SPD-Ruhrgebiets-Abgeordnete fordern zügige Umsetzung des sozialen Arbeitsmarkts und mehr Strukturförderung

(René Röspel) Die SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet erwarten schnelles Handeln einer möglichen neuen Bundesregierung in den Bereichen Langzeitarbeitslosigkeit und Strukturförderung. Sollten die Koalitionsverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden und die SPD-Mitglieder dem Koalitionsvertrag zustimmen, müssten die zwei Bereiche mit oberster Priorität angegangen werden. Das ist das Ergebnis eines Austauschs der Ruhr-MdB mit dem Gelsenkirchener Oberbürgermeister und Sprecher der RuhrSPD Frank Baranowski am Freitagvormittag.
Dazu erklären die SPD-Ruhrgebietsabgeordneten:
„Mit Modellprojekten öffentlich geförderter Beschäftigung für Langzeitarbeitslose haben wir in vielen Städten des Ruhrgebiets erste gute Erfahrungen gemacht. Wir freuen uns, dass unser jahrelanger Einsatz in Berlin nun Früchte trägt und der Bund 150.000 Langzeitarbeitslosen den Einstieg in einen sozialen Arbeitsmarkt ermöglichen will. Im Ruhrgebiet ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen überdurchschnittlich hoch. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass mindestens 30.000 Menschen im Ruhrgebiet an der Förderung teilhaben, und zwar beginnend noch in diesem Jahr.
Auch die Neuausrichtung der regionalen Wirtschaftsförderung muss zügig umgesetzt werden. Nach zwei Jahrzehnten Strukturförderung Ost wird es künftig ein gesamtdeutsches Fördersystem für strukturschwache Regionen geben. Hier werden wir ganz genau darauf achten, dass das Ruhrgebiet einen großen Anteil an Fördermitteln zur Unterstützung des Wirtschaftsstandorts erhält. Das Gleiche gilt für andere Programme der Städtebau- und Infrastrukturförderung.
Wir Ruhrgebietsabgeordneten haben immer betont, dass Regierungsbeteiligungen für uns einzig und allein davon abhängen, was wir für die Menschen vor Ort erreichen können. Es bietet sich jetzt die Möglichkeit, ganz konkrete Fortschritte bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zu machen.“

Polizeipräsident ruft kurdische Versammlungs-Teilnehmer zur friedlichen Ausübung ihrer Freiheitsrechte auf

 

Dortmund. Vor der für morgen, Samstag 03.02.2018, in Dortmund geplanten
kurdischen Versammlung ruft der Dortmunder Polizeipräsident Gregor
Lange den kurdischen Veranstalter und seine Teilnehmer zur
friedlichen Ausübung ihrer Freiheitsrechte auf.

„Ich gehe davon aus, dass die Kurden ein hohes Interesse daran
haben, in ausschließlich friedlicher Form auf die politische
Situation in Afrin/Syrien aufmerksam zu machen. Unfriedlicher Protest
findet kein Gehör“, so Gregor Lange.

Das Versammlungsrecht ist ein hohes Gut, welches polizeilich
geschützt wird. Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, war
die Dortmunder Polizei jedoch gezwungen, die für morgen als Aufzug
angemeldete Veranstaltung per Auflage auf eine Standkundgebung zu
reduzieren. Hintergrund dieser Auflage sind mehrere Straftaten und
Auflagenverstöße bei zurückliegenden Versammlungslagen.

Nach jetzigem Stand wird eine stationäre Kundgebung um 14.00 Uhr
auf dem nördlichen Bahnhofsvorplatz (Platz vor dem Cinestar)
beginnen. Unter dem angemeldeten Thema „Solidarität mit Afrin“ werden
über 1000 Teilnehmer bis 18.00 Uhr erwartet.

Für diese Demonstration gelten darüber hinaus weitere
versammlungsrechtliche Auflagen, wie zum Beispiel:

– Es dürfen keine Flaggen, Abzeichen, Transparente oder andere
Gegenstände öffentlich gezeigt werden, die mit dem Abbild Abdullah
Öcalans versehen sind. – Im Rahmen der Versammlung dürfen keine
Fahnen, Puppen oder Bilder und Symbole von Staaten oder Religionen
verbrannt werden – Untersagt ist auch das Mitführen und Verwenden von
Pyrotechnik

Nicht auszuschließen sind vereinzelte Beeinträchtigungen des
Verkehrs im Bereich der Innenstadt und nördlich des Hauptbahnhofes.
Die Polizei richtet in der Zeit von 11 Uhr bis Einsatzende ein
Bürgertelefon ein. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer
132-5555.

