Phoenix gewinnt Westfalen-Duell und freut sich aufs Sonntagsspiel

Gelungener Auftakt des Doppel-Heimspielwochenendes: Mit 94:84 (53:29) hat Phoenix Hagen das Westfalen-Duell gegen die Uni Baskets Paderborn am Freitagabend gewonnen. Vor 2.232 Zuschauern in der Arena am Ischeland sah es zwischenzeitlich sogar noch nach einem deutlich höheren Sieg aus. Der Erfolg am 25. ProA-Spieltag steigerte die Vorfreude auf Sonntag, 4. März, wenn der langjährige Phoenix-Kapitän David Bell zu seiner offiziellen Ehrung beim Spiel gegen Trier aus Italien einfliegt. Sprungball ist um 17 Uhr.

Das Personal:

Ohne Jonas Grof (Einblutung im Auge) startete Phoenix Hagen mit David Godbold, Jannik Lodders, Derreck Brooks, Dominik Spohr und Alex Herrera. Der Kapitän kehrte nach der „Babypause“ beim Auswärtsieg in Ehingen als frischgebackener Vater von Ella Spohr zurück ins Team. Neben Grof konnte auch Max Fouhy mit einer Fußverletzung nicht mitwirken. Paderborn begann mit Devonte Brown, Luca Kahl, Phillip Daubner, Morgan Grim und Ethan O’Day. Neben Hunter Cotton fehlte Maximilian Kuhle mit einer Muskelverletzung.

Der Spielverlauf:

Phoenix ging durch zwei Aktionen des offenbar von der Geburt seiner Tochter beflügelten Kapitäns Spohr mit 4:0 in Führung und konnte diese auch behaupten. Nur einmal kam Paderborn nach Browns And-One zum 8:7 (5.) auf einen Punkt heran. Die Hausherren standen in der Defense sicher, hielten den Gegner einstellig und führten nach dem ersten Viertel mit 17:9. Nur von jenseits der Dreierlinie wollte noch kein Treffer fallen.

Die Feuervögel waren nun endgültig on fire. Mit einem sensationellen 14:0-Lauf schraubten sie das Ergebnis auf 31:9 (12.) in die Höhe. Erst dann gelang den Gästen durch O’Day wieder ein Treffer. Phoenix war nicht zu stoppen: Fünf von sechs Dreiern fanden den Weg ins Netz. Den höchsten Vorsprung von 26 Punkten besorgte Jasper Günther per Dreier zum 45:19 (17.). Auch der Halbzeitstand war mit 53:29 äußerst komfortabel.

Die zweite Hälfte begann zäh. Die Paderborner punkteten nach einer Flaute von viertelübergreifend knapp fünf Minuten durch Brown wieder aus dem Feld zum 55:34 (24.). In einer Schwächephase der Hagener kämpften sie sich auf 59:46 (28.) heran. Wie schon im ersten Viertel gelang den Feuervögeln kein einziger Dreier. Dennoch erhöhten sie in einer aufgehitzten Atmosphäre auf 65:46, zum Viertelende stand es 67:53.

Pünktlich zum Viertelstart traf Phoenix durch Brooks wieder aus der Distanz. Der Alley-oop von Herrera nach Vorarbeit von Godbold zum 79:58 (34.) machte deutlich, dass Phoenix sich den Sieg nicht nehmen lassen würde. Ohne den ausgefoulten Herrera standen in der Schlussphase mit Günther, Jonah Bredt und Marco Hollersbacher, der kurz vor Ende ebenfalls vorzeitig runter musste, drei Youngster auf dem Court. Paderborn verkürzte zwar noch, konnte es aber nicht mehr richtig spannend machen. Phoenix siegte mit 94:84.

Das Fazit:

Nach dem 69:63 im Hinspiel im Dezember entschied Phoenix Hagen auch das zweite Westfalen-Duell der Saison für sich. Vor allem im zweiten Viertel spielte Phoenix offensiv groß auf, die Defense stand zu Beginn am sichersten. Alex Herrera, mit 23 Punkten Hagens Topscorer, dessen Schwester und Oma aus den USA zu Besuch waren, stimmte die Humba an. Zudem durfte Jonah Bredt seinen ersten ProA-Punkt feiern. Der dritte Heimsieg in Folge bedeutete die längste Erfolgsserie auf heimischem Boden in dieser Spielzeit. Auch wenn über 40 Minuten nicht alles rund lief, wurde mit Blick auf Sonntag klar: Die RÖMERSTROM Gladiators Trier – und Ehrengast David Bell – können kommen.

