Konfirmanden sammelten Spenden für Volmarstein

 

 

Die Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Herdecke-Ende sind von Tür zu Tür gelaufen, um Spenden die Evangelische Stiftung Volmarstein zu sammeln. In einem Gottesdienst konnten die Jungen und Mädchen nun stolze 1.640 Euro an Vertreter der Stiftung übergeben. Oberlinschulleiterin Annemarie Schünadel und ihre Kollegin Mai-Britt Schulz nahmen die Spende mit Freude entgegen und bedankte sich auch im Namen aller Kinder und Eltern herzlich.

Die Sammelaktion hat in der Ender Kirchengemeinde lange Tradition. Bevor die Konfirmanden für die Bewohner und Schüler der Stiftung Volmarstein Geld sammelten, war es jahrzehntelang Brauch, Eier zu sammeln. Dies begann in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Superintendent Heinrich Jost, den ehemaligen Volmarsteiner „Krüppelanstalten“ in Freundschaft verbunden, startete damals als erster mit seinen Konfirmanden die Eiersammelaktion für die Bewohner der „Anstalten“. Bis 1934 wurde sie jedes Jahr zur Osterzeit durchgeführt.

1950 kam Pastor Friedrich Türger nach Ende und ließ die alte Tradition wieder aufleben. Gemeinsam mit seinen Konfirmanden wanderte er nach der Sammelaktion über den Harkortberg nach Volmarstein, um dort den „Eiersegen“ abzuliefern. Türger war wegen seiner großen Beständigkeit beim jährlichen Eiersammeln weithin als der „Eier-Pastor“ bekannt. Von der aktuellen Spendensumme werden in der Oberlinschule Selbstverteidigungskurse für Mädchen sowie Spiele für die Unterstufe finanziert.

Schwerer Verkehrsunfall auf A 45 Richtung Frankfurt

Ein gelöster Befestigungsbolzen könnte der Auslöser eines schweren
Verkehrsunfalls von heute Morgen, 04.34 Uhr, bei
Wilnsdorf, im dortigen Baustellenbereich, auf der BAB 45 Richtung
Frankfurt sein.

Der Fahrer eines Lkw-Gespanns, ein 41-Jähriger aus Arnsberg, fuhr
auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Frankfurt. Den ersten
Unfallermittlungen zur Folge, löste sich vermutlich der
Befestigungsbolzen der Zugdeichsel des Anhängers. Der Anhänger begann
zu Schlingern und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Er schleuderte
so über die Fahrbahn des linken Fahrstreifens der Richtungsfahrbahn
Frankfurt. Der Anhänger kam letztlich auf der Betonschutzwand zum
Liegen. Teile des Anhängers ragten jedoch in den linken Fahrstreifen
der Richtungsfahrbahn Dortmund hinein.

Der Fahrer eines Audis, ein 59-Jähriger aus Dillenburg, fuhr zu
diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrtreifen der Richtungsfahrbahn
Dortmund. Hier kollidierte er mit dem, in den linken Fahrstreifen
ragenden, Anhänger. Der Fahrer des Audis und sein 23jähriger
Beifahrer mussten mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung
in ein Krankenhaus. Die Betonschutzwand und die Fahrbahnoberfläche
wurden beschädigt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge, sowie
Reinigung und Ausbesserung der Fahrbahn, musste die Richtungsfahrbahn
Frankfurt und der linke Fahrstreifen der Richtung Dortmund bis 10.00
Uhr gesperrt werden. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr
zeitweilig bis auf 12 Kilometer zurück. Den Sachschaden schätzt die
Polizei auf circa 50.000 Euro.

„Hagener GeDenken“ am 22. März

Der DGB Hagen lädt herzlich ein zum „Hagener GeDenken“ am Donnerstag, 22. März um 18:00 Uhr im Kultopia Hagen. Für die erste Veranstaltung dieser Art haben sich zahlreiche Kooperationspartner zusammengeschlossen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Ruhr-Mark und die Stadt Hagen unter Beteiligung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz (weitere siehe Veranstaltungsplakat im Anhang).

