Der Polizeibericht

Randalierer im Krankenhaus

Hagen (ots) – Mit einem besonders rabiaten Randalierer hatten es
die Einsatzkräfte und Krankenhauspersonal am Donnerstagmittag zu tun.
Gegen 13.00 Uhr hielt sich ein Betrunkener im Bereich der
Mittelstraße auf, der aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr
allein fortbewegen konnte. Die eingesetzten Rettungssanitäter
brachten den 47 Jahre alten Mann in die Notaufnahme und dort zog er
unvermittelt ein großes Küchenmesser. Auf Aufforderung legte er es
allerdings zur Seite und Mitarbeiter entfernten es aus seinem
Zugriffsbereich. Im weiteren Verlauf schimpfte der 47-Jährige immer
lauter werdend, ließ sich nicht mehr beruhigen und zog ein zweites,
ebenfalls großes Küchenmesser. Damit ging er in drohender Haltung
hinter einem Rettungssanitäter her, der ihn zusammen mit einem
Haustechniker überwältigen und zu Boden bringen konnte. Die
inzwischen alarmierten Polizeibeamten legten ihm Handfesseln an und
fanden bei der Durchsuchung im Innenfutter seiner Jacke ein drittes
Küchenmesser, allesamt mit jeweils mehr als 20cm Klingenlänge.
Aufgrund seines Verhaltens und der Gesamtumstände wurde der Mann in
eine geschlossene Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen.

Ladendiebe festgenommen

Hagen (ots) – Ein Ladendetektiv hatte am Donnerstagnachmittag den
richtigen Riecher, als ihm drei Männer auffielen, die zunächst
gemeinsam ein Modegeschäft an der Mittelstraße betraten und sich dann
im Geschäft verteilten. Über die Videoanlage konnte er beobachten,
wie die Verdächtigen Schuhe, eine Kappe und Sonnenbrillen in
mitgeführte Taschen packten und danach gemeinsam das Geschäft
verließen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Zeuge bereits die Polizei
alarmiert und teilte über sein Mobiltelefon den eingeschlagenen Weg
der Ladendiebe mit. Die bestiegen gemeinsam in der Dahlenkampstraße
ein Auto und bevor sie wegfahren konnten, trafen die Polizisten ein.
Alle drei Männer im Alter von 28, 32 und 33 Jahren waren
professionell ausgestattet und hatten präparierte Taschen sowie
Messer dabei, im Auto stellten die Beamten zwei Paar Schuhe, mehrere
Jacken, Sonnenbrillen und Kosmetikartikel sicher. Da der Verdacht
besteht, dass die Männer ihren Lebensunterhalt durch Diebstähle
bestreiten, nahmen die Polizisten sie fest. Nach einer Nacht im
Polizeigewahrsam übernahm die Kripo die Vernehmungen, weitere
Maßnahmen dauern an.

Autofahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln

Hagen (ots) – Größerer Ärger kommt auf einen jungen Mann zu, der
kurz vor Ablauf seiner Probezeit unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln mit dem Auto unterwegs war. Der 20-Jährige war am
Donnerstag gegen 23.30 Uhr mit zwei Freunden im gleichen Alter
unterwegs, als sie im Bereich der Feldmühlenstraße von der Polizei
kontrolliert wurden. Dabei fiel den Beamten der süßliche Geruch von
Marihuana auf und der Fahrer räumte ein, bereits vor Antritt der
Fahrt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Weitere Betäubungsmittel
in Form eines Druckverschlusstütchens mit Cannabis sowie ein großer
Joint lagen im Fußraum des Wagens. Die Polizisten stellten die Drogen
sicher, der junge Mann musste mit zur Blutprobe, weitere Ermittlungen
dauern an.

Hagener Verkehrspolizei gehen bei Geschwindigkeitskontrollen
zwei dicke Fische ins Netz

Hagen (ots) – Polizeibeamten der Direktion Verkehr gingen im Laufe
der Woche zwei dicke Fische ins Netz. Die Beamten führten am Mittwoch
Geschwindigkeitskontrollen auf der Becheltestraße durch. Zur
Mittagszeit hielten sie einen VW Up an, da das Fahrzeug mit
überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Überprüfung des
33-jährigen Fahrers ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Kiel
mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Gesuchte
hatte wegen einer Körperverletzung noch 180 Tage Restfreiheitsstrafe
zu verbüßen. Da der 33-Jährige den ersatzweise geforderten Geldbetrag
in Höhe von 3600 Euro nicht beibringen konnte, wurde er der
Justizvollzugsanstalt Hagen zugeführt. Kurz darauf ergab sich auf der
Becheltestraße dann der nächste Treffer. Ein 28-jähriger Autofahrer
war mit seinem Audi ebenfalls zu schnell unterwegs. Auch seine
Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die
Staatsanwaltschaft Passau hatte den 28-Jährigen zur Festnahme
ausgeschrieben, da er noch fünf Monate Freiheitsstrafe wegen eines
Verstoßes gegen die ausländerrechtlichen Bestimmungen zu verbüßen
hatte. Auch seine Fahrt endete in der Justizvollzugsanstalt Hagen.