Die Trainerstimmen:

Kevin Magdowski (Phoenix Hagen): „Paderborn war in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Die Intensität und die Foulbelastung von Alex Herrera haben uns aus der Bahn geworfen. Aber wenn diese Bahn die Qualität der ersten Halbzeit ist, die sehr gut war, ist es schwierig für den Gegner. Wir waren immerhin mit 26 Punkten vorne. Wenn Paderborn im richtigen Moment den Dreier trifft, kommen sie nochmal ran. Bei Paderborn fehlte mit Kuhle einer der besten Werfer, bei uns mit Grof der etatmäßige Aufbauspieler. Wenn die junge Garde am Ende spielt, spielt die nicht die Uhr runter. Die ist wild und das wollen wir auch. Ich brauche die jungen Spieler so heiß, damit sie in den wichtigen Momenten die richtigen Würfe treffen. Unser Jugendstil in der zweiten Halbzeit war emotional gut und das wird uns in den nächsten Spielen helfen.“

Uli Naechster (Uni Baskets Paderborn): „Wir hatten große Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Wie schon öfter in dieser Saison haben wir gut rausgespielte Würfe nicht getroffen und es Hagen ermöglicht, einen Lauf zu kriegen. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit ganz deutlich gesteigerter Intensität in der Verteidigung geschafft, ins Spiel reinzukommen und den Rückstand siginifikant zu verkürzen. Dafür muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wenn du über die Verteidigung reinkommst und Selbstvertrauen bekommst durch gute Aktionen, fallen auch mal die Würfe von außen. So haben wir es fast nochmal geschafft, in Reichweite zu kommen. Damit können wir zufrieden sein und gehen trotz Niederlage mit einem guten Gefühl ins Spiel am Sonntag gegen Kirchheim.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Uni Baskets Paderborn 94:84 (53:29)

Phoenix Hagen: Herrera (23, 7 Reb.), Aminu (16/1), Spohr (14/2), Godbold (13, 9 Reb., 6 Ass.), Lodders (10/2, 8 Reb.), Brooks (7/1), Günther (5/1), Baumann (3), Hollersbacher (2), Bredt (1).

Uni Baskets Paderborn: Brown (28/1, 9 Reb.), Grim (16/1), Voigtmann (15/3, 11 Reb.), Daubner (9/1), O’Day (6), Prewster (5/1), Kahl (5/1), Wolf, Buntic.

Stationen: 8:7 (5.), 17:9 (10.), 38:17 (15.), 53:29 (20.), 57:39 (25.), 67:53 (30.), 81:63 (35.), 94:84 (40.).

Zuschauer: 2.232

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Missbräuchliche Nutzung einer Rufnummer des LKA NRW

Unbekannte Anrufer missbrauchen derzeit die Rufnummer 0211-939-5155.

Viele Angerufene sehen auf ihren Telefonanlagen einen verpassten
Anruf einer Düsseldorfer Rufnummer und rufen zurück.

In diesem Fall führt der Rückruf zu einem Anschluss des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW).

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum hat die Ermittlungen in dieser
Sache aufgenommen.

Dieses Phänomen, unter einer anderen Telefonnummer anzurufen,
nennt sich Call-ID-Spoofing.

Die Anrufer nutzen die Möglichkeiten der Internet-Telefonie, um
anstatt der Originalrufnummer eine x-beliebige Nummer anzuzeigen. Auf
diesem Weg versuchen Betrüger, den Angerufenen vertrauliche
Informationen zu entlocken, sie unter Druck zu setzen oder zu
Zahlungen zu drängen. Die Betrüger sind gut geschult und bedienen
sich offizieller Rufnummern von Staatsanwaltschaften, Finanzämtern
oder Polizeidienststellen.

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW rät, am Telefon keine
sensiblen, persönlichen Daten preiszugeben, aufgrund eines solchen
Anrufes einen Vertrag abzuschließen oder Zahlungen zu leisten.

Falls Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind und einen
finanziellen Schaden erlitten haben, erstatten Sie bitte eine
Strafanzeige. Dafür wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche
Polizeidienststelle, oder nutzen Sie das Angebot der Internetwache
der NRW-Polizei:

https://polizei.nrw/

„Woche der Ausbildung“ mit fast 300 neuen Ausbildungsstellen

Aktionen unter dem Motto „Ausbildung klarmachen!“ mit Erfolg

Die Agentur für Arbeit Hagen und ihre Partner können für die „Woche der
Ausbildung“ ein gutes Ergebnis mitteilen. Mit diversen Aktivitäten unter dem
Motto „Ausbildung klarmachen!“ gelang es innerhalb weniger Tage in Hagen
und im Ennepe-Ruhr-Kreis, fast 300 neue Ausbildungsstellen zu gewinnen,
davon die weitaus meisten noch für dieses Jahr. Außerdem meldeten die
Unternehmen mehrere Plätze für Einstiegsqualifizierungen.
Während der „Woche der Ausbildung“, bei der es vorrangig um die Werbung für
duale Ausbildung ging, fand die Konferenz mit den regionalen Partnern im Ausbildungskonsens in der QuestFabrik in Hagen-Hohenlimburg statt. Dort wurde – als
zentrales Event der Aktionswoche – für Ausbildungsbewerber und Vertreter von
Ausbildungsbetrieben ein Wettbewerb in Form der „Mind Arena“ veranstaltet.
Hierbei konnten Jugendliche zeigen, was sie drauf haben. Wie in einem Escape
Room knobelten sechs Teams an wechselnden Stationen und begegneten verschiedensten Rätselherausforderungen. Hier kamen die Jugendlichen und Ausbilder
schon spielerisch ins Gespräch. Beide Seiten zeigten sich begeistert von dieser
neuen Form des Kennenlernens.
Bei über 40 persönlichen Betriebsbesuchen im gesamten Bezirk wurde für die
duale Ausbildung geworben. In einigen Außendiensten stellten die Berater
vorausgewählte Bewerberprofile bei den Unternehmen vor.
Mit der bereits früher gestarteten Anschreibe- und Telefonaktion wurde bei insgesamt
rund 1500 ausbildungsberechtigten Betrieben in Hagen und im EnnepeRuhr-Kreis
ein Großteil der neu gemeldeten Ausbildungsstellen eingeworben.
Außerdem wurden die Jürgens GmbH in Hagen sowie die BüMi GmbH & CO. KG
in Gevelsberg mit dem offiziellen „Zertifikat für Ausbildungsförderung der Bundesagentur für Arbeit“ für besondere Verdienste im Bereich der Ausbildung geehrt.

Job-Center Hagen: eAkte steht kurz bevor

Schon ab dem 8. März werden alle Dokumente eingescannt.

 
Wenn am Montag, 12. März, die elektronische Akte offiziell startet, liegen monatelange Vorbereitungen und intensive Schulungen hinter den Beschäftigten vom Jobcenter Hagen. Kundinnen und Kunden werden seit rund zwei Monaten über die Umstellung auf die eAkte informiert. Dies ist deswegen so wichtig, weil Dokumente spätestens ab der 10. Kalenderwoche nur noch in Kopie eingereicht werden sollen. Denn bald nach dem Scannen werden sie vernichtet.
 
Am 8. März werden erstmals Kundenunterlagen an das externe Scanzentrum geschickt. Damit der Ablauf reibungslos funktioniert und damit das Anliegen der Kundinnen und Kunden schnellstmöglich bearbeitet werden kann, gibt es drei wichtige Dinge zu beachten:
 

 

  • Nur noch Kopien einreichen.
  • Dokumente müssen immer deutlich lesbar die Kundennummer oder die Nummer der Bedarfsgemeinschaft (BG-Nummer) enthalten.
  • In der Woche des 12. März wird es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen.

 

 
So hat sich das Jobcenter Hagen vorbereitet
Die Vorbereitungen haben bereits im Mai 2017 begonnen. Dazu gab es elf Arbeitskreise, denn alle Arbeitsabläufe mussten untersucht und eAkte tauglich umgestellt werden. Im Januar und Februar fanden Schulungen von etwa 300 Mitarbeitenden durch 20 hausinterne Trainer statt.
 
Das Verfahren eAkte
Die Poststelle des Jobcenters sortiert die Post vor. Danach erfolgt die datenschutzgerechte Verpackung und Verplombung sowie die Abgabe zum zentralen Scannen. Der Scandienstleister ist die Deutsche Post AG. Die Deutsche Post AG bereitet die Dokumente nochmal auf, scannt diese und schickt sie dann digital an das JC zurück. Das dauert in der Regel zwei Tage. Das heißt, Unterlagen, die mittwochs zum Scannen gegeben wird, steht ab Freitag in der eAkte bereit. Die Papierunterlagen werden in Köln noch acht Wochen aufbewahrt, danach jedoch vernichtet.
Gründe der Einführung
Mit der E-Government-Strategie des Bundes wird die eAkte in der öffentlichen Verwaltung zum Standard.
Seit 2005 wurden ca. fünf Milliarden Blatt Papier in den deutschen Jobcentern verbraucht. Das entspricht in einer Länge von Standard-Billy-Regalen 13-mal der Strecke Hamburg – München und übersteigt die Länge der kompletten chinesischen Mauer. Täglich kommen ca. 1,8 Mio. Blatt Papier hinzu.102 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren für zusätzliche Mieten zur Aktenlagerung fällig. 102 Mio Euro im Gesamtbetrachtungszeitraum der Wirtschaftlichkeitsberechnung von 2016 bis 2023.
 