Der Polizeiführer des morgigen Einsatzes, Polizeidirektor Hubert
Luhmann, erklärt: „Wir sind für die morgige Versammlungslage gut
vorbereitet. Mein Ziel wird es sein, die kurdische Versammlung gegen
Störungen von außen zu schützen. Klar ist aber auch, dass wir
konsequent gegen Störungen oder gar Straftaten, die von
Versammlungsteilnehmern ausgehen, einschreiten werden.“

Teure Handys gestohlen – Für Diebe jedoch wertlos

 

Hagen. Am Donnerstag kam es zu einem Diebstahl
in der Innenstadt. Gegen 18:10 Uhr stürmten drei männliche
Jugendliche in ein Elektronikgeschäft in der Marienstraße. Sie gingen
abgesprochen und arbeitsteilig vor. Einer der Jugendlichen hielt die
Tür auf, während die beiden anderen drei hochwertige Mobiltelefone im
Wert von knapp 3.000 Euro von den Sicherungskabeln rissen. Mit diesen
entkamen sie in Richtung Hochstraße. Was die Diebe nicht wussten: Die
Ausstellungsstücke können aufgrund einer technischen Maßnahme zwar
eingeschaltet, jedoch nicht aktiviert und benutzt werden. Die Hagener
Ermittler suchen nach Zeugen, die Hinweise jeder Art auf die Täter
und z.B. deren weiteren Fluchtweg geben können (02331 986 2066).

AllerWeltHaus: Neuer Seminarraum dank Zuschuss der BV Mitte

Die positive Entwicklung im AllerWeltHaus geht Schritt für Schritt weiter. Nachdem das Café Mundial in neuem Outfit wiedereröffnet wurde, konnte zwei Wochen später der umgestaltete Seminarraum eingeweiht werden. Möglich wurde dieses durch einen Zuschuss der Bezirksvertretung Mitte in Höhe von 4.400 Euro, den das AllerWeltHaus Ende letzten Jahres erhielt. Das alte Mobiliar war unzeitgemäß und erfüllte nicht die heutigen Sicherheitsstandards. Angeschafft werden konnten unter anderem zehn multifunktionale Klapptische, 30 stapelbare Stühle, LED-Lampen und dergleichen. „Wir freuen uns natürlich riesig über diesen Zuschuss und werten ihn als politisches Signal, dass die Politikerinnen und Politiker der Bezirksvertretung Mitte hinter dem AllerWeltHaus stehen“, hebt das Vorstandsmitglied, Christa Burghardt, hervor. Und der Bezirksbürgermeister, Ralf Quardt, ergänzt, dass es ein einstimmiger Beschluss war, den man sehr gerne gefällt habe. Gemeinsam mit den Aktiven des AllerWeltHauses würde zudem parteiübergreifend an einer Weiterentwicklung des Standortes gearbeitet. Da mache es Sinn, das Haus nach und nach zu modernisieren.

Der Seminarraum des AllerWeltHauses wird von mehr als zehn Gruppen genutzt. Vormittags wird ein Integrationskurs durchgeführt, während sich nachmittags und abends täglich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen dort treffen, beispielsweise amnesty international, terre des hommes, aber auch ein Gitarren- und Französischkurs. Kinder- und Jugendprojekte wie „Ankommen und Kennen-Lernen“ finden dort ebenso statt wie das Treffen von „Fontaine Afrika“ oder „Weiße Taube – Hartz IV-Beratung“. Sie alle profitieren von dem neu ausgestatteten Raum. Wer Interesse hat, diesen oder andere Räume des AllerWeltHauses für seine Gruppenaktivitäten zu nutzen, kann sich unter der Telefonnummer 02331/21410 oder unter info@allerwelthaus.org melden. Auch eine ehrenamtliche Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten ist möglich.

„Fit mit dem Handy“ im Mehrgenerationenhaus

Ein Handy, gar ein Smartphone zu bedienen, ist nicht so einfach. Zumal jedes Gerät anders funktioniert. Soviel Technik kann – nicht nur Senioren jenseits der sechzig – überfordern. Wer wäre da besser als Trainer für eine Übungsstunde geeignet als jugendliche Seniorenhelfer? Für sie gehört das Smartphone geradezu zur Grundausstattung! Die Finger der Teenager fliegen über die Scheibe; sie sind wahre Buchstabierweltmeister.

Ein zweiteiliger Kurs findet am Dienstag, 6. Februar 2018 und Dienstag, 13. Februar 2017, jeweils von 15.00 – 17.00 Uhr statt.