Glätteunfall: LKW-Kollision mit zwei Verletzten

Menden (ots) – Heute Morgen, gegen 6.30 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Hämmerstraße. Dort begegneten sich zwei LKW jeweils mit Anhänger. Eine 47-jährige Fröndenbergerin befuhr die Hämmerstraße in Fahrtrichtung Industriegebiet und geriet in den Gegenverkehr. Hier kollidierte sie mit einem entgegenkommenden 55-jährigen Mendener. Die 47-jährige war bei Eintreffen der Rettungskräfte im Führerhaus des LKW eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Da man zunächst von schweren Verletzungen ausging, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Dieser brachte die Frau in das Klinikum Lünen. Der 55-Jährige erlitt glücklicherweise „nur“ einen Schock. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme rund drei Stunden gesperrt. Der Unfall ist nach bisherigen Ermittlungen wahrscheinlich auf Glätte zurückzuführen. Es entstanden nach ersten Schätzungen etwa 200.000 Euro Sachschaden. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass die 47-Jährige offenbar nur leichtere Verletzungen davon getragen hat und voraussichtlich bereits am morgigen Tag das Krankenhaus wieder wird verlassen können.

 

Hoher Kontrolldruck auf rechte Szene zahlt sich aus –
Rechtsextremistische Gewalttaten auf niedrigstem Niveau seit fünf
Jahren

Dortmund. Die Entwicklung der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten in
Dortmund ist seit zwei Jahren deutlich rückläufig. Sie befinden sich
auf dem niedrigsten Niveau seit fünf Jahren. Der Trend in den
Gesamtzahlen, in diesem für die Stadt Dortmund wichtigen Bereich, der
politisch rechtsmotivierten Straftaten, zeigt für die letzten drei
Jahre einen deutlich abnehmenden Verlauf an.

Insbesondere die rechtsextremistischen Gewalttaten sind im Jahr
2017 auf das niedrigste Niveau der letzten fünf Jahre um 52,77 %
zurückgegangen. So verzeichnete die Polizei Dortmund 2017 insgesamt
17 Fälle. Hinter dieser Zahl stehen 15 Körperverletzungsdelikte und
zwei Widerstandshandlungen. 2016 registrierte die Polizei 36
Gewalttaten mit 32 Körperverletzungen. 2015 50 Gewalttaten mit 35
Körperverletzungsdelikten. 2014 47 Gewalttaten, wovon 42
Körperverletzungsdelikte waren und 2013  25 Gewalttaten, wovon 22
Körperverletzungsdelikte waren. Die Aufklärungsquote im Bereich der
rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten liegt 2017 bei 88,2 %.
Das ist die höchste Aufklärungsquote der vergangenen fünf Jahre.

Die Gesamtanzahl der rechtsextremistischen Straftaten in Dortmund
betrug für das Jahr 2017 insgesamt 259 Taten. Das entspricht einem
Rückgang von 19.06%. Diese Zahl ist die zweitniedrigste Fallzahl der
letzten fünf Jahre. (2016; 320 Straftaten, 2015; 441 Straftaten,
2014; 466 Straftaten und 2013; 244 Straftaten) Den Hauptanteil der
Straftaten bilden hier weiterhin die sogenannten Propagandadelikte im
Sinne der §§ 86 ff des Strafgesetzbuches. Die Aufklärungsquote lag
2017 bei rund 42%.

„Wir setzen unseren polizeilichen Auftrag erfolgreich um, um
Straf,- und Gewalttaten von Rechtsextremisten zu verhindern und
aufzuklären. Das erreichen wir durch einen permanent hohen
polizeilichen Strafverfolgungsdruck auf die rechte Szene in Dortmund.
Alle Direktionen der Polizei Dortmund sind im Rahmen unseres
Behördenschwerpunktes in die Bekämpfung des Rechtsextremismus
eingebunden. Dazu gehören Präsenzmaßnahmen ebenso wie eine akribische
Ermittlungsarbeit. Zum dauerhaften Repressionsdruck gehört auch die
täterorientierte Ermittlungsarbeit unserer Sonderkommission Rechts.
Wir leisten unseren polizeilichen Beitrag im Rahmen eines engagierten
Netzwerkes in Dortmund, das mit großem bürgerschaftlichen Engagement
gegen den Rechtsextremismus angeht. „erklärt Polizeipräsident Gregor
Lange. „Die deutliche Reduzierung der Straftaten sollte nicht zu
falschen Schlüssen verleiten: Die rechte Szene hat sich in Dortmund
festgesetzt und das menschenverachtende und fremdenfeindliche
Gedankengut ist unverändert vorhanden. Rechtsextremistisches
Gedankengut ist aber nicht mit polizeilichen Mitteln beizukommen,
sondern dessen Bekämpfung bleibt eine wichtige
gesellschaftspolitische Aufgabe“ ergänzt der Polizeipräsident.

Eine Verletzte nach Verkehrsunfall auf der Wittbräucker Straße

Herdecke (ots) – Am Freitagmorgen gegen 5:38 Uhr wurde auf der
Wittbräucker Straße in Herdecke eine Frau beim Zusammenstoß von zwei
PKWs leicht verletzt. Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung
forderte umgehend auch die Feuerwehr nach, um die Unfallstelle auf
der spiegelglatten Fahrbahn im Tmepo-90-Berich abzusichern. Weiterhin
stellten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herdecke den
Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen sicher und leuchteten die
Einsatzstelle aus. Auch ausgelaufene Betriebsmittel mussten
abgestreut werden. Die Technischen Betriebe Herdecke streuten zudem
den Straßenverlauf. Nach ca. zwei Stunden war der Einsatz mit zwei
Löschfahrzeugen und einem Kommandowagen beendet.

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