Vorteile der eAkte
Die teamübergreifende Verfügbarkeit sichert die bessere Auskunftsmöglichkeit des Servicecenters und der Eingangszone. Kein Aktenversand mehr zwischen verschiedenen Abteilungen bedeutet schnellere Bearbeitung. Der Datenschutz wird ebenfalls verbessert. Darüber hinaus sinken die Bearbeitungszeiten, weil es weniger Lauf-, Such- und Transportwege gibt und ein elektronisches Aktensystem gewährleistet, dass alle Informationen sehr schnell sichtbar sind.

 

Fachkräfteforum zu Integrationsmaßnahmen für Menschen aus Südosteuropa

Dem Thema „Zuwanderung aus Südosteuropa“ kommt gegenwärtig eine hohe Aufmerksamkeit zu. Auf reges Interesse stieß daher eine Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme. In Kooperation mit der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) begrüßte Güler Kahraman, Leiterin des KI, rund 80 Fachkräfte zu der Veranstaltung, die unter dem Motto „Fragestellungen und Maßnahmen zur Integration zugewanderter Menschen aus Südmittelosteuropa (SMOE) vor dem Hintergrund dortiger Lebensbedingungen, Bildungsstandards und Lerntraditionen am Beispiel Rumäniens“ stand.

Nach Grußworten von Susanne Blasberg-Bense, Abteilungsleiterin des Ministeriums für Schule und Bildung, und Natalia Keller, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, hielt Dr. Rolf Willaredt, Mitarbeiter der LaKI, einen Vortrag über das Land Rumänien. Durch die eigenen Erfahrungen vor Ort sowie seine Fachkenntnisse erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen und Bildungsstrukturen Rumäniens. Ergänzend hielten die Mitglieder der Hagener Uni50plus-Gruppe Kurzvorträge mit eindrucksvollem Bildmaterial, das sie während ihrer zwei Rumänienreisen unter der Leitung von Dr. Ralf Willaredt sammelten. Dagmar Speckmann, Marie-Luise Borchmann, Dr. Marianne Groten und Klaus Hirschberg berichteten von ihren Erfahrungen bei Besuchen von Roma-Siedlungen. Dabei vermittelten sie plastische Einblicke sowie Hintergründe zum Alltag der Roma-Gemeinschaften.

Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmer an acht Expertentischen zu unterschiedlichen Projekten und Integrationsansätzen informieren. Annamaria Papp-Derzsi, Mitarbeiterin der LaKI, stellte die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ zur Elternbeteiligung Schule vor. Für weitere Fragen über Rumänien stand Dr. Ralf Willaredt ebenfalls zur Verfügung. Am Stand der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen informierte Mitarbeiterin Sara Brandstedt über schulpsychologische Unterstützungsmaßnahmen zur Integration durch Bildung. „Von der Alphabetisierung bis zum Regelunterricht“ – von ihren Erfahrungen in der Unterrichtspraxis in der Sekundarstufe I berichteten Miriam Osterfeld, Susanne Escher und Tanja Velgiovic von der Realschule Hagen-Halden. Über Maßnahmen gegen Schulabsentismus informierte Anja Krüselmann von der Grundschule Im Kley. An zwei Expertentischen stellte das Quartiersmanagement Hagen die eigene Arbeit vor: Gabriele Schwanke und Maximiliam Adams berichteten über ihre Arbeit im Allgemeinem und Myuslyum Asan und Andreas Binderlegten legten den Fokus speziell auf ihre Tätigkeit als muttersprachliche Sprach- und Kulturmittler. Zudem stellten Erika Wienand und Silvia Spitzer, Mitarbeiterinnen der Caritas Hagen, das Projekt „BiBer – Bildungs- und Beratungsangebote für neu Zugewanderte“ vor.

Die rege Teilnahme während der Vorträge sowie an den Expertentischen zeigte, dass die Teilnehmer ein hohes Interesse an Informationen zu dem Thema haben. Das KI der Stadt Hagen plant dieses Jahr weitere Veranstaltungen, um den Informations- und Weiterbildungsbedarf der Fachkräfte abzudecken. Weitere Schwerpunktthemen sind dabei Kindertagesstätten sowie die frühe Bildung.

Jetzt mitmachen: „Tag am See“ verbindet Hagener Musikkultur und Natur

Hagen. Ob Chöre, Sänger oder Bands – alle Hagener Musiker erhalten auch in diesem Jahr wieder die Chance, sich und ihr Können einem breiten Publikum beim zweiten „Tag am See“ am Samstag, 23. Juni, von 13 bis 17 Uhr vorzustellen. Die Idee zu diesem musikalischen Tag am Südufer des Hengsteysees ist im Rahmen der 1. Zukunftsschmiede Hagen entstanden und soll nach der vollauf gelungenen Premiere im vergangenen Jahr auch 2018 in Kooperation mit dem Ruhrverband die schönen Seiten der Hagener Landschaft mit jenen der Musikschaffenden vereinen.

Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Die Partner aus dem Vorjahr, die Seglergemeinschaft Hengsteysee, der Kanu-Club Hagen und die DLRG Hagen, sind wieder mit tollen Angeboten dabei. „Wir möchten an den großen Erfolg von 2017 anknüpfen und Musiker aller Genres für den Tag am See begeistern. Wie letztes Jahr ist das gesamte Festival stromlos und es werden keine Gagen gezahlt“, sagt Projektpate Markus Funk. Je vielfältiger das Angebot, desto eher lassen sich die Besucherinnen und Besucher sogar vielleicht inspirieren, nicht nur zuzuhören, sondern zukünftig aktiv mitzumachen.

Wer sich also aktiv beteiligen möchte oder noch Fragen zum Ablauf des Tages hat, kann sich bis zum 13. April 2018 bei der Stadtkanzlei der Stadt Hagen per E-Mail an peter.mook@stadt-hagen.de anmelden. Für Rückfragen steht Peter Mook unter Telefon 02331/207-2940 gerne zur Verfügung.

Hagen Aktiv wählt Vorstand und gibt sich eine erweiterte Struktur

Hagen. (HagenAktiv) >>Ende Februar ruft Hagen Aktiv traditionell zur Jahreshauptversammlung. So trafen sich die Aktiven letzten Dienstag in den frisch renovierten Räumen des AllerWeltHauses, um sich zunächst einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre zu geben. Erstmals seit Gründung im Jahr 2003 wurde dabei die volle Zahl der laut Satzung möglichen zehn Vorstandsmitglieder eingesetzt. Vorsitzender der Hagen Aktiven bleibt Dr. Josef Bücker. Seine Stellvertreterin ist Karin Nigbur-Martini. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Eva-Maria Bücker (Kassiererin), Georg Frattali (Kassierer, Stellvertreter), Gertrud Masuch (Protokoll), Udo Pfeffer (Protokoll, Stellvertreter), Michael Gronwald (Öffentlichkeitsreferent), Gisbert Schmitz (Öffentlichkeitsreferent, Stellvertreter), Kirsten Schuchardt (Infotafeln & Außenauftritt) und Manfred Handel (Festkomitee). In Erweiterung der Hagen Aktiv- Strukturen wurden insgesamt fünf eigenständige Abteilungen gegründet, jeweils eine im Einzugsbereich der fünf unterschiedlichen Hagener Bezirksvertretungen: Mitte, Nord, Hohenlimburg, Eilpe / Dahl und Haspe. Darüber hinaus gibt es ab sofort Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Ausschüssen des Rates zur spezifischen Vorbereitung der „Sachkundigen Bürger“, die für Hagen Aktiv in die Ausschusssitzungen gehen. Die Gründung einer Unterabteilung der Jung-Aktiven wurde noch ausgesetzt, soll aber im nächsten Schritt angegangen werden.

In den kommenden zwei Jahren gilt es, sich für die Kommunalwahl im Herbst 2020 zu wappnen und die anfallenden Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen“, erläuterte Bücker die Neustrukturierung. Verbunden damit sei es auch notwendig, Hagen Aktiv als verantwortungsbewusste Alternative zu den Parteien klar heraus zu stellen. Er forderte alle Versammelten auf, das kommunalpolitische Profil von Hagen Aktiv – ein mehr an Bürgerbeteiligung & Direkter Demokratie – zu schärfen und weitere Mitstreiter zu gewinnen. „151 Mitglieder bilden zurzeit zwar eine solide Basis. „Bis zur Wahl 2020 wünsche ich mir jedoch, dass wir auf über 200 angewachsen sind“, gab der alte und neue Vorsitzende seine Zielvorstellung den anwesenden Aktiven schließlich mit auf den Heimweg.<<

Kultur- und Sportausschuss vergibt 100.000 € für Sportveranstaltungen in der Region

Sportförderung des RVR 2018

(CDU Hagen) >> „Die Erhöhung der Fördermittel für 2018 hat sich gelohnt“, berichtet Dr. Hans-Dieter Fischer zufrieden. „Der Kultur- und Sportausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat heute 100.000 € für Sportveranstaltungen in der Metropole Ruhr für 2018 vergeben“, freut sich Dr. Fischer, der die Stadt Hagen im Ruhrparlament vertritt.

„Neben der Förderung olympischer Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Ringen und Radfahren hat der Ausschuss auch Mittel für Kanu-Polo, Unterwasser-Rugby, Karambolage-Billard und ein Parkour Camp vergeben“, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im RVR.

