Konfirmanden sammelten Spenden für Volmarstein

 

 

Die Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Herdecke-Ende sind von Tür zu Tür gelaufen, um Spenden die Evangelische Stiftung Volmarstein zu sammeln. In einem Gottesdienst konnten die Jungen und Mädchen nun stolze 1.640 Euro an Vertreter der Stiftung übergeben. Oberlinschulleiterin Annemarie Schünadel und ihre Kollegin Mai-Britt Schulz nahmen die Spende mit Freude entgegen und bedankte sich auch im Namen aller Kinder und Eltern herzlich.

Die Sammelaktion hat in der Ender Kirchengemeinde lange Tradition. Bevor die Konfirmanden für die Bewohner und Schüler der Stiftung Volmarstein Geld sammelten, war es jahrzehntelang Brauch, Eier zu sammeln. Dies begann in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Superintendent Heinrich Jost, den ehemaligen Volmarsteiner „Krüppelanstalten“ in Freundschaft verbunden, startete damals als erster mit seinen Konfirmanden die Eiersammelaktion für die Bewohner der „Anstalten“. Bis 1934 wurde sie jedes Jahr zur Osterzeit durchgeführt.

1950 kam Pastor Friedrich Türger nach Ende und ließ die alte Tradition wieder aufleben. Gemeinsam mit seinen Konfirmanden wanderte er nach der Sammelaktion über den Harkortberg nach Volmarstein, um dort den „Eiersegen“ abzuliefern. Türger war wegen seiner großen Beständigkeit beim jährlichen Eiersammeln weithin als der „Eier-Pastor“ bekannt. Von der aktuellen Spendensumme werden in der Oberlinschule Selbstverteidigungskurse für Mädchen sowie Spiele für die Unterstufe finanziert.

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