Anmeldung: Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

7. Global Carnival Peace Party

Sa. 10. Februar, 20 Uhr

7. Global Carnival Peace Party
Global Sounds mit DJ Bongo

Die siebte Global Carnival Peace Party verspricht auch 2018 die besten Beats brandaktueller global Sounds. DJ Bongo ist seit 1987 musikalisch aktiv als Percussionist, Sänger, Gitarrist und Keyboarder in diversen Bands & Projekten. Ob mit europäischer, südamerikanischer oder afrikanischer Prägung – der Karneval in vielen Ländern einer der Höhepunkte des Jahres. Und Bongo hat die angesagtesten World Beats im Gepäck.

Die Geschichte des Karnevals auf allen fünf Kontinenten ist eine Erfolgsstory des friedlichen Miteinanders unterschiedlichster Nationalitäten, Hautfarben und Religionen. Die Global Carnival Peace Party versteht sich als ein Statement für eine offene und interkulturelle Gesellschaft. Deshalb unterstützt auch die „Friedensmahnwache k.e.V.“ die schon seit Jahren am Karnevalssamstag angebotene „Global Carnival Peace Party“ im AllerWeltHaus.

Auch Flüchtlinge und Familien mit Kindern sind willkommen. Einen Kostümzwang gibt es bei der Carnival Dance Party nicht – die Veranstalter freuen sich jedoch über alle Gäste, die in ungewöhnlicher Verkleidung karibisches Flair verbreiten.

Eintritt frei, eine Spende zur Deckung der Unkosten ist willkommen.

Ort: AllerWeltHaus Hagen, Potthofstr. 22

Theaterabend in der Villa Post mit „Hailight“

Ein urkomischer Theaterabend mit der Improvisations-Gruppe „Hailight“ erwartet die Zuschauer am Freitag, 2. März, ab 20.00 Uhr, in Villa Post der VHS Hagen, Wehringhauser Straße 38. Die Impro-Comedy in Reinform beginnt, wenn Christian, Birte und Marcel die Bühne betreten. Gespielt wird bei dieser Veranstaltung natürlich nach den Vorgaben des Publikums. Alle Szenen sind somit hundert Prozent improvisiert. Unterstützt werden die Spieler hierbei von einem Musiker.

Wer diesen Kitzel live erleben und dazu noch gut unterhalten werden will, der lässt sich diese einmalige Show nicht entgehen. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse – inklusive Schwamm und Rosen! Platzreservierungen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter http://www.vhs-hagen.de./anmeldung.

Tagung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Unternehmen der Region

Worauf kommt es beim Wiedereinstieg nach Familienphasen an? Wie kann die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gelingen? Und welche familienbewussten Arbeitszeitmodelle sind erfolgversprechend? Die FernUniversität in Hagen, die südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen und das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ greifen diese Fragen bei einer gemeinsamen Tagung auf. Unter dem Motto „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte“ sind dazu Unternehmen aus der Region eingeladen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 27. Februar, 14 bis 17 Uhr, im Seminargebäude der FernUniversität (Gebäude 2), Universitätsstraße 33, statt. Anmeldeschluss ist der 20. Februar.

Zur Anmeldung [https://www.erfolgsfaktor-familie.de/vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.html]

Das Programm im Überblick: [https://www.erfolgsfaktor-familie.de/fileadmin/ef/Terminkalender/180227_Einladungsschreiben_Vereinbarkeit_von_Beruf_und_Familie.pdf]

Vorhaller Arbeiterwohlfahrt stellt das Stadtteilhaus auf den Kopf

Buntes Programm zum AWO-Karneval

 

Steffi Bastians ruft – und das bunte, feierwütige Vorhaller Volk kommt zusammen.

Die Vorsitzende der ansässigen Arbeiterwohlfahrt hat ein unterhaltsames Programm zusammengestellt, um einen großen Nachmittag zum Beginn der heißen Phase im Karneval  zu feiern.

Tanzen, schunkeln, singen und sich bestens unterhalten lassen – das ist das Ziel aller Gäste, die (auch ohne Voranmeldung und AWO-Mitgliedschaft) am Samstag spontan ab 13:30 h in das Vorhaller Stadtteilhaus kommen. Die Karnevalhits der Session werden vom Discjockey Heiner präsentiert und Schlagersängerin Alexandra hat die passenden Stimmungslieder für alle Generationen im Gepäck. Wie in jedem Jahr wird eine kleine Delegation aus den Reihen des Hagener Fummellaufes erwartet und für wahren Tanzsport wurde die Garde der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Vorhalle engagiert. Hier lässt es sich auch DIE Vorhaller Symbolfigur nicht nehmen, der AWO einen Besuch abzustatten: Bauer Jürgen II. wird mit seinem Gefolge im Stadtteilhaus begrüßt werden – eine Woche vor seiner eigenen Veranstaltung am gleichen Ort.

