fahrzeugaufbau betrieben werden kann. Das Fahrzeug ist mit einem ausfahrbaren Lichtmast mit sechs LED-Scheinwerfern ausgestattet. Die komplette Fahrzeugbeleuchtung ist, sofern möglich, auf LED-Technik ausgerüstet. Der Mannschaftsraum ist so konzipiert, dass vier Atemschutzgeräte untergebracht sind. Weitere zwei Geräte befinden sich im Fahrzeugaufbau. Die Schieb- und Steckleiter lassen sich über eine Entnahmehilfe vom Fahrzeugdach entnehmen. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eine Rückfahrkamera, eine Heckwarneinrichtung sowie Digital- und Analogfunk.

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 355.000,00 EUR, inklusive Beladung und Funk.

A46: Kurzzeitige Sperrung der Ausfahrt Iserlohn-Oestrich

(straßen.nrw). Donnerstag (15.3.) von 9 Uhr bis 13 Uhr wird A46-Ausfahrt Iserlohn-Oestrich in Fahrtrichtung Hagen durch gesperrt. Der Verkehr wird über die angrenzende Anschlussstelle Iserlohn-Lethmathe umgeleitet. In der gesperrten Zeit führt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm dort Häckselarbeiten durch. Rettungsfahrzeuge im Einsatz können die Anschlussstelle nutzen.

Hagener Stadtrundfahrt für Neubürgerinnen und Neubürger

Hagen. Hagen ist eine Stadt mit vielen Facetten. Um Neubürgerinnen und
Neubürgern die Stadt attraktiv und informativ vorzustellen, bietet die
HAGENagentur GmbH ab sofort eine „Willkommenstour“ als
Stadtrundfahrt an.
Vorgestellt werden die versteckten Schönheiten von Hagen in den Bereichen der
Architektur, der Natur, der Kunst und Kultur, sowie der Geschichte von Hagen.
Außerdem soll die Tour zur Orientierung in der Stadt beitragen. Die Sicht auf
verschiedene Institutionen des Alltags, der Industrie, des Handels und der
Bildung sind daher in die Route mit eingebaut.
Für das Jahr 2018 sind vier feste Termine für diese neue Form der Stadtrundfahrt
im Angebot. Am Samstag, 24. März 2018 findet in der Zeit von 10.00 Uhr bis
13.00 Uhr die erste fest geplante Willkommenstour in dieser Reihe statt. Sie
kostet 15 Euro pro Person und eine Anmeldung bis Mittwoch, 21. März ist hierfür
erforderlich. Denn nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen kann
sie durchgeführt werden.
Buchungen nimmt die HAGENinfo unter der Telefonnummer 02331-8099980
oder per Mail an tourismus@hagenagentur.de entgegen. Natürlich kann man
sich aber auch persönlich während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr) in der Körnerstraße
25 anmelden.
Individuelle Willkommenstouren sind natürlich jederzeit buchbar.

Unfall in der Innenstadt – Zwei Mercedes prallen aufeinander

Hagen. Am Montag kam es um 22:15 Uhr zu einem Unfall in der Innenstadt. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr eine 38-jährige Hagenerin mit ihrer A-Klasse den Märkischen Ring in Richtung Volmestraße. Dort wollte sie in die Rathausstraße abbiegen. Dabei übersah sie einen 60-jährigen Mercedes-Fahrer (E-Klasse), der in die entgegen gesetzte Richtung fuhr. Die 38-Jährige verletzte sich leicht. An beiden Autos entstand ein Schaden von zirka 35.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.