Für den Abend ist folgendes Programm vorgesehen:

Gegen das Vergessen – Hagener GeDenken

Begrüßung durch den DGB und den

Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz

 

Terror bis zuletzt

Rainer Stöcker vom Hagener Geschichtsverein

erinnert an die Nazi-Morde im März und April 1945 im

Dortmunder Rombergpark und in der Donnerkuhle.

 

„… keiner weiß, wer der Nächste ist.“

Schüler des Rahel-Varnhagen-Kolleg lesen einen

bewegenden Brief und stellen das Schicksal

von weiteren Hagener Opfern der Nazi-Diktatur vor.

 

„Das Projekt digitale Stadtkarte“

Wie Stolpersteine für die Opfer des Faschismus

im digitalen Zeitalter ankommen.

Auszubildende der Stadt Hagen präsentieren ihre Arbeit.

 

„Lichter der Großstadt “ & Gandhi Chahine

performen die Songs „Die Erinnerung bleibt“

und „Die dunkle Seite der Macht“.

 

Zum Abschluss wird das Hagener Trio um Horst Lappöhn (Gitarre/Gesang), Peter Boenig (Gitarre/Gesang) und Helmut Besten (Cello) mit ihrer Gruppe „Die Neuen Anonymen Volkswaisen“ den Abend musikalisch ausklingen lassen.

 

Hintergrund:

In Erinnerung an die Ermordeten der letzten Kriegstage an Ostern 1945 findet jährlich am Karfreitag die Gedenkstunde in der Bittermark statt. Auf Bitten des DGB-Stadtverbandes Hagen, des Hagener Geschichtsvereines und des Hagener Friedenszeichens e.V. nahm im Jahr 2017 für die Stadt Hagen Bürgermeister Wisotzki offiziell teil. Er erinnerte daran, dass sich auch Hagener Bürger unter den damaligen Opfern befanden. Die Veranstaltung in Dortmund hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck.

Wir möchten im Vorfeld zum Karfreitag 2018 das Thema unter dem Titel „Hagener GeDenken“ mit einer gemeinsamen Veranstaltung in unsere Stadt holen. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an ältere Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende.

Facebooksprechstunde der Polizei Hagen

Hagen. Am Dienstag, 13.03.2018, können Bürgerinnen und
Bürger erneut direkt ins (Chat-)Gespräch mit der Polizei und ihren
Präventionsberatern treten. Es geht um das Thema Einbruchsschutz.
Über die Kommentarfunktion von Facebook können alle Interessierten
ihre Fragen an den Hagener Experten für Einbruchsschutz,
Kriminaloberkommissar Thomas Genster, stellen. Die Polizei antwortet
live und in Echtzeit. Unter allen Teilnehmen wird ein Polizeiteddybär
verlost. Die Facebooksprechstunde findet von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
statt.

Zum Facebook-Auftritt der Polizei Hagen gelangen sie über
folgenden Link:

https://www.facebook.com/Polizei.NRW.HA/

Wasserschlauch reißt Passantin um

 

Hagen. Eine Situation wie in einem Klamauk-Film ereignete
sich am Samstag in der Mittagszeit in der Selbecke. Gegen 13.00 Uhr
hatte ein Mitarbeiter eines Bautrupps auf der Selbecker Straße in
Höhe der Schmiedestraße einen etwa 10 cm dicken Textilschlauch an
einem Hydranten angeschlossen und quer über die Straße gelegt,
allerdings keine Überfahrhilfen angebracht. Mehrere Fahrzeuge waren
bereits über den unter Druck stehenden Schlauch gefahren, als sich
dieser schließlich an einem Pkw verhakte und so unter Spannung
gesetzt wurde. Dadurch wurde eine 23 Jahre alte Passantin auf dem
Gehweg von den Beinen gerissen. Bei dem Sturz verletzte sich die
junge Frau leicht, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Die
alarmierten Polizeibeamten sorgten dafür, dass der Bauleiter den
Schlauch entfernte, weitere Ermittlungen dauern an.