Steffi Bastians weist alle Gäste darauf hin, dass eine entsprechende Kostümierung durchaus zum Gelingen des Nachmittages beitragen kann.

 

Am Sonntag heißt es Falken gegen Feuervögel

Die Euphorie und die Motivation des Heimsiegs gegen die NINERS Chemnitz haben die Feuervögel mit in die Spielvorbereitung auf die Partie gegen den Nürnberg Falcons BC genommen und konnten auch in dieser Woche endlich wieder mit dem kompletten Kader trainieren. Am Sonntag, 4. Februar, treten die Magdowski-Schützlinge dann um 17 Uhr gegen die Falken an, die sich aktuell auf dem 12. Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga ProA befinden und acht Siege verbuchen. Die Feuervögel befinden sich vor dem 21. Spieltag auf Platz 8 – und das punktgleich mit Kirchheim und Trier.

Das Gastgeber-Team von Headcoach Ralph Junge war verheißungsvoll in das neue Jahr gestartet. Drei Heimspiele in Folge standen auf der Agenda der Franken, die sie allesamt für sich entscheiden konnten. Am 7. Januar schickten sie die UniBaskets Paderborn 71:45 zurück in die Heimat, am 12. Januar reichte es bei einem 78:72-Sieg knapp gegen die MLP Academics Heidelberg und am 19. Januar gelang es den Falken zudem, die jungen Ulmer der Orange Academy 86:81 zu bezwingen.

Erst am vergangenen Spieltag durchkreuzten die PS Karlsruhe LIONS die Siegesserie der Nürnberger (106:85). Damit haben sie die neunte Auswärtsniederlage (von insgesamt 12 Niederlagen) in dieser Saison erlitten und brennen darauf, gegen Phoenix Hagen wieder ihre Heimstärke zu beweisen. Sein Heimspiel-Debüt feiert am Sonntag Robert Oehle, der am letzten Wochenende in Karlsruhe auf acht Punkte und sieben Rebounds kam. Topscorer der Nürnbeger ist Dan Oppland mit durchschnittlich 13,5 Punkten pro Spiel.

Bei den Feuervögeln hatte sich Alex Herrera während der verletzungsbedingten Abwesenheit von Dominik Spohr an die Spitze der internen Topscorerliste gesetzt, wurde nach dem fulminanten Captain-Comeback (26 Punkte Spohr-Punkte) aber wieder vom Thron gestoßen. Mit 13,5 Zählern liegt Herrera nun knapp hinter Dominik Spohr mit 14,4 Zählern. Dem Führungs-Duo folgen Jonas Grof mit 10,3 und Derreck Brooks mit 9,2 Punkten.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Trainer und Mannschaft sind sich der Heimstärke der Nürnberger durchaus bewusst und wissen, dass es mitunter Schwerstarbeit werden könnte, die Falcons unter dem Korb in Schach zu halten. Wir wollen den Fokus aber wie in der Vorbereitung auf Chemnitz auf unsere eigene Spielqualität legen, damit sind wir gut gefahren. Es ist aber auch klar, dass wir genauso viel, wenn nicht mehr geben müssen, als am letzten Wochenende, um in Nürnberg zu gewinnen. Wir wollen unseren Lauf halten und dazu gehört natürlich auch ein Auswärtssieg.“

Stationäres Hospiz Hagen braucht Ehrenamtliche und bietet Schulung an

 

Hagen. Ganz wesentlich geprägt wird das Hospiz Hagen in Zukunft vom ehrenamtlichen Engagement. Möglich ist dies beispielsweise in Form von Unterstützung in Haus oder Garten, aber natürlich auch in der direkten Begleitung der Hospiz-Gäste.

Um sich auf diese besondere Aufgabe vorzubereiten, bieten die Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes des Caritasverbandes Hagen sowie des ambulanten Hospizdiensts DA-SEIN der Diakonie Mark-Ruhr eine Fortbildung an. Im Vorfeld hierzu findet am Dienstag, 20. Februar, ein Informationsabend statt (17.30 Uhr, Bergstr. 121) an. Die Koordinatorinnen der ambulanten Hospizdienste der Caritas (02331/8039180) und des ambulanten Hospizdienstes DA-SEIN (02331/3751199) nehmen hierfür gerne Anmeldungen entgegen und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Die Fortbildung beginnt im März und umfasst ca. 40 Stunden. Für die besondere Versorgung in einem Hospiz ist die Unterstützung der Pflegemitarbeitenden durch Ehrenamtliche ein Teil des Konzeptes. Das Hospiz Hagen wird ab dem 1. März Gäste aufnehmen.