Die Sportfördermittel wurden Ende 2017, im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2018, von 70.000 € auf 100.000 € erhöht. Die Verwaltung hat im Ausschuss bekannt gegeben, dass kein Förderantrag für 2018 abgelehnt werden musste. „Darüber bin ich schon ein wenig erstaunt. Guckt man sich die Liste der Antragsteller an, so wird deutlich, dass die Förderanträge überwiegend aus dem Kern des Ruhrgebiets kommen. Antragsberechtigt sind aber alle Sportvereine der Region“, erläutert Dr. Fischer. „Da aus dem Randgebiet der Metropole Ruhr offensichtlich keine Förderanträge gestellt wurden, müssen wir den Fördertopf in der gesamten Region mehr bewerben“, so Dr. Fischer abschließend. <<

Tipps und Infos rund um die Grippe

Winterzeit ist Grippezeit – Auch in Hagen leiden derzeit zahlreiche Menschen unter Husten, Schnupfen und Fieber. Wann ist die Influenza so akut, dass Erkrankte einen Arzt oder sogar das Krankenhaus aufsuchen sollten?

„Selbstcheck“: Symptome einer Influenza
Hat der Erkrankte Fieber über 38 Grad sowie Husten, Schnupfen, Hals- oder Gliederschmerzen, ist der Verdacht auf eine Influenza gegeben und der Hausarzt sollte aufgesucht werden. Ein schwerer Krankheitsverlauf kann vorliegen, wenn eine der folgende Fragen mit „ja“ beantwortet wird: Hat der Betroffene Luftnot oder eine erschwerte Atmung? Ist der Betroffene extrem müde, eingetrübt oder verwirrt? Hat der Betroffene Brustschmerz? Leidet der Betroffene schon länger als drei Tage unter hohem Fieber? Besteht die Erkrankung schon länger, hatten sich die Symptome gebessert und ist jetzt wieder eine Verschlechterung aufgetreten? Denn erst bei einem schweren Krankheitsverlauf ist es erforderlich, ein Krankenhaus aufzusuchen. Bei einem normalen Verlauf der Influenza kann sich der Erkrankte in Absprache mit dem Hausarzt zu Hause auskurieren.

Schwangere oder Kinder unter zwei Jahren mit Influenza-Symptomen sollten immer den Kinderarzt beziehungsweise Hausarzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Auch Kinder über zwei Jahren, die unter Luftnot leiden, schwer erweckbar sind oder nicht mehr ausreichend trinken, sollten sich immer sofort von einem Arzt untersuchen lassen.

Impfung oder Hygieneregeln als Grippe-Schutz
Eine Impfung oder die Einhaltung der nachfolgenden Hygieneregeln sind der beste Schutz vor einer Grippe:
– Händegeben und Anhusten vermeiden (Husten in den eigenen Ärmel in Höhe des Ellenbogens),
– Berühren von Nase, Augen und Mund mit den Händen vermeiden,
– Einmaltaschentücher benutzen,
– Hände waschen oder desinfizieren nach Personenkontakt, vor dem Essen und nach dem Besuch sanitärer Einrichtungen,
– unnötigen Kontakt zu erkrankten Personen vermeiden.

Weststraße nach Personenunfall komplett gesperrt

Hagen. Am Freitag kam es zu einem Unfall in Vorhalle. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 06:50 Uhr eine 21-Jährige in ihrem Nissan die Weststraße aus Richtung Wetter hinab. Dort wollte sie nach links in die Ophauser Straße abbiegen und übersah vermutlich hier einen Audifahrer (55). Dieser fuhr die Weststraße in entgegen gesetzter Richtung. Bei dem Zusammenstoß verletzten sich die beiden Autofahrer, sowie die Beifahrerin (21) des Nissans leicht. Die Polizei sperrte die Weststraße in Richtung Wetter für eine Stunde komplett. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von zirka 10.000 Euro. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

LKW-Brand auf der A1 sorgt für erhebliche Verkehrsstörungen

Der Brand eines Lkw-Zuges bei Hagen auf der A1 in Richtung Köln
sorgte heute Morgen  im Berufsverkehr für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

Der mit Lebensmitteln beladene LKW mit Anhänger geriet um 5.10 Uhr
durch einen technischen Defekt im Bereich der Hinterachse des
Zugfahrzeugs in Brand. Das Fahrzeuggespann nebst Ladung brannte
komplett aus.

Die Richtungsfahrbahn Köln wurde für etwa fünf Stunden komplett
gesperrt. Bis etwa 13 Uhr steht aufgrund von Bergung und
Fahrbahnreinigung lediglich der linke von drei Fahrstreifen in
Richtung Köln zur Verfügung. Die Richtungsfahrbahn Bremen wurde für
etwa 30 Minuten ebenfalls gesperrt. Aufgrund der Außentemperaturen
von deutlich unter 0° C gefror teilweise das Löschwasser der
Feuerwehr auf der Fahrbahnoberfläche. Streudienste mussten daher die
betroffenen Fahrbahnteile abstreuen. Die Feuerwehr musste vor Ort
immer wieder Glutnester löschen.