Schwerer Raub mit Schusswaffen – Täter tragen Motorradhelme

 

Hagen. Am Freitag kam es zu einem Raubüberfall
auf Emst. Um 21:53 Uhr betraten drei Männer eine Supermarktfiliale in
der Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Sie trugen Motorradhelme. Zwei der
Räuber traten an eine 64-jährige Kassiererin heran und hielten ihr
jeweils eine Pistole vor. Sie forderten die Frau in gebrochenem
Deutsch auf, das Geld aus der Kasse zu übergeben. Der dritte Täter
führte einen 21-jährigen Angestellten, ebenfalls mit einer Pistole,
in den Tresorraum. Das erbeutete Geld, einen fünfstelligen Betrag,
steckten die Räuber in Sporttaschen. Danach flüchteten sie aus dem
Geschäft vermutlich über die Gerhard-Hauptmann-Straße in Richtung
Cunostraße.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

1. Täter Stabile Statur Bunter Motorradhelm Grauer Kapuzenpullover
Schwarz-rote Handschuhe Schwarze Hose Dunkle Turnschuhe mit weißer
Sohle Schwarze Sporttasche mit weißer Aufschrift in der Hand

2. Täter Stabile Statur Schwarzer Helm mit bunten Seiten Grauer
Pullover Schwarze Handschuhe Graue Jogginghose mit schwarzer
Aufschrift am linken Bein

3. Täter Normale Statur Schwarzer Helm Graue Sweatshirt-Jacke mit
Reißverschluss Darüber eine schwarze Jacke Schwarze Handschuhe Helle
Jeans

Die Räuber trugen jeweils eine Pistole (2 x schwarz, 1 x
bronzefarben).

Trotz des Einsatzes eines Personenspürhundes und einer groß
angelegten Fahndung konnten die Männer bislang nicht ergriffen
werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht nach Hinweisen jeder Art. Zeugen werden gebeten, sich unter
02331 986 2066 zu melden.

Ostergewinnspiele für Groß und Klein in der Volme Galerie Hagen

 

Tolle Preise erwarten die großen und kleinen Besucher der Volme Galerie Hagen. Wer findet alle goldenen Eier in den Geschäften und löst das Rätsel? Und wer bemalt das schönste Osterei?

Vom 19.03. bis zum 31.03.2018 findet in der Volme Galerie Hagen ein großes Ostereier-Suchspiel für Erwachsene statt. In den teilnehmenden Geschäften sind Buchstaben an goldenen Eiern platziert, aus denen ein Lösungswort gebildet werden muss. Die Teilnahme erfolgt über den Einwurf der in der Mall ausgelegten und von den Teilnehmern ausgefüllten Gewinnspiel-Karten. Über 40 attraktive Preise der Mieter in der Volme Galerie Hagen und im Stadtfenster lachen den glücklichen Gewinnern wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine und Sachpreise wie ein Fotoshooting, eine Biomaris-Kosmetikbehandlung, eine Handtasche, Frühstücks-, Eis- und Essensgutscheine, bis hin zum Wurstglas in Flaschenoptik. Eine komplette Auflistung der Gewinne sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie in der Mall, auf der Homepage und auf Facebook.

Auch die kleinen Besucher kommen in der Volme Galerie Hagen zu Ostern nicht zu kurz. Vom 24.03. bis zum 31.03.2018 täglich von 12 Uhr bis 18 Uhr (ausgenommen Sonntag und Karfreitag) können Kinder auf der vorderen Aktionsfläche im Erdgeschoss für zu Hause Ostereier bemalen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die schönsten Eier werden prämiert. Zu gewinnen gibt es einen 1,80 m großen Teddy, Einkaufsgutscheine sowie bunte Osterkörbe mit Leckereien. Die Aktionen der Volme Galerie Hagen sind wie immer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

S 5 Hagen – 31-Jähriger schlägt Freundin – Bundespolizei nimmt rückfälligen Straftäter fest

 

Dortmund – Hagen – Schwerte. Weil ein 31-jähriger Mann am
Samstagmorgen  seine Freundin schlug, wurde er
festgenommen. Wie sich später herausstellte, hatte er damit gegen
einen Beschluss des Dortmunder Amtsgerichts verstoßen. Zudem hielt er
sich unerlaubt in Deutschland auf.