 

Von Hundemasseuren und Seifenschnitzern

 

Seit April 2016 werden selbstständige Leistungsbeziehende im Jobcenter von Spezialisten betreut.

Abwechslungsreich und komplex: So beschreiben zwei, die sich auskennen, die Selbstständigen-Betreuung im Hagener Jobcenter. Alexander Hahn aus dem Leistungsbereich und Mark Scherpf aus der Vermittlung kümmern sich mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen um alle Personen, die in irgendeiner Form selbstständig sind. Etwa 350 sind das aktuell. Rund ein Viertel von ihnen gilt als „Notselbstständige“, wie es im Fachjargon heißt, sind also klassische Aufstocker. Ihnen fehlen manchmal nur kleine Beträge, um aus dem Leistungsbezug zu kommen. Ein weitaus größerer Teil ist aber dauerhaft vom Jobcenter abhängig: „Manche haben zwar einen Gewerbeschein, verdienen aber weniger als 200 Euro. Davon haben wir eine ganze Reihe“, sagt Mark Scherpf, der zum Team Bewerber-Service gehört. Er sieht es als seine Aufgabe, in solchen Fällen auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen: „Wenn die Selbstständigkeit nicht tragfähig ist, erkläre ich den Kunden, dass es besser ist, das Gewerbe abzumelden, um nicht in die Schuldenfalle zu geraten.“ Damit es gar nicht erst soweit kommt, bieten und er und seine Kollegin Bianca Nienerza regelmäßig Gruppen-Infos für Menschen an, die sich selbstständig machen wollen.
 
Die zwei Arbeitsvermittler und vier Leistungssachbearbeiter für Selbstständige sitzen auf einem Gang im Gebäude am Berliner Platz 2. „Das ist sehr sinnvoll, denn so haben wir kurze Wege und können uns gut austauschen und eng zusammenarbeiten“, berichtet Alexander Hahn. Dass es im Jobcenter Hagen Spezialisten für dieses Thema gibt, findet Hahn wichtig: „Denn die Berechnungen sind sehr kompliziert und verlangen viel Berufskunde.“
 
Wie viel Strom braucht ein Pizzabäcker? Wie viel Gas darf ein Schausteller abrechnen? Welche Konzessionen muss ein Gastwirt haben? Derartige Fragen stellen sich bei jeder Prüfung auf Leistungen. „Alle sechs Monate müssen wir berechnen, wie viel Gewinn der Selbstständige gemacht hat. Daraus ergibt sich dann, wieviel Anspruch er bei uns noch hat.“ Dafür müssen alle Belege aus dem Wirtschaftsjahr des Unternehmens gesichtet und bewertet werden. „Manche kommen mit einer Tüte voll mit Unterlagen. Andere geben am Empfang sechs Aktenordner ab. Häufig sind die Belege nicht sortiert“, weiß Alexander Hahn. Da dauert die Bearbeitung schon mal länger. Bei seltenen Berufen, wie dem Seifenschnitzer oder der Hundemasseurin, müsse zudem geprüft werden, welche Betriebsausgaben wirklich für die Tätigkeit wirtschaftlich und angemessen sind. „Wir hatten mal einen Versicherungsvertreter, der wollte einen Porsche als Dienstwagen absetzen“, erinnert sich Alexander Hahn. „Das geht natürlich nicht. Denn für diese Tätigkeit reicht auch ein Kleinwagen, um zum Kunden zu gelangen“, sagt der Leistungssachbearbeiter, dem seine Arbeit nach eigenem Bekunden richtig Spaß macht. „Wir lernen jeden Tag Neues. Kein Tag ist wie der andere.“
 
Infos: Ein Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus 2012 besagt, dass in Deutschland rund 125.000 Selbstständige Leistungen vom Jobcenter erhalten. 52 Prozent von ihnen verdienen bis zu 200 Euro. Nur zwei Prozent haben ein verfügbares Einkommen von 1.000 Euro oder mehr.
 
Wichtig: Ab dem 12. März 2018 stellt das Jobcenter Hagen auf die elektronische Akte (eAkte) um. Das heißt, Kundinnen und Kunden sollten nur noch Kopien einreichen, da alle Unterlagen gescannt und danach vernichtet werden.
 

 

Rollerfahrer leichtverletzt

 

Hagen. Am Donnerstagmittag ereignete sich ein
Verkehrsunfall im Kreisverkehr an der Dortmunder Straße. Gegen 12.40
Uhr befuhr ein 38 Jahre alter Mann mit einem Motorroller den Boeler
Ring in Richtung Bathey. Er fuhr in den Kreisverkehr, um an der
Ausfahrt Dortmunder Straße seinen Weg in Richtung Hohensyburg
fortzusetzen. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle
über sein Zweirad, geriet kurz vor der Ausfahrt auf den Gehweg und
kam dabei zu Fall. Dabei verletzte er sich leicht und ein
Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Durch den Vorfall liefen
Betriebsstoffe aus dem Motorroller, die von der hinzugezogenen
Feuerwehr abgestreut wurden. Polizeibeamte nahmen den Unfall auf, es
kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Notruf 112: Über Soziale Medien kommt keine Hilfe!