In Fahrtrichtung Köln staute sich der Verkehr zeitweilig bis auf
15 Kilometer zurück. In Fahrtrichtung Bremen entstanden ebenfalls
kurzfristige Verkehrsstörungen. Mit erheblichen
Verkehrsbeeinträchtigungen in Richtung Köln ist nach wie vor zu
rechnen.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 110.000 Euro.

Der Polizeibericht

Festnahme eines Serien-Kellereinbrechers

Hagen (ots) – Seit Ende des letzten Jahres stellte die Hagener
Kripo einen auffälligen Anstieg von Kellereinbrüchen, insbesondere in
den Bereichen Wehringhausen und Innenstadt, fest. Es wurden
hauptsächlich Werkzeugmaschinen und Computerteile entwendet.

Anhand von Videoaufnahmen, welche von dem Täter an mehreren
Tatorten von in den Kellern installierten Videoanlagen gemacht worden
sind, konnte der mutmaßliche Täter identifiziert und am Mittwoch
durch Zivilfahnder festgenommen werden.

Er wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete
Untersuchungshaft an. Dem 41-Jährigen werden mindestens 50 bis 60
Taten seit Oktober 2017 in Hagen zugeordnet. Er war erst im Oktober
2017 nach einer sechsmonatigen Haftstrafe (wegen mehrfachen
Kellereinbruchs) aus der Haft entlassen worden und wartet nun erneut
auf seine Hauptverhandlung.

Zuwanderung: Kontrolle zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse

Unter der Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen haben gestern (1. März) Mitarbeiter der Polizei, des Jobcenters, der Wohnungs- und Bauaufsicht und des Stadtordnungsdienstes über 200 Personen in zehn Häusern im Stadtgebiet aufgesucht, um unter anderem den Meldestatus und die Lebensverhältnisse dieser zu überprüfen.

Von 18 Bewohnern wurden die Ausweisdokumente eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. 17 Personen werden von der Behörde abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten. Sofern diese im öffentlichen Leistungsbezug stehen, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Missbrauch einzudämmen. Bei einigen Wohnungen wurden Müllproblematiken und Baumängel festgestellt. Diese werden den zuständigen Stellen gemeldet.

Seit Ende 2015 wurden 55 Kontrollen durchgeführt und dabei 459 Häuser in verschiedenen Stadtteilen mit insgesamt 12.622 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.108 abgemeldet und 665 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

Sicherheitsbesprechung der Polizei und der Stadt für die
Bereiche Ischeland, Klosterviertel, Bredelle und Loxbaum

Hagen (ots) – Am Donnerstag, den 08.03.2018, um 17.00 Uhr, führen
Polizei und Stadt Hagen in der Gaststätte Humpert auf der Fleyer
Straße 123 eine Sicherheitsbesprechung durch. Polizeihauptkommissar
Dietmar Paulsen als zuständiger Bezirksdienstbeamter und ein
Angehöriger der Stadt Hagen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Kriminalhauptkommissar Thomas Roth wird wertvolle Tipps rund um das
Thema Einbruchsschutz geben. Zu dieser Veranstaltung sind alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich eingeladen.

Zwei Männer bei Verkehrsunfall verletzt

Hagen (ots) – Am Donnerstag war ein 43-jähriger Autofahrer mit
seinem BMW auf der Altenhagener Straße in Richtung Innenstadt
unterwegs. Um 15.10 Uhr hielt er mit seinem Auto an der für ihn
Rotlicht zeigenden Ampel in Höhe der Fehrbelliner Straße. Eine
38-jährige Autofahrerin näherte sich mit ihrem Mercedes von hinten
und fuhr auf den BMW auf. Der 43-jährige BMW-Fahrer und sein
54-jähriger Beifahrer verletzen sich hierbei leicht. Es entstand ein
Gesamtschaden von rund 5.000,00 Euro.

Streit bei Feier endet im Krankenhaus

Hagen (ots) – Am Donnerstag hielten sich mehrere Personen in einer
Wohnung in der Lenneuferstraße auf. Alle waren erheblich
alkoholisiert. Gegen 23.00 Uhr kam es zu einer verbalen
Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen und einem 45-jährigen
Mann. Anschließend flogen die Fäuste. Der 45-Jährige schlug den
26-jährigen Mann zu Boden. Hierbei zog sich der 26-Jährige eine Wunde
am Hinterkopf zu. Er wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt.
Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Tathergangs dauern an.