Der 31-jährige Syrer nutzte gegen 05:00 Uhr zusammen mit seiner
31-jährigen Freundin die S-Bahn 5 von Hagen nach Dortmund. In dem Zug
kam es zwischen dem Pärchen zu einem Streit in dessen Verlauf der
31-Jährige seiner Begleiterin in das Gesicht geschlagen und sie
anschließend gewürgt haben soll.

Zudem soll er die serbische Staatsangehörige mehrfach beleidigt
und mit dem Tode bedroht haben. Im Handgemenge wurde dann auch noch
die Jacke der 31-jährigen Frau aus Schwerte beschädigt.

Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die sich ebenfalls in dem
Zug befanden, überwältigten den Mann und brachten ihn zusammen mit
der Geschädigten zur Bundespolizeiwache im Dortmunder Hauptbahnhof.
Dort stellte sich heraus, dass der 31-Jährige sich ohne die
erforderlichen Aufenthaltsdokumente im Bundesgebiet aufhielt. Zudem
hatte das Dortmunder Amtsgericht einen Haftbefehl wegen Raubes gegen
den Syrer, mit Auflage keine weiteren Straftaten zu begehen, außer
Kraft gesetzt.

Die Bundespolizei nahm ihn daraufhin fest und lieferte ihn zum
Zwecke der richterlichen Vorführung in das Polizeigewahrsam ein.
Zudem wurde gegen den polizeibekannten Syrer ein Ermittlungsverfahren
wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Körperverletzung
eingeleitet.

Belästigung? Schlägerei auf Bahnsteig 21 – Eurobahnmitarbeiter angegriffen

Dortmund – Iserlohn – Hemer. Mit einem kuriosen Sachverhalt
sahen sich Einsatzkräfte der Bundespolizei am Samstagmorgen konfrontiert. Auf einem Bahnsteig sollen zwei Männer einen Mitarbeiter der Eurobahn angegriffen haben. Zudem äußerste eine 39-jährige Frau, sexuell belästigt worden zu sein.

Gegen 00:30 Uhr wurden Bundespolizisten zum Bahnsteig 21 gerufen.
Dort sollte es zu einer Schlägerei gekommen sein. Auf dem
Treppenabgang zum Personentunnel trafen die Einsatzkräfte auf mehrere
Personen die lautstark miteinander stritten.

Wie Zeugen berichteten, sollen zwei Männer einen Mitarbeiter der
Eurobahn (ERB 89956) angegriffen haben. Hierbei hätte ein 25-jähriger
Mann aus Iserlohn mit dem Fuß gegen den Hals des 33-jährigen
Triebfahrzeugführers getreten. Ein 29-jähriger Mann aus Hemer soll
diesen ebenfalls mit der Faust angegriffen haben. Der
Eurobahnmitarbeiter erlitt so eine Verletzung am Hals und musste
seinen Dienst abbrechen.

Grund der körperlichen Auseinandersetzung soll die Belästigung
einer 39-jährigen Dortmunderin gewesen sein. Diese soll in einer
Beziehung mit einem der Angreifer stehen. Die Dortmunderin erklärte,
Strafanzeige wegen sexueller Belästigung stellen zu wollen.

Da sich sowohl beide Angreifer als auch ihre Begleiterin in
Widersprüchen verstrickten, müssen nun weiteren Ermittlungen
ergeben, wie sich der Sachverhalt tatsächlich abgespielt hat.

Ein Atemalkoholtest bei den beiden 25 und 29-jährigen Männer
ergab, dass sie mit 1,6 und 0,9 Promille nicht unerheblich
alkoholisiert waren.