„Rufen Sie die Feuerwehren direkt über 112 an – ein Hilferuf über Soziale Medien oder per E-Mail erreicht uns nicht rechtzeitig!“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), im Vorfeld des europaweiten Notruftags. Der 112-Tag am Sonntag, 11. Februar, will den kostenfreien Notruf bekannter machen.

„Die 112 steht für 500 Millionen Menschen in ganz Europa für schnelle, zuverlässige Hilfe“, erklärt Hachemer. „Wer hier anruft, erreicht qualifizierte Hilfe. Der Disponent am anderen Ende der Leitung fragt alles ab, was für Alarmierung und Einsatz wichtig ist. So gibt’s auch hilfreiche Anweisung, was man selbst in diesem Moment tun kann. Dies geht nicht per E-Mail oder über Soziale Medien!“ erläutert der Vizepräsident.

Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Auch in sämtlichen Handynetzen führt sie zur zuständigen Notrufzentrale. Der DFV informiert anlässlich des europäischen Notruftags über die einheitliche Nummer:

– Der Hintergrund: Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die
Mobilität innerhalb Europas ist hoch; eine EU-weit einheitliche
Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt
mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen
überall adäquate Hilfe!
– Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht
werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder
Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte
eingelegt sein.
– Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer
kostenlos!
– Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle
vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System
für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei
Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen
Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen
beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe
auch die Sprache der Nachbarregion.

Der Polizeibericht

Raub auf Kaufhaus

Hemer. Heute Morgen ereignete sich um kurz vor 9 Uhr ein
Raubüberfall. Ein 42-jähriger Mann betrat ein Kaufhaus an der
Hauptstraße. Er schrie die Angestellten an und randalierte im
Geschäft. Die Mitarbeiter flüchteten sich. Der Tatverdächtige nahm
die Kasse und verschwand. Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall.
Eine Zeugin erlitt einen Schock. Sie begab sich selbstständig in
ärztliche Behandlung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten
kurze Zeit später zur Festnahme des Tatverdächtigen. Polizeibeamte
leiteten ein Strafverfahren wegen Raubes ein. Die Ermittlungen dauern
an.

Bauwagen aufgebrochen

Hagen. In der Flensburger Straße haben Unbekannte einen
Bauwagen aufgebrochen und dabei mehrere Lichtstrahler entwendet. Ein
Berechtigter stellte am Mittwochmorgen fest, dass in der
zurückliegenden Nacht ein Fenster des Bauwagens aufgehebelt wurde.
Aus dem Innenraum fehlten nach einer ersten Durchsicht drei
kabelbetriebene Arbeitsleuchten mitsamt Kabeltrommeln und vier
weitere Leuchten mit Akkubetrieb. Der Gesamtschaden liegt bei etwa
1800 Euro. Die alarmierten Polizisten nahmen eine Anzeige auf,
Kripobeamte sicherten Spuren. Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang
mit dem Einbruch oder dem Abtransport der Beute gemacht haben, melden
sich bitte unter der 986 2066.

Rollerfahrer flüchtet vor Polizei – Zeugin gesucht

Hagen. Am Mittwoch, 31.01.2018, bemerkte eine
Streifenwagenbesatzung einen Rollerfahrer auf dem Märkischen Ring.
Sein Sozius trug keine Helm. Als die Beamten das Blaulicht
einschalteten, um das Fahrzeug zu kontrollieren, lenkte der Fahrer
den Roller abrupt in die Straße Elbersufer. Als die Polizisten in die
Straße einbogen, waren Fahrer und Sozius verschwunden. Lediglich der
abgestellte Roller war zu sehen. Im Rahmen der Fahndung sprach eine
unbekannte Zeugin die Polizisten an und gab Hinweise auf den
geflüchteten Rollerfahrer. Kurz darauf ergriffen die Beamten einen
Mann, der sich in der Rathausstraße hinter einem Auto versteckte. Auf
ihn traf die Beschreibung der Zeugin zu. Der 38-jährige Mann aus
Lüdenscheid verstrickte sich während der Befragung immer mehr in
Widersprüche und gab an, Alkohol konsumiert zu haben. Wenig später
stand fest, dass der Roller auf den Lüdenscheider zugelassen war. Dem
mutmaßlichen Verkehrssünder wurden zwei Blutproben entnommen, da auch
der Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum bestand. Das
Verkehrskommissariat sucht jetzt nach der unbekannten Zeugin. Wer hat
gegen 15:30 Uhr die Polizei auf einen flüchtenden Rollerfahrer
aufmerksam gemacht? Die Zeugin wird gebeten, sich unter 02331 986
2066 zu melden.