Kleinbrand in der Bismarckstraße

Wetter (Ruhr) (ots) – „Rauchentwicklung aus einem Gully“, mit
dieser Einsatzmeldung rückten die Einsatzkräfte des Löschzuges
Alt-Wetter am Freitagmorgen um 09:36 Uhr in die Bismarckstraße aus.
Vor Ort angekommen waren aus einem Gullyeinlauf auch noch leichter
Brandgeruch und Rauchschwaden wahrnehmbar. Eine weggeworfene
Zigarettenkippe hatte trockenes Laub und Unrat in dem Gully
entzündet. Die Feuerwehr entfernte den Unrat aus dem Gully und
löschte mit Wasser aus einer Kübelspritze ab. Das Löschwasser wurde
im Anschluss noch mit Granulat abgestreut um eine Rutschgefahr zu
verhindern. Nach ca. zwanzig Minuten konnte der Einsatz beendet
werden.

Herdecke – Pkw erfasst Fußgängerin

Herdecke (ots) – Am 01.03.2018, gegen 16.50 Uhr, bog ein
18-jähriger Herdecker mit einem Pkw Kia Sorento von der Mühlenstraße
nach links auf die Kampstraße ab. Im Einmündungsbereich erfasste er
eine Fußgängerin beim Überqueren der Fahrbahn, wobei die 69-jährige
Herdeckerin zu Boden stürzte und sich leicht verletzte. Noch am
Unfallort wurde die Geschädigte von der Besatzung eines
Rettungswagens versorgt, die sie anschließend in ein nahe gelegenes
Krankenhaus brachte.

Augen auf, Tasche zu! Festnahme und mehrere Strafanzeigen
nach Polizeikontrollen

Märkischer Kreis (ots) – Im Jahr 2016 verzeichnete die Polizei im
Kreis 371 Fälle von Taschendiebstahl. Die meisten Taten wurden in
Lüdenscheid (99) sowie Iserlohn (137) begangen. Gestern waren sowohl
uniformierte, als auch zivile Polizeibeamte im Kreis unterwegs, mit
Schwerpunkten in Iserlohn und Lüdenscheid.

Anlass war ein Aktionstag gegen Taschendiebstahl unter dem Mantel
der landesweiten Kampagne „Augen auf, Tasche zu“. Hintergrund ist die
Aufklärung über und Verhinderung von Taschendiebstählen. Auch die
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis beteiligt sich hieran.

Die Beamten führten gezielt Kontroll- und Observationsmaßnahmen
durch. Im Ergebnis wurden rund zwei Dutzend Personen sowie ein
Fahrzeug kontrolliert

Während des Einsatzes kam es zu einem räuberischen Diebstahl auf
einen Supermarkt im Stern-Center Lüdenscheid. Ein 38-jähriger
Lüdenscheider wurde beobachtet, wie er versucht haben soll, Flaschen
mit hochprozentigem Alkohol zu entwenden. Als Sicherheitskräfte des
Centers den Mann ansprachen, stieß er mit dem Ellbogen in Richtung
des Wachmanns. Dieser blieb unverletzt. Polizeibeamte kamen hinzu und
nahmen den 38-Jährigen fest. Bereits zuvor soll er gemeinsam mit
einer 44-jährigen Lüdenscheiderin versucht haben Flaschen zu stehlen.
Zwei Strafanzeigen waren die Folge. Bei der Durchsuchung fanden die
Polizeibeamten ein Einhandmesser, welches sie sicherstellten.

Wie Sie sich vor Taschendiebstahl schützen können, erfahren sie
beim Fachkommissariat Kriminalprävention unter 02372/9099-5510 oder
im Internet unter http://maerkischer-kreis.polizei.nrw oder
http://www.polizeiberatung.de.

Schwerer Stauendunfall auf der A1

Auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen kam es am heutigen Freitg um 7.20
Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein 35-jähriger Autotransporter-Fahrer aus Polen übersah in Höhe
des Autobahnkreuzes Dortmund-Unna ein Stauende und fuhr auf den
anhaltenden Klein-Lkw eines 63-jährigen aus Dortmund auf. Der
Klein-Lkw rutschte auf den Seitenstreifen und kam dort circa 500
Meter weiter zum Stehen. Der Autotransporter kollidierte mit seiner
Restgeschwindigkeit noch mit einem stehenden Lkw eines 55-Jährigen
aus Herford.

Der 63-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein
Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Der 35-Jährige und der 55-Jährige wurden leicht verletzt.

Die A 1 war an der Unfallstelle ca. eine halbe Stunde komplett
gesperrt. Anschließend lief der Verkehr über eine bzw. zwei
Fahrspuren, bis der Einsatz gegen 12.30 Uhr beendet war. Es kam zu
erheblichen Verkehrsstörungen mit Stau über zehn Kilometer Länge.