Gegen die polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Der Polizeibericht

Rollerdiebstahl in Eilpe vereitelt

Hagen (ots) – Am Sonntagabend, gegen 22.30 Uhr, verständigte eine
Zeugin die Polizei. Sie hatte gerade in der Jägerstraße drei
verdächtige Personen beobachtet, die offensichtlich einen Motorroller
stehlen wollten. Die 29-jährige Zeugin hatte die drei 14, 17 und 21
Jahre alten Männer zuvor beobachtet, wie sie sich im Lichtschein
eines Mobiltelefons den Roller angesehen und ihn letztlich
weggeschoben hatten. Da ihr das verdächtig vorkam, sprachen sie und
ihr hinzugerufener Freund die drei jungen Männer an und verständigten
die Polizei. Gegenüber den Polizeibeamten gaben die drei zu, dass sie
den Roller gemeinsam stehlen wollten. Zur Klärung ihrer Identität
wurden die Tatverdächtigen daraufhin kurzfristig festhalten und zur
Polizeiwache Innenstadt verbracht. Alle drei erwartet jetzt ein
Ermittlungsverfahren.

Eingangstür zu einer Wohnung aufgebrochen

Hagen (ots) – Am Sonntag begab sich ein 39-jähriger Zeuge gegen
21.00 Uhr zur Wohnung einer Bekannten in der Friedensstraße. Hier
stellte er fest, dass die Eingangstür der Wohnung aufgebrochen war.
Der 39-Jährige informierte die Polizei und die 39-jährige
Wohnungsinhaberin. Die Geschädigte gab an, ihre Wohnung am Freitag
gegen 18.00 Uhr verlassen zu haben. Ob der oder die Einbrecher neben
einer E-Zigarette und einem Reizstoffsprühgerät noch weitere
Gegenstände mitgehen ließen, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme
noch nicht fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Sprayer erwischt

Hagen (ots) – Eine Zeugin verständigte am Samstagmorgen die
Polizei, als sie in der Elberfelder Straße zwei junge Männer
bemerkte, die mit Sprühdosen auf eine Schaufensterscheibe Graffiti
schmierten. Im Zuge der Fahndung konnten zwei Männer im Bereich der
Unterführung zur Grünstraße gesehen werden, auf die die Beschreibung
zutraf. Als die Burschen die Beamten bemerkten, flüchteten sie über
die Buscheystraße in die Christian-Rohlfs-Straße und trennten sich
dabei. Einen 22-Jährigen konnten die nacheilenden Beamten allerdings
festhalten und mit zur Wache nehmen. Der junge Mann hatte eine Tasche
mit Sprühdosen dabei und trug in einer Hosentasche einen
Elektroschocker. An seiner Kleidung sowie seinen Händen waren
Farbspuren zu erkennen, diese wurden gesichert und die Sprühdosen
sichergestellt. Inzwischen konnten etliches Tags in der Elberfelder
Straße, der Konkordiastraße und der Grünstraße gesichtet werden, die
dem 22-Jährigen und seinem noch unbekannten Begleiter zuzuordnen
sind.

Schief gelaufen – Mann warnt Arbeitskollegen vor
Polizei-Messstelle

Hagen (ots) – Am Freitag, 09.03.2018, führten Verkehrspolizisten
gegen 08:00 Uhr eine Laserkontrolle in der Cunostraße durch. Durch
die Visiereinrichtung konnten die Beamten erkennen, wie ein
Mercedes-Fahrer mit seinem Handy während der Fahrt telefonierte. Die
Polizisten hielten ihn an, um den Verstoß zu ahnden. Der 43-Jährige
erklärte, dass ihn ein Arbeitskollege per Telefon vor der Messstelle
„gewarnt“ hätte. Deswegen habe er abgenommen. Genau dieser
Arbeitskollege fuhr soeben wieder aus der Kontrollstelle los. Er
wurde kurz zuvor angehalten, weil er zu schnell fuhr und ein
Verwarnungsgeld bezahlen musste.

Mann bei Streit schwer verletzt – Rettungsmaßnahmen von
Schaulustigen gestört

Dortmund. Mittlerweile konnte ein junger Dortmunder, der bei einem Streit am
Samstag (10.3.) schwer verletzt wurde, das Krankenhaus verlassen. Die
Ermittlungen zum Sachverhalt und zu den erst einmal namenlosen Tätern
dauern an. Wir suchen Zeugen!

Ereignet hatte sich der Streit mit anschließender Körperverletzung
in der Nacht zu Samstag in Dortmund-Scharnhorst. In einem
Gemeindezentrum in der Gleiwitzstraße hatte es im Verlauf des Abends
bereits Streitigkeiten gegeben. Etwa eine halbe Stunde vor der Tat
gab es deswegen sogar einen Polizeieinsatz.