Vier Keller in Haspe aufgebrochen

Hagen. Am Mittwoch, 31.01.2018, kam es zu vier Einbrüchen
in Kellerräume in der Berliner Straße. Eine 45-jährige Hagenerin rief
gegen 17:00 Uhr die Polizei. Sie hatte bemerkt, dass im Keller des
Mehrfamilienhauses mehrere Türen geöffnet standen und die
Vorhängeschlösser fehlten. Die Beamten ermittelten, dass die Täter
sich zwischen Dienstag- und Mittwochmittag Zutritt zum Haus
verschafften. Anschließend brachen sie die Schlösser auf und drangen
in die Kellerräume ein. Nach bisherigen Ermittlungen stahlen sie
mindestens eine Bohrmaschine. Ob die Einbrecher mit einem Auto
anreisten oder flüchteten, ist nicht bekannt. Zeugenhinweise zu
verdächtige Feststellungen nimmt die Polizei unter 02331 986 2066
entgegen.

Zonta Club Hagen ermöglicht mit Spende Sprechstundenangebot der Kinderschutzambulanz

Hagen. Dank einer großzügigen Spende des Zonta Clubs Hagen ist es
der Kinderschutzambulanz der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen möglich,
auch künftig eine offene Sprechstunde gezielt für Mädchen und junge
Frauen anzubieten. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich dieses zusätzliche
Angebot sehr bewährt hat und häufig in Anspruch genommen wird“,
berichtet Malte Meißner von der Kinderschutzambulanz.
„Wir nehmen die Problemlagen dabei auf und vermitteln bei Bedarf in
entsprechende Angebote und Hilfe- bzw. Unterstützungsleistungen.“ Immer
donnerstags ist die Kinderschutzambulanz hier von 17 bis 18 Uhr
Anlaufstelle, wenn es um Probleme oder Fragen zu körperlicher, seelischer
oder sexueller Gewalt geht.
„Wir sind daher sehr dankbar für die Spende des Zonta-Clubs!“ Diese
stammt in großen Teilen von einer privaten Geburtstagsfeier eines Zonta-Mitglieds.
Dr. Gerhard Koch, Chefarzt der Kinderklinik des AKH, hat
dann den Kontakt zur Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen hergestellt. „Unser
Ziel ist es, insbesondere Frauen und Mädchen zu unterstützen, das gelingt
mit unserer Spende sehr gut“, ist sich Zonta-Präsidentin Susanne
Elflein sicher, die die Spende in Höhe von 2.440 Euro am Mittwoch (31.
Januar) gemeinsam mit Anna Maria Göbel und Marlies Hoppmann überreichte.
Wer die Donnerstags-Sprechstunde in Anspruch nehmen möchte,
sollte idealerweise im Vorfeld unter 02331/ 30646-0 einen Termin
vereinbaren.

Michael Gothen wird Geschäftsführer des Phoenix Hagen e.V.

Phoenix Hagen e.V. bekommt ab sofort personelle Verstärkung und setzt damit die Weichen für die Zukunft. Michael Gothen wird auf Minijob-Basis tätig sein und arbeitet sich ab sofort gemeinsam mit Patrick Seidel, Geschäftsführer der Basketball Hagen GmbH &Co.KGaA und dem 1.Vorsitzenden des Vereins, Wolfgang Röspel, in sein neues Tätigkeitsfeld ein.

Dieses wird unter anderem aus der Administration des Spielbetriebs der JBBL&NBBL bestehen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch die Mitgliederverwaltung des Vereins zu den Aufgaben des neuen Geschäftsführers gehören. Zunächst soll es jedoch vorrangig um die Planung und Finanzierung der kommenden NBBL/JBBL-Saison gehen.

Mit der Unterstützung von Michael Gothen möchte Phoenix Hagen den Basketball-Nachwuchs noch stärker voranbringen und vor allem wirtschaftlich unabhängig von der Profi-Mannschaft aufbauen. Letztlich soll durch die Umverteilung von Aufgaben und Verantwortung die Gesamtentwicklung von Jugend- und Profibasketball effektiv und zukunftsweisend gestaltet werden.