Als sich dann gegen 2:20 Uhr ein 24-jähriger Dortmunder mit seiner
22-jährigen Freundin und deren 19-jähriger Schwester auf den Heimweg
machte, wurde er plötzlich von zwei Männern angegriffen.

Nach Schilderung der beiden Frauen hielt plötzlich ein weißes Auto
an. Zwei Männer stiegen aus und fingen einen Streit mit dem
24-Jährigen an. Als die beiden ihn schubsten, fiel der Dortmunder zu
Boden. Seine Peiniger ließen jedoch auch dann nicht von ihm ab: Sie
sollen mehrfach mit den Füßen gegen seinen Kopf getreten haben. Erst
als der Mann bewusstlos war, entfernten sie sich vom Tatort.

Rettungskräfte versorgten den Mann unter erschwerten Bedingungen:
Schaulustige Gäste der Feier störten die Arbeiten von Rettungsdienst
und Polizei. Nur mit Androhung von Platzverweisen und weiteren
Zwangsmaßnahmen konnten die unbelehrbaren Störer zurückgedrängt
werden.

Der Dortmunder wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus
eingeliefert. Die Ermittlungen zu den beiden Tatverdächtigen dauern
an. Hierbei ist die Polizei auch auf die Hinweise von Zeugen
angewiesen: Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Hinweise zu den
beiden Tätern oder dem weißen Auto geben? Bitte melden Sie sich bei
dem Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132 7441.

Im RE 1 – Streit unter Fußballfans – Bundespolizei
ermittelt nach Körperverletzung

Dortmund – Bochum – Welver – Kiel (ots) – Am Samstagnachmittag
(10. März) beschäftigte erneut der Fußballfanreiseverkehr die
Dortmunder Bundespolizei.

Gegen 16:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zum RE 1 im
Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. In dem aus Bochum kommenden Zug
waren „Fußballfans“ der Vereine Holstein Kiel und VFL Bochum verbal
und körperlich aneinandergeraten.

Als Bundespolizisten in dem Zug eintrafen, mussten sie zuerst die
erhitzten „Gemüter“ beruhigen.

Zeugenaussagen zufolge soll ein 23-jähriger Bochum-Fan aus Welver
zwei Anhänger aus Kiel beleidigt haben. Offensichtlich in ihrer Ehre
gekränkt, schlugen ein 19- und 25-jähriges Brüderpaar aus Kiel dem
Welveraner in das Gesicht. Der Bochum-Fan soll daraufhin ebenfalls
eine „Backpfeife“ gegen die Kieler-Fans verteilt haben.

Wie genau sich der Sachverhalt tatsächlich ereignete und wer
zuerst zugeschlagen hat, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Die Bundespolizei leitete sowohl gegen die 19 und 25-jährigen
Brüder als auch gegen den 23-Jährigen ein Strafverfahren wegen
Körperverletzung ein.

Bundespolizei setzt Pfefferspray gegen Gewalttäter ein

 

Dortmund. Am Samstagabend kam es am Dortmunder
Hauptbahnhof zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei
Gruppen einer Demonstration. Diese prügelten mit Fäusten und Tritten
sowie mit einem Holzschild aufeinander ein. Bundespolizisten mussten
Pfefferspray einsetzten.

Nach Beendigung einer Versammlung stellten Einsatzkräfte der
Bundespolizei gegen 21:00 Uhr eine gewalttätige Auseinandersetzung
zwischen zwei Gruppen (insgesamt circa 10 Personen) im Personentunnel
fest. Bei den Männern handelte es sich um Teilnehmer der Versammlung
bzw. einer Gegendemo. Dabei gingen die Kontrahenten äußerste brutal
gegeneinander vor. Unter anderem wurde mit einem „Protestschild“ bzw.
mit dem Holzstiel auf die jeweiligen Gegner eingeprügelt.

Die Bundespolizisten setzte daraufhin Pfefferspray ein. Noch bevor
die Personen festgenommen werden konnten, flüchteten diese. Lediglich
ein 34-jähriger Türke konnte festgenommen werden. Während seiner
Festnahme wehrte er sich gegen die Einsatzkräfte mit Tritten und
Schlägen.

Gegen den bereits polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei
ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher
Körperverletzung, Widerstands und Landfriedensbruch ein. Zur
Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in das Polizeigewahrsam
eingeliefert.

Literatur-Gottesdienst in der Stadtbücherei

Hagen. Unter dem Motto „Kirche to go“ findet am Sonntag, 18. März, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe ein Literatur-Gottesdienst statt. Aufgrund der Umbauarbeiten an der Johanniskirche am Markt hat die Stadtkirchengemeinde ein Gottesdienstformat entwickelt, das Klein und Groß zu Gottesdiensten an ungewöhnlichen Orten einlädt.

Andrea Steffes, Leiterin der Stadtbücherei Hagen, liest eine Textstelle aus dem Jugendroman „Momo“ von Michael Ende vor. Passend dazu hält Pfarrerin Katharina Eßer eine Predigt, die sich um das Thema Zeit dreht. Für die musikalische Untermauerung sorgt Martin Brödemann. Parallel zum Gottesdienst findet für die kleinen Kirchgänger ein spezieller Kindergottesdienst in der Kinderbücherei statt. Im Anschluss lädt das KirchCafé ein, sich bei Kaffee und Tee auszutauschen und zu unterhalten.

Gemeinsames Singen beim „MitSingDing“ in der Stadtbücherei

Hagen. Zum gemeinsamen Singen mit Gitarrist Stefan Nussbaum lädt die Stadtbücherei auf der Springe zu der Veranstaltungsreihe „MitSingDing“ am Freitag, 16. März, um 19.30 Uhr ein. Beim „MitSingDing“ mit Klassikern von Udo Jürgens, ABBA und weiteren bekannten Musikern sind alle willkommen, die gerne singen und Spaß an der Musik haben. Damit jeder mitmachen kann, wird der Liedtext gut lesbar auf eine Leinwand projiziert. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse in der Stadtbücherei auf der Springe erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Internationales Fest im Berufsbildungswerk

Unter dem Motto „Die Welt ist bunt“ veranstaltet das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein am kommenden Donnerstag, 15. März, ab 18 Uhr das Internationale Fest. Allein im Volmarsteiner BBW gibt es Azubis und Schüler mit Behinderungen aus rund 20 Ländern, darunter beispielsweise aus Eritrea, Kenia und Togo. Insgesamt haben rund 70 der über 500 Teilnehmer eine nicht-deutsche Herkunft.

„Mit unserem Internationalen Fest wollen wir den wertschätzenden Umgang der Teilnehmer unterstützen und fördern“, erklären Volker Dresel und Benjamin Laes, Mitarbeiter des BBW-Freizeitbereichs. Bei der mittlerweile 15. Auflage der Veranstaltung präsentieren Teilnehmer und Mitarbeiter an Ständen in der BBW-Sporthalle verschiedene Länder. Zum Kulturprogramm gehören brasilianischer Tanz, Zumba, Capoeira, Kung-Fu-Show und Dudelsack-Musik. Auch kulinarisch geht es international zu: Es gibt u.a. Gerichte und Getränke aus Polen, Schweden, Kroatien, der USA und Regionales aus dem Ruhrgebiet.

Zum ersten Mal fand das Internationale Fest im Jahre 1990 statt. Schon damals hatte es im BBW viele ausländische Teilnehmer gegeben. Das Fest sollte zum Kennenlernen der verschiedenen Kulturen dienen und hat sich seitdem etabliert.

 

 

A1: Verbindungssperrungen im Kreuz Wuppertal-Nord

(straßen.nrw). Mittwochnacht (14./15.3.) und Donnerstagnacht (14./15.3.) jeweils von 20 bis 5 Uhr ist im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord keine Auffahrt aus Gevelsberg auf die A1 nach Köln möglich. Donnerstagnacht wird außerdem die Verbindung von der A1 aus Bremen nach Gevelsberg gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt dort die Fahrbahn sanieren und investiert dafür 40.000 Euro aus Bundesmitteln.