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Michael Gothen und sein Know-How in den Bereichen Basketball und Finanzen. Es war mein ausdrücklicher Wunsch, dass wir uns in diesem Bereich mit einem Fachmann breiter aufstellen, um in Zukunft die unterschiedlichen Bereiche noch fokussierter bearbeiten zu können. Der Verein soll perspektivisch weder wirtschaftlich noch personengebunden vom Profibereich abhängig sein. Dies war in der Vergangenheit nicht der Fall und ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Auch Michael Gothen ist gespannt auf diese Aufgabe: „Ich möchte mithelfen, den neuen Verein nach vorne zu bringen und etwas zu bewegen. Phoenix Hagen ist neben Eintracht nach wie vor das sportliche Aushängeschild meiner Heimatstadt und wir sollten alles dafür tun, um künftig positive Schlagzeilen zu produzieren“

VIDEO | „App-gefahren“: Einfacher Parken in Hagen mit der Telekom

Bald weniger Stress bei der Parkplatzsuche in Hagen: Über die Telekom-App „Park and Joy“ können Autofahrer künftig freie Parkplätze in der Innenstadt finden und die Gebühren auch gleich mit dem Smartphone bezahlen. Eine entsprechende Vereinbarung zur Einführung des smarten Parkens in Hagen wurde jetzt von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Oliver Bahns, Leiter Connected Mobility der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems, unterschrieben. Start des gemeinsamen Projektes ist in der zweiten Jahreshälfte 2018. Bis Ende 2019 soll dann ein Großteil des innerstädtischen bewirtschafteten Parkraums vernetzt sein, damit Autofahrer komfortabler und schneller ans Ziel kommen.
Das smarte Parken in Hagen wird ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur digitalen Stadt, wie Schulz betont: „In Zusammenarbeit mit der Telekom wollen wir den Parksuchverkehr reduzieren und zugleich die Luftreinhaltung positiv beeinflussen. Zudem ermöglicht das digitale Parkmanagement, die Fahrt in die Innenstadt besser zu planen. Dies kann beispielsweise auch bedeuten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, wenn sichtbar wird, dass die Zielgebiete überfüllt sind.“  
An die Smart-City-Lösung können in einer weiteren Ausbaustufe auch Park-and-Ride-Stellflächen und Parkhäuser angeschlossen werden. So können perspektivisch die Parkplätze sogar im Vorfeld reserviert werden. „Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen“, unterstreicht Bahns.
Sensoren melden freie Parkplätze
Die App „Park and Joy“ gibt die Wahrscheinlichkeit an, am Zielort einen freien Platz zu finden. Genutzt werden für diese Vorhersage verschiedene Datenquellen, beispielsweise anonymisierte Netznutzungsdaten der Telekom, Wetterdaten oder kalendarische Daten. Um eine möglichst hohe Qualität der Prognose zu haben, werden zusätzlich die Parksensoren verbaut, die über schmalbandige Funktechnologie, das so genannte Narrow Band Internet of Things -Netz (NB-IoT), die Informationen über den Belegungsstand des Parkplatzes senden. Sensoren für NB-IoT haben einen äußerst niedrigen Energieverbrauch bei gleichzeitig hoher Reichweite.

Karneval bei der AWO – Fröhlicher Tanznachmittag in Boelerheide

Wenn sich am Sonntag, 11. Februar 2018, die Närrinnen und Narren nach dem traditionellen Rosensonntagszug im Hagener Norden auf dem Heimweg machen, geht es für viele begeisterte Karnevalisten bei Tanz und Musik weiter. So auch in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide, Overbergstraße 125: Hier wird die „fünfte Jahreszeit“ bei einem fröhlichen Tanznachmittag gefeiert.

Ab 14 Uhr heißt es dann für alle Interessierten, gemeinsam bei Tanz und Musik – gerne in närrischer Verkleidung – die jecke Zeit zu verbringen. Zum Tanz spielt der beliebte Musiker Wolfgang Kraus. Der Eintritt ist frei.

 

Bilderbuchkino in der Hasper Bücherei

Zum Bilderbuchkino mit der Geschichte „Der kleine Rabe Socke – Alles meins!!“ von Nele Moost lädt die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus alle Kinder ab vier Jahren am Dienstag, 6. Februar, um 16 Uhr ein.

Der kleine Rabe ist eigentlich ganz nett, aber er klaut, was ihm vor den Schnabel kommt. Trotz aller Vorsicht gelingt es seinen Freunden nicht, ihre Schätze vor ihm zu verstecken. Egal ob Teddy, Rollschuhe oder Spieluhr – der kleine Rabe lässt sich immer neue Tricks einfallen, um die ersehnten Spielsachen zu stibitzen. Doch dann erkennt er endlich, dass Freunde viel wichtiger sind als Besitz. Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4297.